«An meinem 30. Geburtstag erhielt ich die Nachricht vom Konkurs»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 14. Juli 2018
Rolf Locher hat mit 25 Jahren sein eigenes Herrenmodegeschäft eröffnet. Foto: Rikk Zimmerli

Rolf Locher: «Ich perfektionierte die Fassade, wahrte den schönen Schein.»

Mit 24 Jahren angelte sich Rolf Locher einen prestigeträchtigen Vertreterjob, mit 25 Jahren eröffnete er sein erstes eigenes Herrenmode-Geschäft in Burgdorf, bald darauf zwei weitere. Im ersten Teil des Interviews* erzählt der Unternehmer, wie er in den boomenden Achtzigerjahren zum Überflieger und schliesslich zum Versager wurde.

Interview: Mathias Morgenthaler
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Der Aktivist, der den Eistee und den Burger neu erfand

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 7. Juli 2018
Seth Goldman will als Unternehmer den Konsum tierischer Produkte reduzieren helfen.

Seth Goldman will als Unternehmer den Konsum tierischer Produkte reduzieren helfen.

Weil er in der Politik zu wenig bewegen konnte, wurde Seth Goldman in jungen Jahren zum Unternehmer. Sein biologischer, wenig gezuckerter Eistee verkaufte sich so gut, dass Coca-Cola die Firma übernahm und international positionierte. Nun sorgt der 52-jährige Amerikaner mit einem Veggie-Burger in den Fleischregalen für Furore – demnächst auch in Europa.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wir haben ein zweites Leben geschenkt bekommen»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 30. Juni 2018
Matthias Brunner hat als Unternehmer gelernt, mit Rückschlägen umzugehen.

Matthias Brunner hat als Unternehmer gelernt, mit Rückschlägen umzugehen.

Matthias Brunner und Edith Locher Brunner hatten die Fitness zu ihrem Beruf gemacht: Nach dem Sportstudium entwickelten sie Aquagym-Programme und feierten damit unternehmerische Erfolge. Dann stellte eine Viruserkrankung ihr Leben auf den Kopf. Edith Locher überlebte nur knapp, ihr Mann findet heute das Glück in den kleinen Dingen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Die besten Wohnorte sind auch die besten Orte zum Arbeiten»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 23. Juni 2018
Mark Dixon rät jungen Menschen, auf Reisen statt in Hörsälen zu lernen.

Mark Dixon rät jungen Menschen, auf Reisen statt in Hörsälen zu lernen.

Mark Dixon begann seine Unternehmerlaufbahn mit einem Sandwich-Lieferdienst, später wurde er durch das Vermieten von Büro-Arbeitsplätzen Milliardär. Zur Ruhe setzen will sich der 58-Jährige Brite noch lange nicht. Zuerst will der Chef derInternational Workplace Group den persönlichen Büro-Arbeitsplatz und damit das Pendeln abschaffen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Mit 26 Jahren warf ich alle Sicherheit über Bord»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 16. Juni 2018
Livia Anne Richard schlug den elterlichen Rat, bei der Wahrheit zu bleiben, in den Wind. Foto: Hannes Zaugg-Graf

Livia Anne Richard pendelte schon als Kind zwischen Realität und Traumwelt.  Foto: Hannes Zaugg-Graf

Kaufmännische Lehre, PR- und Management-Ausbildung: Livia Anne Richard machte in jungen Jahren viele vernünftige Dinge, doch ihre Leidenschaft galt dem Theater. Als sie sich erlaubte, konsequent auf diese Karte zu setzen, öffneten sich bald wichtige Türen. Nun bringt die Berner Autorin und Regisseurin ein Stück über stressgeplagte Berufsleute auf die Gurten-Freilichtbühne.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Der Tod kann viel mehr sein als eine Zumutung»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 9. Juni 2018
Pascal Mösli: «Wir sind nie so lebendig, wie wenn wir uns auf unsere Ängste einlassen.»

Pascal Mösli: «Wir sind nie so lebendig, wie wenn wir uns auf unsere Ängste einlassen.»

Pascal Mösli hat schon als Kind dem Tod ins Auge geblickt, später begleitete er sterbenskranke Menschen. Der Tod als Inbegriff der Unsicherheit mache uns Angst, sagt der 51-Jährige, es lohne sich aber, sich frühzeitig mit dem Sterben auseinanderzusetzen. Dies erleichtere nicht nur den Abschied, sondern lehre uns Entscheidendes über das Leben.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Wenn man zu sehr leidet, ist kein Schmerzensgeld hoch genug»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 2. Juni 2018
Ramun Hofmann lässt sich von seiner Neugier und dem Spieltrieb leiten.

Ramun Hofmann lässt sich von seiner Neugier und dem Spieltrieb leiten.

Der Berner IT-Unternehmer Ramun Hofmann gab seinen Kaderjob bei der Swisscom auf, um mit Kunden schneller und unkomplizierter Probleme lösen zu können. Von seinen 30 Angestellten erwartet er Neugier und Verspieltheit statt Perfektionismus. Kommende Woche will er im Auftrag des Swiss Economic Forums Jugendliche fürs Unternehmertum begeistern.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Die Kinder lernen hier, wie und wann sie wollen»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 26. Mai 2018
Brigitte Wechsler, Geschäftsführerin der Schule Fokus, in der auch Kinder mitbestimmen.

Brigitte Wechsler, Geschäftsführerin der Schule Fokus, in der die Kinder mitbestimmen.

Was würde passieren, wenn es in der Schule keinen Stundenplan, keine Noten und keinen Pflichtstoff gäbe? Würden die Kinder dann nur auf der faulen Haut liegen? Brigitte Wechsler, die vor gut vier Jahren die demokratische Schule Fokus mitbegründet hat, ist überzeugt, dass es sich lohnt, Schülern beim Lernen grosse Freiheiten zu lassen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Adolf Ogi hat mir den schlimmsten Muskelkater meines Lebens beschert»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 19. Mai 2018
Stefan Kropf fühlt sich im eigenen Sportgeschäft wohler als in Meetings mit Managern. Foto: Adrian Moser

Stefan Kropf fühlt sich im eigenen Sportgeschäft wohler als in Meetings mit Managern. Fotos: Adrian Moser

Stefan Kropf ist inmitten von Sportartikeln aufgewachsen und hat es in dieser Branche bis in die Chefetage von Puma geschafft. Doch nach zehn sehr erfolgreichen Jahren musste er sich eingestehen, dass der Job ihn aufgefressen hatte. Seit der 60-Jährige den Berner Laufladen 4feet führt, hat er wieder Zeit für Kunden und Sport.

Interview: Mathias Morgenthaler
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«Das Gefühl, ausharren und durchhalten zu müssen, macht viele kaputt»

Mathias Morgenthaler am Samstag, den 12. Mai 2018
«Wie lang muesch no?» – «Ich muss gar nichts!», antwortet der Psychotherapeut Andi Zemp jeweils.

«Wie lang muesch no?» – «Ich muss gar nichts!», antwortet der Psychotherapeut Andi Zemp jeweils.

Warum arbeiten manche bis zum Umfallen oder verharren in einem Job, der sie krank macht? Andi Zemp, Psychotherapeut FSP und Burnout-Experte, rät zu mehr Selbstbeschränkung und Unabhängigkeit. Es sei im Beruf wie in der Beziehung: Man sollte sich immer wieder freiwillig fürs Bleiben entscheiden, nicht aus einem Mangel an Optionen.

Interview: Mathias Morgenthaler
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