Kirchners fieses Erbe

Andreas Fink aus Buenos Aires am Donnerstag den 7. Januar 2016
Hinter den Kulissen 
Die ehemalige Präsidentin Cristina Fernàndez de Kirchner verabschiedet sich. (Keystone/Natacha Pisarenko)

20’000 Neueinstellung in einem Amtsjahr: Ehemalige argentinische Präsidentin Cristina Fernàndez de Kirchner. (Keystone/Natacha Pisarenko)

In Argentinien beginnt das Jahr im Hochsommer, darum bevölkern dieser Tage Millionen die Strände der «Costa Argentina». Das sonst so geschäftige Buenos Aires schaltet unter einer feuchten Hitzeglocke zwei Gänge herunter. Zurück bleiben jene schwitzenden Hauptstädter, die dieser Tage arbeiten müssen. Und solche, die so tun müssen, als ob sie arbeiten wollen.

Die Rede ist von den «Ñoquis». Staatsdienern, die der argentinische Volksmund so nennt wie die nahrhaften, aber wenig gesunden Gnocchi aus Kartoffelmehl, die einst mit den italienischen Einwanderern in die Pampa kamen.

Als am 10. Dezember die Mitarbeiter des neuen Präsidenten Mauricio Macri ihre Büros im Regierungspalast beziehen wollten, stiessen sie auf ein Problem: Es gab keinen Platz. In vielen Büros von drei auf drei Metern standen 16 Angestellte rum, es gab nicht mal genügend Raum, um zu sitzen.

Im Senat traf die neue Chefin, Macris Vizepräsidentin Gabriela Micchetti, auf einen Mitarbeiter, der um Zuteilung einer Aufgabe bat. Der junge Akademiker gab an, vor acht Monaten eingestellt worden zu sein, aber bis heute nicht zu wissen, was er tun solle. Immerhin: Er wurde mit 40’000 Peso im Monat entlöhnt, das entspricht neun Mindestlöhnen.

In Argentiniens Senat stieg der Personalstand von 3000 auf 7000 während der letzten vier Jahre. Inzwischen beschäftigt die 72-köpfige zweite Parlamentskammer 1000 Personen mehr als der gesamte Deutsche Bundestag.

Freilich, schon lange vor der 12½-Jahre-Ära Kirchner war es in Argentinien Unsitte, Vettern, Amigos und Parteifreunde auf Staatskosten zu versorgen. Den Hüftspeck, den die «Ñoquis» dem Pampa-Land inzwischen eintragen, hat die Unternehmensberatung KPMG kürzlich auf über 20 Milliarden Peso jährlich berechnet, also etwa 7 Milliarden Franken. Den gleichen Betrag gibt Argentinien für Kindergeld aus.

Dabei berechneten die Consultants wohlgemerkt nicht alle überflüssigen Portiers, Kaffeekocher und Fingernagellackiererinnen, sondern allein jene Staatsdiener, die niemals an der Stelle auftauchen, die ihren Lohn bezahlt. Unter diesen mindestens 200’000 Personen befinden sich freche Betrüger, Verstorbene, aber auch Bürger, die gar nicht wissen, dass sie auf staatlichen Gehaltslisten stehen. Korrupte Beamte oder politische Parteien haben Tausende Unbescholtene zu Kartei-«Ñoquis» gemacht, um deren Löhne abzuzweigen.

Nun stellten Macri und Micchetti klar, dass wer nicht arbeite, auch nicht bezahlt werde. Die Gewerkschaften der Staatsdiener entgegneten empört, «Ñoquis» gebe es nur im Nudelgeschäft, und man werde sich wehren, falls Kündigungen versandt würden. Nicht wenige glauben, dass Cristina Kirchners Neueinstellungen (mehr als 20’000!) im letzten Amtsjahr genau solche Proteste provozieren sollten. Am Montag hat die erste Kündigungswelle begonnen. Gabriela Micchetti kassierte mit Stichtag 30. Dezember 2035 Neueinstellungen, kurz vor dem Ende der Probezeit. Ausserdem soll eine Kommission sämtliche Beförderungen des Vorjahres überprüfen. Auch das waren 2317.

 

 

 

Andreas Fink
Andreas Fink, Buenos Aires Andreas Fink wuchs auf im Voralpenland und studierte in Wien. Seit 2007 lebt er, fern aller Berge, in Buenos Aires und berichtet über Südamerika. Fast alle Länder des Subkontinents (noch fehlen die Guayanas) hat er bereist und dabei erkannt: Der beste Türöffner – ob am Amazonas oder in den Anden – ist ein solides Fussballwissen.

26 Kommentare zu “Kirchners fieses Erbe”

  1. Beat Müller sagt:

    Hier mal eine Gegenposition zu der doch etwas sehr einseitigen westlichen Presse

    https://deutsch.rt.com/amerika/36211-schleichender-staatstreich-in-argentinien-und/

    Na Herr Fink – was würden denn Sie als Deutscher dazu meinen, wenn im Bundeskanzleramt in der Kanzlergalerie wieder ein Porträt von AH aufgehängt würde, wie das aktuell in Argentinien mit Videla & Co passiert?

    • Tobias Gruber sagt:

      naja, Putins Staatsrundfunk erscheint mir auch nicht unbedingt unabhängig. In dem verlinkten Text steckt viel Meinung, aber auch mehrere Fehler:
      1. Der neue Agrarminister war nie Angestellter von Monsanto, wie von RT behauptet. Der Mann kommt aus der Viehzucht. https://es.wikipedia.org/wiki/Ricardo_Buryaile
      2. Die “Kanzlergalerie” ist eine online-Auflistung aller Staatsoberhäupter von Rivadavia 1826 bis Macri 2015. Sollen dort die Milicos fehlen? Allen Militärmachthabern wurde zusätzlich ein “De facto Präsident” badge ins Foto gehängt, damit klar ist, dass sie nicht gewählt wurden.
      Und: in einer historischer Auflistung aller deutscher Kanzler müsste AH auftauchen, er wurde 1933…

  2. Georg Stamm sagt:

    Vielleicht könnte uns die DEZA zu Bern (Eidg. Entwicklungshilfe-Abteilung resp. “Direktion” des Bundes) mitteilen, ob an Argentinien Entwicklungshilfe geht, ob dorthin Steuergelder fliessen. Der Beitrag oben zeigt, wie “vernünftig” sowas wäre. Vielleicht könnte man damit aufhören und unser Steuergeld verantwortungsvoller einsetzen ?

  3. Marcel Senn sagt:

    Na immerhin hat der neue Präsident per April die Steuern auf Zigaretten von 21% auf 7% gesenkt (aktueller Preis noch rund Fr. 1.90 Päckli Marlbore) – dann können sich die entlassenen Noquis wenigstens noch einigermassen kostengünstig zu tode rauchen..
    Sarkasmus off”
    (der neue Präsident muss ja auch was für seine “Freunde” aus der Tabakindustrie tun und die Gschenkliverteilete wird ja noch lange nicht zu Ende sein — unter Cristina bekamen die Armen Gschenkli und jetzt sind wieder mal die Wohlhabenden dran)!
    Tja Herr Fink – sollten sie in der nächsten Zeit mal in BsAs ausgeraubt werden, wundern Sie sich bitte einfach nicht! Ich fürchte die Kriminalität wird zunehmen trotz mehr…

    • Tobias Gruber sagt:

      Lieber Herr Senn, gibt es denn irgendeinen Zweifel daran, dass Argentinien immer noch von den Peronisten regiert würde, wenn Kirchner und ihre Kumpanei nicht dermassen gestohlen hätten? Macri hat höchstens 25 Prozent eigene Wähler. Den Rest hat ihm Cristina Kirchner eingebracht. Vielen Leuten hier war es am Ende ganz egal, wer der Gegner war, sie haben einfach den Kandidaten angekreuzt, der nicht auf Kirchners Kommandos hört. Ich warte jetzt erst mal ab mit meinen Urteil über Macri, bis jetzt macht er kaum anderes als den Müll runterzubringen. Die zerstörte Statistikbehörde wieder auf die Füsse setzen, die verheerenden Devisenkontrollen abschaffen, das Schuldenproblem in NY angehen….

      • Tobias Gruber sagt:

        … und eben bei den Staatsangestellten überprüfen, wer arbeitet und wer einfach nur kassiert, ohne zu arbeiten. Klar ist: Es werden mehr Leute ohne Arbeit sein. Aber klar ist auch, dass das bisherige Modell die Staatsfinanzen ruinierte, obwohl die Einnahmen aus den Agroexporten lange sprudelten. Doch nun, wo die Sojapreise fallen und Brasilien massiv schwächelt, gibt es einfach nichts mehr zu verteilen. Auch compañero Scioli hätte massiv sparen müssen. Und auch er hatte schon Emissäre nach NY geschickt, um mit den geierfonds zu verhandeln. Ein Land, das 70 Prozent seiner Produkte importiert, kann sich nicht ewig von den Weltmärkten abwenden.

        • Tobias Gruber sagt:

          und noch etwas: Die Kriminalität hat unter Kirchner immer weiter zugenommen, trotz Umverteilungsoperette (in Wirklichkeit haben sich die Banken und die Großagrarier die grössten Stücke von der Torte geholt, ganz wie im richtigen Kapitalismus…) und Konsumfiesta. Denn unter den Kirchners und ihrem Kabinettschef, innen- Justiz- und Sicherheitsminister Aníbal Fernández ist der Drogenhandel in und durch argentinien förmlich explodiert. Fernández steht seit Jahren im Verdacht, der Kopf eine Bande zu sein, die Ephedrin im grossen Stil importierte und nach Mexiko verschob, wo diese Droge verboten ist. 500 mio Dollar sollen zwischen 2006 und 2008 so generiert worden sein

          • Marcel Senn sagt:

            Lieber Herr Gruber: Was ist denn in Argentinien Realität, Wahrheit, Fiktion, Propaganda oder schlichtweg Lüge? Und zwar von beiden Lagern – mir ist das längs wie mehr ein Rätsel – die meisten Leute lösen dieses einfach damit dass sie das glauben was ihnen in den Kram passt.
            .
            Die Mordrate ist in Argentinien seit 2000 doch markant zurückgegangen
            http://www.datosmacro.com/demografia/homicidios/argentina

            Aber wenn Sie den ganzen Tag diese Schrottnachrichtensender hören mit nur Mord, Totschlag, Raub und sonstigen Betrügereien, dann glauben viele es sei so viel schlimmer geworden und rennen zum Psychologen/Psychiater und die raten den Klienten als erstes mal keine Nachrichten mehr zu…

          • Marcel Senn sagt:

            ..schauen.
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            Dass sich Argentinien gegen die überrissenen Forderungen der Holdouts und spezifisch der Geierfonds gewehrt haben und dazu auch noch eine UNO Resolution durchgebracht haben mit 135:6 Stimmen wird für die restliche Welt, die in den Schulden versinkt noch manchem Land nützlich sein.
            .
            Was Fernandez betrifft – ich kann das nicht beurteilen, ob das vornehmlich Wahlkampfpropaganda war (da kam das nämlich auf) oder echt – auf jeden Fall gilt auch in Arg. noch die Unschuldsvermutung. Auch die aktuelle Treibjagd nach den 3 Ausbrechern wirkt auf mich doch sehr hochgehypt, damit Macri seine vielen DNU’s durchbringen kann.

          • Marcel Senn sagt:

            Und ihre Importrechnung dünkt mich doch auch etwas komisch: Argentinien hatte 2014 ein GDP von 540 Mrd U$ – die Importe betrugen 65 Mrd U$ – weiss nicht was Ihre 70% bedeuten?
            .
            Das ganze Drogenproblem hat schon um die Jahrtausendwende angefangen u.a. mit dem ganzen Pacodreck und dies hat sich leider gehalten. Sicher gibt es eine Drogenproblematik in Arg – aber auch hier scheint mir diese von der aktuellen Regierung zwecks Feindbidlbewirtschaftung medial doch sehr überzeichnet und ausgeschlachtet zu werden.
            .
            Na ja schaun mer mal ob Macri in Davos das nötige Kleingeld zusammenbekommt um neue Arbeitsplätze ins Land zu holen – die AL wird vermutlich auch so genügend zunehmen.

  4. Marcel Senn sagt:

    Zustände wie in Griechenland – nur hat Argentinien mittlerweile zumindest eine doch sehr hart durchgreifende Steuerbehörde die AFIP (im Volksmund auch GestAFIP genannt) und ein einigermassen funktionierendes Katasterverzeichnis — da hinkt GR noch Jahrzehnte hinterher.
    .
    Dass bei den Noquis ausgemistet werden muss, das ist eine verständliche Massnahme – nur frage mich was all die Leute dann arbeiten sollen — die einheimische Industrie wird durch den Wegfall der protektionistischen Massnahmen heftige Einbrüche erleiden, auf den Soja-Plantagen braucht es nur sehr wenig Personal und ob Macri angesichts der weltwirtschaftlichen Probleme genügen Investoren finden wird ist auch noch…

  5. Marcel Senn sagt:

    Darum ist in Argentinien jweils der 29. jeden Monats der “Dia de los Ñoqui” — da werden von den einen tadtitionell Ñoqui gegegessen und die anderen holen oder holten den Zahltagscheck ab — der einizge Tag an dem sie jeweils im Betrieb auftauchten.
    .
    Aber das ist auch keine Erfindung der Aera Kirchner — das gabs schon in den 80er und 90er Jahren — mal mehr und mal weniger

  6. Edith Habermann sagt:

    Laura Marengo, soll man zu Unrecht Schweigen? Wenn ich mich um Schweigepflicht und Datenschutz foutierte und etwas mehr Zivilcourage besässe, dann würde ich ein Buch schreiben mit Namen und Zahlen und nicht nur einen allgemeinen Kommentar posten. Aber glauben Sie mir, einverstanden bin ich mit diesen Missständen nicht. Es ist beschämend, zuzusehen, wie unser Land zusehends zu einem Unrechtsstaat verkommt unter gnädiger Mithilfe von Leuten, die sich überall medienwirksam und lautstark als anständig, sozial, tolerant und menschlich bezeichnen.

    • Alyeska sagt:

      “…unter gnädiger Mithilfe von Leuten, die sich überall medienwirksam und lautstark als anständig, sozial, tolerant und menschlich bezeichnen.”
      Es gibt doch nicht ohne Grund das alte Sprichwort: “Wer’s betont, hat’s selber nötig”

  7. Simone G. sagt:

    Ob die Menschen jetzt beim Staat angestellt sind, Sozialhilfe beziehen oder bei einem ausländischen Konzern angestellt sind der kaum Steuern zahlt und die Ressourcen des Landes abgrast…. Schwer zu sagen, welches das grösste aller Übel ist.

  8. Frank sagt:

    @Herr Fink: 20 Milliarden Peso sind höchstens 1.3 Milliarden Franken, wie kommen Sie auf 7 Milliarden?

  9. Edith Habermann sagt:

    Es liest sich sehr krass. Dasselbe findet aber in abgeschwächter Form auch in der Schweiz statt. Am wenigsten noch auf Gemeindeebene, schon etwas mehr dann beim Kanton und am schlimmsten ist es beim Bund. Erinnern wir uns an die diversen EDV Skandale der letzten Jahre. Im Sozialbereich ist es allerdings noch viel extremer, aber da funktioniert noch immer das Schweigegebot ähnlich wie bei der Mafia die Omertà.

    • Oskar Brunner sagt:

      “im Sozialbereich ist es allerdings noch viel extremer,”
      Das sind auch jene, die in den Foren bei “sozialen” Themen am meisten auf Sozialromantik machen aus Angst, ihre Pfründe könnte eines Tages frisch verteilt werden!

      • Flori Antha sagt:

        Na ja, immer noch besser als bei den Banken, wo man sich das Hinterteil platt drückt, während man seine Boni zählt und die nächste Fernreise plant 😉
        Sorry, aber haben Sie irgendwelche Belege für Ihre Vorurteile? Wobei ich mich zusätzlich noch gefragt habe, warum Gnocchi ungesund sein sollen…

        • Tobias Gruber sagt:

          Weissmehl, Kartoffeln. Reine Kohlehydrate ohne Ballaststoffe. Wenn Sie am Tag ca 3000 Kalorien verbrennen, dann sind Gnocchi nicht ungesund. Sonst wohl eher schon

        • Edith Habermann sagt:

          Flori Antha, Sie erzählen blanken Unsinn. Bei den Banken werden derzeit massiv Stellen abgebaut und die Boni-Exzesse werden zurückgefahren. Zudem werden die Saläre der Bankangestellten nicht vom Steuerzahler berappt.
          Was das Sozialunwesen betrifft, es keine Vorurteile. Ich habe beruflich Einblick in gewisse Akten von Sozialhilfe- und IV-Bezügern. Ferner kenne ich im familiären Umfeld eine Profiteurin dieses Systems, welche Pflegekinder zugewiesen erhielt, dafür monatlich weit über 10’000 Franken ausbezahlt bekommt und selbst aber schwer alkoholabhängig ist. Die Behörden schauen weg, obwohl aufgrund der Entwicklung dieser Pflegekinder eigentlich alle Alarmglocken läuten müssten. Noch…

          • laura marengo sagt:

            Was Sie da sagen: geht das nicht scharf an der Grenzen von Datenschutz und Schweigepflicht vorbei?!? Da Sie ja “beruflich Einblick in gewisse Akten haben”?!?

          • Andreas sagt:

            Frau Habermann, Sie polimisieren. Der Kanton Zürich zahlt pro Pflegekind den Pflegeeltern je nach Kindesalter 53-61 Franken pro Tag. Damit ist der Betreuungsaufwand der Pflegeeltern, die Unterkunft (ein Kinderzimmer) und das Essen abgegolten. Wie Sie da von Unwesen sprechen ist mir ein Rätsel – suchen Sie sich doch mal eine Vollpension-Unterkunft für 60 Franken im Tag. Und wenn Sie von weit über 10’000 Franken sprechen, müsste die Frau wohl mindestens sechs Pflegekinder gehabt haben.
            Und nur so nebenbei:
            Es wäre Ihre gesetzliche und moralische Pflicht, eine Kindesgefährdung durch schwer suchtkranke betreuende Eltern der zuständigen KESB zu melden.

          • Edith Habermann sagt:

            @ Andreas: Ich polemisiere nicht, sondern ich decke unschöne Missstände auf, soweit dies der Datenschutz zulässt. Sie liegen mit Ihren Zahlen völlig daneben. Für Pflegekinder im Alter zwischen 13 und 19 Jahren kassiert der Verein Espoir, welcher diese Pflegekinder vermittelt pro Tag 195 Franken und nicht 53 – 61 wie Sie schreiben. Das können Sie auf der Webseite des Vereins Espoir selbst nachlesen. Zusätzlich kommen noch diverse Nebenkosten dazu. Die Pflegemutter erhält nach eigenen Angaben von diesen 5’850 Franken plus Nebenkosten monatlich rund 4’000 Franken pro Kind. Das ist ein gutes Business für eine trinkfreudige Pflegemutter, die sich einen Deut um die ihr anvertrauten Kinder…

          • Benni Aschwanden sagt:

            Solche Missbräuche von Sozial- und IV-Geldern kann ich bestätigen. Allerdings will das hier niemand hören oder lesen. Was nicht sein darf wird gleich in die Propagandaecke abgeschoben. Auch für die verantwortlichen Ressortleiter ist es bequemer zu zahlen, als alles zu hinterfragen und gegen die Missstände zu kämpfen. Und vorderhand kann die reiche Schweiz es sich offenbar leisten, neben den wirklich Bedürftigen auch einen Rattenschwanz von Profiteuren mitzufinanzieren.

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