Kleine Abkühlung gefällig?

Marianne Kohler am Sonntag den 27. Juli 2014

Im Sommer brauchen wir ab und zu eine kleine Abkühlung. Diese einfachen, sommerlichen Rezeptideen, Stylingtipps und Inspirationen sind kleine Frischekicks, die Sommerlaune und Feriengefühl bringen.

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FRUCHTLIMONADEN
Eigentlich werden sie mit Zitronen oder Limonen gemacht, aber fast jede Frucht lässt sich in einen frischen Drink verwandeln. Versuchen Sie es auch mit Melonen, Gurken oder Tomaten. Dafür Früchte oder Gemüse entweder mit einer Saftpresse auspressen und mit Wasser und Zuckersirup mischen, oder einen Frucht- bzw. Gemüsesirup kochen.

Zubereitung:

Früchte oder Gemüse in Stücke schneiden und mit Zucker und Wasser aufkochen, ca. 10–15 Minuten köcheln, abkühlen lassen und absieben. Den Sirup mit Wasser oder kohlensäurehaltigem Mineralwasser aufgiessen, mit Eiswürfeln servieren, garnieren mit Fruchtstücken.

TIPP: Solche Sirups lassen sich gut mit Prosecco mischen.

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HIMMELBLAU – DIE KÜHLSTE SOMMERFARBE
Keine Farbe gibt mehr Sommergefühl als Himmelblau; sie ist frisch und lässt uns an Meer und ewig blauen Himmel denken. Grund genug, um mit hellem Blau Sommerlaune ins Haus zu bringen. Streichen Sie Wände oder Möbel, geben Sie Ihrer Couch ein Sommerkleid mit blauen Kissen, beziehen Sie das Bett hellblau oder träumen Sie ganz einfach von einem wolkenlosen Sommertag.

Mein absolutes Lieblings-Sommerhaus ist himmelblau, heisst The Battery und befindet sich in England am Meer. Es wird vermietet für Fotoshootings, und ich habe einige Male dort gearbeitet. Alles ist hellblau gestrichen und liebevoll mit gesammelten und antiken Sachen eingerichtet. Inspirationen von The Battery, die man auch zu Hause umsetzen kann: alten Möbeln einen himmelblauen Anstrich verpassen, Schiffe suchen, sammeln und aufstellen, schöne Töpfe aufhängen statt im Küchenschrank verstecken, Sommerblumen in Krüge einstellen, unbeschwerter leben. The Battery war mal ein Seemannsheim und liegt direkt am Strand, fast wie ein gestrandetes Schiff. Das ausgewaschene Hellblau schmückt nicht nur die Innenräume, sondern auch die Fassade. 

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GAZPACHO – DIE KALTE, SPANISCHE SUPPE
Ein Klassiker auf dem sommerlichen Tisch ist Gazpacho, eine kalte Suppe aus Tomaten, Peperoni und Gurken. (Bild über: The bitten word)

Zutaten für 4 Personen:  
  • 700 Gramm reife Tomaten
  • 1 rote oder grüne Peperoni
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1/2 Gurke
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 Gramm Weissbrot ohne Rinde
  • 2 Esslöffel Sherry-Essig
  • 4 Esslöffel gutes Olivenöl
  • 1 Tasse lauwarme Bouillon
  • Salz und Pfeffer
  • einige Basilikumblätter
Zubereitung:  

Das Weissbrot in der Bouillon einweichen, die Tomaten, die Peperoni, die Zwiebel, die Gurke in Würfel schneiden, Knoblauch fein schneiden. Das Brot gut ausdrücken, alle Zutaten mit der Bouillon in einer Küchenmaschine pürieren, Knoblauch, Essig und Olivenöl dazugeben, würzen und nochmals gut mixen. Kühl stellen. Wenn Sie das Gazpacho feiner möchten, können Sie es durch ein Küchensieb pürieren. Einige Basilikumblätter darüberstreuen. Servieren Sie dazu einige klein gewürfelte Gurken, Peperoni, Tomaten und Zwiebeln und in Olivenöl und Knoblauch geröstete Brotwürfeli, die Sie in Schälchen dazustellen.

Tipps zu den kalten Suppen:

  • Servieren Sie kalte Suppen in Gläsern wie einen Drink.
  • Garnieren Sie sie mit Zitronen, Kräutern und Eiswürfeln.
  • Servieren Sie dazu Bruschette, Grissini oder Knoblauchbrot.
  • Kreieren Sie eigene kalte Suppen, gut eignen sich zum Beispiel Zucchetti, grüne Spargeln oder Gurken.

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COOLE FERIEN IM WOHNWAGEN
Camping ist wieder stark im Trend, denn Wohnwagen wecken romantische und abenteuerliche Gefühle, etwas, das im Alltag oft fehlt. Es gibt auch wunderschöne Wohnwagen, deren Einrichtung Ferienstimmung bringt. Die Engländer verstehen es natürlich besonders gut, mit Nostalgie stilvoll umzugehen. Liebevoll her- und eingerichtet mit passenden Blümchenstoffen, Wimpeln und Retro-Accessoires wirkt dieser Wohnwagen frisch und einladend für eine Reise in die Vergangenheit. Der Wohnwagen heisst Constance und ist für Ferien oder Fotoshootings zu mieten. 

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TYPISCH BAYERISCHER BIERGARTENFOOD
Eine kleine kulinarische Sommerreise lohnt sich nach Bayern, das beste Essen zu einem kühlen Bier ist nämlich bayerisch und wird dort in den Biergärten serviert. Man darf in die bayerischen Biergärten sein Essen selber mitnehmen, deshalb haben sich einfache, bäuerliche Speisen durchgesetzt wie Obazda, Brezen, Kartoffelsalat oder Radi, das ist Rettich auf Bayerisch. Eine besondere Leckerei ist Obazda, bei dem ich erst meinte, es wäre etwas Ungarisches. Aber Obazda ist wirklich bayerisch, der exotische Name kommt vom bayerischen «angebatzt», auf gut Deutsch: zermanscht, angemacht, und die Speise ist eine gewürzte Käsemasse.

Zutaten:
  • 300 Gramm Camembert
  • 150 Gramm Butter
  • 1 kleine Zwiebel, gehackt
  • Paprika
  • 1 Bund Schnittlauch
  • Salz und Pfeffer
Zubereitung:

Zerdrücken Sie den weichen Camembert und die Butter mit einer Gabel. Würzen Sie die Masse mit Salz, Pfeffer und genügend Paprika. Mischen Sie die gehackte Zwiebel darunter und bestreuen Sie den Käse mit Schnittlauchringli. Servieren Sie Obazda mit Zwiebeln, einer Breze oder Schwarzbrot.

BIERGÄRTEN gibt es, weil ganz früher in Bayern das Brauen von Bier nur von September bis April gestattet war. Im Sommer war die Brandgefahr zu gross. Also lagerte man das Bier in kühlen Kellern. Da aber in München die Keller nicht zu tief gebaut werden konnten, wegen des hohen Grundwasserspiegels, wurden Kastanienbäume über ihnen angepflanzt, damit deren Schatten die Keller darunter schön kühl halten. Und selbstverständlich wurde auch Bier ausgeschenkt. Man stellte Bänke auf und der Biergarten war erfunden.

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SCHATTENSPENDER SOMMERVORHANG
Wann genau ist eigentlich der Exhibitionismus in der Schweiz ausgebrochen? Durch die vielen übergrossen Fensterfronten der neuen Bauten wird oft öffentlich gezeigt, wie man wohnt, lebt, in der Unterwäsche Frühstück macht, die schmutzige Wäsche liegen lässt ... Na ja. Warum eigentlich ist die Angst vor ein wenig Wohnlichkeit so gross? Cool sein hat bestimmt nichts mit leeren Fensterfronten, kargen Räumen und Design um jeden Preis zu tun. Vorhanglose Fenster lassen meist das Licht zu grell hereinscheinen und nehmen dem Raum die wohnliche Atmosphäre. Wagen Sie etwas, lassen Sinnlichkeit ins Haus und entscheiden Sie sich für Vorhänge. Sommerliche Fensterkleider vermitteln zudem mediterranes Lebensgefühl und flirten mit Licht und Schatten. Es müssen ja nicht gleich Brokat- oder Rüschenvorhänge sein; einfache Unistoffe aus edlen Materialien wie Baumwolle oder Leinen geben gute und schöne Schattenspender ab, die auch draussen auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon eingesetzt werden. Im Sommer ist es schöner, Stoffe mit ein wenig Transparenz zu wählen. Sie vermitteln Leichtigkeit und sommerliche Frische. (Bild über: Delightbydesign)

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SOMMERSALAT MIT WASSERMELONEN
Wassermelonen ist Sommer pur zum Essen. Sie schmecken immer gut und sind eigentlich ein Drink zum Essen. Versuchen Sie sie mal in einem erfrischenden, würzigen Salat. (Bild über: Cooking Weekends)

Zutaten:
  • Wassermelone
  • Fetakäse
  • schwarze Oliven
  • Sonnenblumen- oder Kürbiskernen
  • Pfefferminze
  • Olivenöl und Zitronensaft
Zubereitung:

Die Wassermelone in Stücke schneiden, entkernen, Fetakäse in Stücke schneiden. In einer grossen Schale Wassermelone, Feta und einige Oliven mischen. Salzen, pfeffern, Zitronensaft und Olivenöl darübergeben, gut durchmischen. Pfefferminzblätter schneiden und mit einer Handvoll Kernen darüberstreuen. Passt gut zu Grillgut oder einem Stück Weissbrot.

TIPP: Versuchen Sie auch mal einfach ein bisschen Salz auf einem Schnitz Wassermelone

Beton im Wald

Marianne Kohler am Freitag den 25. Juli 2014

Gegensätze ziehen sich an. So bauten die Architekten von Bak Arquitectos in Argentinien ein starkes Haus aus Beton mitten im Pinienwald. Wie ein Nest sitzt es zwischen den filigranen Bäumen.

Architektur: Bak Arquitectos

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Das Haus ist in eine leichte Hanglage gebaut. In einem spannenden Formenspiel verfliessen die verschiedenen Ebenen in- und übereinander. 

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Die Verschachtelung der Räume bewirkt eine harmonische Abwechslung von Transparenz und schützenden Mauern. Die Terrasse ist mit einem Holzboden ausgestattet.

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Grosse Fensterfronten wechseln sich mit ebenso grossen Mauerelementen ab. In den Fenstern spiegelt sich wunderschön der umliegende Pinienwald.

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Im Innenbereich sind die Räume terrassenartig übereinander angebracht, was der groben Betonstruktur eine gewisse Leichtigkeit verleiht. 

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Auch Beton kann gemütlich sein. Die Struktur der Mauern verleiht eine gewisse Wohnlichkeit, welche von Licht und Schatten unterstützt wird. Mit den eingebauten Stauflächen haben die Architekten gleich zahlreiche Einrichtungsprobleme gelöst.

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Nachts leuchtet das Haus aus den vielen Fenstern zwischen den Betonelementen warm aus dem Wald heraus.

Gut, wenns pressiert

Marianne Kohler am Donnerstag den 24. Juli 2014

Keine Zeit? Keine Kochkenntnisse? – Kein Problem! Mit diesen fünf einfachen und schnellen Rezeptideen schaffen Sie es im Handumdrehen, eine köstliche Mahlzeit zuzubereiten.

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1 SCHNELL: SPAGHETTINI MIT PETERSILIE UND SPIEGELEI
Es gibt sie, die superschnellen einfachen Gerichte, die man sich nach einem anstrengenden Tag ohne grossen Aufwand und auch mit relativ leerem Kühlschrank kochen kann. Für 1–2 Portionen geben Sie 1 Bund Petersilie, ein wenig Salz und 2 Esslöffel Olivenöl in eine Küchenmaschine und hacken alles fein. Kochen Sie in der Zwischenzeit 200 Gramm Spaghettini al dente, und mischen Sie diese mit der Petersilienmischung. Geben Sie geraffelten Parmesan oder Pecorino darüber, und servieren Sie die Pasta mit einem Spiegelei. (Bild über: Norecipes)

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2 GEMÜTLICH: GEFÜLLTE PEPERONI
Ein einfaches, unkompliziertes Essen, das im Backofen fertig gekocht wird. (Bild über: Ambitious kitchen)

Zutaten: 
  • Olivenöl
  • 6 rote Peperoni
  • das Fleisch von 4 Bratwürsten oder Salsiccia
  • 2 Schalotten, gehackt
  • ½ Peperoncino, gehackt
  • 200 Gramm Tomaten, gehackt
  • 200 Gramm gekochter Reis
  • 1 Handvoll gehackte Kräuter wie Petersilie, Thymian oder Rosmarin
  • Salz und Pfeffer
  • 150 Gramm geraffelter Käse wie Gruyère oder Parmesan
  • 2 Esslöffel Weisswein, Rosé oder Bouillon
Zubereitung: 

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die gehackten Schalotten mit ein wenig Olivenöl andünsten, den Peperoncino beigeben und dann das Wurstfleisch, alles anbraten. Die Tomaten beigeben und mit Salz und Pfeffer würzen, mit dem Reis und den Kräutern mischen. Halbieren Sie die Peperoni längs und schneiden Sie die Kerne und die weissen Teile heraus. Bestreichen Sie die Peperoni-Innenseiten mit ein wenig Olivenöl und verteilen Sie die Füllung darin. Legen Sie die gefüllten Peperoni in eine eingeölte Gratinform und streuen Sie den Käse darüber. Geben Sie 2 Esslöffel Weisswein, Rosé oder Bouillon in die Form und backen alles 30 Minuten im heissen Backofen.

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3 RAFFINIERT: KARTOFFELN MIT LACHS
Einfach kann auch pfiffig sein – so wie diese Kartoffeln mit Rauchlachs. Kochen Sie halbierte oder geviertelte Kartoffeln in Salzwasser gar. Schmelzen Sie Butter in einer Pfanne, und fügen Sie gehackte Kräuter wie Petersilie, Kerbel, Schnittlauch oder Dill dazu. Geben Sie in feine Streifen geschnittenen Rauchlachs bei, und mischen Sie alles gut durch. (Bild über: Food52)

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4 DEFTIG: RIGATONI MIT SALSICCIA
Eine Art Bolognese, aber mit Salsiccia: eine herzhafte Pastasauce, die gut zu Rigatoni passt. (Bild über: Many kitchen)

Zutaten für 4 Personen: 
  • 400 Gramm Rigatoni
  • 1 Schalotte, gehackt
  • Olivenöl
  • Butter
  • 1 Kaffeelöffel Fenchelsamen
  • das Fleisch von 4 Salsiccia, ca. 400 Gramm
  • 1 dl Rotwein
  • 1 dl Bouillon
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 dl Rahm
  • 100 Gramm Parmesan, geraffelt
Zubereitung: 

Geben Sie ein wenig Olivenöl in eine Pfanne und dünsten Sie die Schalotte an. Geben Sie die Fenchelsamen bei und nach ca. 7 Minuten das Wurstfleisch. Anbraten und dann mit dem Wein und der Bouillon ablöschen, einköcheln lassen und die Tomaten beigeben. 1 Stunde köcheln lassen. Die Rigatoni al dente kochen. Die Pasta zur Sauce geben, den Rahm dazugiessen. Alles 2–3 Minuten köcheln lassen und mit geriebenem Parmesan servieren.  

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5 GESUND: VOLLKORNPASTA MIT BROKKOLI
Diese Pasta vereint verschiedene Texturen und unterschiedliche Geschmacksrichtungen. (Bild über: Pinch of yum)

Zutaten für 2 Personen:
  • 250 Gramm Vollkornpenne
  • 200 Gramm Brokkoliröschen 
  • 100 Gramm getrocknete Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe, feingehackt
  • 1 Büschel Basilikum
  • 20 Gramm Pinienkerne
  • 3 Esslöffel Olivenöl
  • 2 Esslöffel Pecorino, geraffelt
  • 100 Gramm Feta, zerbröselt
  • den Saft und die abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
  • Petersilie, grob gehackt
  • Salz und Pfeffer 
Zubereitung: 

Die Penne al dente kochen, in den letzen 3 Minuten die Brokkoliröschen zu der Pasta in das kochende Wasser geben. In der Zwischenzeit mischen Sie den Basilikum, den Knoblauch, das Olivenöl, den Pecorino und die Pinienkerne in einer Küchenmaschine zu einem Pesto, und hacken Sie die getrockneten Tomaten. Mischen Sie die Pasta und die Brokkoli mit dem Pesto, dem Zitronensaft, der Zitronenschale, den Tomaten und der Hälfte des Fetas. Beim Anrichten den restlichen Feta und die Petersilie darüber verteilen.

10 Wohnsünden, von denen man sich mit 30 verabschieden sollte

Marianne Kohler am Mittwoch den 23. Juli 2014

Erwachsenwerden ist immer schwierig – auch im Wohnbereich. Doch genau hier ist es irgendwann an der Zeit, sich von Dingen zu lösen, die keiner Wohnung auf die Länge guttun und verhindern, dass man sich stilvoll ein Zuhause einrichten kann, in dem man auch mal abends zu Hause bleiben mag. Sweet Home findet, dass man sich spätestens mit 30 von diesen 10 Dingen trennen muss, um Platz für Schöneres zu schaffen.

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1 GOODBYE YUCCAPALME
Meistens hat man sie irgendwann mal in einem schwachen Anflug von Einrichtungsfieber bei Ikea mit den Pfannen mit auf den Einkaufswagen gestellt oder sie ist ein Überbleibsel von irgendeinem Mitbewohner. Die Yuccapflanze mag in ihrer Heimat bestimmt schön in die Vegetation passen, wirkt aber in einer Wohnung ziemlich hilflos und meist gar trist. Ersetzen Sie sie durch eine grossblättrige Statementpflanze oder durch frische Blumensträusse vom Markt.

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2  DIE  MATRATZE AUF DEM BODEN
Höchste Zeit, ein wenig aufzusteigen. Auf dem Boden schlafen ist ein Ding, das höchstens als Teenager cool ist. Mit 30 darf man sich ruhig zu einem echten Bett bekennen und damit nicht nur Stil, sondern auch mehr Lebensqualität in die Wohnung bringen.

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3 POSTER AN DEN WÄNDEN
Auch in die Teenagerzeit gehören Poster, die einfach mit Klebeband an die Wand angebracht wurden. Zum wohnlichen Erwachsenwerden gehören mindestens schlichte Rahmen für Poster oder echte Kunst, die den Geschmack und die Persönlichkeit des Bewohners widerspiegelt.

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4 DAS FERNSEHMÖBEL
Möbel, die extra für den Fernseher geschaffen wurden, sind eigentlich in keiner Lebenslage attraktiv. Es gelingt den Möbeldesignern nie richtig, den Anspruch an Technik und Design gekonnt zu vereinen. Und mal ehrlich: Mit solchen Möbeln wird der schwarze Kasten auch nicht attraktiver. Stellen Sie Ihren Fernseher auf «normale» Möbel wie Sideboards oder Lowboard, integrieren Sie sie in Regale, wählen Sie  Tarnlösungen und verschenken Sie das TV-Möbel irgendeinem Brockenhaus. Mehr Ideen  dafür finden Sie auf dem Blogeintrag: Schöner Wohnen mit dem Fernseher.

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5 LUSTIGE BETTWÄSCHE
Schlafen Sie noch in der Bettwäsche, die Sie aus Ihrem Kinderzimmer mitnehmen durften, weil Ihre Eltern damit die perfekte Lösung gefunden haben, sich von der hässlichen Wäsche zu trennen? Oder beziehen Sie Ihre Duvets und Kissen gar mit besonders lustigen Motiven? Irgendwann im Leben ist es höchste Zeit, schöne Wäsche zu kaufen. Das ist zwar bei Bettwäsche nicht immer so einfach, denn, das sehe ich in meinem Berufsalltag als Stylistin und Beraterin: Einkäufer tun sich oft schwer, wenn es um gemusterte Bettwäsche geht. Da ist die Angst vor Blümchen, und die Wahl fällt oft auf Riesen-, um nicht zu sagen Monsterblüten oder irgendwelche Farbergüsse, die so aussehen, wie wenn sie Flecken verstecken möchten. Im Zweifelsfall wählen Sie Weiss, verzichten Sie auch auf Jerseyleintücher, die sind zwar pflegeleicht, aber mal ehrlich, sie sehen immer ein wenig schmuddelig aus und fühlen sich auch so an.

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6 VERFÄRBTE FROTTEETÜCHER
Wenn Sie schon dabei sind, Ihrem Wäscheschrank ein altersgemässes Upgrading zu verpassen, verabschieden Sie sich auch gleich von all den verfärbten, verzottelten, Fäden ausspeienden Frotteetüchern. Wählen Sie am besten einfach eine Unifarbe, die in Ihr Badezimmer passt.

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7 HÄSSLICHE MÖBELSTÜCKE
Diese Möbel, die man mal bekommen hat, weil jemand sie loswerden wollte, haben mit 30 definitiv ihren Dienst getan und dürfen getrost in ein Brockenhaus in die Pension gegeben werden. Dasselbe gilt für Regale, die einst im Jugendzimmer standen, Fundstücke von Brockenhäusern, die man eigentlich mal plante anzustreichen, die aber im Rohzustand vergessen wurden, oder Möbel, die von einem Mitbewohner vererbt wurden. Dieser hatte nämlich bestimmt einen triftigen Grund, dass er sie beim Auszug «vergessen» hat.

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8 EIN UNGEMACHTES BETT
Betten betten sich nicht von alleine. Zu dieser Erkenntnis müssten Sie mit erreichten 30 Jahren gekommen sein. Also Duvets ausschütteln, Leintücher straff ziehen, Kissen aufplustern und Decke darüber! Und mindestens einmal pro Woche frische Wäsche aufs Bett – wie gesagt: Erwachsenwerden ist nicht einfach!

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9 PLASTIKGESCHIRR JEGLICHER ART
Diese hässlichen bunten Dinger sagen doch vor allem eins aus: Sie befinden sich oft in einem Zustand, in dem Dinge zu Bruch gehen können. Und mal ehrlich: Wer will das denn noch optisch untermalen?! Also betrachten Sie Ihren Geschirrschrank mal nüchtern und gehen Sie dann schnell hübsche Gläser und echte Teller kaufen.

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10 DIE LEERE METALLSCHALE AUF DEM TISCH
Gut gemeint, aber leider am Ziel vorbeigeschossen haben Sie mit der Wahl, eine leere Metallschale als Stilmacher in die Mitte des Esstisches zu stellen. Sweet Home meint: lieber nichts oder besser etwas, das auch Sinn macht! Füllen Sie eine Keramikschale mit feinen Früchten, die Sie dann aber auch essen. Stellen Sie frische Blumensträusse auf den Tisch oder ein Tablett, auf das Vasen, Kerzen oder andere Dinge, die Ihnen gefallen, gestellt werden können. Dieses können Sie dann, wenn Sie den Tisch zum Essen decken möchten, auch einfach wieder wegstellen. 

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