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Archiv für die Kategorie „Homestories“

Sweet Home bei Mirjam Fabrikant, die ihr Haus zum Landhaus machte

Marianne Kohler am Dienstag den 23. April 2013

Eigentlich haben wir es meinem Hündchen Miss C. zu verdanken, dass wir Mirjam Fabrikants schönes Haus besuchen. Denn auf einem unserer winterlichen Abendspaziergänge durch Zürichs Quartiere fiel mir Mirjams hübsche Landhausboutique Pourtousjours in der Nähe des Rigiplatzes auf. Ich ging rein, fragte, ob sie denn auch so schön wohne – und hier sind wir: in ihrem Haus in Zollikon, in dem sie mit ihrem Mann, dem Werber Rémy Fabrikant und den zwei gemeinsamen Töchtern wohnt. Sie hat es mit viel Liebe und Arbeit in ein zauberhaft verträumtes Landhaus verwandelt.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home.

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Mirjam Fabrikant liebte schon immer den Landhausstil, den Shabby Chic und hübsche Flohmarktsachen. Bevor sie und ihr Mann das Haus in Zollikon vor 13 Jahren fanden, wohnten sie an verschiedenen Orten, in Häusern und Wohnungen, welche Mirjam alle mit viel Enthusiasmus eingerichtet hat. «Das ältere Haus in Zollikon aber war ein Glücksfall», schwärmt Mirjam. «Nicht wirklich in einem Traumzustand, voller Teppiche und unsensiblen Renovationen, aber wir sahen sofort das Potential.» Mirjam steckte sehr viele Arbeitsstunden in das Projekt mit dem Ziel, ein gemütliches Zuhause für die Familie zu erschaffen. Ihr Einrichtungsstil ist sehr frisch, hell, weiblich und romantisch. «Ja, meinem Mann gefällt die Einrichtung auch», beantwortet die Einrichtungsexpertin lachend unsere Frage, die offenbar eine Standardfrage vieler Besucher ist. «Auf Flohmärkten und in Antiquitätenläden stöbern wir zusammen rum.» Viele der tollen Stücke, die dem Haus seinen unverwechselbaren Charme geben, sind Fundstücke von gemeinsamen Reisen. «Rémy arbeitet in einem gestalterischen Beruf und ist sehr up to date mit allen Trends, so schätzt er die Weiblichkeit im Wohnbereich, weil damit Wohnen einfach viel mehr von Herzen kommt, gemütlicher ist und das Gefühl von einem echten Zuhause vermittelt.»

Das Hobby Wohnen und Einrichtung wurde für Mirjam mehr als nur eine Passion. Zuerst verkaufte sie viele der Objekte, die im Haus keinen Platz mehr fanden, online, bis sie vor zweieinhalb Jahren in Zürich ein Geschäft eröffnete. Mirjam arbeitete zuvor als Produzentin für Film- und Fotoshootings und ist daher super im Organisieren und Anreissen. Ihren Laden Pourtousjours am Rigiplatz hat sie mit gleich viel Elan und Arbeitseinsatz eingerichtet wie das Haus. Es ist ihr wichtig, dass sich Altes und Gelebtes mit Neuem und Frischem mischt. Viele Möbelstücke renoviert sie selber, sorgfältig, damit die edle Patina nicht verloren geht.

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«Das alte Haus hatte leider keine brauchbaren Böden mehr, so suchte ich nach einem schönen, passenden Keramikboden», erzählt Mirjam. Das Resultat kann sich sehen lassen: Der edle, schwarz-weisse, ornamentale Fliesenboden aus Portugal ist ein Hingucker und bietet dem sanften, hellen Einrichtungsstil Tiefe und einen attraktiven Kontrast. Mirjam hat das Muster des Bodens aufgenommen und es in zartem Grau als Bordüre an die Wand gestencelt. Das Zentrum der Küche ist ein grosser Holztisch mit gemütlichen Stühlen und einer bequemen Bank, die fast schon ein kleines Sofa ist. Kissen und Polster sind aus zart geblümten Stoffen genäht und über der Tafel hängt ein üppiger Leuchter aus Muranoglas.

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Dem Leuchter hat Mirjam ein persönliches Upgrading verliehen und ihn mit Keramikfiguren wie Häschen und Schweinchen geschmückt, welche sie bei En Soie gefunden hat. An einer Wand hängt ein kleines Holzregal, das Platz bietet für die Liebelingstassen und Krüge von Greengate, die Mirjam in ihrem Geschäft anbietet. Selbst der Dispenser des Abwaschmittels ist mit Blümchenmuster versehen.

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Doch sind es nicht nur Blüten und Tupfen, die dem Haus Romantik und Weiblichkeit verleihen. Auf dem weissen Küchenschrank aus Holz steht zum Beispiel eine Sammlung Kristallvasen, alte und neue. Hier ist übrigens nochmals das Stencilmuster zu sehen, mit dem Mirjam die Küchenwand geschmückt hat.

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Das Wohn- und Esszimmer war ursprünglich mal durch Schiebetüren getrennt, ist nun aber ein einziger offener Raum. Ein grosser weisser Holztisch mit Gusseisenfüssen und bequeme, gepolsterte, weisse Stühle laden zum gemütlichen Zusammensitzen und Verweilen ein. Die Ecken und Nischen hat Mirjam genutzt, um mit kleinen Tischchen, Stühlen und Beistellmöbel noch mehr Komfort und Wohnlichkeit zu schaffen.

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Das Wohnzimmer öffnet sich mit einer Erkernische zum Garten. In der gemütlichen Ecke steht ein grosses, weisses Sofa. Die Wand hat Mirjam mit hellen Blockstreifen bemalt. Die Nische aber hat sie bewusst weiss gehalten, damit sie einladend herausleuchtet. Vis-à-vis von der Sitzecke befindet sich ein Cheminée, über dem ein grosser Spiegel das Licht reflektiert.

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Auch viele alte Erb- und Fundstücke sind zu entdecken: gekonnt in schönen Gruppen zusammengestellt, damit sie stärker zur Wirkung kommen. Hier eine kleine Sammlung geblümtes Omageschirr in einer weissen Holzvitrine im Wohnzimmer.

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Auch das Entrée hat den ornamentalen Keramikboden bekommen. Die Holztreppe hat Mirjam, wie so vieles im Haus weiss gestrichen. Die kleine Kommode dient als praktische Ablage.

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In einem Haus mit drei Frauen darf die Farbe Rosa natürlich nicht fehlen. Es wurde in seiner schönsten, zarten Schattierung für Kinder- und Arbeitszimmer eingesetzt. «Gerade vor einem hellen Pastellton leuchtet das viele Weiss besonders frisch hervor», verrät die Einrichtungsexpertin.

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In Mirjams Arbeitszimmer dienen kleine Landhauselemente wie ein Wandregal oder eine Holzbox als Ordnungsmacher. Ganz klar stehen da auch hübsche, kleine Sachen, die einfach Freude machen. Papiere und Schreibzeug findet in Zeitschriftenordnern, Körbchen und Gläsern Platz. Auch das Bügelbrett ist in Schale geworfen, der geblümte Überzug ist selbstverständlich auch ein Stück aus Mirjams Wohnboutique.

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Hier ein himmelblauer Schrank, eines der vielen Renovattionswerke der einrichtungsbegeisterten Mutter. Er dient einer Tochter als Kleiderschrank.

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Liebevolle Details aus den Kinderzimmern: Tupfenvorhänge, Märchenbilder, eine bunte Häkeldecke und lustige Kuschelkissen.

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«Einer der grossen Vorteile an einem alten, eigenen Haus ist die Möglichkeit, sich ein Traumbad zu schaffen», sagt Mirjam. Sie hat das Bad himmelblau gestrichen, mit einem kleinen Leuchter und hübschen und praktischen Wohnaccessoires ausstaffiert. Im Gang davor steht ein alter Wäschekorb und ein Waschtisch, die Stauraum und Ausstellunsfläche bieten.

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Das Prunkstück im Elternschlafzimmer unter dem Dach ist der grosse, klappbare Spiegel, den Mirjam und Rémy von einem Flohmarkt in Frankreich nach Hause gebracht haben. Er zieht nicht nur die Blicke auf sich und vermittelt koketten, französischen Boudoircharme, sondern reflektiert auch noch das Tageslicht des kleinen Dachfensters und lässt so das ganze Zimmer heller und grösser erscheinen.

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Im Schlafzimmer sind auch die Böden weiss lackiert, ein Leuchter mit Schirmchen und Glasperlen und viele weisse Textilien machen den Raum freundlich und persönlich.

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Die filigrane Kleiderpuppe steht so perfekt im Licht, dass sie wie ein guter, freundlicher Hausgeist leuchtet und Symbolgehalt hat für Mirjam Fabrikants romantischen, weiblichen und dezent verspielten Einrichtungsstil.

Sweet Home bei Jeannette Zingg und Frank Urech, die gerade erst zusammengezogen sind

Marianne Kohler am Dienstag den 12. März 2013

Kleine Wohnungen sind persönlicher. Das spürten wir sofort, als wir in Frank Urechs und Jeannette Zinggs Zürcher Altbauwohnung traten. Das Paar ist erst vor ein paar Monaten zusammengezogen, beide aus grösseren Wohnungen. Sie wohnen inzwischen nicht nur zusammen, sondern arbeiten auch an ihrem gemeinsamen neuen Onlineshoppingprojekt Mooris. Mit viel Liebe haben sie aus der Dreizimmerwohnung ein kleines, privates Wohnparadies und Refugium geschaffen –und auch Platz für ihre unzähligen Ideen und Fundstücke gefunden.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home.

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Die wunderschönen, stimmungsvollen, persönlichen Fotos und Geschichten, mit denen bei Mooris die Produkte angeboten werden, haben uns neugierig gemacht, und wir wollten wissen, wer und was dahintersteckt. So haben wir Frank Urech und Jeannettte Zingg kennen gelernt, die sich überreden liessen, Sweet Home für eine Homestory einzuladen. Und wir wurden nicht enttäuscht. Wir fanden kleine Stillleben mit persönlichen Fundstücken, die liebevoll mit viel Sinn für Schönes und Besonderes arrangiert wurden: So wird aus einer Wohnung ein persönliches Zuhause. Das Paar hat es geschafft, seine Lieblingsstücke in Sicht- und Reichweite zu haben und trotz der vielen Details die Wohnung grosszügig und leicht zu gestalten.

Gestaltung haben beide im Blut: Frank ist Innenarchitekt und Produktgestalter, Jeannette, Modedesignerin, Stylistin und Journalistin. Beide haben in ihren Berufen schon vieles gemacht, Erfahrungen gesammelt und Projekte realisiert. Mooris ist eine für die Schweiz neue Idee. Zusammen mit Innenarchitektin Lea Montini und dem Informatikingenieur Claudio Beffa gründete Frank Urech einen Online Concept Store, der ausgewählte und zum Teil exklusive Design- und Lifestyleprodukte anbietet. Man meldet sich an und bekommt per E-Mail fast täglich neue Produkte angeboten, die dann für eine begrenzte Zeit käuflich sind. Die Idee ist raffiniert. Denn man muss nicht erst durch einen grossen Internetshop surfen, um Dinge zu entdecken, die einem gefallen könnten, sondern bekommt einfach tolle, persönliche Shoppingtipps. Man findet immer wieder etwas, das die Lust auf Neues weckt und das man dank neuer App auch bequem unterwegs vom Handy oder iPad aus kaufen kann.

Für die stimmungsvollen Inszenierungen und für mehr Modeartikel im Angebot ist Jeannette zuständig. Man spürt, dass Mooris den Zeitgeist getroffen hat, denn das Team ist superbeschäftigt, arbeitet fast wie eine 24-Stunden-Redaktion, eilt von Terminen bei Designern, Herstellern und Künstlern zu Fotoshootings, schreibt Geschichten und berät Kunden. Da wirkt die helle, charmante Wohnung wie eine ruhige Oase. Und genau das ist sie auch für das junge, dynamische Paar: Rückzugsgebiet, ein kleines Nest, ein sehr persönlicher Ort.

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Die Wohnung des jungen Paares ist in der Nähe des Mooris-Ateliers und des Showrooms von Franks Möbelgeschäft Freiwerk. Sie ist eine typische Stadtwohnung in einem Altbau, in dem man selber ein wenig werkeln darf. Das ist perfekt für gestalterisch begabte Menschen, wie die beiden es sind. So können eigene Ideen unkompliziert umgesetzt werden. «Die Wohnung haben wir vor allem für uns zwei eingerichtet», erklärt das Paar. «Wenn wir mal viele Gäste haben, gehen wir in unser Atelier runter. Da ist genügend Platz, und es steht dort auch ein langer Tisch, an dem wir essen und feiern können. Auch wollen wir hier nicht arbeiten, sondern einfach nur sein und wohnen.» So haben die beiden bewusst auf einen grossen Esstisch und Arbeitsplätze in der Wohnung verzichtet. Aus den drei Räumen haben sie ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer und einen Ankleideraum gestaltet. In der Küche steht ein kleines Tischchen für die Mahlzeiten zu zweit. Überall sind attraktive Orte entstanden, wo sich Alltagsdinge und Lieblingstücke den Platz teilen.

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«Die Wohnung haben wir bewusst weiss gelassen, denn so wirkt sie ruhiger und es lassen sich einfacher verschiedene Stilelemente mischen», so Jeannette und Frank. Die weissen USM-Regale, das kubische Liegesofa und die Mid-Century- Designerstühle passen denn auch perfekt zum hellen Täfer und dem alten, wunderschönen Holzboden. Aber da gibt es viel mehr als nur gut ausgewählte Möbelstücke. Da sitzt ein frecher Hase neben den Butterflykissen auf dem Sofa. Eine alte Sauerstoffflasche, kleine Spielsachen und attraktive Stehleuchten stehen wie Skulpturen auf dem Boden. Die Regale werden als persönliche Galerien für Bilder, Bücher und schöne Dinge benützt.

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Mit schönen Dingen, Wohnaccessoires und Blumen geht das Paar um wie Künstler, die Bilder komponieren, oder Schriftsteller, die Geschichten erzählen. So tanzt in dieser Ecke der Frühling mit farbigem Glas, Blüten und alten Kinderspielkarten an.

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Wozu alles in die Schränke schliessen, wenn vieles dafür viel zu schön ist? Dinge und Bücher beflügeln Jeannette und Frank zu immer neuen kreativen Höhenflügen. Auf einem antiken Holzhocker lädt ein alter Bildband des 70er-Jahre-Fotografen David Hamilton zum Blättern ein, und auf dem Boden liegen formschöne Objekte wie die alten Hanteln und der Holzspielzeughase.

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Das weisse, kubische Liegesofa der dänischen Kollektion Eilersen passt perfekt in die Ecke neben dem Fenster. Es wird mit zarten Farben und Mustern auf Kissen und Decken aufgeweckt. Sonst bestimmen die Farben Schwarz und Weiss das Wohnzimmer. Durch den Hell-Dunkel-Kontrast kommen die verschiedenen Formen und Materialien schön zur Geltung.

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Die Altbauwohnung aus der Jahrhundertwende bietet einen für diese Zeit typischen Durchblick. Vom Schlafzimmer aus wird hier die Sicht aufs Wohnzimmer und den Ankleideraum möglich. Denn die einzelnen Räume sind in alten Wohnungen nicht nur vom Flur aus erreichbar, sondern auch mit Türen miteinander verbunden. Das bringt einerseits Luftigkeit und Grosszügigkeit, nimmt aber anderseits durch die vielen Durchgänge auch Wandfläche weg. Die kleinen Ecken zwischen den Türen wurden mit interessanten Fundstücken, Bildern und Blumen lebendig gestaltet.

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Ganz klar ist das ein Kleiderzimmer einer Modefrau. Frank hat es mit praktischen Industrieregalen bestückt und doppelstöckig Kleiderstangen montiert. Das Resultat beweist, dass mit wenig Aufwand auch in einer ganz normalen, kleinen Wohnung ein schicker Ankleideraum entstehen kann.

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Wir bewundern die schönen Stapel und das geschickte Ordnungsprinzip. Auf die Frage, wie es denn hier aussieht, wenn nicht gerade ein Fototeam vorbeikommt, erklären die beiden Ästheten, dass es einfach ist, Ordnung zu halten, dass aber sonst hier auch oft Wäsche am Ständer hängt oder ein Bügelbrett in Aktion ist.

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An der Küche mussten die beiden noch ein wenig arbeiten. «Das Haus ist alt, und es wird eigentlich nicht viel gemacht. Das ist aber auch ein Vorteil, so kann man sich viel individueller einrichten», meint Frank, der den Boden mit schwarzem Linoleum ausgelegt hat und mit Farbe Küchenschränke aufmöbelte. Das kleine, alte Holztischchen ist der gemütliche Essplatz der beiden. Für Farbe sorgen ein altes Metallwerbeschild, der rosa Stuhl und das Bild mit Mooris-Fotos, welches gerade auch im Shop angeboten wurde.

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Verliebt in Details: Die Dinge auf dem Küchentisch vermitteln Frühlingsstimmung und Sinn fürs Schöne. Dass dies auch durch den Magen geht, zeigt die selbst gebackene Rüeblitorte von Frank.

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Die für Schweizer Mietwohnungen typische Küche ist entweder zusammengewürfelt oder in einem Totallook eingebaut. Hier trifft das erste Prinzip zu. Frank hat den schwarzen Boden mit teilweise schwarzen Anstrichen ergänzt und das Ganze mit gut ausgewählten Zusatzmöbeln beruhigt und stilmässig aufgewertet.

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Stilvoll inszeniert ist auch die Essecke mit der frechen Wandleuchte und dem schmalen Regal.

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Hier war ganz klar die Stylistin Jeannette am Werk: Vasen, alte Apothekerflaschen, kupferfarbene Kerzen und Kuriositäten finden auf dem schmalen Regal Stau- und Schauplatz.

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Dieses wunderschöne Stillleben auf dem Küchentisch mussten wir ganz einfach noch aus der Nähe ablichten, denn es ist ein kleines Stylingwunder.

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Der lang gezogene Flur wirkt mit der unkomplizierten Bildergalerie interessant und einladend.

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Das raffinierte Garderobensystem hat Frank ausgetüftelt. «Ich setze es auch oft bei Kunden um, erklärt er. Mit einem Röhrensystem und Tablaren aus dem Baumarkt kann man diese stabile und praktische Konstruktion genau auf Mass und wie hier auch auf unebenem Boden montieren. Und das Beste daran: Es wirkt leicht, ordentlich und bietet sehr viel Platz.»

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Überall sind reizende Ecken mit interessanten Kuriositäten, schönen Bildern und gekonnten Kombinationen zu entdecken.

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Auch im Badezimmer leuchten Blumen und Nagellack im Gegenlicht – und zwar so kokett, dass wir davon unbedingt auch ein Foto machen mussten.

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Im Schlafzimmer steht ein Bett von Nils Holger Moormann, das aus zusammensteckbaren Elementen besteht. Mit Kontrasten flirten gilt auch hier: strenges Design plus romantische Formen und ein wenig Weiblichkeit gleich Eleganz und Persönlichkeit.

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Der Blick auf das Regal im Schlafzimmer verbindet Welten: Man findet Verweise auf die Modestadt Paris und zugleich auf das umliegende Albisrieder Quartier, welches sich im gerahmten Modefoto spiegelt.

Die Webseite von Frank und Jeannette: www.mooris.ch

Sweet Home bei Barbara Gehri, die französischen Charme in ihre Zürcher Stadtwohnung zauberte

Marianne Kohler am Dienstag den 26. Februar 2013

In dieser Serie besucht Sweet Home Menschen, die mit Leidenschaft und viel Stil das Wohnen geniessen. Für Barbara Gehri trifft das alles in höchstem Masse zu. Sie hat mit Ihrer Affinität zum Einrichten ihrer Wohnung viel Wärme, Persönlichkeit und ein bisschen französischen Chic verliehen. Ihr individueller Einrichtungsstil und ihre vielen Ideen inspirieren und machen Lust zum Wohnen.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Barbara Gehri ist Schweizerin und Französin, sie reist gerne und so oft sie kann. So wirkt denn ihre Zürcher Altbauwohnung weltoffen, ein bisschen unschweizerisch und vermittelt sehr viel Wohnlichkeit. Für die auf dem Gebiet des geistigen Eigentums spezialisierte Juristin ist die Wohnung nicht nur ein persönlicher Rückzugsort, sondern auch ein Spielplatz für kreatives Schaffen und eine wichtige Ressource. Mit ihrem sicheren Gespür für alles, was mit Wohnen zu tun hat, spielt sie gerne und versucht Neues: Sie lässt nicht immer alles am gleichen Ort und verändert vieles fortlaufend. Gerne berät sie Freunde und Bekannte beim Einrichten und Gestalten der Wohnung. Sie bringt immer wieder neue Objekte nach Hause. Sie sammelt und liebt Dinge nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer persönlichen Beziehung zu ihnen. Ein Beispiel dafür sind die afrikanischen Statuen, die hier auf dem Fenstersims in einer Gruppe stehen. «Das sind meine kleinen Monsterchen. Ich habe sie überall gefunden, hier in Zürich, in Paris, auf dem Flohmarkt, beim Händler, im Brockenhaus. Ich interessiere mich für die afrikanische Kultur, habe aber die Statuen nach rein persönlichen und ästhetischen Kriterien ausgesucht – wie vieles, das in meiner Wohnung steht», so Barbara.

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Mit Kontrasten kommt alles noch schöner zu Geltung. Dies hat Barbara auf eine sanfte Art im Wohnzimmer umgesetzt. Sie hat eine Wand in einem warmen Milchkaffeeton gestrichen. Die Farbe reicht aber nicht bis zur Decke. Damit hat sie für noch mehr optische Höhe und Eleganz gesorgt. Vor der braunen Wand steht ein schlichtes, weisses Lackregal, welches mit Büchern und Zeitschriften bestückt ist. Die Sitzecke hat Barbara mit einem grossen, hellen Sofa, einem antiken Sessel und einer mit orangem Samt bezogenen Bank gemütlich und einladend eingerichtet. Links und rechts vom Sofa stehen kleine Beistelltischchen. Coole Tischleuchten aus den Sixties sorgen für atmosphärisches Licht. Ein Fell hält die Sitzgruppe optisch zusammen. Alles ist in warmen, neutralen Farbtönen gehalten – mit Orange als Akzentfarbe. So wirkt der Raum trotz Stilmix ruhig und harmonisch. Ein schönes Detail ist auch die Art, wie die Vorhänge montiert wurden: Barbara hat die Vorhangschienen an die Decke montiert, und zwar halb rund, sodass die Vorhänge rund um die Fenster  gezogen werden können. Das wirkt superelegant und verleiht einen dezenten Hauch von Theatralik.

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Der grosse Wohnraum ist zugleich auch Esszimmer. Barbara hat die beiden Bereiche sanft ineinanderfliessen lassen und die Wand des Essbereiches mit ganz vielen unterschiedlichen Bildern behängt: Kunst, die sie gekauft, gefunden, gesammelt und zum Teil selbst geschaffen hat. «Ich brauchte lange, bis ich diese Wohnlösung gefunden habe. Die Wand ist zehn Meter lang. Hier ist aus zwei kleineren Räumen ein grosser entstanden. Zuerst hatte ich ein grosses Bild da hängen, doch das wirkte einfach zu kühl. Erst als ich die vielen Bilder als Puzzle aufgehängt habe, ist die Wohnlichkeit entstanden, die ich mir wünschte», erklärt Barbara. Sie hat auch bewusst die Bilder nur in dem Teil aufgehängt, in dem sich der Tisch befindet. Bei der Wahl des Tisches und der Stühle hat Barbara – wie überall in der Wohnung – Stile gemischt. Der Tisch ist antik und aus warmem Holz. Die Stühle sind von Saarinen – Designklassiker aus den Fifties.

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Die Bilderwand hinter dem Tisch wirkt wie ein Puzzle und trotzdem nicht unruhig. Das hat einen Grund: Die meisten Bilder sind in schlichten, feinen Rahmen und wurden mit genügend Raum neben- und übereinander platziert. «Ich liebe Gäste, koche gerne und oft und geniesse gemütliche Abende zu Hause mit Menschen, die mir etwas bedeuten. Dafür ist der grosse Tisch perfekt. Es kommt auch oft vor, dass wir in der gemütlichen Küche sitzen bleiben, wenn meine Freunde sich zu mir setzen und mir beim Kochen Gesellschaft leisten», erzählt Barbara.

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Den Esszimmerbereich hat Barbara auch benutzt, um Arbeitsecken einzurichten. Auf der einen Seite steht ein grosser, alter Werkstatttisch, an dem die vielseitig interessierte Frau malt und kreativ tätig ist. «Esstisch und Arbeitstisch kommen beide aus einem alten Engadiner Hotel. Ich habe sie bei Freunden im Garten entdeckt, sie gekauft und restaurieren lassen. Dabei war mir aber wichtig, dass die Arbeitsspuren, die vor allem auf dem Schubladentisch zu sehen sind, sichtbar bleiben, da sie viel über das lange Leben des Tisches erzählen», so Barbara Gehri. Den Sekretär auf der anderen Seite hat Barbara von ihrer französischen Mutter bekommen. «Er war das erste Möbelstück, das meiner Mutter gehörte. Sie hat ihn mit dem Geld ihres ersten Jobs in Paris gekauft, und das Möbel ist damit auch für mich ein Stück Frankreich.» In diesem Raum wird nochmals schön ersichtlich, wie die Vorhänge mit ihren abgerundeten Schienen die Fenster umkreisen und einhüllen.

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Der Sekretär bietet auch Raum für Lieblingsbücher und eine kleine, persönliche Fotogalerie.

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Hier sieht man nochmals die zwei sehr persönlichen Arbeitsbereiche. Beide Tische sind mit Tischleuchten ausgestattet, die warmes, punktuelles Licht spenden. Über dem Schubladentisch hängen afrikanische Textilien, die früher als Währung genutzt wurden.

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Beim Blick ins Schlafzimmer fällt erst mal der wunderschöne schwarz-weisse Bettüberwurf auf. Diesen hat die Einrichtungsbegeisterte in Paris gefunden. «Er ist zwar indisch und in einer aufwendigen Appliqué-Technik gearbeitet, aber in Indien habe ich nie solch schöne Stücke entdeckt. Er ist auf jeden Fall eine Investition, die sich gelohnt hat», so Barbara. Die Wand am Kopfende des Bettes ist in einem warmen Grauton gestrichen und die Ecke neben dem Bett wieder als interessante Patchwork-Bilderwand gestaltet.

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Anstelle eines Schminktisches, einer Kommode oder eines anderen typischen Schlafzimmermöbels hat Barbara sich für eine kleine Lese- und Relaxecke entschieden. Dadurch hat sie im Schlafzimmer viel Wohnlichkeit geschaffen. Ein wenig Boudoirstimmung verbreitet die Ecke aber trotzdem. Dieser Eindruck entsteht durch die Fifties-Möbel, die tolle Seventies-Tischleuchte und das Bild des englischen Künstlers Dan Hillier, der Collagen aus alten Stichen macht.

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Schwarz-Weiss wirkt sanfter mit Grau. Mit ihrem liebevollen Einrichtungsstil hat Barbara auch im Schlafzimmer ein ruhiges, persönliches und sehr harmonisch wirkendes Refugium geschaffen. Andere tolle Einrichtungsstücke im Schlafzimmer sind die unterschiedlichen Beistelltischchen, die mit Büchern, kleinen Fifties-Lämpchen und persönlichen Dingen bestückt als Nachttischchen dienen.

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Für eine Extraportion Wärme und natürlich auch für Kleiderstauraum sorgt der antike Holzschrank. Durch den Spiegel wirkt dieser weniger schwer und vergrössert den Raum optisch.

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Das Einrichtungsmuster des Schlafzimmers (Schwarz-Weiss kombiniert mit Grau) setzt sich auch im Badezimmer fort. Die Plättchen waren bereits grau, und die Frotteewäsche, die dazu ausgewählt wurde, nimmt den Stil des Bettüberwurfs wieder auf. «Solche Wiederholungseffekte helfen, Ruhe und Harmonie in eine Wohnung zu bringen», so die Einrichtungsexpertin.

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Viel Persönlichkeit und französischen Boudoircharme bekommt das Badezimmer durch Kunst, eine Parfümsammlung und duftende Rosen.

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Von wegen Durchgangsstation: Im Entree vermittelt eine alte Kommode Wohnlichkeit und wirkt einladend. Dieser Eindruck entsteht durch den Blumenstrauss, ein kleines kreatives Chaos und eine für Barbara typische Bildersammlung.

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Eines der Zimmer wird als wohnlicher Stauraum genutzt. Auf der einen Seite schafft eine Regalwand Platz für die Bibliothek und auf der anderen eine Schrankwand Platz für Kleider. Als Vermittler dient ein mit Kissen und Decken bestückter kleiner Diwan.

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Einladend gemütlich und superpersönlich ist auch Barbaras Küche. Die Altbauwohnung bietet das, was man sonst auch auf Biegen und Brechen in Neubauküchen fast nicht hinkriegt, nämlich eine ganz selbstverständliche Gemütlichkeit. Das tolle Küchenbuffet war schon eingebaut und auch die schönen weissen Wandschränke aus Holz. Barbara hat mit einem Holztisch und Bistrostühlen nachgedoppelt und dadurch elegante Gastlichkeit geschaffen.

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Blumen, frische Früchte, Kerzen und eine kleine Hausbar machen die Küche noch persönlicher und sehr wohnlich.

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Über der Kochfront leuchtet eine lange dimmbare Röhrenleuchte. Darüber tanzt fröhlich eine kleine Postkartengalerie.

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Ein Blick in einige der Schränke lohnt sich: Barbaras Geschirrschrank gehört da definitiv dazu. Die Mischung von kunterbuntem Geschirr macht ganz einfach gute Laune. Wie alles in dieser schönen, sympathischen Wohnung wirkt sie unheimlich inspirierend und macht viel Lust auf Wohnen und Freundeeinladen.

Sweet Home bei Alice Hoffmann, die aus einer kleinen Wohnung Grosses herausholt

Marianne Kohler am Dienstag den 29. Januar 2013

Kleine Wohnungen sind gross im Trend! Das weiss man in der Altstadt schon lange, denn dort waren die Wohnungen schon immer klein. Dass man aber auf wenig Raum sehr viel Wohnqualität herausholen kann, zeigt Alice Hoffman. Sweet Home hat die Frau hinter dem Plakate-Onlineshop Maison Alice in ihrer Zürcher Altstadtwohnung besucht und ein relaxtes, stilsicheres Wohnparadies gefunden. Sie hat mit wenigen ausgewählten Stücken und viel persönlichem Charme gekonnt eingerichtet, sodass die Wohnung grosszügig, hell, modern und luftig wirkt.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Alice Hoffmann liebt Grafik über alles. So arbeitet sie nicht nur als freischaffender Artdirector, sondern hat sich auch sonst ganz der Grafik verschrieben. Da sie fand, dass es hier an schöner, qualitativ wertvoller und trotzdem erschwinglicher Plakatkunst fehlt, hat sie einen Onlineshop dafür ins Leben gerufen. Sie nennt ihn Maison Alice, denn die Plakate sind zum Wohnen gedacht. In der ganzen Welt suchte sie nach Grafikern, Künstlern, Illustratoren und Typografen und hat aus deren Portfolios Arbeiten für eine Plakatkollektion für Maison Alice herausgesucht, zwei davon hat sie auch selbst gestaltet. Diese Plakate lässt Alice Hoffmann in wunderschöner Druckqualität und in limitierter Auflage drucken. Die Kollektion erneuert sie saisonweise. Eine tolle Idee, findet Sweet Home, denn schöne und zahlbare Bilder sind nicht so einfach zu finden. Einen der Künstler, nämlich Daniele Costa, hat Alice Hoffmann gar über Sweet Home gefunden, und so haben wir denn auch Maison Alice entdeckt! Die wunderschönen Fotos, mit denen Alice Hoffmann ihre Plakate auf dem Onlineshop anbietet, liessen vermuten, dass die kreative Frau auch schön und interessant wohnt.

Und wir wurden nicht enttäuscht: Die kleine Zürcher Altstadtwohnung, in der Alice Hoffmann mit ihrem Freund wohnt, ist denn auch gekonnt, stilsicher und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.

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Auch bei der Einrichtung der Wohnung ist die Grafikerin Alice spürbar. Mit viel Sinn für Formen und Farben sind die wenigen, aber sorgfältig ausgewählten Möbelstücke platziert. Und das nicht etwa, wie meistens in kleinen Räumen zu sehen, einfach der Wand entlang. Ganz selbstverständlich stehen Sofa und Bett jeweils mittendrin. Das gibt den Möbeln Freiheit und trägt viel dazu bei, dass die Einrichtung luftig und grosszügig wirkt. Im Vordergrund ist übrigens eines der Plakate aus der Kollektion Maison Alice zu sehen, der Print heisst «Faust» und ist von Alice Hoffmann selbst.

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Wenig optischen Platz nimmt das tiefe, weisse Lackregal ein, bietet aber viel Stauraum und Ausstellungsfläche für Wohnaccessoires, Leuchte, Blumen und Bilder. Mit einem begehbaren Abstand dazu ist der Hauptdarsteller des Wohnzimmers, das lindengrüne Sofa von Hella Jongerius samt zwei grafisch gemusterten Ikea-Samtkissen, platziert. Anstelle eines sperrigen Couchtisches steht ein kleines, den gleichen Zweck erfüllendes Beistelltischchen am Sofa.

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Hier ist nochmals schön ersichtlich, wie das Sofa im Raum steht. Dazu ist ein Loungesessel kombiniert, damit auch eine gemütliche Sitzrunde entstehen kann. Die unterschiedlichen Formen und Farben ergänzen sich und sorgen für viel Spannung.

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Auf das Regal, das aus verschiedenen, nebeneinanderstehenden Elementen besteht, hat Alice Hoffmann Bilder, eine für gemütliches Licht sorgende Tischleuchte und allerlei Wohnaccessoires gestellt.

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Im Schlafzimmer stehen genau die Möbel, die man braucht: ein Stuhl als Ablage, ein Herrendiener für Kleider und ein alter Koffer als Stauraum für persönliche Dinge.

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Auch das Bett steht mittendrin und nicht etwa in eine Ecke gezwängt. Ganz in Weiss wirkt es leicht und diskret. An der Wand sorgt ein kleines Sideboard, auf dem wiederum hübsch arrangierte Bilder und Wohnaccessoires stehen, für Stauraum und Wohnlichkeit.

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Verspielte Details im Schlafzimmer: Wolkenlampe und farbenfroher Wäschekorb.

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Ein Blick vom Wohnzimmer in die Wohnküche: Eine kleine Wand wurde hier für ein hohes, schlankes Bücherregal genutzt.

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Beim Eintritt in die Wohnung kommt man gleich in eine grosse Küche, die gleichzeitig auch Esszimmer ist. Das Paar hat hier einen grossen, weissen Tisch mit vielen Stühlen drumherum hingestellt, sodass es sich gemütlich sitzen, kochen, essen und plaudern lässt.

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Eine weitere kleine Zwischenwand, die perfekt genutzt wird: Hier sind Fotos von Freunden und Familie in kleinen, unterschiedlichen Rahmen aufgehängt und wirken sehr einladend.

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Die Küche mit Platz für einen grossen Tisch ist optimal eingerichtet. Weisse Lackschränke bieten wohnlichen Stauraum und lassen den Raum frisch und grosszügig wirken.

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Auf den Küchenregalen stehen denn auch Dinge, für die sonst der Platz in der Wohnung fehlt, nämlich all die kleinen Sachen, die man liebt und einfach schön findet.

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Die Postkarten zeigen einige Plakate aus der Kollektion Maison Alice. Die Plakate sind übrigens momentan nicht nur online erhältlich, sondern auch in einem kleinen, Pop-up-Shop, den Alice Hoffmann an der Oberdorfstrasse 22 in Zürich vom 30.1.-23. 2 betreibt.

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Die Liebe zum Detail und ein gekonntes Arrangieren von schönen Dingen ist in Nischen, auf Regalen und Sideboards zu entdecken.

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Zum Abschluss noch ein wunderschöner Blick vom kleinen, winterlichen Balkon der Wohnung von Alice Hoffmann und ihrem Freund auf die Altstadt von Zürich.

Alice Hoffmanns Webseite: www.maisonalice.com
Der Pop-up Store von Maison Alice ist vom 31.1.-23.2. an der Oberdorfstrasse 22, in Zürich jeweils von 10.00 – 18.00 geöffnet