Wohnen in einer Ruine

Die Zeiten ändern sich, und manchmal bleibt etwas von der Vergangenheit, das zu Neuem inspiriert. So ist dieses moderne Haus in Portugal in Ruinen gebaut.

Architektur: Nuno Brandão Costa

In diesem kleinen Steinhaus in den Bergen lebte einmal eine Familie mit elf Mitgliedern. Der Architekt Nuno Brandão Costa hat es erweitert und umgebaut. 

Er hat die Ruinen als Gestaltungskonzept genommen und daraus ein neues Gebäude geschaffen. Es ist kein eigentliches Haus mehr, sondern eher eine zeitlose Konstruktion, die mit der Landschaft verschwimmt. 

So verbinden sich Einstiges und Jetziges, alter Charme und moderner Komfort auf harmonische Weise.

Der Innenbereich ist hell, grosszügig und lässt viele Wohnformen zu.

Gar ein Swimmingpool wurde diskret in die Mauerruinen eingebaut. 

Credits: 

Architektur: Nuno Brandão Costa
Mitarbeit: Joanna Katherine Guimarães, Filipa Júlio, 

Fotos: André Cepeda

 

11 Kommentare zu «Wohnen in einer Ruine»

  • barbara sagt:

    Ich dachte zuerst, dass es sich um dieses Haus handeln würde. Aber dieses ist in Spanien. Und man sieht mehr vom Umbau:
    https://www.youtube.com/watch?v=8Gcgz6aZ3jk&t=517s

  • Jürg Brechbühl, Eggiwil sagt:

    Gibt es im Tessin zu hundertausenden. Das nennt man dort „Rustico“. Was soll das Aufheben?

  • Ri Kauf sagt:

    Schade, dass es nicht mehr Fotos von den Innenräumen gibt….Ansonsten finde ich es sehr ansprechend!

  • Urs sagt:

    Da man äusserst wenig von den Innenräumen sieht, kann man nicht wirklich beurteilen, wie der Architekt mit dem bestehenden Bau umgegangen sind. Und ganz ehrlich: Ein White Cube mit einem Kuhfell, Eames Stühlen und einem Sessel von Saarinen? Ich habe ja nichts gegen Minimalismus und Designklassiker, aber das ist mir dann doch etwas zu einfallslos.

    • Bei Architekturfotos werden oft für die Aufnahmen einfach einige Möbelstücke platziert um einen Eindruck zu geben von Verhältnissen von Möbeln zu Raum.

      • Urs sagt:

        Ok, da habe ich etwas Neues gelernt. Ich bin davon ausgegangen, dass das Haus bereits bewohnt und eingerichtet ist und deshalb auch nur wenige Innenaufnahmen zu sehen sind. Eames Stühle und Womb Chair als go-to Möbelwahl finde ich aber trotzdem arg überstrapaziert.

  • Felix Rothenbühler sagt:

    Wenn die Ruine zur reinen Kulisse verkommt, dann kann ich diesem Konzept nicht viel abgewinnen. Aus dem hier Abgebildeten lässt sich nicht herauslesen, wie stark der Bezug zur Geschichte des Hauses oder des Ortes hergestellt wurde. Was vom Innenausbau zu sehen ist, lässt aber wenig Hoffnung…

  • Albert Fiechter sagt:

    Solch rurale, im Verfall befindliche Bauten regen natuerlich die Phantasie an, was daraus entstehen koennte. Doch, wenn sie noch zu haben sind, liegen sie meist weit ab der Zivilisation. Das abgebildete Objekt befindet sich in einem Weiler in Melgaço, in der Nordost-Ecke von Portugal. Rueckzugsgebiet allenfalls von Einsiedlern.

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Einmalig! Das ist toll, es passt in die Landschaft. 100 Punkte von mir

  • Feldman irene sagt:

    Ganz speziell…das model(abbildung) fantastisch!!!

  • déjà-vu sagt:

    dieser beitrag ist jetzt ‚es bizzeli‘ sehr mager!

Kommentar

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