Ganz schön cool und ein wenig mit dem Flair der unbeschwerten Seventies: Das weisse O-Haus steht mitten in der Schweiz, am Vierwaldstättersee. Es wurde vom Schweizer Architekten Philippe Stuebi enworfen, unter Mitarbeit von Eberhard Tröger, und besticht durch seine skulpturale Fassade. Eine weisse Mauer mit grossen, offenen Kreisen umhüllt das Haus und lässt es futuristisch und retroartig zugleich wirken. Es sieht fast so aus, als wäre es einem alten James-Bond-Film entsprungen.
Die weisse Villa wirkt eher, als stünde sie an einem exotischen Ort als am gemütlichen Vierwaldstättersee. Die grossen Kreise verwandeln das Haus in ein modernes Objekt.
Durch die Fassadenhülle mit ihren grossen runden Ausschnitten wirkt das Haus irgendwie geheimnisvoll und erhält eine weitere Dimension. Einblicke und Ausblicke verändern sich je nach Standort und erlauben eine spielerische Beziehung zur Architektur.
Ecken, Kanten und Linien komplementieren die Kreisformen, welche auch als Bodenplatten eingesetzt werden.
Auf der Seeseite des Hauses befinden sich ein Swimmingpool und eine grosse Treppe, die in den Garten führt. Hier nimmt die Fassade die Kreisform auf, wodurch das Haus Leichtigkeit und Transparenz erhält.
Die Wohnräume bieten eine fantastische Aussicht auf See und Berge.
Die hellen Farben und die Baumaterialien verbinden sich hier harmonisch mit den Farben des Sees und der Berge. Rund um das Grundstück ist ein Bambuswald angepflanzt, der nachts beleuchtet wird.
Durch die Fassadenhülle entstehen Zwischenräume, die als Balkone dienen und einen Abstand zwischen den Wohnräumen und der Aussenwelt schaffen.
Horoskope – wir lieben oder wir hassen sie. Die Typisierung nach Sternzeichen fasziniert, oft findet man eine gewisse … Mehr
Sonntag, 12. August 2012
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30 Kommentare zu „James-Bond-Villa am Vierwaldstättersee“
Schöne Villa. Aber Hergiswil ist zwar steuergünstig, aber ein Schattenloch ohne Abendsonne. Von der reinen Ästhetik her also eine schöne Villa am falschen Standort.
Schönes Haus, in der Tat. Auch dem Rest kann ich nur beipflichten – und möchte noch ergänzen: in Hergiswil regnet’s irgendwie ständig – auch dann, wenn’s überall sonst schön ist.
@Fränki: Solche Aussagen kann auch nur von jemandem kommen, der das Dorf noch nie verlassen haben. Sonst versuchen Sie’s mal mit einem Sonnenuntergang im Juni in der Region Zug. Notieren Sie sich dann die genaue Zeit und verfolgen Sie dann am Tag darauf den Sonnenuntergang in diesem Dorf. Sie werden feststellen, dass die Sonne in/um Zug ca. 2 Stunden später untergeht. Es ist zwar nicht so dramatisch, wie hier von einigen geschrieben, aber auch nicht so toll, wie Sie meinen.
Was auf den Bildern nicht zu sehen ist, ist, dass das Haus an der Seestrasse 74, Hergiswil, das ganze etwas trübt. Es steht praktisch direkt vor der Villa 72…
Und was das ganze auch noch trübt: das James-Bond-Haus besitzt einen weniger schönen dritten Stock, der auf dem Bild der Ästhetik halber wegretuschiert wurde …
Meine Architektonische Bewertung: Das Haus ist viel zu verspielt und zu Aufwendig gestaltet…keine wirklich gute Architektur, obwohl die Bau-Kosten sehr hoch sind! Gute Architektur liegt eher bei der Reduktion der Formen! Die runden Formen, vor allem die grossen, sind “erzwungen” und ästhetisch nicht haltbar! Gute Architektur sieht anders aus!
Gute Architektur lässt sich nicht in ein solch einfaches Schema pressen, wie Sie es beschreiben. Zudem ist es letztlich subjektiv, was als “gute” Architektur betrachtet wird und was nicht. Und last but not least sollte ein guter Architekt meiner Meinung nach die architektonische Ausgestaltung seines Objektes unbedingt auch von den Umgebungsverhältnissen abhängig machen.
“gute architektur” ist tatsächlich geschmacks- und perspektivensache (und hat weniger ausrufezeichen ;) ich bevorzuge auch eine reduktion auf interessante formen, würde das aber nicht zum heiligen gral erheben
Bei diesem Architekten hat wohl Oscar Niemeyer, der brasilianische Stararchitekt Pate gestanden. Das Haus erinnert stark an die Bauten in der Brasilianischen Hauptstadt Brasília.
Tolle Villa, aber dieser Fernseher ist abartig, hat das Geld nicht mehr für einen richtigen Flat gereicht ? ;-) Retro im Auto finde ich schön, aber in der Technik… dann lieber gar keinen.
die Aussicht gefällt mir- die Architektur und Innenausstattung lässt mich kalt. Könnte mir diese Villa an einem warmen Ort vorstellen, Kalifornien vielleicht? Schweiz? Nein…
Die Lage ist toll. Aber das soll gute Architektur sein? Nein. Der oder die Architekt/in hat die Umgebung nicht einbezogen.( Das machen die wenigsten.) Die Aussentreppen finde ich besonders hässlich und diese runden Ausschnitte….na ja, wenn das denn sein muss, mit kleinerem Duchsmesser und der Effekt wäre viel subtiler. Mit Verlaub, es gibt geschmaksvollere “Kisten”.
Zu technisch. Der hässliche dritte Stock, der schräg ist und überhaupt nicht aufs Haus passt ist wegretuschiert! Aus meiner Sicht geht das gar nicht. Pure Augenwischerei. Man soll etwas zeigen wie es ist und nicht, wie es schöner wäre.
Das Haus ist gross, aber gute Architektur sieht anders aus, sorry!
Die Fassade mit den großen runden Ausschnitten könnte doch wohl mindestens die 3-fache Länge vertragen. So wirkt sie eher gedrungen und plump.
@Perter Müller. Der Fernseher ist doch das beste am Haus. Was soll denn hier ein spießiger Flatscreen?
Gespäcker hat jeder seine eigene, finde es immer wieder schade das grosse fenster mit (jetz mit Loch sonst mit Holz) zugemacht werden, wieso nicht direkt einbauen, schade, gut ich sage immer wieder jeder sein Denkmal.
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich.
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Schöne Villa. Aber Hergiswil ist zwar steuergünstig, aber ein Schattenloch ohne Abendsonne. Von der reinen Ästhetik her also eine schöne Villa am falschen Standort.
Schönes Haus, in der Tat. Auch dem Rest kann ich nur beipflichten – und möchte noch ergänzen: in Hergiswil regnet’s irgendwie ständig – auch dann, wenn’s überall sonst schön ist.
Solche Aussagen können nur Neider schreiben. Die Lage ist Süd-Ost und Sonne hat es gleich viel wie andernorts ausser Dezember und Januar.
@Fränki: Solche Aussagen kann auch nur von jemandem kommen, der das Dorf noch nie verlassen haben. Sonst versuchen Sie’s mal mit einem Sonnenuntergang im Juni in der Region Zug. Notieren Sie sich dann die genaue Zeit und verfolgen Sie dann am Tag darauf den Sonnenuntergang in diesem Dorf. Sie werden feststellen, dass die Sonne in/um Zug ca. 2 Stunden später untergeht. Es ist zwar nicht so dramatisch, wie hier von einigen geschrieben, aber auch nicht so toll, wie Sie meinen.
Gerade im Dezember/Januar braucht man die Sonne am dringendsten. Schöne Aussicht aber leider nasses Schattenloch.
Das Haus gefällt mir nicht speziell, aber der gelbe Ferrari Daytona ist phänomenal!
Genau das hab ich auch gedacht. :-)
Was auf den Bildern nicht zu sehen ist, ist, dass das Haus an der Seestrasse 74, Hergiswil, das ganze etwas trübt. Es steht praktisch direkt vor der Villa 72…
Und was das ganze auch noch trübt: das James-Bond-Haus besitzt einen weniger schönen dritten Stock, der auf dem Bild der Ästhetik halber wegretuschiert wurde …
Meine Architektonische Bewertung: Das Haus ist viel zu verspielt und zu Aufwendig gestaltet…keine wirklich gute Architektur, obwohl die Bau-Kosten sehr hoch sind! Gute Architektur liegt eher bei der Reduktion der Formen! Die runden Formen, vor allem die grossen, sind “erzwungen” und ästhetisch nicht haltbar! Gute Architektur sieht anders aus!
Gute Architektur lässt sich nicht in ein solch einfaches Schema pressen, wie Sie es beschreiben. Zudem ist es letztlich subjektiv, was als “gute” Architektur betrachtet wird und was nicht. Und last but not least sollte ein guter Architekt meiner Meinung nach die architektonische Ausgestaltung seines Objektes unbedingt auch von den Umgebungsverhältnissen abhängig machen.
“gute architektur” ist tatsächlich geschmacks- und perspektivensache (und hat weniger ausrufezeichen ;) ich bevorzuge auch eine reduktion auf interessante formen, würde das aber nicht zum heiligen gral erheben
Einfach wunderschön! Phantastisch! Genial!
Bei diesem Architekten hat wohl Oscar Niemeyer, der brasilianische Stararchitekt Pate gestanden. Das Haus erinnert stark an die Bauten in der Brasilianischen Hauptstadt Brasília.
Wunderschön! Aber einen anständigen Fernseher würde ich mir schon besorgen, wenn ich eine solche Hütte hätte.
08/15 Architektur .
Tolle Villa, aber dieser Fernseher ist abartig, hat das Geld nicht mehr für einen richtigen Flat gereicht ? ;-) Retro im Auto finde ich schön, aber in der Technik… dann lieber gar keinen.
Sieht gut aus, ist aber völlig unpraktisch gebaut: Schmal und lang. Schade, aus dem Grundstück hätte ich was Praktischeres gemacht.
Wer will denn was Praktisches, wenn es was Schönes gibt? Kopfschüttel**
Styling. Frontfassade wegdenken und es eine ganz normale Fassade und weisse Kiste. Ferrari ist das beste am Haus.
Totale Emmentaler- Emmi – Reklame, – es fehlt nur noch die gelbe Farbe dazu.
Was noch fehlt- ist eine kleine Maus – die schaut durchs Fenster hinaus!
Zweitwagen oder Zweitwohnung was solls
die grossen runden löcher gefallen mir sehr gut. … hehe, tatsächlich scheint auf dem bild ein stock zu fehlen =)
die Aussicht gefällt mir- die Architektur und Innenausstattung lässt mich kalt. Könnte mir diese Villa an einem warmen Ort vorstellen, Kalifornien vielleicht? Schweiz? Nein…
Die Lage ist toll. Aber das soll gute Architektur sein? Nein. Der oder die Architekt/in hat die Umgebung nicht einbezogen.( Das machen die wenigsten.) Die Aussentreppen finde ich besonders hässlich und diese runden Ausschnitte….na ja, wenn das denn sein muss, mit kleinerem Duchsmesser und der Effekt wäre viel subtiler. Mit Verlaub, es gibt geschmaksvollere “Kisten”.
Zu technisch. Der hässliche dritte Stock, der schräg ist und überhaupt nicht aufs Haus passt ist wegretuschiert! Aus meiner Sicht geht das gar nicht. Pure Augenwischerei. Man soll etwas zeigen wie es ist und nicht, wie es schöner wäre.
Das Haus ist gross, aber gute Architektur sieht anders aus, sorry!
hmm…. gefällt mir nciht und vor allem ist es an der Zeit mal eine neue Form der Architektur anzuwenden. Und nein: ich bin nicht neidisch!
Die Filmfigur James Bond fuhr nie Ferrari.
Die Fassade mit den großen runden Ausschnitten könnte doch wohl mindestens die 3-fache Länge vertragen. So wirkt sie eher gedrungen und plump.
@Perter Müller. Der Fernseher ist doch das beste am Haus. Was soll denn hier ein spießiger Flatscreen?
Gespäcker hat jeder seine eigene, finde es immer wieder schade das grosse fenster mit (jetz mit Loch sonst mit Holz) zugemacht werden, wieso nicht direkt einbauen, schade, gut ich sage immer wieder jeder sein Denkmal.