607. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 29. Juli 2016 um 13:00 Uhr

Schon ist wieder Freitag, schon sind Sie wieder gefragt!

aguero

Bevor Sie nämlich – wie hier Herr Agüero – zum Apéro schreiten, machen Sie doch noch rasch bei unserem allwöchentlichen Wettbewerb mit. Denken Sie sich zum Bild einen passenden Untertitel aus und hinterlassen Sie diesen in der Kommentarspalte. Einsendeschluss ist morgen Samstag um 20:00, die Jury gibt ihr Verdikt am Sonntagmorgen bekannt. Zu gewinnen gibt es wiederum einen Preis nach Wahl aus unserer Schatztruhe.

Die spinnen die Engländer

Briger am Freitag, den 29. Juli 2016 um 5:55 Uhr

Zum Wochenabschluss zwei Geschichten aus dem Mutterland des Fussballs.

Gestern Donnerstag war in Reading Trikotpräsentation des lokalen Zweitligisten. Im schmucken Madejski-Stadion, welches Sie ab London Paddington übrigens in gut einer Stunde erreichen, was aber hier nichts zur Sache tut, stellte der Club von Trainer Jaap Stam in Anwesenheit einiger tausend Fans das neue Trikot vor, was eigentlich ganz normal und keine Nachricht wert ist. Der Reading FC wählte aber eine ganz besondere Form der Trikotpräsentation. Mit einem Ballon schickte der Club die neuen Trikots an Kleiderhaken hängend in den Weltraum. Der ganze Aufstieg konnte während 135 Minuten live auf der Stadionleinwand und auf der Facebookseite und dem Youtubekanal der Royals mitverfolgt werden. Die Trikots schwebten 40 Kilometer in die Höhe. Das ist 4x höher als die Flughöhe eines Passagierflugzeugs. Sie alle haben Glück, denn Sie können eine Kurzversion davon schauen ( sofern Ihr Arbeitgeber Ihnen Youtube nicht gesperrt hat):

Bezahlt wurde die Aktion vom Trikotsponsor, bei dem es sich überraschend nicht um eine Steakhouse-Kette, sondern einen Energy-Drink-Hersteller aus Thailand handelt, also quasi Thai-Bull. Auf jeden Fall stösst Reading in Sachen Trikotpräsentation in neue Sphären vor.

Die zweite Geschichte, die mit der ersten zwar nichts zu tun hat, die wir Ihnen aber nicht vorenthalten wollen, ereignete sich weiter oben im Norden, in Manchester. Dort erlaubte sich City-Fan Max Hornby, verwandtschaftliche Beziehungen zu Nick sind nicht bekannt, einen Scherz. Er sandte seinem Lieblingsclub einen Mugshot vom früheren ManCity Spieler Adam Johnson, welcher eine sechsjährige Haftstrafe wegen sexuellen Handlungen mit einer Minderjährigen absitzt, zu, um diesen auf seine Saisonkarte drucken zu lassen. Überraschenderweise wurde dies akzeptiert und Hornby tat, was Leute heutzutage halt tun: Er veröffentlichte ein Bild seiner Saisonkarte auf Twitter.

Johnson

Es kam was kommen musste. Der (inzwischen gelöschte) Tweet wurde mehrere tausendmale retweetet und geliked; Manchester City wurde auf die Geschichte aufmerksam und reagierte. Der Club kontaktierte Hornby und entzog ihm die Saisonkarte fürs Erste. Hornby musste sich entschuldigen, wieder via Twitter:

Damit dürfte er seine Saisonkarte wieder zurückerhalten, aber wohl ohne den Mugshot drauf.

Attraktive Affiche

Harvest am Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 13:00 Uhr

BREAKING NEWS: Alexander Gerndt fällt bis zu vier Monate aus

Der diesjährigeerste Gegner des FC Luzern im Europacup kommt aus Italien.

sassuoloHeute Abend um 19.45 spielt der FC Luzern nach einem Jahr Pause wieder europäisch. Der Gegner heisst US Sassuolo Calcio und ist ausserhalb Italiens weitgehend unbekannt. Beheimatet ist der Club in der Nähe von Bologna in der kleinen Stadt Sassuolo, die mit etwa 40‘000 Einwohnern nicht grösser ist als Thun. Früher spielte der Club auch tatsächlich noch in Sassuolo, in seinem schmucken Stadion Stadio Enzo Ricci, das mit seinen 4000 Plätzen dann aber in der Serie B nicht mehr genügte. Deshalb zog der Club 2008 ins nahegelegene Modena, allerdings nur vorübergehend, denn mit dem Aufstieg in die Serie A 2013 zog es ihn in die ebenfalls nahegelegene Stadt Reggio nell’Emilia und damit ins „MAPEI Stadium – Città del Tricolore“, wo er noch immer seine Heimspiele austrägt.

Nun stellt sich natürlich die Frage, wie es ein Club aus einer solch winzigen Stadt in die Serie A schafft. Schnell sind die Gedanken bei Clubs wie Hoffenheim oder Leipzig, die von einem Mäzen grossgezogen wurden. Auch Sassuolo hat einen Geldgeber im Rücken, der seit 2002 regelmässig die Schatulle für den ortsansässigen Verein öffnet. Dabei handelt es sich um Giorgio Squinzi, den CEO des Baustoffherstellers Mapei. Die Firma ist hierzulande hauptsächlich bekannt als Sponsor eines Radsportteams mit dem ehemaligen Schweizer Spitzenfahrer Tony Rominger, der ja mal mit Francine Jordi verheiratet war, aber das tut hier nichts zur Sache.

Allerdings kann bei Sassuolo nicht davon die Rede sein, dass der Club sich den Aufstieg nur erkauft hat, so hat er in den zehn Jahren vor dem Aufstieg in die Serie A nur neun Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben. Nun, inzwischen soll die Mannschaft einen Marktwert von fast 100 Millionen Euro haben. Logisch, dass der Club also gegen den FC Luzern klarer Favorit sein wird, trotzdem rechne ich fest mit einer weiteren Runde. Wieso? Sagen wir „Bauchgefühl“, in Wahrheit ist wohl der Wunsch Vater des Gedankens.

Der vierte Mann

Herr Shearer am Donnerstag, den 28. Juli 2016 um 5:58 Uhr

Cupvertammi – auch in England.

auswechslung

Der FA-Cup kennt eine wunderschöne Besonderheit: steht es in einem Spiel des ältesten Cupwettbewerbs der Welt  nach 90 Minuten Untentschieden, folgt keine Verlängerung, sondern das Spiel wird auf dem Platz des Gegners wiederholt. Ab den Viertelfinals allerdings gilt die übliche Regelung mit Verlängerung und  – wenn in dieser immer noch keine Entscheidung gefallen ist – dem Penaltyschiessen. Versuchsweise führt die englische FA in diesem Jahr die Regelung ein, dass ab der Verlängerung ein vierter Spielerwechsel vorgenommen werden darf. Diese Neuerung war ja schon einige Zeit in Diskussion.

EFLFür viel mehr Unruhe sorgt derweil die neugestaltete EFL Trophy, ein kleinerer Cup für die Mannschaften der dritt- und vierthöchsten Ligen (also der League One und Two). Neu dürften dort auch die zweiten Mannschaften aus der Premier League mitspielen. Das Eintreten der Junioren von mit Fernsehgeld gesegneten Vereinen verärgert aber die Fans der nicht auf Rosen gebetteten kleinen Teams und verringert möglicherweise deren Chance, auch mal einen Pokal in die Höhe heben zu können. Bei den grossen Klubs scheint allerdings das Interesse gering zu sein – nur gerade zehn Mannschaften haben ihre Teilnahme gemeldet. Um das Tableau aufzufüllen, spielen nun auch noch sechs “Academys” aus der Championship, der zweithöchsten Liga, mit. Auch der neue Spielmodus gibt zu reden. Gestern wurden die 16 Mannschaften Gruppen  zugelost, acht in einer Süd- und acht in einer Nordgruppe. Die geografische Trennung sollte helfen, Reiseaufwand und -kosten niedrig zu halten, das dürfte den Fans von Cheltenham aber eher als Witz vorkommen. Wenn sie ihre Mannschaft auswärts unterstützen wollen, müssen Sie dafür die Reise nach Bolton, Blackpool und Liverpool (zu Everton B) auf sich nehmen. Das neue Format wird wohl eher nicht helfen, den Publikumsschwund in diesem Wettbewerb zu stoppen. Auch das ganze Losprozedere war alles andere als transparatent. Erst eine halbe Stunde vor der Auslosung wurde bekannt, welche B-Teams aus der Premier League überhaupt mitmachen. Es gab im Gegensatz zu anderen Auslosungen auch keine Übertragung, die EFL (English Football League) begnügte sich damit, darüber zu twittern.

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Lars Sohn am Mittwoch, den 27. Juli 2016 um 13:45 Uhr

Richtig: Ein rassiges Auto ist auch keine Lösung.

Aber lassen wir das. Herr Birkir hat den Ball als erster im richtigen Feld vermutet und gewinnt die heutige Frage der Woche. Herzliche Gratulation!

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Sie sehen die Herren Leonardo Ulloa und Ryan Bennett während der Premier League-Partie zwischen Leicester City und Norwich City vom 27. Februar 2016 im King Power Stadion zu Leicester, welche vom Heimteam dank einem sehr späten 1:0 (89′) durch eben diesen Ulloa knapp gewonnen wurde.

Sehr schöne, Herr Birkir, das haben Sie fein gemacht! Räumen Sie bei Gelegenheit Ihren Vorplatz, damit der Kurier mit dem Sattelschlepper bei Ihnen vorfahren und gaaanz viele Preise ablanden kann.

Rücken an Rücken

Lars Sohn am Mittwoch, den 27. Juli 2016 um 13:30 Uhr

Vermutlich wollten die beiden abgebildeten Spieler bloss das Kappa-Logo nachstellen.

Die heutige Frage könnte einfacher kaum sein. Deshalb wird sie auch nicht ausgedeutscht.

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Sagen Sie uns lediglich wo sich das Spielgerät befindet. Danke.

Bestechendes Revers

Lars Sohn am Mittwoch, den 27. Juli 2016 um 11:51 Uhr

Ihnen steht ein Anlass im Anzug bevor? Sie sollten wieder einmal sehr gut aussehen? Wir haben da etwas für Sie.

Heben Sie sich von der Masse der bieder Beschalten ab, indem Sie sich einen Fussball-Pin ans Revers stecken!

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Pins am Revers sind voll im Trend und sollen gerade von Damen beachtet werden. Einen zu Ihnen passenden Kittel haben Sie ja bereits.

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Den Hertha-Pin können Sie beim heutigen Wochenquiz gewinnen. Um 13:30 Uhr gehts los. Bis dann.

Schicht im Schacht

Herr Shearer am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 22:39 Uhr

YB muss wohl ohne die Champions League-Millionen budgetieren.

schachtar_yb

Die Berner begannen ihre schwere Aufgabe in Lemberg mit viel Mut und Selbstvertrauen und drückten die Ostukrainer von Schachtar Donezk früh in ihre eigene Platzhälfte. Das Heimteam wurde erst nach gut 15 Minuten mit Srna zum ersten Mal gefährlich, fand dann aber sofort den Tritt und zeigte seine Klasse gnadenlos.  YB liess sich in der Folge mehrmals mit lasergenauen Pässen in die Tiefe überraschen, welche das Innenverteidiger-Duo Rochat und Vilotic ständig überforderte; der Fussballgott und / oder Mvogo vermochten den Gegentreffer vorläufig mehrmals in extremis  zu verhindern. In der 27. Minute dann bediente Fred Bernard in perfekter Weise, der stand alleine vor Mvogo und schob ein.

Der nächste Schock für YB dann bereits einige Sekunden nach Wiederanpfiff zu Hälfte zwo – Gerndt musste mit einer mutmasslichchen Knieverletzung ausgewechselt werden. In Minute 54 holte sich Vilotic beim holländischen Schiedsrichter mit einer diskutablen zweiten gelben Karte den Marschbefehl für den frühzeitigen Gang unter die Dusche. Wüthrich ersetzte ihn, auf Kosten von Offensivmann Sulejmani. YB kam daraufhin zu keinem Abschluss mehr.

Für den Rest des Spiels begnügte sich die Schachtar-Offensive, mit der überforderten YB-Defensive ein bisschen Katz und Maus zu spielen. Das 2:0 durch Seleznov folgte als Konsequenz unmittelbar vor der YB-Viertelstunde, nach einem mustergültig gespielten Konter. Mit dem Resultat sind die Gelb-Schwarzen noch gut bedient und stehen in der nächsten Runde trotz Heimvorteil vor einer nun quasi unüberwindbaren Aufgabe.

YB zeigte eigentlich eine gute Leistung und ging mit einer mutigen Einstellung ins Spiel, die Absenz des gesperrten Steve von Bergen und die rote Karte wogen gegen ein perfekt eingespieltes ukrainisches Ensemble in der Summe zu schwer. Der beste Berner trug grün – es war Goalie Yvon Mvogo.

Das Rückspiel findet am Mittwoch, 3. August im Berner Wankdorf statt. Angepfiffen wird um 20:15 Uhr.

grosis_fanbank

Unser Funkbild zeigt übrigens die in der Ukraine weiterverwendete ehemalige Grosi-Fanbank  aus dem Wankdorf!

 

SCHNAPSCHAT Donezk-YB 2:0 mit Wodka

Rrr am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 19:45 Uhr

Die Young Boys spielen heute in der schönen Ukraine. 

In Lemberg treffen sie auf Schachtar Donezk. Das Rückspiel findet morgen in einer Woche statt. Wer sich durchsetzt, darf erstens weiterhin von der Champions League träumen und ist zweitens fix für die Europa League qualifiziert.

Heutiger Tagesschnaps: Wodka.

Am Tresen: Herr Rrr.

Herr Rrr trinkt ukrainischen Wodka aus dem Zahnglas (so machen es die Einheimischen, glaubt er sich erinnern zu können), schaut dazu die Live-Übertragung auf RTS2 mit dem Ton von Radio Gelbschwarz. Falls Synchronisationsprobleme, einfach nachschenken. Prost YB!

YB spielt übrigens  mit: Mvogo – Sutter (Hadergionaj), Vilotic, Rochat, Lecjaks – Ravet, Bertone, Sanogo, Sulejmani (Wüthrich) – Gerndt (Kubo), Hoarau.

Wut am Vesuv

Herr Maldini am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 18:55 Uhr

In Neapel sind die Anhänger der schönsten Nebensache der Welt gerade etwas frustriert.

Kein Wunder: Ihr Liebling Gonzalo Higuaín hat zum Ligakonkurrenten Juventus Turin gewechselt. 90 Millionen Euro liess sich der Serienmeister diesen Transfer kosten. Higuaín ist der drittteuerste Transfer aller Zeiten, aber nur für kurze Zeit, weil Paul Pogba Turin in Richtung Manchester verlassen wird – für über 100 Millionen und als teuerster Spieler aller Zeiten.

UntitledDie italienische Liga wird der Higuaín-Wechsel nicht interessanter machen, dafür aber die Ambitionen von Juve im internationalen Geschäft untermauern. Higuaín ist in der Form seines Lebens, in der abgelaufenen Spielzeit erzielte er 36 Tore und stellte damit den Rekord von Gino Rossetti aus der Saison 1928/29 ein.

Nicht nur die Fans sind sauer, auch das letzte grosse Clubidol in Neapel vor Higuaín ist es. “Diese Higuaín-Geschichte tut mir weh, weil er zu einem direkten Konkurrenten wechselt”, schreibt Maradona auf Facebook. “Wir können dem Spieler keinen Vorwurf machen. Er trägt die Verantwortung für seinen Entscheid, aber es sind in diesem Geschäft die fetten Katzen, die am meisten profitieren. Niemand denkt an die Fans.”

Ja, die Fans. Sie sind wirklich nicht glücklich zurzeit. Und drücken ihren Frust äusserst kreativ aus.

Haiku für Millwall

Briger am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 13:00 Uhr

SCHNAPSCHAT ab 20.00 Uhr: Donezk-YB mit Wodka

Der Millwall FC aus Südostlondon ist vielen Fussballfreunden leider nur darum ein Begriff, weil sich ein Teil der Anhänger des Öfteren daneben benimmt. Es gibt aber natürlich auch bei Millwall Fans, die sich zivilisierter geben, z.B. Howard Colyer.
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Der 50-jährige aus Greenwich arbeitet für das Jack Theatre in Brockley und begann irgendwann über seine Matchbesuche Tagebuch zu schreiben. Etwas nach irgendwann entschied er sich, diese Berichte in Japanische Poesie zu verwandeln, in Haikus, also drei Linien und 17 Silben, aber das wissen Sie alle. So kamen in den letzten 13 Jahren Berichte über Auf- und Abstiege, einen FA-Cupfinal und einen Auftritt in Europa ebenso zusammen, wie solche von kommenden und gehenden Spielern. Insgesamt 225 Gedichte hat Colyer nun verfasst.
Ein 1:0 gegen den Erzrivalen West Ham beschrieb er so: “Lively atmosphere, Much banter exchanged, and then/Dichio’s header.”
“Wir schweben seit 130 Jahren zwischen der zweiten und dritten englischen Liga, ich wüsste nicht, warum das jemals anders sein sollte. Ich finde Poesie trifft den Rythmus von Auf- und Abstieg ziemlich gut.”
Sie wollen mehr? Hier können Sie die Haikus erwerben.

Fussball in Freetown

Briger am Dienstag, den 26. Juli 2016 um 6:40 Uhr

Der Fussballverband im westafrikanischen Sierra Leone (SLFA) ist im Moment nicht in der Lage, eine Meisterschaft zu organisieren. Spieler und Fans wissen sich zu helfen.

Seit 2013 fanden wegen Ebola und Streitigkeiten innerhalb des Verbands gerade einmal eine Meisterschaftssaison und zwei FA-Cupwettbewerbe statt, einer davon in dieser Saison. Interessieren tut sich in Sierra Leone aber momentan kaum jemand. Auch eine von 11 der 14 Proficlubs durchgeführte Meisterschaft, die vor wenigen Monaten endete, zog kaum Zuschauer an.

Spieler und Fans haben sich vom professionellen Fussball abgewandt und interessieren sich augenblicklich mehr für das von der in der Hauptstadt Freetown angesiedelten Central One Football Association (Cofa) organisierte “community tournament”, bei dem viele der Profis der Mannschaften aus Freetwon mitspielen, darunter auch der Nationalmannschaftstorwart Unisa Koroma, der aktuell für Mountain City spielt, gemäss transfermarkt.com aber eigentlich für die East End Lions zwischen den Pfosten steht.

Dieser Mountain FC gewann vor zwei Wochen dann das Turnier gegen Fullah Town mit 1:0 und das Stadion war gefüllt wie nie in den letzten 20 Jahren bei einem Spiel einheimischer Mannschaften. Die BBC berichtet, dass sogar mehr Zuschauer im Staidon waren als bei den meisten der letzten Länderspiele des Landes. 

Die Verantwortlichen von Cofa und SLFA machen einander mittlerweile gegenseitig Vorwürfe. Während die Cofa-Vertreter der SFLA vorwerfen, den Fussball im Land wegen Egoismus und Stolz zum Stillstehen gebracht zu haben, kontert Sorie Ibrahim Sesay von der SLFA, dass wegen der Kämpfe innerhalb des Verbandes und damit verbunden der Durchführung des “community tournaments” der FA-Cup Mühe habe, Publikum an seine Spiele zu locken. Weiter sagte er: “Sierra Leoneans like football and I believe if we stop fighting and unite as a family we’ll organise better domestic competitions and crowds will return to watch our matches.” Nun gut, ein erster Schritt in diese Richtung ist getan, immerhin stellte die SLFA Fifa-Schiedsrichter für den Final zwischen Mountain FC und Fullah Town zur Verfügung.

Nun wollen Sie sicher noch Bilder vom “community tournament” und von einer FA-Cup-Partie sehen. Bitte sehr:

Freetown

Freetown2

FA-Cup

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