Pasta ist eines der Lieblingsgerichte der Schweizer. Zeit, den Italienern wieder mal in die Töpfe zu schauen, um unsere Pasta noch besser machen. Hier finden Sie vier einfache Pasta-Rezepte, die italienischen Kochvideos dazu – alles inklusive einer Prise Feriengefühl.



TAGLIATELLE MIT PEPERONI:
Zutaten für 2 Personen:
- 6 Nestchen Tagliatelle
- 1 rote Peperoni
- 1 gelbe Peperoni
- 1 Handvoll gehackte Petersilie
- 1 Schalotte, gehackt
- 1 Stück Peperoncino
- 2 Knoblauchzehen
- einige Oliven
- einige Kapern ( in Salz eingelegt)
- 1 Sardellenfilet
- 1 Glas passierte Tomaten
- Olivenöl
Zubereitung:
Peperoni in Streifen schneiden. Olivenöl in eine kalte Pfanne geben, die Schalotten, den Peperoncino und die Knoblauchzehen beigeben, erhitzen und umrühren, wenn die Schalotten leicht angebraten sind, die Kapern, das Sardellenfilet und die Oliven beigeben, leicht anbraten und dann die Peperoni beigeben, umrühren und zudecken. Gute 10 Minuten kochen lassen. Das Pastawasser kochen. Nun können Sie den Knoblauch herausnehmen und die Tomaten beigeben, umrühren und gute 10 Minuten köcheln lassen. Die Pasta kochen, die Petersilie in die Sauce geben, zudecken und köcheln lassen, bis die Pasta fertig gekocht ist. Die Tagliatelle in die Sauce geben, umrühren, servieren.PENNETTE MIT THUNFISCH UND ERBSEN
Zutaten für 4 Personen:
- 400 Gramm gefrorene Erbsli
- 200 Gramm Pennette
- 3 Esslöffel gehackte Petersilie
- 1 Knoblauchzehe, gehackt
- 1,5 Gläser warmes gesalzenes Wasser
- 200 Gramm Thunfisch, abgetropft
- Olivenöl
Zubereitung:
Machen Sie eine Paste mit der Petersilie, ein wenig Salz und 1 Knoblauchzehe. Legen Sie die Erbsli in eine Pfanne und geben Sie die Petersiliepaste bei. Geben Sie 1,5 Gläser Wasser dazu, umrühren und die Pennette zugeben. Zudecken und bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Umrühren, zudecken und weitere 7-8 Minuten köcheln lassen. Den Thunfisch beigeben umrühren und servieren.PENNE PUTTANESCA:
Zutaten für 4 Personen:
- 300 Gramm Penne rigate
- 500 Gramm geschälte, gekochte Tomaten
- 1 Handvoll gehackte Petersilie
- 100 Gramm schwarze Oliven (ohne Steine)
- 3 Sardellenfilets
- 1-2 Esslöffel Kapern, gehackt
- 1 Peperoncino
- 3 Knoblauchzehen, zerdrückt
- ½ Glas trockenen Weisswein
- Olivenöl
Zubereitung:
Geben Sie Olivenöl in eine Bratpfanne, erwärmen Sie das Öl und geben die zerdrückten Knoblauchzehen dazu. Wenn der Knoblauch zu duften anfängt, geben Sie den zerdrückten oder gehackten Peperoncino bei, dann die Sardellenfilets. Köcheln Sie das Ganze bis aus den Sardellen eine Paste entsteht dann nehmen Sie den Knoblauch raus und geben die gehackten Kapern bei. Danach geben Sie die Oliven bei, umrühren und ein halbes Glas trockenen Weisswein beigeben. Den Wein einkochen lassen. Danach geben Sie die Tomaten bei, zerdrücken Sie sie mit den Händen. Lassen Sie die Sauce ca. 10 Minuten köcheln, salzen. Die gekochten Penne in die Sauce geben und die gehackte Petersilie beigeben, servieren.TAGLIATELLE MIT PILZEN UND SALSICCIA:
Zutaten für 4 Personen:
- 1 grosse Zwiebel
- 1 Salsiccia
- 150 Gramm getrocknete Steinpilze
- ½ Glas trockener Weisswein
- 250 Gramm geschälte, gekochte Tomaten.
- 300 Gramm Tagliatelle
- Olivenöl
Zubereitung:
Die Pilze ca. 20 Minuten in Wasser einlegen. Die Zwiebel hacken, in Olivenöl anbraten, die Salsiccia enthäuten und in die Pfanne geben, mit der Kelle zerdrücken, anbraten. Die Pilze beigeben, evtl, zerkleinern. Umrühren, mit dem Weisswein ablöschen, einkochen lassen. Die Tomaten beigeben, würzen, weiterköcheln. Kochen Sie die Tagliatelle, geben Sie dem kochenden Salzwasser das Einweichwasser der Pilze bei. Die gekochten Tagliatelle mit der Sugo mischen, servieren, nach Geschmack, geriebenenen Käse beigebenSchlagworte: Pasta
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Marianne Kohler ist Stylistin und Journalistin, sie begann ihre Karriere als Textildesignerin, arbeitete in Paris und New York, bevor sie einige Jahre das Moderessort der Zeitschrift Annabelle leitete. Heute arbeitet sie für Zeitschriften wie «Glamour» sowie Interior-Firmen im In- und Ausland. Marianne Kohler lebt mit ihrem englischen Mann David und ihrem Hündchen Miss C. in Zürich. 






























































































Die Links zu den Videos führen leider in die Irre…
Herzlichen Dank für den Hinweis, es ist nun “geflickt”!!!
Sardellen in der Pasta, iggitt!
Sardellen werden hier als Gewürz beigefügt, versuchen Sie es mal, es schmeckt gut und gar nicht mehr nach Fisch.
Genau! Ich benutze es immer wieder (mit knoblauch kurz anbraten) und niemand merkt es ;)
Wenn es niemand merkt, kann ich ja die Sardellen weglassen (…)
Guten Tag Frau Kohler, immer wieder bin ich sprichwörtlich hin und her gerissen ab ihrem Blog!
Einerseits bin ich immer wieder überrascht was für schöne, überraschende und kreative Beiträge Sie posten, anderseits dreht es mir fast die Zehennägel nach oben!
Beim Beitrag was Männern an Weihnachten zu schenken sei, sträubt es mir jetzt noch die Nackenhaare! Dieses mal sind es nicht die Pasta-Rezepte sondern das Wörtchen “lecker” im Aufreisser für Ihren Blog. Sei er nun von Ihnen erfasst oder von der TA-Redaktion, “lecker” ist in der “Deutschschweiz immer noch “fein”.
Trotzdem besten Dank für die “gluschtigen” Rezepte!
Nun mal nicht so kleinlich – das Newsnetz wird schliesslich nicht auf Schwiizerdütsch, sondern auf Hochdeutsch verfasst. Wäre ja ansonsten unlesbar. “Lecker” geht daher voll in Ordnung.
@ Marianne: Habe die letzjährige Pastarezeptrunde noch in bester Erinnerung und freue mich schon auf die Zubereitung der Peperoni-Tagliatelle!
Ja aber es gibt immer noch Helvetismen die man meiner Meinung nach in der Schweiz pflegen soll!
In einer Schweizer Zeitung ist das Wort LECKER “verboten” !!! Es heisst: fein, gut, sehr gut, usw – aber NIEMALS LECKER! b i t t e !!
Wir sind hier nicht in Nordkorea.
Vielen Dank für die leckeren Rezepte.
Tatü-tata die Sprachpolizei ist da!
Besten dank für die leckeren Rezepte!
Sehr empfindliche Zehennägel Herr Böni! :-)
Obs dann lecker, fein oder einfach “guet” heisst ist mir eigentlich gleich, Hauptsache es heisst nicht “gruusig”. Viel Spass beim Nachkochen, ob fein oder gruusig hat jeder in seinen Händen.
Leider stets die gleichen Rezepte für Pasta! Wie wäre es mal mit Pasta mit Fisch und wildem Fenchel oder Pasta ala Norma (Auberginen und Ricotta salata)?
Pasta alla Norma finden hier, in diesem älteren Blogeintrag:
Pasta alla Norma
Lecker, guet, fein: Egal. Wieso aber weiterhin Rezepte mit Tonno/Tuna/Thunfisch? Die Igitt-Sardellen brauchen vor Ausrottung nicht geschützt zu werdem, die Thunfische (mehrere Arten) dafür umso dringender! Es wäre an der Zeit, solches auch in Kochrezepten zu berücksichtigen.
“In einer Schweizer Zeitung ist das Wort LECKER “verboten” !!!” Mann, oh Mann.
Nun heissts “Pasta mia”! Das ist italienisch und noch viiieeel schlimmer! Sie haben recht, “lecker” schreiben gehört per Verfassung verboten.
was genau ist salsiccia und wo bekomm ich die?
Also wenn lecker nicht erwünsht, dann ist doch “shmackos” eine ganz veritable alternative, oder nicht ;-)
Wäre ja an einem Rezept für ne richtig saugute parmigiana interessiert. Habe da leider mehrere varianten gesehen, ist das auf vershiedene regionen zurückzuführen?