Machen Sie ein Büro auf!

Gute Einrichtungs- und Stylingideen für das Homeoffice kann man nie genug bekommen.

Arbeiten im Doppel

Es braucht kein Vermögen, um sich zu Hause einen stilvollen Arbeitsplatz einzurichten. Diese Idee, entdeckt auf den Blog «Cocolapine Design», zeigt einfach eine grosse Tischplatte auf drei Korpussen. Das Ganze ist in Schwarz und Weiss umgesetzt und daher besonders stilvoll. 

Die Details

Beim näheren Hinschauen sieht man auch, dass die Details stimmen. Je hübschere Accessoires auf dem Arbeitstisch stehen, umso wohnlicher und einladender wirkt das kleine Homeoffice. Die Wohnlichkeit wird noch unterstützt mit einigen Bildern an der Wand, die das Schwarz-Weiss-Farbkonzept aufnehmen. Für Wärme sorgen einzelne Accessoires und die formstarken Holzstühle. (Bild über: Cocolapine Design)

Arbeiten in der Bibliothek

In Bibliotheken lässt sich bekanntlich besonders gut arbeiten. Die Umgebung von Büchern inspiriert auf schönste Art. Ganz in diesem Sinn wurde hier einfach ein Arbeitsplatz in das Bücherregal integriert. Eine schöne und praktische Art, Arbeiten in den Wohnbereich zu integrieren. Und erst noch eine, die praktisch keinen Platz braucht. Charmant an diesem Regal ist die Abwechslung von weissen und hölzernen Tablaren. (Bild über: Anna Gilar)

Die beste Zwischenlösung

Auch im Regal steht dieser Arbeitstisch. Er ist an- und eingebaut zwischen Regal und Wand. Diese Lösung zeigt, dass auch aus den kleinsten Zimmer etwas werden kann. Gekonnt ist die Wahl, alles weiss und aus demselben Material beziehungsweise aus derselben Möbelgruppe zu wählen. So wirkt es clean, professionell und elegant. (Bild über: Domino)

Die schönste Nebensächlichkeit

So ganz nebenbei steht hier ein kleines Pult im Wohnzimmer. Dies ist in den meisten Wohnungen die beste und schönste Art, einen Arbeitsplatz einzurichten. Achten Sie darauf, dass alles stilmässig zusammenpasst. Unterschiedliche Stilelemente funktionieren selbstverständlich immer gut, aber trotzdem ist es gerade beim Arbeitsplatz besser, wenn eine Verwandtschaft spürbar ist. Wenn hier etwa das Pult als einziges Stück alt und rustikal wäre, dann würde es ziemlich herausstechen und die anderen Möbel nicht zwingend aufwerten. (Bild über: The Every Girl)

Damit klappts bestimmt

Ein wenig Gold und Glamour kann einem Girlie-Homeoffice guttun. Sie können ihm auch mit vielen einfachen DIY-Projekten ein stilvolles Upgrading geben. Kreieren Sie zum Beispiel Clipboards. Dafür montieren Sie Klemmen an Karton oder Metallplatten und besprühen alles mit Goldspray. Sie können auch gleich noch andere Büroaccessoires mit besprühen, Dosen etwa, Körbe, Boxen oder langweilige Ordner. (Bild über: Brit+Co)

Schicke Chefetage

Sie wünschen sich auf Ihrem Pult ein wenig Glamour, wie man ihn in amerikanischen Filmen, schicken Zeitschriften oder auf Blogs sieht? Nichts einfacher als das, befolgen Sie diese Regeln, und Ihr Arbeitsplatz steigt stilmässig in die Chefetage auf: 

  • Entscheiden Sie sich für edle Büroaccessoires – hier sind es zum Beispiel Lederaccessoires von Gigi New York.
  • Stellen Sie immer einige Blumen ein; hübsch und immer elegant wirken Rosen. Stellen Sie diese dicht zusammen in schlichte tiefe Vasen ein. Schneiden Sie dafür die Stiele kurz, sodass nur die Blumenköpfe aus der Vase ragen. Auch hübsch ist eine einzelne Hortensie, bei der auch nur die Blüte herausschaut. 
  • Investieren Sie in Bleistifte und füllen einen Becher mit identischen Bleistiften. Wussten Sie eigentlich, dass man im Englischen den Ausdruck «I pencil it in» gebraucht, wenn es um einen Eintrag in der Agenda geht? Das bedeutet, dass in der eleganten Welt nur mit Bleistift in die Agenda geschrieben wird. Neue Adressen, Telefonnummern und Rendez-vous. Falls sich etwas ändert, man einen Freund nicht mehr will, dann radiert man es aus! Natürlich geht das auf digitalen Agenden viel einfacher – aber elegant ist eben Old School mit dem Bleistift!
  • Sammeln Sie kleine Dinge in Tabletts oder flachen Schalen. Das ist praktisch, schafft immer Ordnung und sieht chic aus. 
  • Wählen Sie für weiblich elegante Arbeitsplätze helle Farben, viel Weiss und setzen Sie mit Schwarz Akzente.
  • Sorgen Sie dafür, dass das eine oder andere Stück glänzt. Es hat gerade viele Messingaccessoires – aber auch Bücher und Notizhefte mit Goldseiten oder ein silberner Bilderrahmen bringen diesen gewissen Glamour.
  • Trinken Sie nie aus der Flasche, sondern stellen Sie immer eine Karaffe mit Glas oder einen Teekrug mit Becher oder Tasse auf das Pult.

Tag- und Nachtschicht

Schlafzimmer werden meist nur zum Schlafen benutzt. Wenn man ganz viele Zimmer hat, dann ist das auch kein Problem. Doch bei wenig Platz lohnt es sich, im Schlafzimmer einen Ort zum Arbeiten einzurichten. Ganz abgesehen davon ist es eigentlich schade, das private, gemütliche Schlafzimmer den ganzen Tag unbenutzt zu lassen. Achten Sie darauf, dass der Arbeitsplatz hübsch und so eingerichtet ist, dass man ihn nach dem Arbeiten leicht wieder schön aufräumen kann. Denn man möchte ja unbelastet schlafen. Hier ist das gut gelungen mit einem schmalen Tisch, der, wie auf Bild 1, aus Korpussen und Tischplatte besteht. Alles zeigt ein wenig einen elegant-entspannten Industrialstil. (Bild über: The Design Chaser)

Inklusive Sitzungstisch

Wenn Sie Ihr Homeoffice im Essbereich einrichten, haben Sie gleich noch einen Sitzungstisch in der Nähe. Wichtig bei allen Büros zu Hause ist, dass die Wohnlichkeit eine starke Bedeutung bekommt. Also Teppiche, Bilder, stimmungsvolles Licht, Bücher, persönliche Stücke, Wohnaccessoires gehören dazu. Wenn Sie einen Bürostuhl brauchen, dann wählen Sie einen, der wirklich ein tolles Design hat und dessen Anmutung und Farben zum Rest der Wohnung passen. Sie können auch einen typischen Bürostuhl mit einem untypischen Stoff beziehen. Je nach Einrichtung kann das ein Tweed sein, Samt, ein Blümchenstoff, Leinen oder Cord. (Bild über: Interior God)

Wandlungsfähig

Ein Arbeitstisch ist vielleicht nicht immer ein Arbeitstisch – er kann, in einem Schlafzimmer etwa, auch zum Boudoirtisch werden. (Bild über: My Scandinavian Home)

Mit Hang zum Schönen

Eine hübsche und praktische Möglichkeit, Zeitschriften oder Broschüren griffbereit zu haben, ist mit einem einfachen Drahtkleiderbügel an der Wand. Dieser Arbeitsplatz zeigt aber auch noch andere geschickte Einrichtungsideen. Die schwarze Wand etwa sorgt für Tiefe, tarnt ein wenig und schafft erst noch eine beruhigende Lichtsituation für die Arbeit am Bildschirm. Verdoppelt wird dieser Effekt mit der Wahl eines schwarzen Stuhls. (Bild über: Design.style4.info)

Credits: 

Blogs und Magazine: Anna Gilar, Domino, The Every Girl, Brit+Co, Cocolapine Design, The Design Chaser, Interior God, My Scandinavian Home, Design.style4.info
Shops und Kollektionen: Gigi New York

7 Kommentare zu «Machen Sie ein Büro auf!»

  • ABCDEFG sagt:

    Am schnellsten komme ich mit der Heimarbeit voran, wenn der Tisch a) groß, b) höhenverstellbar und c) leergeräumt ist. Zudem sollten auch Stühle und Stehhilfen flexibel sein und die Beleuchtung blendfrei.

  • Gerhard Engler sagt:

    Schade, dass auch im Tagi die Helvetismen immer weiter abnehmen. Den Begriff „Regal“ gibt es im CH-Hochdeutsch eigentlich nicht. Es heisst (Bücher-)Gestell.

    • adam gretener sagt:

      Gähn! Natürlich gibt es im Schweizerdeutschen das Regal. Ein Gestell steht im Keller oder in der Garage. Ein Regal vornehmlich in der Wohnung. Ausserdem ist das regional höchst verschieden.

  • Martin sagt:

    Ich habe immer zuviel Kabel, die Kabelkanäle in diesen Tischen sind immer zu klein.

  • adam gretener sagt:

    Diese Vitra-Stühle überall sind einfach eine Pest. Über 2 Mille für Rückenschmerzen auszugeben ist dagegen eine Zier. ;-)

    • Thomas Petermann sagt:

      Vielleicht liegt es an Ihrer Rückenmuskulatur und nicht an den Stühlen? Mir gefallen sie!

      • adam gretener sagt:

        Wenn es aussieht wie eine Ente, wenn es watschelt wie eine Ente und wenn es quakt wie eine Ente. Dann ist es wohl eine Ente.

        Und mein Rücken ist eigentlich ganz robust. Aber eben, soll jeder sein Hinterteil betten wie er möchte.

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