selber Blumen ziehen?

Marianne Kohler am Donnerstag den 19. Mai 2011

sweet homeToilettenrollen eignen sich sehr gut, um Setzlinge zu  ziehen. Stellen Sie alle in ein Tablett und wenn die Pflanzen bereit sind, können Sie sie einfach einzeln herausnehmen und einpflanzen.

Drei Stadtwohnungen in Zürich

Marianne Kohler am Dienstag den 17. Mai 2011

Wohnen in der Stadt kann ganz schön vielfältig sein, das beweisen unsere drei Beispiele aus Zürich. Die Schuhdesignerin Stefi Talman hat sich ein ruhiges Refugium in der Altstadt erschaffen, die Grafikdesignerin Yvonne Helm mischte Modernität in eine Altbauwohnung und das Architektenpaar Britta und Matthias hat eine Loft sehr gemütlich gemacht.

Fotos: Rita Palanikumar

1 DIE ALTSTADTWOHNUNG
Stefi Talman entwirft Schuhe und Taschen, hat ein Atelier und auch eine eigene Boutique. Ihre Traumwohnung, mit Blick ins Grüne und über die Altstadtdächer, ist ein ruhiges, stilvolles Refugium mit viel Persönlichkeit.

Klicken Sie hier für noch mehr Wohnideen von Stefi Talman.

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Eine schlichte Liege wird mit einigen Kissen und Plaids zum gemütlichem Kuschelplatz. Die Farben der Möbel und Accessoires harmonieren perfekt mit dem Holz des Bodens, die Vorhänge sind weiss wie die Wände, alles zusammen vermittelt Leichtigkeit und Ruhe.

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Die Küche öffnet sich mit einer doppelten Glastüre zum Wohnraum und wird so zur Erweiterung des Wohnzimmers. Der diskrete Einrichtungsstil, der die Schönheit der Altstadtwohnung respektiert, zieht sich durch die ganze Wohnung. Die Möbel sind so gestellt, dass sie auch wirklich zum Wohnen gebraucht werden können. Durchgänge werden geschaffen, Abstellflächen geboten und Licht ist punktuell eingesetzt und zwar da, wo es nötig ist: neben dem Sofa, auf dem Tisch, zu den Sesseln hin.

2 DIE ZWEIZIMMERWOHNUNG
Yvonne Helm ist Grafikerin und hat zusammen mit einer Freundin eine Miniagentur, die spezialisiert ist auf  Editorial Design. Sie wohnt in einer Zweizimmer-Jugendstilwohnung. Diese hat sie mit viel Einfühlungsvermögen aufgefrischt und ihr Modernität und Klarheit verpasst.

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Yvonne Helm durchbricht die Schwere der Jugendstilwohnung mit schlichten, leicht wirkenden Designermöbeln und stapelt Bücher und Zeitschriften auf tiefen, kubischen Regalen. Sie verzichtet bewusst auf hohe Regale und dominante Möbel, so wirkt die Wohnung leicht und modern.

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Ein niedriges Regal wurde mit Büchern gefüllt, diese stehen auch als Stapel darauf und davor. Das wirkt improvisiert und trotzdem stylish. Eine hohe Vase mit blühenden Zweigen unterbricht die grafische Strenge der Stapel. Rechtes Bild: In der Küche hat Yvonne eine Wand in einem mediterran wirkenden Rot gestrichen. Die kleine Tischleuchte auf dem hölzernen Küchentisch gibt gemütliches Licht.

3 DIE LOFTWOHNUNG
Das junge Architektenpaar Britta und Matthias wohnt im Zürcher Kreis 4, in einer neuen, urbanen Loftwohnung mit einer grossartigen Sicht auf die Geleise und die Dächer der halben Stadt. Das Paar hat es geschafft, die modernen Räume mit einem interessanten Mix von Designermöbeln, Erbstücken und  Fundsachen wohnlich und persönlich einzurichten.

Klicken Sie hier für mehr Wohnideen von Britta und Matthias.

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Urbanes Lebensgefühl pur: Die Wohnung ist grosszügig geschnitten und hat fast rundherum grosse Fensterfronten. Herzstück ist ein grosser Wohnraum mit offener Küche. Ein kleinerer Raum im hinteren Teil der Wohnung dient als Schlafzimmer.

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An diesem Tisch ist Platz für alle: Stühle von Eames, Panton und Ikea vertragen sich perfekt, denn alle sind in Form und Beschaffenheit verwandt. Über dem Tisch hängen zwei elegante, schwarze Leuchten mit goldenem Innenleben. An der Wand sind CD-Regale montiert, welche hier fast wie konkrete Kunst wirken.

Wieso nicht nicht Pasta in kleinen Schalen servieren?

sweet homeManchmal ist eine ganze Portion zu gross, vor allem als Vorspeise. Servieren Sie einfach Pasta in kleinen Schalen, so mögen auch halbhungrige ausessen. Bild über: French Knot.

Ganz schön gewagt!

Marianne Kohler am Montag den 16. Mai 2011

Viele Wohnungen haben weisse Wände, Hängelampen, die alles gut ausleuchten und ein solides Sofa. Ja nicht auffallen, scheint der Grundgedanke zu sein. Wieso denn eigentlich nicht? Die Wohnung ist unser persönliches Refugium, wir führen sie nicht spazieren oder zeigen sie dauernd als eine Art Showroom. Wenn Sie also doch mal Lust auf etwas Auffälliges haben, wagen Sie es einfach. Mit Farben, Muster oder Glamour zu spielen, ist zwar gewagt, beweist aber Persönlichkeit. Hier fünf Beispiele, die zeigen, wie starke Statements wohnlich wirken.

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1 STARKE MUSTER:
Dass Tapeten schon lange keine Mauerblümchen mehr sind, wissen wir. Und doch sind sie besonders in Schweizer Stuben eine Rarität. Schade, denn starke Muster vertreiben die Langeweile. Eine freche Tapete ist also so etwas wie ein schickes, festliches Kleid, das einen Raum anzieht,und ihn im Sonntagsstaat erscheinen lässt. Bild über: The Beautiful Soup. Tapete: Orla Kiely. Noch mehr über Orla Kiely erfahren Sie in der Sweet-Home-Geschichte «Englischer Frühling».

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2 HOLLYWOOD-APPEAL:
Gold, Glanz und Grosszügkeit verleiht einem Raum Starappeal. Ein grosses, weisses Sofa bekommt auf beiden Seiten kleine Ablagetischchen mit grossen Tischleuchten, einen hübschen, alten Couchtisch mit dekorativem Metallgestell und Spiegelplatte (halten Sie dafür auf Flohmärkten und in Antiquitätengeschäften Ausschau), bunte Kissen, ein Paar gepolsterte Stühle und einen gemusterten Teppich. Der grosse Rosenstrauss ist das I-Tüpfelchen und gibt einem das Gefühl, wie ein echter Filmstar zu leben.

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3 POPPIGES SCHLAFZIMMER:
Nichts gegen sanfte Zurückhaltung, aber mal ehrlich, fröhliche Farben und Muster machen viel mehr Spass und verleihen gute Laune. Dieses Schlafzimmer kokettiert mit einer leuchtend pinkfarbenen Tapete mit grossen, weissen Tupfen, das Muster wiederholt sich mit den Nackenrollen auf dem Bett. Dazu kombiniert ein Stoff mit ornamentalem grün-weissem Dessin, dieser bringt den Komplementärkontrast hervor und sorgt somit für Ruhe. Der Rest des Raumes ist in Schwarz-Weiss gehalten. Bild über: The Beautiful Soup.

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4 DURCHGEMUSTERT:
Die New Yorker Wohnung der Schauspielerin und Modeikone Chloé Sevigny ist ganz schön durchgemustert. Die Tapete ist von Kelly Wearstler, welche Sie  in der Sweet-Home-Geschichte «Wohnen im Hollywoodstil» kennengelernt haben. Das auffällige Muster gibt dem relativ kleinen Entrée Grösse und ist ein Statement und dient somit als eine Art roter Teppich für den Eintritt in die Wohnung. Bild über: Sweet Space.

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5 EINMAL SCHÖN DURCHGEMISCHT:
Ganz nach dem Motto «Wer wagt gewinnt!» sind in diesem Esszimmer Stile und Farben gemischt worden. Ein runder Teppich mit poppigem Sixties-Muster ist die Bühne für klassische, französische Stühle und einen runden, modernen Tisch mit Glasplatte und Metallfuss. Damit das Ganze auch funktioniert, ist der Raum mit einer Tapete, die ein überdimensionales Blütenmuster zeigt, tapeziert worden. Der Gesamteindruck ist funky und gibt einem kleinen Esszimmer Rockstar-Allüren. Bild über: Sweet Space. Einrichtungsideen in diesem Stil finden Sie in der Sweet-Home-Geschichte «Der Glamour der Siebziger».

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