Fit werden, und zwar plötzlich

In Sachen Fitness und gesunder Ernährung kann man Doris Hofer nichts vormachen. Die kommenden Wochen bloggt sie immer dienstags an dieser Stelle, ab nächster Woche als Videoblog. Werden Sie fit mit Ihrer persönlichen Fitnesstrainerin!

squat1

In nur sechs Wochen kann der Anteil an Körperfett spürbar reduziert werden. Fotos: Squat Girl

Wollen Sie Ihren Körperfettanteil reduzieren? Gut, dann brauchts nur zwei Dinge: die Bereitschaft, auf einen gesunden Lebensstil umzustellen – und Zeit. Aber wenn Sie sich die folgenden elf Ratschläge zu Herzen nehmen, werden Sie innerhalb von nur sechs Wochen die Veränderung an Ihrem Körper feststellen. Diese allgemeinen Tipps richten sich an gesunde Menschen, die ohne grossen Aufwand schnell fit werden wollen.

  • Laufen Sie jeden Tag 30 Minuten. Vermutlich können zehn Minuten schon abgehakt werden, wenn Sie morgens ins Büro gehen. Für die restlichen gehen Sie zwanzig Minuten über den Mittag raus und kehren später an den Arbeitsplatz zurück. Das Tempo sollte flott und die Schuhe bequem sein. Haben Sie sich an diese Routine gewöhnt, können Sie schneller und länger laufen.
  • Viel Wasser trinken. Es sollten mindestens zwei Liter täglich sein. Trinken Sie ein oder zwei Gläser Wasser vor dem Essen, das zügelt den Appetit.
  • Trinken Sie nur zwei Tassen Schwarztee, Grüntee oder Kaffee pro Tag. Falls Sie das Getränk mit Zucker süssen, sollten Sie versuchen, die Menge jeden Tag ein bisschen zu reduzieren. Ziel ist es, den Tee oder Kaffee ohne Zucker zu trinken. Bitte nicht auf Süssstoff umstellen!
  • Nichts aus der Dose trinken, auch wenn «light» darauf steht. Alkohol ist sowieso tabu. Und lassen Sie die Finger von Fruchtsaft, selbst wenn er frisch gepresst ist! Sie können aber Zitronen oder Gurkenscheiben in das Wasser schneiden, um ihm einen leichten Geschmack zu verleihen.
  • Für das Frühstück können Sie sich einen dieser drei Gänge auslesen: Omelett – 6 Eiweiss, aber nur 1 Eigelb. Mischen Sie frische Pilze, Peperoni, Broccoli oder Gemüsereste vom Vorabend unter das Ei, damit es reichhaltig und schmackhaft wird. Porridge – Giessen Sie Milch in eine Pfanne und zerdrücken Sie mit der Gabel eine Banane, die dann zusammen mit einem Glas Haferflocken unter die Milch gerührt und erhitzt wird. Während fünf Minuten kochen und eventuell Wasser hinzufügen, damit der Brei nicht zu dick wird. Ein wenig Zimt und Walnüsse darüber streuen, fertig. Müsli – Am besten werden die Haferflocken über Nacht in der Milch (Kuhmilch, Ziegenmilch, Mandelmilch, Soyamilch) oder Wasser eingeweicht, sodass sie bis am Morgen richtig schön weich sind; saisonale frische Früchte in kleine Stücke schneiden und daruntermischen. Streuen Sie geröstete Haselnüsse oder Kürbiskerne darüber, und es sieht auch schön aus. Zu allen drei Frühstücken empfehle ich eine Tasse Grüntee oder einen Americano für einen zusätzlichen Energieschub.
Squat2

Es ist nicht nur Training allein, im Gegenteil: Ohne die richtige Ernährung geht nicht viel.

  • Essen Sie für eine Weile kein Brot. Das sind unnötige Kalorien, die nicht gebraucht werden, um schnell fit zu werden.
  • Essen Sie eine Menge rohes und gekochtes Gemüse. Es muss nicht immer gedämpft sein, man kann Gemüse auch im Ofen backen und grillieren. Und wie wäre es mit einem Ratatouille oder Gazpacho? Einfach keine Rahmsossen oder triefendes Olivenöl! Und weil Sie reichlich Gemüse zu sich nehmen, brauchen Sie nicht mehr so viel Reis und Teigwaren zu essen.
  • Grillierter Fisch, grilliertes Hühnchen oder mageres Fleisch statt verarbeitetem Fleisch, wie zum Beispiel Hamburger.
  • Frittierte Produkte und Fertigmahlzeiten sind schlichtweg verboten!
  • Falls Sie zwischen Frühstück und Mittagessen hungrig werden (zumindest mit dem Porridge sollte das eigentlich nicht der Fall sein), hilft ein Becher Magerquark oder Joghurt. Falls Sie zum Frühstück Porridge oder Müsli gehabt haben, können Sie rohes Gemüse naschen. Fenchel, Karotten und Gurken lassen sich prima in Plastikboxen ins Büro transportieren. Am Nachmittag essen Sie eine Schale Früchte, falls Sie Hunger verspüren.
  • Probieren Sie, auf Desserts zu verzichten. Haben Sie das Gefühl, es nicht ohne Süssigkeiten auszuhalten, ist es besser, jeden Tag ein kleines Stück vom Lieblingsdessert zu essen, statt zu warten, bis die Krise da ist und Sie alles in sich reinstopfen, was Sie gerade finden. Erlaubt ist aber wirklich nur ein winziges Stück, geniessen Sie es zum Beispiel mit einer Tasse Kaffee – aber keinesfalls vor dem Fernseher.

doris_hoferIn ihrer Wahlheimat Istanbul wird es der Berner Journalistin Doris Hofer nie langweilig. Seit die Mutter zweier Kinder den Sport zu ihrer grossen Leidenschaft erklärt hat, sind ihre Tage gefüllt mit Action. Auf ihrem Blog Squatgirl.com schreibt die Personal Trainerin über Fitness und gesunde Ernährung.

63 Kommentare zu «Fit werden, und zwar plötzlich»

  • Nicole sagt:

    ähm, wieso max. 2 Tassen Grüntee pro Tag? Grüntee ist sehr gut für die Gesundheit!
    und wiederum ein Rezept für eine Omlette mit 6 Eiweiss, was zum Guckuck macht man mit dem Rest?! Das wäre mir zu blöde….

  • Pius Tschirky sagt:

    Diese Frau hat wohl noch nie in Ihrem Leben so richtig arbeiten müssen!

  • Helene sagt:

    als ich den artikel anklickte, erwartete ich tipps für die körperliche fitness und nicht, wie ich meine ernährung umstellen soll. was ist falsch an light getränken? wieso soll ich das eigelb weglassen? warum muss ich auf brot verzichten (wo hier nicht mal die unterscheidung zwischen weissbrot und dunklem brot gemacht wird)? solche diktate enden- meiner erfahrung nach- oft im frust.
    wer fit sein will, treibt sport- wer sport treibt, hat hunger und wer hunger hat, sollte essen. und am besten und langhaltigsten sättigen immer noch kohlenhydrate…

    • Bettina Fries sagt:

      Wieso? Weil es eben wirkt. Wenn es bei Ihnen auch mit Brot und Chemiekeulenwasser geht, bitte, go ahead. Bei mir geht das nicht, vorallem wecken Light Getränke noch mehr Lust auf Süsses und ich kriege oft auch Kopfweh davon. Ich hätte aber die Esstips unter „essen Sie keinen Zucker, auch keinen künstlichen, reduzieren Sie „beiges“ Essen wie Pasta, Brot und Reis und verzichten Sie auf Fertigprodukte und Margarine/Pflanzenöl“ zusammengefasst. Dafür hätte ich mehr betont, dass Krafttraining unumgänglich ist, um langfristig die Fettverbrennung anzukurbeln.

      • Helene sagt:

        Lesen Sie doch bitte nochmals meinen kommentar. ich habe fragen gestellt und nicht gesagt, was ich esse/trinke (bis auf kohlenhydrate). ich frage mich nur, wo die wissenschaftliche grundlage herkommt für diese empfehlungen (ich meine jetzt die süssstoffe, was zucker im körper macht, ist mir klar).
        zuerst habe ich chemikalienukulelewasser gelesen, das war lustig. hm, krafttraining in kombi mit ausdauer macht wohl sinn, schon alleine wegen der kurz-, mittel- und langfristigen energiespeicher.

      • maia sagt:

        @Bettina Fries: Offenbar gibt es Menschen, wo das zutrifft: „Weil es eben wirkt“. Bei mir leider nicht……

      • Bon appétit! sagt:

        Künstlicher Süssstoff ist appetitanregend. Aspartam zum Beispiel wird in der Schweinemast als Appetitanreger eingesetzt!
        Deswegen steht dort keine light-Getränle trinken. Ausserdem ist Aspartam im Grunde genommen „giftig“. Mehrere Male hatten die Behörden Aspartam nicht zugelassen, bis die Beamten bestochen wurden… Die Quellen dazu finden Sie bestimmt via google oder im Buch SkinnyBitch (nicht abschrecken lassen vom Titel- hatte ich zuerst auch- der ist bloss zu Verkaufszwecken so gewählt worden)

  • Halser sagt:

    Was langfristig wirkt nach meiner Erfahrung:
    1. Sport treiben – aber nur so viel, dass man die Motivation dafür aufrecht erhalten kann – über Jahre hinweg. Dabei nicht darauf schauen was „gut fürs abnehmen“ ist sondern was Spass macht. Sonst hört man nämilch nach ein paar Monaten wieder auf
    2. Wenn man ein routine aufgebaut hat mit Sport die Kalorienzufuhr soweit reduzieren (in erster Linie durch Weglassen von Reis, Brot, Pasta, Kartoffeln), dass man LANGSAM abnimmt (0.5 Kilo pro Monat sind schon einiges, wenn es nachhaltig sein soll).
    Habe so 20 Kilo in 5 Jahren abgenommen…

  • Halser sagt:

    Ein Tipp, der sich höchstens für schlanke Leute eignet, die einfach noch ein bisschen bessere Definition erarbeiten wollen.
    Nach 15 Jahren Jo-Jo Diäten (uns seit 5 Jahren konstante Gewichtsabnahme bisher insgesamt 20 Kilo) kann ich definitv sagen: Alles was auf eine Zeitspanne von 7 Wochen ausgerichtet ist, kann man gleich vergessen. Das Gewicht ist spätestens in der 9. Woche wieder da.

  • Anna Sonderegger sagt:

    Müsli? Jetzt haben wir es doch erst grad geschafft, einem guten Teil unserer nördlichen Nachbarn zu erklären, dass das kleine Mäuse sind und definitiv nichts, was wir normalerweise so zum Zmorge essen – und jetzt lese ich im Tagi allenthalben (ja, nicht nur in diesem Artikel) von den Frühstücks-Müsli….. oje.

  • Hannah sagt:

    Um abzunehmen genügt eine einfache Gymnastik: wenn Ihnen jemand was zum Essen anbietet, Kopf schütteln.

  • Peter sagt:

    Es gibt wahrscheinlich viele Arten wie es geht, hier ist das, was mir nützt:

    1) Kalorien verbrauchen mit Rennen (joggen), häufig 30 Minuten weit, jede Woche 60 Minuten oder mehr. Nicht auf den Zehenspitzen hacken. Geschwindigkeit ist nicht so wichtig.

    2) Kohlehydrate vermindern mit einem Kohlehydratblocker zB vom Aldi.. Einen unmitttelbar vor dem Schlafengehen nehmen, weil die KH-in-Fett-Umwandlung nachts erfolgt (gemäss einer Theorie, welche mir nützt.). Gelegentlich vor der Fructose/Lactose-Einnahme ebenfalls einen schlucken. Nicht vor „KH-reichen Mahlzeiten“, darauf kommt es nicht an.

  • John Doe sagt:

    Wenn schon der Kohlenhydrat-Haushalt so drastisch gesenkt werden soll, darauf achten, dass die Versorgung mit Eiweiss und Fett erhöht wird. Der Hormonhaushalt dankt es ihnen.
    … und, das Omelett-Rezept dünkt mich dekadent. Eigelb ist schliesslich voller Nährstoffe.

  • Brürrk sagt:

    Besser langsam fit werden als „sofort“. übrigens reicht 30 min gehen pro Tag nicht aus, um richtig fit zu werden. Es ist ein netter beginn, es ist „sofort“ möglich, aber bloss ein erster Schritt auf dem Weg zum „fit werden“…

  • Guido Sautner sagt:

    @alle, die sich hier so negativ äussern. Wollt ihr sofort fit werden? Wenn ja, dann habt Ihr Euch vermutlich schon mehr Gedanken zu Eurem Essverhalten gemacht, wenn nein, warum hier überhaupt kommentieren. Meint ihr echt von nichts kommt was? Auf dem Sofa sitzen und abnehmen geht nun mal nicht und Übergewicht und Fitness sind einfach keine guten Partner. Auch wenn ich damit nicht krankhaft dünn sein meine.

    • Steiner Peter sagt:

      Naja, auch ein Vorurteil.
      Ich bin bei 1.85m 128kg schwer – mit Bauch, kein Bodybuilider.

      Ich mache aber meinen täglichen Arbeitsweg von insgesamt 60 km mit dem (Elektro-)Fahrrad (gut, nur wenn es nicht regnet und kein Schnee liegt). An den Wochenenden gehe ich regelmässig anspruchsvolle Wanderungen machen (regelmässig über 1000 Höhenmeter Aufstieg).
      Dazu kommen Krafttraining und schwimmen.
      Trotz meines Übergewichtes bin ich fitter als manche schlanke Kollegen die schon schlimm auf die Welt kamen als sie mich auf einer Wanderung begleiteten.

  • alpöhi sagt:

    Kaffee oder Tee ohne Zucker kann man so viel trinken wie man will, ist sogar gesund zu zügelt den Appetit.

  • Jungbrunnen sagt:

    Abnehmen ist eigentlich ganz einfach. Man muss mehr Kalorien verbrennen als man zu sich nimmt und man muss weniger Kalorien zu sich nehmen als man verbrennt. Man kann alles essen, aber eben, man muss weniger verbrennen wenn man weniger zu sich nimmt !! Und ja, wer zu viel Fett hat ist meistens einfach zu faul oder ernährt sich falsch. Sorry, die Wahrheit tut weh.

    • Hotel Papap sagt:

      Und diese Rechnung ignoriert wieder geflissentlich, dass die Verbraucherseite sich automatisch herunterschraubt, wenn man den Input drastisch reduziert.
      So simpel ist es eben nicht.

    • Blanche Wu sagt:

      Es klingt sehr einfach, ist es aber nicht. Es gibt Körper welche sogar mit geringer Kalorienzufuhr und Bewegung kein Fett reduzieren. Pauschal lässt sich diese Über den Daumen Rechnung nicht als total wahr bestätigen. Es gilt nicht für alle Menschen. Einige nehmen sehr rasch ab, andere nicht obwohl sie Sport treiben und auf die Ernährung achten.

  • Mephisto sagt:

    Leute vergesst diese Diäten und Einschränkungen. Wichtig ist nur die Bewegung. Wer Sport treibt und sonst auch viel Bewegung im Alltag hat (Velo Arbeitsweg, Treppen statt Lift etc.) braucht die Ernährungstortur mit Verzicht etc. nicht. Wer allerdings wenig bis kein Sport treibt, muss es mit der Ernährung machen. Dann aber leider so radikal wie Fr. Hofer. Kaum Kaffee und praktisch kein Alk ist eh kaum möglich. Wer möchte schon darauf verzichten? Oder all die leckeren Pommes, Schnitzel, Nudeln und Süssigkeiten. No Way! Ich geh lieber 3-4 x pro Woche Sport treiben und esse dafür was mir schmeckt.

  • Sportpapi sagt:

    Hatten wir das gleiche nicht erst kürzlich schon einmal? Und weshalb fokussiert ein Squatgirl so auf Ernährung, statt Bewegung in den Fokus zu rücken?

  • Chris Stoffer sagt:

    Wer Fett verbrennen will, muss den Organsims entsprechend darauf umstellen. Das heisst nicht anderes als Atkins Diät, Verzicht auf sämtliche Kohlenhydrate, eg. keine Beilagen wie Reis, Teigwaren, Brot sondern Fitness-Teller. Einerseits zwingt man den Körper damit Fett zu verbrennen, weil keine Kohlenhydrate vorhanden. Dazu muss man noch sagen, dass Kohlenhydrate immer vor Fett verbrannt werden. Der zweite Aspekt ist, dass man damit automatisch weniger Kalorien zu sich nimmt. Idealerweise auch ganz aufs Frühstück verzichten, lange Fastenphase (14 Stunden oder mehr) hilft auch enorm.

  • Brioni sagt:

    Bei mehr oder weniger allen Kommentaren auf solche Artikeln, werde ich das Gefühl einfach nicht los, dass es sich um „übergewichtige & faule“ Menschen handelt, die eigentlich gerne sportlich wären, leider aber zu wenig diszipliniert sind. Und sich deshalb gegenseitig mit solchen hater-Kommentaren zu ihren Lebensstil bejaen, trotz dem Wissen, dass sie eigentlich auch lieber einen tollen Körper für die Badi hätten. Und ich weiss, jeder der das liest fühlt sich eigentlich angesprochen- zugeben würde es aber niemand.

    • Mephisto sagt:

      redest du von dir selbst? hast wohl einen ziemlich eingeschränkten horizont. kümmere dich um deine dinge. lass doch die leute hier in ruhe! du weisst doch gar nicht warum der oder die das posting so schreibt? natürlich hat niemand was dagegen gut auszusehen. aber es geht doch auch darum dass einem überall vorgemacht wird dass man „gut aussehen“ muss. das ist doch das übel. das ständige reduzieren auf äusserlichkeiten. deshalb gilt doch ganz einfach: kümmert euch um eure probleme und lasst die anderen leute einfach in ruhe.

      • Brioni sagt:

        Ich sehe das genau so wie du! Wir sind gleicher Meinung! Deshalb finde ich auch die hater-Kommentare überflüssig. Lasst doch die Menschen in Ruhe wo sich um ihre Ernährung und Ihr Äusseres kümmern. Die sportlichen lassen ja euch auch in Ruhe. Es ist einfach nur grotesk wenn die unsportlichen die sportlichen kritisieren um selbst ein besser Gefühl zubekommen, dass es ja doof ist Sport zu machen und sich dabei noch gesund zu ernähren. Und nur so, ich selber mache 4x die Woche Crossfit 🙂

        Das mit dem Schönheitswahnsinn ist ein anderes Thema. Auch Spannend, gehört aber in einen anderen Kontext.

  • Alex sagt:

    „die ohne grossen Aufwand schnell fit werden wollen.“. Und dann kommen die vielen Verbote von fast allem Schmackhaften, von denen wir sowieso schon wissen. Alles kalter Kaffee. Ohne Zucker natürlich.

  • Patrick sagt:

    Nun gut: Die meisten Leute werden das nicht machen, weil Doris von Verboten spricht. Das löst Trotzreaktionen aus. Es wäre sinnvoll auf die Regelmässigkeit von Alkohol und frittiertem zu verzichten während des Trainings. Aber ein Bier am Wochenende macht nicht dick, wenn man sich genug bewegt. Dort liegt der Hase im Pfeffer begraben. Drum: Wer Kinder hat: Geht raus und spielt zusammen. Nehmt das Velo – nicht E-Bike, ausser ihr seid 60+ – zur Arbeit. Mach jeden Morgen und Abend ein paar Liegestützen oder andere Kräftigungspbungen. Verziehen sei auch mal ein sündiges Bier oder ein Stück Kuchen.

  • James Langethal sagt:

    „Trinken Sie nur zwei Tassen Schwarztee, Grüntee oder Kaffee pro Tag.“

    Mich würde der Grund für diese Beschränkung interessieren. Klar, mir ist bewusst dass übermässiger Koffeinkonsum zu Problemen (z.b. Nervosität, Magenbeschwerden, oder Pulsrasen) führen kann, aber selbst die Spassbremsen der Mayo Clinic erachten täglichen Konsum bis zu 400 mg (enstprich ca. 4 Tassen) als unschädlich bei gesunden Erwachsenen.

    Liebe Frau Hofer, wo sehen Sie den Zusammenhang zwischen „fit werden“ und „nur zwei Tassen Schwarztee, Grüntee oder Kaffee“? Bzw. auf was berufen Sie sich?

  • maia sagt:

    ok, das mache ich jetzt seit knapp1/2 Jahr und es ist gewichtsmässig nichts passiert 🙁 .

  • Tina sagt:

    So viele Worte in diesem Beitrag. Geht’s nicht einfacher? Zum Beispiel:
    1. Beweg dich im Alltag: Geh zu Fuss, putz die Fenster, renn den Kindern hinterher.
    2. Iss nur, wenn du Hunger hast, und Finger weg von Dessert, Big Mac und Chips.
    3. Trink Wasser statt Bier.
    Bis vor kurzem hiess das noch ‚abnehmen‘, aber ‚Körperfett reduzieren‘ klingt natürlich gewichtiger :-).

    • Lea sagt:

      Es ist nicht das gleiche: Bei deinen Tipps wird Körperfett reuduziert (Muskel aufbau, Fettabbau), abgenommen wird mit der Zeit langsam.
      Bei den Tipps von Doris wird abgenommen (Entwässerung, Muskelabbau und Fettabbau), Fett wird mit der Zeit langsam reduziert.

  • T.Berger sagt:

    ….und nicht staunen, wenn sich dann plötzlich eine kleine Depression einschleicht.

  • marusca sagt:

    Und da wir schon beim Thema „Fit werden“ sind, wäre es auch endlich einmal angezeict, sich mit der Fitness des Herzens und der Seele zu befassen. Da besteht nämlich erheblicher Handlungsbedarf. Fünf Punkte für mehr Sozialkompetenz: sprich mehr Verantwortung für andere, mehr Respekt und Einfühlungsvermögen gegenüber Mensch, Tier und Umwelt, weniger Rücksichtslosigkeit, Egoismus, Raffgier, Geltungs- und Verschwendungssucht. Damit würde die „besondere“ Spezies Mensch an Körper, Geist und Seele mit Sicherheit eher erstarken, als mit täglich fünf Eiern und zwei Litern Mineralwasser etc.

    • Maja sagt:

      An marusca
      Grossartig, wie Sie das beschreiben. Bin völlig einverstanden, denke dies jeden Tag, wenn ich joggende Menschen beobachte und mich frage, wozu? Seelisch-geistige Fitness, sprich Bewusstsein, dass es neben uns Menschen noch andere, gleichberechtigte Lebewesen gibt und auch noch eine Umwelt, die nicht zerstört, sondern gepflegt werden sollte. Ich bin jedem zutiefst dankbar, der sich für irgendetwas anderes – ausser sich selbst – einsetzt (Tiere, Mitmenschen, Pflanzen usw.) .

      • Michu sagt:

        Sie können doch joggen UND die Umwelt retten.

        Das eine schliesst das andere ja nicht aus.

        Ihr Gedankengang lässt sich nicht nachvollziehen.

      • Pascal Schwendener sagt:

        Das eine schliesst das andere wohl kaum aus…. ausserdem ist Jogging wohl eine der Umweltverträglichsten Sportarten überhaupt. Also nicht Äpfel mit Birnen vergleichen….

  • Samanta sagt:

    Ich finde die Tipps für mich persönlich sehr wertvoll. Hab 7 Kg, die ich noch von der Geburt, die 7 Wochen her ist loswerden möchte weil ich mich schlichtweg schäme mit meinem Schwabbelbauch einen Bikini oder Badeanzug anzuziehen und mich so in der Öffentlichkeit zu zeigen. Das will ich niemandem zumuten.
    Die Umsetzung scheint machbar zu sein. Danke für die Tipps.

    • Fabiola sagt:

      Liebe Samanta..
      7 Wochen ist ja nur eine kurze Zeit.. Gib deinem Körper noch Zeit, er hat 9 Monate damit verbracht ein Kind zu „erschaffen“.. Ich habe 2 Schwangerschaften hinter mir und bei beiden hat es gut 6-7 Monate gebraucht, bis mein Körper wieder so war wie vorher. Will einfach sagen, dass dies Zeit braucht. Geniess lieber deine Zeit mit deinem Baby, gehe viel Laufen mit dem Kinderwagen (wenns wieder ein bisschen kühler wird) und iss normal!!! Vor allem wenn du stillst.. Dann nach 5-6 Monaten kannst du ja immernoch anfangen aufs Essen zu achten und langsam Sport zu machen..

      • tststs sagt:

        Sorry, da muss ich drastischer werden: Jetzt ist so ungefähr die dümmste Zeit um eine Diät zu beginne! Im Moment hat Ihr Körper eine gesteigerten Energieverbrauch (vor allem wenn Sie stillen). Wenn Sie Ihren Körper also gerade in dieser Phase an eine niedrigere Kalorienzufuhr gewöhnen wollen, wird sich das spätestens mit Rückumstellung auf normale Ernährung, resp. Abklingen des „Post-Natal-Cocktails“ brutal rächen…

    • Brunhild Steiner sagt:

      @Samanta

      „Das will ich niemandem zumuten.“
      Wem genau? Den anderen oder Ihnen selber?
      Und weshalb? Klar, es sieht nicht besonders „schön“ aus, jedenfalls wenn Sie Hochglanzmagazine mit Bikinimodellen als Vergleich ranziehen, aber ist das wirklich wichtig?

      Wurde Ihnen erklärt unter was für einer riesen Spannung Ihr ganzer Bauch samt Haut gestanden hat? Das so ruckzuck weghaben zu wollen ist nicht besonders gesund. Und wird Ihnen längerfristig mehr schaden als nützen.

    • Bettina Fries sagt:

      Liebe Samantha, ich habe keine Kinder und dennoch habe ich absolut kein Problem mit „wabbeligen“ Babybäuchen, auch wenn die Geburt nicht erst 7 Wochen her ist. Leider haben Promifrauen seit ein paar Jahren diesen sinnlosen Standard (oder ist es ein Wettkampf?) in die Welt gesetzt, möglichst bald sämtliche Spuren der Mordsleistung des Körpers mit noch mörderischeren Leistungen zu beseitigen. Wenns wirklich für Sie nicht geht – Einteiler mit formender Mitte und schönem Ausschnitt oder High Waisted 50ies Bikini und tolle Brille. Passt schon.

  • Mäne sagt:

    Alles ganz lustig zu lesen, weil furchtbar provokativ. Aber irgendwo hat es Grenzen, und zwar dort, wo das kleinste Mass an Stil auch noch weggespart wird. Öffentlich zu proklamieren, dass man einen Americano nehmen würde ist nicht mehr lustig! Wer nur so lebt, lebt auch nicht gesund. Man darf sich auch etwas gönnen!

  • marusca sagt:

    Wo bleibt da Genuss und Sinnlichkeit? Was für ein normiertes, armseliges Leben! Ich bin topfit, ohne mir all diesen Schwachsinn antun zu müssen: “ Frühstück: 6 Eiweiss und ein Eigelb… „mischen Sie Peperononi oder Broccoli oder gekochtes Gemüse vom Vortag unter die Eier…“ 1. Was passiert nun mit all dem restilichen Eigelb? 2. Wer bitte schön, hat morgens die Zeit für solchen Unfug, wenn er/sie sich um 7.30 am Arbeitsplatz einzufinden hat.. (Schliesslich besteht ja nicht die ganze Schweizer Bevölkerung aus Vegan- und Allradmuttis und ebensolchen Vatis von Zürichberg und Goldküste.

    • Elisa sagt:

      Mit den 5 Eigelb machen Sie Schokoladepudding. :))

    • Martin sagt:

      @marusca: Ich denke, Sie können die Eigelb getrost essen. Aber um ehrlich zu sein: Ein Omelett mit 3 kompletten Eiern reicht mir als Mann. Eine Frau soll 6 Eiweiss essen mit nur einem Eigelb? Hört sich nach sehr viel an! Beim Brot hat sie allerdings recht.

  • Alfred Frei sagt:

    Etwa die Hälfte der Vorschläge sind völlig übertrieben, wie zum Beispiel, keinen Fruchtsaft zu trinken. Ausserdem werde ich ja sicher nicht vom Essen, bzw. Nicht-Essen fit, sondern vom Bewegen. Auch hier, wie beim Essen, möglichst vielfältig aber ohne zu übertreiben.
    Überhaupt, warum sollte ich kein Körperfett mehr haben ? Sieht gut aus und gibt dir die nötigen Reserven. Natürlich schon nicht so, dass du keine Treppe mehr raufsteigen kannst.

    • tststs sagt:

      Es geht hier ja auch nicht darum „fit zu werden“, sondern den Körperfettanteil auf ein gewisses (ungesundes?!?) Mass zu reduzieren…

  • Damian Nussberger sagt:

    Und was wenn ich gar nicht plötzlich fit werden will, sondern einfach normal leben will? Dann geht es mir wahrscheinlich gerade so gut und ich muss nicht krampfhaft Kalorien, Minuten und Kilometer zählen.

  • Michu sagt:

    Hmmm. die gleiche Liste wie bei „Waschbrettbauch“ nur anderer Titel.
    Und warum könnte da genausogut „No Lebensfreude“ drüberstehen? OK, liegt wohl an mir.

    Und „Fit“ ist wohl Auslegungssache. Ich war 1 Monat Wellenreiten. Habe mich nur von Fast-Food ernährt und war „Fit“ und hatte Kraft wie noch nie. Es kommt eben immer aufs Gesammtpacket drauf an.

  • kletterer sagt:

    Versuchts mal mit paleo. Das geht super und kannst alles essen

    • Zwerg sagt:

      Ja dann nehm ich doch Kohlenhydrate pur wenn ich Paleo Diät mache und alles essen darf … 😉

      • Jo sagt:

        Nein, bei Paleo hast du eher wenig Kohlenhydrate. Und von wegen du darfst alles essen: Falsch
        Bei Paleo isst man nach ganz klaren Regeln und sehr vieles ist „nicht erlaubt“
        Wer allerdings davon überzeugt ist – eine sehr gute Sache.

      • Michu sagt:

        @JO: „Wer allerdings davon überzeugt ist – eine sehr gute Sache“

        Entweder ist eine Sache an und für sich gut oder nicht.

        Was da die Überzeugung zu suchen hat, erschliesst sich mir nicht.

  • Joggerin sagt:

    Finds immer noch schlimm jeden Morgen fünf Eigelb wegzuwerfen…

    • Selina sagt:

      Danke @Joggerin für deinen Kommentar. Das Omelett-Rezept ist voll daneben. Lebensmittel sollen uns am Leben halten, und nicht weggeworfen werden. Soll mir keiner erklären, dass die 5 überzähligen Eigelb anderweitig verwertet werden! Auch sonst: weniger Input als Output – und Bewegung – dann geht auch das Fett weg. All die Verbote sind doch Blödsinn.

    • salzmann maurena sagt:

      Option 1: Einfrieren & verschenken

      Option 2: dem Haustier verfüttern

      • Kathy sagt:

        Für das Omelett nur ein oder zwei Eier nehmen, dafür ganz verwerten. Sättigt auch so. Und warum sollen 5 Eigelb pro Tag für meine Katze besser sein als für mich? Verschenken?? Ist das Ernst gemeint? „Happy Birthday, dein Geburtstagsgeschenk sind 80 Portionen Eigelb“!?

      • Kathy sagt:

        Oder noch besser: Liebe Nachbarin, du bist ja eh schon fett und isst zuviel, ich bringe dir ab sofort jede Woche 50 Poriton Eigelb vorbei.

      • mia sagt:

        … und hinterher gleich in die Klapsmkühle!

      • Lea sagt:

        Option 3: Mayonnaise
        Option 4: Eierlikör (Bitte erst Trinken, beim ausprobieren der nächsten Diät, welche Alkohol erlaubt).

  • Roland K. Moser sagt:

    Die Menge des einzelnen Lebensmittel und die Summe der einzelnen Lebensmittel machts. Man kann alles essen, muss nur schauen, dass die Menge nicht zu gross wird.
    Dann soll ab ca. 35 das Gewicht automatisch steigen

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.