Indian Summer zu Hause

Wenn in dieser Jahreszeit die Sonne scheint, zeigt sich die Natur von ihrer schönsten Seite, denn goldenes Licht lässt die sinnlichen Herbstfarben leuchten. Diese warmen, strahlenden Herbstfarben, die Wärme und Lebensfreude, die sie ausstrahlen, eignen sich auch gut für den Wohnbereich. Hier einige Beispiele, wie man sich die Stimmung des Indian Summers ins Haus holen kann.

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1 WAGEN SIE ORANGE
Mit Orange, der wärmsten aller Farben, lässt sich gut wohnen. Sie passt zum Beispiel supergut zu hellen Ledersofas und beigen Teppichen. Die Farbpalette ist typisch für den warmen, fröhlichen Einrichtungsstil der Seventies, der momentan wieder bei uns einzieht. (Bild über: Bloesem)
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2 LASSEN SIE DIE SONNE NOCH EIN WENIG SCHEINEN
Sonnengelb ist die Trendfarbe Nummer 1 im Wohnbereich. Retten Sie mit Gelb und mit ein paar hübschen Gartenmöbeln den Sommer in die kühlere Jahreszeit hinüber. (Foto: Pia Ulin)
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3 SEHEN SIE ROT
Und das am schönsten gleich doppelt. Nämlich mit einer farbigen Wand und einem roten Möbel davor. Zur Beruhigung setzen Sie Akzente mit ein wenig Grün und Gelb. Damit wecken Sie einen Raum auf und schaffen viel Fröhlichkeit und Wärme. (Bild über: Decor8)
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4 FÜLLEN SIE IHR HAUS MIT HERBSTBLUMEN
Auf den Blumenmärkten finden Sie momentan farbige Dahlien, Chrysanthemen und Astern. Mischen Sie sie mit Beerenzweigen zu farbenfrohen, üppigen Bouquets und stellen Sie diese in Champagnerkübel oder Keramikrüge. (Bild über: Bloesem)
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5 SORGEN SIE FÜR WARMES LICHT
Gemütliches Licht bringt Wärme in die langen Nächte. Die formschönen, klassischen Leuchten von Louis Poulsen machen dabei auch noch viel her. (Erhältlich bei Mobitare)
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6 SAMMELN SIE BUNTE HERBSTBLÄTTER
Nichts macht mehr Spass, als mit Kindern nach wunderschönen, farbigen Herbstblättern zu suchen und diese zu pressen. Danach können aus ihnen fröhliche, kleine Kunstwerke werden. (Bild über: Mackapär)
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7 KOCHEN SIE IN BUNTEN TÖPFEN
Kochen Sie ein feines Schmorgericht oder einen Gratin und das in einem schönen, farbigen Topf. Diese Töpfe und Kochformen gibt es bei Toast.

POT PIE MIT RINDFLEISCH 
Das Prinzip ist einfach: Sie kochen ein Rindfleischgoulasch, belegen es mit einem Teig und schieben es in den Backofen. Ein Festessen, das Sie einfach am Vortag vorbereiten können.

Zutaten für 6 Pesonen:

  • 1,5 kg Rindsvoressen
  • 1 kg Rüebli
  • Olivenöl
  • 3 Esslöffel Mehl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stange Sellerie
  • 3 Knoblauchzehen
  • 8 Datteln, entkernt
  • 8 gedörrte Aprikosen
  • 5 dl Bouillon
  • 2 dl Rotwein
  • Salz, Pfeffer, eine gute Prise Zimt, eine kleine Prise Nelkenpulver
  • Thymian, Petersilie
  • 1 ausgerollter Blätterteig, Butter zum bestreichen
  • 1 Eigelb

Zubereitung:

Wenden Sie die Fleischstücke im Mehl und braten Sie diese in einer Gusseisenpfanne rundum an, bis sie goldbraun sind. Dann aus der Pfanne nehmen, salzen und pfeffern. Zwiebeln in grosse Stücke schneiden, Sellerie hacken, Knoblauch fein hacken. Braten Sie die Zwiebeln an, geben Sie den Sellerie dazu und am Schluss den Knoblauch. Wenn der Knoblauch zu duften beginnt, das Fleisch zurück in Pfanne geben. Die Datteln und die Aprikosen in Stücke schneiden, beigeben, danach den Wein und dann die Bouillon dazugiessen. Würzen. Thymian beigeben. Das Voressen ca. 1,5 Stunden kochen, Rüebli rüsten und in grosse Stücke schneiden, beigeben, nochmals eine Stunde weichkochen. Die Fleischstücke und die Rüebli herausnehmen. Die Sauce in einer Küchenmaschine pürieren, absieben, Fleisch und Rüebli beigeben. Den Blätterteig über die Pfanne geben, andrücken, mit Butter bestreichen, mit Eigelb bestreichen, im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten backen, bis der Teig goldgelb und knusprig ist.
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8 FEIERN SIE MIT FREUNDEN
Zünden Sie Kerzen an, öffnen Sie eine gute Flasche Wein und geniessen Sie mit Freunden einen schönen, gemütlichen Abend nach einem fantastisch schönen, goldenen Herbsttag draussen. Holztisch und Accessoires von Pfister.

GEMÜSE-LASAGNE:
Lasagne kann man nicht nur mit Bolognesesauce kochen. Sie schmeckt auch mit Gemüse hervorragend.

Zutaten für die Gemüsesauce:

  • 2 Schalotten
  • 1 grosses Rüebli
  • 1 Stange Sellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 Peperoncino
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Peperoni
  • 1 Zucchini
  • 1/2 Aubergine
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 Handvoll Basilikumblätter
  • 1 Handvoll Petersilieblätter
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 1 dl Roséwein
  • 1 dl gute Gemüsebouillon

Zubereitung:

Schneiden und hacken Sie Zwiebeln, Sellerie und Rüebli in kleine Würfel, zerquetschen Sie die Knoblauchzehen. Erhitzen Sie das Olivenöl in einer Pfanne, geben Sie das Gemüse bei und dünsten Sie es ca. 10 Minuten. Geben Sie die Knoblauchzehen und den halben Peperoncino bei. Schneiden Sie Peperoni, Zucchetti und Aubergine in Würfel. Wenn der Knoblauch zu duften beginnt, geben Sie die Gemüsewürfel bei, nochmals einige Minuten weiterdünsten, mit dem Wein ablöschen, Bouillon beigeben, einkochen lassen. Dann die Tomaten beigeben, den Rosmarinzweig, den Thymian und die zerrissenen Basilikumblätter. Die Sauce ca. 30-40 Minuten kochen lassen.

Zutaten für die Béchamelsauce:

  • 30 g Butter
  • 1 Esslöffel Mehl
  • 2 dl Milch
  • 1 dl Bouillon
  • 2 Salbeiblätter

Zubereitung:

Lassen Sie die Butter schmelzen, geben Sie die Salbeiblätter bei und dann das Mehl. Alles einige Minuten köcheln lassen. Dann löschen Sie mit Bouillon ab und lassen sie ein wenig einkochen. Geben Sie die Milch bei und köcheln Sie dann die Sauce unter ständigem Rühren 10 Minuten lang.

Fertigstellung der Lasagne:

Zutaten:

Sie brauchen einige Lasagneblätter, 1 Mozzarellakugel, 200 Gramm geriebenen Parmesan, 20 Gramm Butter.

Zubereitung:

Buttern Sie eine Gratinpfanne aus und füllen Sie eine Lage Gemüsesauce ein. Legen Sie Lasagneblätter darauf, dann wieder eine Schicht Gemüsesauce darüber, dann eine Schicht Béchamelsauce, einige Stückchen Mozzarella, ein wenig Parmesan, dann wieder Lasagneblätter. Wiederholen Sie das ca. 3 Mal. Am Schluss kommen Béchamelsauce, Parmesan und Butterflocken darüber. Im auf 200 Grad vorgeheizten Backofen ca. 30-40 Minuten backen.

8 Kommentare zu «Indian Summer zu Hause»

  • diva sagt:

    orange ist keine «fröhliche farbe» der seventies, sondern eine farbe, die schluckt und bedrücken. auch waren in den seventies die einrichtungen nicht fröhlich hell sondern zum allgegenwärtigen orange gesellte sich noch dunkles braun… brrr…. ich finde es herrlich, was heutige «fachleute» alles zu den sixties und und seventies zu ordnen, was es damals in tat und wahrheit gar nicht so gegeben hat. gruss von einer, dies wissen muss, weil sie damals schon schon 20 war.

  • karrer irene sagt:

    Die Blätterkunstwerke sind einfach zauberhaft, wie überhaupt der ganze Blog von Frau Kohler! Vom Versuch, eine Wand orange zu streichen, muss ich allerdings abraten. Ich habe das vor Jahren zusammen mit einer Freundin gemacht. Nach vollbrachter Arbeit setzten wir uns voller Freude auf ihr Sofa und erwarteten von der Wand in blendende Stimmung versetzt zu werden. Doch oh Schreck: Das Zimmer wirkte nicht sonnig, sondern richtiggehend düster! Ein befreundeter Fotograf klärte uns auf: Orange „schluckt“ Licht. Wir haben die Wand dann noch am gleichen Tag mit einer anderen Farbe überstrichen!

    • Marianne Kohler sagt:

      Meistens ist es schöner gleich alle Wände farbig zu streichen. Wählen Sie auch Farbtöne, die für Räume geschaffen sind. Es gibt viele Firmen, die bieten gleich vorgemischte Töne an. Reine Farben sind meistens keine geeigneten Wohnfarben. Wohnfarben sind oft gebrochen, aufgehellt oder verdunkelt. Denken Sie bei der Wahl der Farbe auch daran ihre Wirkung vertikal zu prüfen, am besten geht das, wenn Sie ein grosses Stück Papier im gewünschten Farbton streichen und dieses eine Weile an der Wand hängen lassen.

    • Lisa sagt:

      dass orange generell Licht schluckt, kann ich überhaupt nicht bestätigen. Wir haben einen Raum rundum in ca. der Farbe von Bild 1 gestrichen. Bei uns ist es der freundlichste und leuchtendste Raum der ganzen Wohnung geworden…- es kommt wohl auf die Mischung an, pastell könnte tatsächlich ins dreckig-düstere kippen.

  • Gabriella Laura sagt:

    Genau. Bild 4 und 8 lösen bei mir Glücksgefühle aus. Danke Frau Kohler!

  • Filo Sof sagt:

    Herbstfarben, meine Lieblinge, sind erdfarben, warm. Bild 3 enthält aber einen kalten, harten Rotton, ein kühles Grün und was nicht dazu passt, Weiss. Nur die Wand dahinter stimmt. Bild 4 und 8 geben so richtig Herbststimmung. Da kommen einem sofort
    Theodor Storms Verse in den Sinn:
    Der Nebel steigt, es fällt das Laub – schenk ein den Wein, den holden – wir wollen uns den grauen Tag – vergolden, ja vergolden!

  • Sandra sagt:

    Ich find’s schön dass sie auch immer noch ein-zwei Rezepte reinbringen, das hat ja eigentlich auch mit Wohnen zu tun.

  • Walter H. Guyer sagt:

    Liebe Frau Kohler: Ihr Beitrag gefaellt mir super, vielen Dank!

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