Sommer und Ferienzeit – auch wenn Sie zu Hause geblieben sind, können Sie dieses Feriengefühl herbeizaubern: Mit Gerichten, auf die Sie so richtig Lust haben.

KOTELETTS VOM GRILL:
Marinieren Sie Koteletts mit Teriyakisauce, das sorgt für einen geschmacklichen Twist und gibt eine feine, caramelisierte Kruste. Teriyakisauce ist supereinfach selber zu mischen, Sie können Sie aber auch fertig kaufen. Bild über: Fatties Delight
Zutaten für Teriyaki Sauce:
- 1 dl Soyasauce
- 1 dl Mirin
- 2 Esslöffel Zucker
Zubereitung:
Mischen Sie alle Zutaten in einer Schüssel und bestreichen Sie Schweinskoteletts damit. Mindestens 30 Minuten marinieren, noch besser über Nacht. Sie können die Marinade noch mit geraffeltem Ingwer und geraffeltem Knoblauch und ein wenig Sesamöl im Geschmack verstärken.
EIN POULET AUS DEM OFEN
Ein würziges, gebratenes Poulet mit Kräutern, Oliven und goldbraunen Kartoffeln macht ein Essen zum kleinen Fest und gibt einem Sommertag den perfekten Abschluss. Bild über: Adventures Cooking
Zutaten:
- 1 Poulet
- Gehackte Kräuter wie Oregano, Rosmarin und Thymian
- 4 Esslöffel Butter
- 4 Esslöffel Olivenöl
- 1 dl Hühnerbouillon
- 1 dl Weisswein
- 5 grosse Kartoffeln
- 5 Rüebli
- 1 Handvoll Oliven
- 1 Handvoll Rosinen
- 5 Schalotten
- 1 Knoblauch, halbiert
- Salz und Pfeffer
- 1 Prise Zimt
- 1 Zitrone
- 1 Bund Petersilie
Zubereitung:
Schälen Sie das Gemüse und schneiden Sie es in grosse Würfel. Erhitzen Sie 3 Esslöffel Olivenöl und geben sie 1 Esslöffel Butter dazu und rösten Sie das Gemüse darin sanft ca. 10 Minuten, geben Sie dann die Oliven und die Rosinen bei. Dann den Wein und die Bouillon dazugiessen. Geben Sie das Poulet in ein tiefes Backblech. Mischen Sie die gehackten Kräuter, Salz, Pfeffer und Zimt mit 1 Esslöffel Olivenöl und bestreichen Sie das Poulet damit. Schneiden Sie die Zitrone in 4 Teile und stopfen Sie die Zitronenschnitze und den Bund Petersilie mit 2 Esslöffeln Butter in den Bauch des Poulets. Nun verteilen Sie das Gemüse um das Poulet herum und geben die zwei Knoblauchhälften dazu. Im auf 180 Grad vorgeheizten Backofen ca. 1 Stunde und 15 Minuten rösten.
EINE TORTILLA AUS DER PFANNE
Eine feine, spanische Omelette mit Kartoffeln und Kräutern, warm serviert mit einem Salat zum Znacht, oder kalt, in kleine Stückchen geschnitten, als Apero-Häppchen.
Zutaten:
- 6 Eier
- 2 mittelgrosse, gekochte Kartoffeln
- 2 Schalotten
- 1 Handvoll gehackte Kräuter wie Petersilie und Basilikum
- Salz, Pfeffer, Paprika
- Olivenöl
Zubereitung:
Schälen und schneiden Sie die Schalotten und die Kartoffeln in Ringe, bzw. Scheiben Erhitzen Sie 2 Eslöffel Olivenöl in einer Bratpfanne und braten Sie zuerst die Schalotten und dann die Kartoffeln an. Mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen, in eine Schüssel geben und komplett abkühlen lassen. Verquirlen Sie die Eier, mischen Sie die angebratenen Kartoffeln und Schalotten mit den gehackten Kräutern und vermengen alles mit den Eiern. Die Mischung würzen und 10 Minuten stehen lassen. Nun erhitzen Sie 2 Esslöffel Olivenöl und geben die Omelettenmischung bei. Drücken Sie mit einer Kelle die Kartoffeln flach. Braten Sie die Omelette so an, dass das Ei sich verteilt und nicht am Rand klebt. Wenn sie nur noch in der Mitte weich ist, die Tortilla auf einen grossen Teller geben. Nochmals ein wenig Olivenöl in die Pfanne geben und die Tortilla mit der ungekochten Seite nach unten zurück in die Pfanne geben, goldbgelb anbraten. In der Pfanne servieren, schöne Pfannen gibt es bei Creuset oder Ikea
EINEN WHISKEY SOUR ZUM APERO
Ein erfrischender, starker, typisch amerikanischer Cocktail. Am besten mischen Sie ihn mit amerikanischem Whiskey. Quelle: Crepes of Wrath
Zutaten für 2 Drinks:
- 12 cl Rye Whiskey
- den Saft von 2 Zitronen
- 4,5 cl Zuckersirup
- Orangenschnitze und Maraschinokirschen zum Dekorieren.
So machen Sie Zuckersirup: Bringen Sie 1 Tasse Wasser mit 1 Tasse Zucker zum Kochen, köcheln Sie den Sirup 5 Minuten und lassen ihn dann abkühlen.
Zubereitung:
Pressen Sie die Zitronen aus. In einem Cocktailshaker den Zitronensaft mit dem Whisky und dem Sirup mischen, mit Eiswürfeln auffüllen. 30 Sekunden schütteln und in mit Eiswürfeln bestückte Gläser, am besten Tumbler, füllen. Mit Orangenschnitz und Kirschen garnieren.
EINEN COUPE ZUM DESSERT
Feine Coupes können Sie schnell und einfach zubereiten. In hübschen Gläsern serviert, sehen die süssen Mischungen von Crèmes, Glaces, Früchten und Rahm einfach unwiderstehlich aus. Bild über: Ubiquitos
Stellen Sie für jeden Gast ein Glas bereit, es gehen auch Wein-, Cocktail- oder Bechergläser. Füllen Sie nun in jedes Glas die gleichen Zutaten. Das können Beeren sein, Fruchtstücke wie Pfirsiche oder Aprikosen, Kirschen, filettierte Orangen, Trauben, Birnen. Dann geben Sie Vanillecrème dazu, Glacé, Rahm und zerbröselte Meringue. Sie können auch Kuchenstücke auf den Boden legen, diese mit Alkohol beträufeln, danach Früchte, Crème, Glace schichtenweise darüberlegen. Sehr fein sind zum Beispiel Amaretti, da können Sie gleich noch mit einem Schuss Amaretto nachdoppeln.
Schlagworte: Dessert, Drink, Fleisch, Poulet, Vegetarisch
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 






























































































Sehr geehrte Frau Kohler
Ja, ich bin es wieder, die nervende Vegetarierin.
Bitte lesen Sie bei Gelegenheit mal folgenden Artikel durch und fragen Sie sich doch, ob es wirklich sinnvoll ist hier Fleischkonsum zu propagieren.
http://de.wikipedia.org/wiki/Medienethik
Hochachtungsvoll
eine besorgte Leserin
Sehr geehrte besorgte Leserin
Ich habe keine Mühe damit, Ihre persönliche Einstellung zum Fleischkonsum zu respektieren. Es wundert mich aber woher Sie die moralische Überlegenheit nehmen, die es Ihnen erlaubt, anderen Leuten ihre persönliche Einstellung zu eben diesem Thema abzusprechen?
ein andersweitig besorgter Leser, der sich auf die Teriyaki-Koteletten freut
Ich kann mich Natalie nur anschliessen!
Zeugt für mich in der heutigen Zeit von Sorglosigkeit und vielleicht auch von einer gewissen kulinarischern Einfallslosigkeit.
Beste Grüsse und eine schöne Sommerzeit
Hallo liebe Natalie, ja du nervst wirklich
Liebe Natalie, bereits hocherfreut nach Ihrem Kommentar gelang es mir nicht, bei 3 der 5 Rezepte Fleisch darin zu finden. Von dem her hält sich die Propaganda sehr in Grenzen. Es wäre auch angenehm, wenn Sie Ihr Sendungsbewusstsein in 3 von 5 Fällen – sprich sweet home-Beiträgen – fleischlos, sprich stumm halten würden. In dem Sinne wünsche ich bon appetit! D.
Liebe Nathalie
Wenn Du Dich weiterhin so um uns Carnivoren sorgst ist das sicherlich nicht gut für Deine Gesundheit.
Natalie, Ihr missionarischer Eifer geht mir auf den Zeiger. Essen Sie Gemüse und lassen die andern bitte essen, was sie möchten. Vielleicht sollten Sie zur Entspannung mal ein paar WHISKEY SOUR kippen.
Frau Kohler – danke für die leckeren Rezepte!
Liebe Natalie
Ich esse ca. einmal die Woche Fleisch. Und ich esse teures Fleisch, weil es mir wichtig ist, dass es den Tieren gut ging. Nicht weil es dann besser schmeckt, sondern weil ich es dem Tier gegenüber fair finde. Wer ein Tier hält, soll es auch anständig behandeln. Egal zu welchem Zweck er/sie es hält.
Aber eben: ab und zu esse ich Fleisch. Und ich mag es, wenn ich verschiedene Gerichte ausprobieren kann. Ich finde die Vorschläge interessant und spannend. Genau so wie die Früchte-Frühstücke zum Beispiel.
Ich glaube wirklich, dass es legitim ist alles zu essen, wenn wir Respekt haben vor der Schöpfung. Dies kann ich besser in dem ich meine Haltung vorlebe (an ihren Taten sollt ihr sie erkennen) und nicht in dem ich anderen vorhalte was sie falsch machen. Dies ist meine persönliche Meinung. Ich mag Streit nicht. Und ich mag es nicht an zu ecken. Deine Haltung auf ein Thema aufmerksam zu machen, was Dir am Herzen liegt ist legitim. Aber welchen Gewinn hast Du? Denkst Du, dass tatsächlich ein Tier weniger schlecht gehalten wird? Ein Steak weniger gegessen wird? Ich denke nicht. Und Dein Link: ich habe ihn angeklickt, die “Bleiwüste” (wenn noch mit Blei gedruckt würde) gesehen und den Link zu gemacht. Das liest kein Mensch durch. Ausser es ist seine Leidenschaft sich mit diesen Inhalten ab zu geben.
Der Blog heisst: Sweet Home. Ich komme hierher um zu verweilen. Inputs zu holen. Mein Auge schweifen zu lassen. Mir ist (da ich bei den meisten Sachen politisch und ethisch schon eine eigene Meinung gebildet habe) nicht nach politisch korrekten Artikeln. Sondern hier blättere ich in einem “Couch-Tisch-Heftchen”. Die Artikel die ich mag lese ich durch, die andere überfliege ich oder lasse sie einfach so stehen.
Liebe Grüsse
Barbara
Geschätzte Vegetarierin
Halten Sie es für unethisch, wenn man ein Rezept für Fleischgerichte während der Grillsaison veröffentlicht? Mit Prpagieren hat dies herzlich wenig zu tun.
Was würden Sie, werte Dame, denn Vorschlagen? Dass man für Fleisch, wie auch für Alkohol und Zigaretten, keine Werbung mehr machen darf? Oder das die ganze Bevölkerung kein Fleisch mehr essen sollte?
Ist es verantwortungslos Fleischessern Tipps zu geben, wie sie Ihre Speisen schmackhafter machen können?
Oder ist es gar verantwortungslos Fleisch zu essen?
Ich denke ein solcher Artikel liegt im Rahmen des erträglichen – auch für eine Vegetarierin….
@Natalie. Geniessen sie es Vegetarierin zu sein, aber bitte, verschonen sie uns mit dem Missionieren. Es ist absolut legitim Fleisch zu essen und dafür Rezepte anzubieten. Auf das Poulet und enen Whisky Sour hätte ich jetzt gerade Lust.
@Natalie: Sie wissen offenbar, dass sie nerven.
Finden sie, dass ihr Verhalten eine gute Werbung für den Vegetarismus ist?
Ich glaube, dass es nicht einmal ihren eigenen Anliegen dient.
Ich finde nicht, dass Vegetarismus “Werbung” braucht, sondern eigentlich braucht’s dazu nur ein bisschen Wissen und Gewissen. Und es ist nicht allein Natalies Anliegen, sondern sollte unser aller Anliegen sein: die Tiere nicht zu “knechten”, die Natur nicht zu strapazieren mit unseren Gelüsten. Ab und zu Fleisch: ok. Täglich oder mehrmals wöchentlich: warum? Und ich finde, wenn eine Leserin aller Tagileserinnen ab und zu ein Kommentar dazu einwirft, dann müsste das ertragbar sein für uns alle. Oder was ist das Problem dabei? Doch ev. ein schlechtes Gewissen….?
@nathalie: sparen sie sich ihren moralischen zeigefinger! auch ich bin vegetarier, lebe grösstenteils vegan und erachte fleischkonsum in mehrerlei hinischt – ethisch, moralisch wie ökologisch – für bedenklich, zuweilen verwerflich. allerdings hat der moralische zeigefinger noch niemals einen menschen zum umdenken bzw. zu einem geänderten verhalten bewegt, ganz im gegenteil. dafür braucht es schlicht wissen, einsicht und die bereitsschaft, aus dem erlernten die nötigen konsequenzen zu ziehen.
hochachtungsvoll,
ein kommentarlesender kommentator
Liebe Natalie, ich halte es normalerweise mit Homer Simpson: Ich esse nichts, was Schatten werfen kann. Somit bin ich Ihnen vermutlich ethisch meilenweit voraus.
Liebe Nathalie,
Mit ihrer Moral scheint es leider nicht so weit her zu sein. Immerhin hacken Sie ganz ohne jegliches Mitleid lebende Pflanzen in kleine Stuecke! Scheinheilig nenne ich das. Denn woher wissen Sie eigentlich, dass Pflanzen keine Schmerzen empfinden koennen? Eine Biologin.