Wer Katzen hat, wohnt schöner

Menschen mit Katzen sind lieber zu Hause – und wohnen deshalb oft schöner und gemütlicher.

Wer Katzen liebt, liebt oft auch sein Zuhause mehr. Nur logisch, sind viele Wohnungen und Häuser von Katzenbesitzern einfach gemütlicher. (Bild über: Desire to inspire)

Die Gemütlichmacher auf diesem Bild: 
  • der Teppich unter Tisch und Stühlen 
  • Kissen auf den Stühlen
  • viele Pflanzen und Wohnaccessoires und Bilder an der Wand

Selbst die strenge gradlinige Einrichtung wirkt hier gemütlich, weil viel Liebe in den Details steckt. (Bild über: Karin Boowiklander)

Die Gemütlichmacher auf diesem Bild: 
  • Teppiche und Felle
  • Zimmerpflanzen 
  • Vorhänge an den Fenstern
  • Kissen auf dem Sofa und Bücher, die überall präsent sind

Katzenfreunde haben oft auch Schrulligkeiten. Nicht selten nutzen sie diese zu ihrem Vorteil – wie bei diesem Beispiel mit den vielen Zimmerpflanzen. Sie beherrschen den Raum, ohne ihm die Wohnlichkeit zu nehmen. Eine Fensterecke ist hier nämlich ganz einfach zu einer Art Wintergarten geworden. (Bild über: A Woman in Science)

Was wir von dieser Einrichtung lernen können: 
  • Unterstützen Sie eine Leidenschaft. Hier ist das mit zu den Pflanzen passenden Gegenständen wie Giesskannen und wissenschaftlichen Zeichnungen umgesetzt.
  • Wenn Sie Zimmerpflanzen lieben, dann platzieren Sie sie am schönsten in Gruppen und auf verschiedenen Ebenen.
  • Gartenmöbel und Zimmerpflanzen kombiniert verleihen Wintergartenstimmung.

Wer Katzen hat, der teilt sein Zuhause. Teilen heisst, an andere denken – und das lässt viel Wohnlichkeit ganz von selber entstehen. (Bild über: Ameblo)

Auf diesem Bild, entdeckt auf dem Blog «Cococozy», ist auch eine kleine Marotte des Bewohners und Katzenfreunds zu entdecken: die Liebe zur Kalligrafie. Diese zeigt sich an der Wand und wiederholt sich auf den Kissen und auf dem Teppich. Marotten, kleine Schrulligkeiten, Leidenschaften, Sammlerliebe – Zutaten, die dazu beitragen, eine Wohnung zum echten, persönlichen Zuhause zu machen.  

Jede Katze hat eine andere Persönlichkeit. Genauso, wie unterschiedliche Persönlichkeiten interessante Gemeinschaften bilden, werden aus einzelnen Möbelstücken gemeinsam gelungene, eigenständige Einrichtungen. (Bild über: Coco Lapine Design)

Wer sein Zuhause mit Katzen teilt, schafft Plätzchen und Plätze für die geliebten Freunde. Diese Tätigkeit ist kreativ und zeigt eine tiefere Beziehung zum Einrichten. Dieses Schlupfloch, entdeckt auf «Viralnova», ist so cool, dass man es gleich kopieren möchte.

Der «Alte-Tante- oder Grannystil» ist zum Glück gerade total angesagt. Er ist supergemütlich und passt zu vielen Katzenfreunden und Katzen. Gemütliche Stücke aus dem Brockenhaus und ein wenig Rüschen und Spitzen schaden keiner Wohnung. (Bild über: The white witch)

So bringen Sie Moderne und Persönlichkeit in den Grannystil:
  • Vergessen Sie das Augenzwinkern nicht und verzichten Sie auch einmal auf etwas. In diesem Schlafzimmer hat zum Beispiel der Bilderrahmen kein Bild und die Nachttischleuchte keinen Schirm.
  • Mixen Sie! Jeder Stil wirkt museal, wenn er nicht gebrochen wird. Mischen Sie also ruhig moderne Möbel oder Poppiges unter.
  • Je dezenter die Farben, desto moderner wirken auch alte Dinge – also nicht zwingend nachdoppeln mit Rosa, Pink oder Violett, sondern bei einer Einrichtung mit vielen alten Sachen eher neutrale Töne wählen.

Eine der Eigenschaften, die wir an den Katzen lieben, ist ihre Verspieltheit. Bringen Sie davon ruhig etwas in die Wohnung. Das gelingt etwa mit Kunst oder speziellen Einrichtungsideen. (Bild über: Style by Emily Henderson)

Verspielte Wohnideen: 
  • ein Sims, der zur Sitzbank wird
  • allerlei verschiedene Kissen auf dem Sofa
  • eine Leuchte mit unterschiedlichen Lampenschirmen
  • Patchwork-Bilderwände
  • unterschiedliche Stühle um den Tisch

Auch Farbe ist ein Element, mit dem man auf schönste Art spielerisch umgehen kann. Wer Farbe liebt, der lässt sie einziehen. Farbige Möbel etwa passen besser in Räume mit farbigen Wänden. Achten Sie einfach darauf, dass alle Farben zusammen eine Stimmung ergeben und sich diese durch alle Räume der Wohnung zieht. (Bild über: Design Sponge

Wer mit Katzen sein Zuhause teilt, weiss, dass manchmal alles drunter und drüber gehen kann. Das ist auch beim Einrichten ein gutes Konzept: Wählen Sie Möbel, die Platz bieten, um Dinge darunterzustellen, das sieht toll aus und ist erst noch praktisch. Mehr Ideen dazu finden Sie in der Sweet-Home-Geschichte Schönes Drunter und Drüber. (Bild über: Design Sponge)

Katzen sind mehr als Haustiere, sie sind eher Könige oder Königinnen, suchen sich ihre Lieblingsorte selber aus und zeigen eine grosse Unabhängkeit. Die meisten gehen ein und aus, wie es ihnen passt, und haben eine sehr starke Bindung zu ihrem Zuhause. (Bild über: Homedit)

Zwei unserer meistgelesenen Homestorys sind auch Katzen-Wohngeschichten: 

Die Wohnung der Dekorateurin Caroline Feuz etwa habe ich über das Foto, das sie Sweet Home geschickt hat, entdeckt. Die Reportage von Carolines Wohnung hat die Sweet-Home-Leser begeistert, denn sie zeigt viele gute, nachahmenswerte Wohnideen – sehen Sie selbst: Eine Wohnung voller Ideen. 

Eine andere Homestory, die es in die Liste der meistgelesenen Sweet-Home-Geschichten geschaffft hat, ist Ein Mann, ein Haus, und was für eines! Dafür haben wir Richard Kägi, den Food Scout von Globus, besucht. Er hatte damals gerade seine Katzen verloren und suchte nach neuen Mitbewohnern. Die Katzengeschichte hat ein Happy Ending gefunden, denn zwei Katzen sind kurz nach der Publikation der Homestory bei ihm eingezogen. Hier sehen wir eine davon, die es sich gerade auf dem Tisch zwischen Kochbücherstapeln gemütlich macht. 

Credits: 

Blogs und Magazine: HomeditSf girl by bayDesign SpongeThe white witchViralnovaCoco Lapine DesignCococozyAmebloA Woman in ScienceDesire to inspireKarin Boowiklander
Interiordesign: Style by Emily Henderson

32 Kommentare zu «Wer Katzen hat, wohnt schöner»

  • katenmami sagt:

    ich denke, für die eine oder andere idee braucht man nicht unbedingt katzenliebhaber zu sein, aber die fotos von den katzen sind sehr schön.

  • Annemarie Philipp sagt:

    Also ich finde den Artikel ganz nett geschrieben. Katzen ist es zwar egal ob Designer Möbel oder nicht, aber sie haben oftmals ein Gespür für gute Plätzchen und sie lieben es schon wenn es gemütlich ist. O.k. Freigänger bringen etwas Schmutz mit in die Wohnung, aber man kann sie durchaus erziehen und im übrigen machen wir Menschen auch ganz schön Dreck. Man muss einfach öfters mal wischen. Dass sie den Vogelbestand gefährden halte ich für ein Gerücht. Es sind kleine Persönlichkeiten, die man, wenn man sich an sie gewöhnt hat, nicht mehr missen möchte. Aber ob man sich Tiere generell anschafft, sollte man sich vorher schon gründlich überlegen und dann auch das ganze Leben bei sich lassen, wenn möglich. Ein paar abstriche muss man einfach machen, dafür hat man andere Freuden.

  • Flo, die echte! sagt:

    weshalb wohl mein erster Kommentar gelöscht wurde – passt mindestens so gut zum Thema wie der Artikel!

  • Monisa sagt:

    All You need is Love and a Cat! Mein Wort seit Jahrzehnten.

  • Peter Kobelt sagt:

    Mit unseren zwei jungen Katzen empfinde ich es in unserem stilvoll eingerichteten Haus zur Zeit gerade nicht so gemütlich. Irgendwie scheinen die stoffbezogenen Wegener Stühle zu leiden, die Kissen und Sessel sind voller Haare, die italienischen Ledersofa zeigen deutliche Krallenspuren, die Orchideen im Pflanzenfenster arg malträtiert, alles was nicht niet- und nagelfest dient als Treibspielzeug. Irgendwie ist das noch optimierbar…

    • Flo, die echte! sagt:

      . . . . das ist halt wie in einem Haushalt mit kleinen, noch nicht ganz erzogenen Kindern – geht irgend wann vorbei – und dann wünscht man sich diese Zeit wieder zurück – auch wie mit den Kindern!

    • Ruth Müller sagt:

      die Katze meiner Nachbarn hatte zwei Zuhause, dort und bei mir, war Nachts draussen und Tags oft bei mir, auch im kleinen Garten. Ja, die Haare. Auf dem schönen Sofa eine preisgünstige Decke, wurde einfach erneuert. Und die vielen Kleiderrollen. Und staubsaugen. Als die Nachbarn wegzogen blieb sie zwei Tage bei mir um sich dann an das neue Zuhause zu gewöhnen. Habe viel geheult und ihr gedankt für die schönen Jahre. Als sie abgeholt wurde haute sie ab und kam zu mir gerannt. Ich erfuhr dass sie den Nachbarn sehr zerkratzt hatte. Am Tag danach holte die Nachbarin sie ab. Man konnte die Katze nie herumtragen, aber sie lag gerne ganz Nahe. Beim ersten Besuch im neuen Zuhause war sie ganz lange auf meinen Armen, nie zuvor passiert. Ich vermisse sie. Würde gerne imer nochmehr putzen wegen ihr.

  • Peter Aletsch sagt:

    Wohl die beste Liegeunterlage: Schafwoll-Dämm-Platten, die im Gegensatz zu Schaffellen, welche oft nicht angenommen werden, geschmacklich neutral sind. Luftig, hygienisch, ungeeignet für Ungeziefer, formbar.

  • Gianni Carlos sagt:

    Jeder Artikel über Katzen ist ein guter Artikel.
    Wer Katzen hat, braucht eigentlich gar keine Möbel. Ausser dem Bett.

  • Peter Rüfenacht sagt:

    Bild 10 – und wohl ein Kuhfell à la Zebra – igitt, igitt

  • damian meier sagt:

    Toller Artikel Frau Kohler – Gratuliere! Das Bild von Ameblo hat es mir besonders angetan.:o)

  • Lena sagt:

    Haha, klar Zimmerpflanzen mit Katzen, insbesondere die giftigen! Als ob jemand mit Katzen Pflanzen in der Wohnung hat!

    • Tina Balmer sagt:

      Doch doch, das geht, aber man achtet sich darauf, eben keine giftigen Pflanzen in der Wohnung zu haben. Entgegen der landläufigen Meinung kann man mit ein bisschen Arbeit und Verhandeln von entsprechenden Alternativangeboten Katzen auch erziehen , bestimmte Dinge zu tun oder eben zu lassen. Von den ca. 30 Pflanzen auf dem frei zugänglichen Balkon interessieren nur das (natürlich erlaubte) Katzengras und eine (nicht erlaubte aber ungiftige) bestimmte Blume. Der Rest wird beschnuppert aber mehr nicht. Wir haben zwei Katzen mit allerlei Spielzeug und geordneter Unordnung zum Verstecken und Erkunden, ich vermute mal, dass „Unartigkeit“ oft auf Langeweile zurückzuführen ist…

    • Flo, die echte! sagt:

      also ich habe immer Katzen um mich und Pflanzen – man muss halt einfach die richtigen, ungiftigen aussuchen – das verträgt bestens!

  • Balu sagt:

    Viel Ahnung von katzengerechten Einrichtungen scheint die Dame nicht zu haben. Typisch sind eher viel Spielzeug und Kratzbäume. Kissen und Decken sind so gewählt, dass man die Haare nicht sieht. Und Pflanzen sowie Teppiche sind beliebte Kratz- und Kletterspielzeuge – die leben nicht lange.

    • B. Folda sagt:

      Danke, das wollte ich auch schreiben! Wer Katzen hat, lebt vor allem einmal haarig, aber wir würden auf unsere Vierbeiner trotzdem nie verzichten!

  • Peter-Jürg Saluz sagt:

    Das Lesen Ihres Kommentars ist absolut nicht für die Katze gewesen, Herr Gretener. Dank Ihnen bin ich nämlich auf Eleanor Abernathy aufmerksam geworden. Ich weiss jetzt mehr über diese Person, mit der ich sicher endlos über Wein und Katzen diskutieren könnte. Da mich Eleanor vermutlich aber ignorieren wird, wäre es schön, wenn ich andernorts weitere Kommentarspaltendialoge mit Ihnen führen dürfte. Das Thema „Wein und Katzen“ ist schliesslich unerschöpflich.

    • adam gretener sagt:

      Werter Herr Saluz, stimmt, unser letzter Austausch liegt schon länger zurück; zu lange.

      Aber ich habe nun nach längerer Zeit wieder vermehrt Zeit mich hier zu tummeln und alte Bekanntschaften wieder zu reaktivieren. Auf ins verbale Gefecht.

      • Peter-Jürg Saluz sagt:

        Mit etwas Phantasie (bzw. mit der Hilfe von Dr. Google) finden Sie den passenden Ort für das nächste Verbal-Gefecht. Dann, Herr Gretener, ist auch diese Antwort nicht für die Katze…

  • Zora sagt:

    Die Nachbarskatze legt uns regelmässig die Gallenblasen der Mäuse und einmal sogar mehrere Mäuseembryonen, noch in den Fruchtblasen, vor die Tür… naja, aber sonst sind sie ja schon verführerisch, die adretten Raubtierchen. Miaaaaaaaaaaaaaaauuuu.
    ….die Einrichtungsvorschläge sind toll, sogar ohne Katzen…

  • Random Guy sagt:

    Sehr übertriebene Behauptung in der Headline. In vielen Büsi-Haushaltungen ist es ausgesprochen unhygienisch. Alles voller Haare, im Flur verstreutes Trockenfutter, Spielzeug oder halbierte Mäuse auf den Möbeln … wäck.

  • Anh Toàn sagt:

    Endlich mal etwas mit Katzen im Internet

  • Peter Eichelmann sagt:

    Sehr schöner Beitrag!
    Können Sie mir sagen, wie der Stuhl mit der grauen Strickjacke heisst?
    Danke im Voraus!

  • Keller sagt:

    Ja, und die Amseleier lagen diesen Frühling verlassen im Nest in der Thuja vor meinem Garten und irgendmal gibts Katzenragout.

    • Marie-Françoise Eigner sagt:

      @Keller
      Alles ok??

    • Ursula Haass sagt:

      Keller: Ja, und unsere Terrasse ist jedes Frühjahr und jeden Sommer vollgesch………mit Vogelkot! Irgendwann gibt es einmal Vogelragout!

    • Katzenfreund sagt:

      Thuja ist ein Neophyt, den sollte man dringend wegmachen. Katzen fangen sehr selten ausgewachsene Amseln, nur junge erwischen sie machmal, weil diese noch nicht recht fliegen können. Amseln sind nicht vom aussterben bedroht durch Katzen.

      • Spassbrem Se sagt:

        Katzen sind ein Neozoon, die sollte man dringend wegmachen. Thuja fangen selten ausgewachsene Amseln. Katzen hingegen allerlei vom aussterben bedrohtes Getier, v.a. Amphibien und Reptilien. Lassen wir doch unsere Katzen in den stilvollen Wohnungen, dann ist allen geholfen, vorausgesetzt, Sie haben halbwegs eine Ahnung von artgerechter Indoor-Haltung von Katzen (es gibt sicher schampar stilvolle Katzenbäume). Ach ja, dann hätten wir da noch den v.a. futterbedingten CO2-Ausstoss einer Katze, der pro Jahr jenem eines VW-Golfs pro 10’000 Km entspricht.

        Vorschlag: Besuchen Sie doch gelegentlich Freunde mit Katzen, statt sich eigene zu besorgen. Oder lassen Sie sich von Nachbars Katze besuchen. So schön sie sind: Es gibt einfach zu viele (Sorry, keine Fake-News).

        Gruss, Ihre Spassbremse

  • adam gretener sagt:

    Bei Katzen kommt mir ausschliesslich Eleanor Abernathy in den Sinn.

Kommentar

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