Arbeiten im Fabrikatelier

Heute ist es Glücksache, in einer Fabrik arbeiten zu dürfen. Da ist Platz, viel Licht und eine moderne, industrielle Arbeitsatmosphäre. Sweet Home fand Friedrich-Wilhelm Grafs Grafik Studio «unfolded» in den Zürcher SBB-Werkstätten so stylish und inspirierend, dass wir ihn an seinem Arbeitsplatz besuchten.
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Fotos: Rita Palanikumar für Sweet Home

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Friedrich-Wilhelm Graf hat Glück gehabt, er hat sein Grafikstudio in den ehemaligen SBB-Werkstätten eingerichtet. Viel Platz, praktische Arbeitsbedingungen und massenhaft originaler Industrial Chic mit allem, was dazugehört. Da sind alte Hebebühnen, grosse, schöne Industriefenster mit Sprossen, ein toller Boden und fantastisches Oberlicht. Ideal für einen visuell Arbeitenden. Der studierte Grafiker arbeitet digital und analog. Er konzipiert und gestaltet unter anderem Bücher, Programme für Schulen oder Theater, Logos, Typographien und vieles mehr. So ist denn seine Arbeit auch viel näher bei der Kunst als bei der Werbung, daneben unterrichtet der Designer an der Schule für Gestaltung.

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Ein Arbeitsplatz zum Träumen. Mitten in einer Industriehalle ein grosser Tisch, viel Platz drumrum und Regale, gefüllt mit Büchern zur Inspiration und vielen eigenen Arbeiten. Die grossen Fenster bieten Aussicht auf das Industriegelände.

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Ein grosses Oberlicht sorgt für wunderschönes Licht, auch bei schlechtem Wetter. Das Studio ist voll von industriellen Utensilien, die je nach Bedarf eingesetzt werden können, wie hier Paletten und Hebewagen.

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Sitzungstisch und Pingpongtisch sind in ständiger Konkurrenz. Friedrich-Wilhelm Graf teilt das Studio mit dem Fotografenteam Cortis und Sonderegger. So sind auch Plätze für Stillfotografie eingerichtet und verschiedene Hintergründe verändern den Raum, je nach Projekt.

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Auf den riesigen Industrieregalen herrscht eine klare Ordnung, Unterlagen, Projekte, Arbeiten, alles fein säuberlich sortiert, angeschrieben und jederzeit griffbereit.

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Klar, dass in den ehemaligen SBB-Werkstätten die Fortbewegung eine wichtige Rolle spielt, das ist hier deutlich zu sehen. Auf dem linken Bild ist Friedrich-Wilhelms Fahrrad und auf dem rechten Bild ein altes SBB-Plakat, das für bequemes Reisen wirbt.

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Überall ist Ausstellung. So stehen zwischen Werken, Inspirationsquellen und Velo freche Figuren.

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Die klassischen Rohmaterialien eines Grafikers sind Papier und Schrift, beides findet sich auf dem grossen Arbeitsregal.

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Hier ist eine kleine Auswahl von Friedrich-Wilhelms Arbeiten. Programme, die mehr als nur das sind, Broschüren, die Kunst vermitteln, alles liebevoll bis ins kleinste Detail durchgestaltet.

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Bücher sind wichtige und interessante Projekte für den jungen Grafiker.

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Ein Blick in eines der Arbeitsregale: gesammelte Zeitschriften, Kunstbücher und Grafik-Fachliteratur sind schön gesammelt in Reih und Glied eingeordnet.

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Im ehemaligen Aufsichtsbüro haben sich die Jungs eine Küche eingerichtet mit Kochherd, Kühlschrank und grossem Pinboard.

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Das Fotografenteam Adrian Sonderegger (Bild) und Jojakim Cortis teilen sich das Studio mit Friedrich-Wilhelm Graf. Sie arbeiten an verschiedenen Projekten, pflegen aber den Austausch und geben sich gegenseitig Tipps.

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Für ein kürzliches Projekt, eine Werbeaufnahme für die Zeitschrift «Du», haben Cortis und Sonderegger einen Kiosk und Zeitschriften aus Stoff gestaltet.

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Verschiedene industrielle Epochen sind im Gebäude ganz stark zu spüren. So bringt die Treppe die 40er-Jahre wieder und der Ausblick das 19. Jahrhundert, die Blütezeit der Industrie.

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Kleine Sammlerstücke werden auf den langen Fenstersimsen ausgestellt und so fast zur Kunst.

Die Website von Friederich-Wilhelm Grafs Grafikstudio: unfolded

Die Website Cortis und Sonderegger: ohnetitel.ch

10 Kommentare zu «Arbeiten im Fabrikatelier»

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