Wir lieben ihn und wir hassen ihn. Für viele ist ein cooler Betonbau das Wunschziel aller Wohnträume, für andere geht Beton immer noch einher mit Kälte und Unpersönlichkeit. Dass Beton zum Wohnen ganz gemütlich sein kann, zeigen diese acht Beispiele:

Viele grossräumige Häuser zeigen stolz den Sichtbeton. Dass zu solcher Architektur natürlich keine rosa Blümchen oder Rüschen passen, ist klar. Wohnlichkeit kann aber trotzdem entstehen, auf eine nonchalante, moderne Art, wie dieses Bild schön zeigt. Die grosse Eckgruppe mit vielen kuschligen Kissen und Felldecken und der edle Retrosessel wirken sehr gemütlich. Ein einfaches Wohnrezept, dass auch in bescheideneren Räumen funktioniert. Bild über: Yellowtrace.

Hier ist viel Schwarz eingesetzt – eine mutige Kombination – aber sie zeigt, dass dunkle Töne für Tiefe sorgen und damit Wohnlichkeit und Geborgenheit erzeugen. Bild über: Baan.

Holz ist natürlich der beliebteste Partner von Beton. Warmes Braun und kühles Grau harmonisieren sehr gut und erzeugen durch ihre Gegensätzlichkeit Spannung. Bild über: Cabbage Rose.

In Betonbauten funktioniert eine lockere, improvisiertere Art des Wohnens gut. Das ist in diesem Schlafzimmer perfekt umgestzt. Das Bett ist ein Futon, das Nachttischchen eine hübsche Holzkiste und daneben steht eine Reihe alter Kinostühle. Bild über: Convoy.

Sanfte, helle Farbtöne und ein schlichter Wohnstil vertragen sich gut mit Sichtbeton. Hier ist es ein heller Holzboden, der sehr nordisch und nonchalant wirkt. Bild über: Baan.

Nicht selten sind neue Betonbauten mit grossen Glasfronten verbunden. Diese lassen viel Licht rein, gewähren grosszügig Sicht auf die Aussenwelt und geben einem das Gefühl, in einem Loft zu sein. Bild über: Convoy.

Roh belassene Mauern, Stein und Sichtbeton verleihen einem Badezimmer Modernität und Charme. Dieses Bad wirkt viel wohnlicher als manch ein traditionelles Bad mit Kacheln. Bild über: Vineet Kaur.

Durch die lebendige Struktur und den eigentlich warmen Farbton wirkt eine Betonwand wie ein Bühnenbild. Sie lässt die Möbel davor oder die Bilder an der Wand viel stärker und edler wirken. Bild über: Vineet Kaur.

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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 






























































































Da könnte man ebensogut den Gotthardtunnel zu Wohnungen ausbauen, das wäre erst noch umweltfreundlicher.
grau, grau und nochmals grau, ein bisschen schwarz, ein bisschen braun… aber nur dezent bitteschön… fällt ihnen wirklich nichts mehr lebendigeres, zum leben und wohnen animierenderes ein? was sie hier zeigen, ist sowas von depressiv und langweilig, dass ich froh bin, in meiner «normalen» wohnung zu leben.
reisen sie mal nach dornach und schauen sie sich das goetheahnum und die umliegenden häuser an… vor rund 90 jahren hatte ein gewisser rudolf steiner die eindeutig besseren ideen, was man mit beton machen kann, vor allen dingen in farblicher hinsicht. vor allen dingen kann man von selbigen herrn auch lernen, welche wirkung farben auf die seele der menschen haben. nicht der beton ist das problem: sondern die farben und formen der darin befindlichen möbel und gegenstände.
ääähm… das goetheanum und die umliegenden häuser sind meiner meinung nach nicht wirklich die angenehmeren beton-varianten. gerade dem goetheanum sieht man an, dass sein hölzerner vorgänger abgefackelt wurde. habe selten so ein bedrohliches “rührmichnichtan”-gebäude gesehen…
@Diva: Mässigen sie sich im Ton! Frau Kohler macht einen super Job, auch wenn mir nicht alles gefällt was gezeigt wird. Muss es ja auch nicht, der Blog soll inspirieren und die Vielfalt aufzeigen, nicht den Stil vorgeben. Frau Kohler so rüppelhaft anzugehen finde ich beleidigend. Und wer wie ich den Blog täglich durchstöbert, müsste eigentlich wissen, das mehr als genügend “farbige” Tipps und Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
Nun ja, bei Beton scheiden sich die Geister. Ich find Beton an gewissen Orten ganz schön. Aber bei Beispiel 2 fällt mir die Decke auf den Kopf, der Raum ist zuwenig hoch für meinen Geschmack. Das erschlägt einen ja.
Beton im Bad, gut und schön – aber naturbelassen sicher nie. Den Architekten, der mir sowas planen würde, würde ich jede Woche zum putzen kommen lassen. Und dann möchte ich sehen, wie der mir die Wand hinter der Wanne und dem Waschbecken von Kalk befreit.
Die andern Beispiele gefallen mir allerdings sehr gut.
Das gleiche habe ich mir auch gedacht!!
Und das “hell und luftig” spricht mich an. So würde ich gerne wohnen!
Nicht mal für 1000.- Franken (als Entschädigung für mich) würde ich darin wohnen wollen…Würde eine Holz-Blockhütte vorziehen.
Hell und luftig gefallen mir sehr gut.
Wer will schon freiwillig in einem grauen Bunker leben. Ich kann echt nicht nachvollziehen, wie jemand in solch eine Behausung einziehen kann. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich vortreflich streiten…
Mein Gott… Da frage ich mich doch glatt:
“Was sind diese Architekten wohl von Beruf??”
Künstler…
Beton ist und kann nie gemütlich sein. Beton ist grau und kalt. Beton ist abweisend und ein fremdes Element.
Beton ist kein natürliches Element. Da lob ich mir Holz als Gestaltungelement – warm – gemütlich – natürlich – was will man mehr!
Ein schöner Beitrag.
In meiner Wohnung ist Beton auch das vorherrschende Material. Im übrigen auch im Bad!
(Der Kalk lässt sich gut vom Beton reinigen, viel besser als bei jeder Plättlifuge.)
Sichtbeton ist nur ungemütlich wenn die Bewohner kein Talent fürs Einrichten haben!
Gerne würde ich aber mal die tollen 08/15 Wohnungen der Kommentarschreiber hier sehen.
Welche sich anmassen über den Stil anderer herzuziehen.
kann mich nur anschliessen! wir haben einige rohe betonwände sowie alle decken in beton roh. es kommt einzig und allein aufs einrichten an. die gezeigten beispiele sind etwas trist. bilder kommen an betonwänden sehr gut zur geltung. übrigens: auch unsere kinder fühlen sich wohl.
Wenn Sie das wohnlich nennen, darf ich Ihnen wohl eine leichte Geschmacksverstauchung attestieren. Aber eben Geschmäcker sind verschieden. Und wer wie ich dies doch eher als unbeholfene unfertige Architektur und Innenausbau bezeichnet, wird wohl nie in einer solchen Wohnung wohnen.
Es gibt auch strukturierte Betonoberflächen z.B. PREWI
Das Kind tut mir unheimlich leid, dass im Kinderzimmer auf Bild 8 gezwungen wird sich wohl zu fühlen.
Wie Weltfremd können architekten und Innenhausdekorateure noch sein. Das man sie dafür auch noch bezahlt grenz an der Dekadenz im Alten Rom.
sieht alles toll aus……ich verwandle mein Holzhaus zo Beton…….. I wish..
Beton ist und bleibt kalt .. besonders auf die Länge. Design als Mittel zum Zweck aber bitte nicht als Selbstzweck, das wirkt leblos.
geschmack kann man durch bildung ändern!
bildung kann man aber nicht erzwingen, das interesse muss aus einem selber kommen.
wer seinen horizont nicht erweitern will, muss das nicht tun.
die schweiz hat wunderbare positive beispiele für gute sichtbetonarchitektur.
> schaut euch das an! es lohnt sich.
man muss das “moderne” aber nicht immer so schlecht machen, nur weil man einen anderen geschmack hat.
es lebe die heutige individuelle vielfalt und das interesse an vergangenem und auch am zukünftigen
ich liebe Beton – nicht einfach so – die Gestaltung muss schon stimmen. Nr 2 finde ich auch, ist düster. der Raum zu niedrig. Beton an sich ist unschuldig, nicht schlecht oder gut, einfach ein natürliches Baumaterial mit einer eher kargen ästhetischen Qualität. Gemütlich bin ich selber, soll Mies van der Rohe gesagt haben; und Snozzi; «In ästhetischen Dingen hat das Volk nie recht»; Recht habe sie wohl beide. Und das Einfache ist immer das Schwierigste. Ob in Beton oder Holz – das meiste ist sowieso unbrauchbar weil zu viel Filrlefanz … im Garten, ja da darf es dann wild zu und her gehen aber da haben dann die «Gemütlichen» wieder Angst, oder?
Das erste Beispiel ist doch eine Wohnung der noch nicht fertig gebaut ist?
Dass zweite. Beispiel mit viel schwartz mit seiner, ähm, Vertiefung, wirkt sehr klaustrofobisch.
Frisst Beton nicht mehr? Ich berühre es nicht gerne. Ungemütlich dieser Betonsessel.
Das Kind wird lieb spielen da auf die Baustelle. Aber ob es sich daheim fühlen wird?
Beton kann auch sehr gemütlich wirken. Mit den “richtigen” und Gegenständen, viel Holz, schönen Farben (Edelrost wirkt besonders schön) und eine gute Lichtgestaltung!
Wenn eine Wohnung – so wie die unsere – alle Fenster bis an den Boden hat und dadurch sehr hell ist, ist eine Sichtbetondecke wunderschön. Ich möchte auf keinen Fall eine weisse Decke, sonst müsste ich bei Sonnenschein entweder die Storen runterlassen oder eine Sonnenbrille in der Wohnung anziehen. Eine weisse Decke wäre mir dann viel zu grell.
Geht in den Zivilschutz. Da kann man das ultimative Wohnfeeling mit sozialem Engagement in Kombination und Einklang geniessen.
meine familie mit kind lebt im beton und es ist sehr heimelig. speziell in der kombination mit holz sehr hübsch.
weiss jemand, wo der sessel am schluss zu kriegen ist? auf der wick beton seite hab ich den nicht gefunden.
Wo er zu kaufen ist weiß ich leider auch nicht. Ist aber wohl ein Design von Stefan Zwicky / Zürich.
Hoffe etwas geholfen zu haben.
Schöne Inspiration. Es muss ja nicht alles Beton sein.
Bin generell ein Betonfan, für unsere zukünftige Wohnung (im Bau momentan) ist es inspirierend.
Frage an Sie alle: Was halten Sie von nur einer oder zwei Wände in der Wohnung in Beton, der Rest normal weiss (mit einigen farbigen Elementen selbstverständlich)?
Passt in eine Wohnung nur eine Wand in Beton oder wirkt der Wohnraum dann unruhig?
so was von triste das Badezimmer …:-((
beton gefällt mir in massen kaum. wirkt zudem häufig billig; ausserdem hab ich davon genug im militär abgekriegt :)
Wohnideen aus und mit Beton…
Beton ist als Baustoff aus der heutigen Bauwelt kaum mehr wegzudenken. Beton ist jedoch nicht mehr nur als Baustoff interessant. Beton kann ebenfalls für die Gestaltung von Wänden, Treppen oder aber auch für die Gestaltung von Möbeln, Duschkabinen oder…
Das sieht so geil aus. Liebe diese neue Architektur. Sieht edel aus :)
Also ich finde den Look ansich echt klasse, aber mit den Betonmöbeln kann ich mich, ehrlich gesagt, noch nich ganz anfreunden. Eventuell als Accessoire, aber als richtiges Möbelstück?! Ich weiß ja nicht… Doch gehört habe ich schon vor längerer Zeit davon, schein ja doch im Kommen zu sein.