Die schicke Hochhaus-Hütte

Wie ein grosser, eleganter Jäger-Hochsitz ragt das Holzhaus des amerikanischen Architekturbüros Olson Kundig aus der Landschaft heraus.

Architektur: Tom Kundig

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Beim Anblick dieses einzigartigen Landhauses denkt man an einen Hochsitz, an einen japanischen Pavillon oder an ein Minihochhaus. Es steht im amerikanischen Staat Washington mitten in der Landschaft und dient einer Familie, die in der Stadt wohnt, derzeit noch als Ferienhaus und später als möglicher Hauptwohnsitz.

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Der Innenausbau, eine Mischung aus Stahl, Holz und Glas, bekommt durch das Einsetzen von Schwarz eine männlich wirkende Eleganz, die auch in der Möblierung aufgenommen wird. 

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Aussentreppen aus Stahlgitter und grosse Veranden umhüllen das Haus und verleihen ihm eine gewisse Leichtigkeit.

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Das Haus hat drei Stockwerke. Das Erdgeschoss dient als Garage, Stau- und Abstellraum, in der mittleren Etage befinden sich der Eingang und zwei Schlafzimmer mit Badezimmern und zuoberst sind das Wohnzimmer und die Küche zu finden.

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Im Spiel mit der umliegenden Landschaft steht das Haus auf eigenständige, elegante Art mitten in der Landschaft. Entdecken Sie auf der Website der Architekten Olson Kundig noch mehr von diesem ausserordentlichen Haus. 

29 Kommentare zu «Die schicke Hochhaus-Hütte»

  • Walter Strahm sagt:

    Bei SWEETHOME werden immer wieder spezielle und innovtive Bauten gezeigt. Leider sind ähnliche Projekte in der total überregulierten Schweiz unmöglich. Die Folgen sind sichtbar, banale Chalets und überall Abbruchobjekte. Unsere sehr guten Architekten wandern aus oder arbeiten im Ausland.

  • Thomas Melcher sagt:

    Ist schon schön als Ferienhaus. Aber dauerhaft im Wald wohnen möchte ich nicht unbedingt. Ich war schon oft in Nordamerika oder Skandinavien und kann nur sagen wenn man tagtäglich nur noch Bäume und Wald sieht so bekommt man irgendwann den Koller. Das ist fast wie wenn man in einem Tal wohnt und rundum nur Felswände sieht, da verlierst du irgendwann die Weitsicht.

  • Cathrin sagt:

    Bei Tag und Licht betrachtet sieht das Haus aus wie eine Zeche irgendwo im Ruhrpott. Von der Idee her ähnelt es dem Heidi Weber Haus.

  • R. E. Schaub sagt:

    Wirklich ein schönes kleines Ferienhaus in einer tollen Umgebung. – Schön für diese Familie. – Allerdings bleiben da ein paar Fragen offen: 1. Gibt es dort so etwas wie eine Bauzone bzw. benötigt man eine Baubewilligung? 2. Ist es wirklich sinnvoll, mitten in der Natur zu bauen? Kann in dieser Gegend jeder mitten in der Natur bauen? Oder bekamen die Eigentümer eine Sonderbaubewilligung? Falls ja, warum?

  • Peter Müller sagt:

    Wenn unten die Tür Normalmasse hat, passt ganz knapp ein kleines Auto rein, aus dem man jedoch nicht mehr aussteigen kann.
    Zudem ist die sogen. Garage deutlich über dem Boden. Also muss noch eine schräge Rampe hin, die im Winter geheizt werden muss.
    Ziemlicher Blödsinn, das Ganze, denn immerhin müsssen für das kleinen Häuschen diverse Versorgungsleitungen in den Wald verlegt werden. Auf Internet kann man vielleicht noch verzichten und vielleicht ist ein Natel-Netz in der Nähe. Aber elektrisch, Zu- und Abwasser ist das Mindeste. Ganz zu schweigen von Fernheizung.

    • tina sagt:

      ich vermute, mit garage ist einfach ein überdachter parkplatz gemeint, und der raum ist wie eine garage nutzbar, in der nicht auch noch ein auto steht: stauraum aber kühl. also ich finds super

      • Eduard J. Belser sagt:

        Die sogenannte Garage dürfte eher ein Abstellraum für Velos und Feuerholz sein. Er ist aber auch zum Velos abstellen nicht besonders gescheit zugänglich und das Feuerholz muss die Treppen hinauf getragen werden. Fraglich ist auch ob das Haus überhaupt vernünftig zu beheizen ist, da sind grösste Zweifel angebrachtAber eben, der Architekt wohnt vermutlich auch nicht selbst in dem Haus und muss sich nicht selbst über seine Furzideen ärgern. Typisch für diesen Berufsstand!

  • John Kipkoech sagt:

    Als Ferienhaus im Sommer ist das Häuschen ein Hit, aber mit Treppensteigen darf man keine Mühe haben. Aber im Winter ist das Ding wohl kaum zu beheizen – somit bleibt es eine Spielerei

  • Irene feldmann sagt:

    Nach öffnen des linkes verschaulicht sich mir eine Welt der interessanten Architektur, weit ab von 0815….das Oceanhaus in Hawaii ermöglicht mir das träumen.

    • Barbara Rina sagt:

      Oh ja, was für Projekte man dort sehen kann. Das Turmhaus im Wald gefällt mir am aller wenigsten. Sie haben recht: das Oceanhouse in Hawaii ist genial!

  • Enrico Veritas sagt:

    genial, kunstvoll, sogar als einzelobjekt schön platziert.
    unpraktisch zugleich.
    über kunst lässt sich aber nicht streiten.

  • Helmut sagt:

    Tolles Haus! Bekäme man im über-regulierten Europa nie genehmigt.
    Keine Nachbarn zu sehen, wie angenehm! Mein Traumhaus.

  • Enki Letho sagt:

    Mmmhh – wieviel Holz die im Winter wohl verbrennen müssen! Gibt’s auch einen Standard für „Massivenergie“bauweise?

  • Raphael Stein sagt:

    In männlichem Schwarz sind auch etliche Architekten gekleidet. Oder Designer, oder Werber.
    Der Turm spiegelt auf extreme Art und Weise den Erschaffer ab. Ob das für ein langes drin wohnen ausreicht ist mir nicht klar. Für eine flüchtige Ferienbeziehung ist der Turm perfekt.

  • Eduard J. Belser sagt:

    Chici-Mici-Architektur und als geplanter Altersitz ausserordentlich unpraktisch und besonders im Winter sogar völlig untauglich. Aber der Herr Architekt muss ja nicht selbst drin wohnen und sein Honorar ist längst bezahlt, wenn die Bewohner sich im Alltag über die konzeptionellen, nicht behebbaren Mängel des Hause zu nerven beginnen. Hauptsach er hat sich mit etwas spektakulär in der Landschaft stehendem selbst verwirklicht und seinem Ego ein Zückerchen verpasst.

    • Ed sagt:

      Ja, da muss ich leider zustimmen. Ich sehe keinen Grund, warum man mitten im Wald ein freistehendes dreistöckiges Aquarium bauen sollte. Weder nimmt die Form irgendwas von der Umgebung auf, noch befindet sich die obere Etage direkt in den Baumkronen oder hat irgendeinen anderen Bezug zu seiner Umwelt. Aussichtstechnisch scheint sich da oben auch nichts zu verbessern.
      Für mich ist das komplett unmotiviert in seine Umwelt hingesetzt.
      Schade, da hätte sich sicher mehr an dieser Stelle machen lassen.

      • William Meyer sagt:

        Nur zwei dinge auf dieser Welt sind uns sicher: der Tod und der unendliche Neid unserer Mitbürger…

        • Irene feldmann sagt:

          :::)))))Amen!!!!

        • Werner Holliger sagt:

          Vielleicht, Herr Meyer, gibt es noch ein weiteres Ding, das sicher ist; Architekten, die vergessen haben, was ein Bildhauer schon 1852 bezüglich Architektur gesagt hat:

          form follows function

          Bei diesem Hüsli ist Ihrem Vorkommentator beizupflichten, welcher meint, da hätte man mehr an dieser Stelle machen können. Man hätte nämlich ein tolles, bewohnbares Haus hinstellen können, das nicht nur als Übungsgelände für Treppensteigerinnen und Treppensteiger taugt.

        • Hansi Lebrecht sagt:

          bester kommentar herr Meyer! :)

          es ist eigentlich unglaublich, wie wir (deutsch)schweizer drauf sind, bzw. über die jahrzehnte geformt wurden zu politisch korrekten nachplapperis und elenden besserwissern. ich schäme mich für uns alle.
          das haus ist schön, nicht so gäbig heizbar und steht am waldrand – na und …

          • Eduard J. Belser sagt:

            Das mit dem grossen Rad, über das sich alle grossen Fensterflächen zentral mit Schiedeläden verschliessen lassen, ist eigentlich das einzig wirklich innovative und gescheite an dem Haus.

  • Don Max sagt:

    Leider fehlen wie in allen Artikeln dieses Blogs die Grundrisse!
    Fotos der Schlafzimmer wären auch informativ, aber vor allem: Grundrisse her!

  • Markus sagt:

    Von aussen der Hammer! Innen nehmen die breiten schwarzen Streben und Stützen dem Haus vieles seiner Leichtigkeit, auf mich wirkt es fast schon bedrohlich. Aber mit ein paar farbigen Einrichtungsgegenständen könnte ich es mir wunderbar gemütlich machen.

    • tina sagt:

      mit dem grossen rad hat es doch eher etwas von einem schiff. die streben und stützen wirken irgendwie mechanisch. wie eine alte fabrikationshalle. mag sein dass das nicht leicht wirkt, aber ich finds toll

Kommentar

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