Archiv für die Kategorie ‘Interviews’

Zwei Rebellen auf der Suche nach der magischen Arbeitsformel

Mathias Morgenthaler am Samstag den 9. Dezember 2017

Joost Minnaar (l.) und Pim De Morree.

Die Holländer Pim de Morree und Joost Minnaar kündigten beide ihre Jobs, weil sie sich nicht mehr von Managern vorschreiben lassen mochten, wie sie zu arbeiten hatten. Als «Corporate Rebels» suchen sie weltweit nach inspirierenden Organisationen, die erfolgreich auf Selbstverantwortung und Vertrauen statt Anweisung und Kontrolle setzen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Die Brückenbauerin zwischen der Schweiz und China

Mathias Morgenthaler am Samstag den 2. Dezember 2017
Min Wang kam als 22-Jährige mit zwei Koffern nach Zürich zur Credit Suisse.

Min Wang kam als 22-Jährige mit zwei Koffern nach Zürich zur Credit Suisse.

Weil Min Wang in ihrer Jugend unter der Armut ihrer Eltern litt, heuerte die Chinesin nach dem Studium bei der Credit Suisse an. Als bei der Bank eine Reorganisation auf die andere folgte, kündigte sie und fand schliesslich einen Beruf, der ihre Lebensgeschichte reflektiert: Sie hilft Schweizer Berufsleuten, in China Fuss zu fassen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Der Finanzchef mit einem Flair für unvernünftige Entscheidungen

Mathias Morgenthaler am Samstag den 25. November 2017
Patric Fuhrimann, Unternehmer mit einem guten Riecher für Superfoods.

Patric Fuhrimann, Unternehmer mit einem guten Riecher für Superfoods.

Der Betriebsökonom Patric Fuhrimann sorgte für solide Buchhaltung bei Non-Profit-Organisationen – bis er auf einer Bolivienreise unverhofft zum Unternehmer wurde. Einige Jahre war der Import von Quinoa und Chia-Samen ein aufwendiges Hobby, doch nun setzt er ganz auf seine Firma Swipala und will sich nie wieder um einen Job bewerben.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Der Ökonom, der für 10 Franken Schuhe auf Hochglanz poliert

Mathias Morgenthaler am Samstag den 11. November 2017
Als sein eigener Chef schätzt Claudio Bühlmann jeden verdienten Franken doppelt. Foto: Thilo Larsson

Als sein eigener Chef schätzt Claudio Bühlmann jeden verdienten Franken doppelt. Foto: Thilo Larsson

Nach seiner Tätigkeit als Finanzleiter und Unternehmensberater machte sich Claudio Bühlmann als Schuhputzer selbständig. Der 45-Jährige sieht das nicht als Abstieg. Er knüpft täglich spannende Kontakte und kommt morgens leichter aus dem Bett, seit er sein eigener Chef ist. Manche Kunden wundern sich über seinen ökonomischen Sachverstand.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Beim Fotografieren wurde meine grosse Schwäche zur Stärke»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 4. November 2017
Beat Mumenthaler zeigt nicht das Sonntagsgesicht der Menschen, sondern ihr ehrlichstes Antlitz.

Beat Mumenthaler zeigt nicht das Sonntagsgesicht der Menschen, sondern ihr ehrlichstes Antlitz.

Als Lehrer litt Beat Mumenthaler unter seiner Dünnhäutigkeit. Beim Fotografieren wurde das Manko zum Markenzeichen: Sein Gespür für das Gegenüber ist die Grundlage für unverstellte Portraitaufnahmen, die in Erinnerung bleiben. Im Interview verrät er, wie es zum unkonventionellen Bundesratsfoto kam und warum internationale Preise dem Geschäft schaden können.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Mit künstlicher Intelligenz gegen den Krebs

Mathias Morgenthaler am Samstag den 28. Oktober 2017
Jurgi Camblong, Molekularbiologe und Chef eines rasant wachsenden Start-ups.

Jurgi Camblong, Molekularbiologe und Chef eines rasant wachsenden Start-ups.

Können schwere Erkrankungen wie Krebs bald erfolgreich behandelt werden? Die junge Westschweizer Firma Sophia Genetics weckt mit ihren vollautomatischen Analysen von Gen-Mutationen grosse Hoffnungen. Mitgründer und Chef Jurgi Camblong wurde am Freitag von Ernst & Young zum Unternehmer des Jahres gekürt. Seine Firma wird in internationalen Rankings höher bewertet als Marken wie Tesla oder IBM.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Ich träumte schon als Kind davon, Bankdirektor zu werden»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 21. Oktober 2017
Shiatsu-Therapeut Massimo Martino: «Viele wachen erst auf, wenn der Körper den Dienst versagt.»

Shiatsu-Therapeut Massimo Martino: «Viele wachen erst auf, wenn der Körper den Dienst versagt.»

Als der Finanzfachmann Massimo Martino seine Bankstelle kündigte und Shiatsu-Therapeut wurde, erklärten ihn seine Eltern für verrückt. Doch der 44-Jährige bereut den Wechsel nicht. Er fühlt sich heute reicher, obwohl er markant weniger verdient. Seine Arbeit ist nicht nur heilsam für die Kunden, sondern auch für ihn selber.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Es ist wunderbar, wenn du den Boden zurücklässt»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 14. Oktober 2017
Chrigel Maurer hat den wichtigsten Ausdauerwettkampf für Gleitschirmflieger fünf Mal in Folge gewonnen.

Chrigel Maurer hat den wichtigsten Ausdauerwettkampf für Gleitschirmflieger fünf Mal in Folge gewonnen.

Als 4-Jähriger unternahm Chrigel Maurer die ersten Experimente mit einem Gleitschirm, seither hat der Berner Oberländer das Fliegen zur Perfektion gebracht. Im Interview sagt der Ausnahmeathlet, was er in der Luft fürs Leben gelernt hat, wie er im Tandem-Flug übers Matterhorn flog und welchen Rekord er in Brasilien brechen will.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Die meisten Manager kommen nicht aus dem Reaktionsmodus heraus»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 7. Oktober 2017
Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph mit einem Flair für Selbstinszenierung.

Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph mit einem Flair für Selbstinszenierung.

Wie bringt man vielbeschäftigte Manager zum vertieften Nachdenken? Der frühere Profisportler Anders Indset hat sich im Selbststudium zum Wirtschaftsphilosophen weitergebildet. Er lehrt Führungskräfte, wieder verletzlich und dadurch kreativ zu werden. Eine Stunde pro Woche fürs Nachdenken sei ein guter Anfang, sagt der Norweger. Dann gelte es, die Vorstellung vom authentischen Ich zu überwinden, sich nicht so wichtig zu nehmen und dorthin zu gehen, wo die Energie ist.

Interview: Mathias Morgenthaler


Herr Indset, Sie sind als Wirtschaftsphilosoph ein gefragter Referent. Ihr Ratschlag an Manager, sich wöchentlich eine Stunde Zeit zum Nachdenken zu nehmen, klingt aber erschreckend banal. Ist das eine neue Erkenntnis für Führungskräfte?
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«Vielleicht ist unsere Arbeit eine Art Jahrhundertgrippe»

Mathias Morgenthaler am Samstag den 30. September 2017
Dorothea Strauss wollte Astronautin werden, machte sich als Museumsdirektorin einen Namen und wechselte dann zur Mobiliar.

Dorothea Strauss: «Es gibt keine Versicherung gegen seelisches Unglück oder fehlende Ideen.»
© Franziska Rothenbuehler

Vor vier Jahren gab Dorothea Strauss die Leitung des Museums Haus Konstruktiv in Zürich ab und wechselte ins Führungsteam der Mobiliar. Dort hielten manche sie für eine «Grippe, die hoffentlich vorübergeht». Doch die 56-Jährige ist geblieben und wirbt hartnäckig dafür, die «Kunst als Trainingsfeld für die Zukunft» zu nutzen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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