Coole Villa im heissen Brasilien

In sonnigen Ländern mit viel Platz können sich Villen prächtig entfalten. Diese Residenz nimmt das beim Wort.

Architektur: MF+Arquitetos

Fast wie Schmetterlingsflügel entfalten sich die Türen der Casa MCNY, die sich flach und länglich auf einem weitläufigen Rasen ausbreitet. Kreiert hat es die brasilianische Architekturfirma MF+Arquitetos

Die Falttüren schützen vor der Sonne und lassen den Wind durchziehen. So hat das Haus trotz seiner grossen Fensterflächen den Charakter eines kühlen, südländischen Refugiums. Das Holz der Falttüren gibt der Fassade zusätzlich eine sinnliche Struktur mit viel Wärme. 

Die Villa und der dazugehörende Swimmingpool passen wie zwei Puzzleteile zueinander. Die Formen ergänzen sich, und es entsteht ein harmonisches Zusammenspiel von Indoor- und Outdoorwohnen.

In ihrer Art erinnert die Villa an die Midcentury-Architektur der Fünfzigerjahre in Kalifornien. Angereichert mit viel Moderne, wirkt die Einrichtung wohnlich und grosszügig. Wie bei der Midcentury-Architektur spielt hier die Natur eine zentrale Rolle. Für den Innenausbau wurde viel Holz benutzt. Und der Aussenbereich stellt mit seinen Atrien, Aussichten und vielen Pflanzen einen wichtigen Teil der Architektur dar – und der Einrichtung. 

Auch der Aussenbereich hat einen Innenbereich – in Form einer bedachten und abschliessbaren Outdoorküche. Wenn die Türen geöffnet sind, fliessen alle Bereiche entspannt ineinander über und erlauben ein offenes, naturnahes Wohnen.

Mit zugeklappten Türen wird die Villa zum privaten Rückzugsgebiet. Optisch versinkt sie als eine Art grosse, flache Skulptur in der Umgebung. 

Credits: 

Architektur: MF+Arquitetos
Fotos: Renato Moura

 

6 Kommentare zu «Coole Villa im heissen Brasilien»

  • Andreas Schneider sagt:

    schwacher Artikel, der auf dem Klischee aufbaut von Tropenwärme und Sicherheit. Dem ist nicht überall so in Brasilien. Es gibt weite Gegenden im Süden, die kommen im Winter an die Frostgrenze. Zudem ist, wie schon in einem Kommentar angedeutet, die Sicherheit ausser acht gelassen. Brasilien steht auch für Gewalt und Diebstahl, rücksichtslos. Verhandelt wird nicht. Es braucht mehr als Stacheldraht, um ein solches Anwesen zu schützen rsp zu sicher. Ich weiss, wovon ich spreche. Wohne selbst in Brasilien.

  • filosof sagt:

    Bei Holz an Decken oder Wänden, vor allem dunkleres Holz, darf man nie vergessen: Holz schluckt Licht. Man kann noch soviel Licht machen, es bleibt düster im Raum. Habe es erlebt. Nie wieder! Lösung: Holz weiss streichen oder ausziehen.

  • Hansueli Wermelinger sagt:

    Grundlegener Fehler: dunkle Decken und helle Böden vermitteln eine gedrückte Stimmung.
    Was man nicht sehen kann: Stacheldraht und Elektrozaun rund um die Villa herum. Wie sonst will man sich in einem solchen Land mit soviel Armut sicher fühlen?

  • Rein sagt:

    Ja, sehr schön. Aber bitte, ich kann das Wort ‚mid-century‘ nicht mehr hören. Erstens ist es nicht wirklich mein Stil. Und zweitens wird jede F**z als ‚mid-century‘ angepriesen. Wie das halt immer ist mit Trends. Daher wünsche ich mir mehr ‚trend-freie‘ Beiträge.

  • Karina sagt:

    Ein Traum!

  • Claudia sagt:

    wunderschön!

Kommentar

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