Wohnen wird sexy

Wohnen bedeutet auch Atmosphäre schaffen. Wir möchten die Dinge, die uns umgeben fühlen, uns mit Schönheit und manchmal auch mit ein wenig Glamour umgeben. In Magazinen und Katalogen werden Einrichtungen immer öfter sinnlich, stimmungsvoll und inspirativ präsentiert. Zum Glück für uns, denn das fördert die Freude am Wohnen und regt an, ab und zu etwas zu verändern.

 

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1 — Mit Schönheit schlafen

Schlafen in wirklich schöner, edler Wäsche ist so, wie schöne Lingerie zu tragen. Man fühlt sich sexy, perfekt angezogen, spürt die Qualität auf der Haut und geniesst es, total chic zu sein. Entscheiden Sie sich in Sachen Bettwäsche für weniger, aber mehr! Also kein übervoller Schrank mit zweitklassiger Wäsche, sondern lieber einzelne, auserlesene Kombinationen. Mischen Sie auch mal Muster und Farben, bedecken Sie das Bett mit schönen Decken und – ein wiederkehrender Rat von Sweet Home: Wechseln Sie die Bettwäsche mindestens einmal pro Woche. Exquisite Bettwäsche in Schweizer Qualität gibt es von Christian Fischbacher: hier ein brandneues zartes Blumendessin auf feinster Baumwolle.

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2 — Mehr Stimmung im Wohnzimmer

Eigentlich braucht es wenig, um das Wohnzimmer gemütlicher wirken zu lassen. Das Sofa steht im Zentrum – aber lassen Sie es bitte nicht allein. Es braucht Ablagefläche, am besten auf beiden Seiten. Und natürlich Licht. Hier ist Inszenierung gefragt. Entscheiden Sie sich für tolle Lampen, Tisch- oder Stehleuchten, die dimmbares Licht bieten. Streichen Sie ruhig auch mal die Wände ein wenig dunkler. Nichts gegen lichtdurchflutete Räume – aber mal ehrlich: Gemütlichkeit kommt in einem überstrahlten Raum nicht auf. Stellen Sie zu Ihrem Sofa auch Sessel, und zwar so, dass man zusammensitzen kann und eine Konversation entstehen kann. Wählen Sie als Couchtisch lieber mehrere kleine Tische anstelle eines grossen. Das vermittelt Leichtigkeit und ist unkomplizierter, da auch mal verstellbar. Und wählen Sie Teppiche, denn schöne Böden wirken zwar toll auf Fotos, aber in einem Wohnzimmer möchte man nur Teile vom Boden sehen und dafür die Wärme und den Komfort von edlen Teppichen spüren.  Alles von Cassina.

 

 

 

 

 

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3 — Kleine Ausstellung des eigenen Lebens

Sinnlichkeit in der Wohnung vermittelt auch der Ausdruck der Persönlichkeit. Stellen Sie Ihr Leben aus, auf dem Regal. Denn wozu die vielen schönen Dinge, die Erinnerungen und die Inspirationen, wenn man sie aus einer Kiste herauskramen muss? Füllen Sie ganz einfach Ihre Regale damit, verändern Sie auch ab und zu mal was, kreieren Stillleben, stellen Bücher dazwischen oder umgekehrt. Zeigen Sie das, was Sie haben, schliesslich sind Sie es, die hier wohnen, nicht Freunde oder Gäste. Die Einrichtung stammt von dem renommierten Mailänder Dimore Studio.

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4 — Das Zusammentreffen der Stars

Gutes Design gehört in den Wohnbereich. Aber so ähnlich wie auf dem roten Teppich ist es auch zu Hause: Ein Star allein wirkt manchmal entweder deplatziert, verloren oder völlig unglamourös. Er braucht andere Stars um sich herum. Eine gelungene Mischung ist hier angesagt. Wie die perfekte Gastgeberin Menschen zusammenbringt, die sich in ihrer Unterschiedlichkeit gut ergänzen und unterhalten, stellt man starke Designstücke am besten so, dass sie sich gegenseitig unterstützen, jedes genug Aufmerksamkeit bekommt und sie zusammen eine spannende Kombination bilden. Das sonnengelbe Regal ist von USM, der Tisch von Classicon bei Wohnbedarf, die Stühle Vintage Saarinnen von Nord 3 und die Accessoires von Artiana.

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5 — Kleiner Aufwand – grosse Wirkung

Wählen Sie unterschiedliche Farben und Textilien – und schon kommt Sinnlichkeit auf. In der neuen Herbstkollektion des Möbelhauses Pfister entdeckt: Ein edler Plüschpouf auf Rollen, Bettwäsche aus Leinen, Samtkissen und leichte Wollplaids.

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6 — Die Verschmelzung von Sinn und Sinnlichkeit

Auch strenge Möbel können durchaus sinnlich inszeniert werden. Ob Sie nun ein edles USM-Regal im Büro oder zu Hause einsetzen – sie müssen nicht die ganze Wohnung mit Stahl und Glas gestalten. Kombinieren Sie warme Farben dazu, an den Wänden und auf dem Boden. Ein auserlesener Vintageteppich hilft dem Letzteren. Stellen Sie schicke Vintagestücke dazu. Auf dem Arbeitstisch darf ein frischer, üppiger Blumenstrauss nicht fehlen, und auf dem Regal gilt: Das Schöne zeigen, das weniger Attraktive verbergen.

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7 — Mehr Glanz im Alltag

Ganz klar, Kupfer hat sich zum Bleiben entschieden und zeigt sich in Form von allerlei Alltagsgegenständen. Da sind zum Beispiel diese prächtigen Schalen von Rockett St. George, bei Interio habe ich hübsche, verstellbare Arbeitsleuchten entdeckt oder bei Artiana die erstklassigen Designaccessoires von Tom Dixon.

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8 — Silberne Wolken und mitternachtblauer Himmel

Poesie kann auch in die Wohnung kommen, auch das in Form von Farbe und Stoffen. Diese Kombination von mitternachtblauem Samt auf dem Bett und silbergrauen Vorhängen und Kissen ist schon mal ein kleines Wohngedicht, alles von Christian Fischbacher.

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9 — Prinzessin mit kleinem Budget

Viele Kommentare auf diesem Blog drehen sich um das Budget. Dabei bringt viel Geld selten auch Glück und meistens auch nicht viel Stil. Fantasie ist gefragt! Dabei können zum Beispiel auch günstige Labels wie H+M Home helfen. Hier kann man online kleine Dinge für wenig Geld erstehen und sich damit den Alltag verschönern.

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10 — Ein Thron für Wohnbegeisterte 

Sitzen, lesen, ausspannen – dafür eignet sich der Sessel am besten. Ein Sofa muss man teilen, auf einem Sessel ist man Alleinherrscher. Oft sind aber vor allem moderne Sessel kühl und «männlich». Das muss nicht sein! Deshalb gibt es den Sessel Realp von den Schweizer Designern Stauffacher Benz für Atelier Pfister nun in ganz vielen sinnlichen Farben und Stoffen, von zarten gebrochenen Rosétönen über Stahlblau bis hin zu Gelb oder Grau.

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11 — Damit kommen Ecken gross raus 

Die Inszenierung ist mittlerweile in Wohnkatalogen ein grosses Thema: Man hat begriffen, dass trotz Internet und Schnäppchenjagd Einrichten und Wohnen vor allem eine sehr persönliche und emotionale Angelegenheit ist. Einige Möbelhäuser, wie Ikea oder Pfister, zeigen solch inspirative Bilder auch auf ihren Blogs: So steht hier das raffinierte Eckmöbelchen aus der PS Kollektion von Ikea in einem traumhaft blauen Raum und macht nicht nur Lust, das Möbel zu kaufen, sondern auch den Pinsel in die Hand zu nehmen.

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12 — Accessoires wie Edelsteine 

Diese kleinen Dosen wirken wie «A Million Dollars», sie sind aus Plexiglas in Edelsteinform und putzen Nachttischchen, das Bad oder eine Kommode heraus, und das auch ohne eine Million Dollar (von H+M Home).

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13 — Tischrunde mit Charakter 

Gegensätze ziehen sich an, das gilt im Leben, in der Liebe und auch beim Einrichten. Entscheiden Sie sich lieber für unterschiedliche Charaktere, und schaffen Sie Platz dafür, ein Beispiel ist diese gemischte Tischrunde von Ikea.

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14 —Kleine Dinge, die die Sinne wecken

Wohnen für alle Sinne bedeutet: riechen, sehen, tasten, hören. Das fängt bei schönen Vasen an, geht über frische Blumen, ein Feuer im Cheminée, etwas Feines, das auf dem Herd köchelt; zu edlen Materialien, tiefen und leuchtenden Farben hin zu ganz einfach mehr Freude und Lust am Wohnen und Sein. Alles von Zara Home.

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Wieso nicht ...

... heute Abend Crêpes servieren?

Crêpes sind ein beliebter, einfacher und individueller „Znacht“ bei dem jeder eine andere Füllung wählen kann. Backen Sie viele Crepes, servieren Sie sie mit verschiedenen Füllungen, ganz wie auf dem Crepe-Stand: Nutella, Apfelmus, Schinken, Käse oder geschmolzener Butter. Ein kleines Fest für die ganze Familie! (Bild über: Butter,Flour, Eggs)

17 Kommentare zu «Wohnen wird sexy»

  • Nele sagt:

    Da sind echt gute dekorationen dabei. Die Räume kommen dabei echt gut zur Geltung – vor allem durch das gemütliche Licht im ersten und zweiten Bild !

  • Muecher sagt:

    Mir fehlt auf, die Wände sind meist in verschiedenen Farben geschmückt/angestrichen. Warum mal nicht ein paar kreative Wohn-Ideen zu weissen Wänden?

  • diva sagt:

    bei soviel designter düsterheit lobe ich mir mein kunterbuntes wohnmischmasch, in welchem gelebt wird und gelebt werden darf.

  • adam gretener sagt:

    Ich wohnte mal in der alten Spinnerei in Langnau am Albis. Vor der Renovation. Das war Vintage. Zerschundene, unebene Industrieböden, horizontale Kippfenster, Lastenlift direkt in die Wohnung, Email-Waschbecken, Leimreste an den Wänden, mit Dispersion bemalte Fenster als Sonnenschutz.

    Sorry Frau Kohler, Sie wissen das ich Sie liebe. Und ja, auch den Blog.

    Manchmal erinnern mich solche Bilder an Bono von U2. Der Multimillionär kaufte schweineteure, neue Lederjacken und liess, ja liess, drauf rumtrampeln, bis es alt aussah.

  • Frau Stutz sagt:

    Schöne Dinge, besonders der Thron!
    Übrigens… der Link zu Zara Home führt zu H&M.

  • Soleil sagt:

    Bild 2 – SOFA:
    Der Klassiker MARALUNGA VON CASSINA, 1973 entworfen und im Museum of Modern Art in New York ausgestellt, ist überhaupt NICHT ZU EMPFEHLEN!
    Sitzfläche viel zu tief. Nicht rückengerecht. Auf die Dauer nicht bequem. Aeltere Menschen haben Mühe, aufzustehen. An andere Sofas Gewohnte (auch Junge) haben beim ersten Absitzen oft das Gefühl, auf den Boden zu fallen.
    Liessen uns damals vom Aussehen und der Bekanntheit blenden. Hatten 15 Jahre lang diese Polstergruppe (3er und 2er) und sind froh, nun auf bequemen (notabene viel billigeren) modernen Sofas zu sitzen, auf denen sich auch unsere Gäste wohl fühlen.

  • Ruth sagt:

    Ein schöner Beitrag! Zu sinnlichem, stimmungsvollem und inspirativen wohnen vermisse ich allerdings eine für mich wichtiges Detail, Kunst. Nicht nur dekorative Bilder, Kunst in allen ihren Facetten, wie wäre ein ganzer Beitrag zu wohnen mit Kunst.

  • Monika Kammerer sagt:

    Sofia, H&M Home findest Du im Westside in Bern.
    Viel Spass beim schmökern!

  • Sehr schoen!
    Die Stühle in # 2 sind bei Arne Jacobsen, nicht Saarinen.

  • Sofia sagt:

    H&M Home hat wirklich schöne Sachen. Nur liefern die nicht in die Schweiz…und ich kenne auch kein Geschäft, welches ein Home Angebot hat.

  • déjà-vu sagt:

    ich finde bei den vorgestellten bildern eigentlich wenig, das ich als ’sexy‘ bezeichnen würde. vielleicht noch bild 8, blauer samt in kombination mit dem fliessenden vorhang u. der farbe der wände, das ist sehr schön. allgemein wird m.e. zuviel auf ‚vintage‘ herumgeritten, auch in den einrichtungshäusern, das mieft und erinnert an die erste wg mit den brockenhaus möbeln. wir könnten das eigentlich gerne wieder hinter uns bringen. ausser sie stellen es in die richtige umgebung – zum beispiel in der provence in ein altes schönes mas. und sie suchen sich am sonntagmorgen die stücke in isle-sur-la-sorgues zusammen, das macht viel spass, obwohl man mittlerweilen auch dort mehr schrott als trouvailles findet. das gläschen ‚blanc‘ danach krönt in jedem fall den strengen vormittag…

    • ruf sagt:

      Ich stimme Ihnen zu.

      • marusca sagt:

        Wenigstens weiss ich jetzt, was der mitteleuropäische stil- freud- und fantasielose (vorwiegend urbane) Spiesser tatsächlich unter „sexy“ versteht. Danke für die Aufklärung über diese traurige Tatsache.

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