12 Einrichtungstipps, die überall gut funktionieren

Schöne Möbel allein genügen oft nicht, um eine Wohnung gemütlich, alltagstauglich und hübsch werden zu lassen. Wie man sie stellt, kombiniert und dekoriert bestimmt den Wohnstil und den Komfort. Diese 12 Einrichtungstipps funktionieren in Dreizmmerwohnungen genauso gut wie in Lofts oder superkleinen Studios und sie helfen, dass eine Wohnung perfekter und eleganter wirkt.

Interiors Porn
1 TIEFE REGALE
Wenn Bücherregale nicht ganze Wände einnehmen, wirkt ein Raum grosszügiger, leichter. Tiefe Regale bieten zudem Abstellfläche für Wohnaccesoires, Bilder, Leuchten, Spiegel. Übers Eck angeordnet vermitteln solche Regale auch viel Wohnlichkeit und wirken sehr gemütlich. Bild über: Interiors Porn.
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2 MINIWOHNINSEL
Polstermöbel müssen nicht zwingend in Sitzgruppen arrangiert werden. Kreieren Sie mit einem einzelnen Sessel, einem Beistelltisch, einer Leuchte und einem Teppich eine kleine Wohninsel. Diese kann irgendwo in der Wohnung sein, einen bequemen Platz bieten oder zur Lieblingsecke werden. Bild über: Colors of Life.
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3  KONSOLE ALS KOPFENDE
Betten können oft ein wenig verloren wirken, besonders wenn Sie keine wirklichen Kopfenden haben. Mit einer Konsole, einem passenden Regal oder einem speziell dafür angefertigten Element kann ein Bett das nötige Rückgrat bekommen. Darauf können Bilder, Bücher, Leuchten oder Lieblingsstücke Platz nehmen und dem Schlafzimmer dadurch viel Persönlichkeit verleihen. Das Bett steht auf diese Art auch nicht direkt an der Wand.  Bild über: Automatism.
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4 VITRINE ALS BÜCHERREGAL
Was sich hinter Glas befindet, wirkt oft wertvoller, ordentlicher und attraktiver. Nützen Sie diese Wirkung und platzieren Sie Bücher in eine Vitrine statt in einem offenen Regal. Diese rote Vitrine wirkt zugleich auch als interessanter Blickfänger. Bild über: Designsponge.
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5 DUNKLE WAND
Durchschnittliche Räume, keine interessanten architektonischen Details: Vielen Wohnungen fehlt das gewisse Etwas. Mit Farben und geschicktem Einrichten kann man das ändern. Mit einer dunklen Wand kann man für Möbel und Bilder ein Bühnenbild schaffen und sie so stärker wirken lassen. Eine dunkle Wand verleiht einem Raum auch eine gewisse Tiefe. Bild über: Designtraveller.
Ikea
6 KLEINE WANDREGALE
Manchmal braucht es wenig und man bekommt ein neues Wohngefühl. Wandregale sind ein Zwischending, kein richtiges Möbel, mehr eine Art architektonische Erweiterung. Deswegen wirken sie immer sehr professionell und chic. Egal ob sie nun eine Ergänzung in einer Küche sind oder einer vergessener Ecke mehr Sinn geben. Regale von Ikea.
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7 MINI-ARBEITSPLATZ
Kein Arbeitszimmer bedeutet noch lange nicht auf einen Arbeitsplatz zu Hause verzichten zu müssen. Ein kleiner Tisch und ein schicker Stuhl finden überall einen Platz. Wichtig ist, dass die Möbel schön und ausgewählt wirken, dann darf sich ein Arbeitsplatz auch im Wohnzimmer zeigen. Bild über: Designtraveller.
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8 INDIVIDUELLE SCHLAFZIMMER
Ganze Schlafzimmer, bei denen vom Schrank bis zum Bett alles aus demselben Programm ist, wirken eher wie ein Hotel und nicht wie eine persönliche Wohnung. Interessant wirken Möbelstücke, die eigentlich für etwas anderes gedacht sind, wie hier ein Gartentisch als Nachttisch. Auch ein Sideboard kann ins Schlafzimmer passen oder ein gemütlicher, kleiner Sessel. Gartentisch: Ikea. Bild über: Automatism.
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9 ABSTELLFLÄCHE HINTER DEM SOFA
Viele Sofas stehen an der Wand. Mit einem kleinen Regal dahinter können Sie viel stärker, eleganter und bewusster wirken. Und sie bekommen erst noch eine praktische und dekorative Abstellfläche. Ein solches Regal kann zudem Platz für indirekte Beleuchtung bieten. Bild über: Colors of Life.
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10 GUT GERAHMTE BILDER
Damit eine Wohnung fertig eingerichtet, chic und perfekt wirkt, helfen oft bestimmte Details: gut gerahmte Bilder zum Beispiel. Fotos oder Drucke mit einem Passepartout in schlichten, edlen Rahmen wirken auch in einer Einzimmerwohnung wertvoll und elegant!
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11 SPIEL MIT FARBE
Farbe hilft oft, wenn es am Budget oder interessanter Architektur fehlt. Entscheiden Sie sich für edle, wohnliche Farbharmonien, wie zum Beispiel die sanften, gebrochenen Grüntöne in diesem Schlafzimmer. Bild über: Designtraveller.
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12 EIN PAAR STÜHLE
Stilstatements können auch mit wenigen und einfachen Mitteln gemacht werden: mit zwei formschönen Stühlen zum Beispiel, die als Paar zusammenstehen und deren Wirkung mit einer Bildergruppe unterstützt wird. Bild über: Designtraveller.

25 Kommentare zu «12 Einrichtungstipps, die überall gut funktionieren»

  • brian sagt:

    Klasse Tipp! Danke :)

  • Zeljana sagt:

    Wie kann man nur so ein Köpfchen voller Ideen haben? :-)

  • Franz sagt:

    Aus dieser Wohnung würd ich nicht mehr rausgehen! Essen, arbeiten, alles zu Hause. Außer Freunde rufen. Das wär mir dann doch zu schade.. Die machen immer alles durcheinander oder dreckig :/

  • Simon sagt:

    Danke für die Tipps, finde die echt genial! Ich würd am liebsten gleich einkaufen gehen für meine neue Wohnung! :)
    Einzig die Vitrine als Bücherregal stell ich mir etwas kompliziert vor. Vor allem als jemand der gerne und oft viele verschiedene Bücher liest (wie ich zb). Ich müsste ständig die Vitrine aufmachen und in einer kleinen Wohnung kann das ein bisschen ärgerlich mit dem Platz werden.

    Hat man genug davon ist’s natürlich eine echt gute Idee. Danke nochmal!
    Lg

  • Marie sagt:

    Vielen Dank für die tollen Tipps! Vor allem eure Regaltipps haben es mir angetan und ich bin stark in Versuchung, meine eigenen Regale mal ordentlich zu erneuern, denn anhand eurer Fotos kann man sehen, dass es nicht nur sehr viel ausmacht, was man hat, sondern auch wie man seine Dinge präsentiert. Ich habe auch schon eine Internetseite gefunden, auf der man sich ganz eigene Regalsysteme zusammen stellen kann, hier: http://www.regalraum.com/

  • Malte sagt:

    Die beste Möglichkeit für Tipps zur Einrichtung der eigenen 4-Wände findet man in Wohn-Netzwerken! Auf http://living.is/de/wohnungen-erkunden kann man beispielsweise einen Blick in andere Wohnungen werfen.

  • Veronica sagt:

    Warum immer die drei Kopfkissen aufgereiht? Es macht das Bett plump.

  • stylewatch sagt:

    PS: Gemütlich ist eigentlich nicht der richtige Ausdruck, sondern Ausstrahlung/Atmosphäre.

  • stylewatch sagt:

    Ich finde die Beispiele wunderschön! Dass einige Leser finden, es habe zuviel „Zeugs“ kann ich nicht teilen. Auch ich liebe eigentlich reduziertes Wohnen, das sieht aber dann auch ganz schnell nach Wohnausstellung aus. Und Hand auf’s Herz: Wo gelebt wird, hat es eben auch Dinge. Und diese machen die Beispiele doch erst recht gemütlich und individuell. Vielen Dank für die schönen Beiträge und bitte weiter so!

    • lukas sagt:

      ich finde, das darf nicht verallgemeinert werden, auch wenn viele so denken: leben = viele kleine dinge = gemütlich. entweder gefällts einem oder eben nicht – ich finde es eher einengend. ich präferiere charakterstarke möbel, schöne grosse bilder, das meiste aufeinander abgestimmt und die vielen kleinen dinge in sideboards. ist auch geschmackssache, aber ich fühl mich da sauwohl.

    • christof schweitzer sagt:

      Dass es in einer Wohnung, wo gelebt wird, immer auch Dinge hat, ist mir schon klar und dagegen habe ich auch nichts einzuwenden. Aber dass es dazu eben noch diese vielen Deko-Accessoirs (wie viele kleine gerahmte Bilder, „Schneekugeln“, Schälchen und Väschen, etc.) braucht um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen …? Aber natürlich, jede/r wie es ihr/ihm gefällt :-)

      • stylewatch sagt:

        Genau. Jeder soll so leben wie er will! Hauptsache er/sie fühlt sich wohl! PS: Viele kleine Schneekugeln und Väschen etc. sind nun auch nicht gerade mein Ding….

  • Hugo1 sagt:

    Zwei Stühle……….. Wartezimmer Zahnarzt?

  • karl unter sagt:

    Miniwohninsel…tolles Bild/Zeichnung!

  • Lene Meier sagt:

    Mir gefällt eigentlich nur die Miniwohninsel und die zwei paar Stühle. Ansonsten hat es einfach viel zu viel Sachen rumliegen. Warum die Leute immer so viel Zeugs haben müssen ist mir ein Rätsel (wie in einem Ikea Prospekt). Spartanisch eingerichtet sehen alle Wohnungseinrichtungen besser aus.

  • Beat Tobler sagt:

    Die Tipps sind an sich schon gut, aber allzu stark auf Wirkung, sprich „Optik für den Besucher“ fixiert. Ob eine Wohnung gemütlich ist, hat auch viel mit dem praktischen Handling zu tun. Will ich wirklich immer eine Glastür aufmachen, um ein Buch rauszunehmen ? Möchte ich 30 cm Raum in meinem Schlafzimmer verschenken für eine Ablage für den Wecker ?
    Ein wenig mehr Praxisbezug und weniger Show wäre mir lieber.

    • Markus sagt:

      Nun ja mit dem Platz verschwenden geb ich teilweise mal Recht, aber wie oft nimmt man den ein Buch aus der Vitrine? Das macht man doch in der Regel auch nicht täglich. Denke da muss man abwägen und vielleicht nicht grad ein Kochbuch das man täglich nutzt reinstellen.

    • Karin sagt:

      Bin eigentlich Ihrer Meinung. Die Glastüre finde ich für ein Bücherregal aber nicht störend – man muss wesentlich weniger abstauben.
      6 (Kleines Wandregal) würde ich genau wegen der fehlenden Tür nie in der Küche verwenden. Ich kann einfach nicht verstehen, dass man Küchenutensilien und Geschirr freiwillig offen aufbewahrt. Trotz Power-Dampfabzug verbreitet sich in meiner Küche nach kräftigem Anbraten auf 3 m Distanz ein zarter Fettfilm, der – wenn ich nicht regelmässig nachwischen würde – mit der Zeit schön klebrig einstauben würde. Da bin ich dankbar um meine geschlossenen Küchenschränke.

      • Beat Tobler sagt:

        Genau das meine ich. Ich habe auch ein kleines Transistorradio in der Küche (Boxen mit Kabel sind nicht praktikabel). Dieses Radio muss ich alle 2-3 Jahre wechseln, da der Lautsprecher und die Tipptasten verfettet und verstaubt sind. Auseinanderschrauben zum Reinigen geht nicht ;-)

    • Veronica sagt:

      In den Jahren ’70 hatte man einen Bücherregal am Kopfende und das untere Teil war eine Deckentruhe. Es braucht also kein platzraubendes Wandbrett zu sein, man kann auch einen schmalen Deckentruhe basteln.

  • Daniel sagt:

    Vorallem der Miniarbeitsplatz hat mir besonders gut gefallen!

  • christof schweitzer sagt:

    finde viele der ideen auch ziemlich einleuchtend und prüfenswert. danke. was mich aber stört, und das fällt mir bei vielen bild-beispielen hier auf, dass alle möglich abstellflächen so extrem vollgeramscht sind. bilder hinstellen ist ok, aber müssen es denn immer gleich soviel sein dass man sie nur versetzt / hintereinander hinstellen kann. weniger wäre mehr, oder?

  • Monika Fassbind sagt:

    Danke, dass Sie angeben wo Sie die publizierten Ideen gefunden haben. Wenn mir eine gefällt, suche ich gerne weiter. Ich mag Ihren sympathischen blog.

  • Markus sagt:

    Sehr schöne Tipps dabei. Tiefe Regale, Miniwohninsel, Kleine Wandregale und gut gerahmte Bilder gibt es auch hier bei mir. Die Abstellfläche hinter der Sofa finde ich wie mein Vorredner zwar auch aus technischer Sicht praktisch aus gemütlicher Sicht aber eher „Störend“.

  • Lina More sagt:

    Wie immer schöne Ideen und Bilder. Die Abstellfläche hinter dem Sofa funktioniert zwar optisch sehr gut, gibt aber aus praktischer Sicht einige Bedenken auf. Man stelle sich vor, wie man sich gemütlich auf dem Sofa räkelt, den Kopf nach hinten lehnt oder die Hand hinter den Kopf hält … und dabei die Blumenvase vom Regal wischt.

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