Teds Draht zu Gott

Martin Kilian aus Washington am Samstag den 20. Februar 2016
Wahltheater 

Idol der Konservativen und Evangelikalen: Ted Cruz. Foto: Rainier Ehrhardt (Keystone)

Immer wenn die Hoffnung blüht, die Protagonisten des amerikanischen Wahlkampfs hätten endlich die oberste Stufe des Wahnsinns erklommen, klettern sie nochmals höher. Unweigerlich kommt dann der liebe Gott ins Spiel. Er hat Amerika bekanntlich zu seinem Lieblingsverein auf Erden ernannt. Amerika sei «ein Weinberg, gepflanzt von Gottes rechter Hand», predigte bereits 1775 Pastor Jacob Duchè. Gott ist ein Fan Amerikas. Weshalb auf Dollarscheinen zu lesen ist: «Auf Gott vertrauen wir.»

Ein Atheist könnte nicht Präsident werden. Selbst Obama tut so, als sei er religiös zutiefst involviert. Aber zurück zur Sache: Sobald der liebe Gott zum Wahlkampfthema wird oder sogar als Wahlhelfer auftritt, rutscht die grosse Präsidentschaftsshow geradewegs in den Sumpf menschlicher Vermessenheit ab.

Dass Donald Trump sich mit dem Papst anlegt, ist nicht einmal so schlimm. Schliesslich griff der Papst beim Besuch in Mexiko Donald Trump an. Weil dieser keine Brücken baue, sondern Mauern. Und ein Christ tue so etwas nicht. Donald schoss umgehend zurück. Was der Heilige Vater gesagt habe, sei «infam». Der liebe Gott war sicherlich amüsiert. Wahrscheinlich ist er weniger belustigt, wenn er vom frommen Senator Ted Cruz und von dessen Fans eins ums andere Mal in den Wahlkampf gezerrt wird.


Der Papst äussert sich über Donald Trump…


… und Trump schiesst zurück.

Das muss so sein. Denn Ted Cruz, Sohn eines Predigers, ist das Idol protestantischer Evangelikaler und Fundamentalisten. Damit sie ihn bei den republikanischen Vorwahlen auch ja wählen, werden die Gläubigen möglichst oft an den direkten Draht von Ted zu Gott erinnert. Selbst Teds Geburt verdanke sich «der Hand der göttlichen Vorsehung», jauchzte unlängst der rechte Radio-Talker und Ted-Fan Glenn Beck.

Moment mal: Wenn der liebe Gott wirklich seine Hand im Spiel gehabt hätte, wäre Cruz nicht in Kanada, sondern in US-Amerika geboren worden. Nur wer in Amerika geboren sei, dürfe Präsident werden, sagt Donald Trump. Er beruft sich auf die Verfassung und will gegen Cruz klagen. Überhaupt ist es seltsam, dass Kanada zum Ort göttlicher Vorsehung wurde. Der liebe Gott hat dort nichts gepflanzt. Zu kalt.

Aber die Sache mit dem lieben Gott wurde noch peinlicher: Kaum war der konservative oberste Bundesrichter Antonin Scalia verschieden und in Washington die Schlacht um seinen Nachfolger ausgebrochen, fragte Becks Co-Moderator Pat Grey live im Radio beim lieben Gott an, warum er «Antonin gerade jetzt zu sich genommen» habe.

Da der liebe Gott schwieg, antwortete Glenn Beck an seiner Stelle: Der liebe Gott habe Antonin zu sich geholt, um die Amerikaner zur Wahl von Ted Cruz zu animieren. Denn Ted werde als Präsident wieder einen wie Antonin ins höchste Gericht schicken. Damit nicht genug, Cruz’ Gattin Heidi hatte bei einem Radiointerview versichert, der Wahlkampf ihres Mannes zeige der Nation «das Gesicht des Gottes, dem wir dienen».

Mon dieu! Der liebe Gott hat alle Hände voll zu tun mit dem Wahlkampf von Ted Cruz. Bob Dylan sah es kommen. Die Amerikaner, nuschelte er 1964, hätten «Gewehre in ihren Händen und Gott auf ihrer Seite». Wie Ted Cruz! Der war neulich sogar auf einem Schiessstand und liess sich mit einer Knarre ablichten. Das wird dem lieben Gott gewiss gefallen haben.


Für jene, dies genau wissen wollen: Moderator Glenn Beck über seinen Bruder im Geiste Ted Cruz’.

Martin Kilian
Martin Kilian, Washington Er ist Amerikaner und Reisender durchs amerikanische Hinterland. Ihn interessiert ziemlich alles zwischen Boston und Seattle, San Diego und Miami. Er lebte unter anderem in Athens, Georgia, und Washington DC und wohnt derzeit in Charlottesville, Virginia. Gelegentlich fliegt er nach Europa und bewundert die Putzigkeit des Alten Kontinents.

27 Kommentare zu “Teds Draht zu Gott”

  1. Stefan Studer sagt:

    So interessant, ja fast amuesant was ich hier so fuer Kritiken lese. Ich lebe seit vielen Jahren in diesem Land und habe so einiges gelernt. Ein Land wie Amerika zu fuehren und regieren ist wohl der schwierigste Job den es auf der Welt gibt. Ich bin vollster Ueberzeugungen das President Obama Amerika und auch die Welt vor vielen sehr heiklen Spannungen,Geschehnissen und zusaetzlichen Kriegen verschont hat. Sein sehr diplomatischer Fuehrungsstil dient fuer viele als Vorbild und wird in der Geschichte Amerikas einen sehr hohen Stellenwert gewinnen, naemlich dann, wenn wir einen neuen Amerikanischen Presidenten haben und uns dann nach President Obama sehnen werden!

    • Liz sagt:

      Ja,ja total Ihrer Mainung wohne schon Lange hier. Danke

    • Alex Kramer sagt:

      Wenn Amerika zu führen schon ein übermenschlicher Job (deshalb MUSS Gott im Spiel sein) ist, weshalb greift man dann stets nach der ganzen Welt?
      Oder ist man wirklich schon soweit, dass es ausserhalb der USA nichts mehr gibt, wie es anscheinend an den US-Schulen (eben nicht) vermittelt wird?

  2. Kaelin H. sagt:

    Die Clintons waren nie Christen, sondern gehören der New Age Agenda, was zeigt wie weit die Verwirrung vorangeschritten ist. Und Obama? Er ist ein Synkretist in Person. Hr. Kilian, Lieber ein Draht zu Gott, als meinen, mein könnte quasi vom Thron der Neutralität alles beurteilen und bewerten, bestimmen, was gesellschaftlich zulässig ist und was nicht, so als müsste sich der Glaube vor ihnen rechtfertigen. Letztlich kommt keine Gesellschaft – auch die liberale Demokratie nicht – ohne ein Wertegerüst aus, das sich aus einem verbindlichen Fundament erhebt. Und das ist leider das Hauptproblem von Europa!

    • Kaspar Tanner sagt:

      Herr Kaelin,
      Mit “Gott” argumentieren auch die Taliban und der IS.
      Wer “Gott” als Trumpfkarte einsetzt, ist für Argumente nicht mehr zugänglich. Siehe die Islamisten.
      Es ist bedenklich, dass in einem laizistischen und mächtigen Staat wie die USA (die Gründer der USA waren mehrheitlich Freimaurer und grösstenteils Vertreter in Europa verfolgter christlicher Minderheiten und haben deshalb die USA bewusst als laizistischen Staat aufgebaut) dieses sektiererische Geschwafel überhand nimmt.
      Als Ex-Katholik ist mir ein Staat nach den Grundsätzen der Aufklärung lieber (= eine Idee, die argumentativ/faktisch widerlegt werden kann, ist wertlos) als einer nach den Grundsätzen irgend einer…

  3. Keller Heinz sagt:

    Die Republikaner kennen wir von George W. Bush. Das ist derjenige der den Irakkrieg 2003 mit einer Lüge vom Zaun riss und eigentlich das ganze Chaos in Nahost zu verantworten hat. Auch den Krieg gegen den “Terror” in Afghanistan geht auf seine Kappe. Sowohl Republikaner wie Demokraten haben offensichtlich die gleich Freude am Kriegsspiel. Es gibt nur ganz wenige amerikanische Präsidenten, die in ihrer Zeit keine Kriege geführt haben.

    • Bodenmann René sagt:

      Hr. Heinz, ob der Krieg im Irak verloren oder gewonnen wurde ist absolut egal und gehört zum Plan. Das erwartete Ziel wurde zu 100% erreicht. In Amerika konnte problemlos die Totalüberwachung eingeführt werden incl. im Rest der Welt. Europa erstickt in einer nie dagewesener Flüchtlingswelle und ist dadurch gefährlich zerstritten. Der Euro als zukünftige Leitwährung erledigt und ein notwendiger, wenn auch zur Zeit schwieriger Verbund mit Russland für lange Zeit auf Eis gelegt.
      Ich wäre sehr froh, wenn diese meine Ansicht der Weltlage zerpflückt werden könnte. Ein vereintes Europa, dass in vielen Dingen sozialer und dadurch gefestigter wäre, mit einer starken Währung würde Amerika ruinieren.

      • Anh Toàn sagt:

        @Bodenmann René

        Ich denke nicht, dass eine politische Führung derart langfristige Strategien verfolgt. In den USA beginnt, kaum ist man Präsident, der Wahlkampf für Parlamentswahlen (meiste 2 Staaten 2 £Jahre darauf), danach der Kampf darum, wiedergewählt zu werden. Ich bin überzeugt, George Dub U Bush hat den Irakkrieg angefangen, weil die Amis nicht weniger als einen Krieg als Antwort verlangten auf 9/11 und in diesem Zeitpunkt, damit Amerika im Krieg ist, wenn seine Wieder(?)Wahl ansteht: Ich glaube, auch die oben, ob in Politik oder Wirtschaft, versuchen auch nur, ihren Kopf über Wasser zu halten.

        • Anh Toàn sagt:

          Aus Sicht des US Präsidenten passiert jeden Tag irgendwo eine grosse Sch…e, und die Frage ist, wie man darauf reagiert, um sie zum eigenen Nutzen zu verwerten. Da bleibt kein Raum für echte Strategien. Alles was Politik als langfristige Strategie verkauft, ist nichts als geschickte Entschuldigung, etwas nicht gleich anzupacken. Und bevor etwas geschieht in Richtung dieser Strategie, ändert man die Strategie, oder sich die Welt. Niemand hat einen Plan.

          (@Bodenmann René: Haben die Amerikaner ihre dargestellte Strategien verfolgt, Europa zu schwächen, oder waren das die Republikaner oder die Demokraten, als Präsidenten oder im Parlament, oder doch die FED. Ma was net!)

          • Bodenmann René sagt:

            Das raffinierte am Teufel ist, dass er es fertig gebracht hat den Menschen glauben zu machen das es ihn nicht gibt. Das soll nur ein Beispiel sein und ist nicht Wortwörtlich gemeint.

          • Bodenmann René sagt:

            Herr Anh Toàn, Meine Darstellung ist kein Dogma. Im deutschen Bundestag hat jeder Abgeordnete mindestens 10 Einflüsterer (Berater) am Hals und raten sie wer da am meisten vertreten ist? Das ist in der Schweiz so und auch in Amerika. Beratung ist ansonsten ja nichts schlimmes, leider schreiben sie aber auch bei den Gesetzestexten fleissig mit und da wir es gefährlich. Geld und Macht ist auch mehr als genug im Spiel. Was ich damit sagen möchte ist folgendes: Wenn ich in Thailand mit dem Fahrrad unterwegs bin, betrachte ich zuerst einmal alle Verkehrsteilnehmer als Idioten. Dies ist natürlich nicht wörtlich zu nehmen, aber es schützt mich vor schlechten Überraschungen.

          • Bodenmann René sagt:

            Mit diesem Beispiel möchte ich sagen, etwas zu verneinen nur weil es nicht sein kann ist gefährlich. Wenn ich mit meiner Meinung Unrecht habe, dann ok. Sollte ich aber leider recht behalten werde ich wenigstens nicht überrascht und habe vielleicht noch die Möglichkeit zu Handeln. Nebenbei, ich war nie Elvis Fan und Frieden seiner Seele.

        • Bodenmann René sagt:

          Sehr geehrter Herr Anh Toàn, Ihre Worte in Gottes Ohr. Die Präsidenten wechseln tatsächlich, aber die grauen Eminenzen im Hintergrund sind immer die gleichen Einflüsterer. Vermutlich wurde Präsident Kennedy umgebracht, weil er das Programm der Republikaner durchkreuzt hat, weil sie damals nicht gewählt wurden. Kaum vom Amt weggefegt, wurde die Programme der Demokraten durchkreuzt. Es gab 2 Punkte: Kuba-Invasionspläne und oder die Privatisierung des US-Dollars (Fed) rückgängig zu machen. Kuba hat sich von selbst erledigt. Die losgelassenen Finanzhalunken ruinieren die Welt. Der NY-Anschlag war Kuba reloaded: Überwachungsstaat plus Welt perfektioniert. Eu erledigt, keine Ablösung des Dollars.

          • Bodenmann René sagt:

            Ich hoffe wirklich Unrecht zu haben, aber vieles spricht dafür das eine Planung dahinter stecken muss. Auch wenn es manchmal zu grösseren Kollateralschaden gekommen ist, wurde das Ziel nie aus den Augen verloren. Natürlich sind solche Planungen absolut idiotisch. Sind aber diese Politiker oder Berater normale Menschen oder doch nicht von Ehrgeiz, Grössenwahn usw. besessen?

          • Anh Toàn sagt:

            @Bodenmann René

            Ja, und dann kommen immer “die grauen Eminenzen im Hintergrund”, die Juden, die Freimaurer, die Bilderberger, der CIA, der militärisch-industrielle Kompex, Big Pharma, die Finanzindustrie.

            Sie dürfen ankreuzen, wer Kennedy ermordet hat.

            Übrigens: Elvis lebt!

  4. Radisa Tubic sagt:

    Clinton, der Ehemann, wurde nach seinem “ICH HABE MIT DIESER FRAU KEIN SEX GEHABT” vor laufenden Kameras zu bekennenden Christ. Hat Kriege geführt und unzählige Menschenleben auf dem Gewissen. Bush jun. ward auf dem Weg zu einer Kirche vor gestellten Kameras gesehen. Dieser Kriegsverbrecher als “bekehrter Christ” ?
    Obama lässt “von oben” aus Drohnen mörderisch bombardieren und wäscht seine Hände in Unschuld, da Christlos.
    Keiner von ihnen ist christlich. Höchstens anti-christlich, verlogen und Machtsüchtig.
    Sie sollen sich von Christentum lossagen. Sie wären glaubwürdiger.

    • Bodenmann René sagt:

      Nun ja, das betrifft alle Führer die im Namen einer höheren Instanz Untaten, Kriege oder sonstigen Unsinn betreiben. Es ist absolut widerlich. Aber ehrlich gesagt, wo ist denn dieser so oft besudelte Gott geblieben? Wir brauchen keinen Gott der so missbraucht werden kann. Was wir brauchen ist die Überzeugung auf einem einmaligen aber sehr einsamen Planeten zu leben. Wenn wir aus Dummheit. Überheblichkeit und gegenseitigem Hass diese einzige Heimat zerstören die wir haben, dann brauchen wir keine Götter und ihre verlogenen Führer mehr.

  5. Beat Müller sagt:

    Dem Volk vorgaukeln man hätte einen direkten Draht zu Gott ist schon ein jahrtausendealter Trick um an Macht zu kommen oder die zu behalten. In Gegenden wie dem Bible Belt kann man damit sehr gut punkten. Es den selbsternannten “Gottesnahen” ein Aura vom Absolutem.
    Unser Pfarrerssohn aus Herrliberg agiert zwar nicht direkt auf der Religionsschiene, aber er schwafelt auch andauernd was vom “Auftrag” und suggeriert unterschwellig er führe in der CH so quasi einen Auftrag von oben aus. Immerhin wird er dafür von seinen Jüngern respektvoll als “der Messias” bezeichnet was sich dann wieder in einer sektenähnlichkeit der SVP wiederspiegelt!
    Lospreiset den Herren, denn er ist euer Hirte…

  6. Martin sagt:

    Was ist eigentlich Obama? Ein Christ? Jude? Moslem? Und Hillary Clinton? Ich denke, es wäre schon noch interessant zu wissen, was diese Kandidaten überhaupt für eine Religion haben, schliesslich befehligen sie die grösste Streitmacht der Welt. Wie es innenpolitisch aussieht, was besser ist für die USA, Republikaner oder Demokrat, das kann ich nicht sagen, aber für die aussenpolitischen Probleme wie IS, Syrien usw. da wünsche ich mir einen Republikaner. Vielleicht hat dann das Abschlachten Unschuldiger endlich ein Ende. Die Demokraten sind dazu nicht in der Lage. Das war schon bei Bill Clinton so.

    • Gerber sagt:

      Da sind Sie völlig falsch gewickelt, dass die Republikaner das Kriegstreiben bleiben lassen…..völlig. Schauen Sie sich mal die Geschichte unter republikanischen Präsidenten an……..

      • Benni Aschwanden sagt:

        Ich glaube eher Martin meint, dass der Republikaner dann so richtig aufräumen geht in der Welt, in Syrien, beim IS, in Nordkorea usw., mit seiner “grössten Streitmacht der Welt”. Das hiesse dann Abschlachten, um Abschlachten zu verhindern. Vermutlich mit dem gleichen ruhmreichen Resultat wie im Irak, oder in Somalia, oder in Lybien, oder in Vietnam, oder in Afghanistan, usw. Die demokratischen Präsidenten sind gewissen Zeitgenossen halt einfach zu langweilig. Zu wenig Action, zu wenig Bomben, zu wenig Bum-Bum.

      • Mike Cadell sagt:

        Inwievern? Vietnam, WK II, Monroe-Doktrin, Korea Krieg. Alle haben eines Gemeinsam: Die Präsidenten waren Demokraten. Beim Vietnamkrieg sogar ganz ausgeprägt: Johnson treibt die Amerikaner in den Krieg hinein und stellt sich dann nicht mal zur Wiederwahl. Der Republikaner Nixon hat den Krieg für die Amerikaner beendet und die Soldaten heimgeholt. Und der Demokratische Kongress unter Ford, hat diesem die Mittel verweigert, Südvietnam 1975 vertragsgemäss zu Hilfe zu eilen, als Nordvietnam wieder angriff. Übrigens konnte Bush weder Afghanistan noch Irak ohne die Stimmen der Demokraten angreifen. Syrien und Libyen verdanken wir übrigens zu 100% dem Demokraten Obama.

    • jonny blue sagt:

      Das mit Bill Clinton: wie bitte? B.Clinton hat im 1999-2000 den Balakn zum Frieden gebracht! Er hat den Europaeher, deren Unfaehigheiten dort an nichts zu ueberbieten war gezeigt, dass es auch geht ohne weitere Schrebrenizas und Kosovo greueltaten geht! Bin B.Clinton dankbar, dass er in West Africa, wo ich gelebt habe, ganz speziell Kriege Verhindert hat. Daher etwas Wahrheitliches schreiben als blosse Phrasen von sich geben waere nuetzlch!

      • Kaspar Tanner sagt:

        Das ist das Problem von Europa: Es hat bis heute nichts aus der Geschichte gelernt.
        Ich habe bis zu den Balkankriegen an die EU geglaubt. Nachdem vier Jahre lang unter den Augen der EUropäer massive Massaker stattfanden und erst die USA diesen ein Ende setzte, war mein Glaube an die EU verflogen.
        Klar – die EU ist nicht die NATO.
        Aber bei der Ukraine 20 Jahre später hat die EU so falsch agiert (entweder wir oder Russland – nichts dazwischen…), dass sie die Hauptverantwortung für den Krieg dort trägt.
        Die EU ist heute so mit ihren Geburtsfehlern beschäftigt, dass sie kaum noch positive Impulse aussenden kann. Schade. Eine gute Idee, die von Europäern zerstört wurde – nicht von den USA.

    • Bodenmann René sagt:

      Die ISIS ist weitgehend das Produkt der USA durch eine verfehlte oder bewusst inszenierte Kriegsführung. Der verlogenste Kriegstreiber und seine Beraterklicke waren Republikaner. Auf die Namen dieser Grössenwahnsinnigen werden Sie vermutlich selber kommen, wenn Sie nicht ganz verblendet sind. Abgesehen davon, als Präsident eines multikulturellen Staates sollte er nur eine Grundethik und keine Religion vertreten, egal was er selber vorgibt zu sein.

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