Wohnen ist eine sehr individuelle Angelegenheit. Für die meisten von uns beginnt es mit den ersten Postern im Kinderzimmer, mit einem abgewetzten Sessel oder den Souvenirs auf dem Bücherregal. Für manche sind es Gartenzwerge oder lustige Sprüche auf der Gästetoilette. Für einige ist es das ganze Haus. Beim Bau eines Eigenheims kommen oft die extravagantesten Seiten einer Person zum Vorschein und werden in der Architektur verewigt. Dieses Haus ausserhalb Madrids beispielsweise leuchtet verschiedenfarbig in der Nacht und ist ein in Beton und Stein umgesetzter Traum aus «Tausend und einer Nacht».
Wie ein Fort aus einem arabischen Märchenfilm präsentiert sich diese Villa ausserhalb Madrids. Abgerundete, skulpturale Elemente schützen das Haus vor neugierigen Blicken.
Rund um das Haus sind Wasserspiele angebracht, die nachts mit diversen Farben beleuchtet werden.
Ein extravagantes Haus braucht einen grossen Eingang. Er ist mit weissen Marmorplatten belegt. Durch die Beleuchtung wirkt er wie das Tor in eine andere, mysteriöse Welt.
Die Hausmauern und die halb runden Elemente rund ums Haus sind aus schwarzem Granit. Grobe, weisse Kieselsteine schaffen eine Verbindung zwischen der Umgebung und der Architektur.
Mit weissen und schwarzen Kieselsteinen sind dekorative Muster geschaffen worden, die Teil der Landschaftsarchitektur sind.
Der Garten ist wie eine Oase gestaltet. Palmen und Granatapfelbäume zieren das grosszügige Grundstück der Villa.
Auf der anderen Seite sind Aus- und Einblicke erwünscht. Die breiten Fensterfronten erlauben eine grosszügige Sicht auf die Landschaft und öffnen sich zum Pool hin.
Die einfache, mit dekorativem Blütenmuster bedruckte Papierlampe gibt es zu 20 Euro im holländischen Webshop Kzuid.
Dienstag, 8. März 2011
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32 Kommentare zu „Wohnen wie in «Tausend und einer Nacht»“
Der Titel “Wohnen wie in “Tausend und einer Nacht”" triffts irgendwie nicht ganz. Meine Assoziationen dazu wären Türmchen, Gold, Schnörkel und leuchtende Farben. Die gezeigte Villa erinnert mich aber eher an eine Science Fiction Baute. Interessant wäre zudem das Innen dieses “Märchenschlosses”.
Das gegen aussen hin demonstrativ verschlossene Gebäude wirkt für mich für eine Trutzburg für Reiche, die sich hinter dicken Mauern verstecken müssen, weil sie ihr Vermögen mit schiefen Geschäften gemacht haben …
Ich möchte ja gern in einer Villa leben, aber in dieser wirklich nicht. Sehr unsympathische, klotzige Erscheinung.
Zuerst dachte ich das ist ein umgebauter Militär-Bunker – also quasi ein Recycling einer ungenutzten Militär-Anlage, das wäre noch irgendwie cool. Die halbrunden Elemente werden sicher den Kindern gefallen als Skater-Anlage :-)
Aber speziell ist die Villa allemal – wenn man wahrscheinlich genug Geld hat für mehrere Häuser spielt es ja dann keine Rolle wenn eines davon nicht wirklich “wohnlich” ist, wenn man da eh nur ein paar Wochen im Jahr verweilt.
Sieht auf den ersten Blick wie 20 Meter hohe Mauern aus. Dann beim genauen Hinsehen ist alles nur einstöckig. Dieses visuelle “Vorgeben dass man etwas ist was gar nicht stimmt” ist das einzige, was mich an diesem Bau stört. Sonst total wunderbar gemacht.
“Wohnen”? Was haben die Bilder mit “Wohnen” zu tun?
Ich wohne immer noch IM Haus und nicht davor.
Für die Überschrift fehlen also die Bilder der Innenräume.
Ich finde es interessant! Gewagt, eigenständig, markant und doch nicht protzig im üblichen Sinne (steil aufsteigende Treppen, etc.). Leider sieht man aber viel zu wenig um sich ein genaueres Bild machen zu können.
Genau ! Panzersperre ,war das erste, was mir dazu einfiel….war neugierig und hab mir die Inneneinrichtung angesehen…
steril, quadratisch, fad und kühl… fröstel… muss zwar in den Breitengraden angenehm sein….. und das einzige was an Tausend und eine Nacht erinnert, …. die Parkanlage draussen…. auch nur wegen den Palmen und Granatapfelbäumen..
Mich beeindruckt die Architektur, das Farbenspiel, das Geheimnisvolle, das Unnahbare. Modern, mit riesigen Fenstern gefällt mir. Stein und Fels sind naturnah, edel, ewig. Da würde ich gerne eine Zeitlang wohnen, mit meiner Liebsten und den Kleinen, die gerne Steinchen ins Wasser purzeln lassen.
Was bitte soll das mit “Tausend und eine Nacht” zu tun haben? Extravagant ja, mysteriös vielleicht, aber doch eher als futuristisch gestylte Trutzburg. Wie von anderen bereits erwähnt, wäre nun doch das Interieur interessant (wohnen), vielleicht kommt ja dort der orientalische Stil – viel Seide, Brokat und andere Textilien (grosse Kissen etc.), arabischen Mosaiken, farbige Orientteppiche, Möbel aus Zedernholz, etc. – zum Ausdruck?!
Für Bilder von innen kann man ja den Architektur link A-cero oben einsehen.
Da gibt es diverse Filme und Animationen auf A-Cero TV
@Hans, das Haus gehört übrigens dem Architekten Joaquin Torres selber, der einige 100 Projekte weltweit realisiert hat. Das Seine Kundschaft möglicherweise das Geld “schief” verdient hat ist ja nicht sein Thema.
Für mich eine Entdeckung, hatte noch ne was von Ihm gehört, sehe aber in seinem Stil Ansätze von Frank Lloyd Wright.
Bei 21 Prozent Arbeitslosigkeit (und über 40 Prozent Jugendarbeitslosigkeit!) müssen die Reichen in Spanien wohl in umgebauten Bunkern hausen. Dass man von den Innenräumen nichts sieht, bestätigt diesen Eindruck noch zusätzlich: Keep out!
Sieht eher aus wie der Eingang zu einem Casino in Las Vegas…. Da gibt es wahrlich besserer Beispiele für Wohnen wie in «Tausend und einer Nacht». Kann die kubische Ausformulierung nicht nachvollziehen, interessant wäre für mich, ob diese Formensprache konsequent im Innenbereich weiterverwendet wurde. Wie ist die Situation in der näheren Umgebung, wie ist die Lage im Gelände, was hat es für Bezüge? Themen, über die man berichten sollte und keine zehn Bilder von der gleichen Hollywood-Fassade. Merci
Na toll, mal wieder wird bezugsloses Ego-Design gefeiert.
Passt gut in diese wahllose Sammlung von Oberflächlichkeiten, hat mit echter Architektur aber rein gar nichts zu tun.
Diese Bude wird heiss im Spanischen sommer, wo ist die Klima-anlage?
Und wo der Eingang fuer Lieferanten?
Wo ein Schuppen fuer Garten Zeugs, fuer Muell Eimer, fuer Hunde Haus, etc.
Wo ist die Garage fuer 3 bis 4 Luxus Autos?
Natuerlich sind hier klein- und Enkelkinder nicht erwuenscht.
Was fehlt is eine Zieh-bruecke sodass der Besitzer mit seinen Steuer-freien Millionen sich richtig verbergen kann.
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.
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Erinnert mich an den Egoshooter Marathon – düstere Architektur von einem anderen Stern… Cool irgendwie, aber darin wohnen möcht ich nicht.
Wohnen wie in ”Tausend und einer Nacht”? Ist das jetzt nicht viel eher der vielzitierte “Goldene Käfig”? Sieht mir mehr nach modernem Gefängnis aus.
Der Titel “Wohnen wie in “Tausend und einer Nacht”" triffts irgendwie nicht ganz. Meine Assoziationen dazu wären Türmchen, Gold, Schnörkel und leuchtende Farben. Die gezeigte Villa erinnert mich aber eher an eine Science Fiction Baute. Interessant wäre zudem das Innen dieses “Märchenschlosses”.
Das gegen aussen hin demonstrativ verschlossene Gebäude wirkt für mich für eine Trutzburg für Reiche, die sich hinter dicken Mauern verstecken müssen, weil sie ihr Vermögen mit schiefen Geschäften gemacht haben …
Ich möchte ja gern in einer Villa leben, aber in dieser wirklich nicht. Sehr unsympathische, klotzige Erscheinung.
Recht hast du – genau so!
Zuerst dachte ich das ist ein umgebauter Militär-Bunker – also quasi ein Recycling einer ungenutzten Militär-Anlage, das wäre noch irgendwie cool. Die halbrunden Elemente werden sicher den Kindern gefallen als Skater-Anlage :-)
Aber speziell ist die Villa allemal – wenn man wahrscheinlich genug Geld hat für mehrere Häuser spielt es ja dann keine Rolle wenn eines davon nicht wirklich “wohnlich” ist, wenn man da eh nur ein paar Wochen im Jahr verweilt.
Ich finde auch, “Wohnen wie auf dem Mond” wäre die bessere Bechreibung.
Was hat dies mit “Tausend und einer Nacht” zu tun? Bitte nicht einfach Titel vergeben ohne von der Bedeutung eine Ahnung zu haben
Sieht auf den ersten Blick wie 20 Meter hohe Mauern aus. Dann beim genauen Hinsehen ist alles nur einstöckig. Dieses visuelle “Vorgeben dass man etwas ist was gar nicht stimmt” ist das einzige, was mich an diesem Bau stört. Sonst total wunderbar gemacht.
“Wohnen”? Was haben die Bilder mit “Wohnen” zu tun?
Ich wohne immer noch IM Haus und nicht davor.
Für die Überschrift fehlen also die Bilder der Innenräume.
In diesem Falle erübrigt sich wohl ein ernsthafter Kommentar !
Wie Hubert: Vom “Wohnen” haben wir gar nichts gesehen.
Ich finde es interessant! Gewagt, eigenständig, markant und doch nicht protzig im üblichen Sinne (steil aufsteigende Treppen, etc.). Leider sieht man aber viel zu wenig um sich ein genaueres Bild machen zu können.
Wohnen in der Panzersperre ;)
Genau ! Panzersperre ,war das erste, was mir dazu einfiel….war neugierig und hab mir die Inneneinrichtung angesehen…
steril, quadratisch, fad und kühl… fröstel… muss zwar in den Breitengraden angenehm sein….. und das einzige was an Tausend und eine Nacht erinnert, …. die Parkanlage draussen…. auch nur wegen den Palmen und Granatapfelbäumen..
Gfürchig.
Jetzt wissen wir wenigstens, wie die Spanier zu ihren Schulden und ihrer Immobilienblase gekommen sind. Danke für die Info.
Mich beeindruckt die Architektur, das Farbenspiel, das Geheimnisvolle, das Unnahbare. Modern, mit riesigen Fenstern gefällt mir. Stein und Fels sind naturnah, edel, ewig. Da würde ich gerne eine Zeitlang wohnen, mit meiner Liebsten und den Kleinen, die gerne Steinchen ins Wasser purzeln lassen.
Was bitte soll das mit “Tausend und eine Nacht” zu tun haben? Extravagant ja, mysteriös vielleicht, aber doch eher als futuristisch gestylte Trutzburg. Wie von anderen bereits erwähnt, wäre nun doch das Interieur interessant (wohnen), vielleicht kommt ja dort der orientalische Stil – viel Seide, Brokat und andere Textilien (grosse Kissen etc.), arabischen Mosaiken, farbige Orientteppiche, Möbel aus Zedernholz, etc. – zum Ausdruck?!
Sieht aus wie die Bachelor-Arbeit eines mittelmässigen Architekturstudenten. Die grosse Rechnung folgt dann sicher beim Abbruch…
Frage mich was der Feng Shui davon hält.
ich denke, das haus nichts mit esoterischen ansätzen zu tun :)
Kein schones Haus. Errinert mir U-boot station im Sant Nazzaire, Frankreich.
Für Bilder von innen kann man ja den Architektur link A-cero oben einsehen.
Da gibt es diverse Filme und Animationen auf A-Cero TV
@Hans, das Haus gehört übrigens dem Architekten Joaquin Torres selber, der einige 100 Projekte weltweit realisiert hat. Das Seine Kundschaft möglicherweise das Geld “schief” verdient hat ist ja nicht sein Thema.
Für mich eine Entdeckung, hatte noch ne was von Ihm gehört, sehe aber in seinem Stil Ansätze von Frank Lloyd Wright.
Bei 21 Prozent Arbeitslosigkeit (und über 40 Prozent Jugendarbeitslosigkeit!) müssen die Reichen in Spanien wohl in umgebauten Bunkern hausen. Dass man von den Innenräumen nichts sieht, bestätigt diesen Eindruck noch zusätzlich: Keep out!
gefällt mir, mal wieder etwas neues, das nicht auf komplett abgelutschten formen basiert.
Mein erster Eindruck war auch: Militäranlage! Aber er wirkt wenigstens stabil, der Bunker :-) Zum Glück sind Geschmäcker verschieden.
Sieht eher aus wie der Eingang zu einem Casino in Las Vegas…. Da gibt es wahrlich besserer Beispiele für Wohnen wie in «Tausend und einer Nacht». Kann die kubische Ausformulierung nicht nachvollziehen, interessant wäre für mich, ob diese Formensprache konsequent im Innenbereich weiterverwendet wurde. Wie ist die Situation in der näheren Umgebung, wie ist die Lage im Gelände, was hat es für Bezüge? Themen, über die man berichten sollte und keine zehn Bilder von der gleichen Hollywood-Fassade. Merci
Na toll, mal wieder wird bezugsloses Ego-Design gefeiert.
Passt gut in diese wahllose Sammlung von Oberflächlichkeiten, hat mit echter Architektur aber rein gar nichts zu tun.
Diese Bude wird heiss im Spanischen sommer, wo ist die Klima-anlage?
Und wo der Eingang fuer Lieferanten?
Wo ein Schuppen fuer Garten Zeugs, fuer Muell Eimer, fuer Hunde Haus, etc.
Wo ist die Garage fuer 3 bis 4 Luxus Autos?
Natuerlich sind hier klein- und Enkelkinder nicht erwuenscht.
Was fehlt is eine Zieh-bruecke sodass der Besitzer mit seinen Steuer-freien Millionen sich richtig verbergen kann.
Frank Ghery haette etwas besseres geleistet.
Rex Fritschi, Elkhorn, WI, USA
Die beleuchtete Wohnwand, die Kuckucksuhr, Gartenzwerge und ein Ölbild mit röhrenden Hirschen fehlen eindeutig!!
Denn ein Tag in DEINEN Vorhöfen ist
besser als sonst tausend.
Psalm
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