Umdenken!

Beim Einrichten und Dekorieren lohnt es sich manchmal, Dinge anders zu tun als gewohnt.
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Eine Box als Extrazimmer

Umdenken wird im Englischen auch oft mit «thinking out of the box» bezeichnet. Um eine Box geht es auch bei dieser Idee: Loftwohnungen und anderen grossräumigen Behausungen fehlt es meist an Raumaufteilungen, weil alles offen ist. Warum also nicht einfach mit einer Holzbox einen Raum im Raum kreieren? Hier ist ein gemütliches Essstübchen entstanden, aber vorstellbar wären auch eine Schlafgelegenheit oder eine Kinderspielecke in einer Box. (Bild über: Gravity)

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Ein Regal für Licht 

Regale installiert man meist, um Bücher oder andere Dinge einzuordnen. Dieses Regal aber ist eher eine Art Dach mit eingebauten Lichtern, die die Sitzecke stimmungsvoll beleuchten. Dass man gleich noch ein paar Pflanzen oder hübsche Dinge darauf platzieren kann, ist selbstverständlich. (Bild: 55 Kvadrat)

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Ein Schrank im Wohnzimmer

Eines der besten Einrichtungsprinzipien ist: keine Regeln befolgen, sondern eigene kreieren. Da passt auch mal ein Schrank ins Wohnzimmer. Er bringt Farbe und ein neues Material in den Raum und bietet Stauraum für Dinge, die man nicht immer sehen möchte. Im Gegensatz dazu können Sie mit einem Sideboard im Schlafzimmer für mehr Wohnlichkeit sorgen. (Bild über: Frenchy Fancy)

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Der Tisch an der Wand

Nur weil man immer von einer Tischrunde spricht und gerade alle auf einen grossen Holztisch mit Eames-Stühlen setzen, müssen Sie es nicht unbedingt so machen. Ein Tisch, der an die Wand geschoben ist, kann sehr gemütlich wirken und so mehr Platz zum Wohnen schaffen. (Bild über: seaofgirasoles)

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Ein Teppich als Blickfang

Teppiche waren früher in Europa vor allem Kunstwerke und viel zu schade, um sie auf den Boden zu legen. Man legte sie über Tische, auf Möbel und hängte sie an die Wand. Mit einem Teppich an der Wand bekommen Sie erst noch schnell viel Farbe in den Raum. (Bild über: the designfiles)

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Das Bücherregal ins Schlafzimmer

Das Schlafen war in vielen Regionen Europas bis tief ins 18. Jahrhundert nicht wirklich eine Privatangelegenheit. Man teilte sich die Schlafräume mit der ganzen Familie, Bediensteten und noch früher auch mit Tieren. Frauen hielten in ihren Schlafräumen Salons ab, wohnten da und nahmen auch Mahlzeiten dort ein. Was wir definitiv in unsere Zeit und unseren Alltag mitnehmen können, ist die Öffnung des Schlafzimmers für mehr Wohnlichkeit. Ein guter Anfang ist zum Beispiel ein Bücherregal, gefüllt mit Lieblingsbüchern und schönen Dingen. (Bild über: Batixa)

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Ein Schrank als Büro

Manchmal geht alles in einem: Ein klassisches USM-Regal mit Klapptüren ist geeignet, um zu Hause ein kleines Büro einzurichten. Die Klapptüren sind nämlich stark genug, um ziemlich viel daraufzustellen; eine Freundin von mir bestätigte mir, dass sie ihren dreijährigen Sohn bestens aushielten! (Bild über: Gravity)

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Ein Sitzplatz in der Küche

Einbauküchen fehlt es meist an Gemütlichkeit. Also schaffen wir sie doch einfach, wo wir können: mit einer kleinen Bank, einem Hocker oder einem Sessel. (Bild über: seaofgirasoles)

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Ein Kästchen in die Küche

Auch dieses hübsche kleine Kästchen von Ib Lausen bringt neben zusätzlichem Stauraum Stimmung und Gemütlichkeit in den oft unterkühlten Alltagsraum.

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Ein Regal um die Badewanne

Zugegeben, dies ist ein besonders hübsches Badezimmer – nicht von der Sorte, die wir in den meisten Mietwohnungen antreffen. Aber die Ausgangslage, eine Badewanne an der Wand, ist sehr verbreitet. Lassen Sie schlichte Regale und Spiegel einbauen, und verwandeln Sie damit das Alltagsbad in etwas Schickeres, Eleganteres – ganz abgesehen davon, dass Sie mehr praktischen Stauraum bekommen. (Bild über: Frenchy Fancy

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Eine Vitrine für Ordnung

Mehr Ordnung bekommt man ganz klar mit einer Vitrine. Einem Möbel, das bei uns eher zur Ausstellung von Sammelstücken gebraucht wird. Auch hier hilft Umdenken. Benutzen Sie eine Vitrine, um all das reinzutun, das sonst einfach herumliegt. Denn auch ein Durcheinander wirkt hinter Glas wie ein kleines Kunstwerk. Das habe ich zum Beispiel in Kinderzimmern so umgesetzt angetroffen. Diese Vitrine mit praktischen Schiebetüren ist von Ikea.

 

25 Kommentare zu «Umdenken!»

  • Lucas sagt:

    Ich finde diesen Artikel sehr interessant. Mit dem Autor bin ich im Großteil einverstanden.

  • Deborah sagt:

    Danke. Da gibt es einige Tipps, die ich umsetzten möchte.
    Den Tisch an die Wand geschoben haben wir letztens auch. Das ist ideal!
    http://www.ordnungsliebeblog.wordpress.com

  • jenny callaghan sagt:

    Blah blah blah jeder kann so einrichten wie es gefaellt

  • Jack Stoffel sagt:

    „Ein Regal für Licht“? – Was soll das? Wie man guten Gewissens oben auf dem Regal direkt unter der Zimmerdecke, wohin sich garantiert nie ein Sonnenstrahl verirrt, eine Pflanze platzieren kann, ist mir schleierhaft. Das arme Hängegewächs auf dem Bild hat keine Chance. Sie wird eine kürzere Weile kümmerlich dahinvegetieren und dann sterben.

  • Christina sagt:

    Bei den meisten früheren Empfehlungen konnte ich nur den Kopf schütteln. Doch diese hier sind fast alle wirklich gut und riechen nicht nach eingekauften Staubfängern. Merci.

  • filosof sagt:

    Die Box im Extrazimmer – was würde Feng Shui dazu sagen? Klaut Platz, verstellt den Rest des Sofas, wirkt mit dem Tannenholz neben rosa Wand und Linolboden unharmonisch. Und wie staubt man das Dach ab? Sieht aus, als wüsste man nicht, wohin im Winter mit der Gartenlaube.

    • Michu sagt:

      Mir ist eigentlich egal, was der Feng Shui dazu sagt. Den lade ich nicht zu mir nach Hause ein.

    • The American sagt:

      Feng Shui ist ja zum Glück nicht der Massstab dieses Blogs. Wo kämen wir denn da hin?

      Ich finde die box toll, allerdings braucht man zweifellos auch den Platz dafür und evtl. is sie nicht kompatibel mit Bodenheizung.

    • Lira sagt:

      Wie man das Dach abstaubt? Gar nicht, bleibts eben staubig, who cares!
      Und was Feng Shui dazu sagen würde? Nochmals who cares! Zum Glück gibts noch Leute, die eigene Ideen haben und nicht alles von einem Guru absegnen lassen.

  • starfish sagt:

    coole Ideen – unkonventionell ist immer gut.

  • Ellen sagt:

    http://derschneevongestern.blogspot.ch/2015/11/aus-der-komfortzone-um-die-ecke.html

    „Thinking out of the box“ – völlig falsch…siehe Link.

  • Ri Kauf sagt:

    Ein toller Blog einmal mehr, Frau Koller! Viele hübsch Ideen! Vielen Dank. Die Lichterschiene finde ich besonders toll und auch noch praktisch, gibt sie dort doch Licht wo es sonst eher dunkel wäre.

  • Barbara sagt:

    Der erste Einrichtungsblog, den ich nicht gut finde. Tisch an der Wand? Kannmir kaum was biederes vorstellen.

    • Conny sagt:

      Nun, bei Platzmangel finde ich das einiges gemütlicher als den Tisch in den Raum zu stellen und sich dafür auf jeder Seite durchquetschen zu müssen …

    • Ri Kauf sagt:

      Da mangelt es Ihnen aber an Vorstellungskraft und Kreativität.
      Mein Esstisch steht an der Wand. Allerdings weil es platzmässig sonst gar nicht geht. Wenn ich Gäste habe, ziehe ich ihn einfach ein bisschen nach vorne, mehr geht nicht weil dann ein Absatz kommt, und so haben alle schön Platz.
      Es kommt ja meistens nicht auf das Was sondern auf das Wie an.

    • Sara sagt:

      Guten Tag Barbara – was ist denn bieder an einem Tisch an der Wand? Ich wohne in einer kleine 2-Zimmer Wohnung und habe meinen schwarzen quadratischen Tisch an die Wand gestellt und mit moderne Plexiglasstühle mit runden schwarzen Stahlrohrbeinen ergänzt – alles andere als bieder, und erst noch extrem platzsparend!!

    • maya sagt:

      oje…dann bin ich wohl oberbieder. Unser Tisch an der Wand sieht aber super aus und eigentlich muss es ja jedem selbst gefallen. Und wenn man nicht 50m zur Verfügung für ein Esszimmer hat, muss frau einfach das bester draus machen :-) (und dann ist halt bieder – who cares..)

    • Herbert sagt:

      Als noch biederer sehe ich nur den Wandteppich. Da krieg ich durchs Kopfschütteln fast ein Schleudertrauma.
      Das Regal fürs Licht hingegen finde ich klasse.

    • Michu sagt:

      „Der erste Einrichtungsblog, den ich nicht gut finde.“

      Lustig, bei mir ist es genau anders rum.

Kommentar

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