Archiv für die Kategorie ‘Interviews’

«Jüngere Berufsleute weichen in der Selbstdarstellung gerne von der Realität ab»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 13. April 2019
Michael Platen: «Man sollte nicht zu viel Zeit mit der Planung seines Lebens zubringen.»

Michael Platen: «Man sollte nicht zu viel Zeit mit der Planung seines Lebens zubringen.»

Nur 40 Prozent der Bewerber halten sich bei der Stellensuche an die Wahrheit – die Mehrheit lügt, beschönigt oder verschweigt Wichtiges. Michael Platen, Gründer und Chef der Firma Aequivalent, hilft Arbeitgebern, die Integrität von Kandidaten zu überprüfen. Was der 48-jährige Niederländer dabei alles sieht, hinterlässt Spuren.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich möchte tätig sein bis zum letzten Tag meines Lebens»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 6. April 2019
Martin A. findet seit längerem keinen neuen Arbeitgeber.

Martin A. findet seit längerem keinen neuen Arbeitgeber.

Martin A. hat an der ETH Zürich Geophysik studiert und dann in internationalen Unternehmen Karriere gemacht. Trotz reichhaltiger Führungserfahrung tut er sich seit mehreren Jahren schwer, in der Schweiz wieder eine Stelle zu finden. Ein gutes Netzwerk und Anpassungsbereitschaft seien hier wichtiger als der Wille, etwas zu bewegen, befürchtet er.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich wollte kein Zahnrädchen in der Arbeitswelt werden»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 30. März 2019
Olivier Schneller: «Dort, wo wir scheinbar nicht genügen, können wir unseren wichtigsten Beitrag leisten.» Foto: Tanja Thomsen

Olivier Schneller: «Dort, wo wir scheinbar nicht genügen, können wir unseren wichtigsten Beitrag leisten.» Foto: Tanja Thomsen

Volkswirtschaftsstudium, Doktorarbeit, Misserfolg als Unternehmer und Umzug nach Hamburg: Olivier Schnellers Einstieg ins Berufsleben verlief turbulent. Heute sieht der 38-Jährige das frühe Scheitern als Glücksfall, der ihn näher zu seiner wichtigsten Aufgabe geführt hat: durch freies Denken Grundlegendes zu verändern.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wir verhandeln immer eine Zahl, nie unseren Wert»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 23. März 2019
«Hart in der Sache, freundlich zum Menschen», empfiehlt Anja Henningsmeyer. Foto: Csongor Dobrotka

«Hart in der Sache, freundlich zum Menschen», empfiehlt Anja Henningsmeyer. Foto: Csongor Dobrotka

Warum verdienen Frauen noch immer weniger als Männer in gleichen Berufen? «Frauen verhandeln oft zu weich oder gar nicht», sagt die Managerin und Buchautorin* Anja Henningsmeyer. Die 60-Jährige empfiehlt Frauen, bestimmter aufzutreten und weniger zu argumentieren – das bringe ihnen nicht nur mehr Lohn, sondern auch mehr Respekt ein.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Die Sprachschule, die Zugehörigkeit vermittelt

Mathias Morgenthaler am Samstag den 9. März 2019
Larissa Hämisegger hat in drei Monaten fliessend Schwedisch sprechen gelernt.

Larissa Hämisegger hat in drei Monaten fliessend Schwedisch sprechen gelernt.

Als Larissa Hämisegger in Marokko und Chile ihre Sprachkenntnisse aus der Schule anwenden wollte, erlebte sie ihr blaues Wunder. Jahre später gründete die 31-Jährige eine eigene Sprachschule. Bei Unumondo werden Deutsch und Schweizerdeutsch so vermittelt, dass gemeinsame Interessen und die Freude im Zentrum stehen statt Fehler.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Der Hotelier, der sogar das Cola-Getränk selber herstellt

Mathias Morgenthaler am Samstag den 2. März 2019
Gregor Vörös: «Jäten ist eine beinahe meditative Tätigkeit.»

Gregor Vörös: «Jäten ist eine beinahe meditative Tätigkeit.»

Gastgeber im eigenen Hotel statt Informatiker mit 16-Stunden-Tagen vor dem Bildschirm: Gregor Vörös stieg mit romantischen Vorstellungen in die Hotellerie ein. Nach einem schwierigen Start fühlt sich der 37-Jährige nun ganz in seinem Element. Er betreibt auf der Rigi einen grossen Kräutergarten und serviert den Gästen nur einheimische Produkte.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Meine Frau nannte mich an guten Tagen einen Träumer, an weniger guten einen Spinner»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 9. Februar 2019
Mario Hutter sorgt für schnurgerade Seitenlinien auf Fussballfeldern.

Mario Hutter sorgt für schnurgerade Seitenlinien auf Fussballfeldern.

Als GPS-Fachmann sorgte Mario Hutter dafür, dass Traktoren in Australien satellitengesteuert die Felder beackerten. Eine Reorganisation später hatte er keinen Job mehr, aber eine Idee: Die Technologie könnte auch genutzt werden, um Sportrasen zu markieren. Heute beliefert der Unternehmer den FC Basel und Bayern München mit Präzisionsgeräten.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Jeder Bürotag fühlt sich an wie eine Niederlage»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 2. Februar 2019
Der Erfolg hat Martin Laciga viele Türen geöffnet, geholfen war ihm damit aber wenig.

Martin Laciga: «Die Freude ist mit der Zeit auf der Strecke geblieben.»

Als Beachvolleyball-Profi war Martin Laciga die Weltnummer 1 und ein Star. Nach dem Rücktritt kam er sich vor wie ein 16-Jähriger, der seinen Platz sucht. «Am Anfang wollten viele etwas von mir, aber ich hatte kein Gefühl dafür, was zu mir passte», sagt der 44-Jährige. Nun will er sich mehr von der Freude als vom Erfolgsdruck leiten lassen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«In vielen Konzernen wird auf peinliche Art Nähe zelebriert»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 19. Januar 2019
Arbeitspsychologe Felix Frei: «Niemand ist per se teamfähig.»

Arbeitspsychologe Felix Frei: «Niemand ist per se teamfähig.»

Arbeiten Sie auch in einem agilen Team mit unternehmerischer Haltung eigenverantwortlich auf die nächste disruptive Herausforderung hin? Unternehmensberater Felix Frei wundert sich oft über den Sprachmüll, der in grossen Firmen den Arbeitsalltag vergiftet. In seinem Buch «Böse Worte» plädiert er für mehr Klarheit und Aufrichtigkeit.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Für die wirklich wichtigen Dinge gibt es keinen idealen Zeitpunkt»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 12. Januar 2019
Claudia Hofer, Gründerin und Inhaberin des Viva Betreuungsdienstes.

Claudia Hofer, Gründerin und Inhaberin des Betreuungsdienstes Viva.

Als Quereinsteigerin hat Claudia Hofer innerhalb von drei Jahren einen Pflege- und Betreuungsdienst mit 80 Angestellten aufgebaut. «Manchmal ist es ein Vorteil, wenn man nicht vom Fach ist», sagt die Berner Unternehmerin. «Wer die Branchengesetze nicht kennt, ist freier beim Aufbau eines kundenfreundlichen Angebots.»

Interview: Mathias Morgenthaler
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