Sweet Home bei der Künstlerin Ines Boesch am Murtensee

Marianne Kohler am Dienstag den 11. Dezember 2012

Das Haus, in dem Ines Boesch mit ihrer Familie wohnt, ist wie aus einer anderen Welt. Kein Wunder, hat sie doch es selbst entworfen – wie vieles im Haus auch. Sie malt, zeichnet, entwirft Stoffe, Keramik, Kleider und Schmuck – eigentlich eine ganze Welt zauberhafter Dinge, die sie ihrem Zürcher Geschäft Ines Boesch & Co verkauft. Sweet Home hat die Künstlerin in ihrem wunderschönen Zuhause am Murtensee besucht und das gefunden, was Wohnen ausmacht: einen Sinn fürs Schöne, Persönlichkeit und Inspiration. Auffallend: Bei Ines Boesch wirkt alles sehr unkompliziert und selbstverständlich.

Fotos: Rita Palanikumar

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Ines Boesch hat Textildesign studiert, aber von Anfang an immer mehr als nur Stoffe entworfen. Sie erzählt ganze Geschichten, Märchen, Fabeln. Ihre Stoffe und Foulards sind wie Bilderbücher, bei denen man in eine fantastische Welt eintaucht. Da findet man oft auch Dinge wie verspielte Krüge, Zaubergärten, Schmuckschätze oder Damen in koketten Roben. Und das alles kreiert Ines Boesch auch. Sie ist eine visuelle Erzählerin: Jedes Produkt, das sie entwirft ist ein Satz oder ein Kapitel einer wundersamen Geschichte, die den Alltag auf eine ganz besondere Weise verschönert und bereichert. Die Designerin hat einige Jahre den Stil der Zürcher Firma «En Soie» geprägt und gründete vor 10 Jahren eine eigene Firma: Ines Boesch & Co. Seither  kreiert sie unter ihrem Namen Foulards, Schals, Keramik, Schmuck, Wohnaccessoires und vieles mehr. In ihrem kleinen, charmanten Zürcher Geschäft, das wie eine verborgene Schatztruhe in einer Seitengasse in der Altstadt liegt, bietet sie neben ihren eigenen Kreationen die Produkte der traditionellen Parfümerie «Santa Maria di Novella» aus Florenz an. Einen Hauch dieser natürlichen, florentiner Düfte riecht man noch eine Weile in den Seidentüchern, in den weichen Paschminas oder in den romantischen Handstricksachen. Es ist die ganze Geschichte, die die Designerin und Künstlerin interessiert, das Fantastische im Alltag. Und dies setzt sie auch zu Hause um.

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Das wunderschöne Holzhaus am Murtensee ist keine Villa, sondern einfach ein schönes, grosszügiges Holzhaus, das Ines Boesch zusammen mit ihrem Mann selbst konzipert hat. Die Familie zog vor rund zehn Jahren, aus beruflichen Gründen von Zürich in die Nähe von Bern. Ralph Schmid, ihr Mann, arbeitet dort im Inselspital als Arzt. Das Haus wurde nach den Entwürfen der beiden mit Fertigelementen erstellt und sozusagen an einem Tag aufgestellt. «Die ganze Familie hat zugeschaut», erinnert sich Ines. Die beiden Söhne des Paares waren damals noch im Primarschulalter, sie sind heute erwachsen und erst kürzlich ausgezogen. Das Haus wirkt sehr lebendig. Es ist in einer unkomplizierten, persönlichen Mischung von gefundenen und selbst kreierten Möbelstücken eingerichtet. «Viele der Möbel haben wir bereits seit dem Bezug unserer ersten gemeinsamen Wohnung oder sie standen zum Teil schon in unseren Studentenbuden und Ateliers. Sie passen halt einfach zu uns», erklärt Ines Boesch. Diese geschwungenen, empireartigen Stühle sind zum Beispiel aus einem Hotel. Ines hat zwei in einem Brockenhaus gefunden, in einem anderen nochmasl zwei und die beiden letzten entdeckte ein Freund in einem dritten Brockenhaus. Sie stehen um zwei schlichte Holztische mit Eisenfüssen, die bei vielen Gästen einfach zu einer langen Tafel verstellt werden können. Das Wohnzimmer wurde erst vor einem Jahr in diesem frischen, zarten Puderrosa gestrichen. Die Jungs wollten einfach ein bisschen weniger Holz», erklärt Ines. «Und der Raum wirkt seither frischer und grösser.» Uns scheint es, dass das Haus um die wunderschönen, grossen, alten Fenster herum gebaut wurde. Bei der Frage, ob denn die Fenster alt sind, verneinte Ines Boesch. «Sie sind aber einem alten Vorbild nachgebaut.» Die grossen Fenster mit ihren weissen Rahmen dominieren die Architektur. Sie bringen auch viel Offenheit und schönes Tageslicht, das für visuell schaffende Menschen besonders wichtig ist.

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Ines Boesch hat ursprünglich Textildesign an der Kunstgewerbeschule in Zürich studiert und die Textilerin in ihr ist überall spürbar. Muster, Farben, Materialien und die Liebe zum Dekorativen, das ist ihr nicht nur in ihrer Arbeit wichtig, sondern auch zu Hause. Den Ringkachelofen hat Ines selbst beim Ofenbauer mit Unterglasurfarbe bemalt. Davor stehen schöne, praktische Beistelltischchen, Körbe, Hocker und Stühle. Auf dem Stuhl rechts sind Stoffballen zu sehen, die Ines' Mann ihr von einer beruflichen Reise aus Shanghai mitgebracht hat. «Sie sind gerollt, von Hand zusammengenäht und als Objekt so schön, dass ich sie wohl noch eine Weile so lasse», so Ines Boesch. Auf dem Tischchen steht einer von Ines' typischen Krügen, der hier als Vase dient. Er ist mit ihren «Signature-Mustern» von Hand bemalt.

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Ines Boesch lacht, als wir uns sofort auf das Telefontischchen stürzen und es als Foto-Objekt bestimmen. Telefontischchen sind etwas Spezielles und haben viel nostalgischen Charme. Und mit den Bildern, den Lämpchen und den persönlichen Dingen darauf ist dies ein ganz individueller kleiner, wohnlicher Platz.

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Den grossen Vitrinenschrank hat das Paar einmal im städtischen, Zürcher Brockenhaus gefunden. Mit einem Neuanstrich ist er seither eines der Möbelstücke, das von Wohnung zu Wohnung ins Haus mitgereist ist. Der Schrank ist gefüllt mit Geschirr (selbstgemachtem und gefundenem), vielen kleinen Fundstücken und Kuriositäten und einer kleinen Hausbar. Darauf stehen verschiedene, handbemalte Krüge – alle aus Ines' Kollektion. Auf dem rechten Bild steht ein alter Sessel, den Ines mit einem ihrer bedruckten Seidenstoffe hat beziehen lassen.

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Ein anderer kleiner Platz, der uns begeisterte ist die Kommode, auf der sich Musik angesammelt hat. Hier trifft charmant Reggae auf Spielzeug und eine kleine Hasenparade. Auf das Foto, das darüber hängt, ist Ines besonders stolz, da es von einem ihrer Lieblingsfotografen stammt.

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Das Mittagessen, das Ines während des Shootings schnell aus frischem Gemüse und feinen Ravioli zubereitet, können wir aus dem neu eingetroffenen rosa Keramikgeschirr geniessen. Das Geschirr ist mit einem Vichymuster bemalt und hat goldene Ränder und Henkel. Die typisch textilen Muster begeistern Ines Boesch und sie schmücken immer wieder neu interpretiert viele ihrer grosszügigen Keramikprodukte.

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Die offene Küche ist mit praktischen, grosszügigen Holzregalen ausgestattet. Die Schubladen zieren dekorative Messingknöpfe, selbstverständlich stammen auch diese aus Ines Boeschs Hand. Überall mischen sich die Eigenkreationen mit Fundsachen.

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Eine wunderschöne Kombination: Der zitronengelbe Herd steht vor einer Kachelwand mit ultramarin karierten Keramikkacheln von Ines.

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Die Küche ist freundlich, einfach und grosszügig gestaltet, ein wenig wie eine französische oder italienische Landhausküche. Aus dem Küchenfenster kann man einen Blick auf Ines Boeschs Atelier werfen. Sweet Home wird bestimmt einmal im Sommer an den Murtensee zurückkehren und einen Blick ins Atelier und in den Garten werfen.

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Ines Boesch wundert sich, dass wir die Dinge so fotografieren, wie sie sind. «Andere Fototeams stylten meine Wohnung völlig um», erklärt sie. Doch wir finden, dass solch schöne, lebendige, stimmungsvolle Stilleben, wie wir sie im Haus am Murtensee entdecken, gar nicht gestylt werden können.

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Das Arbeitszimmer ist rundum mit grossen Bücherregalen versehen. Auf diesen stehen nicht nur Bücher, sondern auch viele Familiengeschichten.

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Im Holzhaus der Künstlerin Ines Boesch spürt man überall, dass Wohnlichkeit vor allem Momente sind. Diese entstehen mit den Menschen, die in einem Haus leben und durch das, was sie gerade tun oder machen möchten.

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Im Schlafzimmer zieht das Lieblingsstück, das Schoggibüffet, die Blicke auf sich. Ines Boesch und Ralph Schmid haben es vor vielen Jahren in einer Bäckerei in Zürich Wipkingen entdeckt, die damals gerade zumachte. «Es war auch traurig, dass eine so schöne, alte Bäckerei schloss, wir haben wenigsten das Schoggibüffet gerettet und es begleitet uns seit da als unser besonderes Fundstück», so Ines.

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Den Schrank hatte Ines schon während Ihrer Schulzeit. Sie hat ihn im Zürcher Brockenhaus gefunden und er hat sie das ganze Leben in die verschiedenen Wohnungen, Häuser und Ateliers begleitet, in denen die Familie wohnte. Auf dem rechten Bild sehen wir einen Teil des Badezimmers. Hier ist die Liebe zum Detail spürbar: schöne, klassische Armaturen, eine freundliche Füsschenbadewanne und überall die schönen Keramikbecher von Ines Boesch und natürlich die edlen Produkte von Santa Maria di Novella.

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Im Gästezimmer steht ein altes, weiss lackiertes Bett und an den Fenstern hängen Vorhänge, die Ines einmal aus Bali mitgebracht hat. Als Leuchten sind im ganzen Haus viele Fotolampen zu entdecken. Sie wirken zufällig und können sehr flexibel eingesetzt werden. An dieser hängen einige Jupes, die Ines entworfen hat, im Vordergrund ein besonders edles Exemplar aus wunderschönem, mit Brokat verwobenem Saristoff.

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Sidi und Patchouli sind neue Familienmitglieder und geniessen ein schönes Leben auf dem Land und an den kuschligsten Plätzen im Holzhaus.

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Auch an diesem nebligen Novembertag, an dem wir an den Murtensee gereist sind, sieht die Veranda freundlich und belebt aus. Den grossen, alten Wäscheständer benutzt Ines täglich. Hier trocknet sie Decken und Stoffe und lüftet Kleider aus. Vor allem im Sommer, wenn die Sonne stark scheint, hängen Stoffe rund um die Veranda und bieten Schatten.

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Die grosse Verande ist ein wichtiger Bestandteil des Hauses. Bei warmem Wetter entsteht sehr viel zusätzlicher Wohnraum mit einem schönen Blick auf den Murtensee.

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Eine grosse, weisse Treppe führt von der Veranda in den Garten. Im unteren Stockwerk sind die Zimmer der beiden Söhne und die Waschküche.

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Und zum Schluss ein  Blick vom Garten aus auf das wunderschöne, eigenwillige und sehr persönliche Holzhaus.
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31 Kommentare zu „Sweet Home bei der Künstlerin Ines Boesch am Murtensee“

  1. Ein solches Haus wäre mitsamt Einrichtung (tolle Sammlerstücke) und einem kleinen Atelier der absolute Traum für mich.

  2. Markus sagt:

    Sieht schön aus (abgesehen vom Täfer im Bad…). Einziger Punkt der mich in der Wohnung stören würde: Tische werden gemacht, um daran zu sitzen und etwas zu machen, essen, lesen, arbeiten, basteln – aber nicht als Ausstellungsflächen. Regale, Sideboards, Fenstersimse um schöne Sachen aufzustellen – OK, aber bitte nicht auf Tischen ;) (my very personal opinion)

    • G. Frey sagt:

      Es muss nicht alles immer benützt sein. Den Luxus schöne Sachen so wie Tisch und Stühle als Genussobjekte ohne lallende Menschen ist ein schönes Gefühl. Ich habe das auch und geniesse das. Wenn ich Gäste in meinem schönen Esszimmer habe geniesse ich das auch, aber dann zu denken es würde mir etwas fehlen wenn die wieder weg sind ist nicht so. Aber man muss eine künstlerische Ader haben und auch noch anderes fühlen als das Mittel muss dem Zweck dienen. Dieses Haus ist seit langem das, was man unter schön wohnen versteht. Keine Mpnsterwohnungen die sie heute bauen igitt.

  3. Vreny Brunner sagt:

    Ein wunderschönes “Wohlfühlhaus”, das auf mich äusserst sympathisch wirkt, genauso wie dessen Bewohnerin und die beiden Miezekatzen :-).

  4. Kaiser Petra sagt:

    wahnsinnig toll….einfach klasse.

  5. steffu sagt:

    für meinen geschmack ist das zu unordentlich, da wär ich den ganzen tag am aufräumen :-)

  6. Rima sagt:

    Das ist ja wieder einmal ein total schönes Haus! Und mit sooo viel Liebe eingerichtet. Auf mich wirkt es zwar etwas überladen aber ich finde es trotzdem echt spitzenmässig. Und dann diese Verande! Ah! Toll! Ich habe grad mal 7 m2.( Bin aber zufrieden damit!) Und die schönen alten Möbel, und, und…….

  7. ruth sagt:

    das Haus ist wunderschön und heimelig nur die Küche würde ich mir etwas moderner wünschen

  8. alenemis sagt:

    ! ! ! T R A U M H A F T ! ! !

  9. Welch glückliche Katzen die in einem so schönen Ambiente leben dürfen ;-)
    Gut auch, dass mal nicht gestylt wurde sondern so fotografiert wie es ist. Es macht das Ganze glaubwürdiger.
    Dank und Gruss, D.B.

  10. Martha Meister sagt:

    “Neu eingetroffenes Keramikgeschirr.” Vor 14 Jahren hat Frau Bösch einen Adventskalender entworfen, den ich dieses Jahr mal wieder aufgehängt habe. Auf einer Bühne ist u.a. ein Tisch gemalt, auf welchem ziemlich genau dieses Geschirr dargestellt ist, aber in Blau. Und woran ich besonderen Spass habe: Wenn man das Türli 24 öffnet, erscheint ein Schweinchen, welches an dem Tisch sitzt und sich mit grossem Appetit auf das Essen stürzt.:-)

  11. Thomas sagt:

    Zum Glück sind die Geschmäcker verschieden; schön, dass es Menschen gibt, die ihre Träume verwirklichen und nicht nur das ewige Carpe Diem-Liedchen trällern. Indes: Absolut nichts für mich – so möchte ich nie wohnen.

    • Thomas, ist Ihnen aufgefallen, dass sich hier hauptsächlich Frauen geäussert haben? Anstatt “das Kind im Mann” heisst es hier “das Kind in der Frau”. Ich zähle mich dazu. Was für Männer die Technik, sind für viele Frauen eben nostalgische und verspielte Gegenstände des täglichen Gebrauchs.
      Ansonsten stimmt natürlich, was Sie sagen und so soll ja auch so sein, dass jeder nach seiner Façon glücklich wird.

      • Tom Müller sagt:

        Der Grund, weshalb sich hier hauptsächlich Frauen geäussert haben düfte ziemlich einfach sein: sämtliche – überwiegend nicht positive – Meinungen, die wohl hauptsächlich von Männern stammen dürften, werden von wem auch immer (ein Schelm, wer hier böses denkt) zensiert. So kann man eine Meinung(säusserung) auch steuern ;-) Typisch Frau halt…:-))

      • MM sagt:

        Tja, ich bin eine Frau, die nur klare Linien mag (und auch Sichtbeton:-) und stimme Thomas voll und ganz zu. Es gibt auch jede Menge Frauen, die kein rosa und keine Rüschen mögen…Ambidexy

      • Nicole sagt:

        Schliesse mich MM an. Auch Frauen können klare Linien und Schnörkellosigkeit mögen…..

  12. barbara seiler sagt:

    schön! endlich mal ein Haus, dem man ansieht, dass es zum Leben gedacht und gebaut ist, und nicht als abstraktes Schmuckstück für die Vitrine. :-)

    • Chris sagt:

      Genau!! Endlich wieder ein gemütliches Haus. Da wird einem warm, statt dieses kalte Design, wo sich nichts bewegen darf damit die Perfektion nicht gestört wird.
      Gratuliere. So eins will ich auch … :-)

  13. Andrea sagt:

    Ich liebe die schönen Sachen von Frau Bösch! Ihre traumhaft verspielten und mit herzallerliebsten Motiven versehenen Foulards machen mir beinahe jeden Tag Freude. Ihre zauberhaften Keramiktassen machen einen feinen Tee doppelt gut. Ihr Haus: wunderschön!!

  14. Hedvika sagt:

    Sympathisch Ines&Ralph, liebe Grüsse aus Zürich

  15. Lilly Otth sagt:

    Ich finde v.a. toll, dass es mal NICHT Ganz-Glas-Fensterfronten braucht um helle Räume zu schaffen! Wirklich schöne Fenster, kann man vielleicht den Schreiner erfahren?
    Die Wandvertäferung innen ist mir aber auch too much Holz, besonders in Bad und Küche..
    Ich fände es übrigens toll, wenn in den Homestories auch Grundrisse veröffentlicht würden, fände hier spannend, was alles wo und auf welchem Stock ist!

  16. stylewatch sagt:

    Wunderschön! Tolles Haus! Und es wird hier gelebt, das sieht man, und das finde ich besoners schön. Ein Traum, sowohl aussen als auch innen (auch wenn mir persönlich das weitere Holz gestrichen besser gefallen würde). Gratulation zu diesem wunderbaren Heim!

  17. Traumhaft wunderschön und inspirierend. Kompliment und Danke für’s Zeigen.

  18. Stephan sagt:

    Offensichtlich bin ich gesperrt. Muss ich ein halbes Jahr bewundernde Uis einbauen, damit sich das wieder ändert? Ich finde eine solche Zensur sehr armselig, meine Kommentare hatten immer mit den Artikel zu tun und waren auch nicht primitiv. Ich sage halt nicht, dass etwas wunderschön ist, wenn ich aus meiner beruflichen Erfahrung sagen kann, dass es nicht funktioniert. Ich mache Bauberatungen und haben ständig damit zu tun, dass Architekten alles der Ästhetik unterordnen, leider spielt halt die Physik am Schluss dann trotzdem eine Rolle, nur hat dann die Bauherrschaft den Schaden, der Architekt verwirklicht sich bereits woanders weiter.
    In meinem Kommentar zu diesem Blog ging es um die Fenster, bitte Fotos gut angucken und mir danach sagen, ob diese Fenster auch nur halbwegs dicht sein können, bei mir in der Nachbarschaft werden aktuell die selben rausgerissen, zwar wohl schlechteres Glas, aber wenn es durchpfeift ist das sekundär. Bei den Heizungen würde ich mal davor sitzen und mir sann überlegen, ob diese Luftverwirbelungen angenehm sind.

    • RS sagt:

      Die Fenster wurden mit einem Fensterbauer enwickelt und wurden in der Folge in vielen denkmalgeschützten Bauten verwendet. Sie entsprechen allen Normen, aber es hat viel Zeit gebraucht dies zu erreichen. Die gesamte Isolation ist auf Minenergielevel. Ziel war es Ästhetik und Energieeffizienz zu verbinden.
      Grüsse
      RS

      • Stephan sagt:

        Klingt spannend! Wie ist es mit der Heizung? Die beiden Rohre haben ja eine relativ kleine Fläche, wie warm muss der Vorlauf sein?
        Gibt es über diese Fenster eine Doku? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie diese dichten.?
        Merci für die Info!
        Das Haus sieht ja gar nicht wie nach heutiger Bauweise gebaut aus, z.B. dafür, dass die Fenster auf der Innenseite bündig mit der Wand sind, muss man ja woanders einiges zusätzlich dämmen, sagen wir es so, es verwirrt und interessiert mich wenn es irgendwo mehr drüber gibt, würde ich das gerne angucken

  19. Ina Müller sagt:

    Jaja, blabla. Bei mir ziehts auch zu allen Ecken rein, aber NIEMALS würde ich das charmante Altbauhexenhäuschen gegen was gut gebautes, wo die Physik stimmt, eintauschen. Zum Beitrag:
    WAAAAUUUU, ich bin platt und grün vor Neid – da geht einem schlicht das Herz auf bei diesen Bildern! Danke!!

  20. Rita sagt:

    Ich hatte einen Tippfehler in meiner e-mail

  21. beat sagt:

    Einfach wunderschön!

  22. Vilma sagt:

    aus Buenos Aires argentina, DU BIST GENIAL! maravilloso gracias!

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