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Falsche Sicherheit bei GC

Mämä Sykora am Montag den 12. März 2012

Am 4. Dezember 2011 war er, der letzte Sieg der Grasshoppers. Steven Zuber war damals der einzige Torschütze der Partie gegen Thun. In den sechs Partien seither gab es für GC zwei Tore und ein einziges Pünktchen. Wäre es nicht die Schweizer Super League Ausgabe 2011/12, die den Fall eine Liga tiefer beinahe verunmöglicht, würde man sagen, die Mannschaft spielt wie ein sicherer Absteiger. Bedenklich ist dabei vor allem die Harmlosigkeit, mit der Ciriaco Sforzas Truppe Woche für Woche antritt. Zu den erschreckenden Mängeln in der Defensive kommt der gänzlich fehlende Offensivdrang – bzw. die Fähigkeiten, um den Gegner dann und wann in Bedrängnis zu bringen – zusammen ergibt das den Lieblingsgegner aller Super-League-Klubs. Wer gegen GC spielt, verbringt einen ruhigen Nachmittag.

Bei GC wird Kritik gerne damit abgetan, dass man nun mal auf die Karte Jugend setze und etwas Langfristiges aufbaue. Selbst wenn man die Aussage von Präsident Leutwiler, 2014 Meister werden zu wollen, nicht für bare Münze nimmt, bleiben doch einige Fragen offen. Noch immer spielen bei GC die gleichen jungen Talente wie bereits vor ein paar Jahren, ihre Fortschritte sind indes überschaubar. Waren sie damals Ergänzungsspieler neben Leistungsträgern, sind Zuber, Toko, Bürki & Co. im GC von heute bereits das Herz der Mannschaft. Und die «Verstärkungen», die ihnen die Vereinsleitung zur Seite stellte und zu Saisonbeginn in höchsten Tönen lobte? Paiva, Landeka und Coulibaly standen gegen Basel nicht einmal im Aufgebot, bei De Ridder sieht man weiterhin gute Ansätze, er zumindest könnte mit besseren Mitspielern bestimmt etwas bewirken.

Dass GC trotz so vielen Jungen und der neuen Philosophie ausgerechnet von Basel ein Talent ausleihen musste (Taulent Xhaka), zeigt, wie wenig der Plan momentan aufgeht. In den Nachwuchsmeisterschaften müssen sich die Mannschaften des Rekordmeisters mit dem Team Ticino oder dem FC Winterthur im Tabellenkeller messen, der FCB als Dominator in allen Altersstufen hat bis zur U-16 runter jeweils mehr als das Doppelte der Punkte. Einzig bei der U-15 und der U-14 kann GC einigermassen mithalten.

Im Nachwuchsbereich sollen zwar nicht die Resultate zählen, sondern Spieler für die erste Mannschaft geformt werden, doch dort will im Moment niemand hin. Steven Zuber, eines der stagnierenden Talente, gab nach seinem Hattrick gegen Georgien im Januar für die U-21 als Grund für seinen Exploit an: «Hier fühle ich mich wohl, hier versteht mich der Trainer.» Da gibt es nicht viel zu deuten: Zuber spielt nicht sonderlich gerne unter Sforza.

Die falsche Sicherheit in dieser Saison könnte für GC schon bald zum grossen Problem werden. Ein Abstieg kann – zumindest aus sportlicher Sicht – ausgeschlossen werden, gerade deshalb unterschätzt man bei den Hoppers die Lage. Fakt ist: Die Mannschaft ist in der derzeitigen Verfassung nicht Super-League-tauglich, die Jungen machen kaum Fortschritte, die Neueinkäufe sind mehr als enttäuschend, Geld für weitere Transfers ist keines vorhanden und keiner im Kader würde bei einem Verkauf genug in die Kasse spülen. Zudem sind die Zuschauerzahlen furchtbar: Trotz des Besuchs des FCB am Wochenende waren in den letzten 6 Heimspielen gerade mal 4100 Zuschauer im Schnitt anwesend.

Es läuft praktisch alles suboptimal bei GC. Gefährlich wird es aber erst in der nächsten Saison. Die Konkurrenz hat mehr Mittel für Verstärkungen – oder setzt die Mittel zumindest massiv besser ein, wie etwa der FC Thun – und mit dem FCSG wird ein harter Gegner aufsteigen. 2012/13 wird die Schicksalssaison für die Grasshoppers. Wenn sie es wieder nicht schaffen, eine Mannschaft aufzustellen, die zumindest gegen Lausanne oder Thun für etwas Gefahr sorgen kann, droht ein tiefer Fall. Momentan deutet wenig darauf hin, dass der Ernst der Lage erkannt wurde.

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67 Kommentare zu „Falsche Sicherheit bei GC“

  1. Mini-Jakobsen sagt:

    Wenigstens fürs nächste Spiel muss sich GC keine Sorgen machen…YB hat noch immer gegen sogenannte Aufbaugegner verloren…

    • Daniel Altenburger sagt:

      Ja, da ist was Wahres dran. Aber: GC wird trotzdem verlieren, denn GC verliert gegen alle, egal ob stark oder schwach, ob viel Geld oder keins, ob mit Meisterschaftsambitionen oder aus dem Tabellenkeller, gegen GC gewinnt jeder. Das Konzept (sofern es denn eines gibt) der Klubführung und von Sforza ist spektakulär gescheitert. GC ist am Boden und wie sie sich mit diesem Personal wieder aufraffen wollen, ist mir schleierhaft. Vielleicht sehe ich es zu pessimistisch doch für nächste Saison kann es so eigentlich nur den direkten Abstieg in die Challenge League geben. Denn St. Gallen ist deutlich stärker als die Hoppers und gegen Lausanne kann man auch nicht gewinnen.

  2. manu sagt:

    Leider ist diese Analyse momentan sehr treffend und selbst mit den besten “Nächste-Saison-wird-alles-besser”-Gedanken, wird es mir etwas mulmig.
    Nebst einem Team, das nur wenig Talent und Spielstärke aufzuweisen hat, schleicht sich in den letzten Partien noch eine seltsame Lethargie ins Spiel ein. Einsatzwille ist häufig Mangelware und Selbstsicherheit ein allzu wackliges Kartenhaus, das schon bei den ersten Offensivaktionen des Gegners zum Einsturz gebracht wird.
    Noch viel mej^hr Grund sur Sorge macht allerdings die scheinbare Konzeptlosigkeit des Vorstands, und dies nicht erst in dieser Saison. Häufig wird ein Aktivismus an den Tag gelegt, frei nach dem Motto “Alles bleibt anders”.

    Und trotzdem…nächste Saison WIRD alles besser!

  3. Horst Knöpel sagt:

    Viele Teams in Deutschland oder England sehen einen Abstieg als Chance um mal richtig raus zu putzen und einen komplett neuen Kader aufzubauen. Ich denke genau das wird GC nächstes Jahr anstreben. Der FCZ hat jetzt zur idealen Zeit, bei dem es keinen Absteiger gibt, diesen Wandel vollzogen.Es spricht nicht für GC, dass sie noch zu warten. Vielleicht ist es aber auch Kalkül. Fans werden auch mit Siegen angezogen und sei es in der NLB oder sonst wo. Ausserdem kann sich so eine neue Fangeneration bilden. Ich denke am Ende gewinnt GC beim verlieren.

  4. Richard N. sagt:

    Als GC-Anhänger, der seit 40 Jahren dem Club stark verbunden ist, blutet tatsächlich das Herz und ich muss Mämä in den meisten Punkten recht geben. Nur das der “Ernst der Lage” nicht erkannt worden ist, sehe ich nicht so. Nur haben sich beim GC dieser Tage die sportlichen Ziele den finanziellen Rahmenbedingungen unterzuordnen. Und hier liegt das “House of Talents”-Konzept und der Campus ganz gewaltig auf die Tasche. Insofern ist der Vegleich mit Thun nicht ganz fair. Dort profitiert mal immer noch von den CL-Millionen und investiert wohl auch nur einen Bruchteil von GC in die Nachwuchsarbeit. Somit warte ich gespannt auf den 2. Teil von Mämä’s GC-Blog unter dem Titel:”So kommt GC wieder an die Spitze”

    • DAM sagt:

      “…und investiert wohl auch nur einen Bruchteil von GC in die Nachwuchsarbeit.”
      Das mag so sicher stimmen. ABER: Die ganzen Investitionen in den Nachwuchs zahlten sich für GC bisher in keinster Weise aus. Und falls GC tatsächlich absteigen sollte, nützen diese Investitionen gar niemandem etwas, weder GC noch den Nachwuchsspielern.

  5. Peter lüthi sagt:

    Behauptete Sforza nicht kürzlich in einer deutschen Zeitung, mit dieser Mannschaft problemlos in der Bundesliga bestehen zu können . . . . ?

    • Immer nur ....! sagt:

      In der 3. BL…. dort können sie schon mit dem Mittelfeld mitspielen… :-)

      Die GC-Führung glaubt an das Märchen vom Nichtabsteigen-Können. Wenn sie aber nur etwas weiter denken würden, würden sie nun freiwillig absteigen! GC zuliebe, der SL zuliebe.

      Aber mir ist es so ziemlich egal. Als Zürcher gibt es für mich sowiso nur einen Klub – und aufs Derby kann ich gut verzichten.

      • M. Hutter sagt:

        …ein Zürcher, welcher aufs Derby gut verzichten kann ist entweder kein Zürcher oder kein Fussballfann (oder erst seit etwa 4 Jahren FCZ Fan).

        • Immer nur... sagt:

          Hutter: 2 x extrem falsch. Fan schon seit über 40 Jahren, beim Stadion aufgewachsen und sogar mal bei den Junioren mitgekickt…. aber eben schon lange her. Länger als das GC sich über den FCZ lustig gemacht hat, den Klub wenn immer möglich erniedrigt hat und und und … aber das ist ein anderes Thema.

          Jedoch: Warum soll ich mir diese Derbys mit einem Gegner der seit Jahren nur noch schlecht spielt antun, der seit Jahren in Niederhasli (!) zuhause ist und deren Fans (zumindest die lautesten) einerseits finden, GC ist trotz allem noch immer das Mass aller Dinge, dürfe nie Absteigen (es wurde sogar noch nach Sonderregeln gerufen) und deren Fans sich noch darüber freuen, dass der Titel nach BASEL ging anstelle nach Zürich. Nicht, dass ich verlange, GC muss gegen den FCZ extra schlecht spielen oder gar extra verlieren, aber das Verhalten, die Schadenfreude vieler Fans nach diesem Spiel letztes Jahr, hat mir schon die Augen extrem weit geöffnet. Mitleid, welches ich noch vor 12 Mt. fühlte, ist wie weggeblasen. Welches Derby der letzten Zeit war wirklich gut? O.K. das 6:0 war geil, das Derby als Züri schon Meister war, war auch cool… Sogar Guatelli konnte im Tor stehen und GC hat nicht gewonnen… :-)

      • Nicolas sagt:

        und sowas nennt sich ein züricher, da kommt mir ja der urin vom lachen!
        kennst du überhaupt wer der sven hotz war? wohl kaum, denn jemand mit 5jahren fan erfahrung hat keine ahnung von der zürcher fussballgeschichte.
        ein züricher fussballfan, der auf ein derby verzichten kann, kann ja nur ein alibi-fan sein. gut bist du für den fcz.

        ich lache noch immer.

        • Immer nur... sagt:

          Na Nicolas, rechnen scheint nicht so deine Stärke zu sein und wenn Hotz dein einziger Anhaltspunkt für wahre Zürcher Liebe ist, dann reicht deine Erinnerung nicht wirklich weit. Aber sag lieber mal, was an den heutigen Derbys noch so toll ist. Das es inzwischen fast die einzige Mannschaft ist, die man noch schlägt… buah… das können die anderen auch – die gewinnen dann aber auch noch die wichtigsten Spiele gegen GC… oder gehst du hinter den Schlachthof um dich zu prügeln – ist das dein Kick? Da kannst du die besseren Derbys in der 3. Liga sehen. Und das ein “richtiger” FCZler auch noch traurig ist über einen Abstieg von GC… Aber wahrscheinlich weisst du nicht, wie es damals war, als Züri abstieg. Und dann noch etwas: das Gesülze über wer ein richtiger FCZ-Fan ist und wer nicht und das Modefans scheisse sind, habe ich langsam satt. Sorry, aber ein volles Stadion wäre mir lieber als “ein par Hardcorefans” die dann auch noch solche stupide Ideotien zulassen, wie den Böller am FCB-Match oder eben einen dummen Fackelwurf, der dann sogar noch die letzten öffentilchen Gelder gefährdet, weil die Akzeptanz in der Bevölkerung gegen Null sinkt. Und mir stinkt es, dass ich wegen ein paar Idioten (gehörst du eigentilch auch dazu?), nicht mal mehr ein Bier bekomme. Jeder Verein sucht Mitglieder und Supporter, nur in der SK sträubt man sich dagegen. Und wie gesagt, ich besuche fast jeden Match und zwar inzwischen mit meinem Nachwuchs, der schon im Alter ist, selber Kinder zu haben… Nur so wegen deiner 5-Jahresrechnung… du “Züricher Fussballfan” du :-)

  6. Daniel sagt:

    Ohne Fussballstadion in Zürich wird GC mittelfristig in die Challenge Leage und langfristig in die 1. Liga gehen.

  7. Urhopper sagt:

    dem blog gibt es nichts hinzuzufügen…traurig!

  8. René sagt:

    Es ist die Art und Weise, wie Fussball gespielt wird, die den letzten der treuen Tribünensaisonkarteninhaber zweifeln lässt, ob er seine Karte nächste Saison erneuern will. Auch hat die Mannschaft das Gesicht schon lange verloren, kann man doch ohne Programm die auswechselbaren Figuren auf dem Platz aus dieser Distanz kaum erkennen und es prägt sich auch keiner ins Gedächtnis der Fans. Der Fussball, hinten quer, quer, quer ohne Ende, dann ein unpräziser Pass nach vorne, wo die dort Verantwortlichen, nichts damit anfangen können. Es ist zum k….en! Kein Fortschritt zu erkennen, seit vielen Monaten. Hauptübel, meiner Meinung nach, ist die Verpflichtung des “Coiffeurs” als Verwaltungsrat und “Driischnurri” auf der Bank. Der ehemals grosse GCZ und Rekordmeister mit Alain Sutter bald als Präsident, eine weiterer Grund, nicht mehr hinzugehen, ist dieser doch schon beim FC Winterthur kläglich gescheitert. (Sie spielen jetzt besser, seit er weg ist!). Dann noch der “Unruheherd” und Frührentner Vogel, der grösste Verfechter des Querpassfussballs. Alles einfach lächerlich oder traurig! Passiert kein Wunder, können sich nächstes Jahr die paar verbliebenen Fans per Handschlag begrüssen!

    • manu sagt:

      Ist ziemlich treffend…und trotzdem: da müssen wir durch. Weiter Saisonkarten kaufen, Frustwurst essen und den wenig Uebriggebliebenen wissen zunicken (respektive mit Handschlag begrüssen). Lass uns nicht im Stich!

  9. Henry sagt:

    Wenn schon der Nachwuchs kritisiert wird, sollte man doch die Tabelle der U21 konsultieren. Dort sind weder Ticino U21, noch Winterthur U21 in der gleichen Gruppe, sondern die GC U21 ist punktgleich mit dem FCB in der Tabellenmitte. Auch ein Blogger sollte mindestens die einfachen Fakten berücksichtigen, auch wenn sie nicht zur Kernaussage passen.

    • Mämä Sykora sagt:

      Nur: Die 1. Liga ist keine Nachwuchsmeisterschaft und deshalb mässig aussagekräftig. Teilweise werden Spieler aus der ersten Mannschaft da eingesetzt, dann wieder ganze Gruppen für das Spiel des Eins abgezogen. Wenn GC in der Super League gegen den FCB antritt, stehen sehr viele Spieler auf dem Rasen, die auch noch in der U21 spielen könnten. Es wehren sich auch einige 1. Liga-Vertreter gegen die U21-Teams (http://www.fcs-supporters.ch/2010/11/08/u-21-teams-verf%C3%A4lschen-massiv-den-wettbewerb/). Wenn man Vergleiche mit anderen Vereinen anstellen will, dann doch am besten da, wo sich Gleichaltrige mit Gleichaltrigen messen. Und das ist in der Nachwuchsmeisterschaft.

      • Henry sagt:

        Falsch. Die 1. Liga ist zwar keine Nachwuchs-Meisterschaft, aber um den Nachwuchs zu fordern und fördern, wurden die U21-Teams in die 1. Liga integriert, wo sie zwar nicht in die CHL aufsteigen, jedoch absteigen können. Dies, nachdem andere Versionen (NLC / Reserve-Meisterschaft) als untauglich befunden wurden. Dass U21-Spieler in der 1. Mannschaft auflaufen, zeigt, dass dieses Konzept richtig ist. Die Angst, dass der Wettbewerb durch die U21-Teams verfälscht würde, hat sich in der Zwischenzeit auch gelegt und die Behauptung,der GC-Nachwuchs würde gegen Winterthur und Ticino antreten, wird durch ihren Kommentar auch nicht richtiger.

        • Mämä Sykora sagt:

          Wie sehr sich diese Angst gelegt hat, zeigte sich vor allem beim Widerstand gegen die 1. Liga Promotion, weil einige befürchten, dass in ein paar Jahren nur noch U21-Teams da spielen werden….
          Und wie gesagt: Die 1. Liga ist keine Nachwuchsmeisterschaft! In jeder Nachwuchsliga spielt GC gegen Winterthur und Ticino (Damit es für Sie ganz korrekt ist: in der U14 und er U15 fehlt WInterthur) und ist meistens etwa in deren Tabellenregionen anzutreffen. Ich denke, mit ein bisschen gutem Willen hätte man das auch in obigen Text so verstehen können, so war es nämlich gemeint.

  10. Reto sagt:

    Es ist ja nicht nur dass mit Taulant Xhaka ein junges Talent von Basel ausgeliehen wurde, man merkt auch auf dem Platz dass er nicht vom GC ausgebildet wurde. Leider. Auch Michael Lang, momentan einer der wenigen wirklich guten Spieler beim GC, ist nicht beim selbsternannten “Ausbildungsklub” gross geworden. Vieles läuft falsch beim Rekordmeister, die Zeichen könnten eindeutiger nicht sein. Und die äusserst inkompetente Führung übt sich weiter im Schönreden…
    Es gibt Spiele da lässt der Trainer faktisch mit 6 Mittelfeldspielern und keinem einzigen Stürmer auflaufen.. Und selbst ein (beinahe) Weltklasse-Spieler wie De Ridder vermag dem Team nicht auf die Sprünge zu helfen.. Es schmerzt momentan sehr dem Verein meines Herzens beim Spielen (und dem Untergang?) zu zu sehen. Trotz allem, Forza Grasshoppers!

  11. Mats Gren sagt:

    Da muss ich dir leider Recht geben, lieber Mämä. Nach jahrzehntelanger Freude und bald 10 Jahren Frust ist für mich als Ur-Hopper der Tiefpunkt erreicht. Ciri Sforza war ja zu Beginn im Rahmen der Möglichkeiten ziemlich erfolgreich, wurde aber durch die vielen Abgänge gegen Ende jeder Saison zermürbt. Ich denke, er erreicht die Mannschaft nicht mehr. Zudem wirkt er durch die vielen Transferflops auch nicht mehr glaubwürdig. GC wäre gut beraten, den Coach auszuwechseln. Ansonsten drohen weitere Spieler-Abgänge. Und die letzten verbliebenen Anhänger wenden sich ab. Spiele wie zuletzt werde ich mir jedenfalls nicht mehr antun. Das war Arbeitsverweigerung!

    • Rolf Baumgartner sagt:

      Ja Mats, das waren noch Zeiten als Du aktiv dabei warst und GC noch eine echte Führung hatte. Als ehemaliges Business-Club Mitglied verfolge ich heute die Spiele aus meiner 2. Heimat Thailand und mir graust manchmal, was in dieser höchsten CH-Liga abgeht und welche Leute heute bei GC das “SAGEN” haben.
      Ich wünsche mir mal weniger Rückblicke in die vergangenen Jahre und ein echtes “Vorwärts Schauen” mit Sachverstand, Engagement und jungen Spielern, die gewillt sind, für das zukünftige GC hinzustehen und für diesen Club zu spielen.
      Leider werden heute viele Verträge zu Gunsten von höheren Einkommen schnell und vorzeitig aufgelöst und fast alle Mannschaften der Schweiz leiden unter dieser Misère des “Spielers abjagen” und “Locken” füf sogenannte bessere Clubs.
      Kopf hoch GC und wirklich aufräumen in allen Etagen, junge Spieler eine Chance geben und diese fördern, das ist die Zukunft.

  12. Yendis sagt:

    Im Spitzensport kann die Nachwuchsförderung aus den eigenen Reihen kein langfristiges Modell sein. Selbst ein FCB mit einer aktuell herrausragender Jugendarbeit kann nicht garantieren, dass seine Abgänge aus dem eigenen Nachwuchs kompensiert werden können. Ohne Zukauf von Talenten geht da nichts. Nur, wenn man keine sportliche Perspektive hat, wird man weder im Juniorenbereich, noch durch externe Zuzüge die erste Garde der Talente erreichen können.

    GC kommt auf kurz oder lang wohl nicht um einen richtigen Neuanfang herum. Vielleicht auf zum Preis eines zwischenzeitlichen Abstiegs.

  13. Pius Schweizer sagt:

    Zu GC erübrigt sich jeder Kommentar!! Allerhöchstens 3- 4 Liga Niveau…..und mit den Pausenclowns Sutter und Leutwilerwird sich auch nichts ändern.

    • Mäse sagt:

      Ich liebe hochintelligente Beiträge die so schön am Thema vorbeischiessen. Weiter so….wie wär’s mit etwas Konstruktivem? Solche Kommentare kannst Du beim Blick deponieren. Dort gilt dies als Schenkelklopfer.

  14. Mike Kaufmann sagt:

    GCZ war und ist ein Verein mit den wenigsten Fans und Geld. Auch in der Glorreichen Vergangenheit konnten die Umkosten nur dank den Reichen Gönners abgedeckt werden. Jetzt nach dem keine Mannschaft absteigen kann, hat es den anschein, das es den GC Spieler Wurst sei was und wie passiert. Mit Vogel und Sutter haben sie einen schlechten Deal gemacht. Zumindest muss man die Komentare von A.Sutter nicht mehr im TV anhören. A.Sutter ein Weichei der sich nie in der Buli durchsetzen konnte ! Vogel der plötzlich die vergangenheit eingeholt hat und sich wieder daran errinert das Sforza ihn bei der Nati abgeschossen hat als Captain….Ach GC, keiner würde dich und deine fans in der AL vermissen !!

    • Müller Hans sagt:

      Stimmt so einfach nicht. Klar haben wir aufgrund des ausbleibenden Erfolges im Moment einen sehr unerfreulichen Zuschaueraufmarsch.
      Ich will nicht sagen, dass wir den Letzi bei einem Meistertitel jedesmal füllen würden, aber wir wären zumindest im oberen Mittelfeld der Liga, was die Zuschauerzahl betrifft.
      Des Weiteren bin ich der Meinung, dass uns sehr wohl einige vermissen würden, so bringen wir Auswärts immer wieder einige Leute und auch fantechnisch gesehen spannendes mit.
      Ja, so traurig es ist, wenn noch etwas von diesem Verein lebt, sind es die Fans.
      Der Wegzug nach Niederhasli könnte langfristig den Untergang bedeuten.
      In diesem Sinne: Kämpfe und Siege!

      • Franz sagt:

        @Mike: Kleine Präzisierung: Es war genau umgekehrt, Vogel war der Schütze. Diesmal wirds wohl ein anderer sein: Ich tippe auf Walther, aus dem Hinterhalt. Warum wurde dieser nicht erwähnt im Blog? Der hat doch auch eine interessante GC-Vergangenheit.

  15. Chris Heyduk sagt:

    Es ist wirklich bedenklich. Ich habe das Gefühl, dass die Mannschaft inzwischen vor allem gegen Sforza spielt. Anders kann ich mir diese Lethargie nicht erklären. In den letzten zwei Saisons hatten sie spielerisch immer wieder ordentliche Auftritte, konnten aber einfach ihre Chancen nicht verwerten. Jetzt, so hat man das Gefühl, ist der Ofen total aus.

    In erster Linie braucht es endlich einmal eine gute Führung. Der jetzige Präsident, ich kann mich nicht einmal an seinen Namen erinnern, nimmt sich Ende Saison ja auch schon wieder einer neuen beruflichen Herausforderung an. Es müssten nun wirklich Leute mit dem echten “GC-Gen” ran. Leute, die schon im Verein wahren und sich total mit ihm identifiezieren. Leute wie Claudio Sulser, zum Beispiel. Vielleicht kommen mit gestandenen Leuten in der Teppich-Etage auch wieder Investoren an Bord. Denn finanziell kann der Verein in der jetzigen Verfassung nicht mehr lange überleben.

  16. daniel sagt:

    fragt doch den eckel, der schiesst locker ein paar milliarden in den club.

  17. Hanspeter Zwicker sagt:

    es ist höchste eisenbahn das sforza den trainerposten abgibt. die vereinsleitung auch gleich. dann halt nochmals ein neuanfang, aber an diese hat man sich ja schon gewohnt.
    es ist ein unsägliches trauerspiel auf allen ebenen und niemand im verein hat die handlungsfreiheit (und den mut) etwas zu verändern oder verbessern.
    fürchterlich.

  18. Wishaw Thomas sagt:

    Valanga irregularis werden nicht mehr lange leben. (zumindet in der AL)

  19. Alfred sagt:

    Als Aussenstehender ist schlicht nicht nachvollziehbar, wieso sich im reichen Zuerich nicht ein betuchter GC-Fan (Der Arbeiterklub war ja stets der FCZ) finden laesst der aus dem Club wieder die Schweizer Nr. 1 zu machen bereit ist. Die Basler von der Spitze zu verdraengen sollte doch zusaetzlich fuer jeden Zuercher ein echter Ansporn sein. Kopfschuettel.

    • Yendis sagt:

      Naja, es ist gar noch nicht so lange her, da hat mich der Zürcher Finanzadel aus meiner Aktienbeteiligung bei GC gedrängt … ;)
      Zu mehr als einem traurigen Strohfeuer hat es leider nicht gereicht. Inzwischen braucht es derart viel Geld, dass man schon Milliardär und verrückt sein muss, dieses unsichere Unterfangen zu starten.

  20. Nino sagt:

    Das stimmt, ist aber nichts neues! GC spielt wie ein Absteiger. GC ist seit dem Abriss des Hardturm heimatlos und die Zuschauer wollen wieder ein eigenes Stadion, eine eigene Heimat. Bedenklich, auch die Junioren von GC waren früher das Beste der Schweiz, …auch das hat sich massiv verändert…! Nur das GC im Hardturm wird wieder eine grosse Nummer!

    • Pat Geering sagt:

      Keine Ahnung was alle diese Kommentare über das fhlende Stadion mit der aktuellen leistung dieser nicht-Mannschaft zu tun haben sollen. Da wird immer daruaf verwiesen dass die jetzige Situation dadurch verschuldet sien soll dass GC kein eiegenes Stadion mehr hat … Und seid doch mal ehrlich zu euch selber: Wieviele Fans hatte GC noch als es den Hardturm noch gab? Lagen sie nicht bereits da am Ende der Tabelle in Bezug auf Zuschauerdurchschnitt?
      Und diese ewige Gejammer über man hat kein Geld und dass Junioren auflaufen … Wäre ja mal interessant über die gesamte Saison zu vergleichen wie es mit dem GC Budget und mit dem tatsächlichen Altersdurchschnittsteht im Vergleich zu den anderen ASL Vereinen aussieht … Fakten, nicht gefühlte Wahrnehmung!
      Was die Juniorenarbeit angeht wurde auch schon vieles gesagt. Aber basierend auf der U21 einen Vergleich mit dem FCB zu ziehen ist Augenwischerei. Denn die U21 ist Rangiermasse. Wie bereits erwähnt kann als Gradmesser für gute Juniorenarbeit nur die wirkliche Nachwuchsabteilung herangezogen werden.
      Zusammen mit all den anderen Fakten bestätigt doch nur eines: die Juniorenarbeit ist bachab, und das spärliche Budget (16Mio) wird schlecht genutzt. Andere Clubs wie Servette (10Mio), Thun, Lausanne (6Mio) stehn da beudeutend besser zu Buche. Wer’s nicht glaubt sollte mal einen Vergleich anstreben ohne Emotionen: http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/super-league-diese-clubs-sind-ihr-geld-nicht-wert
      Also, wird mal Zeit mit der Augenwischerei aufzuhören und darüber nachzudenken, ob bei GC nicht doch die falschen Leute am Ruder sind: angefangen beim Vorstand / Präsidenten, über Sportchefs und Trainer bis hin zu den meisten Spielern …

      • Nino sagt:

        @Pat Geering: Du bist eben kein Urhopper, darum kannst du das nicht nachvollziehen, GC hat Tradition und die ist mit dem Hardturm eng verbunden. Wie gesagt, der Verlust des Hardturm Stadions ist die Wurzel allen Übels. Im eigenen Stadion wird GC wieder eine Grösse in der Schweiz, dann kann wieder serös und professionell gearbeitet werden – ich bin mir da sicher!

        • Urfan sagt:

          Totschlagargument – du bist kein Urhopper. Das gleiche Bild auf der anderen Seite – kein richtiger FCZ-Fan…. und dann gibt es noch das allerbeste Argument: du verstehst nichts von Fussball … hahaha… Wenn das so ist, wie du sagst Nino, dann wäre es besser, GC zu beerdigen und das Geld in Besseres zu investieren, beispielsweise in Amicitia oder den GC-Ruderklub. Und du könntest dann immerhin sagen: ich habe die Urgeschichte in mir.
          (Saison 06/07: wo wurde der FCZ Meister?)

      • Marcel Meier sagt:

        pat geering
        besten dank für den beitrag. als ob ein neues stadion automatisch den erfolg bringen würde.
        an sforza fällt auf, dass er die erste saison (mindestens war das bei luzern so) die spieler offenbar erreicht, ab der zweiten aber alles auseinanderfällt. aber nicht wenige finden ja, er tue sich das an, eigentlich hätte er das ja nicht nötig, er könnte ja schon lange in der buli trainer sein etc. überrascht mich das nicht.

  21. Cris Chelios sagt:

    Das einzige was bei GC noch A-tauglich ist, sind die Fans. Traurig was aus diesem ehemaligen Bonzenclub geworden ist. Das sage ich als FCSG Fan.

    • Nino sagt:

      Bonzenclub? – das sagst du, wie meinst du das – übernimmst du einfach ein Cliché? GC war der erste professionell, vorbildlich geführte Fussballverein der Schweiz. Es waren da sehr einflussreiche Sponsoren dabei und Geld war genügend vorhanden. Die Junioren waren vom Besten der Schweiz (..und in Europa). Aufgenommen wurden alle talentierten jungen, unabhängig vom Vermögen der Eltern. Die erste Mannschaft spielte immer um die Meisterschaft und meistens international. So wie GC damals organisiert war sind heute alle erfolgreichen Clubs organisiert und heute wären viele froh wenn noch Sponsoren da wären, das hat doch nichts mit Bonzenclub zu tun – oder was plapperst du da in deinem Kommentar?

      • Stimmt nicht... sagt:

        … beispielsweise: Köbi Kuhn wollte zunächst zu GC, wurde aber aufgrund seiner Herkunft nicht aufgenommen…. Der Rest ist dann schöne FCZ-Gschichte.

        • Mämä Sykora sagt:

          Das ist zwar wirklich eine schöne Geschichte, so stimmt sie aber nicht ganz. Köbi Kuhn spielte immer für den FCZ. 1969 unterschrieb er aber bei GC und taucht auch auf dem Mannschaftsfoto auf (http://f.blick.ch/img/aktuell/crop639814/5722753052-chorizontal-w980/gc-team-1969-koebi-kuhn.jpg), der Transfer wurde aber in letzter Minute von FCZ-Boss Edi Naegeli verhindert, der auch gleiche eine 2-jährige Sperre für Kuhn forderte. Köbi wurde im Tessin versteckt gehalten und kroch dann reumütig zum FCZ zurück.

          • Nino sagt:

            @Mämä: …genau so war das mit Kuhn, danke, gut recherchiert! – Noch eins drauf – alle heutigen Top Clubs müssten nach Version von @Chris Chelios als Bonzenclubs benannt werden – in dieser Version wünschte ich mir GC wieder als ‘Bonzenclub’ mit vielen finanzkräftigen Sponsoren (natürlich auf für alle anderen Schweizer Vereine).

  22. Christian Vetsch sagt:

    Früher habe ich alles was GC verkörpert hat, gehasst. Jetzt ist es nur noch ein Kömödienstadl, der immer wieder für lustige Anekdoten sorgt. Hoffentlich kommt ein würdiger Nachfolger für den Pyro Roli. Der hat immer für die grössten Lacher gesorgt.

  23. Markus sagt:

    Wenn man Alain Sutter als Berater holt ist einem nicht mehr zu helfen. Ich bin ein GC Fan seit ich ein kleines Kind bin das Herz blutet. Es ist die Führung, die den einzigen der GC weiter brachte in den letzten 10 Jahren rausschmiss. Man kann über Erich Vogel sagen was man will, seit dem letzten Meistertitel im 2003, gab es noch genau eine gute Saison und zwar mit der Mannschaft die Erich Vogel über drei Jahre super aufgebaut hatte. Mit dieser Mannschaft wurde sogar Ciri Sforza dritter. Hätte man da einen vernünftigen Trainer gehabt, die Rechnung wäre aufgegangen. Leider interpretierte man dies fälschlicher Weise als Erfolg von Sforza. Vogel wurde ausgelacht als er sagte, mit dieser Mannschaft kann man Meister werden. Er hatte halt wieder einmal recht.

  24. Franz ( der kanns ) Göpfert sagt:

    man sollte die Entwicklung des Team mit der Qualitaet des jeweiligen Kaders / Saison mal anschauen. Da ist es doch schnell mal klar woran es hauptsächlich liegt. Hatte Sforza in der 1. Saison noch einigermassen Erfolg, so ist es heute im Vergleich eine Katastrophe. Es liegt nicht nur an Ciri. Das wäre zu einfach. für welche Transfers er mitverantwortlich ist ist nicht primär wichtig. Es ging Jahr für Jahr Substanz verloren und auf das wurde nicht reagiert. Es war echt eine Fehleinschätzung bzw ein Himmelfahrtskommando aus Spargründen. Die Jungen sind dem Druck nicht gewachsen und solange die Routine fehlt auf dem Platz wird es auch nicht besser werden. Diese Saison Vallori weg Emeghara weg. Cabanas verletzt( hört wohl auf ) Smiljanic verletzt ( und wird nicht jünger ) Kein Knipser geholt in der Winterpause. Die ganze Mittelachse muss ersetzt werden. IV, ZMF und MS müssen her. So gehen die Jungen kaputt. Genf zeigt was Solidaritaet heisst. Geld her muss. Sonst taucht GC wirklich nächste Saison. Wenn Ciri nicht klar signalisiert dass das sein MUSS, sollte er gehen. Mit diesem Kader schafft es kein Trainer Erfolg zu haben. Die Verunsicherung steigt mehr und mehr. Am ende wird der eine oder andere gehen und sich einen Verein suchen. Zuber Toko Abrashi sind eigentlich gut aber bei GC stagnieren sie. Die Jungen werden alleine gelassen, Und die Führungsetage schaut zu. Ueberforderung total. Kein Wunder will sich Hr Leutwyler zurückziehen.Also Ciri sprich Klartext und bringe Forderungen ein. Wenn kein Gehör da- bitte gehe und tue dir das nicht mehr an. Auch dein Nachfolger wird SO scheitern. Fragt sich nur: woher Geld -und: welcher Spieler hat Bock auf dieses GC ?

  25. Tüpfli Schisser sagt:

    Zum Inhalt gibt es nichts hinzuzufügen, jedoch wird beim Abschnitt über die Nachwuchsmannschaften doch sehr übertrieben! GC U21 hat gleich viele Punkte auf dem Konto wie Basel U21 und steht damit auf Rang 7! Ziemlich weit weg vom Tabellenkeller wenn Sie mich fragen.

  26. marcel sagt:

    Mache mir da keine grossen Sorgen, denn: Lausanne wird auch im nächsten Jahr noch in der ASL weilen, womit der letzte Rang schon vorzeitig vergeben sein wird. In der Barrage 2013 wird dann Vaduz oder so etwas in der Art auf GC warten, auch eine lösbare Aufgabe. GC passt ins Bild des Schweizer Clubfussballs: abgesehen von ein paar wenigen Ausnahmen ist das Niveau erbärmlich.

  27. Hans-H. Spillmann sagt:

    Auch mir blutet das GC-Herz. Was waren das doch noch für Zeiten, als bei GC Leute wie Claudio Sulser, Ponte, Egli, die Hermann-Brüder, Joko Pfister, Kurt Jara, Berbig etc. etc. spielten!
    Was in diesem einst so grossen Club aktuell abgeht ist einfach nur noch blamabel.
    Es ist nicht nur der Fehler des Trainers. Sforza hat in den ersten beiden Jahren teils sehr gute Arbeit geleistet. Aber die Abgänge, die er zu verkraften hatte, waren einfach zu viel. Und im Moment stimmt in dieser Mannschaft gar nichts mehr.
    @Markus: ja, es war Erich Vogel, der die Mannschaft zusammenstellte, mit der Sforza das Feld von hinten aufrollte und Dritter wurde. Es war zweifellos ein Fehler Vogel abzuservieren. Im Nachhinein muss aber trotzdem auch festhalten: vielleicht war es auch ein Fehler, Hanspeter Latour zu entlassen. Unter Latour spielte GC zwar ebenfalls alles andere als berauschend (und gewiss weniger spektakulär als unter Sforze in dessen ersten Saison), aber insgesamt war jene Mannschaft im Vergleich zur aktuellen Besetzung deutlich besser aufgestellt und organisiert, konnte sich problemlos im oberen Mittelfeld halten.

  28. Stephan sagt:

    GC ist ein langweiliger Club und hat eine langweilige Mannschaft. Wieso muss man immer wieder darüber berichten? Nur weil sie früher mal Erfolg hatten? Offenbar glauben auch ihre Gönner nicht mehr an die Mannschaft, darum sollten wir den sterbenden Patienten nicht länger gewaltsam am Leben erhalten. Immer und immer wieder über die schwierige Zeit, die finanziellen Probleme und die Aufbauarbeit mit den Jungen usw. zu berichten, ist deprimierend und nervt. Also lassen wir den Club (oder zumindest die Fussballsektion) sterben, Rest-in-Peace.

    So, fertig gejammert, es geht weiter. Was gibt es noch für interessante Geschichten?

  29. Adriano Granello sagt:

    Müsste man nicht eher die Frage stellen, ob es im wenig fussballbegeisterten Zürich (siehe u.a. Zuschauerzahlen FCZ) heute noch Platz hat für zwei Super League Mannschaften. Würde GC mt dem FC Aarau oder dem FC Winterthur fusionieren, könnte die GC-Fussball-Welt wesentlich attraktiver werden – ausser dass man dann halt in der “Provinz” spielen müsste (was immer noch besser wäre, als das Leichtathletikstadion mit dem Stadtrivalen teilen zu müssen).

    • Stadionfrage... sagt:

      … liegt es wirklich nur am Stadion? Bei beiden Klubs wird dies immer und immer angführt, bin mir aber nicht sicher, ob es darum stimmt. Der FCZ wurde in beiden Stadien Meister (06/07 spielte er umbaubedingt im Hardturm). Sicher wäre eine kleine Arena im Stiel des neuen Joggeli oder einer Amsterdam-Arena toll. Als Fan gehe ich jedenfalls in den Letzigrund, ob dieses nun ideal ist oder nicht. Ich will ja in erster Linie meine Mannschaft spielen sehen (ja und Bier und Wurst…). Ob eine gute Stimmung an der Qualität des Stadions festgemacht werden kann, bezweifle ich. Wichtig ist, dass der Klub einen guten, attraktiven Fussball spielt. Damit dies passiert, muss mehr als die zu erwartende Motivation von Spielern und Staff erbracht werden; und dann braucht es noch genügend Geld. Dies ist aus meiner Sicht die Hauptaufgabe eines Klubs – Sponsoren und Spieler zu finden und den Klub als Kult in einer Stadt zu etablieren. In Zürich und Umgebung hätte es genügend Leute, die sogar wöchentlich entweder das GC- oder das FCZ-Spiel unterstützen könnten. Schaut bei YB. Das Stadion ist auch nicht der Hammer, wenn auch neu. Doch aus dem ganzen Kanton wandern die Leute an die Spiele. Bei Basel hat es nicht nur die “Jungen” aus der Muttenzerkurve, sondern da sind auch häufig ältere DAMEN! die alleine einen Match besuchen. Die Stadtzürcher Klubs machen da was falsch.
      Mir gefällt der Letzigrund – wahrscheinlich aus einer Nostalgie heraus, werde aber auch im neuen Stadion sein – wenn es denn kommt. Und ich werde auch dort sein, wenn es nur noch 500 Fans gibt.
      Für GC wäre es am heilsamsten, sie würden mal 2, 3 Jahre CL spielen. Und aus dieser Warte gesehen, hätten sie sogar ein supertolles Stadion!

      • Auguste sagt:

        hmm…, in der “eco-sendung” war dieser tage zu sehen, dass die zuschauereinnahmen des fcb bei 26.0 mio franken liegen. salopp gesagt, ist das die halbe miete. und das ist nur der kommerzielle aspekt. als heimstatt der emotionen ist der st. jakobspark bislang der ort schlechthin im schweizer fussball.

        der letzigrund ist für den fcz ein halbwegs taugliches stadion, aber mehr nicht. für gc ist er allerdings, was ägypten zu biblischen zeiten für die juden war.

  30. Auguste sagt:

    hmm…, gc ist eine faszinierende geschichte des niedergangs. sogar der trikot-sponsor passt – auch jener branche bricht im moment der boden unter den füssen weg. von der partei vieler gc-gönner gar nicht zu reden. woran es liegt? keine frage, das ende des hardturms war der anfang vom ende vom gc. aus dem eigenen haus in die “notschlafstelle” am letzigraben gehen zu müssen, war die zäsur, von der sich der club nicht mehr erholen wird. für gc kommt das neue stadion zu spät. die prognose ist wirklich schlecht: gc liegt im sterben und die konkurrenz hat heute sogar in münchen aussenseiter-chancen, wenn auch nur ganz minime.

  31. DAM sagt:

    Holt euch einen fähigen Trainer und es wird wieder aufwärts gehen mit den Grasshoppers. Unter Sforza hat GC über die (fast) drei Jahre hinweg keine sichtbaren Fortschritte gemacht. Und nach jedem Grottenkick wird die Leistung`(?) dann auch noch schöngeredet.
    Davor genau das gleiche Theater beim FC Luzern. Ein unattraktives Rumgegurke im Niemandsland der Tabelle. Dann kam Fringer und spielte mit der nahezu gleichen Mannschaft einen attraktiven und (leider nur kurzfristig) erfolgreichen Fussball.

  32. Ueli sagt:

    Im Gegensatz zu den meisten Schreiberlingen der Presse und den Bloggern besuche ich von Zeit zu Zeit das Training der
    Grasshopper. Da wird hart gearbeitet. Ich bin fest überzeugt, dass Sforza einen guten Job macht. Natürlich kann überall
    noch eine Steigerung möglich sein. Aber das zur Verfügung stehende Personal an Spielern reicht für die oberste Liga kaum.
    In jeder Linie noch ein guter Spieler.. und dann werden wir an GC wieder unsere helle Freude haben.
    Die jetzt zur Verfügung stehenden Spieler brauchen Routiniers an ihrer Seite, keine Veteranen.

  33. Hugo Sanchez aka Ricci Cabanas sagt:

    Euch ist gar nicht bewusst, worum es hier geht!
    Das ist Super League mit dem Rekordmeister, einer Institution. Ein bisschen Konzentration würde Euch gut tun.
    Hey, Rekordmeister… RE-KORD-MEI-STER…

    Tja, was sagt uns die gute alte Volksweisheit? : Alles hat ein Ende …

  34. Nino sagt:

    Der Fussball in Zürich ist im Winterschlaf. Sobald Zürich ein richtiges Fussballstadion erhält, wird der FCZ und GC aus dem Winterschlaf erwachen und zuschauermässig sowie sportlich zu YB und Basel aufschliessen. Stimmung, Spektakel, Entertainment gehören zu einem Fussballspiel, der Zuschauer will sich unterhalten, das ist doch im Friedhof Letzigrund nicht möglich!

  35. josé bütler sagt:

    da steht der fc basel vor einer sensation, die ganze fussball-schweiz ist elektrisiert vor der partie fc bayern münchen:fc basel und ihr bloggt hier über das unsägliche gc, irgendwelchen jägern aus dresden und über die russischen oligarchen-trupps … ich verstehs nicht …

    • Mämä Sykora sagt:

      Schau mal, José: Von den aktuellen Artikeln auf Tagi-Online handeln 8 vom FCB-FCB-Spiel. Dann braucht es meiner Ansicht nicht noch zusätzlich einen Blog am Sonntag-Abend, der ebenfalls davon handelt. Oder doch?

  36. Mäsi sagt:

    Danke, dass ihr es unterlassen habt.

    Einziges Argument waere halt die Diskussionsplattform. In den Kommentaren zu den Artikeln laesst sich nicht wirklich ‘diskutieren’ und hier hat sich mittlerweile auch schon ein gewisser Stamm gebildet.
    Koennt ja in Zukunft einen ‘leeren Blog’ machen, der bloss auf die Artikel verweist und als Diskussionsplattform dient.

  37. René sagt:

    Der Blog ist am Einschlafen. Darum komme ich zum Schlusswort. Den Coiffeur Sutter in die Wüste schicken; er hat Erfahrung darin und es sollte ihn nicht umbringen. Den Frührentner “GCZ-Geistli” Cabanas endlich zu entsorgen, da er nie mehr auf dem nötigen Niveau spielen wird.Die Abmachung mit dem “Lämpe”-Vogel ist unverzüglich aufzulösen und der Versuch gewagt werden, den “besseren Vogel” zurückzuholen, sich bei Gaydul höflichst zu entschuldigen und zu bitten, doch das Szepter zu übernehmen und alle “Plauderi” im Vorstand zu entlassen und nicht zu ersetzen, da effektiv nur heisse Luft gedroschen wurde in den letzten Jahren. Fussballkompetenz wäre beim “besseren” Vogel vorhanden und auch die Connections zu jungen, hoffnungsvollen und willigen Spielern, welche zum Wiederaufschwung bitter nötig sind.Amen!

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