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Artikel-Schlagworte: „Vegetarisch“

Aber Halloumi!

Marianne Kohler am Donnerstag den 7. März 2013

Als ich kürzlich für ein Fotoshooting in einem türkischen Lebensmittelgeschäft nach schönem Gemüse suchte, stiess ich auf Halloumikäse und Filoteig. Beides Zutaten, die mir von Kochsendungen und Büchern bekannt sind, die ich aber hier nie wirklich gesehen habe. Endlich kann ich nun damit kochen und die Gerichte hier mit Ihnen zu teilen. Heute stelle ich Rezepte mit Halloumi vor. Dieser Käse ist eine Spezialität aus Zypern und wird aus Schafsmilch hergestellt. Das Besondere an ihm ist, dass er beim Kochen seine Form behält. So kann man ihn gut braten und ihn für schnell zubereitete und köstliche Gerichte verwenden. Nächste Woche kommt der Filoteig an die Reihe.

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GEBRTATENER HALLOUMIKÄSE MIT WÜRZIGER MARINADE
Einfach, schnell, vegetarisch und würzig – und ein tolles, schnelles Abendessen. Der Halloumikäse wird hier mit Knoblauch und Chili gebraten. Quelle: Ocado

Zutaten:

  • 250 g Halloumi, in Scheiben geschnitten
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Peperonini, in feine Scheiben geschnitten
  • 4 Knoblauchzehen, zerstampft
  • 1 Handvoll grobgehackte Petersilie
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:
Geben Sie das Olivenöl in eine Bratpfanne und legen den Knoblauch und die Peperoncini hinein. Erhitzen Sie das Öl langsam, damit es vom Gemüse parfümiert wird. Nehmen Sie Chilis und Knoblauch aus der Pfanne und legen Sie die Chilis zur Seite. Braten Sie den Halloumikäse beidseitig im Öl an und geben Sie die Peperoncinischeiben wieder dazu. Geben Sie die Petersilie dazu und würzen Sie mit Salz und Pfeffer. Schmeckt gut zu feinem, türkischen Fladenbrot.

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GEBRATENER HAllOUMIKÄSE MIT HONIG UND GRANATAPFELKERNEN
Ein ähnliches Prinzip, nur diesmal ein wenig süsser. Der Halloumi wird mit Honig und Granatapfel zubereitet. Quelle: Frog end Food

Zutaten:

  • 1 Packung Halloumi, in Scheiben geschnitten
  • die Kerne von einem Granatapfel
  • 1 Handvoll grob gehackte Petersilie
  • 1/2 Peperoncino, fein gehackt
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig

Zubereitung:

Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne langsam. Braten Sie den Halloumi beidseitig an und geben Sie dann den Peperoncino und den Honig bei. Mischen Sie die Granatapfelkerne mit dem Zitronensaft und servieren Sie die gebratenen Käsescheiben mit den Granatapfelkernen darüber.

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LINSENCURRY MIT HALLOUMI
Der Halloumikäse kann ähnlich wie der indische Panir eingesetzt werden, zum Beispiel in einem Curry.

Zutaten:

  • 250 g Halloumi
  • 2 EL ausgelassene Butter
  • 200 g Linsen
  • 1 Zwiebel, grobgehackt
  • 2 Tomaten, in Würfel
  • die Paste von einem 5-cm-Stück Ingwer und 2 Knoblauchzehen (ca. 2 Esslöffel)
  • 500 g Spinat
  • 1 Rande
  • 1 EL Chilipulver
  • 1 Prise Turmeric
  • Salz
  • 1 Handvoll Korianderblättchen
  • 2 Gewürznelken
  • 1 Zimtstange
  • 1 KL Kardamonsamen
  • 2 Loorbeerblätter

Zubereitung:

Kochen Sie die Linsen. Rösten Sie die geschälte und in Würfel geschnittene Rande im Backofen mit ein wenig Öl. Rösten Sie die Gewürze (Nelken, Zimt, Kardamom, Lorbeer) in einer heissen Pfanne, bis sie duften. Nehmen Sie sie heraus. Geben Sie ein wenig ausgelassene Butter bei und braten darin den Halloumikäse beidseitig an, zur Seite legen. Nun zerstampfen Sie die Gewürze in einem Mörser, bis sie pulvrig sind. Geben Sie die Ingwer-Knoblauchpaste in die Butter und geben Sie die Gewürze bei, das Salz, den Tumeric und das Chilipulver. Alles gut vermischen, anbraten, und dann Tomaten und Zwiebeln beigeben, anbraten. Geben Sie Linsen, Randen und Spinatblätter dazu und lassen Sie alles zugedeckt einige Minuten köcheln, bis sich die Gewürze mit den Zutaten verbunden haben und die Spinatblätter zusammengefallen sind. Dann geben sie den Käse bei, köcheln alles nochmals 2 Minuten und servieren den Curry mit einigen Korianderblättern.

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BRATKARTOFFELN MIT HALLOUMI
Braten Sie Kartoffeln und mischen Sie mit gebratenem Halloumi einigen Tomaten und Basilikum. Im Sommer können Sie auch noch gebratene Pfirsiche oder Aprikosen dazugeben. Bild über: Ally Jane Grossan

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HALLOUMI MIT KAPERNSAUCE
Auch hier wird der Käse gebraten, aber mit einer würzigen Kapernsauce serviert. Quelle: Foodytwoshoes

Zutaten:

  • 1 Packung Halloumi
  • Öl
  • der Saft und die Rinde von 1 Zitrone
  • 1 EL Kapern, gewaschen
  • 1 Frühlingszwiebel, feingehackt
  • 1 KL Dijonsenf
  • 1 Büschel Petersilie, feingehackt
  • 1/2 Perponcino, fein gehackt
  • 2 EL feines Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Braten Sie den Halloumikäse beidseitig in ein wenig Öl an und legen Sie ihn auf ein Küchenpapier. Mischen Sie alle Zutaten für das Dressing zusammen und servieren den Käse mit dem Kaperndressing übergossen.

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FRITTIERTER HALLOUMI MIT ZITRONE
Schneller gehts nicht: Halloumi anbraten, ein wenig Pfefferminze dazugeben und mit einer Zitrone servieren.

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ORIENTALISCHER SALAT MIT HALLOUMI
Dieser Salat bringt ein bisschen Fernweh und Ferienstimmung – das können wir ja immer gebrauchen. Quelle: Arabic Zeal

Zutaten:

  • 250 g Halloumi, in Würfel geschnitten
  • 1 EL ausgelassene Butter oder Öl
  • 400 g gemischte Salatblätter
  • die Kerne von 1 Granatapfel
  • 100 g Trauben, halbiert und entkernt
  • 1 Handvoll Thymianblättchen

Zutaten für das Dressing:

  • 3 EL Olivenöl
  • 2 EL Honig
  • den Saft von 1 Zitrone
  • Salz und Pfeffer,
  • eine Prise Zimt
  • 1 EL gehackte, gedörrte Aprikosen

Zubereitung:

Mischen Sie alle Zutaten für das Dressing zusammen und stellen Sie es zur Seite. Braten Sie den Halloumikäse mit der Butter oder Öl und den Thymianblättchen beidseitig an. Nun geben Sie die Salatblätter in eine flache Schüssel (es gibt momentan bei Globus wunderschöne marokkanische Schüsseln von Tine K. Home) und verteilen den Käse, die Trauben und die Granatapfelkerne darüber. Erhitzen Sie das Dressing kurz in der Pfanne und giessen es dann über den Salat.

Vier schnelle, mediterrane Abendessen

Marianne Kohler am Donnerstag den 7. Februar 2013

Gönnen Sie sich und Ihren Liebsten etwas Feriengefühl und kochen Sie heute eines dieser schnellen, mediterranen Abendessen. Die Zutaten sind alle günstig, es braucht keine grossen Kochkünste, und Sie können sich am eigenen Tisch ein wenig wie in einem netten, kleinen Strandlokal im Süden fühlen.

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SPAGHETTI MIT POMODORINI
Tomatenspaghetti sind einfach ein italienischer Klassiker. Sie müssen aber nicht unbedingt stundenlang eine Sauce kochen, sondern können auch ganz schnell zu gutem Geschmack kommen. Versuchen Sie diese Spaghetti mit kleinen, frischen Tomaten.

Zutaten für 4 Personen:

  • 450 g Spaghetti
  • Salz
  • 4 Esslöffel (EL) Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g kleine Tomaten
  • Blätter eines kleinen Basilikum-Sträusschens
  • 150 g Pecorino romano, gerieben

Zubereitung:

Spaghetti in Salzwasser fast al dente kochen. In der Zwischenzeit das Olivenöl mit den geschälten und zerdrückten Knoblauchzehen erwärmen und so lange dünsten, bis der Knoblauch zu duften beginnt. Die halbierten kleinen Tomaten beigeben, salzen. Die Spaghetti abgiessen und eine Tasse Pastawasser behalten. Die Spaghetti zu den Tomaten geben, das Pastawasser dazugiessen, die Basilikumblätter zerreissen und beigeben, und alles 1 bis 2 Minuten weiterköcheln. Den geriebenen Pecorino daruntermischen und servieren. Mit ein wenig Olivenöl beträufeln.

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ROULADEN MIT POULET UND TAPENADE
Mit diesem Rezept zaubern Sie schnell und einfach ein Stückchen Provence auf den Teller. Servieren Sie die Pouletbrüstchenrouladen mit einem feinen Salat und frischer Baguette. Quelle: Just a Taste.

Zutaten für 4 Personen:

  • 4 Pouletbrüstchen
  • 4 Tranchen Rohschinken
  • 6 EL Tapenade
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

Legen Sie ein Pouletbrüstchen zwischen 2 Backpapiere und klopfen Sie es mit einer schweren Bratpfanne flach, bis es ca. 7 mm dick ist. Machen Sie dasselbe mit den anderen Pouletbrüstchen. Bestreichen Sie nun die Pouletbrüstchen mit je 1,5 Esslöffeln Tapenade und legen Sie je 1 Tranche Rohschinken darüber. Nun rollen Sie die Pouletbrüstchen ein und befestigen sie mit Zahnstochern. Würzen Sie die Rouladen mit Salz und Pfeffer und braten Sie sie in Olivenöl rundum an. Danach garen Sie sie im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10 bis 15 Minuten fertig. Lassen Sie die Pouletbrüstchen vor dem Servieren 5 Minuten ruhen.

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ORZO-PASTA MIT AUBERGINEN
Ein bisschen schnetzeln, hacken und mischen, dann in den Ofen schieben: 20 Minuten später können Sie ein feines, griechisches Pastagericht geniessen. Quelle: Smitten Kitchen.

Zutaten:

  • 1 grosse Aubergine, in kleine Würfel geschnitten
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Rüebli, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Selleriestange, in kleine Würfel geschnitten
  • 1 Schalotte, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 300 g Orzo (reisförmige, griechische Pasta)
  • 1 EL Tomatenmark
  • 3 Tomaten, in Würfel geschnitten
  • 3,5 dl Gemüsebouillon
  • 3 EL frischer Oregano, gehackt
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 150 g Mozzarella, in Würfel geschnitten
  • 50 g Parmesan, gerieben

Zubereitung:

Geben Sie grosszügig Salz auf die Auberginenwürfel und lassen Sie sie 30 Minuten ziehen. Danach spülen und mit einem Tuch gut trocknen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen und dann die Aubergine unter ständigem Wenden rundum anbraten, auf ein Küchenpapier geben. Im übrigen Öl den Sellerie, die Schalotte und die Rüebli anbraten. Ca. 5 Minuten dünsten, den Knoblauch beigeben, und sobald dieser zu duften beginnt, die Tomatenpaste und die Orzo-Pasta beigeben, nochmals 2–3 Minuten kochen und dann die Bouillon dazugiessen. Die Zitronenschale daruntermischen, die Auberginenwürfel, die Tomaten und den Oregano beigeben, mit Salz und Pfeffer würzen. In eine Gratinform geben, gut vermischen und dann den geriebenen Parmesan und die Mozzarellawürfel untermischen. Mit Alufolie zudecken, in den Backofen schieben und 20 Minuten backen.

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FUSILLI MIT ZUCCHINI
Diese Fusilli mit Zucchini sind schnell gekocht, gesund und gut für die Seele. Bild über: Italian Foodies.

Zutaten:

  • 30 g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe, zerdrückt
  • 1/2 Peperoncino
  • einige Blätter Basilikum
  • 6 Zucchini, in feine Scheiben geschnitten
  • 400 g Fusilli
  • 1 Eigelb
  • 50 g Pecorino romano
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 EL abgeriebene Zitronenschale

Zubereitung:

Kochen Sie die Fusilli in Salzwasser al dente. Erhitzen Sie die Butter und das Olivenöl, den Knoblauch und den Peperoncino in einer Bratpfanne. Sobald der Knoblauch zu duften beginnt, geben Sie die Zucchinischeiben bei, zerreissen Sie die Basilikumblätter und geben Sie diese darüber. Dünsten Sie die Zucchini, bis sie ein wenig glasig werden (ca. 10 Minuten), geben Sie die Zitronenschale bei und würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskat. Giessen Sie die Pasta ab und behalten Sie eine halbe Tasse Pastawasser. Nun geben Sie die Pasta zu den Zucchini und fügen das Pastawasser hinzu. Weiterköcheln und gut vermischen. Nach 2 Minuten vom Feuer nehmen, das Eigelb mit dem Pecorino vermischen und dann zur Pasta geben und gut vermischen. Servieren.

Langsam wird es besser

Marianne Kohler am Donnerstag den 31. Januar 2013

Die Weihnachtsferien verbrachten wir in einem kleinen Haus im Tessin, dessen Küche nur zwei Herdplatten hatte. Da wurde Kochen sehr langsam, aber superfein. Klar ist Zeit im Alltag wertvoll geworden und alles muss möglichst rasch gehen. Auch im Fernsehen – ich liebe Kochsendungen – geht es immer schneller. Zuerst setzte Jamie Oliver auf 30-Minuten-Mahlzeiten und hat nun gar auf 15-Minuten-Menüs umgeschaltet, Gordon Ramsey ist sowieso immer superhektisch und gespeedet und Nigella Lawson rühmte in ihrer lasziven Art über Weihnachten ebenfalls die Schnelligkeit ihrer Rezeptideen. Aber glauben Sie mir: Langsam wird es besser!

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Haben Sie sich schon mal überlegt, wohin genau die Zeit geht, die wir täglich sparen? Zeit in der Küche mit guter Musik, einem Glas Wein und viel feinem Gemüse zum Schnetzeln und Hacken ist doch auch wertvoll. Eine Sauce, ein Salat oder ein Eintopf schmecken einfach besser, wenn alles von Hand gehackt wird. Und Kochen kann zu einem kleinen Fest werden, wenn alles schön vorbereitet in Schüsselchen bereit ist und man anfangen kann, mit Mischen, Brutzeln und Braten. Bild über: Alexandra Cooks.

SWEET HOME

MEDITERRANER SALAT MIT TOMATEN UND GRANATAPFFELKERNEN
Wie gesagt, ich liebe Kochsendungen. Und eine davon, die ich über die Festtage gesehen habe, vermittelte mir Fernweh und Feriengefühl. Das war Yotam Ottolenghis Besuch in Israel. Eines seiner Rezepte war ein einfacher Salat mit Tomaten und Granatpafelkernen, roten Zwiebeln und einer Knoblauchsauce. Ich habe eine eigene, mildere Version versucht und der Salat ist nun in unseren Alltagsmenuplan aufgenommen worden. Bild: Sweet Home.

Zutaten für 2 Personen:

  • 300 g feine, kleine Tomaten (ich weiss, dass keine Saison ist, kann aber auf Tomaten nicht verzichten und unser kleines Quartiergeschäft um die Ecke bietet immer fein schmeckende Tomaten an)
  • 1 Granatapfel
  • 1/2 Gurke
  • 1 Strauss Petersilie
  • 1/4 Strauss Pfefferminze
  • 2 Orangen
  • 1 gute Handvoll Pistaziennüsse
  • 1/2 Packung Fetakäse
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Esslöffel (EL) feines Olivenöl
  • 1 EL Honig

Zubereitung:

Schneiden Sie die Tomaten und die Gurken in ganz kleine Würfelchen. Filettieren Sie die Orangen und schneiden Sie sie in Würfel. Den übrigen Saft geben Sie über den Salat. Hacken Sie die Petersilie und die Pfefferminzblättchen klein. Puhlen Sie alle Kerne aus dem Granatapfel. Mischen Sie alle Zutaten in einer grossen, flachen Schüssel. Würzen Sie mit Meersalz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle. Geben Sie das Olivenöl bei und träufeln Sie den Honig darüber. Zerböseln Sie den Fetakäse und streuen Sie ihn über den Salat. Nehmen Sie die Nüsse aus den Schalen und verteilen Sie diese über den Salat. Ich habe in unserem Quartierladen nur gesalzene Nüsse in der Schale gefunden, die passen aber bestens. Dafür salzen Sie einfach weniger. Wir essen den Salat jeweils mit roher Rösti und die Kombination funktioniert perfekt. Aber zum Salat passt auch feines Fladenbrot.

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LANGSAM GEKOCHTE TOMATENSAUCE
Auch meine Tomatensauce braucht viel Schnipseln und Hacken. Sie brutzelt dann langsam vor sich hin und füllt die Wohnung mit einem feinen Duft, der für mich ein wenig Italien bedeutet.

Zutaten:

  • 1 Stange Sellerie mit Blättern
  • 1 grosses Rüebli
  • 1 Schalotte
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 1 Kaffeelöffel (KL) Rohzucker
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 gute Handvoll zerrissenes Basilikum mit Stengeln
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • einige Blätter getrockneter Oregano

Zubereitung:

Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne, so dass es den Pfannenboden deckt. Hacken Sie die Schalotte, die Selleriestange mit den Blättern und das Rüebli fein. Dünsten Sie alles zusammen ca. 10 Minuten im Olivenöl, den Knoblauch beigeben und sobald dieser zu duften anfängt, den Zucker und das Tomatenmark beigeben. Gut umrühren, die Tomaten beigeben. Alles würzen, den Basilikum und den getrockneten Oregano beigeben und zugedeckt ca. 1 Stunde köcheln lassen. Abdecken und nochmals eine halbe Stunde köcheln.

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SELBSTGEMACHTER PIZZATEIG
Seit mir meine Freundin Margit auf dem Hundespaziergang das Rezept für Pizzateig verraten hat, kaufe ich keinen fertigen Teig mehr. Das Rezept  ist einfach und ein selbstgemachter Teig riecht gut und macht einen stolz. Pizzas und Focaccias schmecken damit einfach viel besser! Bild über: Seasaltwithfood.

Zutaten:

  • 500 g Mehl
  • 2,5 dl lauwarmes Wasser
  • die Hälfte von frischen Hefewürfel (ich glaube 20 g, aber überprüfen!)
  • 4 EL Olivenöl
  • ein wenig Salz

Zubereitung:

Mischen Sie die Hefe mit ein wenig lauwarmem Wasser. Geben Sie alle Zutaten in eine Schüssel, vermischen Sie alles mit einer Kelle und formen Sie den Teig danach zu einer Kugel. Legen Sie ein feuchtes Tuch über die Schüssel und stellen Sie sie auf die unterste Schiene in einem auf 40 Grad vorgeheizten Backofen. Ungefähr 1,5 Stunden aufgehen lassen. Danach ist der Teig zur Verarbeitung bereit.

D,VB ;

KOCHEN IST AUCH ÜBER ESSEN LESEN
Ich habe zum Glück in meiner Küche genügend Platz für Kochbücher. Sie sind in meinem offenen Schrank auf dem Regal zwischen dem Geschirr aufgereiht und gestapelt und machen mir jeden Morgen beim Griff zum Teebeutel Lust auf Schmökern. Dafür habe ich leider morgens nie Zeit, aber ab und zu am Abend zwischen dem Kochen. Diese kleine Penguin-Taschenbuchserie aber steht auf dem Buffet zwischen alten Buchstützen vom Flohmarkt. Sie haben keine Bilder (aber superschön gestaltete Einbände) und sind alle von Kochbuchautoren, Food- und Haushaltjournalisten aus vergangenen Jahrhunderten oder Dekaden. Man erfährt darin nicht nur interessante, alte Rezepte, sondern erhält auch Tipps und Anregungen, die heute wieder brauchbar sind. Das Lesen darin ist wie eine kleine Reise in ganz andere Zeiten und Welten. Zu den Verfassern der Bücher gehört zum Beispiel Mrs. Beeton, sie war die erste Martha Stewart und hat mit ihrer «Campaign for Domestic Happyness» den Hausfrauen vor mehr als 160 Jahren, den beschwerlichen Alltag vereinfacht. Sie selber hatte ein tragisches und kurzes Leben, aber davon mehr in einem anderen Sweet-Home-Post. Wunderschöne, kleine Kurzgeschichten und Essays über Essen kann man von der amerikanischen Schriftstellerin  M. F. K Fisher lesen und in den Rezepten vom White Hart Inn, erfahren wir viel über die schicken, französischen Rezepte, die der Engländer William Verrall in der Mitte des 18. Jahrhunderts den Engländern servierte. Bild: Sweet Home.

Little Corner Apfelkuchen

APFELKUCHEN WIE IN DER NORMANDIE
Nichts gegen Apfelwähe mit Fertigteig, aber ein echter französischer, selbstgebackener Kuchen ist halt was anderes. Mehr Freude am Kochen, Backen und an der Küche bekommen Sie mit schönen, edlen Backformen. Sammeln Sie antike Backformen als Dekorationsgegenstände oder Serviergeschirr und suchen Sie nach guten schönen Formen und Zubehör zum Backen und Kochen. Bild über: Little Corner.

Zutaten für den Teig:

  • 180 g Mehl
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 130 g kalte Butter in kleinen Stücken
  • 1 Eigelb

Zutaten für das Apfelmus:

  • 1 kg Boskopäpfel
  • 60 ml Wasser
  • 2 EL Rohzucker

Zutaten für den Belag:

  • 2-3  süsse Äpfel
  • 60 ml Apfel oder Aprikosengelee

Zubereitung Apfelmus:

Schälen und rüsten Sie die Äpfel und schneiden Sie sie in Würfel. Geben Sie diese in eine Pfanne und fügen Sie den Zucker und das Wasser hinzu. Kochen Sie alles auf und lassen Sie die Äpfel zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln, bis sie weich sind. Zerstampfen Sie sie mit einer Gabel oder einem Stampfeisen und pressen Sie sie durch ein grobes Sieb. Wenn das Apfelmus nun noch ein wenig flüssig scheint, geben Sie es zurück in die Pfanne und köcheln es noch ein wenig weiter. Nun geben Sie das Mus in eine Schüssel, decken diese zu und stellen es im Kühlschrank kühl.

Zubereitung Tortenboden:

Vermischen Sie das Mehl, den Puderzucker und das Salz, geben Sie die kleinen Butterstückchen bei und vermischen Sie alles gut, am besten in einer Küchenmaschine. Geben Sie das Eigelb dazu und vermischen Sie alles nochmals. Nun kneten Sie die Masse zu einem Teig. Rollen Sie ihn aus und füllen Sie einen Tortenboden (23 cm Durchmesser) damit. Stellen Sie alles für eine halbe Stunde in den Tiefkühler und backen Sie danach den Tortenboden ca. 25 Minuten bei 180 Grad, bis er golden ist. Nehmen Sie den Tortenboden heraus und erhöhen Sie die Hitze auf 220 Grad.

Fertigstellung des Apfelkuchens:

Nun füllen Sie den Tortenboden mit dem Apfelmus und belegen dieses mit dünn geschnittenen Apfelschnitzen. Legen Sie die Schnitze blütenartig auf das Mus. Kochen Sie den Apfel- oder Aprikosengelee auf und bestreichen Sie damit die Äpfel. Nun schieben Sie den Kuchen in den Backofen und backen ihn ca. 50 Minuten. Servieren Sie ihn noch warm mit ein wenig Creme fraîche.

Drei herbstliche Sonntagsgerichte

Marianne Kohler am Donnerstag den 11. Oktober 2012

Verwöhnen Sie sich und Ihre Liebsten dieses Wochenende und kochen Sie ein richtig gutes Sonntagsmenü: einen feinen Braten mit Kartoffelstock oder gefüllte Ofenkartoffeln mit Ziegenkäse, Honig und Trauben. Als Dessert gibt es selbstgebackenen Mirabellenkuchen mit Schlagrahm. Sweet Home wünscht: «En Guete!»

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GEFÜLLTER SCHWEINSBRATEN MIT ÄPFELN
Ein Braten ist das typischste Sonntagsmenu. Der Sonntagsbraten drückt aus, dass Fleisch etwas Besonders ist und nur an besonderen, festlichen Anlässen und mit viel Liebe zubereitet wird. Am Montag gibt es noch feine Resten und den Rest der Woche werden einfachere und schnellere Mahlzeiten gekocht. Dieser Schweinsbraten ist gefüllt, eingewickelt und wird mit Äpfeln gebraten. Dazu passt Kartoffelstock. Quelle: Designanddishes

Zutaten für die Füllung:

  • 200 g Champignons, geschnitten
  • 150  g Äpfel, geschält und in Würfel geschnitten
  • 400 g Wirz oder Grünkohl, Blätter
  • 2 Esslöffel (EL) Butter
  • 1 Zwiebel, gehackt
  • 2 Knoblauchzehen, gehackt
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Rosmarin
  • 2 EL Whisky
  • 400 g Schweinehackfleisch
  • Salz und Pfeffer

Zutaten für den Braten:

  • 1,5 kg Schweinsbraten
  • Salz und Pfeffer
  • 200 g Rohschinken
  • einige Rosmarinzweiglein
  • 4 Äpfel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 dl Cider
  • 1 dl Hühnerbouillon

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Blanchieren Sie die Wirzblätter in kochendem Salzwasser, danach in kaltes Wasser legen, die harten Teile der Blätter entfernen. Zur Seite legen. In einer Bratpfanne die Butter erhitzen, die Zwiebel dünsten, dann die Pilze und die Äpfel beigeben, alles zusammen dünsten, bis sich die Geschmäcker verbinden. Den Knoblauch und die Kräuter beigeben, nochmals einige Minuten dünsten, mit Whisky ablöschen und diesen einkochen lassen. Salzen und pfeffern. Die Mischung mit dem Hackfleisch vermischen.

Lassen Sie den Schweinebraten vom Metzger aufschneiden, so dass Sie ihn rollen können. Schweinebraten aufgerollt hinlegen und beidseitig salzen und pfeffern. Danach die Wirzblätter auf den Braten legen und die Füllung darauf verteilen. Den Braten zusammenrollen und ihn mit Rohschinken einwickeln. Mit Schnürchen zusammenbinden. Eine Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Die Äpfel halbieren und das Kerngehäuse herausschneiden, in einer Bratform verteilen. Ein wenig Rosmarin darüber verteilen. Den Braten in einer Bratpfanne rundum anbraten, herausnehmen und auf die Äpfel legen. Den Cider und die Bouillon in die Bratpfanne geben und mit den Bratenresten aufkochen. Den Saft über den Braten und die Äpfel giessen und alles im Backofen ca. 1,5 – 2 Stunden braten. Den Braten vor dem Servieren 30 Minuten ruhen lassen.

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BRATKARTOFFELN MIT ZIEGENKÄSE, HONIG UND TRAUBEN
Diese Bratkartoffeln sind mit Süsskartoffeln zubereitet und geben ein leckeres, besonderes Sonntagessen ab. Servieren Sie sie mit Gemüse oder Salat. Quelle: Howsweeteats.

Zutaten:

  • 4 Süsskartoffeln
  • 400 g Traubenbeeren, am besten dicke, rote Trauben
  • Traubenkernöl
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Prise Zimt
  • 1 Prise Muskat
  • 150 g Ziegenkäse
  • Honig

Zubereitung:

Stechen Sie mit einer Gabel Löcher in die Süsskartoffeln und wickeln Sie sie in Aluminumfolie ein. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen 40 Minuten bis 1 Stunde backen. Aus der Folie nehmen, halbieren und ein wenig abkühlen lassen. Den Backofen auf 250 Grad erhitzen.

Legen Sie die Traubenbeeren auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und geben Sie ein wenig Traubenkernöl, Salz und Pfeffer darüber, alles gut durchmischen und im auf 250 Grad erhitzten Backofen ca. 20 Minuten rösten. Herausnehmen und zur Seite legen.

In der Zwischenzeit nehmen Sie mit einem Löffel sorgfältig das Kartoffelfleisch aus der Schale, mischen es mit 100 g Ziegenkäse, Salz, Pfeffer, Zimt, Muskat und 2 EL Honig. Geben Sie nun das Fleisch wieder in die Kartoffelschalen und geben Sie die Kartoffeln nochmals einige Minuten in den heissen Backofen. Herausnehmen, den Rest des Käses darauf verteilen, die Trauben darüber geben und Honig darüber träufeln. Mit einem knackigen Salat oder einer Gemüsebeilage servieren.

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FRUCHTIGER MIRABELLENKUCHEN
Dieser Kuchen funktioniert eigentlich mit allen Früchen. Mit Mirabellen gibt er ein feines herbstliches Dessert ab. Servieren Sie ihn leicht warm mit ein wenig Creme fraîche oder Schlagrahm.

Zutaten:

  • 4 dl Rahm
  • 200 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer Zitrone
  • 5 Eier, 375 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 kg Mirabellen, entsteint und halbiert
  • Zutaten für den Guss:
  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 4 EL Milch

Zubereitung:

Den Rahm mit der abgeriebenen Zitronenschale, dem Zucker und dem Vanillezucker halb steif schlagen, die Eier einzeln unterrühren, Mehl, Backpulver und die Prise Salz sieben und unterrühren. Den Teig in eine grosse, flache Backform oder tiefes Blech geben ( Form mit Backpapier auslegen). Die Mirabellen auf dem Teig verteilen und leicht eindrücken. Im heissen Backofen bei 200 Grad auf der zweiten Schiene von unten 15 Minuten backen. In der Zwischenzeit für den Guss, Butter, Zucker und Milch aufkochen. Den Kuchen herausnehmen, den Guss über dem Kuchen verteilen und dann den Kuchen weitere 15 Minuten fertig backen, diesmal auf der zweiten Schiene von oben. Nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.