Fünf feine Fischgerichte

Regelmässig Fisch zu essen ist gesund und bringt sommerliche Ferienstimmung.
1 — Grillierte Sardinen
Es ist langsam Zeit, den Grill einzuweihen. Machen Sie dies für einmal nicht mit der üblichen Bratwurst, sondern gönnen Sie sich Ferienmomente. Dafür eignen sich die kleinen, feinen Sardinen. Sie brauchen ziemlich genau 5 Minuten. (Bild: The Happy Foodie)
Und so gehts:
Sie brauchen frische, gute, ausgenommene Sardinen. Streichen Sie sie mit Olivenöl, ein wenig Salz und Pfeffer ein und durchstechen Sie sie mit einem Grillspiess. Die kleinen Holzgrillspiesschen eignen sich dafür gut, müssen aber, damit sie nicht anbrennen, davor einige Stunden in Wasser eingeweicht werden. Mischen Sie gehackte Petersilie, feingehackten Knoblauch und ein wenig Thymian mit viel frischem Zitronensaft und ein wenig Olivenöl. Sie können je nach Geschmack auch gehackte Kapern, Oliven, Rosinen oder Peperoncini beigeben. Dann grillieren Sie die Sardinen beidseitig etwa 2-3 Minuten und servieren sie dann mit der Kräutersauce darüber.
2 — Dorschfilets mit Tomatensauce
Fisch ist viel unkomplizierter zu kochen, als man denkt – und dabei erst noch gut für die Gesundheit. Achten Sie aber darauf, dass Sie Fisch kaufen, der nachhaltig gefischt wurde oder aus einer guten, nachhaltigen Zucht kommt. (Bild: Baker by Nature)
Und so gehts:
Geben Sie Olivenöl in eine Pfanne. Geben Sie eine zerdrückte Knoblauchzehe und einen halbierten Peperoncino dazu. Zusammen erwärmen. Wenn der Knoblauch duftet, geben Sie halbierte kleine Tomaten bei. Zerreissen Sie einige Basilikumblätter und geben Sie diese zu den Tomaten; Salz und ein wenig Zucker beigeben und alles köcheln. Zerdrücken Sie dabei die Tomaten ein wenig. Die Sauce etwa 20 Minuten weiterköcheln. Die Dorschfilets mit Salz und Pfeffer würzen und beidseitig in etwas Olivenöl etwa 3 Minuten anbraten. Nun geben Sie die Dorschstücke für weitere zwei Minuten in die köchelnde Sauce. Den Saft von einer halben Zitrone darüberträufeln, gehackten Basilikum darüberstreuen und servieren.
3 — Lachs-Sashimi
Dieses japanisch inspirierte Rezept ist schnell und einfach zubereitet und kann zu Reis serviert werden. (Bild: Reach Foods)
Schneiden Sie rohen Lachs in kleine Stücke. Mischen Sie 3 EL leichte Sojasauce mit 1 EL Sesamöl und 1 El Limonensaft. Geben Sie ein kleines bisschen fein geraffelten Ingwer und 1 EL flüssigen Honig dazu. Alles gut mischen und über die Lachsstücke giessen. Zudecken und 1 Stunde ruhen lassen. Mit Sesamsamen und Rettichsprossen servieren. 
4 — Dorsch mit Kapern
Schieben Sie ein Fischfilet wie Dorsch oder Rotzunge mit ein wenig Gemüse, Kräutern und Weisswein in den Backofen und geniessen Sie ein unkompliziertes, feines und schnelles Gericht. (Foto: Eric Schmid, Styling: Styles and Stories)
Und so gehts:
Geben Sie den Fisch in eine kleine Gratinform, würzen Sie mit Salz und Pfeffer und geben Sie ein wenig Weisswein, zum Beispiel Sauvignon blanc, dazu. Hacken Sie Tomaten, reiben Sie ein wenig Zitronenschale darüber und geben Sie alles mit Kapern und gehackten Kräutern wie Petersilie oder Fenchelkraut darüber. Olivenöl darüberträufeln. In den 200 Grad heissen Backofen schieben und nach etwa 10 Minuten geniessen.
5 — Fisch im Päckli
Fisch, in Backpapier im Ofen gemacht, gelingt immer. (Bild: Serious Eats)
Und so gehts:
Schneiden Sie Backpapier in genügend grosse Rechtecke. Würzen Sie Ihr Fischfilet mit Salz und Pfeffer. Legen Sie Gemüse nach Ihrer Wahl auf das Papier. Das können zum Beispiel feine Zucchettischeiben sein, Tomatenscheiben oder Fenchelstreifen. Würzen Sie diese mit Salz und Pfeffer und legen Sie dann das Fischfilet darüber. Belegen Sie das Fischfilet mit Kräutern nach Ihrem Geschmack; Dill, Basilikum oder Petersilie passen gut. Geben Sie ein wenig Weisswein und ein Stückchen Butter dazu. Verschliessen Sie das Paket gut und legen Sie es auf ein Backblech. Im 200 Grad heissen Ofen ca. 15 Minuten backen. Im Paket servieren.  
Credits: 

Foodblogs und MagazineThe Happy FoodieBaker by NatureReach FoodsSerious Eats
Fotografie: Eric Schmid
Styling: Styles and Stories

10 Kommentare zu «Fünf feine Fischgerichte»

  • Gabriella Laura sagt:

    Dank Ihrem Rezept „Dorschfilets mit Tomatensauce“ fühlte ich mich am Wochenende wie in Italien. Grazie Frau Kohler!

  • Gabriela sagt:

    Dorsch ist Kabeljau vor der Geschlechtsreife, der also sicher noch nicht zum Artenerhalt beigetragen hat. Kabeljau wäre nachhaltiger.

    • Fischreibiologe sagt:

      Nicht ganz – Dorsch ist der klassifizierende Familienname dieser Fische. Fängt man die Tiere in der (deutschen) Ostsee werden sie als Dorsch bezeichnet. Fängt man sie im Atlantik heissen die gleichen Tiere Kabeljau

    • Christoph Bögli sagt:

      Das ist zwar eigentlich richtig, allerdings nur halb (weil sämtlicher Kabeljau aus der Ostsee traditionell Dorsch genannt wurde) und übersieht, dass sich Dorsch längst als generelles Synonym für Kabeljau einbürgert hat. Dass Frau Kohler kaum die ursprüngliche Bedeutung gemeint hat, ergibt sich schon daraus, dass es so gut wie unmöglich wäre, richtigen Dorsch in Schweizer Läden zu finden. Erst recht als Fillets, denn die wären von solch jungen Fischen extrem kümmerlich und nicht zu verkaufen. Was man in der Schweiz findet stammt praktisch durchwegs aus isländischen und norwegischen Beständen und kann man mit gutem Gewissen kaufen.

  • Thomas Camezind sagt:

    Es soll ja sommerliche Ferienstimmung verbreiten. Sommerlich ist es hier ja leider viel zu selten.

  • Jasi sagt:

    Klingt super lecker!

  • Tanja sagt:

    Schade dass keins der Rezepte zB heimische Forelle berücksichtigt.

    • Heinz Buehler sagt:

      zumindest Rezept Nr. 5, Fisch im Päckli, funktioniert mit jedem grösseren einheimischen Fisch.
      Zudem geht auch Alufolie statt Papier genausogut.

    • Christoph Bögli sagt:

      Das reflektiert halt die gängige Supermarkt-Auswahl. Die „heimische Forelle“, sprich die Bach- oder Seeforelle, ist da schwierig bis gar nicht zu finden. Und was als Forelle in den Läden auftaucht ist fast durchwegs (nicht-heimische) Regenbogenforelle und mehrheitlich aus dem Ausland.

      Richtig ist aber, dass man zumindest einen Schweizer Fisch hätte würdigen können, etwa Felchen, Zander oder auch Egli, auch wenn da wirklich lokal Produziertes nicht immer einfach zu finden ist.

      PS: Ich frage mich aber auch, wo Frau Kohler in der Schweiz frische Sardinien findet. Die gute und frische Ware geht da fast komplett in den Erzeugerländern weg, in der Schweiz taucht sowas maximal tiefgefroren auf. Auch weil kaum ein Schweizer sowas kauft.

Kommentar

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