Wieso nicht sich in eine Zeitschrift verlieben?

sweet home gentlewomanDie coolsten Modezeitschriften heissen «The Gentlewoman» und «Fantastic Man». Sie beweisen, dass es trotz schwierigen Zeiten auf dem Zeitschriftenmarkt möglich ist, ein Produkt zu gestalten, das inspiriert, echte Trends erkennt und superschön ist.

Rosa Räume

Marianne Kohler am Dienstag den 25. Januar 2011

Die berühmte Stil-Ikone und Vogue-Moderedaktorin Diane Vreeland sagte einst: «Pink ist das Marineblau Indiens.» Sie hat sich natürlich auf die Mode bezogen. Pink wurde im Westen zwar nie zum Klassiker aber eine Lieblingsfarbe der Modemacher, der Exzentriker, der Stars und der Girlie-Industrie. Pink oder Rosa können aber mehr, vor allem im Interiorbereich. Da sind sie ein starkes Statement, eine Farbe, die positiv wirkt und viel Stil hat. Sehen Sie selbst:

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ROSA IST NICHT KITSCHIG:
Keine Farbe ist an sich kitschig, nur ihre Anwendung kann das bewirken oder verhindern. Hier sind alle Wände dieses Zimmer mutig in starkem Rosa gestrichen. Die Möbel aber und die Wohnaccessoires sind natürlich und unkompliziert. Da keine anderen Pastelltöne und keine verspielten Formen dazu kombiniert sind, wirkt hier Rosa einfach nur stark. Bild über: Apartmentdreams.

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ROSA WECKT AUF:
Keine andere Farbe bringt so viel Energie in den Wohnbereich wie Pink. Es hat eine ähnliche Signalwirkung wie Rot aber nicht dessen Aggressivität. Es wirkt so intensiv wie Gelb, ist aber viel kühler und Rosa schafft es, dass alles davor viel stärker zur Geltung kommt. Bild über: Solid Frog.

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ROSA BEWEIST MUT:
Dieser Raum zeigt deutlich, was Diane Vreeland mit ihrem Zitat meinte. Starkes Rosa weckt Assoziationen an Indien, denn dort wird es so selbstverständlich eingesetzt, wie bei uns die Klassiker und Naturfarben. Dieser klassische Raum wird zum starken Stil-Statement durch die ungewohnte, starke Farbe und bekommt auch etwas Orientalisches, Exotisches, Fremdes. Bild über: Solid Frog.

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ROSA GIBT WÄRME:
Hier ist nochmals derselbe Raum wie auf dem ersten Bild zu sehen, nur aus einer anderen Perspektive. Wären hier die Wände weiss geblieben, würde der Raum viel kühler wirken. Rosa hat ihn warm und wohnlich gemacht. Mehr noch: Es lässt Alltägliches als etwas ganz Besonderes wirken. Bild über: Denise at Home.

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ROSA BESÄNFTIGT
Eine farbige Wand hilft praktisch immer, einem Raum mehr Gehalt, Tiefe und Stil zu geben. Rosa ist auch eine sanfte Farbe und beruhigt. Perfekt also für Arbeitszimmer, Schlafräume, Kinderzimmer. Bild über: Interiors Porn.

Interior Porn

ROSA HAT HUMOR:
Es passt durchaus in eine supercoole Umgebung, mit wenig anderen Farben und reduzierter Einrichtung. Es bricht die Strenge, sorgt für Weiblichkeit, kokettiert und bringt Charme ins Haus. Bild über: Interiors Porn

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ROSA BLEIBT DER LIEBLING DER MODEDESIGNER:
Der englische Modemacher Paul Smith hat seine Boutique an der Melrose Avenue in Los Angeles unübersehbar gemacht – mit Pink natürlich! Paul Smith Melrose-Boutique.

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ROSA KANN SCHOCKIEREN:
Das dachte sich Elsa Schiaparelli, die avantgardistische Konkurrentin von Coco Chanel und machte die leuchtende Farbe zu ihrem Markenzeichen. Die Modemacherin, die in den 20er Jahren bekannt wurde, liebäugelte mit dem Surrealismus, hat Kleider mit Hummermotiv entworfen und Hüten die Formen von Schuhen oder Telefonen gegeben. Und sie hat ihr Parfüm «Shocking Pink» getauft.

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DESIGNER LASSEN PINK EINZIEHEN:
Der Modemacher Matthew Williamson liebt starke Farben nicht nur für seine Kollektionen auf dem Laufsteg, sondern richtet sich auch damit ein. Seine Wohnung ist somit auch der Liebling aller Interior-Magazine. Bild: Elle Decoration.

Wieso nicht sich in karierte Wolldecken kuscheln?

sweet home WolldeckenDecken kann man, besonders im Winter, nie genug haben. Karodecken sind chic, klassisch und passen zu jeder Einrichtung, und es gibt sie fast in jeder Kollektion und in den Deckenabteilungen der Warenhäuser.

Das Neuste aus Paris: Auf diese Wohntrends können wir uns freuen!

Marianne Kohler am Montag den 24. Januar 2011

Momentan findet in Paris die wichtigste Interior-Dekorationsmesse Maison & Objet statt. Sweet Home war da und hat für Sie erste Eindrücke gesammelt:

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ACHTZIGERJAHRE-COUTURE-SALON: Klar kommen nun die Eighties wieder. Wir haben bereits wieder die Liebe zu Chrom, Leder und einzelnen Lilien in edlen Vasen entdeckt. In Paris wird aber der Trend ganz, kokett modisch umgesetzt. Ganz gross sind «Pied de Poule»-Muster in Schwarz und Weiss – und zwar so sehr, dass gleich die ganze Trendmesse mit Teppichböden in diesem Muster belegt wurden. Ansonsten wurde es in Begleitung von Op-Art-Dessins, starken Farben und spitzen Formen gezeigt. Man fühlte sich ganz wie in einem Mode-Showroom von 80er-Modestars wie Mugler oder Montana.

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GEMÜTLICHKEIT HINTERM OFENBÄNKLI: Ganz anders ist der supergemütliche, improvisierte «Stübli»-Trend. Da sitzt man auf selbstgeschreinert wirkenden Holzhockern, strickt Pullover für Möbel und Freunde, kuschelt sich in weiche Wolldecken, isst aus getöpfertem Keramikgeschirr an langen, rustikalen Tischen und spart fleissig Energie.

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TÜRKIS, BLAU UND GRÜN: Farbe gegen Langeweile! Damit wir immer schön fröhlich gestimmt sind, bekommt das Zuhause Farbe und zwar ungewohnte, neue Töne wie Türkis, Blau in allen Abstufungen und Grasgrün. Am besten gleich alles zusammengemischt, denn Blau und Grün zeigen sich meist als Paar.

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BRITISCHER BOHEMIA- UND HIPPIEHUMOR: Der englische Bohemiastil mit eklektischen, exzentrischen Mischungen von Tradition und Kreativität scheint auch die Franzosen zu begeistern. Überall, auch in den aktuell zur Messe erschienenen Wohnzeitschriften, werden englische Wohnungen, Londoner Shoppingadressen und Designer aus dem Inselreich vorgestellt. Auf der Messe zeigten sich britische Berühmtheiten wie die glamouröse Inneneinrichterin Kelly Hoppen ganz ohne Starallüren an ihrem Stand. Trends wie Patchwork, neu zum Beispiel aus Samt für ein Sofa, oder aus alten Schiffsbrettern als lebendige Böden oder Wände. Der Humor darf natürlich nicht fehlen, Hippiekissen, Smileys, Witziges,  Aussergewöhnliches und Überraschendes mischt sich ganz selbstverständlich darunter.

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FIFTIES-ELEGANZ: Ein Blick zurück garantiert meist eine gute Portion Wohnlichkeit, so können wir denn nicht ganz ohne die Gemütlichkeit der Fifties leben. Diese zeigt sich aber erstaunlich elegant mit Möbeln auf Beinen, femininen Formen und edlen Mustern.

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WEICHER, SANFTER SAMT: Der Star unter den Stoffen schmeichelt sich wieder ein. Wir werden Samt sehen vom Plüschsofa bis zum edlen Kissen und das alles in den schönsten Farben, von Pink bis Violett, von zartem Grau bis zu Moosgrün, aber auch gestreift und bedruckt.

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HEIMATWERK ODER ATELIER ZUHAUSE: Rohes, Handwerkliches, Selbstgemachtes, nachhaltig Produziertes, limitierte Editionen, Kreatives und Eigenständiges zeigt sich als ernstzunehmende Konkurrenz zur günstigen Massenware und gibt neuen, jungen Designern die Chance, ihr Talent zu zeigen und in begehrenswerte Produkte umzusetzen.

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