12 Dinge, die Ihre Wohnung nicht braucht

Wir haben von allem zu viel und oft nicht das Richtige. Diese 12 Dinge braucht Ihre Wohnung nicht wirklich, um ein schönes Daheim zu sein.
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Schöne Möbel und persönliche Dinge verwandeln die Wohnung in ein Daheim, das lesen Sie auf Sweet Home fast täglich. Und doch hat man manchmal einfach zu viel oder das Falsche. Es gibt Dinge, die keine Wohnung wirklich braucht oder schöner macht, egal wie verführerisch sie uns angepriesen werden. Diese 12 Beispiele zeigen, was Sie bei der nächsten Aufräumaktion aussortieren können – und dass Umdenken den Alltag erleichtern und das Zuhause verschönern kann. (Bild: 1. Street

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1 — Bettwäschesets 

Mischen Sie lieber, wie hier, Muster und Farben. Das macht ein Bett nicht nur persönlicher und das Leben abwechslungsreicher, sondern erleichtert auch den Alltag. Denn mit dem Mix-and-Match-System kommt nicht gleich alles ins Stocken – bloss weil bei einem Bezug Knöpfe fehlen oder Sie die Grössen der Kissen gewechselt haben. Diese wunderschöne Schweizer Bettwäsche, die sich fantastisch mischen lässt, ist von Fischbacher.

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2 — Vasen für alle Fälle

In den meisten Haushalten stehen Ansammlungen von allerlei Vasen auf oder in Schränken bereit und warten auf genau das Bouquet, das man wahrscheinlich sowieso nie geschenkt bekommt. Blumen sehen eh meist schöner aus, wenn sie ganz unprätentiös in Krüge oder Champagnerkübel gestellt werden. Vasen sind schöne Wohnobjekte. Behalten Sie diejenigen, die Sie wirklich top und dekorativ finden, zeigen Sie diese als Wohnaccessoires. Und kaufen Sie auch neue, wenn Sie Lust haben. In Gruppen aufgestellt und mit ein wenig Grün sehen starke Vasen am schönsten aus. Die edlen Vasen auf dem Bild sind aus der neusten Kollektion von House Doctor und gehören natürlich zu denen, die man haben und zeigen möchte. Verabschieden Sie sich aber von den seltsamen Exemplaren, den trüben, nie mehr richtig sauber gewordenen gläsernen, den ungeliebt geerbten und geschenkten und den wirklich hässlichen! 

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3 — Angesammeltes

Ich bin alles andere als ein Minimalist und durch meine Tätigkeit als Stylistin immer auf der Suche nach hübschen Dingen, die sich gut machen auf Fotos. Dinge, die dann auch irgendwie in meiner Wohnung landen. Aber Zuckertüten – wenn Sie nicht wirklich von schönen, schicken Orten stammen wie diese hier, die Sibella Court von The Society Inc. – machen keine Küche und auch kein Interiorfoto schöner. Zu solchem Sammelgut gehören auch Sojasaucenbeutelchen vom letzten Sushi-Take-away oder Extraknöpfe, die wir mal aus Kleidern geschnitten haben, an die wir uns nicht mehr erinnern. Auch Batterien, Post, Coupons, Charger und Kabel, deren zugehörige Geräte schon lange ausser Betrieb sind, gehören zu dieser Kategorie und ja, auch alte Bastelarbeiten von Kindern, die verstaubt oder verklebt ihren ganzen Charme verloren haben.

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4 — Möbel und Dinge, die im Weg stehen

Schon zehnmal über diesen irgendwie schönen, doch nie wirklich gebrauchten Hocker gestolpert? Es gibt Dinge, die haben wir uns angelacht und in die Wohnung gestellt, so ziemlich auf die gleiche Art, wie wir dieses süsse, geblümte Kleid gekauft und nie angezogen haben. Da gibt es nur eins: weg damit oder wirklich brauchen. Die hübsche Bank im Landhausstil, auf der sich nur Zeitungen stapeln, die grosse Glasvase mit den trockenen Zweigen, die mit viel Staub nie so toll aussehen wie das Beispiel aus dem Wohnmagazin, oder die Kommode, die einfach nie den wohlverdienten Anstrich bekommen hat: Sie alle machen eine Wohnung nicht schöner und das Leben darin nicht einfacher. (Bild über: witanddelight)

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5 — Veraltetes

Gebrauchsanleitungen von Küchen- und Haushaltsgeräten in allen vier Landessprachen plus Englisch und Holländisch brauchen wir, Internet sei Dank, schon lange nicht mehr. Wenn einmal etwas nicht mehr funktioniert, dann finden Sie unter der Eingabe des Modells auf den jeweiligen Herstellerseiten ganz einfach eine Anleitung, oft gar noch mit praktischem Video. Manchmal macht leider das Design nicht mit, wie bei meinem neuen Backofen, dessen Beleuchtung nach weniger als einem Jahr versagte. Da ich keine Ahnung habe, wie man einen Einbaubackofen vom Strom trennt, und mir das relativ gewaltsame Einsetzen von Schraubenzieher im Dunkeln suspekt ist, backe ich schon seit Monaten ohne Licht.

Um bei Veraltetem zu bleiben: Entsorgen Sie auch Ihre DVDs und CDs, sie werden bestimmt keinen Sammlerwert bekommen wie etwa ihre schicken Vorfahren, die Schallplatten.  

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6 — Spezialputzmittel 

Spätestens seit meinem Küchenbrand vor ein paar Jahren weiss ich, wie man am besten putzt, nämlich mit heissem Wasser und ein wenig Abwaschmittel – wirklich wenig! Damit wird fast alles sauber. Für das andere hilft Putzessig und manchmal Zitrone. Auch braucht man besser weiche Lappen und zum Scheuern ein wenig Salz. Entsorgen Sie an der richtigen Entsorgungsstelle alles andere. Denn es braucht nicht für jedes Haushaltsgerät und jede Oberfläche ein völlig neues Mittel. Das ist weder nachhaltig noch umweltfreundlich. (Bild: littlebitfunky)

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7 — Deckenbeleuchtung in jedem Zimmer

Hängeleuchten und Spots an der Decke sorgen nicht für das stimmungsvollste Licht, ausser sie sind tief gehängt. Es ist gut, beim Eintritt in die Wohnung mit einem Schalter neben der Tür sofort Licht anzuschalten, aber das braucht man in den anderen Zimmern nicht zwingend. So müssen Sie also nicht überall Deckenbeleuchtungen installieren, sondern können punktuell für Licht sorgen, beispielsweise mit Steh- und Tischleuchten. Die neuen Hängeleuchten sehen oft – wie Vasen oder andere dekorative Wohnobjekte – toll aus, wenn sie in Gruppen an einen geeigneten Ort gehängt werden. (Bild: beaconlighting)

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8 — Geschirrsets im Dutzend

Wer nicht Kate oder William heisst und in keinem Schloss wohnt und wer kein herrschaftliches Gesellschaftsleben führt mit regelmässigen Dinnereinladungen zu Hause, braucht das Geschirr nicht im Dutzend. Wechseln Sie lieber ab, und kombinieren Sie ungewohnt mit Schalen und Platten. Oder mieten Sie ein Extraset, wenn wirklich mal viele Gäste zu Besuch kommen. (Bild: Jerseyicecreamco)

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9 — Eine Hausbar

Eine Hausbar ist glamourös und eine gute Idee. In der Umsetzung aber eher so was wie ein Gag oder eine Phase, die man durchmacht. Oder man hat sie, weil man wirklich ein tolles Exemplar, wie dieses vom Be-Colorful-Blog, gefunden hat, das man unbedingt in Gebrauch bringen möchte. Meistens aber ist der Alltag anders als in den alten Hollywoodfilmen oder bei «Mad Men», und man kommt nicht nach Hause und mischt sich einen Cocktail. Wer aber trotzdem Lust hat auf eine kleine Bar zu Hause hat, findet hier Ideen und Anregungen. 

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10 — Tassen für alles

Ich bin keine Kaffeetrinkerin, wir machen Tee. Aber natürlich bekommen Gäste oder Handwerker auch eine Tasse Kaffee. Bloss welche Tasse? Espressotässchen, Cappuccinotasse oder ein grosses Glas für einen Macchiato scheinen mir viel zu viel Auswahl für ein Getränk zu sein – und nehmen mit Untertassen auch noch sehr viel Platz im Küchenschrank ein. Deshalb finde ich, dass es mehr Sinn macht, sich für eine eigene, persönliche Art von Tassen zu entscheiden, die dann für alles passt. Es kann nämlich sehr stilvoll und persönlich sein, beim Servieren von Getränken und Mahlzeiten den Traditionen zu trotzen. (Bild: her campus)

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11 — Alles nach Schema

Symmetrie kann helfen, eine optische Ordnung in die Einrichtung zu bringen. Sie darf aber kein Diktat sein. Es braucht nicht zwingend zwei gleiche Nachttischchen mit identischen Lämpchen. Genauso wenig wie nur eine Sorte Stühle um den Tisch herum. Einrichten nach Schema macht keine Wohnung automatisch heimelig. (Bild: Bednest)

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12 — Laternen

Ich habe schon viele von diesen Metalllaternen für Möbelkataloge fotografiert, die Einkäufer stehen ganz offenbar auf sie. Aber glauben Sie mir, sie sind das unnötigste Wohnaccessoire für die Wohnung. Zu Weihnachten oder an einem Sommerfest im Garten machen sie ja noch Sinn, aber im Innenbereich sind sie ganz einfach absurd. Man verbrennt sich die Finger, wenn man sie anfasst, sie werden zu heiss für einen Holzboden, können gefährlich sein auf einem Teppich oder Möbel – und meist, oder fast immer, fällt beim Verstellen die Kerze ins Glas und lässt dieses klirren. (Bild über: Pinterest)

51 Kommentare zu «12 Dinge, die Ihre Wohnung nicht braucht»

  • Martin sagt:

    Frau Kohler, Sie haben vollkommen recht. Da hauptsaechlich ich fuer Staubsaugen und Aufnehmen zustaendig bin (meine zweijaehrige Tochter will immer mithelfen, wirklich?), stehe ich dem verzieren der Wohnung sehr kritisch gegenueber. Fuer mich sind es einfach Staubfaenger und was noch mehr auf dem Boden herumsteht, das muss noch mehr weggeschoben werden bei der Reinigung. Warum nicht vermehrt nur auf das wesendlichste beschraenken. Simplizitaet hat auch seine Schoenheit.

  • Viktor sagt:

    Ja ja, die Laternen! Wir haben hier auch eine stehen. Wann meinst,d ass die das letzte Mal an war? Noch nie! Dabei fand ich die damals so toll, dass wir unbedingt eine brauchten! Heute gebe ich Dir Recht. Man braucht sie wirklich nicht!

  • Deborah sagt:

    Absolut fantastischer Artikel. Ich stimme jedem einzelnen Punkt zu!
    Hilfe beim Umsetzen finden Sie auf: http://www.ordnungsliebeblog.wordpress.com

  • Rainer sagt:

    „The things we own end up owning us“ kann man da nur sagen.
    Leider habe ich auch zu viel Zeugs, dass ich nicht wegschmeissen will, aber natürlich nicht mehr wirklich brauche.
    Man könnte so vieles entsorgen….
    Könnte.

  • Christopher Chandiramani sagt:

    Eine Wohnung ist nach meiner Ansicht kein steriles Museum. Etwas das lebt. Würde mich hier sehr unwohl fühlen.

  • Rico sagt:

    Jeder sollte sich doch in seiner Wohnung wohl fühlen. Und das erreicht man in dem man sie nach seinem eigenen Geschmack einrichtet. Und es ist ja allseits bekannt, dass sich über Geschmack streiten lässt. Ich jedenfalls will nicht in einer Wohnung leben müssen, welche gerade nach den letzten Ideen eines Innenarchitekten (und vor allem seinem Geschmack) eingerichtet ist. Da bleibt meine Persönlichkeit auf der Strecke und das will ich nicht.

  • Benni Aschwanden sagt:

    Definitiv einverstanden mit dem weit verbreiteten Sammeln von allerlei Krimskrams. Bei gewissen Leuten kann diese Aufbewahrungswut zwanghafte Züge annehmen. Nur ja nichts wegwerfen, vielleicht könnte man es ja irgendwanneinmal (!) noch brauchen. Also wenn schon sammeln, dann bitte entweder schön ästhetisch und geordnet ausstellen und in die Wohnung integrieren (ohne sie damit zu dominieren), oder falls dazu keine Lust besteht dann lieber alles unsichtbar in Schränken oder im Keller verstauen. Ausser es ist einem wirklich egal, was andere Leute davon halten.

  • Bettina Baumann sagt:

    folgender Trick erleichtert mir das Wegwerfen unnötiger Dinge: ich stehe mit einer Klappbox vor einem Schrank, lege alles Vorhandene hinein, putze den Schrank mit Essigwasser aus und räume das wieder hinein, das ich unbedingt brauche. Den Rest verschenke oder entsorge ich in den darauffolgenden Tagen.

  • Markus Obrist sagt:

    Ein unnötiger Artikel wie die Empfehlungen auch. Eigentlich nur Produktewerbung für eben das was unnötig ist. Paradox :-)

  • HomeImprovementQueen sagt:

    Dass Laternen überflüssig sind, finde ich überhaupt nicht. Ich wohne in einem alten Holzhaus und will deshalb keine offenen Flammen haben. Dank Laternen, die es mittlerweile in allen Formen, Grössen, Stilrichtungen gibt, kann ich Kerzenlicht geniessen, ohne ständig mit dem Feuerlöscher neben mir auf dem Sofa zu sitzen.

    • Francesca sagt:

      Ich finde Laternen alles andere als überflüssig! Sie haben das treffend beschrieben! Was, wenn mal kein Strom mehr da ist? Laternen geben Licht und Wärme ab und sind sehr heimelig! Wir haben viele Laternen, ich würde keine weggeben! :-)

  • Stephan sagt:

    Beim Backofen würde ich es mal mit den Sicherungen versuchen …

  • Ralph Sutter sagt:

    Sie wissen nicht, wie Sie den Backofen vom Stromnetz trennen? Echt jetzt? Schon mal was von einer Sicherung/einem Schütz gehört? Backen Sie jetzt mit Stirnlampe? Wie sind Sie bis jetzt mit Strom umgegangen? „Keine Ahnung woher er kommt, bei mir kommt er aus der Steckdose“? Ironie off. Sie gehen zum Sicherungskasten und drehen die Sicherung über der Beschriftung „Küche“ o.ä. raus bzw. klappen das meistens blaue entsprechende Schälterli auf „off“. Dann entfernen Sie das Schutzglas über der Glühbirne im Backofen, drehen die kaputte Birne raus, nehmen sie mit in den Laden, kaufen das gleiche Stück, drehen es in die Fassung, Schutzglas drüber, fertig. En Guete.

    • Peter Rölli sagt:

      Danke Herr Sutter für Ihre Belehrung. Wahrscheinlich haben Sie Mühe, Ironien zu erkennen.
      Trotzdem, man sollte Sie für einen Nobel-Preis nominieren für Ihr immenses Wissen in Haustechnik.
      Vielen Dank für Ihren Beitrag.

      • Lichtblau sagt:

        Auch wenn Herr Sutter als etwas unwirscher Facility Manager rüberkommt: Mir helfen solche Anweisungen. Habe die Lebensdauer meines Geschirrspülers ganz ohne eigene Kenntnisse im Reparieren wegen genau solcher Tipps im Internet um ca. 5 Jahre verlängert.

  • Bruno Froehlich sagt:

    Wohnen ist individuell und wer es gemuetlich mag braucht keine Ratschlaege, auch egal was andere denken ueber herumliegendes, stehendes, haengendes, dann hat man CD wegen der Musik und nicht wegen des moeglichen Antikpreis, meist auch Erinnerungen an vergangene Zeit, also persoenliche Kostbarkeit. Hervorragend und Kompliment fuer Hinweis zu unnoetigen Putzmitteln, sieht man das Angebot, die Werbung, man koennte meinen, frueher haetten nur „Dreckschweine“ gelebt – da generiert die chem. Industrie voelig unnoetiges Wirtschaftswchstum und gewaltige Umweltbelastung, bedrohtes Wasser und Muell

  • Stefano Del Rio sagt:

    @Markus Bättiger:
    in Bezug auf CD’s bin ich ganz Ihrer Meinung – letztendlich ist es ähnlich wie bei einer LP-Sammlung…..allerdings muss ich zugeben, dass die meisten CD-Aufbewahrungmöbel optisch wie praktisch nicht viel hergeben und eine lieblos und chaotisch gestapelte CD-Sammlung eher ein Graus ist – aber es gibt auch sehr gute (und bezahlbare) Beispiele….ich selber mag die „entmaterialisierten“ Ton- bzw. Informationsträger ebenfalls nicht besonders…….ansonsten hat die Autorin viele gute Ansätze in ihrem Bericht – Kompliment!

  • Strebel Irene sagt:

    Vielen Dank für diese tollen Ideen. Mit Deckenlampen habe ich auch nichts am Hut. Die einzigen in unserer Wohnung befinden sich im Eingangsbereich und in der Küche. Unnötiges wird bei mir laufend aus Schubladen, Kästen etc. verbannt. Die Brockenstube ist froh darüber.

    • mira sagt:

      @Irene Streber: Toll machen Sie das, da kann ja gar nix mehr passieren!

      • Pius sagt:

        ja, das mit den Deckenlampen habe ich mir auch schon überlegt! Auf den Philippinen haben sie überall Deckenlampen. die strahlen so ein Licht ab, dass es nicht mal möglich ist, zu lesen! Muss alsbald also mal Leselampen organisieren oder nehme eine mit!

      • Lichtblau sagt:

        Fand Ihren Kommentar etwas … speziell, Mira. Bis mir eine Deckenlampe aufging ;-)

  • Böser Wolf sagt:

    Der Wegwerfwahn greift um sich! Dekadenter als alles haben zu wollen ist nur noch, alles weg zu werfen. Und jeden, der’s nicht tut, einen Messie zu schimpfen.

  • Peter Meier sagt:

    Was ist das für eine Karte im obersten Bild?

  • Markus Bättiger sagt:

    Liebe Fr. Kohler

    Ich als CD-Sammler bin entsetzt :)!
    1. CDs sind nicht wertlos. Es gibt unglaublich viele rare CDs, die für hunderte von Franken verkauft werden. Ich denke da an mini-LPs (=CDs in Japan hergestellt), Bootlegs, Boxsets etc. Sie müssten vielleicht einmal in die Welt eines CD-Sammlers eintauchen. Sie würden staunen.
    2. Ich mag Dinge zum Anfassen. Genauso, wie eine Bücherwand wohnlich sein kann, kann es auch eine CD-Sammlung sein. Und von digitalen Büchern und mp3-Files halt ich wenig.
    3. Ach Vinyl war bis vor 5 Jahren quasi wertlos. Vinyl ist mir aber zu schwer, umständlich und zu anfällig.

    • mia sagt:

      @MB. Ach Herr Bättig, wie recht Sie doch haben! Aber finden Sie nicht, dass all diese Erklärungen der Mühe nicht wert sind und Sie sie vielleicht besser dem nächstbesten Laternenmast mitteilen sollten, anstatt sie ausgerechnet bei Frau Kohler zu deponieren?

  • maja sagt:

    Die Badezimmer sind auch oft überfüllt mit abgelaufenen Kosmetikartikel.
    Was ich gar nicht haben kann sind Gegenstände auf dem Spiegelschrank.
    Ich mag kein herumstehendes Kleinzeugs das ich beim Putzen hochheben muss.

    • mia sagt:

      @Maja: …und vor allem keine Haufen schmutziger Wäsche in der Badewanne, hinter dem zugezogenen Duschvorhang. Ich weiss nicht, wie das heute ist, früher jedenfalls, war es eine beliebte Deponie der vielgelobten Schweizer Hausfrau mit drei Kindern.

  • Mara sagt:

    Ganz klar einverstanden mit Nr.6. Wenn man immer ein wenig putzt und nicht wartet bis die Wohnung ein Saustall ist, dann reicht ein gutes Abwaschmittel durchaus. Diese speziellen Putzmittel, die einem ja die Arbeit nicht unbedingt leichter machen, belasten unsere Umwelt, und sind auch verantwortlich für viele Allergien.

  • Lisa Secondo sagt:

    1 Tasse für alles – okay. Aber 32 Tassen auf Abruf im Staub-, und Fettdunst der Küche aufgehängt – igitt.

  • Dieter Neth sagt:

    Mir fehlt da ein Punkt: Teppiche! Wir haben diese Staubfänger, wo man ständig drüberstolpert und nur einen Haufen Mehrarbeit machen schon lange aus der Wohnung verbannt. Aber keine Deckenlampen? Auch hier gilt: Wieso was auf den Boden stellen, wenn man es vermeiden kann? Für uns galt immer: Eine Wohnung ist dann heimelig, wenn sie praktisch ist und keine Arbeit macht – damit man Zeit hat für das wirklich Wichtige. Nicht jeder kann sich nämlich eine Haushaltshilfe leisten

    • Teppiche sind keine Staubfänger, im Gegenteil, ohne Teppiche bilden sich Staubwolken überall. Wollteppiche sind zudem einfach zu reinigen, bloss gut staubsaugen, Wolle ist ein Naturprodukt und selbstreinigend.

      • Kathrin Bachmann sagt:

        Aber Teppiche können gefährliche Stolperfallen sein, die man, vor allem mit zunehmendem Alter, entfernen sollte, denn sie verursachen viele Haushaltunfälle.
        Wenn man einen schönen Parkettboden hat, dann finde ich es auch schade, ihn mit Teppichen zuzupflastern.

        • Hermann Klöti sagt:

          Halten sie sich doch einfach häufiger draussen auf – da können sie das Nichtstolpern auf gesunde und vergnügliche Art erlernen!

          • Ilse sagt:

            Stimmt, draussen bin ich noch nie über einen Teppich gestolpert. Wie recht Sie doch haben.

        • Luisa Haltner sagt:

          Wie kann man nur über Teppiche stolpern?! Unverständlich.
          Teppiche sind nicht nur Schalldämpfer, sie sind auch Kunstwerke, jedenfalls diejenigen, unter denen ich „Teppich“ verstehe. Persische und Berber sind für mich Kunst, Lebensqualität, Dekoration, Stimmungsmacher, Kontrapunkte zu den Möbeln, Wärmequellen usw. – eben Kultur und nützlicher Luxus!

          • ABCDEFG sagt:

            Seh‘ ich auch so!

          • marusca sagt:

            @LH: Das haben Sie wunderbar ausgedrückt. Genau so empfinde ich auch. Schöne, kostbare Teppiche bringen eine schöne Einrichtungen erst richtig zur Geltung und verleihen einem Haus oder einer Wohnung nicht nur Eleganz, sondern auch wohltuende Behaglichkeit.

          • Lichtblau sagt:

            Ganz Ihrer Meinung, Luisa. Und über Perser oder Berber stolpert natürlich niemand. Gemeint sind wahrscheinlich diese rutschigen Baumwollmatten im Miniformat, die man öfter in Küche oder Bad sieht.

        • ABCDEFG sagt:

          Auch diese Annahme halte ich bei allem Respekt für zu pauschal. Nicht alle älteren Leute sind schlecht zu Fuß oder halbblind und unkonzentriert. Und selbst ein großer Teppich bedeutet nicht zwingend, dass man vom Parkett nichts mehr sieht.

        • marusca sagt:

          Wenn dauernd über den Teppich und sonst noch über alles mögliche gestolpert wird, ist es definitiv Zeit fürs Altersheim und den Rollstuhl.

      • Böser Wolf sagt:

        Und wieso bilden sich mit Teppichen nicht überall Staubwolken? Eben: weil der Teppich den Staub fängt, wie es sich für einen stolzen Staubfänger nun mal gehört.

    • ABCDEFG sagt:

      Teppiche machen sie einen Raum auch akustisch funktionstüchtig, weil es den Hall nimmt. Es isoliert auch, z.B. wenn der Nachbar im Stock weiter unten mal wieder am Heizen spart. Stolperfallen vermeidet man dadurch, dass man dicht geknüpfte Teppiche nimmt, die dann mit einer niedrigen Florhöhe auskommen, zudem sollten Teppiche eine gewisse Mindestgröße haben und strategisch sinnvoll im Raum liegen. Nicht zuletzt gibt es dann auch auf dem Boden dadurch zusätzliche Sitzgelegenheiten, was übrigens nicht nur Kinder nutzen.
      Wenn Sie Teppiche reinigen lassen wollen, rufen Sie einfach einen Teppichhandel in der Nähe an – die holen das Werk auch ab und bringen es zurück. Das lohnt sich.

    • Marcus Ballmer sagt:

      Dann wäre für Sie eine Garage der richtige, über alle Massen heimelige Ort, Dieter Neth: rundum Betonwände, inklusive Fussboden und Decke. Die machen gar keine Arbeit. Kann man ab und zu mit dem Schlauch abspritzen und sauber ist. Deckenlampe hat es auch. Meist eine gemütliche Leuchtstoffröhre. Die ist sparsam.

  • dr house sagt:

    ausnahmsweise mal einverstanden. besonders mit punkt 7! mir wurde meine ehemals schöne aussicht verbaut und jeden abend blicke ich total fantasielos eingerichtete wohnungen, wo in JEDEM zimmer eine «funzel» an decke hängt… besonders hässlich: die neonröhre in der küche! wenn man nicht genau hinkucken würde, könnte man meinen; es seien büros oder notwohnungen. ich finde das spielen mit licht sagenhaft und es muss nicht teuer sein.

    • Hermann Klöti sagt:

      dr house: Richten sie doch einfach ihre eigene Wohnung ihrem Geschmack entsprechend ein, dann können sie sich den Blick auf Nachbars Einrichtungen sparen……….

    • Thomas sagt:

      In den ‚phantasielosen‘ Wohnungen stolpert man dafür nicht über sinnlose, Wandleuchten, die übermässig Platz brauchen, oftmals ein besch…. Licht abgeben und meinstens qualitativ auf dem Niveau eines Möbelgeschäfts mit vier Buchstaben sind.

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