In den Ofen damit!

Gerichte aus dem Backofen lieben wir ganz besonders, weil sie gemütlich vor sich hin kochen und immer fantastisch schmecken.
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Eintopf mit Wurst und Bohnen
Dieser Eintopf kocht sich praktisch von allein. Einfach alle Zutaten in eine Gratinform, diese dann in den Backofen – und Sie haben einen schnellen, unkomplizierten Znacht (Bild: Food52)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Spinat

½ Peperoncino, fein gehackt

1 Knoblauchzehe, fein gehackt

Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone

400 g gute Bratwurst oder Wienerli 

1 Dose weisse Bohnen

Salz und Pfeffer

Olivenöl

Reiben Sie eine Gratinform mit Olivenöl aus. Mischen Sie den Spinat mit dem Peperoncino, dem Knoblauch, ein wenig Salz und Pfeffer und dem Saft und der abgeriebenen Schale der Zitrone. Giessen Sie die Bohnen ab, und waschen Sie sie unter fliessendem Wasser in einem Sieb. Mischen Sie die Bohnen unter den Spinat. Legen bzw. drücken Sie nun die Spinat-Bohnen-Mischung in die Gratinpfanne. Enthäuten Sie die Wurst, und schneiden Sie sie in Stücke. Legen Sie die Wurst auf und zwischen den Spinat. Träufeln Sie etwas Olivenöl darüber, und schieben Sie den Eintopf in den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen, backen Sie alles etwa 30 Minuten. Mit geriebenem Käse servieren.

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Gerösteter Kabis
Kabis ist sehr gesund, dazu einfach erhältlich und günstig. Versuchen Sie ihn einmal auf eine ganz neue Art. (Bild: eatwell)

Und so gehts:

Kabis waschen und in Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Mit ein wenig Olivenöl und Balsamico beidseitig einreiben, mit Salz und Pfeffer würzen und ein wenig frischen Thymian darüberverteilen. In den auf 200 Grad vorgeheizten Backofen schieben und ca. 30 Minuten rösten. Nach 15 Minuten wenden. 

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Lauchpizza
Oft sehe ich, wenn ich an der Kasse im Supermarkt Schlange stehe, dass Fertigpizza offenbar ein beliebter, schneller Znacht ist. Dabei hat man fast so schnell und viel besser eine Pizza selbst gemacht. Diese hier ist ein wenig anders, es lohnt sich, sie auszuprobieren. (Bild: butteredup)

Und so gehts: 

Ausgewallten Pizzateig mit ein wenig Olivenöl bestreichen. Braten Sie in einer Bratpfanne Speck oder Schinkenstreifen knusprig. Herausnehmen und im gleichen Öl den geschnittenen Lauch andünsten. Belegen Sie den Pizzateig mit dem Lauch und dem Speck, und backen Sie die Pizza etwa 10 Minuten knusprig. 

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Shepard’s Pie
Der gute alte englische Klassiker wird eigentlich mit Lammfleisch zubereitet – er schmeckt aber auch mit einfachem Hackfleisch fantastisch. (Bild: donalskehan)

Zutaten:

Zubereitung:

500 g Rindshackfleisch

Olivenöl

2 Schalotten

2 Rüebli

1 Stange Sellerie

100 g gepulte oder tiefgefrorene Erbsen

200 g Champignons

3 EL Tomatenmark

1 Glas Rotwein

1 Glas Bouillon

1 EL Worcestersauce

Salz und Pfeffer, Muskatnuss

Thymian

1 kg Kartoffeln

1 Glas Milch

50 g Butter

 

Kartoffeln schälen und im Salzwasser (für einen kräftigeren Geschmack in Bouillon) weich kochen. Wasser – bis auf einen kleinen Rest – abgiessen, die Kartoffeln mit einem Masher zerstossen und mit Pfeffer und Muskatnuss würzen. In einer Pfanne Milch erwärmen, Butter darin schmelzen und mit den zerstossenen Kartoffeln vermischen. Öl in einer Bratpfanne erhitzen, das Fleisch anbraten, zur Seite stellen, Zwiebeln, Rüebli und Sellerie hacken, Champignons in grosse Stücke schneiden. Das Gemüse ohne die Pilze glasig braten, dann die Champignons zugeben, bis diese zusammenfallen. Tomatenmark beigeben und alles zusammen 2 bis 3 Minuten dünsten, Fleisch beigeben, würzen, Thymian dazugeben, mit Wein ablöschen, Bouillon beigeben und die Erbsen und alles mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Eine Gratinform einbuttern, das Fleisch in der Form verteilen, mit dem Kartoffelstock zudecken, auf dem Kartoffelstock Butterflocken verteilen und Käse darüberreiben. Im Ofen bei 200 Grad ca. 40 Minuten backen.

 

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Fleisch und Kartoffeln
Dieses Gericht eignet sich gut, um aus einem am Sonntag gekochten Rindsvoressen einen köstlichen Znacht für den Montag zu machen. (Bild über: breadandolives)

Zutaten:

Zubereitung:

1,5 kg Rindsvoressen

6 Rüebli, in grosse Stücke geschnitten

3 Selleriestangen, in grosse Stücke geschnitten

15 kleine Saucenzwiebeln

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

Olivenöl

Mehl

1 Glas Rotwein

4 dl Fleischbouillon

1 Dose (400 g) gehackte Tomaten

1 EL getrockneter Oregano

1 Zweig Rosmarin

2 Lorbeerblätter

1 EL Majoran

1 EL Thymian

400 g Champignons

3 EL Basilikum, gehackt

3 EL Petersilie, gehackt

1 kg Kartoffeln

1 EL Rosmarin

Geben Sie 2 EL Olivenöl in eine Gusseisenpfanne, erhitzen Sie es, und dünsten Sie darin die Rüebli, den Sellerie und die Zwiebeln. Geben Sie den Knoblauch bei. Sobald dieser zu duften beginnt, nehmen Sie das Gemüse aus der Pfanne und stellen es zur Seite. Wenden Sie die Fleischstücke in Mehl, und würzen Sie sie mit Salz und Pfeffer. Geben Sie Olivenöl in die Pfanne, und braten Sie die Fleischstücke portionenweise an. Geben Sie alles Fleisch zurück in die Pfanne, und löschen Sie es mit dem Wein ab. Sobald die Sauce cremig ist, die Tomaten und die Bouillon dazugeben. Geben Sie alle Kräuter bei, ausser der Petersilie und dem Basilikum. Mischen Sie die Pilze und das zur Seite gestellte Gemüse darunter. Erhitzen Sie alles, und stellen Sie dann die Temperatur zurück. Lassen Sie alles ca. 3 Stunden auf kleiner Hitze schmoren. Geben Sie die Petersilie und den Basilikum bei.

Fertigstellung: 

Geben Sie das Fleisch in eine Gratinform. Rüsten Sie die Kartoffeln, und schneiden Sie sie in dünne Scheiben. Belegen Sie das Fleisch mit den Kartoffelscheiben, streuen Sie den Rosmarin darüber, und beträufeln Sie alles mit ein wenig Olivenöl. Backen Sie das Gericht ca. 30–40 Minuten im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen.

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Prussiens rouges
Haben Sie Lust auf etwas selbst gebackenes Süsses? Dann sind diese roten Prussiens genau richtig. (Bild über: Clutter and Chaos)

Und so gehts: 

Schneiden Sie ausgewallten Blätterteig in Streifen. Bestreichen Sie diese Streifen mit Himbeerkonfi, und rollen Sie sie beidseitig ein. Mit einem Messer in Scheiben schneiden, die Prussiens auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 12 Minuten knusprig backen. 

 

 

 

 

 

 

 

13 Kommentare zu «In den Ofen damit!»

  • Michael sagt:

    Der Pie !!! Das Wochenende ist gerettet.

  • Lucas Cannolari sagt:

    Ich dachte immer, das praktische an Gerichten aus dem Ofen ist, dass man keine zusätzlichen Pfannen etc. braucht. Lauch-Pizza mache ich schon seit Jahren, statt Speck häufig auch mit Ofenschinken, etwas Crème fraiche und Appenzeller Käse. Statt in der Bratpfanne kann man das ganze auch bestens im Ofen anbraten. Am bestens max. Temperatur vorheizen und Röstfunktion einschalten, dann Pizza nur wenige Min. rein und geniessen!

  • Karl-Heinz Failenschmid sagt:

    Ich bin immer wieder begeistert über diese nicht alltäglichen Rezepte und das Nachkochen macht Freu(n)de.

  • Hanspeter Niederer sagt:

    Immerhin ein Rezept ohne ermordete Tiere. Reicht aber bei weitem nicht, um als empathiegesteuerter Mensch durchzugehen. Tiere haben Freude am leben und werden genau so ungern niedergemetzelt wie Menschen. So schwer zu begreifen?

  • marie sagt:

    shepherd’s pie, definitiv mein favorit! das erinnert mich an eine, meiner besten zeiten im leben. gb war in jeder hinsicht und, ja, auch kulinarisch(!!!), eine, der entdeckungen in meinem leben – man könnte es liebe nennen… hm… ich glaube, es ist liebe.
    apple crumble mache ich heute noch :P zur freude meiner freunde.

  • lieberlecker sagt:

    So ein Eintopf oder den Shepherd’s Pie nach einem schönen Winterspaziergang … herrlich!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy (aka lieberlecker) :-)

  • Anna sagt:

    HUNGER !!!!!!!!!!!!!! JETZT und SOFORT :-) (-:

  • Clara Goodwin sagt:

    You really made my day! Deadlines im Job, Lazarett daheim, und nur schon mit dem ersten der Rezepte ist ein einfaches, feines Nachtessen garantiert. Kommt genau richtig für mich, danke!

  • Bea sagt:

    Draussen schneit es wie wild; die Rezepte sind dafür perfekt. Ich habe schon öfter Rezepte aus dem Blog nachgekocht und könnte mir eigentlich die ständigen Kochbuchkäufe sparen…. Bisher bin ich nur gut gefahren mit allem Nachgekochten!
    Überhaupt danke für den genialen Blog und die immer sehr anregenden Ideen.

  • Andrea sagt:

    Great recipes! But it’s Shepherd’s Pie, actually…

Kommentar

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