So machen Sie es sich gemütlich

Ein Sofa allein lädt noch nicht ein: Diese Ideen helfen beim Einrichten eines geselligen Wohnzimmers.

Wer zu Hause nicht nur alleine sein will, der richtet seine Stube so ein, dass sie zum Zusammensitzen einlädt. Sofas waren einst Möbel, die in Salons Sitzplätze für möglichst viele Gäste zu bieten hatten. Das Wohnzimmer war öffentlicher Raum und wurde erst in der Moderne privates Rückzugsgebiet. Heute hat der Raum oft beide Funktionen. In den meisten Wohnungen und Häusern gibt es ein Wohnzimmer, das Familienraum und zugleich ein Ort ist, um Gäste zu empfangen.

Gekonnt umgesetzt ist das in diesem Wohnzimmer, entdeckt auf der schwedischen Immobilienseite Entrance. Gemütliche Sofas, bezogen mit weichen Leinenstoffen und als Sitzrunde platziert. Dazu gesellt sich ein kleiner Salonsessel aus Samt, und ein grosser Teppich fasst die Sitzgruppe zusammen. Tipp: Stellen Sie die Sofas bei Ihnen zu Hause ein wenig weg von der Wand, das wirkt leichter und luftiger – auch in kleinen Räumen.

Hier geht ein Sofa um die Ecke. Es ist somit Liege und Sitzbank in einem, formt zusammen mit dem Sessel eine Runde und grenzt den Raum vom Essbereich ab. (Bild über: Casahaus)

In diesem Wohnzimmer ist klar: Fernsehen wird nur geschaut, wenn man alleine ist. Sind Gäste da, sitzt man in einer gemütlichen Runde zusammen, dem Bildschirm wird dann der Rücken zugekehrt. Sehr schön ist hier der Einzelstück-Gedanke umgesetzt: Jedes Möbel ist in sich eigenständig, alle zusammen bilden eine interessante Gruppe von charakterstarken Einzelteilen. (Bild über: Interior Break)

Überhaupt: Einrichten mit Einzelstücken hat die Möbelprogramme abgelöst. Das bedeutet aber nicht, dass man bei der Gruppenbildung von Sitzmöbeln nicht auch solche aus dem gleichen Programm wählen darf. Stellen Sie einfach noch andere Einzelsessel dazu, und lockern Sie somit eine Sitzgruppe auf.

Achten Sie darauf, dass der Teppich gross genug ist, was hier auf dem Bild, entdeckt auf dem Blog «Decoholic», nicht der Fall ist. Die Sitzecke wirkt stilvoll und farblich harmonisch, doch der Teppich ist zu klein. Falls Sie einen Teppich haben, dessen Grösse nicht passt, dann helfen Sie sich einfach mit einem zweiten Teppich. Dieser darf aber nicht identisch sein, sondern wirkt besser, wenn er einfach eine Verwandtschaft aufweist. 

In den heutigen Wohnzimmern liegt Sitzen und Liegen ja nahe beieinander. Da kann man ruhig auch ein Sofa mit einer Liege ergänzen. (Bild über: Jessica Gordon Ryan)

Um eine Sitzgruppe zu gestalten, braucht es nicht zwingend grosse Räume. Hier sind Hocker und Bank als Beistelltische eingesetzt und können bei Besuch zu Sitzgelegenheiten werden. (Bild über: Apartment Therapy)

Eine gemütliche Sitzgruppe muss nicht immer in der Ecke stehen – platzieren Sie sie auch mal mitten im Raum! Auch wenn der klein ist, kann das fantastisch aussehen. Bleiben Sie beim Einrichten immer grosszügig. Einrichten heisst nicht Platz sparen, sondern Platz schaffen. Sie brauchen keinen Ballraum, also drängen Sie die Möbel nicht an die Wand. (Bild über: The Fox and She)

Interior-Design-Bilder werden oft in schönen, grossen Räumen aufgenommen. Doch Einrichtungsideen wirken auch in kleinen Zimmern. Denken Sie sich bei diesem Bild die Decke weg, und schon können Sie diese einfache grüne Sitzecke mit Sofa und Bank auch in einer einfachen Dreizimmerwohnung sehen. (Bild: Les Curieuses)

Um gemütlich mit Freunden zusammenzusitzen und zu plaudern, braucht es nicht zwingend ein Sofa. Eine Gruppe von bequemen Sesseln ergibt auch ein charmantes Wohnzimmer. Besonders in einer kleinen Wohnung kommt so eine persönliche Clubatmosphäre auf. (Bild über: Lauren Liess)

Hier wird in einem eher herrschaftlichen Raum die Idee von einem Sofapaar gezeigt. Zwei identische Sofas, die sich gegenüberstehen, passen aber auch in ein ganz normales Wohnzimmer und können diesem viel Eleganz verleihen. (Bild über: Decorpad)

Auf diesem Beispiel, entdeckt auf dem Blog «Design Sponge», steht nicht das Sofa im Zentrum, sondern der gute alte Eames-Chair. Das Sofa ist dazugestellt und wird, wie man sieht, auch gut genutzt. 

Es gab Zeiten, die waren viel moderner als unsere heutige supermoderne digitalisierte Gegenwart. Denn trotz Hightech, oder vielleicht auch deshalb, wohnen wir heute ziemlich konventionell. Die Sechzigerjahre waren da futuristischer. Ein gutes Beispiel dafür ist diese – na, ja – Sitzecke aus den Sixties. Der coole Wohnturm ist auf jeden Fall eine Überlegung wert. (Bild über: Revel in New York)

Credits: 

Immobilienagenturen: Entrance
Blogs und Magazine: CasahausInterior BreakApartment TherapyThe Fox and SheDecorpadJessica Gordon RyanRevel in New York
Interiordesign: Les CurieusesLauren Liess

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