Wieso nicht die alten Kochlöffel ersetzen?

sweet homeEs gibt gewisse Dinge, die plant man, schiebt sie aber immer vor sich her. Der September – der Monat der Rückkehr und des endgültigen Abschieds vom Sommer – ist die richtige Zeit, um solche Vorhaben in Tat umzusetzen. Fangen Sie in der Küche an, in der sie jeden Tag stehen, und zwar mit den Kochlöffeln, die meist schon bessere Tage gesehen haben. Stellen Sie sie auch gleich in einen schönen Topf oder Krug, allzeit griffbereit neben den Herd. (Bild über: Urban walker)

Indian Summer: Die bunte Zeit dazwischen

Marianne Kohler am Dienstag den 2. September 2014

Der Indian Summer, bei uns Altweibersommer genannt, ist die sonnige Zwischenjahreszeit, die wir mangels eines richtigen Sommers nun sehnlichst erwarten. Die Zeit zwischen Sommer und Herbst ist ein Aufbäumen der Natur, in der sie sich nochmals in aller Pracht, Sinnlichkeit und Farbenfreude zeigt. Mit diesen Tipps lassen wir den Indian Summer auch zu Hause einziehen.

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EIN TISCH VOLLER SINNESFREUDEN 
Möbelkataloge sind die neuen Wohnmagazine, und sie haben nun gerade Hochsaison. Derzeit flattern sie ins Haus und inspirieren mit vielen Wohnideen und Neuigkeiten. Das Schweizer Möbelhaus Interio hat sich ganz dem Indian Summer verschrieben und feiert diesen mit einer Farbenpracht und einem vielfältigen Angebot an neuen Wohnaccessoires und Möbeln. Auf diesem Bild wird zu Tisch gebeten, mit bequem gepolsterten Stühlen drum herum. Aufgetischt wird festlich mit Blumen, Kerzen und natürlich viel Geschirr und formschönen Gläsern. 

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BLAUER HIMMEL, ROTE BLÄTTER
Die Grundfarben des Indian Summers sind klares, starkes Himmelblau und die warmen Töne der Blätter und Beeren. Beides macht sich auch gut zu Hause. Versuchen Sie, diese hübsche Stylingidee nachzumachen, und stellen Sie dazu rote Blätter in blaue Gläser. (Bild über: bhg)

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NUN BEGINNT DIE KUSCHELZEIT
Wir möchten es nun wieder wärmer haben zu Hause. Dabei helfen erst mal kuschlige Decken auf dem Sofa und dem Bett. Und wenn wir gerade dabei sind, kommen gleich noch einige hübsche Kissen mit, zum Beispiel diese grossen Wollkissen, die auch auf dem Boden Platz nehmen können – zum Beispiel vor dem Cheminée. Alles von Pfister.

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SCHÖNES WETTER IM HAUS
Sorgen Sie für eine warme, schöne Wetterlage zu Hause, und wählen Sie zum Beispiel ein leuchtendes Blau als Wandfarbe sowie bunt gewebte Decken und Kissen für Sofas und Sessel. Davon finden Sie zum Beispiel hübsche bei Living Room oder von Toast.

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MEHR SINNLICHKEIT IM WOHNBEREICH
Textilien helfen hervorragend dabei, Stimmung, Farbe und Sinnlichkeit in die Wohnung zu bringen. Und wir haben wunderschöne Stoffe in der Schweiz, zum Beispiel von Christian Fischbacher. Dieser gelbe Samt, der super als Polsterstoff für Möbel im Retrolook funktioniert, sowie der üppig sinnliche Blumenstoff, der wie ein altes holländisches Stillleben wirkt, tun nun gut.

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DIE GANZE FARBENPRACHT DER NATUR IM HAUS
Interio, das junge Schweizer Möbelhaus, ist 40 geworden. Es bleibt aber jung und entspannt, hat sich tüchtig fit gehalten und auch die schwierigen Phasen (wie eine nicht so gut funktionierende Beziehung mit der deutschen Firma Depot) gut überstanden und zeigt sich gerade von seiner besten Seite. Die Stärken von Interio sind die tollen Wohnaccessoires und Möbel, die gut aussehen, aber nicht die Welt kosten. Diesen Herbst werden wir verführt mit Frechem und Sinnlichem und der ganzen Farbenpracht der spätsommerlichen üppigen Natur.

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SONNE KANN MAN NIE GENUG HABEN
Sonnengelb ist eine Lieblingsfarbe für Sofas und Polstermöbel geworden. Vielleicht weil wir davon einfach mehr brauchen oder weil Gelb gute Laune und Wärme ausstrahlt – ganz so wie ein sonniger Tag. Dieses kleine, unkomplizierte und formschöne Sofa kostet 100 Franken und ist von Ikea

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WECKEN SIE IHR BETT MIT NEUER WÄSCHE
Auch das Schlafzimmer kann Farbe brauchen. Bevor wir endgültig unter die winterliche Wolkendecke kriechen, schalten Sie doch noch mal so richtig auf Farbe und Freundlichkeit um, zum Beispiel mit dieser wunderschönen Leinenbettwäsche der italienischen Firma Society, deren Sortiment immer mehr auch in der Schweiz einfach erhältlich ist, zum Beispiel bei Artiana

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SCHAFFEN SIE VIEL PLATZ ZUM WOHNEN
Mit wenig viel machen und dabei schön und komfortabel wohnen – das ist unser Ziel. Das Rezept dieser Wohnidee: ein grosses Ecksofa, einen Stuhl dazugestellt, einen Puff mit Tablett versehen und dadurch einen unkomplizierten Couchtisch geschaffen. Das alles mit bunten Kissen und Streifenteppich herbstlich garniert (alles von Interio).

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VERSETZEN SIE ALTE MÖBEL IN NEUE HERBSTLAUNE
Wer Neues will, muss das nicht unbedingt kaufen, sondern kann einfach mit ein wenig Geschick und Arbeitseinsatz einem alten Möbel neues Leben einhauchen. Die Farben des Indian Summers sind dafür perfekt. Streichen Sie eine alte Kommode in buntem Streifenmuster, entscheiden Sie sich für eine lasierende, antik wirkende Maltechnik. Damit verwandeln Sie Ihr altes Möbel in ein edles Stück und holen sich viel Farbe ins Haus. (Bild über: Gypsypurple)

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LASSEN SIE FARBE UND STIL ZUSAMMENKOMMEN
Farbe, Sinnlichkeit und tolles Design lassen sich wunderschön verbinden. Die Schweizer Firma USM bietet ihre Tische nun in über 40 Farben und Materialien an, sodass sie genau nach Wunsch zu Einrichtung und Persönlichkeit passen. Sweet Home hat sich in diesen roten Tisch verliebt und findet, dass er ganz einfach eine gute Idee gegen Langeweile ist!

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DER GANZE HERBST AUF SAMT
Samt ist der Stoff, aus dem sinnlich warme Wohnträume sind. Und davon bietet die Schweizer Textilfirma Création Baumann besonders schöne Varianten an – diesen Streifensamt etwa, der alle Farben des Herbstes zeigt und als Polster- oder Vorhangstoff eingesetzt werden kann.

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HERSTFARBEN AUF DEM BODEN
Mit Teppichen bringen Sie schnell und einfach Farbe ins Haus und darüber hinaus Wärme und Wohnlichkeit. Dieser Kelim-Webteppich ist von der Schweizer Designerin Claudia Caviezel für Atelier Pfister.

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ORANGE MACHT GLÜCKLICH
Orange ist die wärmste aller Wohnfarben, und sie wirkt trotz oder gerade wegen ihrer Wärme auch elegant und wohnlich. In diesen tollen Raum mit der kunterbunten Bilderwand und dem mit Quilt und grossen, edel gemusterten Kissen versehenen Bett möchte man auf jeden Fall gerne einziehen. Sweet Home findet, dass man dies mit ein wenig Farbe und einer kleinen Shoppingtour in Sachen Textilien einfach nachmachen kann. Und die langen Herbstabende eignen sich perfekt, um sich um eine solch kreative, lebendige Bilderwand zu kümmern. (Bild über: Designlovefest)

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WÄRME UND RETROCHARME IN DER KÜCHE
Ja, diese Küche kann man leider nicht so einfach kopieren, vor allem wenn man in einer Mietwohnung lebt. Aber sie inspiriert trotzdem, ein wenig Indian-Summer-Laune in die eigene Küche zu bringen. (Bild über Whoorl)

Stylingideen, die man auch in einer Einbauküche umsetzen kann: 

  • Nach hübschen, farbigen Keramikbehältern suchen und darin die Holzlöffel aufbewahren
  • Farbiges Geschirr unter das weisse mischen und damit den Tisch aufwecken
  • Retrovasen auf dem Flohmarkt suchen und immer einen bunten Blumenstrauss oder Beerenzweige in die Küche stellen
  • Ein Retromöbel mit farbigen Schiebetüren als Zusatzschrank anschaffen

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BEHALTEN SIE DEN SOMMER IM GLAS
Erntezeit bedeutet auch Einmachen. Die besten Dinge sollten wir jetzt mit Gewürzen, Ölen, gekocht oder roh, nach feinen alten Rezepten in schöne Gläser abfüllen. Diese edlen Klassiker finden Sie beim Schweizer Konzept-Webshop Mooris

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EINFACHE FREUDEN AUF DEM TISCH
Damit die sinnliche Freude am Zuhausesein vollkommen wird, geniessen und kochen Sie auch etwas Feines, das die Natur gerade bietet. Ein einfaches Dessert zum Beispiel: Feigen und Trauben auf ein Backblech legen, ein wenig Honig und süssen Wein darüber träufeln. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 10–15 Minuten rösten. Mit gerösteten Mandelplättchen bestreuen und zu schwarzer Schokolade oder feinem Käse nach dem Essen servieren. Das schöne Bild ist von What Katie ate. Katie hat übrigens ein sehr inspirierendes Kochbuch verfasst, das es auch in Deutsch gibt. Es heisst genauso wie ihr Blog: What Katie ate.

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SWEET-HOME-SHOPPINGTIPP
Damit Sie diese schöne Jahreszeit auch richtig geniessen können, gehen Sie so oft wie möglich in die Natur. Wandern ist eine schöne Möglichkeit. Für Städter, die nicht weit weg wollen, bietet sich ein einfaches Picknick im Park an. Nehmen Sie feine warme Getränke mit, oder mixen Sie einen Cocktail. Die schönste Thermosflasche dafür bietet der Schweizer Konzeptshop Edition Populaire an. 

Wieso nicht endlich das Buch lesen, das Sie in den Ferien nicht geschafft haben?

sweet homeLesen ist die schönste Art, Zeit zuhause zu verbringen. Ja, ja ich weiss, es gibt Kindle, eBooks ... aber ein schönes, richtiges Buch bedeutet auch, gutes Handwerk in der Hand zu halten, Schönheit und Wert. Kaufen Sie Hardcovers, achten Sie auch auf gutes Design. Oder wickeln Sie weniger schöne Bücher ein, kreieren Sie einfach Ihren eigenen Umschlag. Das wichtigste aber ist die Geschichte, sie entführt in andere Welten - und das ganz gemütlich vom Lieblingsplatz in der Wohnung aus. (Bild über: Brown dress with white dots)

 

Home, Sweet English Home

Marianne Kohler am Sonntag den 31. August 2014

Die Engländer haben eine ganz besondere Beziehung zum Wohnen. Ganz abgesehen davon, dass sie ihr Zuhause als eine Art uneinnehmbare Burg ansehen, lieben sie es auch als Sweet Home, süsses Daheim. Was nicht zuletzt auch der Name dieses Blogs ist. So ist es denn nicht erstaunlich, dass aus England viele Wohntrends, Einrichtungsinspirationen und Stilideen kommen. Diese beeinflussen auch unsere Beziehung zum Wohnen und machen Lust, Neues zu wagen.

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DIE ZEIT DER NEUEN WOHNKATALOGE
Es ist, wie Sie bestimmt gemerkt haben, liebe Sweet-Home-Leserinnen und Leser, die Zeit, in der die neuen Wohnkataloge der grossen Möbelhäuser ins Haus flattern. Ganz wie in der Modebranche, in der die Septemberausgaben der Frauenzeitschriften die wichtigsten und grössten sind, ist dieser Monat auch für die Möbelbranche entscheidend. Denn zurück aus den Sommerferien, den kommenden Herbst, kürzere Tage und mehr Zeit im Haus in Sicht, hat man Lust, sich einzurichten, sein Reich zu verschönern und damit sich selbst zu verwöhnen.

Alles «very britishe» Zutaten aus dem neuen Pfister-Katalog: dunkelblaues schlichtes Ledersofa, ein Couchtisch mit Retrofeeling, ein Teppich im Orientteppich-Stil und neue Karowollstoffe.

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CHESTERFIELD BLEIBT EVERYBODYS DARLING
Der ungeschlagene britische Wohnliebling ist das Chesterfield-Sofa, dem Sweet Home auch einmal eine ganze Geschichte gewidmet hat. Es macht sich immer gut und wirkt heimelig. Hier ist ein tolles Stück, ganz im typisch englischen Stilmix zu Retromöbeln aus dem Midcentury kombiniert. Und damit alles noch behaglicher wird, sind die Wände in einem warmen Grauton gestrichen. Die dunkle Raumfarbe betont die Möbel und deren Formen und Farben. (Bild über: Thebedlamofbeefy)

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ALLES ANDERE ALS KLEINKARIERT
Karostoffe sind diesen Herbst ganz wichtig. Die schönsten davon gibt es von der Schweizer Textilfirma Création Baumann, welche übrigens noch als eine der wenigen Stoffe im eigenen Haus entwirft, entwickelt und herstellt. Dieser Webwollstoff zeigt ein feines, harmonisches Karodessin in Grautönen, Lila und sanftem Lindengrün. Der Korbsessel von Hans Wegner ist von Neumarkt 17.

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DUNKLE TÖNE FÜR MEHR TIEFE
Wohnen mit sinnlichen Farben ist auch etwas, das wir von den Briten lernen können. Eine Firma, die besonders harmonische Farbtöne kreiert, ist Farrow and Ball, deren Farben mittlerweile in der Schweiz gut erhältlich sind (zum Beispiel: Hurter Tapeten Winterthur, Beat Roemmel Solothurn, Neumarkt 17 Zürich oder Wohnbedarf Basel). Farben, auch dunkle, verbessern die Atmosphäre und bringen Möbel und Bilder besser zur Geltung. Farbige Wände lassen Räume ausserdem erstaunlicherweise grösser und grosszügiger wirken.

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KAROS STEHEN AUCH SOFAS GUT
Dieses Dieses neue Sofa, entdeckt im neuen Wohnkatalog von Pfister, zeigt sich in aparter, englischer Form und trägt einen leuchtend blauen Karostoff aus weicher Wolle. Toll wirken solche Stücke in Kombination mit Möbeln im Industrial Chic.

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AUCH POP IST ENGLISCH
Ein wenig Glamour, ein gewagter Stilmix, knallige Farben, freche Muster und dunkle Wände – das sind die Zutaten des poppig englischen Interiorstils. Einfach zum Nachmachen auf diesem Blog: Designsponge.

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DIE QUEEN OF ENGLISH POP
Keine kann es besser: Wenn die Britin Abigail Ahern freche, zuweilen kitschige Stücke mit Altem, Neuem und ganz Normalem zusammenmischt, entstehen daraus dramatisch-gemütliche Einrichtungen mit englischem Pop-Appeal. Abigail gibt ausserdem Einrichtungskurse, hat Bücher geschrieben, TV-Shows gemacht, besitzt einen eigenen Shop und einen Webshop. Und ja, natürlich bloggt sie auch.

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KISSEN ALS POPSTARS
Wer nicht gerade umstreichen, umstellen oder gar umziehen will, bringt erst mal ein wenig englischen Stil und Humor aufs Sofa: zum Beispiel in Form von poppigen Kissen, von Pfister.

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EIN KLEINES FEINES EINRICHTUNGSDRAMA
Nochmals zurück zu Abigail Ahern, von der diese gemütliche eklektische Einrichtung ist. Die Zutaten: Ein Art-déco-Sessel, mit Karostoff bezogen, ein Zebrateppich von Jonathan Adler, Pudellampen, von Abigail selber entworfen, Felle, Wollpouffs und künstliche Blumen.

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LITERATUR ZUM AN-DIE-WAND-KLATSCHEN
Ein anderer Liebling der englischen Einrichtungsszene ist Andrew Martin. Schon länger dabei, gehört er zu den Pionieren des Interiordesigns. Unter anderem hatte er einen Einfluss darauf, dass sich das typisch englische Haus von der steifen Tradition wegbewegt und sich neuen Ideen und Einrichtungsstilen öffnet. In den 70er-Jahren hatte er damit begonnen, Dinge aus Asien aus den Ferien mitzunehmen und diese mit den traditionellen Möbelstücken zu kombinieren. Mit aussergewöhnlichen Stoffen und Tapeten, einer Möbelkollektion, seinem Zugang zur Nostalgie, zu Pop und zu Multikulturellem hat er einen wichtigen und besonderen Platz und ist zum internationalen Star geworden. Diese Trompe-l'œil-Büchertapete ist ein gutes Beispiel für seinen Stil.
DIE BESTEN BÜCHER, UM AUF DEM NEUEN SOFA NACH ENGLAND ZU REISEN
Lassen Sie sich aber auch von echten Büchern verführen: zu gemütlichen Stunden auf dem Sofa und spannenden Reisen nach England. Hier ein paar persönliche Sweet-Home-Büchertipps:

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WAS SICH NECKT ...
Eine besondere Beziehung haben momentan tolle Wollstoffe und Holzmöbel zueinander. Dieses Prachtexemplar von Création Baumann zeigt übergrosse Blumen vielschichtig übereinandergedruckt, sodass interessante Form- und Farbspiele entstehen. Er lässt sich als flächigen Vorhang einsetzen, wirkt aber auch attraktiv als gewagter Polsterstoff und passt zu den edlen Karostoffen. Die edle Holzbank mit der Dégradé-Färbung ist ein englisches Stück der etablierten Möbelfirma Ercol und erhältlich bei Artiana.

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SINGLES FINDEN SICH
In England ist modisch und einrichtungsmässig unbedingt Individualismus angesagt. Von Kopf bis Fuss die gleiche Marke oder ein Zuhause, das einem Showroom gleicht, geht gar nicht. Das bedeutet, dass Einzelstücke harmonisch zueinanderfinden müssen – etwas, das in diesem Wohnzimmer sehr gut gelungen ist. Und das Beste an solch gemischten Wohnstilen: Je mehr man mischt, umso einfacher ist die Ergänzung einer Einrichtung. (Bild über: Room 269)

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DIE NEUEN ALTEN
Die neuen Sofas zeigen sich gerne in «alten» Formen. Ganz nach dem Motto «Es gibt keinen Grund, sich nur für das Eine zu entscheiden, wenn man alles haben kann». So vermischen Sie Klassik, Gemütlichkeit mit der Leichtigkeit und dem Komfort der modernen Zeit. Sie passen sich auch gut an und können einfach zu anderen Möbelstücken kombiniert werden. (Bild über: Marion WD)

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DER CLUBSESSEL ALS KLEINER ABSCHALTPLATZ
Bekannt ist diese Art von Sesseln von den englischen Gentleman's Clubs, den Ort, an den sich Männer zurückzogen. In grossen, komfortablen Räumen sitzen die Männer, ganz für sich alleine, mit Zeitung, Whisky und Zigarre, in grossen behaglichen Ledersesseln. Diese Clubs gibt es zwar immer noch, nur haben sie heute eine weniger starke Bedeutung im Alltag des Durchschnittsengländers. Dafür finden wir diese Art von Ledersesseln neu interpretiert einfach zum Kaufen, zum Beispiel diesen hier bei Fly.

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ENGLISCHER CHARME AUF REISEN
Ein wenig von dieser englischen Club-Aura, gemischt mit zeitgenössischem Design und holländischem Stil, findet man im Hotel de Hallen in Amsterdam. Das charmante Hotel befindet sich in einem ehemaligen Tramdepot, ist individuell eingerichtet und mitten im trendy Industriequartier mit Museen und Modeboutiquen gleich um die Ecke.

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DIE WILDEN SCHOTTEN
Und weil wir uns nun stimmungsmässig so mitten in den britischen Wohnzimmern, in den gemütlichen und exzentrischen Stilwelten befinden, habe ich einen guten Grund, wieder einmal auf meine Lieblinge, die schottischen Textildesigner Timorous Beasties, hinzuweisen. Sie kreieren Stoffe und Tapeten der anderen Art. Vorbilder sind textile Klassiker – das Resultat kunstvolle Neuinterpretationen. So tanzen hier leuchtende Falter auf dieser Tapete, es gibt aber Toile de Jouy mit Grossstadtszenen oder wilde Polsterstoffe mit Rorschachtest-Fleckenmustern.

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ABWARTEN UND TEE TRINKEN
Teetrinken ist eine britische Art abzuschalten und ein Brauch, den wir gerne kopieren. Englischer Tee ist stark, wird mit Zucker und Milch getrunken und zum Beispiel mit Scones, Clotted Cream und Erdbeerkonfitüre genossen. Dies alles bietet, sehr fein, der Pie Shop im Zürcher Viadukt an. Die hübschen, gemusterten Tassen sind von Pfister

Was auch zum «afternoon tea» gehört, sind Gurkensandwiches. Diese hat man schnell und einfach selbst gemacht. Bestreichen Sie Vollkorntoastscheiben mit Butter und ein wenig englischem Senf. Schneiden Sie Gurken in feine Scheiben und belegen die Sandwiches damit. Geben Sie ein wenig Kresse darauf und würzen Sie mit Salz und schwarzem Pfeffer aus der Mühle. Bedecken Sie die Sandwiches, pressen sie gut zusammen und schneiden die Rinde ab. Diagonal vierteln und auf kleinen, silbernen Etageren servieren. Eine typisch schottische Leckerei zum Tee ist Shortbread. 

Rezept für Shortbread

Zutaten:
  • 150 Gramm Butter
  • 50 Gramm Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 20 Gramm feingehackter, kandierter Ingwer
  • 200 Gramm Mehl
Zubereitung: 
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker cremig rühren. Den Ingwer untermischen und dann das Mehl einsieben und langsam einarbeiten. Den Teig auswallen, ca. 1 cm dick, und fingergrosse, längliche, schmale Rechtecke schneiden. Machen Sie mit einem Stäbchen oder Zahnstocher ein kleines Lochmuster in die Shortbread-Stücke und backen Sie sie ca. 15 Minuten, bis sie blass golden werden. Abkühlen und geniessen.

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