15 grosse Ideen für kleine Wohnungen

Marianne Kohler am Dienstag den 21. August 2012

Die wenigsten Menschen wohnen in einem grossen Haus oder Apartment. Die durchschnittliche Wohnung ist vergleichsweise eher klein. Das bedeutet nicht, dass es ungemütlich sein muss. Es ist eigentlich einfach, auf kleinem Raum stilvoll zu leben und trotzdem genügend Platz für seine Sachen zu schaffen. Diese 15 Wohnideen zeigen es sehr schön.

design and form

1 MACHEN SIE MEHR AUS EINEM RAUM
Wer sagt denn, dass es für jedes Wohnbedürfnis gleich einen ganzen Raum braucht? Machen Sie mehr aus den wenigen Räumen, die sie haben, nützen Sie sie vielfältig und schaffen Sie Platz zum Wohnen. Hier ist ein kleines Zimmer geschickt in zwei Bereiche geteilt. Auf der einen Seite ist das Bett, auf der anderen das Sofa an der Wand. Die Teilung wird optisch unterstützt, indem der Schlafbereich dunkel und der Wohnbereich hell gestaltet ist. Eine schwarze Wand beim Bett, der schwarze Bettüberwurf und die schwarzweisse Bettwäsche machen die Schlafecke gemütlich und persönlich. Das Sofa ist weiss und der verbindende Teppich grau. Geschickt platziert ist auch der kleine Holzhocker, der zufällig wirkt und als Nachttischchen, Beistelltisch oder zusätzlicher Sitzplatz dienen kann. Auch gut gelöst ist die Nutzung der Rückwand des Bettes. Hier bieten Wandregale Platz für hübsche Sachen und Staufläche. Mit Symmetrie ist in diesem Raum trotz der Multifunktionalität Ordnung und Harmonie geschaffen worden. Bild über: Design and Form.

designandform

2 SCHAFFEN SIE OPTISCHE TIEFE
Auch bei wenig Platz muss ein Raum nicht gleich wie ein überfülltes kleines Chaos wirken. Schaffen Sie mit geschickter Platzierung von Möbeln und optischen Tricks Ruhe und Ordnung. Hier ist mit einer schwarzen Wand optische Tiefe geschaffen worden. An der Wand ist ein schwarzes Regal platziert, das Platz für Bücher und Wohnaccessoires bietet. Daneben dient ein Servierwagen als Beistelltisch, auf dem Pflanzen, eine Leuchte und allerlei Dinge einen guten Platz finden. Damit die ganze Wand ausgeglichen wirkt, hängt darüber ein grosses, aufgezogenes Schwarzweissfoto. Auch der Esstisch und die Stühle rundherum sind schwarz. Die weissen Hängeleuchten und ein grosser weisser Rosenstrauss unterbrechen die Strenge. Platzsparend sind auch die weissen Flächenvorhänge. Bild über: Design and Form.

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3 BLEIBEN SIE FLEXIBEL
Wenn wenig Platz zur Verfügung steht, möchte man diesen auch vielfältig nutzen können. Da helfen flexible Möbel, die klappbar sind oder Rollen haben. Diese praktische Sitzecke ist mit weiss lackierten Holzrosten auf Rollen improvisiert worden. Darauf sind Matratzenkissen, gerollte Kuscheldecken und weiche Rückenkissen platziert. Auf der Seite wurde Abstellfläche für Bücher, Leuchten oder Zeitschriften geschaffen. Diese Sitzmöglichkeit eignet sich für eine Ecke oder an einer Wand entlang. Auch der Couchtisch steht auf Rollen und kann so an den Platz gezogen werden, an dem man ihn gerade möchte. Bild über: The Pursuit Aesthetic.

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4 NUTZEN SIE DURCHGÄNGE BESSER
Die Durchgänge, die Plätze hinter Türen, neben Fenstern und zwischen zwei Räumen bleiben oft ungenutzt. Hier wird ein solcher Platz perfekt mit einem schmalen Arbeitstisch und einem rollbaren Stuhl genutzt. Auch der Fenstersims dient als Ablage. Dies klappt bei den französischen Fenstern, die in unseren Wohnungen sind, leider nicht. Bild über: Interior Porn.

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5 VERZICHTEN SIE NICHT AUF KOMFORT
Kein Platz für ein Esszimmer? Platzieren Sie einen Tisch in der Küche. Mit schicken Stühlen drumherum, einem tollen Bild an der Wand und einer edlen Hängeleuchte entsteht auch in der Küche ein Essplatz, an den man Gäste einladen kann. Bild über: Nicety.

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6 SORGEN SIE FÜR VIEL STAURAUM
Und zwar für solchen, der auch hübsch anzusehen ist. Hier ist ein tiefes, sideboardartiges Regal mit weissen Boxen und Ordnern gefüllt. Dadurch, dass alles weiss ist, wirkt das Regal ordentlich und chic, und der ganze Kram ist gut in praktischen Behältern verstaut. Auf dem Regal sind hübsche Accessoires platziert, die vom eher praktischen Stauraumteil ablenken und Wohnlichkeit vermitteln. Bild über: First Home.

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7 SETZEN SIE HELL-DUNKEL-KONTRASTE EIN
Um einem kleinen Raum eine gewisse Grosszügigkeit zu verleihen, reduzieren Sie die Farben und arbeiten mit Hell und Dunkel. Hier sind es Schwarz und Weiss, Sie können aber zum Beispiel auch Dunkelbraun und Sand wählen oder Weiss und Dunkelgrün. Aber Schwarz und Weiss wirken auf jeden Fall stark und grafisch. Das Sofa ist hier weiss, der Couchtisch und der Teppich schwarz. Ein helles Bild verbindet sich fast mit der Wand, ebenso die weisse Stehleuchte. Auf Vorhänge wurde verzichtet, aber weisse, schlichte Baumwollvorhänge oder gar ein Flächenvorhang würden dem Raum noch einen Tick mehr Wohnlichkeit verleihen. Bild über: Design and Form.

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8 NÜTZEN SIE ECKEN UND NISCHEN
Auch in einer Mietwohnung lohnt es sich, etwas Geld zu investieren. Ihr Profit ist mehr Wohnkomfort und die Freude, in einer stilvollen, persönlich gestalteten Wohnung zu leben. So können Sie zum Beispiel Möbel auf Mass anfertigen lassen. Entweder Möbel, die es bereits gibt (ausgewählte Möbelhäuser wie zum Beispiel Pfister bieten diesen Service an), oder Eigenkreationen, die Sie bei einem Schreiner realisieren lassen können. Eine absolut geniale Garderobenlösung zeigt dieses Bild. Mit der edlen Garderobe ist eine Nische perfekt ausgenutzt. Sie können Nischen aber auch für Regale, Schränke oder Arbeitsplätze nutzen. Bild über: iiiinspired.

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9 DENKEN SIE IN DIE HÖHE
Eine gute Lösung bei Platzmangel ist die Ausrichtung nach oben. Etagenbetten, extrahohe Regale oder Schranktürme sind eine perfekte Möglichkeit, mehr Platz zu schaffen. Bild über: First Home.

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10 SETZEN SIE UNERWARTETE ELEMENTE EIN
Dieses Bett füllt eigentlich den ganzen Raum aus. Damit aber doch noch etwas in solch einem Minischlafzimmer geschieht, ist hier eine interessante, unerwartete Lichtinstallation montiert worden. Das veredelt das Schlafzimmer, macht es individuell und vergrössert optisch den Raum. Bild über: The Pursuit Aesthetic.

mycupotea

11 WAGEN SIE GEMÜTLICHKEIT
Kleine Räume können viel gemütlicher wirken als grosse. Also versuchen Sie gar nicht erst, einen Raum gross und luftig wirken zu lassen, sondern entscheiden Sie sich für die volle Lösung. Möblieren Sie ihn mit allem Drum und Dran. Stellen Sie Regale an die Wände und füllen Sie diese hübsch mit Büchern, Zeitschriften und schönen Fundobjekten. Zögern Sie nicht, Bilder an die Regalwände zu hängen, und platzieren Sie ruhig Sitzmöbel davor. Versehen Sie Sitzmöbel mit Kissen, Böden mit Teppichen und Fenster mit Vorhängen. Alles ganz nach dem Motto: Mehr ist mehr. Wichtig dabei ist, dass Sie trotz aller Fülle eine strenge Anordnung der Möbelstücke planen, sich an klassische, englische oder französische Einrichtungskonzepte richten und immer wieder Symmetrie reinbringen. Bild über: Mycupotea.

desire to inspire

12 ARBEITEN SIE IM SCHLAFZIMMER
Jede Wohnung braucht einen Arbeitsplatz, dieser aber nicht unbedingt ein eigenes Zimmer. Schlafzimmer eignen sich gut, um darin zu arbeiten. Denn so haben Sie auch tagsüber eine Funktion und werden bewohnt. Hier ist der Raum konsequent unfarbig gehalten, das Pult ist schmal und hat mit Wandregalen Staufläche bekommen. Der transparente Stuhl dazu wirkt diskret und leicht. Eine andere tolle Idee ist der Spiegelschrank. Spiegel vergrössern nämlich den Raum optisch und reflektieren erst noch Licht, wenn sie gekonnt platziert werden. Bild über: Desire to Inspire.

designandform

13 NÜTZEN SIE DEN PLATZ OPTIMAL
Unterstützen Sie architektonische Elemente, indem Sie gewisse Ecken und Nischen abtrennen, zum Beispiel wie hier mit einem schlichten, weissen Vorhang. So entstehen kleine Zimmer in Zimmern. Bild über: Design and Form.

my cupotea

14 WÄHLEN SIE LEICHTERE MÖBEL
Ein Stuhl anstelle eines Sessels, Hocker statt Esszimmerstühle, eine filigrane Leuchte, das Sofa mit den Beinen, eine Konsole anstelle einer Kommode oder eine Vitrine statt eines Schranks. All diese Möbel wirken leicht, lassen anderen Dingen mehr Platz und machen trotzdem was her. Bild über: My Cupotea.

Desire to inspire

15 FÜLLEN SIE RUHIG
Wenn sowieso nicht viel Platz zur Verfügung steht, lohnt es sich gar nicht, diesen noch zu sparen. Füllen Sie ruhig kleine Zimmer auf: Hier ist ein grosses Himmelbett in ein Mini-Schlafzimmer gestellt und die Wand mit Wandregalen versehen. Das Schlafzimmer wirkt supergemütlich, elegant und sehr persönlich. Bild über: Desire to Inspire.

35 Kommentare zu „15 grosse Ideen für kleine Wohnungen“

  1. markus gerat sagt:

    arbeiten sie überall, aber NICHT im schlafzimmer! wenn eines sich negativ auf die schlafhygiene auswirkt dann das. eher im wohnzimmer oder sogar noch in küche, flur oder bad, aber NICHT im schlafzimmer!

    • Philipp Rittermann sagt:

      ja aber herr gerat – das kommt ganz auf die ART der arbeit an….in meinem alter sind auch die aktivitäten im schlafzimmer harte arbeit! :)

    • chris sagt:

      Das sehe ich genauso! Arbeiten im Schlafzimmer ist der Graus. Das Schlafzimmer sollte in meinen Augen Ruheraum sein – mit gewissen Extras :) Da rein gehören Bett und Aufbewahrung für Kleider, vielleicht noch ein Sessel – that’s it.

      Ich habe bei mir die Arbeitsecke im Wohnzimmer integriert. Das ist eine gute Lösung und hält einem dazu an, den Arbeitsplatz stets aufgeräumt zu hinterlassen.

  2. Markus sagt:

    mmh, ein paar Gedanlen:
    zu Bild 3: Möbel auf Rollen funktionieren höchstens in sehr grosszügigen Räumen, da sonst eh der Platz zum rumfahren fehlt und die Möbel dann nur ständig schief im Raum stehen.
    zu Bild 5: Hat irgendjemand, der Platz dazu hat, KEINEN Tisch in der Küche?
    zu Bild 6: Falls der Platz wirklich knapp wird, könnten die Bewohner als erstes Mal den ganzen Kram der rumsteht rausschmeissen ;)

  3. Sara sagt:

    Ich arbeite im Schlafzimmer und habe absolut kein Problem damit. Kommt wohl auf’s Schlafzimmer drauf an..

  4. Iman sagt:

    Man kann nur hoffen, dass kein Mensch auf die Idee kommt, sein Kind auf der oberen Ebene in Bild 9 schlafen zu lassen. Stürze von Hochbetten mit schlimmen Folgen sind nämlich nicht selten.

  5. Philipp Rittermann sagt:

    bild 3 erinnert mich irgendwie an die psychiatrie des letzten jahrhunderts; da bekomm’ ich gleich lust auf sinneserweiternde medikamente.

  6. Amélie Müller sagt:

    Bild 9:

    Wenn das Kind Glück hat, bricht es sich bloss den Arm.

    • lukas sagt:

      super ausschauende ideen. verstehe das besserwisserische gemötzel mal wieder nicht ganz.

      • Amélie Müller sagt:

        Das ist kein Gemötzel, sondern ein durchaus ernst gemeinter Sicherheitshinweis. Nicht dass jemand auf die Idee kommt, das zu verwirklichen. Wenn man “super ausschauende” Ideen fürs Wohnen in kleinen Räumen sucht, muss ich Ihnen beipflichten. Sieht süss aus! Aber weil nicht bewohnbar, dann doch eher ein Vorschlag für Leute mit überflüssig viel Wohnraum, nicht wahr?

  7. Jutta Maier sagt:

    Möbel auf Rollen: wenn man sie nicht arrettieren kann, ist das Schrott: verkratzt das Parket und verschiebt sich dauernd.
    Das letzte Bild ist sowas von zugestellt. Eine Bewegung mit der Bettdecke, und der Labtop fliegt durch die Gegend. Und warum zum Kuckuck soll man eine Wohnung symmetrisch einrichten?
    Stimmt schon, dass viele Menschen, ich inklusive, in kleinen Wohnungen hausen. Tatsächlich habe ich aber jeweils bessere Lösungen gefunden, als ich sie hier antreffen würde.

    • Guido Sautner sagt:

      Also Sie haben an 2 Bildern was auszusetzen. Wenn Sie die Welt mal aus der halb vollen und nicht halb leeren Perspektive betrachten, haben Sie 13 gute Ideen bekommen.

      @all, Was soll eigentlich dieses negative rumgeschnauze in diesem Blog? Es geht hier um Inspirationen, Ideen, Möglichkeiten, aber nein, Herr und Frau Schweizer müssen immer gleich aus vollem Kanonenrohr losmotzen.

  8. Max sagt:

    Noch mehr Gedanken:

    zu Bild 4: das Versperren von Fluchtmöglichkeiten kann Sie im Notfall Ihr Leben kosten!
    zu Bild 9: wie wollen Sie in einem Etagenbett anständigen Sex haben?

  9. Kurt Nehmer sagt:

    Versteh die “kritischen” Bemerkungen von Markus nicht so recht. Für mich aus eigener Erfahrung einfach gute und kreative Lösungen. Für SWEETHOME generell ein dickes Lob, gehört zu meinen regelmässigen Link-Besuchen.

    • Markus sagt:

      Natürlich dürfen Sie sich an den Bildern hier freuen. Ich sehe hier neben Schönem und Spannenden auch immer wieder Sachen, die mir nicht so gefallen. Ja, und manchmal gleitet mir der Blog zu sehr ins Oberflächliche (eben: “Platzieren Sie einen Tisch in der Küche”). Zu einem Blog gehört für mich allerdings, dass man das dann auch ansprechen darf, eigentlich würde ich auch von der Autorin erwarten, dass sie neben positiven auch negative Punkte nennt. Leider werden allzu kritische Kommentare häufig nicht publiziert.

    • Markus sagt:

      Jetzt habe ich Ihnen eine schöne Antwort geschrieben, die sich auch gleich an Guido und Lukas richten würde. Leider wurde sie nicht freigeschaltet… Nun ja, seltsamer Blog, in dem man nicht diskutieren darf.

      • lukas sagt:

        Markus, ich schaue nur die Bilder an – da du meineserachtens Recht hast mit den textuellen Platitüden. Was mich stört: viele sehen nur das Störende (das gibts wirklich überall wenn man sucht), die Gefahren (herrje, das muss man nicht jedesmal erwähnen dass man ohne Geländer runterfallen kann) sowie was sie alles besser können/wissen (zb der unfähige architekt hat keine ahnung und des aussehens zuliebe schon wieder die schützenden dachvorsprünge weggelassen) und kombinieren das mit einem gewaltigen Mitteilungsbedürfnis – ergibt leider jeweils einen schnöden Nachgeschmack.

      • Markus sagt:

        @ lukas: dann sehen wir’s ja grundsätzlich ähnlich ;) Allerdings stören mich die genannten Kommentare weniger, ich lese da einfach drüber hinweg. Und 10 mal was im Sinn “wie schööön, ich will sofort einziehen!” finde ich auch nicht so interessant. Und danke für die Erinnerung, habe grad die Bilder vom wunderschönen dachvorsprunglosen Galizischen Landhaus nochmals angeschaut :)

  10. Adam Gretener sagt:

    Ich habe mit glänzenden Augen den Titel gelesen, musste aber feststellen, dass die Wohnungen gar nicht so klein sind. Die Massstäbe sind halt verschieden. 2,5-Zimmer sind für eine Einzelperson nicht gerade an der Untergrenze der Existenz.

    Nach zwei Jahren in einem grösseren Raum mit ca. 50 m2, aber mit 300 m2 Garten erlaube ich mir, kleine Tipps zu geben.

    Bauen Sie sich ein Bett mit viel Stauraum darunter. Der Schwede, ich mag den sonst nicht so, hat Schubladen auf Rollen im Angebot, die meine ganze Fläche von 140×200 cm perfekt ausnützen. Genug Platz für Dinge, die selten gebraucht werden. Also Skier, Skischuhe, Wanderschuhe, Winterbekleidung, Schlafsäcke, Rucksäcke, Gartenfeldbett, Bilderschuhkisten und Getränkekästen.

    Darüber hinaus habe ich jeweils über den Türen per günstiger USB-Blatte einen zusätzlichen Stauraum für Bücher usw angebracht. Alles für ein paar Franken im Baumarkt zu haben. Und mit ein bisschen Liebe sehr schön zu montieren und auszustatten.

    Alles was wetterfest ist, gerne in eine gut dichtende Kommode vor dem Ausgang platzieren. Schuhe, Werkzeuge, Gartenzeugs usw.

    Sollten Sie freiliegende Balken haben, können Sie mit Drahn und Hängevorrichtungen Kleiderständer bauen, die die Grundfläche nicht besetzten. Klappt allerdings nur, wenn Sie nicht in der Wohnung nicht rauchen.

    Hab noch tausend Tipps, möchte es aber nicht übertreiben.

    Herzlichst, Adam

    • Herr Gretener: Haben Sie einen eigenen Blog? Ich wäre sonst an ein paar zusätzlichen Tipps interessiert.

    • Camenzind Lea sagt:

      Eine solche Schublade unter dem Bett hatte ich früher auch. Verstaubt komplett! Und was vor dem Ausgang platziert wird, wird geklaut. Haben Sie auch realistische Tipps auf Lager?

    • Natalia sagt:

      @Adam Gretener
      In anderen Ländern sind Betten mit komplett geschlossenem Rahmen üblich, bei welchen sich der Lattenrost mit einer Hand raufziehen lässt. In Spanien beispielsweise haben fast alle Leute in Wohnungen solche Betten. Ich frage mich, warum sie in der Schweiz so selten zu finden – und dann so unglaublich teuer sind. In Spanien hat sie sogar Ikea.

      Geben sie bei Google “cama canape” ein. Die Dinger sind toll.

      • Adam Gretener sagt:

        Hallo Natalia

        Ich kenne diese Betten und die sind schon praktisch, keine Frage. Mir gefiel die Lösung mit den Rollschubladen sehr viel besser. Meine Matratze ist gross und schwer und es war immer mühsam, mit einer Hand die Matzratze hochzustemmen und mit der anderen das Zeugs rein- oder rausholen. Irgendwie eleganter. Aber der Gedanke ist ja derselbe.

        Wenn man jemanden nach platzsparenden Wohnmöglichkeiten fragen sollte, dann sind es die Menschen aus Tokyo und New York.

        Viele Grüsse, Adam

      • Adam Gretener sagt:

        Na ja, Lea. Ich sauge regelmässig Staub und die Schubladen sind oben verschlossen. Darüber hinaus wohne ich nicht in an der Militärstrasse und ich kann meine Sachen auch draussen lassen. Da kommt nichts weg. Wäsche, Schuhe, Gummistiefel, Gartenwerkzeug und alles mögliche. Mir wurde noch nie was geklaut.

        Auch realistische Antworten auf Lager?

  11. PJ sagt:

    Weiss jemand, wie ich an ein Sofa, ähnlich wie in Bild 3 komme? Die Rollen müssen nicht sein, aber das Design wäre ideal für meine Wohnung. Falls nicht, fang ich mal an zu hämmern..

    • Adam Gretener sagt:

      PJ, so eine Sofa würde ich mir unbedingt selbst zusammenschrauben. Es passt dann auch richtig genau. Habe sowas schon gemacht. Was Du brauchst sind:

      - Genügend Dachlatten
      - Elektrische Säge
      - Akkuschrauber (Bohr- und Schraubaufsätze)
      - einen Plan
      - Filzfüsschen

      Nach Bedarf: Farbe und Pinsel.

      That’s it. Viel Spass!

  12. Peter sagt:

    Das ist also alles in der gleichen Wohnung? Oder heisst das Rezept: 15 kleine Wohnungen….

  13. jo saegesser sagt:

    gefaellt mir sehr (die stauraeume).
    aber alles verspielt weiss, waende, tische, lampen. etc. das passt vielleicht fuer junge oder junggebliebene jungesellinnen aber.nicht fuer jungesellen oder even worse geschiedene jung(alt(gesellen).
    jo LA usa.

  14. mm sagt:

    Habe mit meinem Freund drei Jahre auf 32qm gewohnt (plus 3qm kitchenette, plus 4qm Bad).
    Tipps:
    Minumum an Möbeln – Bett (ja, mit Schubladen drunter, ist perfekt), Kleiderschrank, Esstisch, wahlweise Bürotisch oder Sofa, zwei Gestelle.
    Küche – sämtliche (2 kleinen) Wände (an zweien hatte es Fenster) mit Küchenkästchen volltapezieren, gibts beim Schweden oder sonst, wie schon angetönt selbst kreieren vom Baumarkt
    Fortwerfen/entsorgen/minimieren – in allen Bereichen: Kleider, Staubfänger, Bücher, die man nie mehr liest etc. Also uns hats gezwungen immer genau zu überlegen, ob wir wirklich was (noch) brauchen. So hat sich auch nie zu viel angesammelt. Für den Rest, Stauram, wie in Bild 6, eignet sich gut.
    Wenns geht, auf keinen Fall alles mit Möbeln, Bildern etc. vollstellen, sonst fühlt man sich sehr schnell eingeengt. Die Wohnung ist ja je nach dem sowieso schon klein. Aber ist vielleicht je nach Person anders.
    Liebe Grüsse

    • maurena salzmann sagt:

      Das mit dem Ausmisten kann ich nur bestätigen. Wir sammeln die brauchbaren Sachen jeweils in einer grossen Schachtel im Keller und gehen einmal im Jahr an den Flohmarkt in unserer Stadt. Nebst Kohle bringt das immer auch sehr amüsante Begegnungen mit sich. Und es schafft Platz für neue Gedanken und Projekte….

  15. Angela aus Zürich sagt:

    mir gefallen die Bilder, Nr 1 und 15 am meisten – Danke. Ausserdem kann ich mit mm und maurena Salzmann einig gehen: ausmisten ausmisten ausmisten, bin auch gerade wieder mal dabei ;-))

  16. Julia Auer sagt:

    Bei kleinen Wohnungen ist eine exakte Planung sehr wichtig. Bei meiner Wohnung (35m2) mussten wir einige Möbelstücke wie Wohnwand, Küchenmöbel und Schreibtisch anpassen, um einen Platz für sie zu finden. Außerdem muss man kreativ werden. Eine Nische im Wohnzimmer haben wir beispielsweise mit einer Schiebetür geschlossen und mit Regalen ausgestattet – jetzt kann man den zusätzlichen Stauraum optimal als kleine Abstellkammer verwenden.

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