Archiv für die Kategorie „Stylingtipps“

Kleine Zeitreise im Wohnwagen

Marianne Kohler am Dienstag den 26. Mai 2015

Maja Jörg und  Elwin Van Dam waren vom Sweet Home-Wohnwagenbeitrag und dem Buch «My cool Caravan» so begeistert, dass sie einen Wohnwagen aus den 70er Jahren renovierten und ihn liebevoll im Retrostil ausstaffierten. Und das Beste daran: Man kann das Prachtstück mieten.

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Wunderschön und  liebevoll hat das campingbegeisterte Paar einem Wohnwagen Modell Constructam Condor aus dem Jahre 1973 zu neuem Glanz verholfen. Sie haben ihn mit Originalmöbeln und Accessoires aus der Zeit eingerichtet. Auch Gartenmöbel, Picknicktasche und Sonnenschirm passen perfekt.

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 Jedes Detail stimmt: von den weissen, gezwirbelten Baumwollfransen an Sonnenstoren und Sonnenschirm bis zu der rosaroten Thermosflasche. 

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Die Polsterkissen  sind mit einem frischen, geblümten Baumwollstoff bezogen, die Fenster schmücken kleine rote Vorhänge und der Boden zeigt ein schwarz-weisses Schachbrettmuster.

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In diesem Wohnwagen werden Ferien zu einer kleinen Zeitreise. Die passende Verpflegung: Filterkaffee und Guetzli aus der geblümten Vorratsdose!

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Der Wohnwagen «Constructam Condor» stammt aus Belgien. Er ist 3.35 Meter lang, 2.10 Meter breit, wiegt nur 530 kg und ist deswegen einfach zu manövrieren. Es gibt zwei 2 Meter lange Betten, davon ist eines 130 cm breit und das andere 70 cm; ausserdem kann man noch ein Kajütenbett für ein Kind einhängen. 

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Hier steht der Wohnwagen am Sempachersee mit Frühstücksgeschirr aus vanillegelbem Melanin und einem frisch gepflückten Blumensträusschen.

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Den Wohnwagen wie aus dem Bilderbuch kann man mieten über: miet-caravan.ch. Nicht nur für Ferien, sondern auch für Fotoshootings oder spezielle Anlässe.

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Das grosse Glück liegt in der kleinen Veränderung

Marianne Kohler am Samstag den 23. Mai 2015

Manchmal genügt eine kleine Veränderung im Wohnalltag, und alles ist anders, besser und schöner. Diese 10 Tipps zeigen Ihnen, wie man mit wenig viel erreichen kann.

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1 FRISCHE BLUMEN IM ALLTAG
Egal ob Sie nun besonders stilvoll wohnen, die Wohnung aufgeräumt und geputzt ist, Sie allein sind oder Gäste erwarten – ein schöner Blumenstrauss zieht immer die Blicke auf sich. Blumen lenken ab von Unordnung, Staub oder Stilkrisen und erfreuen ganz einfach mit ihrer Schönheit. Setzen Sie auch Blumen an alltäglichen Orten ein: im Bad, in der Küche, auf dem Arbeitstisch. Es braucht auch nicht immer einen riesengrossen Blumenstrauss, manchmal genügt eine Einzelblüte in einer kleinen Vase oder in einem Glas. Auch Zweige, Gänseblümchen und Gräser bringen Schönheit ins Heim. Mischen Sie zum Beispiel Wiesenblumen und Gräser zu gekauften Blumen. Stellen Sie Blumen auch in Krüge ein, in Einmachgläser oder Flaschen. (Bild über: My Inspire Collection)

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2 EINE EINRICHTUNG, DIE WOHNEN LÄSST
Stellen Sie ein wenig um, nämlich so, dass es sich besser wohnen lässt. Mit einem Teppich zum Beispiel gestalten Sie eine Wohninsel, bringen Farbe rein und ausserdem viel Wohnlichkeit. Stellen Sie einen Stuhl zum Sofa. So können Sie, wenn die beste Freundin kommt, gemütlich zusammensitzen und plaudern. Einzelne schöne Topfpflanzen bringen die Natur ins Haus. Stellen Sie sie statt in Übertöpfe in grosse Körbe, das wirkt sommerlich und bringt ein wenig Ferienstimmung ins Haus. Versuchen Sie auch mal, das Bett ein wenig anders zu stellen, vielleicht ein kleines Bücherregal im Schlafzimmer zu platzieren, einen Sessel in der Küche, einen grossen Spiegel, der Licht reflektiert, im Entree. Jede noch so kleine Umstellung lässt Sie für eine Weile die Wohnung neu erfahren. (Bild über: Forever Wondering)

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3 EIN SCHÖN GEDECKTER TISCH
Der Alltag lässt vieles zur Routine werden, und dabei gehen oft Genuss und Freude verloren. Es braucht nicht viel mehr Arbeit, den Tisch auch für einfache Mahlzeiten schön und liebevoll zu decken und das Essen schöner anzurichten. Servieren Sie Salate auch mal auf grossen Platten, trinken Sie kalten Tee aus Tassen, und das auch mal zum Abendessen, schmücken Sie den Tisch mit etwas Hübschem, ein paar Blumen, frischen Früchten, einigen Kerzen. Sie verwandeln damit Routine in echtes Leben, schaffen es auch innezuhalten und die kleinen Freuden zu geniessen, nicht alles als selbstverständlich hinzunehmen und grundsätzlich mehr Glück und Zufriedenheit zu finden. (Bild über: Bread and Olives)

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4 ENDLICH MIT DEM LIEBLINGSSOFA WOHNEN
Nein, gemeint ist nun nicht, eine anstrengende Tour durch Wohnhäuser zu machen oder einen Kleinkredit aufzunehmen für das tolle Designerstück aus Mailand, sondern ganz einfach mal über die Bücher zu gehen, sich das wichtige und stilprägende Sitzmöbel, das man hat, genau anzuschauen und sich zu fragen, ob es denn wirklich das richtige ist. Oft hat man nämlich eines, dessen Herkunft nicht mehr genau nachzuvollziehen ist. Entweder ist es mitgezogen von Wohnung zu Wohnung und alles muss sich ihm anpassen, obschon man eigentlich auf einen ganz anderen Wohnstil Lust hätte. Oder man hat sich irgendwann im Leben für diese grosse Eckgruppe entschieden, die nun einfach breit und nicht besonders charmant das Wohnzimmer füllt. Es gibt mittlerweile so viele Möglichkeiten, ein altes Sofa zu verkaufen, und auch viele Angebote von günstigen schönen Sofas. Sie können auch ein nicht besonders attraktives Sofa neu beziehen lassen, sodass es Ihnen wieder gefällt. Und wer Nähtalent hat, näht sich selbst einen frischen neuen Bezug. (Bild über: Peone)

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5 EINFACH PAUSE MACHEN
Diese Kaffeepausen, die in der Werbung immer angepriesen werden, können durchaus helfen, dem Alltag ein neues Gesicht zu geben. Wir lassen uns meist von Zeitdruck, zu vielen Projekten und der Routine den Tag diktieren. Wieso eigentlich? Teilen Sie sich Ihren Tag besser, anders und mit mehr Respekt für sich ein, und machen Sie wenigstens, wenn Sie zu Hause sind, öfter mal Pause. (Bild über: The Black Workshop)

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6 DIE FARBE GELB EINSETZEN
Strahlendes, sonniges Gelb bringt definitiv mehr Wärme und Lebensfreude in eine Wohnung. Wieso also nicht den alten Schrank, die Kommode oder eine Wand in einem Gelbton streichen? Es gibt übrigens viele verschiedene Gelbtöne, versuchen Sie auch Grüngelb, Zitronengelb oder Senftöne. (Bild über: Interiors Porn)

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7 GEDANKEN SAMMELN
Die poetischen Notizbücher von La maison d'Anna G zu 20 Euro inspirieren dazu, ab und zu etwas festzuhalten – und das auf die gute alte Art: mit Stift auf Papier. Nicht jeder Moment, jede Idee und jeder Gedanke muss nämlich auf Twitter, Instagram oder Facebook geteilt werden. Leben Sie auch gegen innen und nicht nur gegen aussen. Zu sich selbst ist man vielleicht ehrlicher, man muss sich auch nicht immer vergleichen mit dem inszenierten Leben der anderen und wird dabei bestimmt zufriedener. Inspirationen werden dadurch wieder echte Inspirationen, Anregungen, etwas zu versuchen, und sind nicht bloss «coole Statements» an einen virtuellen Freundeskreis. 

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8 KAFFEE BRAUEN
Da ist ein grosser Trend, der zur Langsamkeit und Ursprünglichkeit hingeht. Kaffee mit Filter zu brauen, ist ein Teil davon. Eine Gegenbewegung zur Kapsel- und Maschinenmanie und eine schöne Inspiration, dieses Alltagsritual zu ändern. (Bild über: Bridge&Burn)

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9 EIN KÜCHENSCHRANK, DER «WILLKOMMEN ZU HAUSE» SAGT
Räumen Sie wieder mal Ihre Regale um, sortieren Sie Ihre Bücher und Dinge, und Sie bekommen dadurch Lust, wieder aktiver zu wohnen. Das Gleiche funktioniert auch mit dem Küchenschrank. Wenn Sie sehen, was Sie haben, dann sind Sie viel inspirierter, wieder mal etwas Neues zu kochen, anderes Geschirr zu benutzen oder in Kochbüchern zu schmökern. Denken Sie beim Neueinräumen Ihrer Regale nicht nur an das Superpraktische, sondern kreieren Sie auch Stimmung, Inspiration und Persönlichkeit. Das bedeutet beim Küchenschrank, dass auch Kochbücher da sind, feine und Lust machende Lebensmittel, das eine oder andere Souvenir, ein Bild oder Fotos. (Bild über: My Inspire Collection)

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10 EIN FRÜHSTÜCK MIT CHAMPAGNER GENIESSEN
Ab und zu zum Frühstück eine Flasche Champagner aufzumachen, gerade an Feiertagen, ist eine schöne kleine Veränderung im Alltag. Geniessen Sie das Leben, das Sie haben, und feiern Sie es mit kleinen Dingen. Es gibt übrigens auch feine lokale Schaumweine, oder man kann einen weniger edlen Tropfen mit frisch gepresstem Orangensaft zum klassischen amerikanischen Frühstücksdrink Mimosa mischen. (Bild über: Britta Nickel)

Zum Glück im Alltag gehört auch Respekt - lesen Sie dazu unbedingt den Artikel: Geiz, der Bruder der Gier 

 

Protzen ist wieder erlaubt!

Marianne Kohler am Dienstag den 19. Mai 2015

Unsere Zeit ist eine laute. Vorbei sind Understatement, Bescheidenheit und Zurückhaltung. Alles wird grösser und greller. So zeigt man gerne, was man hat: Protzen ist der neue gute Ton. Keine Angst, Sie sehen hier nun nicht billige oder schrille Einrichtungsideen und auch keine, die man sich nur mit einem Lottogewinn leisten kann, sondern solche, die viel hermachen, mit den Zeichen der Zeit kokettieren und zugleich Charme und Lebensfreude ausdrücken.

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JEDES STÜCK EIN STARKES STATEMENT 
Beige war gestern! Starke Farben und Muster verdrängen Langeweile und bringen neues Leben in die Bude. Das aber mit einem gewissen bürgerlichen Chic. Die amerikanische Firma Anthropologie, die auch in London Filialen hat und Teile des Sortiments online in Europa anbietet, mischt Folklore mit Eleganz, Bohemia mit Bürgertum, und zeigt, dass solche Verbindungen durchaus funktionieren. Hier ist ein klassisches Sofa mit einem grossflächigen Blumenmuster bezogen und mit einer starkfarbenen Tapete plus übergrossem Perlenleuchter kombiniert. Jedes der Stücke ist ein starkes Statement, unübersehbar, und peppt auch eine unscheinbare Wohnung fröhlich auf.

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ÜBERTREIBEN SIE ES RUHIG IN SACHEN PROPORTIONEN
Wenn alles gleich gross ist, sind Demokratie und Diskretion gewährleistet. Übertreiben Sie aber mit einem Einzelstück, wie zum Beispiel hier mit einer übergrossen Stehleuchte zum kleinen Esstisch, dann wirkt plötzlich alles spannend, anders und ungewohnt. Der gleiche Effekt kann zum Beispiel auch mit einem riesigen Sofa in Kombination mit kleinen, eleganten Sesseln entstehen oder einem grossen Bett in einem kleinen Schlafzimmer. (Bild über: Cosmorelax)

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GROSSE BILDER SIEHT MAN BESSER
Nichts gegen Patchworkbilderwände oder eine Reihe hübscher Drucke, doch momentan sind grosse Bilder angesagt. Sie werden einzeln, dominant und in gutem Blickwinkel platziert. Und sie wirken toll – vorausgesetzt, dass das Gemälde auch schön und gut ist! (Bild über: Homekookoo)

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EIN SESSEL IST GERADE GUT GENUG!
Das Einrichtungsschema mit grossem Tisch und schlichten Stühle drumrum dominiert ganz klar den Esszimmerbereich. Aber denken Sie um. Auf weichen Sesseln bleiben Sie gerne länger sitzen. Sie fühlen sich ein bisschen wie auf einem Thron, und wenn die Sessel in einer tollen Farbe gewählt werden, dann wird das Esszimmer erst noch stilmässig aufgeweckt. Schön an diesem Beispiel, entdeckt auf dem Blog Desire to inspire, ist, dass Sie eigentlich gar nicht viel ändern müssen, einfach zwei Stühle mit starken Sesseln in einer guten Farbe ersetzen und schon haben Sie einen Raum wie vom Interiordesigner entworfen. 

Shoppingtipps:

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INSZENIEREN SIE MEHR!
Wenn es ums Einrichten geht, werden Möbel meist konservativ und mit Vorliebe an den Wänden platziert, beim Dekorieren herrscht Weiss als Farbe vor. Denken Sie um! Stellen Sie Möbel mitten in den Raum, streichen Wände mit Farbe, hängen Bilder auf und platzieren davor schöne Dinge. Hier ist das gekonnt umgesetzt mit einem schlichten Satztisch, der Platz für schöne Wohnaccessoires und Pflanzen bietet, und das erst noch auf verschiedenen Ebenen. Dahinter bunte Bilder auf dunkelgrauer Wand und davor ein Sofa, das in der Mitte des Raumes seinen Platz hat. (Bild über: Plastolux)

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ALLES, BLOSS NICHT LANGWEILIG
Wer möchte, dass seine Wohnung mehr hergibt, nach viel aussieht, und das ohne grosse Inventionen, der wagt am besten das Ungewöhnliche. Kombinationen von Modern und Klassisch etwa, dunkle Wände, farbige Möbel, Dekorationen, die einfach auch nur schön sind für das Auge und stimmungsvolles Licht. (Bild über: Sageatelier)

Shoppingtipp: 

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WIESO DENN KLEIN WÄHLEN, WENN GROSS SCHÖNER IST?
Eine grosse Statementleuchte kann auch ganz einfach selbst gemacht werden. Alles, was Sie dafür brauchen, sind Stoff, Draht und ein wenig Geschick. Grosse Stoffleuchten sind auf eine liebliche Art protzig, sie verströmen sanftes Licht und bringen nebst Statement auch eine Weichheit in den Raum. (Bild über: Desire to inspire)

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BLUFFEN SIEHT TOLL AUS
Wer denkt, dieses Arbeitszimmer ist wahnsinnig teuer, irrt sich. Hier wurde gekonnt geblufft: Der Tisch ist Vintage Ikea, der Stuhl Louis Ghost von Kartell, das Bild zeigt ein schickes Modelabel als Grafik und die Accessoires sind zwar elegant, aber von Highstreet-Wohnboutiquen. Zusammen sieht alles aus wie ein «Fashion-Office» einer Hochglanzzeitschrift. (Bild über: The beautiful serendipity)sweet home

DUNKLE WÄNDE FÜR MEHR DRAMA
Am einfachsten können Sie eine starke und elegante Wirkung erzielen, wenn Sie bestimmte Wände dunkel streichen. Wie hier zum Beispiel die Rückwand eines Schlafzimmers. Dunkle Farben sorgen für Tiefe, Eleganz und ein wenig Dramatik. (Bild über: Stil inspiration)

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KRONLEUCHTER ÜBERALL
Wohnmässig einfach protzen kann man mit Kronleuchtern, am besten überall oder an ungewohnten Orten: In der Küche, im Bad, im Schlafzimmer oder gar auf dem Balkon. Suchen Sie dafür nach günstigen Kronleuchtern vom Flohmarkt oder behängen Sie bescheidene Leuchter mit ein paar Extraklunkern. (Bild über: Whispering-n-winds)

 

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Wohnen Sie wirklich?

Marianne Kohler am Samstag den 16. Mai 2015

Stellen Sie sich diese paar Fragen und erfahren Sie, ob Sie wirklich wohnen, Ihre Wohnung voll ausnützen, gerne und oft zu Hause sind, eher auf Repräsentation setzen oder vielleicht komplett die falsche Wohnung haben.

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DÜRFEN KINDER ODER HUNDE AUF IHR SOFA?
Sobald es um Sauberkeit, Staub und Schmutz im Zusammenhang mit Wohnen geht, platzen die Kommentarspalten auf Sweet Home aus allen Nähten. Es gibt offenbar ganz unterschiedliche Auffassungen, die vielen Sweet-Home-Blog-Lesern so sehr am Herzen liegen, dass sie ihre ausgeprägte Meinung darüber gerne teilen. Aber fragen Sie sich trotzdem oder gerade deswegen, ob Sie Ihre Möbel wirklich benützen und wie Sie sie benützen. Ist Ihr Sofa ein Statussymbol oder dürfen Kinder, Hunde oder Katzen drauf? Sitzen Sie auf dem Sofa oder legen Sie sich auch mal drauf, um zu lesen, zu kuscheln, vom Tag zu träumen? Lieben Sie Ihr Sofa? Passt es wirklich zu Ihnen oder sieht es einfach nur toll aus? (Bild über: Attvaranagonsfru.elsasentourage)

So werden Sofas alltagstauglich: 
  • Legen Sie hübsche Decken darauf. Wer Tiere hat, nimmt dafür besser Baumwollquilts oder Leinendecken, die die Haare nicht verinnerlichen und einfach zum Waschen sind.
  • Wenden Sie die Polster regelmässig, so wird Ihr Sofa nicht ausgesessen. Bei jeder kleinen Putzaktion sollten textile Polsterkissen gedreht, aufgeklopft und gesaugt werden. 
  • Entscheiden Sie sich für Sofas mit abnehmbaren Polsterbezügen, dann ist die Angst vor Flecken weniger gross.

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BENUTZEN SIE IHR ESSZIMMER AUCH TÄGLICH ZUM ESSEN?
Sie haben ein Esszimmer mit einem grossen Tisch und vielen hübschen Stühlen? Essen Sie wirklich auch im Alltag an diesem Tisch oder ist er nur da, um Gäste zu bewirten? Wie oft haben Sie Gäste? Wenn Sie nur selten Gäste haben, den grossen Tisch eher als Basteltisch für die Kinder oder als Ablage für die Bügelwäsche benutzen, dann fragt es sich, ob Sie wirklich ein Esszimmer brauchen oder daraus besser eine Art Atelier gestalten. Für seltene festliche Dinnerpartys oder das alljährliche Weihnachtsessen kann improvisiert werden. Ein Ausziehtisch im Wohnzimmer ist vielleicht eine bessere Lösung. Dort kann er klein und fein in den Alltag integriert werden und nur bei Bedarf zur grossen Tafel wachsen. Und Sie bekommen mit einem Extrazimmer mehr aktiven Lebensraum. (Bild über: Apartment 34)

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WIE STEHT ES MIT DEN ZIMMERN IHRER AUSGEFLOGENEN KINDER?
Es ist wunderschön, wenn Kinder, die ausgezogen sind, nach Hause zu Besuch kommen. Aber brauchen sie deshalb wirklich noch ihr eigenes Zimmer und das so, als wären sie nie weggezogen? Benutzen Sie ungenützte Kinderzimmer für neue Projekte wie ein Atelier, ein tolles Gästezimmer oder eine Bibliothek. Sie können auch die Zimmeraufteilung der Wohnung oder des Hauses neu angehen. Vielleicht so, dass beide Ehepartner ein eigenes Zimmer bekommen oder das kleine Elternschlafzimmer mit dem nun ungenützten grösseren Kinderzimmer getauscht wird. Es ist besser, wenn sich die Einrichtung und die Art, wie wir wohnen, mit dem Leben verändert. Sonst wohnt man am Schluss in einem Museum, das eine Zeit im Leben reflektiert, die nicht mehr aktiv gelebt wird. (Bild über: Jomccomiskey)

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BENUTZEN SIE IHRE FITNESSGERÄTE TATSÄCHLICH?
Vorsätze sind gut. Aber benützen Sie das riesengrosse Fitnessgerät immer noch, welches Sie sich vor ein paar Jahren voller Enthusiasmus gekauft haben? Sonst ist es besser, wenn es auf einer Verkaufsplattform oder in der Garage landet und Sie den freigewordenen Platz für etwas Schöneres nutzen. Richten Sie sich einen Arbeitsplatz, eine Leseecke oder eine Spielecke für die Kinder oder Enkelkinder ein. (Bild über: Vkv visuals)

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HABEN SIE EINEN PLATZ, AN DEM SIE ARBEITEN ODER KREATIV SEIN KÖNNEN?
Wirklich wohnen bedeutet auch, dass man zu Hause etwas machen kann, das man liebt. Essen, schlafen und auf dem Sofa sitzen kann man auch im Hotel. Schaffen Sie sich einen Platz für Ihre Passionen. Ob das nun Nähen, Schreiben, Malen oder Basteln ist. (Bild über: The lovecats inc)

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WO GENAU STEHT IHR FERNSEHER?
Gehören Sie zu den Menschen, die nicht zugeben können, dass sie gerne fernsehen? Sie haben Ihren Fernseher in einem Schrank platziert oder müssen, wenn Sie einen Film anschauen möchten, ins kleinste unattraktivste Zimmer gehen? Stehen Sie zu Ihren Schwächen und stellen Sie den Fernseher dorthin, wo Sie gerne fernsehen. Es ist Ihre Wohnung, Ihr Leben und Ihr Zuhause. (Bild über: Katydiddys)

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IST ES BEI IHNEN GEMÜTLICH?
Haben Sie Abstellflächen neben Ihren Sitzmöbeln, weiche Kissen zum Kuscheln, stimmungsvolles Licht, angenehme Böden, auf denen man auch gerne barfuss geht, und Teppiche, die Farbe und Komfort bringen? Kann man bei Ihnen gemütlich zusammensitzen und plaudern? Gibt es Bücher und Magazine, die Sie gerne mal wieder durchblättern, einen Tisch, der Wärme ausstrahlt und nicht an das Sitzungszimmer im Büro erinnert? Lieben Sie Farbe und zeigen Sie dies auch in Ihrer Wohnung? Stehen regelmässig frische Blumen da, sind Bilder an der Wand und Fotos in Rahmen auf Möbeln? Gibt es Kochbücher in Ihrer Küche und haben die Fenster schöne Vorhänge? (Bild über: Breathing books)

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WAS MACHEN SIE, WENN SIE ALLEINE ZU HAUSE SIND?
Überlegen Sie sich einmal, wie Ihre Zeit alleine zu Hause aussieht. Tanzen Sie durch die Wohnung, braten Sie Spiegeleier und essen diese mit viel Ketchup direkt aus der Pfanne? Singen Sie oder räumen Sie endlich Ihren Schrank um? Sprechen Sie mit sich selbst oder schauen Sie sich Ihren Lieblingsfilm zum zigsten Mal an? Wenn man ab und zu alleine zu Hause ist, wird einem erst so richtig bewusst, was Wohnen auch bedeutet. Wenn es Ihnen sofort langweilig wird und Sie so schnell wie möglich Freunde anrufen oder ausgehen, dann ist Ihre Beziehung zu Ihrer Wohnsituation nicht wirklich optimal. 

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BENÜTZEN SIE EIGENTLICH IHR 30-TEILIGES GESCHIRR?
Ihre Schränke sind gefüllt mit Geschirr, das für eine Einladung von 30 Leuten reichen würde? Sie besitzen fast so viel Bettwäsche, wie ein kleines Hotel? Überlegen Sie sich genau, ob Sie es wirklich brauchen oder ob Sie den Stauraum nicht besser ausnützen können. Ein Schrank weniger bedeutet nämlich Raum für echtes Wohnen. Sie können etwa einen Sessel mit einer gemütlichen Leseleuchte platzieren, einen kleinen Arbeitsplatz einrichten oder ein schönes Bild aufhängen. (Diese schönen Teller sind von Amaï)

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RÄUMEN SIE JEDEN ABEND SPIELSACHEN ZURÜCK INS KINDERZIMMER?
Kleine Kinder sind gerne da, wo die Eltern sind und spielen nicht zwingend nur im Kinderzimmer. Richten Sie ihnen einen kleinen Spielwagen ein, den die Kleinen überall hinziehen – und mit dem sie abends selber alles wieder einsammeln können. (Bild über: Babble)

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