10 starke Wohnideen

Die Einrichtung ist immer auch Ausdruck der Persönlichkeit. Mit diesen Wohnideen können Sie Ihre starke Seite ausleben.

1 — Meine Insel

Obschon das Sofa eher dezent ist, wird es mit der grossen Zimmerpflanze und den farbigen Kissen stark inszeniert. Die bunten Einzelstücke wurden dabei wie gesammelte Schätze kombiniert, sodass ein stilvolles kleines Inselreich im Wohnzimmer entstanden ist. (Bild über: Desire to inspire)

2 — Blau gemacht

Grosse Schrankwände sind sehr praktisch, doch selten besonders attraktiv. Dem wurde hier mit leuchtend blauer Farbe entgegengewirkt. (Bild über: 13zor)

3 — Schlafen im Himmel

Hoch hinaus – ist die Devise hier. Und das Resultat ist ein stilvolles Himmelbett, für das es bloss Vorhangschienen an der Decke und überlange Vorhänge brauchte. Mit dieser Idee können Sie praktisch jedes Bett in ein Himmelbett verwandeln und damit viel Privatsphäre schaffen. Praktisch und attraktiv ist auch die Idee, die Innenseite der Vorhänge in einer dunklen Farbe und die Aussenseite in einer hellen Farbe zu halten. (Bild über: Desire to inspire)

4 — Einzigartig

Wieso denn viele Bilder an der Wand, wenn ein einziges Bild so viel stärker wirkt. Mit einer Wandtapete können Sie ein starkes Statement in jeden Raum zaubern und ihn damit erst noch einzigartig und wohnlicher gestalten. (Tapete von Tektura)

5 — Wortwörtlich

Buchstaben haben einen festen Platz im Dekobereich gefunden. Sie müssen sich aber nun nicht gleich auf die billigen kleinen Exemplare stürzen, die nun überall angeboten werden. Suchen Sie nach einigen wenigen grossen und sagen damit das aus, was Sie möchten. Grossartig wirkt dieses «Merci» im Entree – unterstützt von Blumen, Kerzenlicht und herzlichem Willkommensgefühl. (Bild über: Las cositas de beach & eau)

6 — Drama

Eigentlich stehen da bloss ein Holztisch und Wiener Stühle drumherum. Die inszenierte Dramatik gibt diesem Esszimmer jedoch Stärke und Stil. Die Elemente dafür sind: dunkle Wände, grosse Lichtquelle, grosses Bild und ein grosser Teppich. (Bild über: Desire to inspire)

7 — Übertreiben tut gut

Natürlich weiss auch meine Lieblings-Interiordesignerin, die Engländerin Abigail Ahern, wie Stärke im Wohnbereich geht. Übertreibung heisst ihr Zauberwort. So lackierte sie einen alten Konsolentisch knallrot, setzte der Tischleuchte einen Schirm auf und kokettiert mit Kitsch. 

8 — Viel mit wenig

Aussagekräftig dekorieren kann man auch mit wenig Aufwand. Wählen Sie einfach ein einzelnes Stück, das anders, grösser und auffälliger ist, und platzieren es ganz selbstverständlich. Hier ist es eine Leuchte, die auf einem Hocker Platz genommen hat. (Bild über: The design files)

9 — Bühnenbild

Ich erwähne es hier immer wieder: Dunkle und farbige Wände helfen, dass alles besser, stärker und wohliger wirkt. Dieser dunkle Hintergrund ist die Bühne für einfache Blütenzweige und schafft es, die Blicke auf sich zu ziehen. (Bild über: Interieur & Inrichting)

10 — Auswahlverfahren

Wählen Sie bei Alltagsdingen schöne Exemplare. Es lohnt sich, denn Sie haben mehr Freude daran. Und die aussagekräftigen Stücke dürfen sich zeigen lassen. (Bild über: Desire to inspire)

Credits: 

Blogs und Magazine: Desire to inspire13zorInterieur & InrichtingThe design filesLas cositas de beach & eau,
Interiordesign: Abigail Ahern
Shops und Kollektionen: Tektura

17 Kommentare zu «10 starke Wohnideen»

  • marijke sagt:

    Grossartige Ideen, die meisten sollten wir unsetzen. Einer meiner liebsten Blogs von Sweet Home bisher. Danke!

  • Sabina sagt:

    @Clara Goodwin Aber genau diese Konstruktion ist sehr einfach. Bei IKEA gibt es z.B. Deckenschienen, die sehr einfach montiert werden können. Dann braucht man nur noch die passenden Vorhänge. Da ich sehr hohe Decken habe, werde ich das demnächst in meinem Schlafzimmer umsetzen :-)

  • Wohnfrau sagt:

    Ich lese diese Rubrik regelmässig. Was mich aber nervt: Wer hat denn schon solche hohen, grossen Räume mit Stuck und die Möglichkeit einer riesigen Küche in einer CH-Mietwohnung? Die Bilder sind jeweils wunderschön, frustrieren aber. Ich würde mir mehr CH-Realitätsbezug wünschen!

    • Manu Meier sagt:

      Wie recht Sie haben! Der Blog richtet sich wirklich nicht an Mieter. Gerade, was die farbigen Wände anbelangt: Bei einem Auszug wird das teuer, wenn die Wände wieder deckend weiss gestrichen werden müssen …

      • Auch da lohnt es sich zu überlegen, was denn wirklich wichtig für Sie ist. Wenn Sie nur kurz in einer Wohnung leben, dann lohnt es sich wahrscheinlich nicht, die Wände zu streichen. Viele aber wohnen jahrelang in einer Wohnung. Wenn man sich nicht so einrichtet, wie man es möchte und wie man sich wohlfühlt, dann ist man irgendwie nur zu Besuch und nicht richtig daheim. Wände streichen ist nicht so eine grosse Sache, vor allem wenn man selbst Hand anlegt.

      • HomeImprovementQueen sagt:

        Kommt darauf an, wie lange man in der selben Wohnung lebt. 5 Jahre? Falls du dann farbige Wände wieder weiss machen musst, zahlst du nur 50%. Die anderen 50% muss der Vermieter übernehmen, da die Lebensdauer für gestrichene Wände 10 Jahre beträgt. Und übrigens: Wände streichen ist keine Hexerei. Der Aufwand lohnt sich allemal, wenn man sich dann täglich am eigenen Sweet Home freuen kann.

    • Bei Wohnideen und Inspirationen geht es nicht um die Räume sondern um die Ideen. Inspirationen sind dazu da sich zu inspirieren, nicht um genau das Gleiche identisch zu kopieren. Denken Sie sich die Räume weg und überlegen Sie sich welche Ideen Sie für sich umsetzen können. Es lohnt sich, sich an dem zu freuen, das man hat und das Beste daraus zu machen. Das ist auch die Philosophie von Sweet Home. Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Spass an Sweet Home.

      • Manu Meier sagt:

        Und Kommas sind dafür da, gesetzt zu werden ;-)

        • déjà-vu sagt:

          … den textinhalt haben sie aber verstanden, liebe manu meier?

        • Henriette sagt:

          Der Text ist eh zu verstehen, es ist müssig, anderen ihre Fehler vorzuhalten, wie oft wird das statt dass geschrieben, was soll’s, manchmal ist so ein Blogkommentar etwas zu schnell abgeschickt. Auch mir passiert das hin und wieder.

      • Richi sagt:

        Trotzdem – eine Altbauwohnung mit Stuckdecke sieht sogar ohne Einrichtung gut aus. Das ist nicht wirklich eine Kunst. Zeigen Sie doch mal aus Ihrer Sammlung von Webbildli mal etwas das die ähnliche Dimensionen hat wie die 2.30m hohe 0815-Gönner-Plattenbau-Wohnung etc… und ähnlich spannend inszeniert ist….

    • Zora sagt:

      Es gibt hier auch immer wieder entzückende Ideen für kleine Wohnungen, ohne Stuck und ohne Höhen. Die meisten leben ja nicht in Palästen. Oft genügt es, eine einzige Wand farbig zu gestalten oder ein grosses Bild aufzuhängen – z.B. ein Selbstgemaltes oder eins mit farbigen Papierfetzen gestaltetes. Ein SWEET HOME können wir aus jeder Wohnung machen, sogar aus einem Zelt! Viel Spass beim Gestalten!

      • déjà-vu sagt:

        so ist es, auf den punkt gebracht. merci!

      • Ri Kauf sagt:

        Zora, sie sprechen mir aus dem Herzen! Vor allem lässt sich mit einem grossen Bild auch an einer kleiner Wand viel „Raum“ erzeugen. Aber der Durchschnittsbürger hängt in der Mitte ein kleines Bildlein auf, was einfach sch….aussieht. Also nur Mut mit Grossem auf Kleinem, mit farbigen Wänden…..usw.!

    • Clara Goodwin sagt:

      Ich verstehe den Input nicht ganz. Die Ideen 1 / 5 / / 8 / 10 sind ohne weiteres in einer Mietwohnung umsetzbar. Die Ideen 6 / 7 / 9 funktionieren auch ohne dunkle Wände im Hintergrund; statt weise Blüten vor schwarzem Grund sind es dann vielleicht rote vor weisser Wand oder vor einem Paneel. Für die Inspiration Nr. 2 braucht es auch keinen Einbauschrank, man kann auch sich auch die Front eines Ikea-Schrankes in bunt vorstellen.
      Den barocken Herrn in Nummer 2 gibt’s sicherlich auch als übergrosses Gemälde. Einzig die Konstruktion für ein Himmelbett wie in Nummer 3 finde ich in einer Mietwohnung eher schwierig umzusetzen.

      • Ri Kauf sagt:

        Wie so denn finden Sie die Umseztung des Himmelbettts schwierig? Einfach 2 oder 4 Vorhang-Schnienen an die Decke schrauben und fertig.

Kommentar

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