Heute backen wir einen Kuchen

Jetzt, wo draussen die Weihnachtslämpchen brennen, bekommt man Lust auf den Duft von Vanille, Nelken, Honig und Zimt: Es ist also wieder einmal Zeit, einen Kuchen zu backen.
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Gewürzkuchen 

Dieser Kuchen schmeckt wie Lebkuchen da er alle weihnächtlichen Gewürze in sich vereint. Statt eines Zuckergusses gibt es eine köstlich-üppige Glasur mit Ahornsirup und Vanille. (Bild über: Anjas Food for Thoughts)

Zutaten:
  • 120 g Mehl
  • 120 g geriebene Mandeln
  • 1 KL Backpulver
  • 1 KL Zimt
  • 1 KL Ingwerpulver
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Prise Muskat
  • die abgeriebene Schale von 1 Orange
  • die abgeriebene Schale von 1 Zitrone
  • 4 Eier
  • 1, 2 dl Honig
  • 0,8 dl geschmolzene Butter
  • 1,2 dl Rahm
  • 1 KL Vanilleextrakt
Zutaten für Vanille-Ahornsirup-Glasur:
  • 1 KL Vanilleextrakt
  • 1,2 dl geschmolzene Butter
  • 0,6 dl Ahornsirup
  • 0,6 dl Philadelphia-Käse
Zubereitung:

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor und buttern Sie eine ringförmige Backform mit ca. 20 cm Durchmesser aus. Mischen Sie das Mehl, die Mandeln, das Backpulver und die Gewürze. In einer anderen Schüssel schlagen Sie die Eier, rühren den Honig, den Rahm und die Vanille unter. Mischen Sie die Mehlmischung mit der Eiermischung und füllen Sie den Teig in die Backform. Backen Sie den Kuchen ca. 35 Minuten. Stecken Sie einen Spiess in den Kuchen, und wenn dieser sauber rauskommt, ist der Kuchen fertig gebacken. Lassen Sie ihn auskühlen. Für die Glasur mischen Sie die Butter mit dem Ahornsirup, der Vanille und dem Käse und lassen sie grosszügig über den Kuchen tropfen.

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Marmorkuchen 

Ein Marmorkuchen ist so etwas wie zwei Kuchen in einem, also genau das Richtige für einen kalten Vorweihnachtstag. (Bild über: Butterd up)

Zutaten:
  • 250 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 250 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 400 g Mehl
  • 2 KL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • die abgeriebene Schale von 1  Zitrone
  • 2 EL Kakaopulver
  • 1 dl Rahm
Zubereitung:

Heizen Sie den Backofen auf 180 Grad vor. Legen Sie eine Springform (ca. 13/30 cm) mit Backpapier aus. Mischen Sie die Butter mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Rahm und der Zitronenschale. Geben Sie die Eier nacheinander dazu. Mischen Sie in einer anderen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und fügen Sie nun die Mehlmischung zu der Eiermischung. Geben Sie die Hälfte des Teiges in die Backform. Mischen Sie den Kakao in die zweite Hälfte des Teigs. Nun geben Sie den Schokoladenteig in die Backform und ziehen Sie eine Gabel durch den Teig. Ca. 40 Minuten backen. Stecken Sie einen Spiess in den Kuchen, und wenn nichts dran kleben bleibt, ist der Kuchen fertig.

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Cranberrykuchen 

Die roten, knackigen Beeren, die nun wieder in den Fruchtregalen angeboten werden, eignen sich nicht nur als Zugabe zu Fleisch- und Wildgerichten, sondern auch zum Backen. Dieser Kuchen wird umgekehrt gebacken und dann gestürzt. (Bild über: Kitchensimplicity)

Zutaten:
  • 120 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1/2 KL Zimt
  • 1/4 KL Nelkenpulver
  • 300 g frische Cranberries
  • 1 Ei
  • 1 KL Vanilleextrakt oder 1 Päckli Vanillezucker
  • 150 g Mehl
  • 1 1/2 KL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1,2 dl Milch
Zubereitung:

Buttern Sie eine runde Backform (ca. 22 cm Durchmesser) aus. Dafür brauchen Sie 30 g Butter. Nun mischen Sie 100 g Zucker mit dem Zimt und dem Nelkenpulver und verteilen diese Zuckermischung gleichmässig auf dem ausgebutterten Boden. Verteilen Sie nun die Cranberries darüber und drücken diese so, dass sie eine Schicht ergeben. Nun rühren Sie die restliche Butter und den restlichen Zucker zusammen und geben das Ei und die Vanille bei. In einer anderen Schüssel vermengen Sie das Mehl mit dem Backpulver und dem Salz und mischen es, alternierend mit der Milch, mit der Ei-Zucker-Mischung. Geben Sie den Kuchenteig über die Cranberries und verteilen Sie ihn gleichmässig. Backen Sie den Kuchen ca. 35 Minuten im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen. Stecken Sie einen Spiess in den Kuchen, und wenn kein Teig mehr daran klebt, ist der Kuchen fertig gebacken. Lösen Sie den Kuchen auf der Seite mit einem Messer und stürzen Sie ihn auf einen grossen Teller oder eine Kuchenplatte.

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Heidelbeer-Apfel-Kuchen 

Beeren im Kuchen sind wie kleine, süsse, dunkle Überraschungen. Servieren Sie Kuchenstücke warm mit Crème fraîche, Schlagrahm oder Mascarpone mit Vanillezucker. (Bild über: Pretty Food)

Zutaten:

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Tasse Zucker
  • 1 KL Zimt
  • 1 EL Rohzucker zum Bestreuen
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • abgeriebene Schale einer Orange
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL weiche Butter
  • 2 Eier
  • 1/3 Tasse Milch
  • 1 Tasse gefrorene Heidelbeeren
  • 1 Tasse Apfelstücke
Zubereitung:

Den Backofen auf 220 Grad vorheizen, Cakebackform mit Backpapier auslegen, Mehl, Backpulver und Salz mischen, sieben. In einer anderen Schüssel Butter, Zucker und Vanillezucker und Zitronenschale verrühren. Eier dazugeben und gut vermengen, danach die Mehlmischung beigeben und gut verrühren, bis der Teig weich ist. Die Beeren unterrühren und den Teig in die Kuchenform geben. Mit ein wenig Rohzucker bestreuen. 5 Minuten backen, danach die Hitze auf 180 Grad reduzieren und 40–45 Minuten backen. Der Kuchen ist fertig, wenn die Spur einer leichten Berührung wieder verschwindet und wenn ein reingesteckter Spiess sauber rauskommt. Giessen Sie eine Glasur aus Puderzucker und Orangensaft über den Kuchen.

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Bananenkuchen mit Ahornsirup 

Kuchen backen ist eine schöne Arbeit, die für Häuslichkeit steht und Ruhe erzeugt – und natürlich auch einen süssen, gemütlichen Duft in die ganze Wohnung bringt. Versuchen Sie dieses Bananenbrot mit Ahornsirup. (Bild: Butterd Up)

Zutaten:
  • 200 g weiche Butter
  • 2 dl Ahornsirup
  • 3 grosse Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 KL Zimt
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 1 Prise Muskatpulver
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Mehl
  • 3 grosse zerdrückte Bananen
  • 1,5 dl Buttermilch
Zubereitung:

Vermischen Sie in einer Küchenmaschine die Butter mit dem Ahornsirup, geben Sie den Vanillezucker und die Eier bei. Mischen Sie das Mehl mit dem Backpulver, den Gewürzen und dem Salz und sieben Sie es unter die Buttermischung. Fügen Sie die Buttermilch und die zerdrückten Bananen bei. Geben Sie den Teig in eine gut ausgebutterte Kuchenform und backen Sie das Bananenbrot im auf 220 Grad vorgeheizten Backofen ca. 35 Minuten. Der Kuchen ist fertig gebacken, wenn ein Spiess nach dem Hineinstechen sauber bleibt. Lassen Sie den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen und nehmen Sie ihn danach heraus und geben Sie ihn auf ein Kuchengitter.

SINGAPORE SHIOK

Griesskuchen 

Dieser feine, elegante Kuchen passt gut zu Tee oder einem Gläschen Champagner. (Bild: Singapore Shiok)

Zutaten

  • 300 g feiner Griess
  • 500 g geschmolzene Butter
  • 300 g Zucker
  • 7 Eigelb
  • 160 g geriebene Mandeln
  • 4 EL dunkler Rum
  • 3 KL Vanilleextrakt
  • 3 EL Mehl
  • 4 KL Backpulver
  • 7 Eiweiss

Zubereitung:

Mischen Sie den Griess mit der geschmolzenen Butter, verrühren Sie beides gut und stellen Sie es ca. 6 Stunden zur Seite. Rühren Sie die Mischung alle 3 Minuten gut um, sodass die Butter gleichmässig vom Griess aufgesogen wird. Den Backofen auf 150 Grad vorheizen. Mischen Sie den Zucker mit dem Eigelb so lange, bis die Masse blassgelb wird und der Zucker sich aufgelöst hat. Nun geben Sie portionen- und abwechslungsweise den Griess und die Mandeln in die Ei-Zucker-Mischung. Geben Sie den Rum und die Vanille bei und mischen Sie alles gut durch. Sieben Sie das Mehl mit dem Backpulver in die Teigmischung und vermischen Sie alles gut. Schlagen Sie das Eiweiss steif und heben Sie es mit einem Spachtel unter die Teigmischung. Nun geben Sie die Teigmischung in zwei kleinere, mit Backpapier ausgelegte Cakeformen und backen die Kuchen 1 Stunde und 10 Minuten. Die Kuchen sind fertig gebacken, wenn nach dem Hineinstechen kein Teig am Spiess klebt.

33 Kommentare zu «Heute backen wir einen Kuchen»

  • sonja sagt:

    habe das bananenbrot gebacken und morgens je 1 stück getoastet und mit gonfi oder creme fraiche und birnel genossen, sehr lecker und sättigend. einfach fein.

  • Barbara sagt:

    Ich habe den Gewürzkuchen gemacht. Ich würde ihn nächstes mal ohne Glasur machen. Schmeckt zwar, wird aber so mastig und viel und mächtig. Und man kann ihn mit der Glasur wohl nicht sehr lange halten, vorallem nicht in gut geheizten Wohnungen. Butter und Käse werden relativ schnell ranzig, was schade ist für das leckere Topping und den feinen Kuchen. Oder man stellt ihn in den Kühlschrank. Nur: wer möchte Kuchen im Winter aus dem Kühlschrank. Oder man lädt viele Gäste ein, so dass der Kuchen schnell weg gefuttert ist.
    Kurz und gut: ich mag den Gewürzkuchen :-)

  • Norina sagt:

    Hab den Heidelbeerkuchen gebacken, leider wurde in der Zubereitung die Milch vergessen, selber habe ich das auch erst gemerkt als die Beeren schon drin waren. Danach wurde der ganze Teig dunkelviolett, fanden dann alle eher lustig. Der Kuchen ist aber trotzdem sehr lecker geworden:D

  • oliver sagt:

    hausbackene rezepte!

  • Katharina I sagt:

    Der Griesskuchen würde mich sehr reizen. Aber… 500 g Butter??? Ich muss mich wiederholen: Uiuiui. Ich reduziere bei meinem Gebäck immer Zucker und Butter. Man muss ein bisschen experimentieren, bis es stimmt, aber bis jetzt hat sich noch keiner beklagt! :-)

  • xtina sagt:

    Den Gewürzkuchen hab ich gleich ausprobiert. Ganz frisch fanden wir ihn nicht besonders und etwas trocken, aber heute, am zweiten Tag, ist er sehr fein.

  • Fein, fein.. der Gewürzkuchen erinnert an meinen schwedischen Weihnachtskuchen, den ich gestern gebacken habe. Nur kommen bei mir noch Preiselbeeren rein, macht den Kuchen ungemein saftig.

  • Marco sagt:

    HEIDELBEER-APFEL-KUCHEN: 4 EL weiche Butter entsprechen wieviel Gramm? Sind das gehäufte EL? Vielen Dank für Ihre Auskunft

    • Adrian sagt:

      4 EL sind 60ml, die Dichte von Butter ca 0.9g / cm3. 4EL Butter sind also ca 54 Gramm.

    • Philipp Rittermann sagt:

      kleine nachhilfestunde in physik: sie müssen kennen: das spezifische gewicht der butter, sowie dass fassungsvermögen des esslöffels. dann tun sie die butter auf den esslöffel und zwar exakt bis zum rand. dann schmeissen sie die butter in die küchenwage und wissen nun, wieviel gramm sie wiegt pro EL.
      oder sie machens wie ich – ein grosses stück butter nach augenmass abschneiden und in die schüssel werfen, eigelb hinzu, zucker, äpfel und beeren rein, ein halbes pack mehl und 1/2 flasche vieille prune. alles gut verrühren, in den boden pappen und 1h backen.

      • Fräulein Rottenmeier sagt:

        Herr Rittermann, sind Sie Banker und leiden am Bore-Out-Syndrom? Sie kommentieren alle und alles, korrigieren Tippfehler (obwohl Sie selbst nicht fehlerfrei sind) und haben zu allem eine Meinung…

      • Jonas Feist sagt:

        Fräulein Rottenmeier, ist doch egal. Es gibt tausend Gründe, wieso Menschen zu „Unzeiten“ Zeit haben, hier zu kommentieren.

        Rittermann bemängelt nirgenwo Rechtschreibfehler, also ich entdecke es nicht.

        @Rittermann: Wir sind ja öfters mal diametral verschiedener Meinung. Aber das ist gar nicht so wichtig.

      • Philipp Rittermann sagt:

        @frölein rottenmeier: -> gott behüte! *lol*
        herr feist: -> stimmt. :)

  • Philipp Rittermann sagt:

    ich vermisse den whisky-kuchen mit kirsch und amaretto.

    • Jonas Feist sagt:

      Ich habe mal zu einem Geburtstag einen Kuchen mit einem halben Liter Wodka gemacht, andere Substanzen waren gerade nicht zur Hand. Konnte man kaum essen, aber ein legendärer Abend nahm seinen Lauf.

  • Markus Kaufmann sagt:

    Der Griesskuchen klingt gut, aber ich glaube nicht, dass ich es zeitlich schaffen würde, 6 Stunden lang alle 3 Minuten zu rühren. Beim Test werde ich dies wohl ein bisschon „optimieren“.

  • Jonas Feist sagt:

    Alles schön und gut. Aber an meinen Schoggikuchen mit Äpfeln und ganzen versenkten Schoffistängeli kommen die Rezepte leider nicht vorbei.

    • Philipp Rittermann sagt:

      was sind „schoffistängeli“?

    • Thomas Hitz sagt:

      @Jonas Feist:
      Nicht nur den Appetit der Leser anregen, sondern das Rezept gleich ins Forum stellen! Damit wir den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage überprüfen können.,

    • U.Scheidegger sagt:

      Hallo, hat mich richtig gluschtig gemacht.Möchte gerne das Rezept.
      Vielen Dank.

    • Jonas Feist sagt:

      Schokoladenkuchenteig nach eigener Präferenz erstellen. Gleichzeitig Bratäpfel (Boskop) fabrizieren und das kleingeschnittene Fruchtfleich mit dem Teig vermengen und in eine Kastenform geben.

      1 oder 2 Schoggistängeli schälen und in den nicht zu flüssigen Teig sinken lassen.

      Taraaaa.

      • U.Scheidegger sagt:

        Hallo, vielenDank für das Rezept. Werde morgen diesen Kuchn backen,

        Leider habe ich heute Nachmittag keine Zeit. Habe mir schon gedacht mit Boskop, Freue mich riesig.

        Viele Grüsse
        U. Scheidegger

    • Jonas Feist sagt:

      Noch so ein Rezept fällig, welches man eigentlich niemandem verraten sollte? Aber gerne.

      Quark oder ähnliches in eine Schüssel, Tütensuppe (Frühling o.ä.) reinrühren, über Nacht im Kühlschrank. Fertig.
      Noch nie habe ich so viele Leute getroffen, die mich lobten und nach dem Rezept fragten. Bei Bedarf etwas Zitronensaft.

      Peinlich, aber manchmal ist man einfach zu faul. Also ich.

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