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Dürfen Zürcher mit dem FCB mitjubeln?

Mämä Sykora am Montag den 19. März 2012

Im letzten Blog zur Champions-League-Kampagne des FC Basel wurden in der Diskussion einige spannende Fragen aufgeworfen, bei denen anscheinend grosse Uneinigkeit herrscht. Wenn es jeweils losgeht in der Königsklasse, ist höchstens ein Schweizer Vertreter mit dabei. Das war meistens der FCB, und der wird es auch in nächster Zukunft sein. Die Anhänger der übrigen Klubs müssen maximal mit (Qualifikations-)Spielen in der Europa League vorlieb nehmen, die namhaften Gegner bleiben dem FCB vorenthalten.

Klar, dass jeder Schweizer Fussballfan diese Spiele des Ligarivalen gegen die Elite Europas schaut. Die meisten am TV, einige gar im Stadion. Doch wen sollte ein FCZ- oder YB-Anhänger unterstützen in so einem Spiel? Darf er sich für diese eine Partie auf die Seite des ewigen Rivalen schlagen, dem er in der heimischen Liga nur Niederlagen wünscht? Oder soll er für eine Mannschaft wie Benfica Lissabon sein, mit der er sonst nichts am Hut hat, nur weil er hofft, dass sie dem FCB eins auf den Deckel geben werde?

Diese Fragen stellen sich in vielen anderen Ligen nicht. Selbstverständlich wird ein Inter-Fan auch in der Champions League nicht den Stadtrivalen unterstützen, auch Real-Anhänger werden nie mit Barcelona sympathisieren. Nur: Deren Herzvereine sind ebenfalls jedes Jahr in der Champions League dabei, damit ist der Erzrivale auch in der Champions League ein Konkurrent.

Wenn ein Spiel losgeht, entscheidet das Herz alleine darüber, für wen man ist. Dennoch kann man im Vorfeld Überlegungen anstellen, was am sinnvollsten wäre. Für Erfolge in der Champions League gibt es Geld, das dem FCB im nationalen Championnat einen grossen Vorteil bringen würde. Ein Grund also, den jeweiligen Gegner zu unterstützen. Gleichzeitig aber punktet der FCB für die Schweiz in der Fünfjahreswertung, was dem eigenen Verein ebenfalls zugute kommt. Dann spielt der FCB mit jenen Spielern, die man im Ligaalltag vielleicht sogar auspfeift – allerdings sind das auch die gleichen Akteure, über deren gelungene Aktionen man sich sehr freut, wenn sie im Dress der Nati oder der U-21 erfolgen.

Meine Erfahrungen aus vielen Jahren öffentlichen Champions-League-Übertragungen haben gezeigt, dass schlussendlich doch fast alle jubeln, wenn der Schweizer Vertreter ein Tor schiesst, selbst wenn der Torschütze für den Erzrivalen der ungeliebteste Spieler war. Diese spontane Reaktion bedeutet auch, dass den meisten der grösste Konkurrent aus der Liga noch näher steht als ein ausländischer Gegner, ausser es handelt sich dabei um den zweiten Lieblingsverein, den sich viele Schweizer zulegen.

Doch wie finden die Basler das, wenn die Zürcher plötzlich einen Abend lang ihren FCB anfeuern? Macht es stolz, wenn auch die Restschweiz hinter dem eigenen Verein steht? Oder gehören sie dann zu den unerwünschten Modefans, die gefälligst bei ihrem eigenen Verein bleiben sollen?

Und wie hält es die Steilpass-Gemeinde, wenn ein anderer Schweizer Verein als der eigene im Europacup spielt? Gilt da bedingungslose Unterstützung, oder wünscht man sich eine deftige Niederlage? Ich bin gespannt.


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144 Kommentare zu „Dürfen Zürcher mit dem FCB mitjubeln?“

  1. Nino sagt:

    Als Zürcher unterstütze ich in Europäischen Wettbewerben jeden Schweizer Club. Ich freue mich über Siege und darüber wenn sich der Schweizer Fussball weiterhin positiv entwickelt. Zudem ist es positiv wenn so viele Vereine wie möglich in Europäischen Wettbewerben mittun dürfen, die gibt wiederum internationale Erfahrungen für unsere allgemein jungen Teams, was sich dann auch auf die Nationalmannschaft irgendwann positiv auswirkt. Schlussendlich ist es eine Genugtuung, wenn der grosse Aufwand welchen die Schweiz mit den Jungen vorantreibt auch irgendwann Früchte trägt. Zu Basel, ich habe mit Basel keine Probleme, vermutlich eher die Basler mit den Zürchern (Zürich ist allgemein eine offene Stadt, die Basler aus mir irgendwie unerklärlichen Gründen vielleicht weniger).

    • Auguste sagt:

      hmm…, vielleicht liegts an den “schwobe” und den “waggis”, die direkt vor ihren Toren stehen. und auch wenn zürich eine offenere stadt wäre, etwas geschlossener könnte man sich den letzigrund in den wintermonaten schon vorstellen. man muss es mit der offenheit ja nicht gleich übertreiben.

    • Marc Leber sagt:

      @Nino. Ich bin FCB-Fan und ich bin Basler. Für mich gibt es tatsächlich nur den FCB und Basel, und zwar immer und überall. Die Nationalmannschaft hat für mich nur sekundäre Bedeutung, sowie auch überhaupt grundsätzlich die Restschweiz. Wenn ein Schweizer Club europäisch spielt, so ist mir dies grundsätzlich egal. Aber ehrlich gesagt hofft man als richtiger Fan halt auch hier, dass die einen vor den Latz geknallt kriegen, und das ist in Zürich nicht anderst wie in Basel. Es wäre von jedem fanatischen Fan von Euch gelogen, wäre es anderst, sind wir doch ehrlich. Und doch ist die Schweiz auch für mich etwas mehr als nur ein Land, ja, vielleicht soger etwas Heimat, auch wenn dies für mich grundsätzlich Basel und die Nordwestschweiz ist. Richtig finde ich, dass diese Frae nun ebenfalls einmal offen aufs Parkett kommt – und einmal mehr trifft Mämä den Kern schweizerischen Fussballwesens.

    • Samuel Keller sagt:

      Ach, ich durfte mich in Zürcher Bars auch schon wegen meinem Dialekt als “Scheiss Bebbi” bezeichnen lassen. Kleingeister gibts am Rhein wie auch an der Limmat.

      • Nino sagt:

        Seid ihr da nicht auch ein wenig selber schuld. Ich finde die Polemiken kommen von Basel aus (Fasnacht?), da muss man sich halt auch nicht alles gefallen lassen.

        • Samuel Keller sagt:

          Das ist wohl ein typisches Henne-Ei-Problem. Man sollte diese “Rivalität” auch nicht zu hoch bewerten. Solange eine Rilvalität in einer nicht ernst gemeinten, spassig ironischen Art statt findet, sehe ich nichts schlimmes dabei. Leider aber gibt es tatsächlich Leute die dies zu ernst nehmen.

  2. Auguste sagt:

    hmm…, interessante frage – hat fast schon was esoterisches. als yb damals die spurs eine halbzeit lang an die wand spielte, war ich innerlich schon auf der seite von yb, obwohl ich weit mehr spiele in nordlondon gesehen habe als in bern. dem fcb schaue ich, als eher weiss-blau fussballinteressierter, immer gerne bei der arbeit zu. frei, streller, shaqiri – wann wird man je wieder so ein offensiv-trio in der schweiz erleben dürfen?

  3. stefan sagt:

    öhm, und das der fcb fleissig international geld sammelt und damit die ch-meisterschaft über jahre hinaus übelst langweilig macht, finden auch alle toll?

    • Fritz sagt:

      nein, aber dies ist der Fehler der anderen Teams und nicht jener des FC Basel…. Zudem sind die meisten Saison spannend, da auch Basel sich den Titel nicht kaufen kann ;-) In den letzten 10 Jahren wurde der FCZ 3 mal Meister – leider hat er daraus zu wenig nachhaltigen Nutzen gezogen. YB hatte auch 2 mal die Chance – war nichtder fehler von basel dass sie dies nicht packten ;-)

    • Thomas sagt:

      Aber die Punkte für die Länderwertung nimmt man dann doch gerne, nicht wahr?

      Bin aber absolut einverstanden, dass die CL-Prämien eine Zweiklassengesellschaft schaffen. Nicht nur in der Schweiz. Deshalb wäre ich, obwohl absoluter FCB-Fan, froh, die Prämien wären bedeutend tiefer.

    • Pat sagt:

      Gweiss..
      Aber man kann nun mal nicht alles haben. Andere Liegen pumpen xx Millionen in ihre Mannschaften und nicht wenige dieser Liegen stehen vor dem Kollaps. In der Schweiz gibt es den reichen FC Basel, ein bescheidenes Mittelfeld und dann noch Beigemüse das entweder finanziell ruiniert ist oder rechtliche Probleme hat. Da stellt sich schon die Frage was jetzt besser ist und ob man das unterstützen soll. Dem Nachwuchs dürfte es nicht so schaden. Wahrscheinlich.

    • Ralf sagt:

      Klar, von mir aus kann der FCB jedes Spiel gegen die Gurkenvereine aus dem Rest der Schweiz dominieren. Dann ist in 13 Jahren wenigstens ein würdiger Verein Rekordmeister ;)

      • Stefan sagt:

        Da muss der Frust aber gross sein, dass halt immer noch GC und nicht der FCB Rekormeister ist. Nur zu bedenken ist, dass der FCB gegen Bayern auch wie ein Gurkenverein ausgesehen hat, doch das blendet man jetzt natürlich sofort wieder aus. Ja ich bin GC Fan und drücke natürlich jedem Schweizer Verein die Daumen wenn es international gegen andere geht.

        • Markus Frey sagt:

          Die finanziellen Möglichkeiten spielten schon immer eine große Rolle, auch schon vor 20, 30 und 40 Jahren. Viele der GC-Meistertitel wurden geholt, als eben die Zürcher sehr viel mehr Geld zur Verfügung hatten, als die restlichen Schweizer Klubs. Aber auch ein FC Basel ist im Vergleich mit den Spitzenklubs Europas natürlich nur ein kleines Licht oder von mir aus eine “Gurkentruppe”. Da kann zwar schon mal eine Überraschung gelingen, wie beim 1:0 im Hinspiel. Aber nur wenn der Gegner völlig unter seinen Möglichkeiten spielt, wird eine Sensation daraus. Das war bei ManU tatsächlich zweimal der Fall, bei den Bayern eben nur einmal.

      • Marc sagt:

        “… die Gurkenvereine aus dem Rest der Schweiz”. Genau. Und darum werde ich wohl NIE dem FCB den Daumen drücken, genau so wenig übrigens GC. Und nein, ich lasse mich wegen den erzielten Punkten nicht einlullen. Dann hat man sie eben nicht, ich kann es nämlich schon gar nicht mehr hören, wie wir “Gurkenvereine” nur mitspielen dürfen, weil die Basler die einzigen sind, die Tschutten können.
        Der Weg ist, dass ich und die anderen Fans, ihren eigenen Klub unterstützen und die Klubverantwortlichen eben in die Verantwortung ziehen. Auch die Basler waren mal pleite…!
        Ja, auch ich sehe CL und Spiele wie Chelsea-Napoli sind super. Aber ich bin überzeugt, dass die heutige CL ein Auslaufmodell ist, umso mehr, als dass man darüber nachdenkt, noch mehr Klubs an den Start zu lassen. Finde die EL inzwischen genauso spannend und v.a. abwechslungsreicher.

        PS: FCB-FCB => war eine denkbar schlechte Konstellation. Weil von mir aus hätten beide rausfliegen können. Das schönste am Abend war der Speaker, aber da fühlten sich die FCB-Fans sicherlich zu Hause… :-)

        • Max Frisch sagt:

          Euch dreien würde ich gerne je etwas mit auf den Weg geben. Ich war mal ein mittelmässig eingefleischter, friedfertiger FCB-Fan, mittlerweile interessiert mich Fussball ungefähr so wenig wie Amateur-Federball. In dieses Forum habe ich mich sozusagen verirrt, kann mir aber einen Kommentar nicht verkneifen…

          @ Ralf: ich finde dein Statement ziemlich arrogant. Die Stärkeverhältnisse der Liga sind eine Momentaufnahme. Mit dem FCB geht es mit Sicherheit wieder abwärts – spätestens dann ist dein Kommentar nicht mehr nur arrogant, sondern auch dümmlich.

          @Stefan: du schaffst es in wenigen Zeilen (im Gegensatz zu mir, ist eine grosse Schwäche von mir) eine berechtigte Kritik zu äussern, ohne jemanden zu denunzieren. Gratulation zu diesem konstruktiven und präzisen Statement!

          @Marc: zum Grossteil deines Statements möchte ich mich aus Desinteresse an der Materie nicht äussern. Wenn du hingegen dich und andere Fans dafür verantwortlich zeichnest, wenn ein Verein von einer beinahen Pleite zu Reichtum gekommen ist, weist dies auf eine gewisse Verblendung deines Weltbildes hin. Du als Fan kaufst ein Ticket, Wurst und Bier, damit verantwortest du einen klitzekleinen Teil des finanziellen Erfolgs deines Lieblingsvereins. Ich frage mich aber, mit welchen Taten du die Führung deines Lieblingsvereins auf den Pfad des verantwortungsbewussten Handelns zu führen gedenkst, denn in der Realität geht diese Aufforderung meist den entgegengesetzten Weg… Dein Einfluss auf das Wohlergehen deines Lieblingsclubs ist so gross wie der Einfluss des Papst auf des Schweizers Verhütungspraktiken… Ohne den Fussball bist du eine klitzekleine graue Maus, dies kannst du auch durchs Überziehen eines farbigen Fussballtrickots nicht kaschieren!

          • pipe sagt:

            @Max Frisch
            Wäre schön, wenn Du Dich vermehrt in dieses Forum verirren würdest…

          • Marc sagt:

            @Max Frisch
            Ticket und Wurst sind das eine (bei mir übrigens 4xSaisonkarte, für die ganze Familie,somit auch 4 Würste und und und…). Das andere als Fan ist der Kauf von Werbeartikeln. Der Verein sollte also interessiert sein, dass eben nicht nur 10’000 Fans kommen, sondern, dass eine Stadt/Region hinter dem Verein steht und das Stadion wöchentlich füllt. Ob man durchschnittlich 10’000 * 30 oder 30’000*30 (* 18 pro Jahr!) einnimmt, ist sehr wohl ein Unterschied. Hier macht es Basel also um einiges besser, im Übrigen auch YB, als viele CH-Vereine. Sie füllen also nicht nur das Stadion, sondern begeistern eine ganze Region. “JedEr” hat einen Wimpel, ein T-Shirt, ein Feuerzeug, oder sonst irgendein Stückchen Fanartikel, es ist also Kult. Sicherlich gibt es die Modefans, die immer und immer wieder verunglimpft werden. Warum nur? Es sind schliesslich auch die, die den Verein mitunterstützten. Man muss ja keine vertiefte Fussballgespräche mit ihnen führen. Beim FCZ beispielsweise, gibt es eine ganze Mauer, die sich gegen neue Fans wehren, weiss der Gugug warum. Anstelle neue Fans anzuwerben, werden x-tausend Gespräche geführt, warum man selber ein echter, das Gegenüber nur ein halber oder eben nur ein Modefan ist.
            Der Klub seinerseits ist gefordert, nicht nur sportlich Erfolg aufzubauen, sondern auch neben dem Platz das richtige, zum Verein passende Image zu pflegen. Nebst einer Fanarbeit (eben Werbematerialien,Juniorenförderung etc.) muss ein Verein auch die richtigen Sponsoren finden. Sponsoren, die ziehen und nicht im Verdacht von miesen Geschäften stehen (konkret denke ich da an eine Telefon- / Mobilegesellschaft). Auch hier macht es Basel mit der Autowerbung besser. Als Vereinschef würde ich auch viel mehr auf lokale Anbieter zugehen. Warum gibt es im Letzigrund, wie übrigens auch im St. Jakob, kein heimisches, lokales Bier? Welcher Zürcher bzw. Zürcherin ist schon mit Carlsberg verbunden? Man skandiert “Ei Stadt, ein Verein” und bekommt irgendein Gebräu aus der Massenproduktion serviert. Ich plädiere für mehr Identifikation.
            Fans und Verein sind zudem in der Verantwortung, wie öffentliche Gelder eingesetzt werden oder eben nicht (Polizeieinsätze, Aufräumarbeiten etc). Ob das Stadion in Zürich dann wirklich gebaut wird, steht in den Sternen. Solange es beide zusammen nicht schaffen, die Negativspirale des “schlechten Rufs” loszuwerden, wird es noch so weit kommen, dass nochmals über den Neubau abgestimmt werden muss.
            Und betreffend Verblendung: Mir ist sehr wohl klar, dass wenn eine Mannschaft Erfolg hat, sei dies im gemeinsamen Jodeln, Rodeln oder eben Fussballspielen: Dann kommen auch die Sponsoren.
            Wir sind alles kleine grauen Mäuse und zusammen eine “Plage” (im Positiven wie auch im Negativen)!

  4. Fritz sagt:

    Auch wenn ich Herzblut-Basler bin und das nicht nur im Fussball, so freue ich mich dennoch wenn YB, FCZ oder Sion (oder früher GC) gegen Teams aus dem Ausland gut aufspielen. Ein Fan dieser Teams werde ich nie werden, aber für das eine oder andere Spiel fiebere ich dann schon mit… Also wenn ein Zürcher, Berner, Genfer oder von wo jenseits des Jura auch immer mit unserem FCB mit leidet und sich mit freut soll mir dies Recht sein… ebenso wenn er dann am Samstag darauf im Letzi wieder “Scheiss FC Basel” schreit – für mich passt dies irgendwie. Jene die meinen FCB im int. Geschäft nicht unterstützen stören mich aber auch nicht, denn verlangen tue ich so etwas ja nicht. Jene hingegen welche sich freuen wenn Basel 7:0 kassiert und nachher noch dumm rumlabbern müssen gehen mir dann schon ein wenig auf den Sack – aber letztlich empfinde ich mit diesen armen Würstchen auch ein wenig Mitleid. Denn wenn man sich nicht für den Ligakonkurrenten freuen kann, kann man sich wahrscheinlich derzeit auch nicht am eigenen Team erfreuen ;-)
    Bin Flasche Leer und habe fertig – gehe jetzt mit meinen FCZ-Spezies kicken :P

    • Kalkbreite sagt:

      “…jene hingegen welche sich freuen wenn Basel 7:0 kassiert und nachher noch dumm rumlabbern müssen gehen mir dann schon ein wenig auf den Sack”… Einverstanden Fritz. Ich muss aber sagen, dass die FCB-Fans, und dass sind bei mir im Geschäft die Mehrheit, mich ziemlich auslachten und sich hämisch gefreut haben, als der FCZ letzten August gegen die Bayern in München ZWEI – null verloren haben. Unnötig zu sagen, dass sie sich dann auch noch über das eins – null im Letzi Freude hatten. Zum Glück gibt es da noch eine FCB-Fan-Ausnahme. Mit dem gehe ich auch regelmässig die Spiele der beiden Klubs schauen.

    • FCZ-Andy sagt:

      So sehr mir der FC Basel auf den Kecks geht in der SL, schreie ich nie mit Scheiss FC Basel oder sonst irgend Scheiss FC….. was auch immer. Ich finde einfach, sowas gehört nicht in ein Stadion. Fussball ist ein Spiel und Sport und kein Krieg. Der Bessere möge gewinnen, Das nächste mal ist es der Andere. Ich mag positive Gesänge, die den eigenen Club antreiben und nicht den Gegner verbal erniedrigen. Die “Erniedrigung” bei Fussball sind für mich Tore und Siege, deshalb gehe ich auch ins Stadion.

      • Kalkbreite sagt:

        FCZ-Andy: Das geht mir auch so. Bei “Sch….”-Gesängen mache ich auch nie mit, verbat es auch meinem Nachwuchs. Zumindest wenn sie mit mir sind, unterlassen sie es. Ich finde auch, dass es irgendwo eine Respektgrenze gibt. Ich muss aber auch zugeben, dass ich mich manchmal schon sehr zusammenreissen muss, zumindest im Geschäft. Ich glaube nicht, dass meine Arbeitskollegen jemals etwas Positives über den FCZ gesagt haben, auch wenn es lichterloh vor ihrem Kasten gebrannt hat – am nächsten Tag heisst es immer, Basel hat vielleicht nicht so gut gespielt, aber der FCZ noch schlechter. Sogar nach dem 7:0 fanden einige, es sei ein tolles Spiel gewesen… na ja… Zum Glück gibt es auch andere.
        Am Schlimmsten war es übrigens beim Cupspiel gegen YB. Im FAMILIENSEKTOR!!! gingen nicht nur Junge, komplett betrunkene Fans, sondern v.a. ältere Herren auf meine drei Kinder los, das Jüngste gerade mal 10 Jährig (Kopfnuss, Kappe klauen). Das YB-Stadionmanagement hatte es im Übrigen nicht mal nötig, eine entsprechende Meldung über die Sicherheitsmängel, zu beantworten. Doch es bleibt dabei… gewisse Sprechchöre sollten unterlassen werden. Freiwillig…

        • FCZ-Andy sagt:

          Finde ich cool, was Du Deinem Nachwuchs versuchst mitzugeben und mit gutem Beispiel voran gehst. Na klar, ab und zu juckt es schon mal, der Puls auf 180, die Nerven flattern, der Schiri blind usw. Aber ein “Schei….” Gebrüll bringt ja dann auch nix. Zu Deinem Erlebnis im FAMILIENSEKTOR erübrigt sich eigentlich alle Worte und Kommentare. Schade sind die in Bern so lasch und schweigsam. Solche Vorkommnisse darf es nie und nimmer in einem FAMILIENSEKTOR geben. Ich hoffe das war und bleibt bei einem einmaligen Ereignis. Sportlich Grüsse ;-)

  5. Mike Glarner sagt:

    Man darf sich als FCZ-Fan über internationale FCB-Erfolge freuen, aber sich auch an dessen Niederlagen ergötzen. Ist somit immer eine win-Situation. Nervig ist jedoch das FC Schweiz-Getue in den Medien und wenn FCZ-Legenden wie Köbi Kuhn sagen: “heute bin ich ein Basler”.

    • Dani Frick sagt:

      Lustig ist dann auch wenn die Medien einen FC Basel dermassen Hypen weil sie einem äusserst glücklosen FC Bayern zuhause ein 0:1 abtrotzen und dann im Rückspiel eingehen. Das hat meinerseits weniger mit Schadenfreude zu tun sondern mit der immer wiederkehrender und grandioser Selbstüberschätzung durch die Medien. Übrigens passiert das auch bei den Nati spielen. Ein paar spiele unentschieden spielen oder knapp gewinnen und schon tut man so als wären wir die nächsten Weltmeister. Der Fall folgt dann auf dem Fuss und das grosse Jammern geht los.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Gut auf den Punkt gebracht.

    • Anja Sutter sagt:

      Genau, dass nervt nicht nur, sonder hatte sofort Konsequenzen und wir haben mit 7:0 verloren. Köbi ist halt ein netter Kerl, aber kein Winner-Typ.

      • Pedro sagt:

        Auch in ironischen und sarkastischen Aussagen liegt jeweils ein Koernchen der wahren Haltung drin. Die Schuld wieder bei anderen suchen, das sind die typischen Basel Jammeris, alle sind schuld nur nicht die Spieler die einen lausigen Match abgeliefert haben.
        Und Kuhn kein Winnertyp??? Frag doch mal euern Karli. Ausserdem: Er gewann in seiner Karriere von 1962 bis 1977 sechsmal die Schweizer Meisterschaft und fünfmal den Schweizer Cup.
        Und hey, ich weiss ja nicht was DU machen wuerdest wenn DEIN Mann ins Koma fallen wuerde, 2 Tage vor einer der wichtigsten Phase in deinem Leben. Ein wenig mehr Respekt fuer einen der besten Fussballer die dieses Land je hervor gebracht hat und der der erfolgreichste Trainer mit schweizer Pass der Nati ist. Du willst wohlt gerne die Huessy’s, Vonlanthens, Walkers, Wolfisbergs, Jeandupeux’s, Fringer oder soger den Gress als Nati-Trainer zurueck?

    • Niklaus Hänggi sagt:

      Mike bitte, das ist sehr ungerecht von Dir gegenueber dem Köbi. Aber es kann natürlich schon sein, dass es Dir nicht gelaeufig ist,dass Köbi Ehrenmitglied des FCB ist, und zwar seit Menschengedenken. Als Solches, darf man von ihm wohl einmal eine kleine Unterstuetzung erwarten…

  6. Tiziano sagt:

    als eingefleischter FCB Fan bin ich trotz Niederlage Stolz auf das erreichte und finde es sympathisch, wenn sich die ganze Schweiz mit meinem Club solidarisiert. Was jedoch in München abging, war nur noch peinlich. Wenn sich plötzlich hunderte Nord-Ostschweizer mit Schweizer Fahnen maskieren und besoffen mit plumpen “FCB – Hopp Schwiiz” Parolen auffallen, dann würde ich mir wünschen, dass nur echte FCB Fans anreisen dürften.

    • lorenzo sagt:

      Diese Sorte von Fans waren mit schon im Heimspiel aufgefallen. Erstaunlich wieviel Berndeutsch und Zürcherdeutsch da gesprochen wurde. Ist aufgefallen weil die einen immer etwas fragen mussten, waren sie doch das erste mal im Joggeli…
      Braucht der FCB solche Fans ? Ja und Nein.

  7. Peter Müller sagt:

    Ich habe noch nie für einen anderem Klub als den FCSG mitgefiebert. Mir sind die Ergebnisse der anderen CH-Klubs völlig egal, ausser bei GC, dort freue ich mich wenn sie verlieren. Und über Bayern – Basel habe ich mich ebenfalls sehr gefreut, es war nicht mehr zu ertragen, was in den Medien vor dem Spiel abging. Wer hat jetzt eigentlich von wem das Trikot gekriegt?

    • Yoda sagt:

      Trauriges Leben du hast. Durchforsche deine Gefühle junger St.Galler-Fan. Lass dich nicht von deimen Hass leiten.

      • simon sagt:

        kann mir das bildlich sehr gut vorstellen dass ein st.galler fan für bayern ist. ich meine wer sonst aus der schweiz ist für bayern? das muss schon einer aus dem keller sein :) :)
        gruess zug 94

  8. Ian sagt:

    Bei einem Spiel wie Bayern gegen Basel kann ich als FCZ-Anhänger nur gewinnen. Egal wer gewiint freu ich mich das eben das andere Team verloren hat :-)

    Aber auch ich ertappe mich wie ich auf einmal mit den Baslern mitfiebere wenn sie im Old TRafford für furore sorgen.
    Was mich auch interessiert ist ob Basler mit dem FCZ im San SIro mitgefiebert haben.

    Unter dem Strich ist es angenehm ein spiel eines Ligakonkurenten im Internatianalen Wettbewerb zu verfolgen. Gewinnen sie freu ich mich, verlieren freu ich mich eben auch, dann halt eher aus schadenfreude.

  9. Reto sagt:

    Das Herz scheint da in erster Linie der Schweiz und dann dem eigenen Club treu zu sein. Als Basler würde ich jeder Schweizer Mannschaft im internationalen Wettbewerb die Daumen drücken. Selbstverständlich auch einem FCZ oder GC. Stellen Sie sich einfach mal vor Lausanne schlägt den FC Bayern. Oder ein FC Zürich gewinnt gegen Real Madrid. Diese Grossen mal zu bezwingen tut einfach jedem Club gut. Also Hopp Schwyz(er Clubs!). Und der FCB begeistert in der eigenen Liga zur Zeit sowieso.

    • Mark M. sagt:

      Hopp Schwyzer Mannschaften? Der FC Tuggen spielt als bestes Schwyzer Team in der 1. Liga, der Rest kreucht in der 2.Liga umher.

    • FCZ-Andy sagt:

      Da bin ich doch Deiner Meinung Reto und habe auch die Grösse zu schreiben, wir gucken zur Zeit ja schon etwas neidisch nach Basel, wenn manN ganz ehrlich ist. Was hätten wir für eine grosse Klappe, wäre der Istzustand umgekehrt…….. Basel war erfolgreich in der CL, Basel noch im Cuprennen mit dabei und von der Meisterschaft braucht wohl kein Club mehr zu schwärem und träumen, als die Basler.

  10. Daniel Frei sagt:

    In der Schweiz ist man immer “dch boslch”, das nervt, vor allem weil man in Deutschland dann immer “derr Schwäizerr” ist.
    Wenn der FCB hilft, Basel in der Schweiz schweizerischer zu machen, weshalb nicht?

  11. Sportkrücke sagt:

    “…
    Doch wen sollte ein FCZ- oder YB-Anhänger unterstützen in so einem Spiel? Darf er sich für diese eine Partie auf die Seite des ewigen Rivalen schlagen, dem er in der heimischen Liga nur Niederlagen wünscht? ..”

    Diese Frage ist soooo typisch schweizerisch. Da sollten wir uns die Deutschen als Vorbild nehmen: wenns draufankommt, gibt es einen Schulterschluss, sei es für einen Verein in der CL oder für die Nationalmannschaft.

    Bei uns wird dafür ein Alex Frei in der Nationalmannschaft ausgepfiffen, typisches Füdlibürgergehabe …

    • beat buerki sagt:

      das kann ich aber gar nicht unterschreiben. ich bekam noch nie so viele mails über gedrückte daumen, wir vor den bayern-spielen und zwar hauptsächlich aus deutschland….

    • Heinz Durrer sagt:

      Alex Frei wurde wohl nicht nur aufgrund seiner Zugehörigkeit zum FCB ausgepfiffen…

      • Niggi sagt:

        Was zu beweisen wäre. Solange er für den BVB kickte, pfiff ihn auf jeden Fall niemand aus…

        • Heinz Durrer sagt:

          Solange er für den BVB kickte, hatte er auch nicht all zu oft gelegenheit sich anderen Super-League Spielern gegenüber unsportlich zu verhalten. Könnte auch damit zusammen hängen. Weshalb werden andere, junge (faire) FCB Spieler nicht ausgepfiffen wenn sie für die Nati auflaufen? (Und damit meine ich nicht den Valenti, den er wandelt in Sachen Sympathie auf den Spuren Freis.

    • Hans W. Urst sagt:

      Lieber Sportkrücke, Du bist aber schon informiert darüber dass in D die Bayern den gleichen Stellenwert haben im Fussball wie Basel in der CH. Es mag Sie niemend richtig. Frag mal rum.

  12. ..ist doch Wurst, wenn’s um internationalen Erfolg geht!
    Schweiz ist Schweiz!

  13. König Otto I. sagt:

    Auf internationaler Ebene drücke ich jedem Verein meines Landes die Daumen auch dem unliebsamen Derby-Gegner, dem ich sonst eher den Abstieg wünsche. Letztendlich spielt aber jeder Verein für den nationalen Fussballverand und das ist wichtig für die UEFA-Fünf-Jahres-Wertung, die ist wichtig für die Anzahl der Startplätze in CL und EL.

  14. Hans vom Hübel sagt:

    Ja sicher darf die Restschweiz mitjubeln. Macht mich das stolz? Ja, ein Bisschen irgendwo schon. Störe ich mich ab dieser Modefan-Mentalität? Manchmal auch dies, ja. Z.B. dann, wenn ich in Turin Valliser-Flaggen sehe und Kuhglockengebimmel höre. Das ist für mich fehl am Platz, das nenne ich Gloryhunters.

    Grundsätzlich gilt für mich die Devise: “Support your local team”. Wenn man nun aber wie Mämä Sykora kein Anhänger eines spezifischen Clubs ist, den Fussball aber dennoch sehr aufmerksam verfolgt, dann ist es nichts als logisch, dass man in internationalen Spielen immer den Schweizer Vertreter unterstützt. Ich finde das auch völlig OK. Mühe habe ich bei Leuten, die sich ums Tagesgeschäft, den Ligaalltag foutieren, die wenig bis keine Ahnung vom Fussball haben, sich dennoch bei jeder Gelegenheit in den Reigen des Wutbürgertums gegen “die sogenannten Fans”, “Pyro-Chaoten”, “Das grösste Sicherheitsproblem der Schweiz” stellen. Wenn solche Leute dann urplötzlich zu “FCB-Fans” werden und einen Opportunismus der jämmerlichsten Sorte offenbaren, wenn sie z.B. lauthals verkünden, sie hätten Streller ja schon immer den Geilsten Typen gefunden, dann habe ich gelinde gesagt Mühe.

    Opportunismus erscheint mir sowieso das geeignete Stichwort in diesem Zusammenhang. Denn auch ein eingefleischter FCZ- oder YB-Fan verhält sich ein Stück weit opportunistisch, wenn er bei internationalen Spielen insgeheim mit dem FCB mitfiebert. Gleichwohl erbrach sich über dem FCB nach der 0:7-Klatsche und dem Ausscheiden auch einiges an Häme und Schadenfreude. Man konnte das helvetische Aufatmen ob der langsam aber sicher unheimlich werdenden Basler Performance förmlich hören. Ich sehe diese Ambivalenz aber auch bei mir persönlich. Wenn der FCZ international spielt, bin ich aus Prinzip (nicht aber aus tiefster Überzeugung) gegen die Zürcher. Gewinnen sie dann aber, kann ich mich insgeheim auch darüber freuen, denn mir geht es da nicht anders als vielen Schweizern – ich habe eine tief verankerte Affinität zum jeweiligen Underdog. Und ein Schweizer Verein ist im internationalen Wettbewerb in aller Regel der Aussenseiter.

  15. Hans W. Urst sagt:

    Ich vertrete die Meinung, und dazu stehe ich, dass mir alle Clubs die international spielen und nicht FCZ heissen 200’000 km am hintern vorbei gehen. Das angebliche Superereigniss letzte Woche war ja unter aller sau. Der Hype um die Truppe aus Süddeutschland vom Rheinknie. Hallo, gab es einen Hype als der FCZ gegen Milano das 1:0 machte. Waren da alle auch plötzlich Zürcher? Wohl eher nicht. Also soll doch Basel nächste Saison in der BuLi spielen.

    • Hans vom Hübel sagt:

      Arme geschundene FCZ-Seele… :-D

    • Joos Tarnutzer sagt:

      Wie kann man zu seiner Meinung stehen wenn man nicht den Speuz hat, auch mit dem eigenen Namen zu schreiben? Aber wenn Sie’s wissen wollen: Auch als FCB-Fan fand ich den Medienzirkus übertrieben, genossen habe ich ihn aber trotzdem etwas und Stolz hat es gemacht. Zum sportlichen: Hätte der FCB Bayern rausgeworfen und wäre ins 1/4-Final vorgestossen und hätte dort sogar noch etwas Punkte gemacht, hätten wir in der Schweiz wieder den 2. Quali-Platz für die CL gehabt … wäre doch auch nicht schlecht für die künftige Nr. 1 und 2 der Meisterschaft? So aber werden wir mit Sion bestraft, weil die Siege der Walliser nicht gezählt werden, das Gesamttotal der Ranking-Punkte der Schweiz aber durch alle teilnehmenden Clubs inkl. Sion geteilt werden … Sollte der FCZ also demnächst 2. werden und in der EL-Quali spielen dann denken sie doch daran “Schade, hat es nicht geklappt”. Darum unterstützte ich IMMER alle CH-Clubs. Halt mit mehr oder weniger Elan. Der Sieg vom Z hat mich damals übrigens SEHR gefreut. Und ja, es sind sicher mehrheitlich die Basler, die mit den Zürchern ein Problem haben, als umgekehrt.

      • Mark M. sagt:

        Meine Rede. Das sehen ja sogar die meisten vernunftbegabten Deutschen so, und dort ist es um einiges schwieriger für den FC Bayern zu sein als sich in der Schweiz mit Basel zu freuen. Jeder Sieg einer Schweizer Mannschaft bringt auch alle andern Schweizer Mannschaften weiter.

    • FCZ-Andy sagt:

      He Hans W. Urst, hat ja auch gar keiner damit gerechnet, dass der FCZ Milan 0:1 besiegen würde und voran ging ja auch nicht ein Heimsieg des FCZ. Deshalb hinkt der Vergleich mit dem Hype sehr. Also die Geschichte des Hype richtig verfolgen, betrachten und einordnen. Wäre der FCZ in der gleichen Situation gewesen, wie zb. beim Qualispiel für CL diese Saison, wäre der Hype wohl auch um einiges grösser gewesen.

  16. tommaso sagt:

    Wenn ich nicht Fan einer der beiden Mannschaften bin, bin ich normalerweise für den Underdog. Wenn der FCZ gegen Milan spielt oder Thun gegen Arsenal, bin ich natürlich für den Schweizer Verein. Wenn aber YB gegen einen finnischen Provinzverein spielt, kann ich mir ein Grinsen nicht verkneifen, wenn YB ausscheidet… Genausowenig glühe ich vor Begeisterung, wenn mein Herzklub FCB gegen ein Verein aus Malta spielt. Die Affiche macht es aus…

    • fabian sagt:

      Genau so ist es. Bei Thun, Zürich oder auch Sion freue ich mich sehr über Siege im Ausland. Bei Basel – FC Bayern kam die Freude erst ab dem 4. Treffer, dafür aber so richtig!

  17. Mischa sagt:

    Da verstehe einer die Fussballfans… National herrscht in ZH oder Basel Krieg, wenn’s International geht dann wird gegenseitig die Daumen gedrückt. wo bleibt da die Linie, die Konsequenz?
    Meinem Lieblingsverein wird die Daumen gedrückt – allen andern IMMER eine möglichst hohe Niederlage gewünscht – wie in der CH-Meisterschaft auch.

  18. Franz Carl sagt:

    nein.

  19. beat buerki sagt:

    auch ich hab da ein ambivalentes verhältnis zu dem thema. grundsätzlich hoffe ich nie auf einen sieg von meinen “lieblingsgegnern”. die punkte sind mir ehrlich gesagt egal. solange jemand in der schweiz meister wird, kann er auch um die cl spielen. diese ist dann das dessert, keinesfalls die hauptspeise. wichtiger ist immer die meisterschaft.

    wenn eine ch-mannschaft allerdings sehr gut spielt, dann gönne ich ihnen den erfolg, wenn sie sich blamieren, freu ich mich auch ein wenig.

    mich nerven aber die gloryhunters, wie oben beschrieben, extrem. nehmen richtigen fans die tickets weg, wollen in der fankurve dann auf ihren plätzen bestehen, sich in der stadt peinlich daneben benehmen und nach dem spiel über mangelnden einsatz und fehlende ehre reden. selber haben sie aber nach dem 0:2 keinen ton mehr von sich gegeben. das nervt.

    wie auch das gros der presse. das ganze jahr nur über negative sachen schreiben, gegen die fans hetzen, rivalitäten schüren und dann für ein spiel eine euphorie entfachen versuchen, das ist zum kotzen. grundsätzlich sind wir nicht für einen tag basler oder zürcher, auch nicht für so ein spiel. entweder man ist basler oder nicht, man ist zürcher oder nicht, man ist berner oder nicht. aber nicht heute so und morgen anders.

    • Anton sagt:

      Sie sprechen etwas Wichtiges an, die CL soll das Dessert sein und nicht die Hauptspeise.

      Wenn man den ganzen Medienrummel aber mitverfolgt beschleicht einen das Gefühl, dass es sich bei der CH-Meisterschaft, lediglich um ein Qualifikationsturnier für die CL handelt.

      und gloryhunters sind echt das Letzte. Habe mir die FCB Spiele nicht mal am TV angeschaut um das beschriebene Dilemma zu vermeiden.

      In ZH gibt es ja noch die Variante davon: GC “Fans”, die sich über einen FCZ Sieg gegen Basel freuen, nach dem Motto “Hauptsache Zürich”. Kann ich erst recht nicht verstehen. Ich habe selbst bei den für den FCZ wichtigen Siegen gegen Basel, Mühe gehabt mich über einen GC-Sieg zu freuen.

      Lustigerweise kann ich mich über EL und CL(theoretisch) Erfolge der Westschweizer Clubs freuen, da es ja keine Rivalität mit denen gibt.

  20. T. Mueller sagt:

    Wie hat doch Rummenigge zu den Bayern Spieler gesagt bevor Sie uns mit 7-0 weggeputzt haben?
    Einer für alle, alle für einen!
    Ich bin stolzer FC Basel Fanatiker und nichts finde ich toller als den FCZ und YB gegen uns verlieren zu sehen.
    Spielen unsere Rivalen aber auf internationalem Terrain bin ich ganz klar für den FCZ, YB, Thun und alle anderen Klubs aus der Schweiz.
    Als YB gegen Tottenham 45 Minuten so brillant gespielt hatte war ich einfach nur stolz auf unsere Liga und den Schweizer Fussball. Egal ob Basel oder Thun in der Champions League (oder vielmals auch in der Europa League) ist es ein David gegen Goliath Szenario.
    In erster Linie sind wir doch alle Schweizer und ich zumindest bin stolz ein Schweizer zu sein und nein ich bin kein Rassist. Ich habe lange in den USA gelebt und was mich am meisten fasziniert (ja fast neidisch gemacht) hat ist dessen Patriotismus. Eine wunderschöne Sache.
    Darum schreie ich als FCBler auch mal Hopp YB und FCZ wenn immer ein Schweizer Klub unser Land vertritt.
    Einer für alle, alle für einen……

    • fabian sagt:

      Ja, ja, wie sagt man so schön bei uns im Bernbiet: auch Heuchler müssen sterben ;-) Nach dem 0:7 kehrt am Rhein langsam wieder Demut ein…

      • Niggi sagt:

        Bitte nicht verwechseln, was am Rhein effektiv gefühlt wird, und was für einen Eindruck die Medien vermitteln. Das sind zwei paar Schuhe. Alle mir bekannten, langjährigen FCB-Fans waren klar der Meinung, dass das Ziel mit der Qualifikation für die Achtelfinals längst übererreicht war und der Heimsieg gegen Bayern bereits eine Zugabe war, die die Spannung für’s Rückspiel aufrecht erhielt. Darum waren übrigens auch die Spieler letztlich nicht allzu enttäuscht.

      • Reto sagt:

        Mmmh gääähn…einfach nur peinlich diese Antwort.
        Gibt doch noch genug Leute die es dem FCB nicht gönnen. Aber kein Problem für uns, seid ihr doch gegen uns im Int. Geschäft, dann spielt hald nur noch Basel Championsleaque. Denn bisher seh ich keine Konkurrenz die nächsten Jahre in der Super äääh Gurkenliga.
        Wie sagen die deutschen dazu: Endlich mal Rosa Fanbrille abziehen und im Int. Geschäft an die Schweiz denken.
        Sogar bei den Dortmundern und den Bayern untereinander klappt das.
        Es wird noch Jahre dauern bis wir es dahin schaffen.

    • FCZ-Andy sagt:

      Mir bist sympathisch mit Deiner Einstellung, T. Mueller und klar, wie sehr freue ich mich, wenn der FC Zürich den FC Basel schlägt. Wir haben ja noch ein Spiel in dieser Saison, auch wenn sich der Meistertitel für Basel kaum mehr verhindern lässt. Aber was wäre denn die SL noch ohne die Knüller FCZ : FCB ????

      • Samuel sagt:

        So ein Knüller war das letzte Spiel zwischen Basel und Zürich nicht, eher ein Fehlpassfestival

        • FCZ-Andy sagt:

          Stimme ich Dir voll zu. Das ist zur zeit auch eine absolute Schwäche vom FCZ. Aber das sehr entscheidende Spiel im Frühling 2011, FCZ 2:0 voran und zum Schluss dann noch das 2:2 war doch geiles Spiel, wenn auch mit einem unverdienten Ausgang ;-)

  21. Mike sagt:

    Eigentlich ist der Fall klar: Ich bin immer gegen Basel, immer gegen GC und fast immer gegen YB! Und wenn der FCZ international spielt, erwarte ich kein Daumendrücken von der Restschweiz. Ich verzichte auch gerne auf die Uefa Punkte des Fc Basel.
    Für mich ist die Meisterschaft wichtig, internationale Sopiele sind zwar schön aber sie verzerren auch die Realität der Schweizer Clubmeisterschaft.

    • Niggi sagt:

      Dir ist aber schon klar, dass der FCZ trotz der jüngsten 3 Meistertitel ohne die Uefa-Punkte des FCB nicht international gespielt hätte? Wenn das also die ehrliche Meinung ist, sollte der FCZ das nächste Mal auf den Startplatz verzichten.

  22. Side Show sagt:

    Versteh den Sinn dieser Diskussion nicht. Jeder muss es mit sich ausmachen, ob er den Ligarivalen unterstützen möchte oder nicht. Ich persönlich habe jedenfalls die Spiele von Basel, Zürich, YB, Thun oder Sion immer verfolgt und war immer auf der Seite der CH-Manschaft. Auch wenn man sicherlich nicht gleich enttäuscht ist, wie wenn der eigene Verein verliert. Schlussendlich profitieren alle von einer guten Leistung eines CH-Teams. Nicht nur der betroffene Verein. Die Aufwerksamkeit im Ausland steigt. Es können viel höhere Ablösesummen gefordert werden, da das Prestige steigt. Zudem werden die strukturen professioneller, da man gezwungen wird mit dem aktuell besten der Liga mitzuhalten.

    PS: Schaut man sich das aktuelle Beispiel aus Zypern an, wo sich selbst die grössten Rivalen mit Nikosia für die CL verbündet haben und mit ihnen gefeiert haben, verstehe ich die Diskussion noch viel weniger.

  23. Harry Knipser sagt:

    Also ich habe letzte Woche jedes der sieben Tore genossen.

  24. Massimo sagt:

    Modefans jubeln dann, wenn es etwas zu jubeln gibt und sind keine richtigen Fans des Klubs. Ich würde sogar darauf Wetten, dass kein einziger Südkürvler beim FCB mitgefiebert hat, dafür genügend Modefans… aus ZH, BE etc.

    • FCZ-Andy sagt:

      Das hat doch gar nichts mit Modefans zu tun, wenn ich mich wirklich über einen Basler Triumpf gegen die Bayern gefreut hätte. Mit der Niederlage zu leben, ist für mich als Zürcher ein Klacks, im Gegensatz für die Basler. Zuerst kommt der FCZ und dann international doch die Schweizer Clubs. Ganz sicher bin ich zig tausend mal mehr Schweizer, als Deutscher, geschweige denn noch FC Bayern “Fan”.

  25. Steve Breitschmid sagt:

    Es sollte jedem Fussball-Fan selbst überlassen sein, ob er einen anderen Schweizer Club im Europacup unterstützen möchte. Was mir letzte Woche gehörig auf den Wecker ging, war dieses medial aufgezwungene “heute habt ihr gefälligst alle Basler zu sein”! Bei mir lösen solche Dinge einen automatischen Gegen-Reflex aus. Darum hat es mich auch nicht grausam gestört, dass die Bayern die Basler so richtig schön geduscht haben. Sorry, FCB.

  26. Kahn sagt:

    Ich denke wir sollten alle wieder einmal den Sport und das (Fussball) Spiel in den Vordergrund stellen. Ein gutes Fussballspiel gibt es nur, wenn auch ein Gegner auf dem Platz steht. Ansonsten müssen wir diese Sportarten vergessen und alle spielen halt irgendwo Playstation oder sonst was. Sport sollte die schönste Nebensache der Welt sein. Klar “föppeln” gegen andere Mannschaften gehoert dazu aber immer wenn möglich Fairness bewahren. Schliesslich lieben wir doch alle den Fussball und haben dadurch etwas gemeinsam. Als der FC Basel 7:0 unterging war ich wie viele deprimiert, andere haben sich darüber gefreut. Als dann das Drama im Wallis mit dem Car Unfall passiert ist mir wieder einmal bewusst geworden, dass es viel wichtigere Sachen gibt im Leben. Eigentlich könnten sich alle Fanclubs jetzt mal zusammen tun und versuchen irgendetwas zu organisieren bei der nächsten Fussballrunde, gemeinsam in den Stadien in Gedenken an die toten Kinder und an das Leid vieler Verwandten und Bekannten.

  27. Martin sagt:

    Ich bin “Papierli-Berner”, lebe jedoch im Kt. ZH und bin seit über 40 Jahren grosser FCB-Fan. Ich habe keine Probleme als “Zürcher” in Basel, es kommt halt darauf an, wie man sich gibt (so wie man in den Wald hinein ruft…)! Auch hat es in der MK sehr viele andere Nicht-Basler. Es spielt international keine Rolle, welcher CH-Verein am Spielen ist, dann sollte jeder soviel Schweizer sein und den heimischen Klub unterstützen, denn es kommt ja nur dem CH-Sport zugute. Was ich dagegen nicht akzeptieren kann sind die Mode-Fans oder Champions-League-Fans, welche einen Verein nur dann unterstützen, wenn’s ihm läuft oder er gegen einen international renovierten Klub (Bayern, Barca, Real, ManU etc.)spielt.
    Es lebe der faire Sport auch in der Niederlage! Rot isch d’Liebi, Blau isch Treui! FCB-Fan kasch nid wärde, FCB-Fan muesch sy!

  28. Hausi sagt:

    Es gibt auch Zürcher FCB Fans. In Zürich aufgewachsen aber mein Götti hat für den FCB gespielt. Das erste Mal fernsehen durfte ich als kleiner Knirps anlässlich eines Cupfinals, den der FCB gewonnen hat. Family Business…

  29. Yendis sagt:

    Ist doch interessant, dass der Sportsgeist beim Sport ein Ende haben soll, sobald der vermeintliche “Erzrivale” spielt…

    Eigentlich ist das kein Thema, über welches man diskutieren kann: Wer sich über die schlechte Leistung anderer definiert, hat grundsätzlich ein charakterliches, nicht ein moralisches Problem. Wer dem Sport jenen Stellenwert beimisst, dem ihm gehört, kann sich auch über das schöne Spiel anderer freuen, ohne deswegen “seinen” Verein zu verraten.

    Man erinnere sich nur an das legendäre CL Spiel vom FCB gegen Barcelona, welches die Menge trotz der eindeutigen Niederlage der eigenen Mannschaft von den Stühlen riss und in einer standing Ovation endete. Kann Sport schöner sein?

    Nur Hohlköpfe haben keinen Respekt vor der Leistung anderer.

    • Martin sagt:

      Genau meine Meinung!
      Oft ist aber so, dass man dem Gruppenzwang verfällt, aber im Innern fiebert man trotzdem mit dem “verhassten” Club mit und drückt ihm die Daumen, wenn er gegen einen ausländischen Club spielt. Aber viele jubeln ja sogar “ihre” Spieler hoch und wechseln sie dann zu einem anderen Verein, werden sie ausgepfiffen, oder auch umgekehrt.
      Also fair sein, denn es ist ja “nur” ein Spiel! Ich habe deswegen nicht mehr oder weniger Geld auf dem Konto, ob mein Verein Miester wird oder nicht!

    • Marcel Meier sagt:

      sehe ich genau so und

      in meinem quartier ist die nächste strasse mein “erzrivale”,
      in meiner stadt ist der andere quartierclub mein “erzrivale”,
      in der ch sind es die anderen städte und in europa bin ich dann halt schweizer.

      die einzige linie und konsequenz darin findet sich in der liebe zum fussball.

    • Mischa sagt:

      Hat doch nichts mit Respekt vor der Leistung zu tun! (abgesehen davon ist jede Leistung des fcb sowas von wurscht)
      Wie schreibt @Martin Meier so schön: “Daneben habe ich einfach ein extremes Desinteresse fuer …”
      Genau das trifft den Nagel auf den Kopf. Und seid doch endlich mal ehrlich und dann auch konsequent!
      Wenn man den fcb (meine damit ausschliesslich Basel – sorry nicht etwa Bellenzona, Biel, Baden, Brugg, usw.) nicht mag,
      können sie die CL gewinnen oder in der Meisterschaft absteigen – einfach nur egal.

  30. Martin Meier sagt:

    Ich glaube es steht jedem frei, welchen Klub er unterstuetzen will. Bin in Basel aufgewachsen, daher….
    Ich habe einfach einen natuerlich eingebaute wuerg Reaktion, wenn ich zuviel von dem Ziiri Dialekt hoere. Daneben habe ich einfach ein extremes Desinteresse fuer FCZ/GC/FCSG. Aber das ist nur meine Meinung. Mit dem Doeff fahre ich gelgentlich ins Jura und schwaetz echli Russ… eh Franzoesisch, ich faende es toll, wenn die Romands auch wieder mal ueberzeugen koennten.

  31. Stepan Mathis sagt:

    Ich habe als leidenschaftlcher FCB_Fan über den FCZ Sieg gegen Milan gejubelt und freue mich über jeden Zürcher und über jeder Zürcherin und überhaupt über jeden Schweizer und jede Schweizerin, die dasselbe tun, wenn der FCB in der CL siegt.

  32. Mark M. sagt:

    Warum soll es mich als Zentralschweizer kümmern, was fanatische und nur bedingt zurechenbare FCB-Fans davon halten, wenn ich mit ihrem Verein in den europäischen Wettbewerben fiebere? Mein eigener Verein hat erst einen Meistertitel, zwei Cupsiege und purzelt europäisch regelmässig in der ersten Runde raus. Da bin ich erstens nicht verwöhnt, betrachte es aber zweitens als freundeidgenössischen Akt, europäisch den andern Schweizer Mannschaften die Daumen zu drücken. Ich freue mich sogar für den FCZ und das will was heissen. Abgesehen von der Freude über eine gute Leistung oder ein Weiterkommen, muss man sich als freundeidgenössischer Supporter ja auch fremdschämen, wenn FCZ oder FCB gelegentlich mit ihrer Perfomance die ganze Nation blosstellen….

    • Martin sagt:

      Lassen wir doch mal die Geistesgrösse der einzelnen Fans auf der Seite, denn es gibt bei jedem Verein gute wie auch schlechte “Fans”! In der Schweiz sind aber leider viele so, dass sie sich darüber riesig freuen, wenn’s dem Anderen schlecht geht. Jetzt hat der FCB zwar eine schallende Ohrfeige erhalten, aber mann sollte mal 1. nicht ausser Acht lassen, gegen wen sie spielten, was dort auf dem Spiel stand. 2. Wer hätte nur schon gedacht, dass man ManU raushaut und die Bayern zuhause schlägt? Wohl eher nur wenige (wenn sie ehrlich sind). Also sollte man mal zuerst das Psoitive sehen, was der FCB für den CH-Fussball international erreicht hat. Dafür dürfen dann übernächste Saison auch mal YB, der FCZ oder auch der FCL mal wieder von der CL oder nur schon von der EL träumen! Es wäre nämlich auch interessanter, wenn mehrere CH-Klubs international mitspielen würden. Dies würde sicherlich auch unserer Nati guttun!

  33. Paulo sagt:

    Was sind das für Fans die einem Dutzend Vereinen die Daumen drücken? Für mich gibt es nur einen Verein im Leben und das ist der FC Basel. Was die anderen Vereine tun und machen ist mir da völlig egal. Spiele anzuschauen bloss um einen Rivalen verlieren zu sehen geht bei mir auch nicht. Da vergeude ich meine Zeit lieber mit etwas sinnvolleren. Wenn der FCZ eine 1:6 Klatsche wie in Marseille erlebt steht es am anderen Tag sowieso in der Zeitung. Schadenfreude kenne ich deswegen keine. Mich interessieren diese Vereine einfach nicht.

    • FCZ-Andy sagt:

      Ja und was, wenn es keine Spiele FCZ : FCB mehr gibt? Du würdest sie genau so vermissen, wenn Du ehrlich bist. Wir brauchen uns doch gegenseitig um ein Fussballspiel zu spielen!

      • Thomas Paine sagt:

        Hätte man im Ligaalltag auch mal den ein oder anderen harten Brocken, dann könnte man sich auch besser auf grosse Gegner in der CL einstellen. Ich, als FCB-Anhänger, bin jedenfalls an allen Vereinen der Super League und teilweise Challenge League interessiert und freue mich auch meist, wenn diese einen Erfolg verbuchen können (Neuer Sponsor, Investor, guter Transfer, Stadionausbau,..)
        Meine These ist: Je stärker die Gegner in der Super League werden, umso stärker kann auch der FCB werden.

        • FCZ-Andy sagt:

          Deine These kannst Du auf alle anderen Clubs anwenden. Ich freue mich ja auch, dass es GCN sportlich noch schlechter läuft als uns. Aber ich wäre auch an einem starken GCN interessiert, denn das fordert uns auch und einen Sieg macht dann mehr Spass und Freude, wenn auch ab und zu Schadenfreude. Zu dem Thema Zürich und ein richtiges Fussballstadion lasse ich mich nicht mehr aus. Unfähigkeit sondergleichen und neidisch schaue ich auf andere Städte in der Schweiz, wenn es um Fussballstadien geht. Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch wenn es nur ein Occassion Stadion im Jahre 2023 nach Christus aus Katar gibt…….. :-(

  34. Beat Noser sagt:

    Ja, ich bin und bleibe halt GC-Fan. Wenn jedoch ein anderer Schweizer-Club international spielt, drücke ich selbstverständlich diesem Club die Daumen. Und nun ein Vorschlag an den FCB: Wenn ich schon für die Basler feste die Daumen drücke und GC oder andere Klein-Vereine auf dem heimischen Acker gegen den FCB als Sparring-Partner die Knochen riskieren….wäre doch eine kleine Entschädigung, oder sagen wir mal ein Schmerzensgeld, aus den Champions-Leage-Einnahmen für diese Vereine… Viele Grüsse, Gratulation und Dank nach Basel.

  35. Julian sagt:

    Ich bin überhaupt nicht FCB-Fan und würde mir wünschen, dass auch mal von anderen Vereinen (FCZ, YB, oder sogar Luzern, St. Gallen …) längerfristig Impulse kommen. ABER: International ist jeder CH-Verein gleichermassen zu unterstützen, denn jeder Schweizer Erfolg bringt dem Schweizer Fussball etwas. UND: Die krasse Überlegenheit des FC Basel ist nicht nur Gigi Oeris Geld zu verdanken, sondern auch den Fehlern der andern Vereine.

    • FCZ-Andy sagt:

      Aber Du bringst es ja wirklich auf den Punkt, mit den Fehlern der andern Vereine und das meine ich wirklich ernst!

    • Martin sagt:

      Gigi Oeri hat wohl am Anfang den FCB gross finanziell unterstützt. Seit einigen Jahren ist dies aber nicht mehr nötig, denn, dank Gigi Oeri, kamen viele andere (finanzkräftige) Leute zum FCB. Damit kam aber auch der sportliche Erfolg und damit auch die finanziellen Mittel aus Marketing, Sponsoring, Fan-Artikel-Verkauf und selbstverständlich die abertausenden Fans, welche zu den Heimspielen kommen. So ist auch mancher Verein froh über die Zuschauereinnahmen, wenn der FCB mit seinen vielen Fans kommt. Viele Vereine sollten zudem ihre Ticketpreise mal überdenken. Denn günstigere (Familien-)Tickets würden sicher auch mehr Fans in die Stadien locken, wo sie auch noch konsumieren würden!

      • FCZ-Andy sagt:

        Jeder Verein ist froh wenn der Gastclub eine grosse Schar (friedlicher) Fans mitbringt. Dazu gehören auch die Basler in Zürich. Ist doch tollere Stimmung wenn beide Fangruppen ihre Mannschaft anfeuern. Deshalb bitte nie mehr nach Zürich fahren und dann am Bahnhof Altstetten wieder umkehren, nur weil Pyros und Vermummung nicht toleriert werden. Macht dem Marsch vom Bahnhof zum Stadion zu einem friedlichen und fröhlichen Event (Beispiel Holland an der EM in der Schweiz), dass wäre cool und würde ganz sicher viel grössere Begeisterung auslösen, als Pyros, Vermummung und Gewalt. Zu den Ticketpreisen kann ich Dir nur schreiben, wie Recht Du hast. Besser günstigere Preise und volles Stadion, dass ergibt Mehreinnahmen und “geilere” Stimmung, als teure Preise und 1/8 “volles” Stadion. 70.- Osttribüne für FCZ : FC Thun und ein grausames Spiel, ist völliger Wucher.

  36. Hans Oberhänsli sagt:

    Eine heikle Frage. Mitjubel finde ich allerdings unpassend. Nach dem Spiel das Ergebnis (falls positiv) mit Genugtuung zur Kenntnis nehmen, das finde ich ok. Aber ich schau mir doch nich freiwillig Basel (wenn die nicht gegen den FCZ spielen), und schon gar nicht wenn sie gegen einen Verein spielen den ich noch weniger ausstehen kann.
    Habe meine Ohren nicht getraut wie viel im Vorfeld vom diesem Match auf allen Sendern auch hier in Zürich von dem Spiel geredet wurde – grauenhaft.

    • FCZ-Andy sagt:

      Mann, mann, mann, es braucht eben schon etwas gewisse Grösse und Charakter, auch die Leistung anderer mal zu würdigen.

  37. max frisch sagt:

    Identifikation schafft(e) man u.a. durch Einsatz von Schweizer Spieler und keine Legionäre . Der FC Basel hat es geschafft durch Identifikationsspieler aus der Region (Frei, Huggel und Streller) – sie sprechen akzentfreies baslerisch und sind eben Basler. Das ist ein Glücksfall für die Basler und die Fans. Andere Clubs haben dieses Identifikationsglück meines Wissens nicht mehr. Sion hatte dies früher, YB mit ihren Bärner Giele und auch die Zürcher hatten dies vor Urzeiten…nur Urs Fischer mit seinem mit einem waschechten Züri-Dialekt erinnert noch daran. Diese Periode geht jedoch langsam aber sicher zu Ende. Tempi passati. Der Agglo-Sprachenbrei lässt keinerlei Rückschlüsse mehr auf die Herkunft zu. Schade. Wenn bspw. Aargauer oder Ostschweizer für meinen FC Basel jubeln klingt das für meine Ohren merkwürdig, ist aber absolut ok. Fantreue sollte nicht vom Erfolg abhängig sein. Fan des erfolglosen YB zu sein, ist fast schon einen coolen lifestyle und verdient meinen Respekt….

    • Stephan sagt:

      Von wegen akzentfrei baslerisch und Basler: Frei ist aus Biel-Benken (BL), Huggel aus Münchenstein (BL) und Streller aus Aesch (BL). Für mich bedeutet “Basel” die Stadt Basel, Du (und die Medien) sollten besser von der Region Basel reden.

  38. dan sagt:

    Welch geistreiche Diskussion, schön, dass es Menschen gibt die keine anderen Probleme und Interessen haben…

  39. Urs Gubser sagt:

    Klar ist man für den CH-Verein in der CL. Alles Andere wäre ja ziemlich weltfremd. Das muss man trennen. Landesliga ist was Anderes. Da werde ich als FCZ-Fan immer gegen den FCB sein.

  40. Raffael S. sagt:

    als eingefleischter fcsg-fan sehe ich nicht ein warum ich für die neureichen basler partei ergreifen soll
    die ganze swissness-marketing freakshow genannt sfdrs hippt den fcb so, dass sich die fans vor lauter gehirnwäsche nicht mehr trauen ihre wahren verein zu unterstützen. dieses idotische patriotengetue nervt.
    schadenfreude ist immer noch eine grosse freude: 7:0. die basler überheblichkeit, durch ch-medien gefördert, ist an der europäischen realität kolossal zerschelt. die hoffnung war wie immer umgekehrt proportional zur leistung wenn es hart auf hart geht.

  41. ball sagt:

    seitensprung im fussball ?
    gar nicht möglich oder man ist bi-fan….wenn es man es im prinzip betrachtet.

    ansonsten war es ja im spiel FCb vs FCB klar für wen man ist, als nicht-basler fan; für die punkte in der uefa wertung, also für keinen club explizit.

  42. Massimo sagt:

    Modefans dürfen das!

  43. Stefan sagt:

    Ich bin Zürcher, habe aber mit dieser Stadtrivalität ausser im Fussball nichts am Hut. Trotzdem unterstütze ich den FCB auch in internationalen Wettbewerben nicht, das erledigt schon das Schweizer Fernsehen und der Rest der Modefans…

  44. Pedro sagt:

    Spielt ein schweizer Klub gegen einen auslaendischen Verein, druecke ich auf jeden Fall den Schweizern die Daumen. Auch ein Jaa (man beachte nur 2 a’s, smile) bei einem Tor gibt es. Allerdings, mehr nicht. Ich freue mich insofern dann auch nur fuer die Schweiz und nicht primaer fuer den anderen CH-Klub. (PS: allerdings machen einem die Basel-Jammeris, nur schon das ziemlich schwer!)

  45. Joe sagt:

    Etwas, was mir persönlich schon 2x widerfahren ist, möchte ich hier noch erwähnen. Stellt frau/man sein Auto/Motorrad in Basel am Strassenrand ab, und outet sich durch a) Wimpel, b) Kleber, c) sonstiges Fan-Material als FCZ-AnhängerIn, muss man ganz ernsthaft damit rechnen, dass das Fahrzeug «vandalisiert» wird, in der Abwesenheit. Zerkratzter Lack, aufgestochener Pneu, abgerissene Rückspiegel…

    Als Gegentest montierte ich einen gut sichtbaren FCB-Kleber an die Vespa meines Onkels mit BL-Kennzeichen und liess sie einige Tage am HB in Zürich stehen. Resultat: Nichts passiert. Nun frage ich mich ernsthaft: sind wir vielgeschmähten FCZler unter Umständen nicht doch die «besseren Fans»? ;o)

  46. Markus Sruder sagt:

    Als lebenslanger und angefressener FCB Fan bin ich ganz klar der Meinung dass wir jeden Schweizer Klub in Europa unterstuetzen sollten, sei es in der Champions-League oder in der Europa League. Auch wenn der Klub FC Zuerich, YB heisst, freu ich mich wenn sie europaeisch ein oder mehrere TorE schiessen oder sogar eine Runde weiterkommen.
    Natuerlich ist es in der Super League was anders und ich hoff dass die jeweiligen Rivalen des FCB verlieren, doch europaeisch sthe ich ganz klar hinter jedem Schweizer Verei!!! Mit Rot-Blaue Griuessli :-)

  47. rodolfo sagt:

    Habe alle Kommentare so als Spass durchgelesen: Bin kein spezieller Fan irgend eines Clubs
    darum denke ich das hier die meisten die sich “Fan” nennen ein Weiche Birne haben. Ich habe
    Z.B. als Schweizer Freude wenn ein Cuche oder Cologna ein Rennen gewinnt und auch wenn
    der FCZ oder FCB oder auch YB etc.( insofern sie gut spielen) ein Spiel gewinnen egal gegen
    wen! Was soll das eigentlich: Schadenfreude wenn Basel in München 7:0 verliert aber keine
    Freude wenn Basel gegen Bayern in Basel 1:0 gewinnt: die meisten verstehen nichts vom
    Sport und haben nur eine grosse Klappe!!!

  48. Thomas Paine sagt:

    Auch ich, als eingefleischter FCB-Anhänger, habe immer alle Super-League Vereine in internationalen Wettbewerben unterstützt, besonders den FC Thun während seiner Champions League-Zeit. Sogar wenn der FC Zürich oder YB gegen Barcelona oder Liverpool (welche ich ansonsten bedingungslos anfeuere) spielt, bin ich für den Kleinen aus der Super-League. Ich glaube, vorallem gilt: je stärker oder namhafter der Gegner ist, desto mehr unterstütze ich auch ein Team, welchem ich im Ligaalltag Erfolglosigkeit wünsche.
    Aber auch wenn der FC Zürich gegen Malmö oder YB gegen Athletic Bilbao spielt, feuere ich sie an. Wahrscheinlich weil ich die Spieler aus der Liga kenne und mit einigen sogar sympathisiere (Ja, auch als FCB-Fan kann man Spieler von anderen Teams bewundern), aber natürlich auch wegen der 5-Jahreswerung. Natürlich darf man aber auch schadenfreudig sein, sollte es eine Kanterniederlage geben – Es ist eben ein schmaler Grat..

  49. thomas v sagt:

    bin zwar deutscher, habe aber den baslern die daumen gedrückt. ich freu mich nämlich immer, wenn die arroganzbayern eins auf den deckel bekommen. ich mag die einfach ganz und gar nicht und dann kann ich doch nicht plötzlich denen die daumen drücken, nur weil sie aus deutschland kommen. eine gute leistung, die sie ja zweifelsohne abgeliefert haben, kann ich anerkennen, aber für buyern werde ich trotzdem nie sein. die punktewertung ist mir auch sehr egal, weil ich das system champions-league eh doof finde (unter anderem, weil jahr für jahr fast immer den gleichen mannschaften das geld hinten reingeschoben wird, die dann immer reicher werden … letztendlich sieht man fast immer die gleichen mannschaften in den finalspielen … öööööööööööde!).

    • Gela sagt:

      War bei mir genau anders herum. Bin Dortmund-Fan und mag die Bayern überhaupt nicht. Hab ihnen trotzdem die Daumen gedrückt. Erstens: Weil ich Patriot bin und jede deutsche Manschaft international unterstütze: Zweitens: Weil die Basler vor dem Spiel noch arroganter aufgetreten sind als die Bayern. So hatte ich die Wahl zwischen Pest und Cholera.

  50. Franco sagt:

    Ich als Zürcher bin ganz klar nicht für den FC Basel, dies nicht unbedingt weil es der FC Basel ist sondern weil deren Fans so unglaublich Arrogant daher kommen und zudem ich einige Spieler überhaupt nicht ausstehen kann, z.B. den Alex, unser Lama von Portugal. Ebenfalls spricht man immer vom positiven für den CH-Fussball, nur profitiert hierbei auch lediglich der FC Basel, allenfalls die andern wegen den Punkten aber die werden auch durch EL Spiele erspielt. Ich wäre denke ich eigentlich für jedes CH-Team ausser der FC Basel, es ist nicht so das ich mich ärgere wenn Sie gewnnen aber ich freue mich wen Sie wieder einmal auf den Boden geholt werden, z. B. mit einer 7 : 0 schlappe gegen die Bayern, was ja den Zürchern beispielweise nicht passiert ist ;) .
    Aber eben, wer das Geld hat, hat im Fussball auch den Erfolg. Möchte aber trotzdem anfügen das der FC Basel wohl der bestgeführte Verein der CH ist, momentan. Aber Rekordmeister & Cupsieger ist eben immernoch GC und Servette.
    Wie auch immer, meiner Meinung nach ist klar das man den “Erzfeind” nie und nimmer unterstützt, sowie im Artikel beschrieben würde ein Inter Fan (allez OM) nie die AC unterstützen, wieso soll dies hier anders sein? Okay, als Stadtpatriot freue ich mich auch über Siege von GC, bezeichne mich jedoch auch eher als sympathisant als als fanatischen Fan. Am liebsten ist es jedoch denke ich allen, wen guten Fussball gespielt wird und die Matches ausgeglichen daherkommen, einfach eine spannende Partie geliefert wird. Also somit, viel Spass beim Fussball gucken!

    • Thomas Paine sagt:

      “Ebenfalls spricht man immer vom positiven für den CH-Fussball, nur profitiert hierbei auch lediglich der FC Basel, allenfalls die andern wegen den Punkten aber die werden auch durch EL Spiele erspielt.”

      Vielleicht werden diese Punkte auch durch EL-Spiele erspielt, es gibtaber im Fall dass der FCB bereits früh ausscheiden sollte, trotzdem weniger Startplätze für CL und EL in der darauffolgenden Saison. Und rate mal, wer dann über die Klippe springen muss? Sicher nicht der FC Basel ;-)

    • Alfred Meier sagt:

      Wie kann man nur so einen Blödsinn erzählen? Arroganate-Fans? Und du redest hier über unser “Lama von Portugal”. Das hat nicht mir Arroganz sondern mit Respekt zu tun. Mit 7:0 Schlappe auf den Boden geholt?? Was heisst hier auf den Boden geholt? Der FCB hatte ein schwaches und Bayern ein super Spiel abgeliefert. Der FCB ist immer am Boden geblieben. Dies wurde auch von Seitens des FCB immer so vorgelebt. Die einzigen die abgehoben sind, waren gewisse CH-Medien.
      Und sind wir ehrlich, es ist doch nicht dasselbe wenn man die AC mit Inter vergleicht, wie wenn man den FCB mit YB oder dem FCZ (Zuschauer, Führung,Umfeld, Fussballstadt,Stadion etc.) . Die stehen doch nicht auf gleicher Ebene. Seit doch Stolz dass wir wenigstens 1 Club haben der international stets dabei ist.

  51. Hans Meier sagt:

    Ich halte es so wie 99% aller Schweizer. Egal gegen wen die schweizer N11 oder irgendeine Mannschaft aus der Schweiz spielt, ich bin für den Gegner !

  52. Alfred Meier sagt:

    Selbstverständlich dürfen YB oder auch FCZ-Fans mit dem FCB jubeln. Denn wann wollen sie sondt jubeln??

  53. Max sagt:

    Ich bin seit ich denken kann FCBasel Fan. 1959, ich absolvierte gerade meine RS, schrie ich mit den Bernern im Wankdorf für YB gegen Stade Reims. 1964 drückte ich dem FCZ gegen Real Madrid die Daumen. 1977 wieder dem FCZ gegen Liverpool. 1978 fieberte ich mit GC gegen Bastia mit. Vielleicht hat das Ganze auch mit Verstand zu tun. Oder man kann zwischen “gesunder” Rivalität und hirnloser Verblendung, ja fast schon Hass unterscheiden!

  54. Andi Meier sagt:

    Jeder darf von mir aus mit meinem FCB jubeln. Ich finde es nur etwas scheinheilig, wenn jemand bei Siegen jubelt, aber Niederlagen kein bisschen mitleidet.

    Ich freue mich auch, wenn der FCZ oder YB in Internationalen Wettbewerben Punkte sammeln, aber jubeln werde ich trotzdem nicht, weil die emotionale Bindung zu den Vereinen fehlt.

  55. Mägge sagt:

    Uns Basler’n ist es so etwas von egal, spricht geht uns a.A…. vorbei, ob der Rest von CH unserem Club die Daumen drückt. Wenn ich da über die Grenze nach Frankreich und Deutschland schaue und sehe wieviele Fan’s unseren Club unterstützen (FCB-Wimpel in den jeweiligen Auto’s), können wir sehr gut auf die CH-Neider verzichten. Nebenbei…. Wo wäre wohl der CH-Fussball, in der UEFA 5 Jahreswertung, ohne den FCB??

  56. Reto sagt:

    Ich bin immer wieder erstaunt, wie man fast gezwungen wird einen Schweizer Club im internationalen Geschäft zu unterstützen. Ansonsten wird man als Idiot betitelt, als hirnlos Verblendeter, ein von Hass besessener Fanatiker und was es sonst noch alles für nette Ausdrücke gibt. Ich frage micht ernsthaft, wer denn da die Intoleranten sind, die fanatischen Fans, die nur ihren Club unterstützen oder die FC Schweiz-Fans?
    Ich bin FCZ-Fan und werde den FCB nie unterstützen. Ich habe Respekt vor dessen internationalen Leistungen, kann mir aber ein schmunzeln nicht verkneifen, wenn sie gegen Donezk oder Barcelona 0:5 untergehen oder wenn sie sich mit 0:7 (der notabene höchsten Niederlage ever in der KO-Phase) gegen Bayern blamieren. Aber ich hab sowieso lieber Chelsea gegen Napoli geschaut.

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