Coole Stimmung mit warmen Tönen

Auch Puristen können sich ab diesen heissen Tönen erwärmen. Denn gezielt eingesetzt und gekonnt kombiniert wirken warme und starke Farben ganz schön cool. Der Industrial Chic und der Retrolook werden meist in neutralen Tönen und mit viel Weiss umgesetzt. Dass diese aktuellen Wohnstile aber auch in Farbe funktionieren zeigen diese stilvollen Beispiele.

 

automatism

Der Schwan-Sessel von Arne Jacobsen zeigt sich hier einmal in grellem Zitronengelb und in einer holzigen Umgebung. Diese ungewöhnliche Mischung wirkt superchic und ganz selbstverständlich modern. Die Wände dieses Raumes sind mit stark maserigem Holz ausgekleidet. Eine schwarz beschichtete Holzplatte wird als Schreibtisch eingesetzt und der Boden ist aus dunklem Stein. Die Hauptdarsteller sind der gelbe Schwan und der grüne Kunststoffhocker. Das Ganze wirkt stylish, kreativ, spontan und auf eine unkomplizierte Art wohnlich. Bild über: Automatism.

the rug company tom dixon

Der Designer Tom Dixon hat für The Rug Company einen wirklich heissen Teppich entworfen. Beam heisst er und zeigt die warmen Farben der Seventies wie Discoscheinwerfer in dynamischem, geometrischem Dessin. Sonnengelb, Orange, Fuchsia, Olive und Schwarz: Farben, die nicht gerade mit Diskretion verbunden werden, passen supergut zu Retromöbeln aus den Vierzigern, Fünfzigern und Sechzigern. Diese praktischen, schlichten Holzmöbel und der glamouröse, farbige Teppich bringen sich gegenseitig stark zur Geltung.

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Auch in diesem Raum stehen Möbel aus der «Midcentury»: praktisch, formschön, grafisch. Die türkisfarbigen Wände und die roten Stühle stehen ein einem gewagten Kontrast, funktionieren aber perfekt mit den Vintagemöbeln. Der gemusterte Wollteppich spannt den Bogen zwischen den Farben und dem praktischen, industriellen Mobiliar. Bild über: Automatism.

Cabbagerose

Die verschiedenen Elemente in diesem Wohnraum könnten unterschiedlicher nicht sein, aber sie funktionieren perfekt zusammen und wirken wie aus einem Guss. Da sind Retromöbel aus den Fünfziger- und Vierzigerjahren, afrikanische Kleinmöbel, ein mit Batikstoff bezogener Sessel und Teppiche im Used-Look. Dazu kommen noch ein oranger Boden, eine schwarze Wand und ein riesiges Fotoposter. Bild über: Cabbagerose.

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Ein gewagter Mix, der aber frisch und neuartig daherkommt: Die Wände sind aus Holz, das Bett ist zitronengelb und mandarinenorange bezogen, das Kopfende wird mit einer Retrotapete mit geometrischem Muster betont. Als Nachttischchen dient ganz einfach ein Stuhl aus den Fifities. Insgesamt wirkt das Schlafzimmer ziemlich aufgeweckt. Bild über: Automatism.

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So eine Küche wünscht man sich doch! Ein mintgrüner Fiftiestisch und Prouvé Stühle und im Hintergrund ein farbiges Sideboard! Ein Look, der perfekt in Schweizer Küchen passt! Bild über: Automatism.

desire to inspire

Auch kleine Dinge können eine grosse Wirkung haben. Hier sind farbige Glasvasen auf einem China-Sideboard ausgestellt und bringen ganz klar Farbe und Stil in ein Wohnzimmer. Bild über: Desire to Inspire.

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Wieso nicht ...

... wieder einmal Polenta braten?

Kochen Sie Polenta gemäss Ihrem Rezept oder der Packungsbeilage. Streichen Sie die noch warme Polenta auf ein mit Backpapier belegtes Blech und lassen Sie sie abkühlen. Danach schneiden Sie sie in regelmässige Stücke und braten sie in einer Bratpfanne mit Butter beidseitig goldbraun. Käse darüber reiben – Emmentaler, Gruyère oder ein Bergkäse – und mit einem knackigen Salat servieren. (Bild über: Foodnetwork)

Keine Kommentare zu «Coole Stimmung mit warmen Tönen»

  • Seleform AG sagt:

    Guten Tag

    Dieser Stuhl ist ein absoluter Klassiker aus den 60iger Jahren, von Pierre Paulin entworfen und wird von dem Holländischen Label Artifort hergestellt.

  • simi sagt:

    Der Stuhl im ersten Bild ist kein Imitat sondern ein echter Design-Klassiker. Er heisst „LIttle Tulip“ und wurde 1965 von Pierre Paulin entworfen

  • simi sagt:

    Der Stuhl ist kein Imitat sondern ein echter Design-Klassiker. Er heisst „Petit Tulip“ und wurde von Pierre Paulin 1965 entworfen

  • lucaptl sagt:

    Bitte, bitte nicht hier. Ich lese begeistert dieses Blog, aber solche Fehlern tun weh (meinen Sprachfehlern wahrscheinlich auch ;-)

    Der Sessel in das Bild zuoberst ist nicht den Schwan-Sessel von Arne Jacobsen sondern einen „Imitat“. Hier finden Sie den richtingen Schwan http://www.fritzhansen.com/en/lounge#swan

    Viel Spass

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