Das Leiden am Zaun

Zweimal im Jahr öffnen die USA eine Tür an der Grenzmauer zu Mexiko. Einer der wenigen Momente, wo sich getrennte Familienmitglieder für ein paar Minuten in den Arm nehmen dürfen.

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Der amerikanisch-mexikanische Grenzzaun erstreckt sich über 3100 Kilometer vom Golf von Mexiko bis zum Pazifischen Ozean.  (11. Mai 2017, John More/Getty/AFP)

Blättert man im Geschichtsbuch, stellt man fest, dass Kalifornien, Utah, Nevada, New Mexico und Texas ursprünglich zu Mexiko gehörten. Auslöser für den zweijährigen Krieg zwischen den beiden Staaten war die Angliederung von Texas an die USA 1846. Mit dem Friedensvertrag von Guadalupe Hidalgo 1848 wurde Mexiko zum Verkauf der genannten Staaten gezwungen und verlor somit über ein Drittel seines Territoriums.

Ein Aktivist tut seinen Unmut kund und malt einen Slogan gegen Donald Trump gerichtet an die Grenzmauer in Ciudad Juarez, Mexiko. (26. Februar 2017, Herika Martinez/AFP)

Die Grenzmauer bei den Imperial-Sanddünen. Der 4,5 Meter hohe Zaun wird in dieser Region auch schwimmender Zaun genannt, weil die Dünen sich je nach Windlage bewegen und verändern. Die Border-Patrol-Agenten sagen, sie fingen fast täglich Gruppen von illegalen Einwanderern und Drogenschmugglern, welche auf diesem Weg versuchen, in die USA zu gelangen. (17. November 2016, John Moore/Getty/AFP)

Toilettenhäuschen im Erholungsgebiet bei den Imperial-Sanddünen, Kalifornien. Die sanitären Anlagen wurden für die Camper in der Nähe der Einzäunung eingerichtet. (27. September 2016, John Moore/Getty/AFP)

Ein Mann schaut hoffnungsvoll von Tijuana, Mexiko, in die Vereinigten Staaten. Der Traum der unbegrenzten Möglichkeiten wird wohl für viele Mexikaner unerreichbar bleiben. Der sogenannte Freundschaftspark ist einer der wenigen Orte, wo sich getrennte Familien treffen können. (25. September 2016, John Moore/Getty/AFP)

Eva Lara tastet nach den Fingern ihrer Grossmutter während eines kurzen Besuchs in San Diego. Lara, die gesetzlich legal in den USA lebt, hat ihre «abuela» seit der Auswanderung im Alter von drei Jahren nie mehr wiedergesehen. (1. Mai 2016, Gregory Bull/Keystone)

Ein Abschnitt des Grenzzauns wurde ausserhalb des Sunland Park in New Mexico unterbrochen. (19. Februar 2017, Getty/AFP)

Durch die intensiven wirtschaftlichen und familiären Beziehungen zwischen den USA und Mexiko ist die Grenze weltweit eine der Meistpassierten. (4. Oktober 2007, David McNew/Getty/AFP) 

Junge Männer klettern auf den Zaun an der Grenze in Agua Prieta, Mexiko. Die Freiwilligengruppe des «Minuteman Project» bewachen die Strecke auf der Seite von Arizona, um nach illegalen Ausländern zu suchen, die ihr Glück in den Vereinigten Staaten zu leben versuchen. (1. April 2005, Scott Olson/Getty)

Ein Border-Patrol-Agent bewacht den Grenzabschnitt in La Joya, Texas. Gut elf Millionen Papierlose leben in den USA. Ohne sie würde die US-Wirtschaft höchstwahrscheinlich lahmgelegt. (10. April 2013, John Moore/Getty/AFP)

Auch mit dem Einsatz von Helikoptern wird die Gegend nach illegalen Einwandern in Hidalgo, Texas, abgesucht. (16. November 2016, Eric Gay/Keystone)

Einwanderer, die legal in den USA leben, gehen an die Grenze, um sich mit ihren Familienmitgliedern und ihren Liebsten zu treffen. Eine mexikanische Familie beim Mittagessen in Tijuana, Baja California, Mexiko. (5. August 2007, Luis Acosta/AFP)

Seit den 1980er-Jahren wurde es immer schwieriger, in die USA zu gelangen. Die Grenzkontrollen wurden enorm verschärft, es wurde begonnen, an leicht zu überquerenden Stellen Zäune zu errichten. Wie weit Donald Trump mit dem Ausbau wohl gehen wird?  (3. Januar 2017, John Moore/Getty/AFP) 

3 Kommentare zu «Das Leiden am Zaun»

  • Toni sagt:

    Der Zaun stand die letzten 8 Jahre schon. Warum wird erst jetzt über solch eine Grenzbefestigung berichtet.

  • Susanne Leodolter sagt:

    Lieber Tagesanzeiger
    Wurde der Text von Google Translate übersetzt?
    Der Zaun ist 4.5 m hoch und nicht lang…
    Die Leute treffen sich mit ihren Liebsten und nicht ihren Liebhabern…

    Schlimm!

Kommentar

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