Abendessen – frisch gebacken!

Diese Gerichte werden alle im Ofen gebacken und sind feine, unkomplizierte und günstige Alltagsmenüs.
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Der Hackfleischkuchen
Auch Hackbraten genannt. Backen Sie ihn wie einen Kuchen in einer Form und geben ihm eine Glasur. (Bild: Thyme & temp

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Rindshackfleisch

100 g Wurstfleisch, z. B. Schweinsbratwurst

2 grosse Brotscheiben

1 Ei

1 Schalotte, gehackt

1 Knoblauchzehe, gehackt

1 Rüebli, gehackt

1 Bund Petersilie, gehackt

1 Handvoll Estragon, gehackt

1 EL Thymianblättchen

1 dl Bouillon

Salz, Pfeffer, Paprika

2 EL Dijonsenf

Für die Glasur:

3 EL Ketchup

3 EL Ahornsirup

2 dl Rotwein

 

Dünsten Sie die Schalotten und die Rüebli in ein wenig Olivenöl an, geben Sie den Knoblauch dazu, zur Seite legen. Weichen Sie das Brot in der Bouillon ein. Mischen Sie das Hackfleisch mit dem Wurstfleisch, dem ausgedrückten Brot, dem Senf, den Gewürzen, den gehackten Kräutern, dem Ei und den gedünsteten, abgekühlten Schalotten, Rüebli und dem Knoblauch. Geben Sie die Fleischmischung in eine Backform. Backen Sie den Hackbraten in dem auf 180 Grad vorgeheizten Ofen eine Stunde. In der Zwischenzeit kochen Sie den Wein, den Ahornsirup und das Ketchup zu einer sirupartigen Sauce ein. Bestreichen Sie den Hackbraten mit der Sauce und backen ihn nochmals ca. 20 Minuten. 

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Zucchetti mit Pistazienstreuseln
Dieses Rezept ist aus dem wunderschön und liebevoll gemachten Schweizer Foodblog Tabletales, von Iris Schwarz, ein wenig adaptiert für Sweet Home.

Zutaten:

Zubereitung:

2–3 Zucchetti

Olivenöl

30 g Pistazienkerne

1 Handvoll Petersilie

1 EL Rosmarinnadeln

1 Knoblauchzehe

30 g Paniermehl vom Bäcker

Balsamico

Mozzarella

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Für die Streusel hacken Sie die Pistazienkerne, die Petersilie, den Rosmarin und den Knoblauch fein. Den Knoblauch quetschen Sie vor dem Hacken. Mischen Sie nun alles mit dem Paniermehl und Olivenöl. Fein dazu ist auch ein wenig abgeriebene Zitronenschale. Wenn die Pistazien nicht schon gesalzen sind, dann braucht es auch noch ein wenig Salz. Stellen Sie die Streusel zur Seite. Schneiden Sie die Zucchetti in Scheiben und braten diese in einer Pfanne portionenweise mit ein wenig Olivenöl beidseitig goldbraun an. Legen Sie sie auf ein Küchenpapier. Nun belegen sie ein Backblech mit Backpapier, legen die Zucchettischeiben darauf und verteilen die Streusel darüber. Etwa 10 Minuten backen, dann auf ein wenig Balsamico mit zerrissenem Mozzarella servieren.

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Hotdogs aus dem Backofen
Ein schnelles, unkompliziertes Znacht können sie mit diesen köstlichen Hotdogs, entdeckt auf dem Blog Dinner or dessert, servieren.

Und so gehts: 
Höhlen Sie kleine Pariserbrote so aus, dass eine Füllung Platz hat. Schneiden Sie Wienerli in Ringli. Sie können auch Bratwürste oder Salsicce nehmen, diese müssen Sie aber zuerst in einer Pfanne anbraten. Nun mischen Sie grob geraffelten Käse wie Gruyère oder/und Tilsiter oder anderen Käse, den Sie im Kühlschrank haben, mit einem verquirlten Ei und einer guten Handvoll grob gehackter Kräuter. Petersilie und Schnittlauch passen gut, Estragon oder Basilikum passen, wenn Sie Bratwürste oder Salsicce nehmen. Würzen Sie mit Salz und Pfeffer und ein wenig Muskatnuss, mischen Sie einen Esslöffel Dijonsenf dazu. Nun verteilen Sie die Käsemischung mit den Wurstringli in die Brote und schieben diese auf einem mit Backpapier belegten Backblech in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen. Etwa 10 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und das Brot knusprig ist.

Paniermehl aus Brotkrümel: Legen Sie die Brotkrümel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und schieben Sie sie für einige Minuten in den noch heissen Ofen. Rösten Sie sie, bis sie knusprig sind, nehmen Sie das Blech heraus, lassen die Krümel abkühlen und zerstossen Sie sie dann im Mörser zu hausgemachtem Paniermehl.

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Pizzarondellen
Dieses Rezept geht blitzschnell und schmeckt fein zu Suppe oder Salat. (Bild über: Completely delicious)
Und so gehts: 
Legen Sie einen ausgewallten rechteckigen Pizzateig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech. Bestreichen Sie den Teig mit Tomatensauce. Belegen Sie die Tomatensauce mit Mozzarellascheiben und verteilen Basilikumblätter darüber. Nun rollen Sie den Teig zu einer Rolle und schneiden diese in Scheiben. Die Scheiben auf dem Backblech verteilen und im auf 220 Grad vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen. 
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Restengratin
Haben Sie noch Pouletresten vom Vortag? Oder von einem gekauften Rotisseriepoulet? Dann passt dieses Pastagericht aus dem Backofen perfekt. (Bild: Alexandra cooks)
Und so gehts: 
Kochen Sie Pasta wie Conchiglie al dente. Hacken Sie Kräuter wie Estragon und Petersilie grob. Zerreissen Sie ein gekochtes Poulet in Stücke, Haut weglassen! Verteilen Sie die Pasta, die Kräuter und die Pouletstücke in einer Gratinform. Mischen Sie Rahm, Milch und geriebenen Käse, würzen Sie mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und giessen die Mischung über die Pasta. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen. 

 

 

12 Kommentare zu «Abendessen – frisch gebacken!»

  • Michael sagt:

    HotDog aus dem Backofen – tolle Idee ! Heute abend…

  • Thomas E sagt:

    Ich schaue mir ja immer gerne Rezepte um mich zu inspirieren! Aber in diesen Rezepten ist mir etwas aufgefallen: Ich glaube die Schweiz ist das grösste „Knoblauchland“ der Welt!! Ich werde das weiter verfolgen auch in den Restaurants! Aber auch Ihre Rezepte Frau Kohler haben immer Knoblauch (und nicht zuwenig)! Ich Frage mich wann in der CH der erste Apfelkuchen mit Knoblauch gemacht wird! (Oder gibts den schon!) Uebrigens die Italiener brauchen nie soviel Knoblauch wie die Schweizer!! Aber für die Schweizer ist Knoblauch=Italien! Uebrigens in anderen Ländern ist der Knoblauch auch besser als in der CH, da nicht solange gelagert!
    So jetzt habe ich es allen gesagt!!! Das ich mir „Knoblauchfreizonen“ wünsche, den Läkerol usw. nützen nicht gegen diesen hässlichen Mundgeruch!!
    LGThomas

  • Petra sagt:

    Habe eben den Hackbraten ausprobiert. Hat sehr gut geschmeckt. Ahornsirup war nicht verfügbar, hab einfach Honig genommen…vielen Dank ! Oft lässige und unkomplizierte Rezepte die einfach umsetzbar sind.

  • Renate sagt:

    Wunderbare Ideen wie immer, werde die Pizzarondellen heute zu einer Suppe servieren.

    Herzliche Grüsse

    Renate

  • Marcus Ballmer sagt:

    Liebe Frau Kohler, sieht aus, als ob der Hackbraten ein englisches Rezept wäre. Von der Sprache wie der Machart her. „Hackfleischkuchen“ sagt niemand, das ist eine wörtliche Übersetzung von „meat loaf“. Hackbraten oder Falscher Hase heisst das. Ebenso wenig gibt es Wurstfleisch. Das nennt sich „Brät“ und ist bei guten Metzgern in verschiedenen Arten erhältlich. Dieses erst in Würste abzufüllen und danach wieder rauszupfrimeln, wäre ja schräg. Zum Rezept: Brot kann man weglassen. Das diente früher zum Strecken, weil Fleisch teuer. Auf Geschmack und Konsistenz hat es keinen Einfluss. Eine ganze Handvoll Estragon – sorry, das ist nicht mehr geniessbar. Nehmen Sie besser ein paar Liebstöckelblätter. Und guter Hackbraten braucht keine Glasur, eine aus Ketchup und Honig sowieso nicht…

    • Jedem wie er es mag – Ich persönlich finde Brät in einem Hackbraten nicht wirklich toll. Da nehme ich lieber das Wurstfleisch von einer guten Schweinsbratwurst oder einer Salsiccia aus der Haut! Bei Hackbraten ist es wie bei vielen Klassikern – jeder hat ein eigenes Lieblingsrezept.
      Liebe Sweet Home Leser, teilen Sie Ihre Lieblingsrezepte auf Sweet Home und schicken Sie Fotos von eigenen Lieblingsgerichten oder solchen, die Sie nachgekocht haben! Zum Schicken von Fotos benutzen Sie bitte die mailadresse.

  • Martin sagt:

    Liebe Frau Kohler, wunderbare Ideen! Koennten Sie auch einige Beispielgerichte fuer Kombisteam Ofen machen?
    schoene Gruesse

  • Maria sagt:

    Tolle Rezepte! Schade einfach, dass die Saison nicht beachtet wird. Zucchetti finde ich im März nicht angebracht.

  • ariane sagt:

    mmh, meine nächste koch-woche ist geplant ;-)

  • SHAREAT.ch sagt:

    Restengratin ahoi! Alles reinschnetzeln, Käse drauf & geniessen :)

  • Andy sagt:

    Die Zucchetti und der Hackbraten lachen mich besonders an. Ich habe noch nie Hackbraten selbst gemacht, dafür aber kürzlich diese (klick) Hackbällchen :-) .
    Aber Hackbraten Resten schmecken ja auch kalt in einem Sandwich.
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

Kommentar

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