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Danke, Jürgen Klopp!

Mämä Sykora am Donnerstag den 12. April 2012


Dortmund schlägt Bayern im wohl entscheidenden Spiel um die Meisterschaft mit 1:0. Es war – zumindest in der ersten Halbzeit – ein grossartiges Spiel, gerade weil die Borussen, obwohl sie von der Tabellensituation her auch auf Abwarten hätten spielen können, munter angriffen. Und sie kamen zu einigen Grosschancen, durch Grosskreutz, zweimal durch Lewandowski, der sogar den Pfosten traf. Es war ein Spiel, das alles mit sich brachte, was ein gutes Fussballdrama braucht. Inklusive des verschossenen Bayern-Elfmeters durch Robben und des Lattentreffers durch den eigenen Mann. Dortmund weist nun vier Runden vor Schluss stolze sechs Punkte Vorsprung auf die Bayern auf, und ist damit trotz des happigen Restprogramms auf Meisterkurs. Und gleichzeitig im Pokalfinale. Man kann die Arbeit von Jürgen Klopp schlicht nicht genug würdigen.

Ludovic Magnin sagte mir einst in einem Interview: «In Deutschland wird normalerweise immer Bayern Meister. Man muss als Herausforderer genau dann bereit sein, wenn die Bayern schwächeln.» Tatsächlich holten die Münchner 9 der letzten 15 Meisterschaften, und die «Überraschungssieger» in dieser Zeit konnten ihren Exploit nie bestätigen. Stuttgart, damals noch mit Magnin, und Wolfsburg, die vor Dortmund letzten Bayern-Besieger, kämpften in der Folgesaison gar gegen den Abstieg. Klopp hingegen steht mit Dortmund vor der Titelverteidigung. Das zeigt, was auch im modernen Fussball noch möglich ist mit einem guten Händchen bei den Transfers, einem bestens harmonierenden Team und einem hervorragenden Trainer.

Bei Borussia spielen keine Stars, deren (gefälschte) Trikots auf der ganzen Welt auf Märkten angeboten werden. Sensationelle Transfers sucht man bei den Westfalen in den letzten Jahren vergebens, dafür erkennt man, mit welcher Voraussicht und welchem Blick für Talente Verstärkungen geholt wurden. Für Shijni Kagawa etwa, den spektakulären Japaner, bezahlten die Gelb-Schwarzen läppische 350'000 Euro, die er mit seinen 30 Skorerpunkten und seinem Einfluss auf das Dortmunder Angriffsspiel längst zurückbezahlt hat. Die «Polen-Achse» mit Piszczek, Blaszczykowski und Lewandowski kostete zusammengerechnet gleich viel wie etwa der Bayern-Ersatzspieler Daniel Pranjic. Doch es muss bezweifelt werden, ob diese vier Profis – gleich wie die Eigengewächse Götze und Grosskreutz – anderorts derart über sich hinauswachsen hätten können, wie sie dies unter Jürgen Klopp tun.

Der Mann hat eine Vision von attraktivem Spiel und weiss zweifellos, wie man eine Gruppe – böse gesagt – «No-Names» zu Höchstleistungen anspornt. Bezeichnend ist, dass der langjährige Mainz-Spieler trotz Jahren im Geschäft den Humor nicht verloren hat, wie er in unzähligen Fernsehauftritten, namentlich in den Gesprächen mit Arnd Zeigler, bewiesen hat. Sieht man seine Borussia spielen, bekommt man das Gefühl, dass an dem uralten Spruch «Elf Freunde müsst ihr sein» doch was dran sein könnte. Die Mannschaft hat Spass, Klopp fördert dies geradezu, und erst dadurch kann sie auch uns Zuschauern Spass machen. Dass das Team nach dem letztjährigen Meistertitel nicht auseinandergefallen ist, ist eine weiterer Beweis dafür, wie sehr es den Akteuren bei «Kloppo» gefällt.

Für einen Underdog ist es immer leicht, die Sympathien zu gewinnen. Bei Dortmund ist es allerdings derzeit weit mehr als diese Rolle, dank der der Mannschaft die Herzen zufliegen. Sie narrt unablässig Goliath Bayern, hat gestern zum vierten Mal in Folge gegen den Branchenprimus gewonnen, zeigt herzerfrischenden Fussball, ohne dafür Millioneneinkäufe getätigt zu haben, und beweist ganz nebenbei noch wie Trainer Klopp Bodenhaftung und Humor. Zwei Dinge, die im heutigen Fussball sehr selten geworden sind. Ich jedenfalls verbeuge mich tief vor Jürgen Klopp und seiner Truppe und sage «Danke» für diesen Fussball! Ich bin tief beeindruckt und ganz einfach begeistert. Auch das kommt nicht sehr oft vor.

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44 Kommentare zu „Danke, Jürgen Klopp!“

  1. Yendis sagt:

    Das wunderbare an Klopp und dem BVB ist aktuell, dass es einem Fan das gibt, was man beim Fussball sucht: Spass.

    Wer schon einmal in dem zweifellos genialen Stadion des FC Bayern ein Spiel verfolgt hat, wird diese Erinnerung nicht nach Hause genommen haben …

    … ausser er war Fan der Gastmanschaft!

    Darum: Danke Jürgen Klopp!

    • Stöff sagt:

      Ich Bayern-Fan und ja, ich liebe Fussball .

      Yendis, ja, die Art Fussball welche von Dortmund zur Zeit gespielt wird macht wirklich Freude beim Zuschauen. Aber auch Dortmund ist nicht in der Lage 90′ Minuten auf höchstem Niveau zu spielen erst recht nicht, wenn sie auch Mi./Sa. spielen müssen. Warum? Auch die Dortmunder Spieler haben nur 2 Beine und 2 Lungenflügel. Aber eben, die Einsatzbereitschaft und der Wille sind eindrücklich. Für alle Hobbyteams wäre Dortmund ein wunderbares Vorbild, wie mit einfachem klaren Fussball die Leute unterhalten werden können. Weg von Taktik bis in die Schweizer 4. Liga ohne Ende, hin wieder zum Fussball mit Freude und Begeisterung.

      Yendis, nein, du warst wohl noch nicht oft oder nur einmal in München, wie leider viel zu viele, die mit dem Car mal hinfahren, sich reinsetzen und dann warten, dass sie unterhalten werden. Genau solche Zuschauer sollen zu Hause bleiben. Ich erlebe dies zum Glück bei fast jedem Heimspiel völlig anders. Fakt ist: Gastteams die nur Fussball verhindern wollen und meistens vom FCB an die Wand gespielt werden. Übrigens: Bei Bayern meistens auch unter der Woche, dann wenn sowieso alle Einmalreingucker zu Hause bleiben, da der Weg zu weit ist, oder die Dortmunder ihrem Aufwand Tribut zollen müssen und am TV zuschauen…..

      Fazit: Schreibe über das wo du Erfahrung hast, aber nicht nach einem Besuch was du weiss

  2. Piksi sagt:

    Hallo Mämä. Wie immer ein geiler Bericht. Ich teile deine Meinung voll und ganz. Das ist der unterschid z.B. zu Ch.Gross. Auch wenn YB gewinnt hat es keinen Spass gemacht. Bei Dortmund habe ich nur gegen Augsburg eine durchschnittliche Leistung gesehen, ansonsten war es immer sehr inspirierend. Kopp ist sehr ehrlich und das sieht man ihm an. Die Spieler sind Erwachsen und können mit Kritik umgehen, aber nicht mit Lügen. Darum akzepiert auch jeder die Resevistenrolle beim BVB. Ich glaube Höness hat sich schon manchmal die Frage gestellt wo wäre Bayern heute, wenn man Klopp als Trainer geholt hätte und nicht Klinsmann!

    • Johan Foetbal sagt:

      bayern wäre keinen schritt weiter als heute – da klopp in bayern nicht die drei, vier jahre zeit bekommen hätte, die es in dortmund für die installation seines systemteams benötigt hat.
      vielleicht ist in münchen ja der leidensdruck gross genug für ‘echte’, nachhaltige und dringend notwendige veränderungen – sollte ihnen real die europäischen grenzen aufzeigen, dortmund in der liga nichts mehr anbrennen lassen und ihnen dadurch beflügelt auch noch den pokal wegnehmen. dann sollen sie favre holen, ihrer südkurve das maul stopfen und ihn machen lassen.

      • Auguste sagt:

        hmm…, der fc bayern ist im moment gerade dran, die vielleicht beste mannschaft seit der ära meier-beckenbauer-breitner-hoeness-müller aufzubauen. der sturm ist grossartig und wird mit shaqiri wohl nicht schwächer, zu müller, kroos und schweinsteiger fehlt noch ein neuer van bommel im mittelfeld und hinten wäre die abwehr mit dem zuzug von dante komplett. mit so einer mannschaft muss man keinen gegner fürchten. und wie stark die bayern schon heute sein können – fragen sie mal auf den geschäftsstellen von fcz und fcb nach. mourinho wird auf jeden fall nicht den fehler machen, sie demnächst zu unterschätzen.

        • Hans vom Hübel sagt:

          Ich denke, Gustavo ist fussballerisch (Zweikampfstärke, Ballsicherheit, Speilintelligenz) mindestens auf dem Niveau eines Van Bommel. Allerdings ist er nicht so ne Type…

          Das fehlt den Bayern tatsächlich ein Bisschen, so ein Arschloch à la Effenberg oder eben Van Bommel. Ansonsten bin ich einverstanden, der FC Bayern ist momentan unglaublich stark besetzt und hat – mit Ausnahme der Verteidigung vielleicht – in jedem Mannschaftsteil einen Weltklassemann (Schweini, Neuer, Gomez, Ribéry).

        • Mark M. sagt:

          Muss auch als Bayern-Hasser zugeben, das die Mannschaft wirklich gut ist. Heynckes wird im medialen Jugend-Hype als Trainer unterschätzt. Es gibt imme noch einige kleinere Baustelle. Aber auf der anderen Seite ist die Mannaschaft jüngst auch weiter gekommen, hat zB. mit Alaba als Aussenverteidiger eine grosse Baustelle aus dem Weg räumen können.

          @johan foetbal: Favre wäre meines Erachtens (noch) nicht der richtige Bayern-Trainer, das sage ich nicht nur als Gladbach-Fan. Seine Zeit bei Hertha hat gezeigt, dass er allzu grossen Rummel und Leute, die ihm zu sehr dreinreden, noch zu wenig gut wegstecken kann. (Obwohl es dort auch gravierende Probleme mit Kader und Transfers gab). Favre soll sich erst mal europäisch seine Sporen abverdienen, mit Gladbach nächstes Jahr den Pokal holen, kurz, sich daran gewöhnen auf einer grossen Bühne unter Druck zu stehen. Dann wäre er irgendwann reif für einen ganz grossen Klub.

        • DAM sagt:

          Ich stimme dir grundsätzlich zu, Auguste. Die aktuelle Mannschaft der Bayern ist wirklich sehr stark. Was mir aber auffällt ist, dass in den letzten Jahren das sogenannte Bayern-Gen verloren zu gehen scheint. Früher waren die Bayern in den entscheidenden Spielen immer bereit und gewannen, auch dann wenn der Gegner eigentlich besser war. In dieser und auch der letzten Bundesliga-Saison aber scheinen sie die Direktduelle immer dann zu verlieren, wenn sie einen Gegner entscheidend zurückbinden könnten, oder wenn sie wieder Anschluss finden könnten durch einen Sieg.

      • Piksi sagt:

        Er hat aber schon in der 1.Saison grossen Erfolg (die Wenigsten Gegentore und Europaleague) Den Rest kennen wir ja. Auf die Bayern ummützt wäre das im 1.Jahr bereits der Meistertitel und im 3. CL Sieger! Wenn Dortmund ernstaft weiter in der Spitze mitspielt wird in naher Zukunft der BVB die Bayern überholen, weil der Club die besten und treusten Fans auf der Welt hat! Wahnsinn wie die Leute Fussballverrückt sind.

        • Mark M. sagt:

          Um Bayern dauerhaft überholen zu können, braucht man Kohle und geügend Kohle gibs nur, wenn man in der CL nicht schon in der Gruppenphase absäuft und untergeht. Fussballverrücktheit hilft nur bedingt, Besser sind rotgesichtige Manager aus schwäbischen Wursterfamilien.

          • Hungerbühler sagt:

            Der aktuelle Kader wurde ohne CL-Millionen zusammengestellt und wird auch ohne solche finanzierbar bleiben. Ein budgetieren wie damals unter Meier/Niebaum wird es unter der aktuellen Führung nicht geben. Und dass ein mehr als doppelt so teures Kader nicht zum zwangsläufigen Erfolg führt, haben die letzten vier Direktbegegnungen und die abgelaufenen zwei Saisons bewiesen. Leidenschaft ist manchmal mehr Wert als ein dickes Portemonnaie.

  3. BebbiSagg sagt:

    Und hinter jedem erfolgreichen Trainer steht ein sehr guter Co-Trainer in diesem Fall Zeljko Buvac. Buvac hat in meinen Augen eine ähnliche Rolle inne, wie einst der Vogel bei Basel oder der Löw in bei der DFB-elf bevor sie zur Nr.1 auf dem Trainerposten aufstiegen.
    Klopp ist ein Meister der Motivation und der Aussendarstellung, und das meine ich keinesfalls negativ! Er schafft es Leute/Umfeld für seine Anliegen zu Begeistern, und sein Team (inkl. Staff) zu Höchstleistungen zu motivieren.

    Das Spiel hat Spass gemacht, und war gute Werbung für den Fussball (nur die Szene von Subotic nach dem Elfer hätte es m.E. nicht gebraucht auch bei all den Emotionen. Auf Gegnern die am Boden liegen muss man nicht weiter eintreten).

  4. Gonzalo Rapido sagt:

    Schade haben sie international keinen Erfolg:-(, wie die Bayern.

    • Ashrio sagt:

      Die gesamte CL Kampagnie ging tüchtig in die Hose. So darf sich ein Deutscher Meister nicht präsentieren. Sonst gehen CL Startplätze etc. verloren und dies wäre jammerschade für den ehrlichen (deutschen) Fussball.

      • Mark M. sagt:

        Mache ein Fragezeichen hinter die CL-Tauglichkeit der Abwehr. Und Weidenfellner ist mE nur ein durchschnittlicher Keeper, auch wenn er derzeit gut hält. Deswegen schafft er es nicht in die deutsche Nati.

        Übrigens war die jüngste CL-Kampagne schon das zweite europäische Versagen von Dortmund in direkter Folge.

  5. Kraft sagt:

    Eigentlich einverstanden, nur das mit den Millioneneinkäufen mag zwar im Vergleich mit Bayern stimmen, jedoch in absoluten Zahlen ist es trotzdem nicht ganz richtig. Perisic, Lewandowski und Gündogan haben immerhin zusammen fast 15 Mio. Euro gekostet. Zudem dürften die Vertragsverlängerungen mit Hummels, Subotic, Götze und Kagawa zu Lohnsummen ähnlich der Bayern Spieler führen. Und die Bayern kaufen ja auch nicht nur Stars ein, sondern bilden diese aus (Badstuber, Schweinsteiger, Kroos, Müller, Alaba…). Trotzdem spielt Klopps Truppe einen tollen Fussball und auch ich gönne ihnen den Titel, wenn sie ihn dann holen. Vielleicht klappt es dann auch in der CL, v.a. wenn das Kader nochmals etwas besser und breiter ist (dank Mio. Transfer Reus).

    • Mark M. sagt:

      In der CL sind sie nicht wegen primär wegen ihres Kaders gescheitert, sondern wegen ihrer Unreife und ihres taktischen Unvermögens. Blind Stürmen wird auch in der nächsten Saison nicht funktioneren, in der Champions League gibt es reife und abgebrühte Mannschaften, welche die Dortmunder erneut ins Messer laufen lassen werden.

      Reus wird seinen Transfer noch bereuen, wenn er die Bank drückt. Aber einem Ultra macht vielleicht sogar das Spass.

      • Hermann sagt:

        Taktisches Unvermögen? Haben Sie das Spiel von gestern gesehen? Anscheinend nicht. Man kann Dortmund einiges vorwerfen, aber sicher kein taktisches Unvermögen!

        • Mark M. sagt:

          Ich spreche hier von der Champions League und von Spielen wie gegen Olympiakos Athen und Ol. Marseille, wo die Dortmunder fröhlich nach vorne getschuttet und die dümmsten Konter der Welt eingefangen haben. Bayern kennt in der BuLi jeder Trainer im Schlaf, aber ein Team richtig gegen eine unberechenbare und gute Mannschaft aus einer unbekannten Liga einzustellen, das hat Klopp noch nicht drauf. 4 Punkte aus 6 CL-Spielen – das ist Unvermögen pur, sorry. Und zwar taktischer, nicht spielerischer Art.

          Auch Bayern ist taktisch nicht variabel, aber immerhin als Mannschaft international etwas reifer und abgebrühter. Gegen Real o Barça wirds natürlich trotzdem nicht reichen.

          • Mark M. sagt:

            Korrektur: Muss natürlich Olympiakos Piräus heissen, von dem Dortmund ausgekontert wurde. Solange Klopp international versagt, solange wird er tendenziell mit einer verstärkten A-Junioren-Mannschaft spielen müssen, weil einige der Spieler, die es geschafft haben, zu einem sicheren CL-Verein abwandern werden (Sahin und bald auch Kagawa). Was Barrios in Dortmund hält, versteh ich auch nicht ganz. Die Sprüche von Meister Kloppo werden es ja nicht sein.

          • DAM sagt:

            Sahin würde sich mittlerweile bestimmt wünschen in Dortmund geblieben zu sein.

  6. Mara sagt:

    Das gestrige Spiel von Dortmund war mal wieder spitzenklasse! Jürgen Klopp ist so ein toller und ehrlicher Mensch; er hat eine positive Aura und strahlt die richtig aus. Ich finde ihn einfach super! Wie er jeweils mit der Mannschaft mittleidet, sich freut und rumhüpft – einfach mega sympathisch! Von ihm kann manch ein (jeder) Trainer und Mensch ein Stück abschneiden.

  7. jose bütler sagt:

    mämä, super blog, gratuliere! ich war im letzten mai an der meisterfeier in dortmund und habe das spiel gegen frankfurt auf der südtribühne miterleben dürfen. dortmund hat mit dem stadion und dem begeisterungsfähigen publikum, aussergewöhnliche voraussetzungen, aber der aktuelle erfolg ist zu 95% jürgen klopp zu verdanken. klopp weiss wie man mit menschen umgeht! er behandelt seine spieler nicht wie einen gegenstand, der wahllos transferiert werden kann. und er hat eine vorstellung, eine vision wie “sein” fussball aussehen soll. das spiel des bvb ist schnell, direkt und spektakulär, einfach geil zum anschauen. ich hoffe, jürgen klopp bleibt noch lange in dortmund und er schafft es eine neue epoche zu prägen. aber aufgepasst, unter hitzfeld war der bvb auch zweimal meister und gewann die cl und dann kam der absturz. ich denke aber, dass watzke, zorc und co. nicht zweimal den gleichen fehler machen, heja bvb!!!

  8. Mark M. sagt:

    Ich freue mich auch, dass die Bayern ihren Meister gefunden haben und Dortmund unter Klopp so unbeschwert aufspielt. Aber um über die Grenzen Deutschlands hinaus als Erfolgstrainer zu gelten, muss sich Klopp erst international beweisen. Diesbezüglich hat e im ersten Anlauf jämmerlich versagt.

  9. David Moser sagt:

    Haha das beste Interview mit dem Klopp war aber ganz klar: http://www.youtube.com/watch?v=KaMAKx4vUdY

  10. Auguste sagt:

    hmm…, selbst als eingefleischter bayern-anhänger muss ich zugeben, dass ich den dortmundern sehr gerne bei der arbeit zuschaue. rausgehen und den gegner weghauen – so einfach sieht es aus und so schwierig ist es, dies über eine ganz saison erfolgreich umzusetzen. in der bundesliga klappt es ganz ausgezeichnet, auch weil die bvb-spieler tolle bis herausragende fussballer sind, aber vor allem, weil der verbund der mannschaftsteile bei keiner andern bundesliga-mannschaft so schön ineinander greift, ausser vielleicht noch bei den andern borussen aus gladbach. bayern gelingt das bisher nur in der allianz-arena auf diesem niveau. Dem bvb praktisch überall, wo gras wächst – sieht man vorderhand mal noch von ausländischen cl-arenen ab. aber das kommt schon noch.

    gespannt darf man auch auf die polnische nationalmannschaft an ihrer heim-em sein. mit arsenals unaussprechlichem aber grossartigem goalie, lewandowski im sturmzentrum und kuba sowie pisczcek dazwischen, da müsste eigentlich was abgehen beim gastgeber. und wenn’s so wäre, dann käme wohl auch aus dem osten ein herzliches: “dzieki, kloppo!”

  11. Hans vom Hübel sagt:

    In der Tat, die Entwicklung des BVB unter Klopp ist bemerkenswert: Der Weggang von Frei konnte mit Barrios sehr gut kompensiert werden. Auch Lewandowski ist mittlerweile zum Torgaranten gereift, Kuba ist gar zu DEM Führungsspieler geworden. Mit Kagawa hatte man ebenfalls ein glückliches Händchen; der Mann ist einfach spitze! Auch Weidenfeller erlebt unter Klopp seinen zweiten Frühling und liefert Spietzenleistungen. Und nicht zuletzt hat man mit Hummels und Subotic ein sehr gutes Innenverteidigerduo, welches noch vergleichsweise jung ist, aber bereits jetzt mit zum Besten zählt, was die Bundesliga zu bieten hat.

    Klopp hat zweifellos entscheidenden Anteil am Erfolg des BVB. Er ist mit Sicherheit einer der Besten, wenn nicht DER beste Trainer in der BuLi. Allerdings, ich mag den Typen überhaupt nicht. Für meinen Geschmack ist er zu sehr Selbstdarsteller, zu affektiert, zu extrovertiert. Sein penetrantes Gejubel geht mir sowas von auf den Sack! Und das Pöhler-Käppi, welches er zu den Spielen aufsetzt, empfinde ich als Anbiederung bei den Fans. Andererseits nehme ich zur Kenntnis, dass er bei Ebendiesen ein hohes Ansehen geniesst – und das will was heissen. Denn auch wenn die Dortmunder eine längere Durststrecke in Sachen Erfolgen hinter sich haben, braucht es doch mehr als nur Erfolg, um die Herzen der Leute in dieser fussballverrückten Stadt für sich zu gewinnen. Es braucht Hingabe, es braucht Identifikation, es braucht Authentizität. All das verkörpert Klopp und auch dafür gebührt ihm Respekt.

    • Franz sagt:

      Geht mir ähnlich. Auch mich nervt dieser Spastiker an der Linie gewaltig. Aber man muss den Hut ziehen, der Mann kann was. Ich sehe schwarz bzw. weiss für die Bayern gegen Real. Die Münchner sind wieder mal im Zwischentief, schon das Spiel gegen Augsburg hat es gezeigt. Die Souveränität ist weg nach der Pleite in Dortmund. Es riecht nach spanisch-katalanischem Krieg in der Arena. Schade, darauf könnten wohl die meisten verzichten.

      • Franz Melliger sagt:

        Wieso, wer will nicht den Tausendsen el clasico innerhalb von zwei Jahren sehen? ;)

        • DAM sagt:

          Klar will ich nicht immer und immer wieder Real gegen Barca sehen. Allerdings ist es wohl kaum die Schuld dieser beiden Clubs, dass es den anderen Teams nicht gelingt sie zu eliminieren.

          • Franz Melliger sagt:

            “Schuld” ist dabei wohl das richtige Stichwort. Würden die beiden Clubs auch nur annähernd so seriös wie Bayern oder Arsenal wirtschaften, könnten sie es sich nämlich gar nicht leisten, solch übermächtige Kader zu finanzieren.

            Von daher wäre ein allfälliger Erfolg der Bayern noch höher einzustufen.

  12. MIkey sagt:

    Ausnahmsweise voll und ganz einer Meinung mit Mämä. Sympathischer und spielfreudiger kann eine Mannschaft nicht auftreten. Dortmund macht einfach Spass. Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen haben die Borussen auch ein Motto, das passt: “Wir leben Fussball” ist keine leere Floskel. Kompliment an Klopp und sein Team!

  13. Franz Melliger sagt:

    Dortmund spielt einen tollen Fussball, das muss man anerkennen. Aber wieso ihnen Sympathien zufliegen sollten, ist mir eher schleierhaft. Nur wenige Teams gewinnen so unsympathisch wie die Dortmunder. Aber im Moment wird ihnen das affige Gehabe irgendwie noch verziehen.
    Man denke etwa an Grosskreuz’ Jubel nach dem Siege gegen Fürth. Die sympathischen Jubelläufe des Kloppo an der Seitenlinie. Oder auch das freundliche Verhalten von Subotic nach Robbens Elfmeter. Er habe gehofft, der liebe Gott häbe die vermeintliche Schwalbe von Robben gesehen, gab er danach noch zu Protokoll…

    Man stelle sich vor, ähnliche Verhaltensweisen kämen von eben genanntem Robben oder einem anderen Bayernspieler. Ob man da auch von zum Fussball gehörenden Emotionen spräche?

    • Hungerbühler sagt:

      Ich finde, das kann man nicht unwidersprochen stehen lassen. Worauf sich die Aussage “niemand gewinnt so unsympathisch wie Dortmund” stützt, erschliesst sich mir nicht im Entferntesten. Die angegebenen Beispiele taugen nämlich nichts. Dass Grosskreutz’ Jubel nicht sehr intelligent war, ist logisch. Dass der gute Gerald Asamoah jedoch in den vergangenen zehn Jahren – und im direkten Vorfeld des Pokal-Halbfinals – keine Gelegenheit ausliess, gegen “Lüdenscheid” zu wettern und Spieler des BVB des Rassismus beschuldigte, wird in der ganzen Sache ausgeblendet. Dass da Grosskreutz – der nachweislich nicht der Allerhellste ist – sich zu einer dummen Aktion hinreissen lässt, ist ob seines Hintergrundes als eingefleischter BVB-Supporter irgendwie verständlich. Subotics Verhalten gegen Robben war mehr als berechtigt, war es doch nachweislich die x-te Schwalbe von Robben in den vergangenen Jahren: http://h13.abload.de/img/animation2rvc2z.gif (ja, er berührt Robben, aber erst nachdem der schon in die Knie geht) – http://www.youtube.com/watch?v=F-JLCQy01Q0 (Kompilation der Taucher von Robbery). Es ist gut, dass sich mal ein Abwehrspieler gegen diese unsägliche Fallsucht auflehnt. Dass dies im Anschluss an den vergeigten Elfer passiert, ist völlig wurscht.

      Mich nimmt es auch Wunder, ob die Bayern-Fans, welche sich nun derart über diese Aktionen aufregen, die Dutzenden Ausraster von Oli K. ebenfalls so verurteilt haben (Kung-Fu-Sprung, Biss-Kuss, Nasenbohrer gegen Klose etc.). Und was an Klopps Jubelläufen unsympathisch sein soll – naja, dazu muss man wohl nichts sagen.
      Zusammenfassend kann man sagen, dass Dortmund (vor Bayern) die wenigsten Karten erhalten hat und somit die fairste Mannschaft ist. Sie behandeln jeden Gegner, egal wie er heisst, mit Respekt. Deshalb wird ihnen der Erfolg auch deutlich mehr gegönnt als dem Rivalen aus dem Süden. Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus.

      • Franz Melliger sagt:

        @ Hungerbühler

        Vielleicht haben wir auch andere Ansichten, was unsympathisch ist und was nicht. Wenn ich z.B. sehe wie Kloppo auf der Kölner Tribüne jubelte…Ich glabue auf jeden Fall nicht, dass das einfach “die Emotionen” sind, mit denen man im Fussball quasi alles entschuldigen kann. Der Typ liebt es einfach zu provozieren.

        Zu den “Ausrutschern” von Kahn: Ja, die finde ich in der Tat unsympathisch. Auch van Bommels Verhalten (brutale Fouls, dumme Geste gegen Real-Fans, Verhöhnen des Schiris) fand ich häufig völlig daneben, auch wenn ich Bayernfan bin. Natürlich mag ich “meinen” Club immer noch, aber ich bin doch objektiv genug, um mit gleich langen Ellen zu messen.

        Zu Robben: Es stimmt, er lässt sich oft fallen, was ich absolut kritisiere. Von mir aus soll er jedes mal eine gelbe Karte erhalten, wenn er es tut. Ich rege mich schliesslich auch bei den Gegnern über Schwalben auf, also selbstverständlich auch bei den favorisierten Spielern. Ein Penalty war in meinen Augen dennoch korrekt und Subotics Verhalten immer noch genau so peinlich. Wenn er sich die Schwalbenkönige im eigenen Team auch so zur Brust nimmt, dann kann man von mir aus weiterreden…

    • Mark M. sagt:

      Bravo, Franz, Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen. Hinzufügen könnte man vielleicht noch die zürückhaltenden aber nichtsdestotrotz zutreffenden Analysen der Intelligenzbestie Weidenfellner. Ich mag Dortmund immer noch und nicht nur wegen ihrem frischen Fussball, Aber die Tendenz ist klar abnehmend. Hoffentlich kriegen sie von Schalke auf die Mütze, Vielleicht kühlt das das überschäumende Mütchen der Prolo-Pöhler ein bisschen und lehrt sie Mores.

      • Hungerbühler sagt:

        Was und wo hat Weidenfeller denn gesagt, was nicht zurückhaltend war? Und was meinst du mit “überschäumendes Mütchen”?

        • Mark M. sagt:

          Weidenfellner sinngemäss am TV: “Das war kein Penalty” Hat dann noch lange drumherumerklärt und sich in Opferpose geworfen, statt vorher einen Blick auf die Fernsehaufahmen geworfen zu haben. Überschäumendes Mütchen: Unterträgliches Verhalten von Grosskreutz et al, infantiles Gorillagetrommle von Kloppe und alles andere von Franz Melliger Beschriebene. Schade, das wäre doch gar nicht nötig.

          • Hungerbühler sagt:

            Es war ja auch kein Penalty, was man halt aber erst in einer anderen Perspektive feststellen konnte. Von dem her hatte Weidenfeller m.E. recht. Ich möchte die Aktionen von Grosskreutz und Subotic nicht schönreden, und ich hoffe, dass es Ausrutscher bleiben und sie nicht zur Regel werden. Was den BVB in den vergangenen Jahren – in den Augen von vielen neutralen Betrachtern – derart wohltuend vom grossen FCB unterschieden hat, ist nämlich die Demut, mit welcher sie ihre Sache betreiben. Ich hoffe, dass sie diese beibehalten werden und nicht die Arroganz und das vielzitierte mia-san-mia-Selbstverständnis der Bayern entwickeln.

  14. Hans Klemm sagt:

    Kloppo siegt, doch U. Hoeneß tritt nach

    Zugegeben, er war schon ein wenig glücklich, dieser kürzliche Sieg der Borussen gegen die Bayern!
    Unabhängig von dem zwischenzeitlichen zum Schluss noch erfolgreichen ersten Teil des Halbfinal-Gipfelkampfes gegen die Madrider Könige sorgte der Münchener Präsident des FC Bayern als eine der Reizfiguren des Deutschen Fußballs, der allerdings auf der anderen Seite auch gern mal mit dem Wirken der Mutter Courage verglichen wird, Schächeren finanziell hilft, nach einer längeren Phase der Zurückhaltung nach den Spielen des vergangenen Wochenendes in der Bundesliga für negative Schlagzeilen und damit auch wieder für Aufmerksamkeit.

    Dazu folgende Bemerkungen meinerseits:
    Ein anderer Club, erkennbar mit schwarz/gelber Kleidung, hat diese, doch im positiven Sinne, eigentlich längst verdient und dürfte schon jetzt die Strahlen der Sonne und des Erfolges absorbieren.
    Wie fast immer nach eigenen Niederlagen suchte dabei der häufig polarisierende Hoeneß nach Gründen, warum sein Verein im direkten nationalen Spitzentreffen erneut unterlegen war. Er gibt natürlich wieder den Medien die Schuld, weil sie z.B. die mit teuren Spielern besetzte Münchener Ersatzbank in ihren Berichten immer anders bewerten, als die mit jungen, unerfahrenen Akteuren in Dortmund. Der dortige Nachwuchs sollte sich seiner Meinung nach erst über Jahre festigen, um auch internationale Erfolge einfahren zu können. Erst dann könne man von gleicher Augenhöhe sprechen, obwohl diese Buben die Meisterschaftsschale bereits unmittelbar schon zum zweiten Male hintereinander vor der Nase haben.
    Genau aber diese Leistung muss doch besonders gewürdigt werden, weil die dortigen Zugänge einfach nicht mit denen der gestandenen Bayern vergleichbar sind. Mag sein, dass nicht jeder neutrale Beobachter das äußere Erscheinungsbild und die verschiedenen Marotten des ehemaligen „Ackergauls“ und „Aufräumers“ aus Mainz am Spielfeldrand und bei den Auswertungen vor den Mikrofonen und Kameras immer vorteilhaft erscheint, doch dürfte er längst angekommen zu sein, besonders bei seinen Spielern! Sie bedanken sich für das entgegengebrachte Vertrauen eben mit diesen durchgängig guten Leistungen.
    In der Realität übersieht der allerdings zu Unrecht auch oft als „Würstchenverkäufer“ genannte Unruheherd aber, dass diese Dortmunder Jungs unter der Regie eines fast immer völlig locker wirkenden Trainers bereits seit zwei Jahren einen herzergrei-fenden Angriffsfußball präsentieren, der überall im Land, überraschenderweise auch im unweit entfernten Gebiet mit blau/weißen Farben (!), außer von „Mister Attacke“ aus München , der an seiner Bürotür in der Sebener Straße gern die Bezeichnung „Abteilung Wahrheit“ hätte, Anerkennung findet. Umgekehrt geht es doch auch, weil es ein fairer Sport sein soll.!

    Solche Typen wie Klopp beleben ständig unseren Bundesligaalltag, wie es vorher natürlich einige Jahre Hans Meyer war. Nun muss aber der Dortmunder Chef aufpassen, dass ihm nicht der plötzliche Emporkömmling Streich aus dem Breisgau, den Rang des auffälligsten sportlichen Dirigenten abläuft, weil dieser ab Beginn 2012 tätige fahrradfahrende Übungsleiter mit völlig anderen Auftritten an den Seitenlinien und vor den Medien für erhöhtes Aufsehen sorgt und mit seiner eigentlich scheinbar schon abgestiegenen Freiburger Truppe auch noch dazu sehr erfolgreich ist.

    Zum Schluss muss man sich fragen, wie „Langfinger“ im von muskelbepackten Monstern schwerbewachten Münchener Sicherheitstrakt der Arena gleich mehrere Paar Fußballschuhe und Trikots der Gäste (u.a. gleich 3x von Ronaldo und Özil) vor dem Spiel klauen konnten. Das wird wohl auch nicht von Herrn Hoeneß aufgeklärt werden können, der weiter hoffen darf, dass er den einheimischen Rathausbalkon doch noch für wenigstens eine Feier seines FC B mieten kann. Bis dahin sollten die Wunden der Kampfhandlungen in der Kabine nach dem Treffen zwischen den Streithähnen Ry. und Ro. verheilt sein, die etwas forsch die Ausführung eines Freistoßes zuvor gegen die Gäste aus Madrid „ausgewertet“ haben sollen, den allerdings keiner von beiden, sondern Kross in die Mauer versenkte…

    Scheinbar erst dann würde der Druck seines Blutes wieder Normalwerte haben und der jeweilige Gegner von ihm mit Ritterschlag gelobt werden….

    • josé bütler sagt:

      irgendwie beschleicht mich das gefühl, dass der uli den rathausbalkon nicht zu mieten braucht. mein bauchgefühl sagt mir, dass real eine nummer zu gross ist, vorallem für die verteidigung, die mmn höheren ansprüchen nicht genügt. und auch für das pokalfinale sehe ich schwarz(gelb) für ulis truppe. naja, wir werden sehen! heja bvb!

  15. Dieter Luther sagt:

    Dieter Lu

    Der Kommentar von Hans Klemm passt wie die Faust auf`s Auge , wie bei der unglaublichen Auseinandersetzung zwischen den beiden „Superstars“ der Bayern nach dem Spiel, obwohl zuvor gerade noch in letzter Minute gewonnen wurde.

    Mittlerweile haben die Dortmunder den erwartet letzten Schritt zur vorzeitigen Meisterschaft vollzogen. Die fast unheimliche Serie von 26 Spielen hintereinander ohne einer Niederlage ist für mich regelrecht frappierend und deshalb höher zu bewerten, weil der neue Meister zusätzlich als die fairste Mannschaft in der ersten Bundesliga von den Experten gewählt wurde.

    Was dort im Paket geleistet wurde, sollte endlich auch von den Oberen des FC Bayern, unabhängig der Ausgänge ihrer bevorstehenden wichtigen Treffen gegen Real und eben diese Dortmunder im Pokal, anerkennend gewürdigt werden. Diese Zurückhaltung bei der positiven Bewertung der Mitbewerber und oftmalige Selbstdarstellung und Überschätzung durch die „Macher“ in der Führungsetage der Münchener führt auch dazu, dass in Wirklichkeit die Sympathiewelle der Fußballfreunde aus dem ganzen Land oftmals vor den Toren der Bayrischen Hauptstadt stark abnimmt.

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