Leben


Archiv für die Kategorie „Haushalt, Garten & Kinder“

Ein perfekter Tag, um Frauen zu verwöhnen

Marianne Kohler am Sonntag den 13. Mai 2012

Heute ist Muttertag. Die Kinder basteln, die Väter verbrennen Toastbrote und Familienausflügler verstopfen Strassen und Museen. Sweet Home findet, dass dieser Tag perfekt ist, um Frauen zu verwöhnen. Das werden sie nämlich viel zu wenig! Hier sind zehn Dinge, die wir Frauen uns wünschen – nicht jeden Tag, aber auch nicht nur heute – einfach öfter.

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Frauen, ob Mütter oder nicht, werden viel zu wenig verwöhnt. Heute ist die Gelegenheit, das zu üben, damit es in Zukunft öfter geschieht.

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1 FRÜHSTÜCK IM BETT
Heute ist vielleicht der einzige Tag, an dem Mütter das Frühstück ans Bett serviert bekommen. Frauen wünschen sich das öfter, wie im Hotel, und selbstverständlich inklusive abräumen und abwaschen. Bild über: Culinary Porn.

Und so geht das feine Rezept mit Bratkartoffeln, Spiegeleiern und Speck:
Sie brauchen dazu gekochte Kartoffeln vom Vortag. Diese schälen und würfeln. Braten Sie in einer Pfanne Bratspecktranchen langsam an, bis das Fett geschmolzen ist. Dann legen Sie die Scheiben auf Küchenpapier. Nun entfernen Sie das überschüssige Fett, geben ein wenig Butter dazu und braten die Kartoffelwürfelchen goldbraun. Brechen Sie den Speck in Stückchen, mischen Sie ihn unter die Kartoffeln und servieren Sie dazu Spiegeleier, in Butter gebraten. Damit es hübsch aussieht, streuen Sie auch noch ein paar Speckstückchen über die Eier. Mit feinem, frisch gebackenem Baguette servieren.

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2 MEHR ZEIT FÜR UNS
Verwöhnen bedeutet für uns nicht, besonders viel Aufmerksamkeit zu bekommen, sondern vor allem auch Zeit für uns. Viele Frauen sind heute berufstätig und noch immer wird der grösste Teil der täglichen Hausarbeit von Frauen erledigt: Wäsche waschen, bügeln, falten usw. Da bleibt wenig Zeit, ein Buch zu lesen, die Gedanken schweifen zu lassen, abzuschalten. Deswegen heisst verwöhnen auch, uns einfach mal in Ruhe zu lassen.

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3 MEHR GEMEINSAME UNTERNEHMUNGEN
In vielen Beziehungen und Familien sind gemeinsame Unternehmungen mit Stress verbunden und daher viel zu selten. Wir wünschen uns unkomplizierte Ausflüge, bei denen nicht gestritten wird: Spaziergänge im Wald ohne Murren und Stöhnen oder Picknicks, die wir nicht immer selber organisieren und einpacken müssen.

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4 MEHR KLEINE  AUFMERKSAMKEITEN
Blumen, Pralinen, eine nette Kleinigkeit ab und zu: Das tut gut. Wir möchten uns aber nicht für jeden Blumenstrauss endlos bedanken müssen, als wäre er eine besondere Heldentat. Wir wünschen uns diese kleinen Geschenke und Anerkennungen als Dankeschön für unsere Alltagsarbeit.

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5 MEHR  MITHILFE IM HAUSHALT
Es ist statistisch bewiesen, dass Frauen viel mehr Hausarbeit leisten als Männer. Auch Frauen, die gleich viel oder gar mehr Arbeit ausser Haus leisten als Männer. Also bitte packt mit an. Es ist nicht so, dass wir Hausarbeit mehr mögen, wir fühlen uns ganz einfach verantwortlich und schätzen ein ordentliches Zuhause. Wir wünschen uns aber Mithilfe, und zwar keine demonstrative, sondern solche, die mit Liebe erledigt wird – und nicht nur halbherzig oder mit viel Trara. Bild über: Tracepaper.

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6 MEHR ROMANTIK IM ALLTAG
Nichts gegen Pizza vor dem Fernseher oder Rösti in der Küche, aber ab und zu ein Kerzchen auf dem Tisch, ein längeres Zusammensitzen und schönere Kleider im Alltag fördern die Romantik und den gegenseitigen Respekt.

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7 DAS ABENDESSEN ÖFTER MAL SERVIERT BEKOMMEN!
Kochen ist kreativ und macht eigentlich auch Spass, aber nicht jeden Tag. Manchmal möchten auch wir uns an einen gemachten Tisch setzen und etwas Feines serviert bekommen wie diese Pasta mit Gemüse. Bild über: Culinary Porn.

Und so geht eine feine Gemüsepasta:
Schneiden Sie Peperoni, Zucchetti, Auberginen und Tomaten in kleine Würfel. Hacken Sie eine Schalotte und zerquetschen Sie eine Knoblauchzehe. Nun dünsten Sie die Zwiebel in Olivenöl an und geben die Knoblauchzehe dazu. Sobald diese zu duften beginnt, geben Sie die Zucchetti, Peperoni und die Auberginen bei, gut andünsten, dann die Tomaten und ein paar zerrissene Basilikumblätter beigeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und alles einige Minuten weiterdünsten. In der Zwischenzeit die Pasta, gemäss Packungsangaben al dente kochen. Wenn die Sauce zu dick ist, ein wenig Pastawasser beigeben. Die Pasta aus dem Wasser nehmen und mit der Gemüsesauce mischen. Mit frisch geriebenem Parmesan und einem guten Glas Rotwein servieren. Und ja: mit einem Kerzchen auf dem Tisch!

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8 MEHR HARMONISCHE ABENDE ZU HAUSE
Die Alltagsabende sind oft mit kleinen Streitereien, Kinderlärm und Fernsehschauen besetzt. Wieso nicht ab und zu gemütlich zusammensitzen, ein Buch lesen, Musik hören oder sich etwas erzählen?

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9 VERSTÄNDNIS FÜR UNSERE KITSCHIGEN SEITEN
Und wenn wir doch mal einen TV-Abend geniessen, erwarten wir mehr Verständnis für unseren Hang, Kitschserien anzusehen und dabei gar noch Tränen zu vergiessen. Wir dulden schliesslich auch Fussball, Formel 1 oder Katastrophenactionfilme in zwölf Teilen.

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10 MEHR PLATZ FÜR UNS
Viele Frauen passen sich den coolen, praktischen, designorientierten Wohnvorstellungen ihrer Männer an und schaffen ganz selbstverständlich Platz für die Familie, ohne dabei an sich zu denken. Besonders Hausfrauen brauchen ganz dringend ein Zimmer für sich alleine, ein Büro, ein Atelier, einen Rückzugsort. Und alle Frauen brauchen Platz, um Stil und Weiblichkeit auszudrücken, auch die, die in die Wohnung ihres Freundes gezogen sind. Bild über: Maison Boheme.

Wieso nichteine Geranie einstellen?

sweet homeGeranien sind wunderschöne, sinnliche Blumen. Stellen Sie eine einzelne Blüte ein und freuen Sie sich daran. Bild über: Eclecticta.


So wird Mann zum Gentleman im Büro

Marianne Kohler am Montag den 30. April 2012

Mit den Manieren steht es im Allgemeinen nicht zum Besten. Obschon in Sachen Wertvollstellungen, Mode und Traditionen ein Backlash statfindet, ist der gute Ton meist verschwunden und einem ruppigen, unhöflichen Umgang gewichen. Dabei machen ein wenig Höflichkeit, Charme und Freundlichkeit den Alltag viel angenehmer. Beginnen Sie im Büro, da sind viele den ganzen Tag und das mit Menschen, die man sich nicht immer ausgesucht hat. Diese Tipps helfen Ihnen ein besserer Mann im Geschäft zu werden. Teil 1 der Sweet-Home-Männerwoche.

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STIL UND KLEIDUNG:
Ziehen Sie sich gut an, befolgen Sie den Dresscode Ihres Geschäftes zumindest minimal. Zeigen Sie, dass sie erwachsen sind und trotzen Sie nicht mit einem jungenhaften Freizeitlook. Wechseln Sie auch oft die Kleidung, erscheinen Sie nicht eine Woche lang in der selben Hose. Sauberkeit und Körperbewusstsein hat etwas mit Selbstrespekt und Respekt den anderen gegenüber zu tun. Nichts ist unangenehmer als Schweissgeruch im Büro, Kleider, die nach abgestandenem Rauch riechen, Mundgeruch oder eine schmuddlige, ungepflegte Erscheinung. Halten Sie für den Nofall auch ein frisches T-Shirt und Hemd in der Schublade bereit. Sie dürfen während der Arbeit die Jacke ausziehen und die Hemdsärmel hochrollen, kommt aber ein Besucher ins Büro oder haben sie eine Besprechung, ziehen Sie die Jacke wieder an und zeigen sich für Ihre Firma repräsentativ. Bild: Ricky Gervais in der Kultserie «Office».

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ETIKETTE:
Im Umgang mit Mitarbeitern, Vorgesetzen und Untergebenen ist Höflichkeit und Respekt das Wichtigste und es gelten eigentlich die gleichen gesellschaftliche Regeln wie im Privatbereich. Der grosse Unterschied aber ist, dass im Geschäftsleben Rang und Hierarchie Priorität haben. Stellt man sonst immer den Mann der Frau vor, ist es im Geschäftsleben andersrum. Dem CEO wird der Assistent oder die Buchhalterin vorgestellt: «Herr Müller Big Boss, darf ich Ihnen Frau Meier von der Buchhaltung vorstellen?» Angestellte werden dem Arbeitgeber vorgestellt, Verkäufer den Kunden und das unabhängig von Alter und Geschlecht.

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UMGANG:
Zu Ihren Mitarbeitern sind Sie immer nett und höflich. Sie haben sie oft nicht ausgewählt, verbringen aber fast jeden Tag mit ihnen. Es sind nicht Freunde, denen man aus dem Weg gehen kann, wenn sie einem nicht mehr passen. Vermeiden Sie also ernste Konflikte. Seien Sie auch nett zu Untergebenen, Assistenten, Praktikanten. Die Geschäftswelt ist klein und man trifft sich immer mehrere Male. Auf einmal ist Ihr ehemaliger Praktikant ein Businesspartner oder gar Vorgesetzter.

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MITEINANDER:
Arbeiten Sie mit Ihrem Chef, nicht gegen ihn. Informieren Sie ihn/sie gut, auch wenn Sie einen Fehler gemacht haben. Unterstützen Sie ihn/sie und wenn Sie Zweifel an etwas haben, lassen Sie ihn/sie das wissen, aber in einem privaten Moment, nicht in der Öffentlichkeit. Informieren Sie, wenn es um einen Kollegen geht kurz und knapp. Also einfach Alain Meier ist heute nicht hier, und nicht Alain Meier ist heute nicht hier, weil er an einer Sitzung mit der Firma so und so ist. Seien Sie fair mit Kritik und Lob. Beides braucht es, und beides wirkt besser bilateral. Bild: Don Draper und seine Crew in «Mad Men».

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DISKRETION:
Lassen Sie Firmenunterlagen nicht einfach herumliegen, wenn Besuch ins Büro kommt. Gehen Sie mit Informationen immer diskret um, zum Beispiel wenn Sie zu diesen aus irgendeinem Grund früher kommen als andere. Befolgen Sie die Firmenpolitik – auch wenn ein Geheimnis ihrer Meinung nach nicht wirklich viel Sinn macht. Wenn Informationen nicht wirklich vertraulich sind, wirkt es dennoch nachlässig von Ihnen, wenn Sie sie einfach weitergeben. Geschwätzigkeit ist nicht sehr vertrauenserweckend.

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SO GEHT ES EINFACHER:

Stehen Sie zu Ihren Fehlern: Wenn Sie nach Entschuldigungen suchen, macht das keinen charakterstarken Eindruck.

Seien Sie pünktlich: Zu spät an Meetings zu erscheinen kann für die anderen ganz schön nervig sein.

Hängen Sie nicht rum: Sie wollen ja niemandem auf die Nerven gehen und von der Arbeit abhalten, indem Sie ständig an seinem Pult stehen und quatschen.

Respektieren Sie Privatsphäre: Hören Sie keine privaten Anrufe mit und wenn Sie sie trotzdem mitbekommen, geben Sie vor, nichts gehört zu haben. Wenn der andere über etwas Privates sprechen will, macht er den ersten Schritt.

Hören Sie keine Musik ohne Kopfhörer: Die anderen haben bestimmt nicht den gleichen Musikgeschmack wie Sie.

Seien Sie nett und zuvorkommend: Halten Sie auch mal für jemanden die Türe auf, machen Sie ab und zu Kaffee für die anderen, bringen Sie hin und wieder Gipfeli mit am Morgen.

Wieso nichtKochlöffeln etwas Farbe geben?

sweet homeSieht doch viel schöner aus! Malen Sie die Stiele Ihrer Kochlöffel mit verschiedenen Lackfarben an. Bild über: Vineet Kaur.