Mit Ach und Krach zum Kasach

Herr Maldini am Samstag, den 24. September 2016 um 12:20 Uhr

Einmal Bümpliz-Astana, bitte.

astana_logo_320_3Heute Abend wird unser Redaktor Herr Shearer den Zug besteigen, um am Donnerstag die berühmten Young Boys im Auswärtsspiel beim FK Astana zu unterstützen. Machen Sie sich keine Sorgen um ihn, er war schon in Wladiwostok. Mit dem Zug, klar.

Die beschwerliche Reise führt ihn über Basel, Berlin, Warschau und Minsk nach Moskau, wo Herr Shearer sich am Dienstag den ganzen Tag langweilen wird. Tags darauf geht es weiter: Vor Samara über die Wolga und weiter über Ufa (Baschkortostan!) und Tscheljabinsk (Achtung, Meteorit!) am Rand des Urals, dann via Kurgan in Richtung kasachische Grenze, die ist irgendwo in der Steppe zwischen Petuchowo und Petropavlovsk. Sodann noch irgendwie durch die Steppe bis Astana, zwischendrin liegt als grössere Stadt noch Kökschetau in der kasachischen Schweiz. Schon am Donnerstagmittag ist Herr Shearer im wunderschönen Astana.

Unser ferrophilster Redaktor nutzte die Gunst der Stunde und sprach mit der besten Tageszeitung der Schweiz über seine gefährliche Reise. Selbstverständlich wird er während der Reise mehrmals täglich dem Runden Leder rapportieren, bleiben Sie also dran.

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Herr Shearer am Freitag, den 23. September 2016 um 13:00 Uhr

Endlich Freitag!

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Endlich Mitmachwettbewerb! Wir sind ins Archiv gestiegen und haben dort noch diesen Helgen aufgestöbert. Die Aufgabe ist dieselbe wie jede Woche: erfinden Sie einen passenden Untertitel oder sonst was und posten Sie ihren Einfall in die Kommentarspalte. Zeit dazu haben Sie bis morgen Samstag um 20:00. Die Jury erkürt sodann den Siegerbeitrag und gibt ihr Verdikt am Sonntagmorgen bekannt. Zu gewinnen gibt es wie immer einen Preis aus unserer Schatztruhe. Viel Spass!

Messi und Hund

Herr Maldini am Freitag, den 23. September 2016 um 6:01 Uhr

Wir starten tierisch in den Tag.

Erinnern Sie sich an Turner & Hooch mit Tom Hanks? Ich auch nicht. Wohl aber kennen Sie noch den einen Hauptdarsteller: Hooch, die Dogge!

Die Bordeauxdogge ist eine französische Hunderasse und gehört zu den ältesten Frankreichs. Sie wird auf die Saupacker (sogenannte Sauhunde) des 14. Jahrhunderts zurückgeführt, die damals zur Jagd auf Wildschweine dienten. Die Dogge kann bis zu 70 cm gross werden und das männliche Exemplar über 50 Kilogramm schwer. Heute ist sie nicht mehr Jagdhund, sondern Wachhund, Schutzhund und Familienhund. Genau deshalb bekam Lionel Messi von seiner Freundin Antonella Roccuzzo ein solches Schnüggeli geschenkt:

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Wuschus Wünsche

Rrr am Donnerstag, den 22. September 2016 um 14:55 Uhr

Jetzt wird alles gut: YB hat einen  neuen Sportchef.

Christoph Spycher trat um 15 Uhr vor die Medien in der Champions Lounge – und er hatte einen ausgesprochen souveränen Auftritt. Unser Rrreporter berichtete live, online und in Echtzeit. Eine erste Exklusiv-Analyse gibts drüben auf RL2. Hier nun die Zusammenfassung der Pressekonferenz.

Spycher erhält einen Vertrag bis Sommer 2019, wie Verwaltungsratspräsident Hanspeter Kienberger (rechts) berichtete. Wuschu habe dem Verwaltungsrat schon immer gefallen, er sei genau der Richtige für die Neuausrichtung.

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Prekäre Versorgungslage

Herr Shearer am Donnerstag, den 22. September 2016 um 6:00 Uhr

BREAKING NEWS: Christoph Spycher neuer YB-Sportchef – Das RL berichtet live von der Pressekonferenz um 15 Uhr

Unser Kolumnist langt sich mit der Hand an die Stirn.

jetztmal1“Der BSC Young Boys – ein Klub schafft sich ab. Sie glauben das nicht? Dann waren Sie schon lange nicht mehr im Wankdorf. Und auch die Statistik lügt ja nicht, seit der Ära Niedermeier sind die Besucherzahlen nur noch am Sinken. Das ist aber auch kein Wunder. Die Kicker sind daran am wenigsten schuld. Die können nämlich als Angestellte nichts für die traurige Figur, die ihre Vorgesetzten da bieten. Jedes andere KMU wäre schon lange pleite gegangen, wenn es so geschäften würde.

Weswegen kommen denn die Leute ans Spiel, und dies zu teils unmöglichen Zeiten? Wegen dem Sport? Sicher, das ist eine Komponente. Darüberhinaus? Weil so ein Match auch immer ein sozialer Anlass ist, wo man Freunde und Bekannte trifft. Aber vor dem Stadion lassen Sie das besser sein. Verabreden Sie sich lieber in einem anderen Lokal in der Nähe, wenn Sie Durst haben. Seit der Schliessung des Restaurant Walter ist ein grosser Teil des Verpflegungsangebotes weggebrochen. Offenbar scheint niemand Interesse zu haben, in die entstandene Lücke zu springen. Im und vor dem Eleven kriegt man noch ein Bier, aber dort, wo sich früher vor und nach jedem Spiel eine grosse Zahl Heim- und auch Auswärtsfans versammelten, herrscht nun die grosse kulinarische Leere. Beim ersten Spiel stand immerhin noch ein Bierzeltchen bereit, aber es blieb bei diesem einen Versuch. Wie es neulich etwa zehn Minuten nach Abpfiff gegen Lausanne dort aussah, illustriert das Bild unten. Ob die Eröffnung einer weiteren Filiale eines amerikanischen Burgerbraters die Situation markant verbessern wird? Wohl kaum.

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Nullnummer am Rhein

Rrr am Mittwoch, den 21. September 2016 um 21:35 Uhr

YB beisst sich an Vaduz die Zähne aus.

Nur nullnull in Liechtenstein – die Young Boys waren die aktivere Mannschaft (16:4 Torschüsse), konnten aber die tiefstehende, kompakte Abwehr der Vaduzer nicht knacken.

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Einmal mehr liessen die Berner Punkte im Ländle liegen. Die Geschehnisse rund um den Klub sind weiterhin spannender als die Spiele der ersten Mannschaft, auch wenn das die Fans gerne anders hätten.

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Die Serie von Auswärtsspielen geht für YB weiter in Sion (am nächsten Sonntag) und in Astana (am kommenden Donnerstag).

Emilio Sansolini kann Retro

Lars Sohn am Mittwoch, den 21. September 2016 um 13:49 Uhr

Mittels zeitlosem Design ist ihm der Sprung aus der quietschbunten Welt des modernen Fussballs gelungen.

Das freut nicht nur uns. Ihn auch. Der argentinisch / italienische Doppelbürger liebt das Zeichnen und Gestalten und das ist gut so, weil sonst bräuchte er gemäss eigener Aussage am Ende gar einen richtigen Job. Herr Sansolinis Arbeiten sind herausragend schön, darf man sagen.

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Heute haben wir Genoa CFC, CR Vasco da Gama, FC Nantes, FC Porto, Olympique Lyon, Feyenoord Rotterdam, Panathinaikos Athen und Manchester City gesucht. Zuerst gefunden hat Herr Carles Puyol. Herzliche Gratulation zum verdienten Sieg! Ihre Adresse sollte die Versandabteilung inzwischen kennen. Bedankt.

Neu auf alt

Lars Sohn am Mittwoch, den 21. September 2016 um 13:30 Uhr

Die unten abgebildeten Trikots hat es so (leider) nie gegeben, nur ähnliche.

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Welche Vereine erkennen Sie? Bitte jeweilige Lösungsversuche komplett in einem Kommentar. Messi und viel Spass!

Warme Kugeln?

Harvest am Mittwoch, den 21. September 2016 um 6:00 Uhr

Einmal mehr konnten die YB-Fans jammern. Sie treffen im Achtelfinale auf einen Super League Club.

Und Basel? Natürlich nur gegen einen Club aus der Promotion League. YB habe immer die schwereren Lose als der FCB, hört man die Berner schimpfen. Doch ist das wahr? Das Runde Leder hat keine Mühen gescheut und die letzten zehn Jahre Cup ab dem Achtelfinale ausgewertet. Dabei wurden die Super League Clubs 2016/2017 und der FC Zürich berücksichtigt.

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Basel und Zürich sind die einzigen Clubs, die in dieser Zeit immer im Achtelfinale dabei waren. Beide trafen dabei zweimal auf einen Super League Club. YB musste drei von neun Malen gegen einen Höchstklassigen antreten. Deutlich härter traf es da Luzern, St.Gallen und Thun (St.Gallen und Thun je einmal, als sie selber in der Challenge League spielten), die bei ihren neun Teilnahmen je fünfmal auf einen Vertreter aus der höchsten Klasse spielen mussten.

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Im Viertelfinale wird es dann offensichtlicher, wie der FC Basel vom Losglück profitiert. Die Hälfte aller Spiele (als einzige Mannschaft zehn!) durfte Basel gegen Unterklassige austragen. Lausanne, das im Achtelfinale von Super League Vertretern verschont blieb, traf in allen seinen vier Teilnahmen am Viertelfinale auf einen eben solchen (einmal davon waren sie in der Challenge League).

halbNoch schlimmer sieht es im Halbfinale aus. Von den fünf Unterklassigen, die in den letzten zehn Jahren im Halbfinale standen, durfte der FC Basel gleich gegen drei spielen. Je einmal hatten dieses Glück Sion und St.Gallen.

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Im Finale dann spielte der FC Basel, wann immer ein Vertreter aus der Challenge League dabei war, gegen diesen. Allerdings hat das mit Losglück überhaupt nichts mehr zu tun.

Ob bei diesen Auslosungen alles mit rechten Dingen zu und her ging, können wir natürlich nicht beurteilen, entscheiden Sie selber.

Barfi-Beter im Abseits

Rrr am Dienstag, den 20. September 2016 um 13:01 Uhr

Kein Kirchenfest 2017 auf dem Barfi – die Meisterfeier des FCB hat Vorrang.

glaubensDie “Nacht des Glaubens” ist in Basel so etwas wie die Museumsnacht. 15’000 Menschen strömten bei der letzten Ausgabe in die Innenstadt, das Zentrum war der Barfüsserplatz (unser Archivbild). Katholiken, Reformierte und Freikirchen planten deshalb freudig eine Neuauflage am 2. Juni 2017.

Doch daraus wird nichts, wie Pfarrer Beat Rink auf Facebook berichtet: “Über zwei Jahre Planung, unzählige Sitzungen, Kontakte mit Künstlern, Finanzgesuche, Prospekte-Einpack-Aktionen, Werbestände auf Kongressen … und dann die Meldung, dass am 2. Juni 2017 das letzte Spiel des FC Basel stattfindet. Und das heisst bekanntlich: Meisterfeier!”

Niemand habe ihn vorgewarnt, klagt Pfarrer Rink. Auch nicht die Stadtverwaltung, die vor über einem Jahr alle Vorreservationen erhalten habe. Die Stadt hat gar nichts von der Terminkollision geahnt, denn der FCB muss anders als die Kirchen keine Bewilligung für seine Meisterfeiern einholen.

dddIn ihrer Verzweiflung wandten sich die Kirchen an den FC Basel und baten darum, die Meisterfeier 2017 zu verschieben. Der FCB blieb hart, das Datum des letzten Meisterschaftsspiels könne leider nicht mehr geändert werden, behauptete er laut “Basler Zeitung”.

Am 2. Juni 2017 wird es deshalb nur eine Mini-Glaubensnacht auf dem Münsterplatz geben. Die meisten Basler frönen gleichzeitig auf dem Barfi dem Fussballgott.

Nach dieser traurigen Geschichte singen wir nun alle gemeinsam einen besinnlichen Gospel: Doumbia my Lord, Strophen 1-3, danke.

Schönes Poster

Lars Sohn am Dienstag, den 20. September 2016 um 12:01 Uhr

Diesmal wird der Sieg bei der Frage der Woche mit dem leutschenbachschen Radio+TV-Poster zur WM’78 belohnt.

1978 war der Medienrummel vor der WM recht überschaubar. Während übrigens auch. Klar, wir sammelten Panini-Bilder und saugten alle gefundenen Zeitungsabschnitte regelrecht auf. Aber WM auf jeder Packung, in jedem Laden? Sonderhefte und Spielpläne à gogo? Nö, das gabs noch nicht. Immerhin hat Papa Sohn kurz vor dem 1. Juni einen Farbfernseher gekauft.

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Warum der Preisbeitrag bereits heute erscheint? Nun, wir schalten kurz eine Schleichwerbung: Am 20. und 21. September 2016 (10-17 Uhr) findet im Museum für Kommunikation ein Rampenverkauf statt. Beamer, Bildschirme, Player, Lampen, Vitrinenelemente, Bilderrahmen und vieles mehr – alles ist für einen Fünfliber (CHF 5) zu haben. Künstler, Ausstellungsbauer und Heimwerker erhalten so die Gelegenheit mit kleinstem Budget Ausstellungsmaterial und Restposten zu erstehen. Vorbeischauen lohnt sich auf jeden Fall! First-come, first-served.

Der Schlimmer-Test

Val der Ama am Dienstag, den 20. September 2016 um 6:00 Uhr

Werder oder YB – wem gehts dreckiger?

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Krise in Bern! Die Kanterniederlagen im europäischen Wettbewerb, der Sportchef weg, der FC Basel bereits entrückt und dazu noch das Siegenthalertheater von letzter Woche. Aber im Norden nicht besser: Werder Bremen ist mit vier Niederlagen in die Saison gestartet und hat sich deshalb bereits des Trainers entledigt.

Stellt sich also die Frage: Wo ist es schlimmer? Wir wagen den ultimativen Vergleich in vier Schritten.

1. Vereinsführung:
YB hat die Rihs-Bros, einen Verwaltungsrat mit wenig Fussball drin, einen CEO mit farbiger Brille. Leider nicht viel Fussballkompetenz aber immer noch kaum Dirty Laundry.ybminiybmini

Werder hat einen Ex-Profi als Aufsichtsratsvorsitzenden und dazu noch Willi Lemke. Kompetenz pur. Es fehlt allerdings der potente Investor zum Ausgleich des Strukturdefizits. werderminiwerderminiwerdermini

2. Trainer und Spieler:
Mit Adi Hütter hat YB wohl endlich den richtigen Trainer gefunden. Auf dem Platz könnte eine gute Mischung aus Routine und jungen Grosstalenten stehen. Könnte, weil leider sind viel zu viele von ihnen verletzt.ybminiybminiybmini

Werder Bremen hat Skripnik nach dem schlechtesten Saisonstart der Vereinsgeschichte beurlaubt, neu ist der ehemalige U-23-Trainer Alexander Nouri der Chef. Vielleicht erreicht er die Mannschaft besser. Allerdings: Ob das Kader angesichts der vielen Verletzten für den Ligaerhalt ausreicht? Hoffentlich ist Pizarro bald wieder fit. werdermini

3. Fans:
Respekt: Innert 2 Tagen den Sigi weggemobbt! Abzug wegen z.T. langweiligem und uninspiriertem Dauersupport.ybminiybminiybmini
#greenwhitewonderwall. Aber aktuell grad sehr ungeduldig.werderminiwerderminiwerdermini

4. Perspektiven:
Fantastisch: YB kann noch Cupsieger werden, ist voll in der Europa League mit dabei und hat ausgezeichnete Chancen auf Rang 2 in der Meisterschaft. ybminiybminiybminiybmini
Werder spielt nicht in Europa mit und hat sich bereits aus dem Pokal verabschiedet. Und bleibt trotz erst 9 Punkten Rückstand auf die Bayern Abstiegskandidat Nr. 1 der Bundesliga.werdermini

Fazit:
YB: 12 Punkte. Es ist also gar nicht so schlimm in diesem Bern und es kommt wohl irgendeinmal gut. Interessant: Momentan hat YB noch durchaus Chancen auf einen erträumten Titel, also jammern Sie nicht. Oder anders.

Werder: 8 Punkte. Hier ist Verzweiflung bereits angebracht. Ob der katastrophale Saisonstart vergessen gemacht werden kann? Das wird ganz schwierig, diese Saison.

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