630. Caption Competition

Herr Shearer am Freitag, den 20. Januar 2017 um 13:00 Uhr

Antreten zum Untertitelwettbewerb!

Befehlsausgabe:

  • Erstellung eines Untertitels zum oben sichtbaren Bildmaterial auf möglichst schlagkräftige Art und Weise (ohne Gewaltanwendung).
  • Positionierung desselben in der Kommentarspalte
  • Spätester Zeitpunkt für Erledigung: Samstag, 21. Januar 2017 / 20:00 Uhr
  • Ein Militärgericht entscheidet anschliessend über den besten Beitrag, welcher mit einem Preis nach Wahl aus der Schatztruhe besoldet wird.

Danke, Sie können ruhn!

Rundes-Leder-Ausredengenerator™

Herr Maldini am Freitag, den 20. Januar 2017 um 5:38 Uhr

Jetzt auch Adrian Ramos. Der Stürmer von Borussia Dortmund wechselt nach China.

Weitere Spieler dürften ihm folgen. Selbstverständlich wechselt Ramos  nicht des Geldes wegen, sondern wegen…

…ja, weshalb eigentlich? Der Rundes-Leder-Ausredengenerator hat für Spieler, die sich vor mühsamen Journalisten rechtfertigen müssen, die richtigen Antworten parat.

Ich wechsle zu [______]*, weil…

  • …ich schon immer Mal nach China wollte. Ich habe gehört, dass es ein sehr schönes Land sei.
  • …ich schon als Kind den chinesischen Fussball bewunderte. Für mich geht ein Traum in Erfüllung.
  • …sich kein Verein derart um mich bemüht hat wie [______]*. Ich spürte ganz stark, dass sie mich unbedingt haben wollten.
  • …ich möchte [______]* helfen, endlich den ersten Titel zu gewinnen.
  • …, ehm, eigentlich weiss ich es gar nicht genau. Ich komme sowieso nach einem halben Jahr zurück.
  • …ich meinem grossen Idol Guillaume Hoarau nacheifern will. 
  • …mir mein Agent gesagt hat, ein Wechsel sei gut für meine Karriere.
  • …hey – Tevez, Oscar, 马尔蒂尼先生 – die chinesische Liga ist stark besetzt wie nie, eine riesige Herausforderung für mich!
  • …ich China helfen möchte, eine Fussball-Nation zu werden.
  • …in meiner Karriere  in allen fünf Kontinentalverbänden einmal spielen möchte. So wie Lutz Pfannenstiel!
  • mir Fussball wichtiger ist als Geld. In China entsteht gerade etwas ganz Grosses, da will ich unbedingt dabei sein.
  • ich jetzt schon [__] Jahre alt bin. Lange kann ich sowieso nicht mehr spielen, und ich habe bereits viel erreicht. Es ist ein reizvolles Abenteuer.

 * hier kommt der Name des chinesischen Fussballclubs rein, der Sie soeben transferiert hat.

Billiger Betreuer

Val der Ama am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 13:00 Uhr

John Clarkson machts umsonst.

Der Club Deportivo Tudelano ist ein spanischer Fussballverein in Navarra und dort spielt er immerhin in der Segunda División B. Selbstverständlich hat der Verein finanzielle Probleme und dazu Ärger mit den Steuerbehörden. Und weil es sportlich auch nicht grad super läuft (aktuell Rang 9 in einer 20er-Liga) kommt das Angebot eines englischen Geschäftsmanns ganz gelegen.

John Clarkson, den Sie da auf dem Bild oben sehen, will nämlich Trainer des Vereins werden und hat sich dazu einen ganz interessanten Deal überlegt. Der 60-Jährige verzichtet auf einen Lohn und will stattdessen selbst Geld in den Club investieren: £50,000 in der ersten Saison und £100,000 im Jahr darauf.

Win-Win, meint Clubpräsident Jesus Miranda: “Die Fans denken vielleicht, dies sei eine Art extravagantes Hobby für Clarkson, aber er ist ein richtiger Trainer mit Erfahrung und Diplomen. Er bezahlt Geld für ein Sportprojekt, er wird den Club nicht übernehmen. Er wird uns bei der Sponsorensuche und bei der Schuldentilgung unterstützen.”

Auch interessant: Wenn der neue Übungsleiter mit dem Club aufsteigt, kriegt er das investierte Geld zurück. Nur dann.

Kurzweil bei Curzon

Herr Shearer am Donnerstag, den 19. Januar 2017 um 6:00 Uhr

Wie schaut der englische Fussball ohne Mou und Pep, ohne Transfer-Fantastilliarden, ohne Milliardärsbesitzer und weltweite Fernsehverträge aus?

Kommen Sie mit, wir gehen zum Curzon Ashton FC in die National League North, die sechsthöchste Liga Englands. Curzon spielte letzten Montag gegen den Worcester City FC (1:1).

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Verhängnisvolle Single

Rrr am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 13:01 Uhr

Ein Fluch liegt über YB. Ein Boogie-Woogie-Fluch.

Seit 1986 sind die Young Boys nicht mehr Meister geworden. Jetzt wird klar: Schuld sind Jacky Schmutz, Cuco Dietrich und Polo Hofer. Das zeigt ein Bericht im neusten Berner Bär.

Ältere Leser erinnern sich: Im Mai 1986 konnte YB letztmals einen Meistertitel feiern. Drei Monate später schrieb der Pianist Jacky Schmutz den “YB-Boogie”, Polo Hofer steuerte den Text bei. Als Sänger wurde Cuco Dietrich engagiert, bekannt von Peter, Sue & Marc. Die Single erschien rechtzeitig zum Meistercup-Spiel YB-Real Madrid (1:0) und wurde mehr als 10’000 Mal verkauft.

Bis zum heutigen Tag wird nach jedem YB-Tor der YB-Boogie angespielt. Ja, genau der. Die Komponisten Schmutz und Hofer kassieren jedes Mal einige Suisa-Rappen. Da kommt in drei Jahrzehnten doch einiges zusammen. Den Preis zahlen die Fans.

Denn “es ist offensichtlich”, sagt Herr Rrr, Musik- und Fussballforscher des Runden Leders. “Seit dieser verdammte YB-Boogie läuft, haben wir nichts mehr zu feiern. Und so lange dieser verdammte YB-Boogie läuft, wird es auch keinen Meistertitel mehr geben. Ich fordere YB eindringlich auf, dem verdammten YB-Boogie endlich ein Stadionverbot zu erteilen, dieses auch konsequent durchzusetzen und damit den Weg frei zu machen für kommende Meistertitel.”

Im Privatgebrauch ist der Konsum des YB-Boogies natürlich unbedenklich. Wir stellen Ihnen deshalb hier den ganzen Song zum Download zur Verfügung. Klicken Sie einfach aufs Single-Cover (linke Maustaste=Song öffnet sich in neuem Fenster, rechte Maustaste=Song downloaden).

Ah, hier hats noch Polo Hofers luziden Text dazu. Das singen Sie jetzt, bis der Arzt kommt. Anschliessend überweisen Sie den Komponisten die fälligen Urheberrechtsrappen. Besten Dank.

Schweizer vor Ausländern

Harvest am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 6:00 Uhr

Unser Kolumnist Dr. Euler ist Statistiker und erklärt uns in unregelmässigen Abständen wichtige Zusammenhänge aus dem Spannungsfeld „Gesellschaft und Fussball“.

EulerNach den Festtagen lag ich vollgefressen und träge auf dem Sofa und liess meine Gedanken schweifen. Dabei ist mir aufgefallen, dass die ersten Plätze der Super League alle von Schweizer Clubs belegt sind. Kann es sein, dass Schweizer einfach besser sind als Ausländer? Die Daten lassen keine Zweifel zu, wie Sie der folgenden Tabelle entnehmen können.

Schweizer sind besser als Ausländer. Doch wieso ist das so? Ich wollte mit Spezialisten darüber sprechen und habe mich mit Politikern aus verschiedenen Lagern unterhalten. Wobei, unterhalten habe ich mich eigentlich nur mit einem anonym bleiben wollenden Exponenten der grössten Volkspartei, der Rest hat mich mit Schimpf und Schande zum Teufel gejagt und einen Rassisten genannt. Von diesem Exponenten allerdings erhielt ich eine konstruktive Erklärung:
„Die Schweizer sind rechtschaffen, schon als Kind lernen sie, sich durchzubeissen und auf eigenen Beinen zu stehen. Schweizer hängen am Abend nicht am Bahnhof rum und trinken Bier, sie glotzen nicht jeder Frau nach und machen primitive Sprüche. Schweizer wissen, was es braucht, um sein Leben selber zu meistern und nicht den Staat dafür zahlen zu lassen. Schweizer übernehmen Verantwortung für ihr Leben und wissen, wie sie ihre Ziele erreichen können.“

Juventus way of living

Rrr am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 13:01 Uhr

Juventus Turin hat ein neues Logo.

Wir waren auf der Redaktion spontan etwas unsicher, wie das Logo zu bewerten ist und ob es wirklich besser ist als der rechts abgebildete Vorgänger – weshalb wir unseren Sonderzuständigen für gediegene Grafik und signifikante Signaletik, Herr Baresi, um eine Fachexpertise baten.

Zunächst stutzte Herr Baresi. “Juve ist auch von den Chinesen gekauft worden? Oder wurde das Zeichen aus der Thai Bold entwickelt? Ist es ein stilisierter Zebrasattel?”

Erst auf den zweiten Blick erkannte er die überragenden Qualitäten dieses Logos. “Reduce to the max, wie wir globalisierten Marketingstrategen sagen! Als App-Icon eignet es sich hervorragend, und Lapo Elkan sieht darin sicher mit Freude das Löffelchenliegen. Und wenn Sie dann noch dann den absolut fantastischen Werbefilm zum Logo betrachten, dann wird es Ihnen klar: Es ist sehr schwarz und weiss, das Logo.”

“Das neue Logo ist ein Symbol für den ‘Juventus way of living'”, sagte Klubpräsident Andrea Agnelli gestern abend bei der offiziellen Präsentation.

Fan-Artikel mit dem neuen Logo sind übrigens erst ab Sommer 2017 erhältlich. Vorher muss noch der alte Ramsch verkauft werden. Logo.

Rasenheizung

Val der Ama am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 9:28 Uhr

Die Stiefel sind weg!

Und zwar gehen Sie an Herrn Birkir, der das Rätsel heute bereits nach 25 Minuten lösen konnte.

Gut gemacht, Herr Birkir. Wir sehen uns heute beim Film, oder? Weil dann würde ich Ihnen die Gummidinger gleich persönlich überreichen.

Frage der Woche (erneut auf den Markt gebracht)

Val der Ama am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 9:00 Uhr

Heute suchen wir einen Begriff, der auch mit Fussball zu tun hat.

Und zwar auch schon: Sie sagen uns bitte, was Sie hier auf dem Bild sehen und wenn richtig, dann kriegen Sie den Gummi. Danach lösen wir auf und alle dürfen in die Kaffeepause. Los!

Geiler Gummi

Val der Ama am Dienstag, den 17. Januar 2017 um 6:00 Uhr

Herzlich Willkommen zur Frage der Woche!

Ja, Sie lesen richtig.

Herr Sohn hat sich ja neulich aufgrund privater Gründe aus dem Tagesgeschäft zurückgezogen und also hat die Redaktion sich entschlossen, die allseits beliebte Frage der Woche neu zu lancieren.

Für uns ändert sich nicht viel, für Sie bedeutet das ein wenig Ungewissheit und vielleicht sogar Spannung und also interessant. Denn ab sofort kann es jederzeit und immer eine Frage der Woche geben. Ganz spontan und einfach so.

Aber item. Schauen Sie um Punkt 9 Uhr vorbei, weil so können Sie diese tollen Gummistiefel (Grösse 39 ungefähr) gewinnen. Bis gleich!

Alternativetabelle

Briger am Montag, den 16. Januar 2017 um 13:00 Uhr

Tabellen, in denen der FC Basel nicht erster ist.

Der FC Basel 1893 ist zurzeit die mit Abstand beste Fussballmannschaft der Schweiz und dies zeigt sich nicht nur im Punktestand. Nein, auch bei der Chancenauswertung, den Punktgewinnen nach einem Rückstand oder beim Ballbesitz hat der FC Basel die Nase vorn, ja sogar wenn es darum geht, wer am meisten Legionäre einsetzt, kann niemand dem EFCEBE das Wasser reichen, um nur einige Tabellen zu nennen, welche der Ligakrösus auch anführen würde.

Trotzdem gibt es Tabellen, bei denen der FC Basel nicht an erster Stelle steht. Ein Blick auf transfermarkt.ch zeigt, welche das sind:

Das jüngste Kader:

Am jüngsten waren die Spieler in der bisherigen Saison im Waadtland. Ganze drei Jahre jünger als diejenigen des FC Basel, waren die Spieler des FC Lausanne-Sport im Schnitt, der nur auf Platz 8 landet.

Die Eigengewächse

Am meisten Eigengewächse – d.h. Spieler die spätestens in der U17 zum Verein wechselten – hat der BSC YB im Kader. Der FC Basel liegt nur auf Platz 9.

Die Treuen:

Am treusten (aber nicht blöd) sind die Spieler der FC Luzern Innerschweiz AG. Im Schnitt sind die Spieler seit 900 Tagen in der Leuchtenstadt.

Die gelben Könige

Platz 1 für die Young Boys! Sagenhafte 43 gelbe Karten konnten sich die Young Boys erfoulen, der FC Basel müsste in dieser Tabelle mit läppischen 17 gelben Karten leider den bitteren Gang in die Challange League antreten.

Die meisten eingesetzten Spieler:

Schon wieder haben die Young Boys die Nase vorn: 27 Spieler durften in der Hinrunde für gelb-schwarz auflaufen.

Die SVP-Tabelle:

Zum Abschluss eine spezielle Tabelle: Was wäre wenn der Inländervorrang der SVP im Fussball umgesetzt würde? Was wäre, wenn nur noch Tore von Eidgenossen zählen würden? Der FCB müsste mit sieben Punkten Rückstand in die Rückrunde starten, Leader wäre der FC Luzern Innerschweiz AG.

Rundes Leder Meisterapfentkalender (47)

Lars Sohn am Montag, den 16. Januar 2017 um 5:55 Uhr

Endlich Meister mit dem Runden Leder. Der Fussballblog Ihres Vertrauens würdigt jeden Tag einen Club, der es verdient hat.


Heute: Celtic Glasgow

Ihr Apfentkalender ist schon durch? Macht nichts, unserer hat ein siebenundvierzigstes Törchen. Siebenundvierzig nationale Meistertitel? Wahnsinn!

Gut, unsere kompetitiv wiedererstarkten Stadtrivalen haben bereits vierundfünfzig Titel auf dem Konto und seit ihrem Gang durch die unteren Ligen Schottlands wurde der Abstand um “five in a row” verkürzt.


Die erste Mannschaft des wunderbarsten Fussballvereins der Welt bei der Meisterfeier 2016

1893, nur fünf Jahre nach der Vereinsgründung durch Bruder Walfried, wurde die Meisterschaft erstmals gewonnen. Die stärkste Phase folgte von 1966 bis 1974, als neun Titel am Stück gewonnen werden konnten. Während dieser Zeit unter dem legendären Trainer Jock Stein holte Celtic Glasgow 1967 in Lissabon im Final gegen das damals unwiderstehliche Inter Mailand gar den Europacup der Landesmeister.

Celtic wäre nicht Celtic ohne seine Fans. Nicht selten sehen in Massen aufgebotene Gesetzeshüter dem friedlichen Treiben verdutzt zu und fragen sich, ob diese Fussballanhänger wirklich von der Insel mit dem ach so schlechten Ruf kommen.

Aber genug der Lobhudelei. Die Redaktion des Runden Leders wünscht Ihnen weiterhin eine besinnliche Zeit.

In eigener Sache: Nach dreieinhalb schönen Jahren beim Runden Leder ziehe ich mich aufgrund privater Gründe aus dem Tagesgeschäft zurück. Ich bedanke mich bei der gesamten Lederschaft für die vielen unvergesslichen Blogmomente. Nachdem mir Herr Rrr sein länger nicht mehr benutzes Feriendomizil auf dem Bahamas zur Verfügung gestellt hat, bleibt quasi nur noch Ihnen allen einen schönen Winter zu wünschen. Prost!

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