Archiv für die Kategorie „Homestories“

Ein Blick in Schweizer Wohnzimmer

Marianne Kohler am Sonntag den 13. Juli 2014

Wohnen ist eine private Angelegenheit, und doch – oder gerade deswegen – sieht man gerne in fremde Wohnzimmer rein. So finden Sie auch auf Sweet Home jeden Monat eine neue Homestory von Menschen, die ihre Liebe zum Wohnen gerne auch mit anderen teilen. Die Sweet-Home-Fotografin Rita Palanikumar und ich haben mit Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, bereits in über 50 Wohnzimmer geschaut. 12 davon sehen Sie hier noch mal. Die Auswahl zeigt, wie Schweizer Wohnprofis sich ihre gute Stube eingerichtet haben, und regt an, das eine oder andere zu kopieren oder sich einfach zu freuen an tollen Einrichtungsideen und Wohnlösungen.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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1 LEICHTE WEIBLICHKEIT
BEI JEANNETTE UND FRANK URECH VON MOORIS

Kleine Wohnung – was tun? Viel Weiss, haben sich Jeannette und Frank Urech vom Shoppingblog Mooris gedacht. Aber das allein genügt natürlich nicht, um Wohnlichkeit zu schaffen. So haben die beiden Profis auf formschöne Einzelstücke gesetzt und diese in einem frischen Mix kombiniert. Mit frechen Accessoires, Fundstücken, Büchern und persönlichen Lieblingen ist in ihrem Wohnzimmer – wie in der der ganzen Zürcher Dreizimmerwohnung – immer eine Art Wechselausstellung zu sehen. Mittlerweile dürften sich noch Spielsachen dazugesellen, da mit Baby Leon Nachwuchs eingezogen ist.

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2 SKANDINAVISCHER VINTAGESTIL VOM BESTEN
BEI JUKKA MURTO VON NORD 3

Der Finne Jukka Murto kennt alles und noch viel mehr, wenn es um Designmöbel und Designgrössen aus Skandinavien geht. Er handelt nicht nur mit den schönsten Vintagemöbeln aus dem Norden, sondern hat auch viele davon bei sich zu Hause stehen. Die St. Galler Altbauwohnung, welche er mit seiner Frau Anna Röllin und zwei gemeinsamen Kindern bewohnt, ist aber kein Showroom, sondern ein sehr lebendiges und persönliches Zuhause, in dem die schönen Stücke auch gebraucht werden.

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3 DESIGN, IM ALLTAG INTEGRIERT
BEI ANDREAS SCHWARZ VON NEUMARKT 17

Von Design, vor allem von zeitgenössischem, versteht Andreas Schwarz viel. Ihm gehört nämlich der legendäre Neumarkt 17 in Zürich, der viel zum Wohnstil und Designverständnis der Zürcher beigetragen hat. Mit seiner Frau Kersten, drei Jungs und einem freundlichen grossen Labrador wohnt er im Haus, das er mit seinem Bruder Lukas, der Architekt ist, selber geplant und gebaut hat. Natürlich passt da auch der Wohnstil rein, für den er und sein Team vom Neumarkt 17 bekannt sind. Mit viel Stil und Gespür für Farben und Proportionen ist ein komfortables Zuhause entstanden. Bewusst hat Andreas auf starke Farben verzichtet und sanfte Naturtöne gewählt. So erfüllt das Ruhige und Zeitlose das Haus und gibt ihm viel Stil und Qualität.

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4 STILVOLLES WOHNEN IM LOFT
BEI STEFAN NYFFENEGGER VON INDIVIDUM

In einem Loft wohnen, ist der Traum von vielen. Stefan Nyffenegger, der Möbel aus dem 20. Jahrhundert in seinem Zürcher Geschäft Individum verkauft, konnte sich diesen Traum mit seiner Familie verwirklichen und ist dafür von Zürich nach Windisch gezogen. Wie die meisten Schweizer Loftwohnungen ist auch diejenige der Familie Nyffenegger aus einer Textilfabrik auf dem Land entstanden. So mischt sich urbanes Wohngefühl mit einer grünen, ländlichen und kinderfreundlichen Umgebung. Die Einrichtung ist alltagstauglich, kinderfreundlich und eine gekonnte Mischung von Einzelstücken, Farben und poppigen Tapeten.

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5 VIEL PLATZ UND LICHT
BEI FOTOGRAF ERIC SCHMID UND DESIGNERIN BRITTA PUKALL

Wohnen und Arbeiten verbinden das Paar Eric Schmid, Interiorfotograf, und Britta Pukall, Industriedesignerin in seinem Haus aus den 30er-Jahren in Wädenswil ZH. So unkompliziert und individuell wie das Paar ist auch das Haus, in dem es wohnt und Eric als Fotograf arbeitet. Im Erdgeschoss befindet sich ein grosser, ehemaliger Gewerberaum, der als Fotostudio und öffentlicher Wohnraum genutzt wird. Im oberen Stockwerk hat die Familie, zu der noch zwei Buben und zwei Hunde gehören, ihre privaten Räume.

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6 ENTSPANNTE URBANITÄT
BEIM DESIGNER KEVIN FRIES

Kevin Fries’ Wohnung befindet sich in der Überbauung James in Albisrieden. Er wohnt seit drei Jahren in einer grossen Zweizimmerwohnung. «Ich hatte Glück, denn wahrscheinlich haben viele nicht das Potenzial der Wohnung gesehen. Das grosse Entree gibt eigentlich ein drittes Zimmer ab.» So schwärmt der Designer Kevin Fries, der zusammen mit Jakob Zumbühl das Designstudio Fries&Zumbühl gründete. Die Räume sind grosszügig, die Architektur strahlt zeitlose Moderne aus, wirkt aber warm und wohnlich durch die Holzböden und die schwarzen Türen, Fenster- und Türrahmen. Der grosse Wohn-/Essraum ist offen durch den Eingang betretbar und hat zwei Türen; die eine führt wiederum in den Eingangsbereich, die andere ins Badezimmer.

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7 ELEGANZ UND WELTOFFENHEIT
BEI DER PRODUZENTIN MAYA BAUMGARTNER WEBER

Maya Baumgartner Weber organisiert Produktionen für Fotoshootings und Filme und wohnt zusammen mit ihrem Mann, dem Werber Max Weber, in einer eleganten Altbauwohnung im Zürcher Enge-Quartier. Die beiden haben sich erst später im Leben kennen gelernt und brachten ganz unterschiedliche Möbel und Einrichtungsideen in die gemeinsame Wohnung. Sie schafften es aber, die männliche und weibliche Seite des Wohnens geschickt zu verbinden. So sind zum Beispiel zwei Wohnzimmer entstanden, in diesem hier ist mehr Maya zu spüren, im andern, welches Sie hier anschauen können, hat Max eine strengere Wohnwelt umgesetzt.

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8 EKLEKTISCHER STILMIX
BEI WERNER MÜLLER VON ROST UND GOLD

Ein kleines Wohnmärchen lebt Werner Müller, der in einem klitzekleinen Chalet inmitten eines riesengrossen, gar mit kleinem Wald versehenen Gartens wohnt. Mit Jalousien hat der Interiordesigner das Gartenhausflair des Häuschens unterstützt. Im Wohnzimmer stehen Sessel aus dem 18. Jahrhundert, welche mit aprikosenfarbenem Samt bezogen sind, und ein modernes, schlichtes, weisses Sofa. Die Kissen mit grafischem Schriftdruck sorgen für einen frechen Kontrast. Der Couchtisch ist rustikal, und darauf sind Hortensien in einem Melkkessel platziert. Für eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgen ganz verschiedene, punktuell eingesetzte Leuchten. Alle Elemente zeigen einen ganz unterschiedlichen Stil, alles zusammen aber wirkt harmonisch, persönlich und sehr lebendig. Es ist genau dieser gekonnte, lebendige Stilmix, mit dem Werner Müller als Wohnberater und Interiordesigner so erfolgreich ist, und wer solch tolle Einzelstücke sucht, findet viele in seinem Webshop Rost und Gold.

Sweet Home bei Beat Roemmel; Copyright Rita Palanikumar

9 VIEL LIEBE ZUM DETAIL
BEIM INTERIORDESIGNER BEAT ROEMMEL

Im wunderschönen Haus aus dem frühen 18. Jahrhundert in Solothurn hat der Interiordesigner Beat Roemmel gleich mehrere Räume zu Wohnzimmern gestaltet. Hier ist ein kleiner Salon im Erdgeschoss zu sehen, von dem aus man direkt in den Garten gelangt. Er hat dies in der Einrichtung aufgenommen, helle Farben gewählt und Stoffe, die Blumen, Vögel und Ranken zeigen. Beim Einrichten war Beat Roemmel wichtig, dem Esprit des Hauses gerecht zu werden. Es musste aber auch Platz geschaffen werden für moderne Möbel, ein bisschen Improvisation und vor allem für viel Wohnlichkeit. So sind verschiedene, sehr gemütliche Räume entstanden mit vielen Ecken und Nischen und liebevollen Details.

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10 STARKE FORMENSPRACHE
BEIM MÖBELDESIGNER MARTIN HAUSER

Das Haus, in dem der Möbeldesigner Martin Hauser wohnt, ist vom Schweizer Architekten Eduard Neuenschwander in den 60er-Jahren gebaut worden und besteht aus zwei Stockwerken. Es ist in den Hang gebaut und öffnet sich auf der ersten Etage, dem Hauptteil des Hauses, zum Garten. Martin hat den grossen Wohnraum mit einer schlichten, kubischen Polstergruppe, einer eleganten Liege und einem roten Lacktisch eingerichtet – alles von ihm selbst entworfen. «Meine Möbel sind nicht laute, aufregende Stücke, sondern klassisches Design, welches in verschiedene Lebensräume passt.»

Sweet Home bei Barbara Hinder und ihrer Familie

Marianne Kohler am Dienstag den 24. Juni 2014

Wie ein kleines Stück Sommerferien war unser Besuch bei Barbara Hinder, der Frau hinter dem renommierten Zürcher Einrichtungsgeschäft Artiana. Sie wohnt mit ihrem Mann Philipp und den drei Kindern Louise, Olivia und Marlon in einem Haus aus den 60er-Jahren auf der Forch, das auf eine schlichte Art einen gewissen Hollywoodcharme und viel sommerliche Frische ausstrahlt. Selbstverständlich hat sie es stilvoll, elegant und in dem unverkennbaren Artiana-Stil eingerichtet.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Es gibt sie, die Geschäfte, in denen man einfach alles liebt, das drinsteht. Und klar, jeder hat da seinen ganz persönlichen Liebling. Meiner ist die Artiana. Schon das Logo aus den 70er-Jahren finde ich fantastisch, und es ist mir bekannt seit meiner Kindheit, denn die Artiana - wohlgemerkt eine «Sie» - gehörte bereits zu den Lieblingen meiner Mutter. Gegründet wurde das Interiorgeschäft 1957 von Barbara Hinders Eltern, denen es gelang, einen ganz eigenen Stil zu kreieren und sich damit von allen anderen bekannten Wohngeschäften abzuheben. Mit der Artiana entstand eine neue Wohnwelt, in der Stil, Einrichtungsideen und Dekoration sich mit Design und Zeitgeist paarten. Barbara Hinder stieg in den 90er-Jahren in die Firma ein und führte sie erfolgreich in die Gegenwart. Ihr Bruder, der Grafiker Ueli Hinder, hilft beim Einkauf und Gestaltung, sowie als persönlicher Berater mit. Die typische Artiana-Philosophie, nämlich Avantgarde, Klassik und Fundstücke individuell und alltagstauglich zu mischen passt auch heute perfekt.

Barbara Hinder, die viel vom Vater gelernt hat, aber auch eine Schule für Interiordesign in London absolvierte,  hat einen Zugang zum Thema Wohnen, der  zuweilen auch befreiend unschweizerisch ist. Ihre Schaufensterauslagen und Inszenierungen im Geschäft entführen schon mal an kalifornische Pools, in New Yorker Bars, auf Capri oder in ein Kapitel von einem fesselnden Hemingway-Roman. Nicht nur die Möbel, sondern auch die Details und die spannenden Kombinationen spielen Hauptrollen. Da finden sich etwa Polsterkissen mit weissem Waffelstoff bezogen auf Outdoorsesseln, hübsche Keramiknüsse als kleine Schälchen, Wasserkrüge, die so aussehen, als kämen sie direkt aus einer Bar in Florida, asiatische Vasen, die mit ihrer Schlichtheit verführen oder bunte Porzellanpapageien, Keramikfische und goldene Zuckerdosen.

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Das Haus, das die Familie vor drei Jahren fand, zeigt die typische Architektur der 60er-Jahre. Sie liessen nur wenig ändern: die Terrasse vor dem Elternschlafzimmer, die zugleich eine Bedachung im Aussenberich bietet, ist neu angebaut, aber im Stil passend.

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Als wir durch die Wohnräume gingen, erzählte uns Barbara Hinder, dass ihr Vater einst das Haus für den damaligen Besitzer eingerichtet hatte. Sie findet es nun sehr schön und wertvoll, zu wissen, dass der Vater, der vor xx Jahren verstorben ist, auch einmal in diesem Haus war, in dem nun ihre Kinder aufwachsen.  

Das Wichtigste, das die Einrichtungsexpertin im Innenbereich geändert hat, waren die Böden. Auf diese ist sie auch besonders stolz, es ist ein Nadelholzboden, bei dem die Latten auf Raumlänge geschnitten werden können. Das Holz ist nur eingeseift, sehr pflegeleicht und verbindet durch seine Helle und Materialität Wohnlichkeit mit Moderne. 

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Bei der Einrichtung ist das «Artiana-Rezept» erkennbar: die Basis ist leicht und modern, die Mischung eklektisch, die Details persönlich und die Akzente frech. 

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So einfach geht das: ein übergrosser, antiker Spiegel, davor zwei Sessel Marenco 1970 und ein Beistelltischchen von &tradition, einer der neueren trendy skandinavischen Kollektionen. Im Spiegel sind Corbusiersessel erkennbar, die mit Leinenstoffen bezogen sind und Barbaras momentane Passion: «ein Neonakzent», in diesem Fall ein Hocker von Tom Dixon. 

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Eine andere, grössere Änderung, die vorgenommen wurde, war eine Bodenheizung anstelle von Radiatoren. Das ermöglichte die Idee, breite, niedrige Regale sideboardähnlich unterhalb der Fenster zu installieren und damit viel Staufläche zu schaffen.

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Rundum die grossen Aussichtsfenster, die in den 60ern, anders als heute, nicht auf Bodenhöhe  eingebaut wurden und dadurch wohnlicher wirken. An den Fenstern sind leichte, edle Leinenvorhänge angebracht. Das Sofa, ein Erbstück, ist von Trix und Robert Haussmann, dazu sind Corbusiersessel gestellt, die mit den Leinenpolster leichter und weiblicher wirken, ein Sessel von Casamilano und ein Couchtisch von Established and Sons

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Genauer hinschauen lohnt sich, denn die Details sind zuhause genauso wichtig wie im Geschäft. Sie sind persönlich, liebevoll, reflektieren den Wohnalltag und schaffen auch viel Stil und Eleganz.

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Ein Blick vom Esstisch auf die elegante Sesselecke mit antikem Spiegel, der wiederum die schöne Aussicht auf die umliegende Landschaft der Forch zeigt. 

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Da das Haus in eine Hanglage gebaut ist, befindet sich die Wohnetage einerseits im Parterre, nach vorne hinaus jedoch im ersten Stock. Die Familie wollte unbedingt von der Küche in den Garten gelangen, so entstand die Treppe. Die Küche und der Essraum sind offen zum Wohnzimmer. Für die Küche hat Barbara Hinder Schwarz gewählt, eine wichtige «Artianafarbe». Die Kacheln sind im Stile der Kacheln der New Yorker Subway. Sie sind länglich, es gibt sie auch abgerundet für die Ecken. Um den grossen, langen Esstisch mit Marmorplatte sind ganz unterschiedliche, schwarze Stühle gestellt.

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Auch in der Küche sind bei näherem Hinschauen Stylingideen erkennbar, die man am liebsten sofort kopieren möchte: gläserne Tortenplatten als Fruchtschalen, grüne, französische Trinkgläser und hübsche Rollos aus gestreiften Leinenstoffen.

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Das hübsche und praktische «Vorzeige-Wandregal» bietet Platz für schöne Dinge, Geschirr und Kochbücher. 

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Die selben Subwaykacheln wie in der Küche sind auch in den Toiletten und Badezimmern zu finden. Die Gästetoilette bekam viel Eleganz mit Duftkerzen, Parfums und kleinen Leinenhandtücher, hübsch gestapelt auf schwarzen Glasschalen. Auch hier brechen Leinenvorhänge mit Streifen gekonnt den «slicken» Glamourlook.

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Leichtigkeit und Frische vermitteln die weissen Subwaykacheln im Badezimmer. Dazu sind hier zartrosa Leinenvorhänge an den Fenstern angebracht.

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Schön ersichtlich sind die raffinierten Kacheldetails, wie die schönen Rundungen an Eckpartien und die eingebaute Seifenschale.

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Familienfotos einfach und dekorativ auf einem Magnetpinboard mit Metallrähmchen. 

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Auch im Schlafzimmer lässt sich's wohnen, dank grossem Sessel, Stehleuchte und prakischem Arbeitstisch am Fenster. 

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Mit Neonakzenten spielt Barbara Hinder momentan überall: Hier ist ein gestickter Rand auf edler Leinenbettwäsche in Neonorange.

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Auf dem Gästebett liegen eine grosse Decke aus Waffelstoffdecke und Kissen aus gestreiftem Leinen. Als Nachttischchen dient ein schwarzer Lacksatztisch.  

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Vintage und Antik in harmonischer Nachbarschaft mit Moderne und Alltag.

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Die Kinderzimmer haben hauchzarte Wandfarben, praktische Möbel und Platz zum Spielen und Arbeiten.

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Zartes Grün als Wandfarbe, helle Möbel, und ein vollbepacktes Holzregal: Die Zimmer der Kinder verbinden Schönheit mit praktischem Wohnsinn, so dass einfach Platz und Ordnung zu schaffen ist. 

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Als Vorhänge ist auch hier, in einem Kinderzimmer, wieder der schlichte, feingestreifte Leinenstoff zu entdecken und die neuste Spielleidenschaft, eine rosa Hütte und ein Plüschpferd mit Socken!

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Weil Rita Palanikumar, die Sweet-Home-Fotografin, dieses Bild so liebt, zeige ich hier natürlich gerne nochmal den gelungenen Anbau von Balkon und Treppe. Schön ist auch das weisse Linienspiel der Architektur, das in den Vintage-Korbmöbeln wieder aufgenommen wird.

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Und dieses ist mein Lieblingsschlussbild der wundervollen sommerlichen Sweet-Home-Story mit fröhlichen Kindern, die uns ganz aufgeregt durch Haus und Garten begleiteten; mit sonnigem Wetter; einem sympathischem Familienlunch, zu dem Papa nach Hause gekommen ist - und natürlich vielen Einrichtungsinspirationen, die wir mit nach Hause nehmen können.

Barbara Hinders Webseite: www.artiana.ch

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Sweet Home beim Architekten Pascal Flammer in Balsthal

Marianne Kohler am Dienstag den 27. Mai 2014

Es gibt sie noch, oder besser: wieder, die international relevante Schweizer Architektur, die ganz selbstverständlich mitten im Land steht, sich entscheidend abhebt vom Mainstream und die schönen, alltagstauglichen Lebensraum für Familie und Arbeit bietet. Pascal Flammer hat ein solches Haus gebaut und wohnt da mit seiner Freundin Maud und dem kleinen Sohn Oscar, der sehr bald ein Geschwisterchen bekommt. Sweet Home besuchte ihn in seinem modernen Stöckli in Balsthal – und hat viel mehr als Idylle gefunden.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Als wir am Ende des kleinen Strässchens, das bei einer katholischen Kapelle beginnt und unter einer romantischen Burgruine hindurchführt, endlich Pascal Flammers Holzhaus sahen, überraschte es uns mit seiner Stärke und Moderne, obschon wir es natürlich bereits auf Bildern gesehen hatten. Auch Pascal Flammer war eine Überraschung. Ein sehr jung wirkender Mann, dem die Haare zu Berge standen, der ein wenig verdutzt dreinschaute und uns erklärte: «Es ist grad etwas Wunderbares geschehen – ich bin so etwas wie Professor geworden, deshalb muss ich jetzt noch duschen gehen ...» Es war drei Uhr nachmittags, ein strahlend schöner Frühsommertag mitten im Solothuner Jura. Und wir waren gespannt auf die ganze Geschichte. 

Den Auftrag für das Haus in Balsthal bekam der junge Architekt von der Besitzerin des Bauernhofs und des umliegenden Landes. Ein neues Stöckli musste her, denn das alte war kaputt und morsch. Der Bauer ist aber noch jung und wird noch eine ganze Weile nicht ins Stöckli ziehen. So stellte sich denn Pascal Flammer einen virtuellen Bewohner vor. Aus diesem machte er einen Dorflehrer, der auch als Organist arbeitet. Für einen solch zukünftigen Mieter kreierte er das starke Haus, nicht ahnend, dass er es selber einmal mieten würde, um mit seiner jungen Familie darin zu wohnen. 

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Er teilte das Haus in drei Bereiche: Das Erdgeschoss nennt er «das Animalistische». Hier arbeitete er die Grundgefühle von Angst und Geborgenheit ein. «Man fühlt sich in diesem Raum ein wenig wie ein Tier, das sich eingegraben hat und zugleich den ganzen Überblick auf das umliegende Territorium hat», so der Architekt. «Man ist mitten in der Wiese, alles ist offen, und es ist keine Rückwand da, die schützt.» Geborgenheit entsteht dadurch, dass der Architekt das Haus ein wenig in der Erde vertieft konzipiert hat, sodass man sich auf Augenhöhe mit dem Boden befindet. 

«Das Obergeschoss ist dann genau das Gegenteil, hier habe ich an einen ‹Palazzo› gedacht. Die Natur ist von diesem Teil des Hauses ein Bild, das man gerahmt und aus einer gewissen Distanz betrachtet. In diesen Räumen hat der Mensch die Kontrolle. Es ist möglich, genau wie in einem Palazzo, von einem Raum in den anderen zu gehen. Die Raumaufteilung geht übers Kreuz, ich habe jeweils für jedes neue Zimmer den Grundriss halbiert.»

Die dritte Welt passte leider nicht mehr ins Budget. Da hätte der Architekt gerne ein Untergeschoss gebaut, eine Art Atelier mit Oberlicht. «‹Tagtraum› wäre die Idee und die Bezeichnung gewesen», beschreibt Flammer diese Raumidee. «Es wäre ein Ort gewesen, in dem man sich nicht wirklich in Balsthal befunden hätte, sondern einfach da, wo man sich gerade fühlte.»

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Doch auch ohne diesen dritten Teil ist das Haus komplett. Von einer schlichten, modernen Schönheit, die sich trotz – oder wahrscheinlich genau wegen – der Andersartigkeit sehr harmonisch mit der Aussenwelt verträgt. Alles ist aus Holz, die Fenstersimse sind zugleich Schiebeschränke, in denen der ganze Haushalt Stauraum findet.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Der eine Teil des grossen Raumes wird als Küche und Essraum benützt, der andere ist Wohnraum, und rundum ist freie Sicht auf die Natur. Eine weisse, filigrane Wendeltreppe aus Metall, mit Holztritten versehen, führt in die obere Etage.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Vor dem Haus beginnt die Welt – kein putziges Gärtchen, das abgesteckt ist, keine Nachbarn ausser die Bauern und deren Tiere. Feld, Wald und Wiese, so weit das Auge reicht. 

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Ein kleines Architekturmodell, eine Variation des Hauses, steht auf dem Fenstersims neben Büchern und Objekten.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Als das Haus fertig gebaut war und der Bauer, noch lange nicht im Pensionsalter, noch nicht an den Umzug ins Stöckli dachte,  entschied sich die junge Familie, von der Zürcher Langstrasse nach Balsthal zu ziehen. Und es klappte alles: der Umzug, die Umstellung und das Landleben. Maud, die Freundin von Pascal Flammer, war bei unserem Besuch gerade an der Arbeit, sie unterrichtet Kunst in Fribourg, und Oscar weilte bei den Grosseltern. Das Familienleben ist aber drinnen und draussen spürbar und ersichtlich. 

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

So findet sich denn auch eine lange Autokolonne – en miniature aus Oscars Spielzeugfundus – auf dem grossen Fenstersims. Der ist übrigens auf Arbeitshöhe gestaltet, so, dass beim Aufschieben der Türen und dem Dazustellen eines Stuhls eine praktische Tischfläche entsteht.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

 Jeder Einblick ist zugleich auch ein Überblick und ein Ausblick. 

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

 In der oberen Etage befinden sich Schlafräume, Bad und Atelier. Die riesengrosse Luke ist fast so was wie Kunst im Raum.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Der ganze Innenausbau ist aus hellem Holz. Dieses lässt die Räume frisch, hell und zugleich warm wirken. Und dank des cleveren Konzepts sind schon viele Möbel miteingebaut.  

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Alle Räume im oberen Stockwerk führen zueinander. Badezimmer und Ankleide sind zentral angelegt. Als Schrank dienen hier eine simple Stange, um die Kleider aufzuhängen, und ein Schubladenkorpus. Darum herum kann man, wenn man möchte, einen Vorhang montieren.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Schlicht, funktional und mit einer harmonischen, selbstverständlich wirkenden Formensprache ist auch der Innenausbau des Stöcklis gestaltet. Hier ist das Badezimmer sichtbar, das genau da Regalflächen hat, wo man sich welche wünscht.

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Die Zusage für die Stelle als ETH-Dozent, die Pascal Flammer gleich vor unserem Eintreffen bekommen hatte und ihn vor lauter Aufregung vom Duschen abhielt, macht ihn nicht nur glücklich und stolz. «Ich freue mich mit einem Haufen junger, motivierter Studenten "rumzudenken"», so Pascal. Und sie gibt dem Architekten mehr Freiraum für eigene Projekte. 

Pascal Flammer hat an der ETH in Zürich studiert, an der TU in Delft und an der EPF in Lausanne. Er hatte auch die Chance Architekten wie Winy Maas von MVRDV zu treffen.  «MVRDV und West 8 gehörten damals, 1998, in Delft zur 2. Dutch Generation, sie folgten auf Rem Kolhaas und brachten freche Ideen in die Architektur». Pascal Flammer wollte danach noch mehr von der Welt sehen und erst einmal unbedingt in Skandinavien arbeiten. Die Geschichte klingt abenteuerlich: Mit gerade mal 600 Franken in der Tasche machte er sich auf, um Arbeit zu finden. Er versuchte es in Kopenhagen, Oslo, Stockholm und Helsinki. Um irgendwo schlafen zu können, fragte er Leute auf der Strasse nach einem Platz zum Übernachten. Nach fünf Monaten gab er auf und kam zurück in die Schweiz. Eine andere Geschichte erfuhren wir auf die Frage, ob er denn schon einmal in Japan war, denn seine strenge, formschöne und pragmatische Architektur lässt uns an Japan denken. Er wollte da hin, aber auch hier habe es am nötigen Cash gemangelt, sagt Flammer. So entschied er sich dazu, mit zwei Freunden in einem Fiat Panda nach Japan zu fahren. Ein wenig Sponsoring bekamen sie von einer Zigarettenfirma. Sie fuhren los, schliefen unter freiem Himmel auf syrischen Feldern, erlebten so manches Abenteuer und kamen bis nach Pakistan. Dann ereignete sich das Drama von 9/11. Für die Reisenden hiess das: weg aus Pakistan, zurück in die Schweiz.

Acht Jahre lang arbeitete Pascal Flammer für den renommierten Schweizer Architekten Valerio Olgiati, dem er auch als Lehrer in der Architekturfakultät in Mendrisio assistierte. Danach bekam Flammer die Möglichkeit, in Harvard zu lehren. Besonders mochte er dort die flache, amerikanische Hierarchie und die Tatsache, dass die beste Idee hilft, weiterzukommen. Den Sprung in die Selbstständigkeit schaffte er mit der Teilnahme an vielen Wettbewerben. Und schliesslich mit dem Auftrag für das Haus in Balsthal.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Sehr geschickt sind die Fenstersimse im Haus in Balsthal. Sie sind Bücherregale, Stauraum für alles und können erst noch einfach zur Tischfläche umfunktioniert werden. 

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Türme bauen ist Architektur pur – die einen sind von Pascal, die anderen von Söhnchen Oscar.

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Stillleben am Rande der Natur. Die Formschönheit spielt im Haushalt von Pascal Flammer eine wichtige Rolle. 

Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

 Idylle beim Abwasch: Man steht in der Küche, in der Natur, im Wohnzimmer ...

 Sweet Home bei Pascal Flammer, Architekt  ©Rita Palanikumar

Das Haus in Balsthal gehört mit seiner Durchdachtheit, der Formstärke und der gelungenen Anpassung an die Umwelt zu der Art von Häusern, die der Schweiz guttun.

Pascal Flammers Website: www.pascalflammer.com

Zu Besuch bei Patrizia Bernardinis und Daniel Schneider in Flurlingen

Marianne Kohler am Dienstag den 29. April 2014

Wünschen Sie sich manchmal, einfach etwas ganz anderes zu machen? Das Paar Patrizia Bernardinis und Daniel Schneider hat genau das geschafft. Beide arbeiteten in der Medien- und Kommunikationsbranche und hatten eines Tages genug davon. Heute führen sie in Flurlingen den Kunsthandwerksbetrieb Altrimenti, in dem sie alte Möbel veredeln, auffrischen und mit einem neuen Look in die Gegenwart holen. Sweet Home hat die beiden in ihrem Haus und im Atelier besucht.

Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Daniel Schneider führte viele Jahre eine Werbeagentur. Der gelernte Grafiker machte dort mit zehn Mitarbeitern unter anderem Werbung für die ETH, für Spitäler, verschiedene Bundesämter, die Landwirtschaft und vieles mehr. Patrizia Bernardinis ist Kommunikationsfachfrau und arbeitete für die Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich. Dann kam das zweite Leben. Sie hatten genug von ihren Berufen und wollten etwas Neues anfangen. Daniel verkaufte seine Agentur und Patrizia kündigte ihren Job. Ihre Vision: in Swasiland ein Tourismusförderungsprogramm aufzubauen. Doch nicht alles lief nach Plan. Unter anderem kamen sie nicht klar mit der Korruption im Land, mit der sie immer wieder konfrontiert wurden. Nach einem halben Jahr gaben sie auf und reisten wieder zurück in die Schweiz. Das Paar landete in einem hübschen, kleinen, alten Dorfhaus in Flurlingen, einer Gemeinde im Zürcher Weinland. Sie suchten gleichzeitig nach einer Werkstatt und fanden diese in einem alten Industriegebäude, nahe beim Wohnort. Der Plan war nun ein neuer, nämlich, alte Möbel mit einem neuen Aussehen und einer edlen Endverarbeitung so zu gestalten, dass sie gut in moderne, zeitgemässe Einrichtungen passen. Als sie sich neu eingerichtet und genügend schöne, neue Möbel erschaffen hatten, gründeten sie vor 3 Jahren Altrimenti, einen Kunsthandwerksbetrieb. Mit den neuen alten Möbeln möchten die beiden auch verlorene Werte zurückholen. Sie vereinen altes und neues Handwerk und schaffen wertvolle, edle und sehr persönliche Stücke.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Das charmante Haus aus dem 16. Jahrhundert steht mitten im idyllischen Dorf Flurlingen. Das Paar richtete sich ein mit genau dem Mix, den die beiden mögen: moderne Möbel, Design, gemischt mit den dekorativ veredelten Altrimenti-Möbeln. Im Wohnzimmer sorgen ein Patchworkteppich in warmen Tönen und ein Bild für viel Farbe. 

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Das alte Dorfhaus strahlt viel Wärme aus, welche von der liebevollen Einrichtung weitergeführt wird. Die grosse Fenstertüre führt auf die Terrasse und öffnet den Blick auf die ebenso hübschen Nachbarhäuser.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Hier ein typisches Altrimenti-Möbel, das Daniel und Patrizia renoviert und mit ornamentalen Mustern versehen haben, dazu passend ein Spiegel. Und natürlich ist überall im Haus die Liebe zu Afrika sichtbar. 

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Das Verwinkelte im Haus nutzt das Paar, um mit formschönen, interessanten Leuchten punktuell warme Lichtakzente zu setzen. In den vielen Nischen stehen Skulpturen und auf dem Tisch vermitteln Vasen und Pflanzen eine freundliche und einladende Stimmung. 

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Das Haus hat verschiedene Stockwerke, bietet eine Terrasse, einen kleinen Garten und ist in allen Jahreszeiten ein gemütliches Zuhause.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Die Besitzer des Hauses haben es auf eine sanfte, moderne Art renoviert, und dieser Stil, der Altes harmonisch mit Neuem verbindet, passt genau zum Wohngefühl von Patrizia und Daniel.  

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Zum Teil wurden Mauern herausgerissen, sodass viel offener Wohnraum entstanden ist. Man kann von den oberen Stockwerken auf die unteren schauen, auch hilft diese architektonische Lösung, mehr Licht ins Haus zu bringen.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Die uralten Holzbalken haben kleine Nischen und Lücken, in denen Figuren stehen, hier eine Ägyptische Katze.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Mit geschicktem Einsetzen von Regalen, die genau auf die jeweilige Raumhöhe angepasst wurden, ist praktischer und attraktiver Stauraum entstanden. Und überall sind Pflanzen und einzelne Leuchten eingesetzt, um stilvolle Wohnlichkeit zu schaffen.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Das Schlafzimmer befindet sich unter dem Dach. Anstelle eines Schrankes hat es eine abgetrennte Ankleide, die gemütlich eingerichtet wurde, sodass auch im Schlafbereich Wohnlichkeit herrscht.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Wohnen, wie es Patrizia und Daniel zelebrieren und gestalten: Design, Modernität und dekorative Altrimenti-Möbel, geschickt mit der Architektur verbunden.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Kunst und Antiquitäten verbinden die beiden am liebsten mit Moderne. So ist ein reduziertes Regal Staumöbel und Ausstellungsfläche zugleich.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Noch ein Blick in die gemütlich eingerichtete, moderne Küche und ein Blick hinaus in das idyllische, kleine Zürcher Dorf.

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Ein einteiliges Vitrinen-Schubladenmöbel in dezentem Muster wurde genutzt, um verschiedenen, formschönen, farbigen Glasvasen ein attraktives Zuhause zu geben.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Der Blick auf Daniels Pult zeigt seine Recherchen nach alten Ornamenten und Mustern. Er setzt sie selber auf mehrfach einsetzbare Folien um, die er dann von Hand mit viel Können und Geduld ausschneidet. Sie werden dann als Vorlage für die Dekoration der Möbel benutzt. 

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Im grossen Atelierraum von Patrizia Bernardinis und Daniel Schneider stehen fertige Möbel und solche, die noch auf eine Verwandlung warten. «Oft bringen uns Kunden ein Erbstück, mit dem sie gerne wohnen würden, das aber nicht so recht zur Einrichtung passt. Das bekommt dann eine sanfte Restauration und eine Verwandlung nach Wunsch», erklären Patrizia und Daniel. Für anspruchsvolle Reparaturen unterstützt sie ein pensionierter Antik-Schreiner. Ausserdem beschäftigen die beiden stundenweise erwerbsbeeinträchtigte Menschen und arbeiten mit sozialen Institutionen ihrer Region zusammen.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Besonders attraktiv ist diese Gruppe von Holzmöbeln aus den Sechzigerjahren, die mit grafischen Mustern und hellen, sanften Pastelltönen ein Finishing im Retrostil bekamen und nun topmodern und trendy wirken.

Sweet Home bei Bernardi's / Altrimenti ©Rita Palanikumar

Nicht nur Möbel sind im grossen Sortiment zu finden, sondern auch kleine Dinge und Wohnaccessoires wie Spiegel, Holzschalen aus den Siebzigerjahren, Kindermöbel und Gampirössli.
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