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Die Wunde von Bern

Alexander Kühn am Mittwoch den 7. März 2012

Als Christian Gross im Sommer 2011 seinen Job bei den Young Boys antrat, waren die Ziele klar definiert: Die Berner sollten endlich wieder Titel gewinnen und dem FC Basel den Rang als Nummer 1 des Landes ablaufen. Nach dem tristen 0:0 in Lausanne, das die «Berner Zeitung» als «grausames Fehlpassfestival» bezeichnete, ist nun aber sogar die Rolle als Nummer 1 im eigenen Kanton gefährdet. Der FC Thun, dessen Budget sich zu jenem der Young Boys in etwa so verhält wie ein Primarlehrer-Gehalt zum Salär eines Investment-Bankers, liegt bei einem Spiel weniger nur noch einen Verlustpunkt zurück.

Sollten die Thuner zum Ende der Saison tatsächlich vor YB stehen, können die Spieler von Christian Gross im Sommer statt in der Aare im Spott aus dem Oberland baden. Den jüngsten 1:0-Erfolg über Servette verdankt der FC Thun übrigens Christian Schneuwly. Dieser ist eine Leihgabe der Young Boys und hat in der laufenden Saison in 19 Spielen schon fünf Tore erzielt und sieben Assists gegeben. Sein Bruder Marco wechselte ebenfalls von YB ins Oberland und traf bis zum Servette-Spiel in jeder seiner inzwischen vier Partien im FCT-Trikot.

Noch ist es zu früh, endgültig den Stab über Christian Gross zu brechen. Zu viel hat der Zürcher in seiner Karriere schon erreicht, zu wenig lange dauert seine Amtszeit in Bern. Man kann aber mit Fug und Recht festhalten, dass die Nullnummer in Lausanne nicht am schlechten Zustand des Rasens lag, wie YB-CEO Ilja Kaenzig suggerierte, sondern an der Zusammenstellung des Kaders. Der schwache Auftritt, «Folterfussball» in den Augen eines Fans im Stadion, war nicht der erste seiner Art. Das ideenlose YB ist weit eher die Regel als das leidenschaftliche, das beim 2:2 gegen den FCB am 16. Februar sogar den Sieg verdient gehabt hätte.

In der letzten Transferperiode haben die Young Boys mit der Verpflichtung des teuren Argentiniers Raul Bobadilla von Borussia Mönchengladbach zwar den grössten Paukenschlag gesetzt, weiter sind sie deswegen noch lange nicht. Statt einem Knipser hätten sie wohl besser einen Ideengeber eingekauft. An denen fehlt es in Bern. Doch Fantasie galt unter Christian Gross noch nie besonders viel. Mit Bobadilla gab es in den letzten beiden Spielen genau null Tore, die persönliche Quote des Argentiniers steht bei einem Treffer in 443 Spielminuten. Ob er zu Emmanuel Mayuka passt, muss sich erst noch weisen. In Lausanne tat er es jedenfalls nicht. Bei Mayuka ist die Euphorie des Afrika-Cup-Triumphes mit Sambia erst einmal verpufft. Vielleicht hätte YB ihn nach seiner Rückkehr besser gleich spielen statt feiern lassen.

Während ein Fan im YB-Forum zur Erörterung von Christian Gross' Zukunft ein sogenanntes Entlassungs-Toto eingerichtet hat, wünschen sich andere schon seinen Vorgänger Vladimir Petkovic zurück. Unter dem schweizerisch-kroatischen Doppelbürger gewannen die Young Boys zwar auch keine Titel, sie erwarben sich aber immerhin den Ruf, attraktiven Fussball zu spielen. Durchschnittlich 2,18 zu 1,38 Tore und 1,95 Punkte pro Spiel stehen aus dieser Epoche zu Buche. Das ist mehr als Gross von seinem Wirken im Stade de Suisse behaupten kann: Er steht bei 1,39 zu 0,96 Toren und 1,52 Zählern pro Match. Nach den Stationen Basel (1,99 Punkte/2,07:1,20 Tore zwischen 1999 und 2009) und Stuttgart (1,86 Punkte/1,94:1,36 Tore zwischen Dezember 2009 und Oktober 2010) manifestiert sich auch statistisch ein Abwärtstrend bei Gross. Gleiches gilt für YB: Wie der «Blick» unter dem Titel «Das mieseste YB seit 7 Jahren!» genüsslich aufführt, war selbst der ungeliebte Gernot Rohr in der Saison 2005/06 mit 1,70 Punkten im Schnitt besser.

Petkovic wäre nach seiner Freistellung beim türkischen Erstligisten Samsunspor Ende Januar für YB übrigens wieder verfügbar. Das im Entlassungs-Toto abgegebene Votum, Gross werde am 17. Oktober 2012 gefeuert, weil es an diesem Datum im Jahr 2005 auch schon Bidu Zaugg erwischte, dürfte sich trotzdem nicht erfüllen. Denn bei den Young Boys bilden der CEO und der Chefcoach eine Einheit. Ilja Kaenzig weiss genau, dass er sein eigenes Scheitern eingesteht, wenn er die Zusammenarbeit mit Gross beendet, schliesslich war er die treibende Kraft bei dessen Inthronisierung. Zudem würde die Entlassung des mit einem Vertrag bis Sommer 2014 ausgestatteten Fussball-Lehrers eine beträchtliche Stange Geld kosten.

Der einzige Berner Aufsteiger des Frühjahrs 2012 ist bezeichnenderweise ein Akteur, der bei Gross durchs Sieb gefallen ist: François Affolter. Der Verteidiger geniesst beim Bundesligisten Werder Bremen trotz noch schwankender Leistungen das Vertrauen von Trainer Thomas Schaaf. Wie der Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld, der Affolter nach dessen Patzern beim 1:3 gegen Argentinien in Schutz nahm und sogar noch lobte, glaubt Schaaf an das Potenzial und die Stärken des früheren YB-Juniors, der das Fussball-ABC einst beim FC Biel erlernte.


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67 Kommentare zu „Die Wunde von Bern“

  1. Yendis sagt:

    Wen überrascht das? Mit Christian Gross kauft sich ein Verein in erster Linie erfolgsorientierten Zweckfussball ein, welcher sich selten bis nie an den Bedürfnissen der Zuschauern orientiert. Übrigens hat es auch in Basel seine Zeit gedauert, bis sich die Mannschaft gefunden, bzw. er diese entsprechend seinen Bedürfnissen zusammen gestellt hat. Ob er allerdings diese Zeit erhält und vorallem, ob der das Geld für eine kreative Kraft erhält, die in der Lage ist, sein Kraftsystem mit etwas Phantasie würzt, ist zu bezweifeln. Einmal ganz abgesehen davon, dass diese in der Schweiz sehr dünn gesät sind und geeignete Ausländer kaum in die Schweiz kommen … (und schon gar nicht zu Christian Gross)

    Bei dieser Gelegenheit wäre es vielleicht wieder einmal Zeit, eine Träne beim Gedanken zu vergiessen, was Hakan Yakin aus seinem Talent gemacht hat.

  2. danny B sagt:

    Chr. Gross liess bereits in Basel unansehlicher, altmodischer Fussball spielen und hatte “nur” Erfolg, wenn er das mit grossem Abstand beste Team zur Verfügung hatte. Klar ist das auch eine Leistung, aber in der Tat hatte Chr. Gross auch bei Basel die Meisterschaften nicht gewonnen, wenn es hart auf hart ging…gegen gc und FCZ

    • ball sagt:

      sie sind am ball; kurz kompakter sachverstand.

      ich meine, wenn der warenkorb durch gross’s vorlieben gefüllt werden kann wird sich die nächste saison als diejenige erweisen, die “man” sich vorstellt.
      auf jeden fall sollte, wie richtigerweise von a.kühn erwähnt, auch auf die zentralen positionen geachtet werden…
      denn wen der farnerud nicht spielt ist gelich nur halb so viel dampf drin.

    • Eric Cerf sagt:

      Ch. Gross wirkt irgendwie müde und ausgebrannt, dieser Übungsleiter kann YB kaum mehr weiterbringen. Dazu bräuchte er eine wirkliche Startruppe, nicht aussortierte Spieler vom Ausland, oder Einheimische die nur noch die Rente abholen wollen. Der Chrigel bringts nicht mehr, seine Entlassung zeichent sich ab.Der CH-Fussball ist eh durch die beiden Pleiten von Xamax und Servette bis ins Mark verfault, steht am Abgrund. Nur gerade der FCB sammelt Meriten, weil sie eben tollen Fussball spielen können. Längerfristig sehe ich unlösbare Probleme für unsere Gurkenliga, weil überall die lieben Kohlen fehlen und gespart werden muss. Am falschen Ort, ausserdem fehlen Zuschauer, es ist zum Tränen furzen! Echt.

  3. Steffu sagt:

    CG betont nach jedem Spiel, dass sehr viel harte Arbeit nötig sei. Hart arbeiten ist ja grundsätzlich schon in Ordnung, aber heisst das Ding nicht “FussballSPIEL”?? Insofern ist es nicht verwunderlich, dass jegliche Kreativität und Spielwitz verloren gegangen ist. Und die von CG portierten Neuzugänge sind ja bis anhin auch nicht wirklich stark in Erscheinung getreten. Mein Szenario: Nach 3 Spielen in der neuen Saison folgt der nächste Kahlschnitt. Phase 4 wird gezündet :-)

  4. Daniel Nipkow sagt:

    Mangels fussballerischen Talents ist Alexander Kühn dieser Einwurf sogar vom Schreibtisch aus total missglückt. Schade.

    • Nino sagt:

      @Daniel Nipkow: Finde ich auch, er ist ein gefährlicher Schreibtischtäter! Dem Alexander Kühn aberkenne ich jeglichen fussballerischen Fachverstand. Seine Analysen sind auf tiefstem ‘Tip Kick’ Spielniveau. Ich möchte wissen wievel er dem Tages-Anzeiger bezahlt, dass er hier seinen Mist schreiben darf!

      • Auguste sagt:

        hmm…, freunde, alexander kühn ist ganz gut, auch wenn er das freischalten nicht erfunden hat, glaubt es mir einfach – ich kenn mich da aus.

      • Tom Koller sagt:

        Bin ebenfalls dieser Meinung. Heutzutage wundert man sich schon, was alles in der Zeitung abgedruckt wird… Da mutieren Leute zu “Experten” die noch halb in den Kinderschuhen stecken und selber wohl kaum je Sport auf höherem Niveau getrieben haben, das merkt man einfach an den “Argumenten”. Viele erfolgreiche Trainer lassen einen Fussball spielen, der nicht rein am Spektakel orientiert ist (Beispiel Hitzfeld u.v.a.). Das wird dann von unqualifizierter Seite gerne als altmodisch bezeichnet. Nur haben solche Trainer einen Leistungsausweis der für sich spricht, ganz im Gegensatz zu den Schreiberlingen dieser Art, die selber gar nichts vorzuweisen haben. Etwas erstaunlich ist, dass gewisse Fans im YB-Umfeld offenbar wenig Geduld haben mit Gross. YB hatte schon lange keine Titel mehr, also ob es jetzt noch 2 Jahre länger dauert, spielt auch nicht so eine grosse Rolle. Bei einem Club wo die Mentalität des Mittelmasses so lange herrschte, braucht es wohl ein wenig länger bis man eine gewisse Winner-Mentalität hinkriegt. Basel abzulösen, wird sehr schwierig, egal mit welchem Trainer, aber für Platz 2 ist Gross-YB sicher Kandidat Nr. 1. Und wenn es 2 Champions-Leage-Plätze für die Schweiz gibt, sieht die Sache nicht mal schlecht aus. Cup-Sieg ist auch ein Thema für die nächsten Jahre. Bobadilla muss man auch ein wenig Zeit geben, er ist ein spezieller Spieler. Das Problem bei Bobadilla ist seine ausgeprägte Eigensinnigkeit bzw. Egoismus, er spielt kaum je den Ball an einen Sturmkollegen ab. Bei GC war es jedenfalls so, Zarate ist dann nach seinem Abgang sofort aufgeblüht und schoss einige Tore. Zusammengefasst kann man sich schon wundern wer heutzutage alles an ausgewiesenen Trainern wie Hitzfeld, Gross & Co. herummäkelt. Petkovic war ebenfalls ein guter Trainer in der Schweiz, man wollte bei YB einfach einen Schnitt machen. Das Problem bei YB ist nicht der Trainer, es ist die Mentalität des Mittelmasses, man war immer rasch zufrieden und wollte nicht mit allen Mitteln den Erfolg. Das ist aber nötig. Man kann gespannt sein, wieviel Känzig und Gross erreichen. Für ein Fazit ist es noch viel zu früh.

      • Heinz Messmer sagt:

        Gab sicher schon bessere Artikel hier. Auch von Herr Kühn. Nur gab es selten schlechtere Kommentare. Wäre ich Simpson-Nelson würde ich mit dem Finger auf euch zeigen, “haa haa” schreien und mich somit auf euer Argmentationsniveau herunterlassen!

        Ihr schreibt mit keinem Wort, was euch nicht passt. Ihr berichtigt nicht eine Falschaussage. Ihr bringt nichts spannenderes, besseres oder informativeres. Ihr seid leerer als Strunz je unterstellt wurde!

      • Marcel Meier sagt:

        Daniel und Nino

        Was ist denn genau so falsch daran? Antwortet ihm doch mit Argumenten und lasst Euere Klasse aufblitzen statt die beleidigten Leberwürste zu spielen.

      • Wishaw Thomas sagt:

        @Nino + Nipkow: Anstatt nur immer sagen wie schlecht ihr den guten Herr Kühn findet, wäre es angebracht uns zu erklären, was genau alles an seinem Blog falsch ist. Was bitte ist so schlecht? Ich hätte gerne einen “fundierten” (= gut begründet) Beitrag!
        Danke und Gruss

      • Sämi sagt:

        Ich bin seit Jahren ein grosser CG Fan. Aber leider ist an diesem Blog mehr als nur ein Fünkchen Wahres dran. Das aktuelle YB erinnert fatal an die letzten Jahre des FCB. Der grosse Motivationskünstler CG muss seine Verbissenheit ablegen und wieder mit Feu Sacré zur Sache gehen. Mit diesem Zweckfussball vergrault er Fans und Spieler. Deshalb spielen auch alle unter ihrem Niveau. Lieber CG: Schau dir doch das Spiel des FCB gegen Liverpool nochmals an. Das ist bis heute unerreicht. Deine Spieler können das. Und du kannst es auch. Hopp YB. Hopp CG!

        • Tom Koller sagt:

          Der Leistungsausweis von Gross sagt alles. Man könnte dem die sportlichen Leistungen (als Sportler und allenfalls Trainer) bzw. Erfahrungen der Blog-Autoren gegenüberstellen, die mit Sicherheit nicht auch nur annähernd in den Bereich von Gross kommen. Die Diskussion ist geradezu absurd, Laien (u. reine Beobachter, allenfalls noch mit Grümpi- bzw. Amateur-Sport-Erfahrung) wollen einen langjährigen Praxis-Profi beurteilen können. Wenn schon wäre eine Diskussion unter erfahrenen Profi-Trainern interessant, aber sowas wird nicht in der Öffentlichkeit real geführt (man äussert sich normalerweise diplomatisch). Blogs u. Zeitungs-Artikel sind schon ok (schliesslich muss ja was geschrieben werden…), aber meist eigentlich vernachlässigbar, man verpasst nicht viel wenn man sie nicht liest.

      • Heinz Messmer sagt:

        ebenfalls sorry an nino. deine argumente findet man weiter unten. vielleicht das nächste mal drauf hinweisen, dann wird dein “substanzloser” beitrag gleich ein wenig andes gelesen ;-)

  5. rudi buchmann sagt:

    Als Gross nach Basel kam, war er die erste Zeit auch sehr umstritten. Sogar der damalige UBS-Chef Ospel opponierte bei Präsident Jäggi. Höhepunkt der Krise war ein 8 : 1 in Sion. Doch die 10 Jahre unter Gross haben sich auf jeden Fall gelohnt. Aber Gross zurück haben in Basel, das möchte nun keiner mehr. Trainer Vogels Fussballphilosophie ist weit attraktiver und sicher auch demokratischer. Vogel ist ein Jahr älter als Huggel. Das sind alles Kumpel, wo sich einer für den andern einsetzt. Aber eine solche Lösung kann nur beschränkt eingekauft werden, die muss wachsen.Vielleicht wäre das mit einem Team-Manager gar nicht möglich. Da wäre einer zuviel, der seinen Stempel aufsetzen möchte.

  6. Markus Hofer sagt:

    Oh mann, gäääähn! Xamax ist bereits Konkurs, Servette auch schon fast. In Sion ist es für einmal ruhig, über Basel wurde schon alles geschrieben. Natürlich drängt sich da ein langweiliger Online-Artikel darüber auf, dass YB in Lausanne nur 0:0 gespielt hat. Gleichzeitig wird mit ein paar statistischen Angaben jongliert. Wow!

  7. josé bütler sagt:

    grundsätzlich ist mir c. gross sehr symapthisch, er ist ein fairer sportsmann und chrampfer und er ist der erfolgreichste schweizer trainer ever, falls ich mich von meinem gefühl nicht täuschen lasse. andererseits kann man sagen, dass es seinerzeit mit gc und in jüngerer vergangenheit mit dem fcb, wenn man die finanziellen verhältnisse und die kaderbestückung betrachtet, auch anderen trainern gelungen wäre, diese erfolge zu erzielen. was negativ zu buche steht, sind seine entlassungen bei den beiden auslandabenteuern in tottenham und stuttgart. bei den young boys wird der gleiche erfolg wie in basel erwartet, lieber heute als morgen, soll die dritte stufe der rakete gezündet werden, ungeduld macht sich breit. die situation ist nicht einfach. in bern wird erfolg und schöner fussball erwartet, mit möglichst vielen eigenen spielern auf dem platz. und wenn dann millionen schwere transfers wie bobadilla nicht einschlagen, dann wirds ungemühtlich. ich denke, yb wird auf absehbare zeit nicht an basel vorbeikommen, was dies für gross bedeutet ist schwer zu sagen, aber ich denke nicht, dass man in der hauptstadt die nr. 2 sein möchte, wobei aktuell ja nur die nr. 3, da mein fc luzern noch wacker den zweiten platz verteidigt ;o) selbst wenn in basel mit shaqiri, xhaka und evtl. abraham einige spieler den verein verlassen, ist noch genügend substanz da, um die young boys auf distanz zu halten. young boys, quo vadis?

    • John sagt:

      Ihr redet alle davon das yb basel überhollen bwz.als numer 1. ablösen soll….zu erst müsste ja yb konstant ende saison auf dem 2.platz sein bevor die berner den fcz überholen oder ablösen könnte frechheit von yb das zu vergessen und sich gleich mit basel zu messen und auch gegen über den ander Z.b der fcl etc…………..was ich mein die berner müssten sich schon kleinere ziele setzen als gleich basel nach einer saison mit gross als nr.1 im CH Fussball ablösen zu wollen.

  8. micha sagt:

    Das Wirken der Herren Kaenzig und Gross kommt bis jetzt einer einzigen Enttäuschung gleich, es ist aber vor allem ungeduldigen und offenbar auch unrealistischen Investoren zu verdanken. Zur Erinnerung: YB spielte in den vergangenen 5 Jahren unter den Trainern Andermatt und Petkovic jeweils um die Meisterschaft mit und erreichte dreimal gute zweite Plätze, war bis am Schluss dem Titel nahe und stand zweimal im Cupfinal. Auch international hatte YB gute Auftritte. Der Fussball war attraktiv, und lokale Spieler sowie solche aus der Eflenbeinküste, wo YB ein Joint Venture hatte, wurden eingesetzt. Was angeblich fehlte und den Investoren vorschwebte, der absolute Killerinstinkt, sich im entscheidenden Moment durchzusetzen, und vor allem die regelmässige Quali für die CL.
    Was ist bis jetzt herausgekommen? In der Meisterschaft ist YB nicht besser, sondern eher schlechter als in der Vergangenheit. Dies trotz schwacher Konkurrenz, mit einem FC Sion, dem 36 Punkte abgezogen wurden, und einem FcZ ohne Feuer, und mit völig umgekrempeltem Kader in der Winterpause. Neben der Punktzahl ist vor allem die Spielweise enttäuschend. Ein Fussball ohne Konzept, planloser, unmotivierter Kick, teilweise eine Zumutung zum Zuschauen. Im Cup sang- und klanglos gegen den Challenge-League Riesen Fc Winterthur ausgeschieden. Eine völlige Umkrempelung des gesamten Management-Teams, wie auch des Kaders der ersten Mannschaft. Die Spieler aus der Region aussortiert und verkauft oder abgeschoben, jüngere Talente ohne erkennbare Fortschritte. Finanziell ohne Zweifel eine sehr teure Angelegenheit, zudem das Risiko einer Entfremdung von der lokalen Zuschauerbasis und Sponsoren in sich bergend. Wenige Spiele vor Schluss der Meisterschaft keine Notwendigkeit, das Führungsgespann zu entlassen, auf nächste Saison hin stellt sich aber die Frage deutlich. Wäre Christian Gross nicht prominent, mit einer Erfolgsgeschichte bei GC und Basel und teuer, würde man ihn auf die nächste Saison hin auswechseln. In der jüngeren YB-Geschichte wurden Trainer mit sehr viel besserem Leistungsausweis bei YB fortgeschickt. Meines Erachtens sollte die Quali für den Europa-Cup die Messlatte sein. Wird sie nicht erreicht, gehört Herr Gross aussortiert. Die Notbremse muss spätestens im Winter 2012/13 gezogen werden, wenn sich in der ersten Saisonhälfte 2012 / 13 nicht eine nachhaltige Besserung einstellt. Dann sollte aber auch gleich Herr Kaenzig geschickt werden. Wer derart alles umkrempelt, meines Erachtens ohne Not, und dann nur solchen Bockmist produziert, verdient keine längere Chance.

  9. Pete Murray sagt:

    Mich amüsiert YB, vor allem die Geschichte mit den Schneuwly-Brothers, welche den Ansprüchen YBs nicht genügen aber in Thun gross aufspielen! Viel Geld, aber trotzdem kein Erfolg beschreibt die Situation in Bern ziemlich gut. Ohne langfristiges Konzept wird das auch so bleiben. Das ist halt auch das schöne am Fussball, Geld schiesst bekanntlich keine Tore…

  10. André Aenishänslin sagt:

    Herr Kühn, die Wunde- sprich Problem ist Ilja Kaenzig.

    Wenn man sieht wie dieser Mann seit einiger Zeit ohne irgend ein Konzept bzw. Erfolg bei YB tätig ist und Niemand schreitet ein, wundert mich nichts mehr!

    Man muss nur mal eine Nachbetrachtung der vergangenen Arbeitsplätze von IK machen und man sieht seine sogenannten Referenzen!!

    Bei GC Zürich waren es Lernjahre. Später Chef der Nachwuchsabteilung(!!!) bei Bayer 04 Leverkusen, stieg dann als Schützling von Reiner Calmund zum “Koordinator Gesamtfussball” auf . Als Calmund aufhörte wurde er zum Manager befördert was aber Bayer Leverkusen bald bedauerte! Am 1. Juli 2004 wurde offiziell Manager des Hannover 96, was aber auch nicht lange dauerte, denn der Vertrag wurde vorzeitig gekündigt! Warum wohl?? Ein Kurzaufenthalt als sogenannter Sportchef bei Blick (pro Woche eine Glosse).

    Das alles reicht um bei YB als CEO angestellt zu werden!!

    Lieber Herr Kühn, diese riesen- Wunde von YB bleibt eine offene Wunde, solange dieser Herr am Ruder ist!

    • josé bütler sagt:

      ich bin auch kein freund von känzig, aber als ceo ist er nicht für die kader zusammenstellung verantwortlich. wenn gross einen spieler will oder einen abschieben will, kommt känzig ins spiel. für das luxuskader ist allein gross verantwortlich, ebenso für die spielweise, sprich system und taktik! wenn ich mir die offensivspieler so anschaue, die da heissen: bobadilla, mayuka, ben khalifa, martinez, degen, costanzo, farner-rüedu, vitkieviez, nuzzolo, raimondi, doubai, simpson … dann müsste es doch möglich sein, so richtig guten fussball zu zeigen und auch dem fcb mal ein bein zu stellen, nicht???

    • gelbschwarzes Harakiri sagt:

      Herr Aenishänslin, ich stimme Ihnen nur bedingt zu. Es stimmt zwar, dass I. Känzig bisher nicht allzu viel Positivies vorzuweisen hat. Wenn auch Känzig die, wie Sie sagen, “offene Wunde” von YB sein sollte, so muss der YB-Verwaltungsrat wohl notgedrungen als “Tatwaffe” für dieses “Delikt” bezeichnet werden. Was YB nämlich seit seiner Wiederauferstehung (Neuaufbau nach Konkurs) fehlt, ist ein echter Fussballexperte im Verwaltungsrat, der nicht nur fussballerischen Sachverstand, sondern auch die Fähigkeit hat, die anderen VR-Mitglieder von seinen Visionen zu überzeugen.

      Was YB wirklich braucht, ist ein Fachmann à la B. Häusler, der mit der nötigen Macht und Weitsicht ausgestattet ist, um YB mit durchdachtem Konzept und konsequenter Umsetzung von ebd. zu mittel- und langfristigem Erfolg zu verhelfen. Geldgeber wie Oertig und die Ryhs-Brüder sind wegen ihrer finanziellen Unterstützung wichtig für YB. Sie sollten zum Wohle des Vereins jedoch einen überdurchschnittlich kompetenten Fussball- resp. Klubexperten langfristig in ihren Machtzirkel aufnehmen und mit ALLEN nötigen Vollmachten ausrüsten, damit der Verein mittel- und langfristig sportlich UND finanziell erfolgreich wachsen kann. Denn hier liegt der Hund begraben: Mit übereiligen Entscheidungen hat der VR den BSC YB in den letzten Jahren mehrmals sportliche Rückschritte erwirkt.

      Statt kurzfristigem Erfolg in Cup und Meisterschaft braucht YB vielmehr eine Vereinsleitung, die bereit ist, zeitlich und finanziell aufwendige Konzepte (v.a. Nachwuchsförderung und klar erkennbare Klub- resp. Spielphilosophie) auszuarbeiten und an deren Umsetzung konsequent festzuhalten, auch wenn dies zu kurzfristigen Rückschritten im Spielbetrieb führen kann. Nur mit der richtigen Grundhaltung im YB-VR kann der Verein lanfgristig sportlichen Erfolg erreichen. Der Umbruch muss in den Köpfen der Geldgeber seinen Anfang nehmen…

  11. Hans Meyer sagt:

    Es liegt nicht am Trainer, dass YB nicht vorwärts kommt. Es ist eindeutig YB-CEO Ilja Kaenzig, welcher seiner Aufgabe nicht gewachsen ist.

  12. Ben sagt:

    Na ja, für den Erfolg in der Art und Weise wie er von Christian Gross angestrebt wird, fehlt schlicht und einfach noch Zeit. Eine Erfolgsgarantie gibts weder im Fussball noch in irgend einer anderen Sportart. Ein Thema, das mir als YBler am Herzen liegt, wurde jedoch nicht angesprochen. Ich habe je länger wie mehr Mühe mich mit dieser Mannschaft zu identifizieren. Das ganze ist immer weniger die Herzensangelegenheit die es früher war. Manchmal muss ich mich fast aufraffen um ein Heimspiel zu besuchen, das gab es früher nicht annähernd. Schuld daran ist nicht nur die Spielweise und Christian Gross, schuld daran ist vor allem der Punkt, dass mir die Identifikationsfiguren fehlen. Spieler die sich auf Teufel komm raus mit dem Verein identifizieren, Spieler aus dem eigenen Nachwuchs (‘waschechte Berner’), Spieler die geniales auf dem Rasen zu leisten im Stande sind. Und das ist aus meiner Sicht das Hauptproblem!

  13. Nino sagt:

    @Alexander Kühn: Es ist berechtigt den Trainer von YB in Frage zu stellen. Aber ihre absurden Statistiken und Vergleiche zeigen mir, dass Sie ihren Mangel an fussballerischem Talent auch in diesem Blog beweisen und sie sich als Theoretiker, Schreibtischtäter ohne fussballerisches Feingefühl selber dringenst überlegen sollten ihre Blogs bei einem Bienenzüchterverein abzuliefern. Statistiken alleine sind untauglich und ich vermisse Kritik am Umfeld und Fragen in die Vergangenheit sowie Erkenntnisse zu allfälligen Zukunftsperspektiven. Ein Bobadilla hat sich noch nirgends bewiesen, Affolter (noch Jung) macht zuviele Fehler und die Schneuwly’s sind gegen YB doch besonders motiviert und, und….! Ich bin überzeugt, Christian Gross ist der richtige Trainer, gebt ihm genügend Zeit, lasst ihn eine Mannschaft aufbauen, investiert noch gezielt in gute Spieler, das wird sich auszahlen. Zum Erfolg fehlt wenig und bei YB lässt sich dann die gleiche Euphorie wir in Basel entfachen!

    • Pete Murray sagt:

      Schneuwlys sind vielleicht gegen YB besonders motiviert, aber das ist ja genau das Problem bei YB: denn die YB Spieler sind eben nie besonders motiviert, halt einfach ein haufen Einzelkönner die keine Einheit bilden und am Ende des Monats ihr Gehalt so oder so überwiesen bekommen, und das ist das Problem! Dann habe ich lieber einen technisch limitierten Marco Schneuwly, der wenigstens alles gibt, als diese Diven à la David Degen! Ihr Gejammer gleicht ausserdem dem momentanen Gejammer der Bayern München Fans, die sich auch immer beschweren, dass “die Gegner gegen Bayern immer besonders motiviert sind”. Also nein, die bösen ;-)
      Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf an zu stinken, da muss man jetzt auch mal die Führungsetage in die Verantwortung nehmen. Zudem: was bei YB in Sachen Jugendförderung läuft, ist unter jeder Sau!

      • Nino sagt:

        …es betrifft nicht speziell Schneuwly, ein adrenalinschub gegen Ex Clubs ist allgemein zu beobachgten….! In Bezug auf motiviert, es gibt wohl keinen Spieler der nicht will, sondern wenn es nicht geht, dann hat dies andere, tiefere Gründe (Verletzung, psychisch..). Man kann noch so viel trainieren, wenn es im Kopf nicht stimmt, dann kommt’s nicht gut, dies ist auch im Berufsleben so…!

    • Auguste sagt:

      hmm…, bei gc war bobdilla sackstark. affolter wird sich hüten zurück zu kommen, wenn er nicht muss und was die schneuwlys angeht: wer trifft hat immer recht im fussball.

  14. Thomas Bieri sagt:

    Dummes Geschwätz über die Tore von Marco Schneuwly. Mit ein bisschen Fussballverstand wird es auch klarer. YB hat das Spiel zu machen während Thun auf Konter lauert. Marco Schneuwly besitzt eher die Fähigkeiten eines Konterstürmers als das eines Strafraumwühlers. Dadurch kommt er bei Thun auch viel besser zur Entfaltung.

    Was mir mehr Sorgen macht sind die finanziellen Kraftakte in Bern. Ein Bobadilla gekauft, welcher wohl nicht billig im Unterhalt ist, dazu noch einige (ehemalige) Stammspieler auf der Tribüne, die auch kaum für ein Butterbrot auflaufen. Und ein Trainer mit Staff, welche insgesamt wohl zu teuer sind um sie einfach zu feuern…

    …und wenn die Rhys Brüder genug von ihrem Spielzeug haben und sich wieder vermehrt ihrem Radsport (natürlich dopingfrei…) zuwenden.. was dann? Ich möchte nicht, dass dann YB den Weg von Xamax und Servette gehen muss…..

  15. Rolf sagt:

    Kommt Zeit, kommt Rat. YB hat eine wunderbare Arena und ein sehr treues, begeisterungsfähiges Publikum. Das Potential für einen grossen (nicht Grossverein) besteht durchaus. Man sollte nicht auf ausgebrannte Namen setzen, sondern Jungtrainern eine Chance geben. Die Schweiz bietet sich als Vorbereitungsliga auf die vier grossen Ligen (England-Spanien-Deutschland-Italien) an. Wenn man den einen oder anderen Crack vor der Auswanderung bewahren kann reicht das. Die CH-Liga muss vor allem die Liga der Jungtalente sein.

    • Auguste sagt:

      hmm…, nach der einwanderung jetzt auch die auswanderung verhindern? wieso erstaunen mich solche tendenzen noch, wenn hierzulande ein grümpelturnier über die schweizer fussballmeisterschaft entscheidet.

  16. P. Meier sagt:

    Und wieder schreibendie Medien einen Menschen kaputt. Es geht offenbar einfach nicht mehr mit Anstand.

    • Auguste sagt:

      hmm…, anständig verlieren…anständig untergehen…anständig versagen…anständiges remis – ich glaub, sie haben recht, p. meier, mit anstand kommen die da in bern offenbar wirklich nicht weiter.

  17. Kurt Kassel sagt:

    Mir tut das Herz weh. Seit meiner Kindheit mein Lieblingsclub, wird YB heute von unfähigen Führungskräften kaputt gemacht. Die Leute die Känzig und Gross eingestell haben müssten Stadionverbot erhalten. Der Fussball der von YB gespielt wird lässt jeden Anschein von Kreativität vermissen.
    Aber das ist das Resultat der momentanen Konstallation in Bern. Das Geld fliesst von privaten Investoren die notabene vom Fussball keine grosse Ahnung haben, vom Zürichsee in die Bundesstadt. Die Geldgeber haben ihre Geschäfte und sind oft auf Auslandreisen. Und in Bern wird mit ihrem Geld gewurstelt. Früher war YB der Stolz der Stadt und die Leute standen hinter dem Club. Heute gehört der Club den Investoren am Zürichsee und die Berner haben sich das Geknorze auf dem Spielfeld anzusehen. Wie lange noch? Herr Kühn hat absolut recht: Nicht mehr lange!

    • Gorgon Zola sagt:

      Sicher gibt es Grund zm Tadel, aber warum brauchen Investoren eine Ahnung vom Fussball und warum glauben Sie, dass diese das nicht haben? Seid doch froh, habt ihr Investoren, die Geld zur Verfügung stellen. Für das Kader sind die Geldgeber nicht verantwortlich, sondern der Trainer. Und das ist gut so. Wärs besser wenn die Investoren auch noch dreinreden?

  18. DAM sagt:

    …und jetzt haben sie in Bern auch noch ihre stärkste Waffe, den unsäglichen Kunstrasen, ausgewechselt…

  19. Bidu sagt:

    Mag alles stimmen, Gross und Känzig haben ihre Macken. Aber zum Teufel nochmal: auf dem Platz stehen die Spieler!! Kein Känzig und kein Gross. Was sich die Grossverdiener bei den YB Spielern erlauben, ist eine Frechheit. Wie viele Nationalspieler haben wir bei YB? Und was leisten sie?

    - Silberbauer, ein Fehltransfer! Hält dem Druck nicht stand und das schlimmste: er nimmt dem talentierten Doubai den Platz weg! Wie viele Chancen will man ihm noch geben?

    - Farnerud. Läuft seit Saisonbeginn seiner Form hinterher. hat eingeschlagen wie eine Bombe und nun ist alles verpufft. kein Wunder, spielt er nicht in Schwedens Nati.

    - Degen grosse Klappe, keine Leistung. In dieser Verfassung schwächt er in Zukunft wohl wirklich besser den FCB.

    - Zverotic habe noch selten einen Profifussballer gesehen, der es schafft jede zweite Flanke in’s nirgendwo zu hauen. Natispieler von Montenegro, wohl verstanden!

    - Nuzzolo bei Xamax klasse, bei YB Held und Torschütze in mehreren…….Testspielen! Wirklich super.

    Die Liste liesse sich beliebig verlängern. Fakt ist: YB hat viel zu wenige Spieler, die mit dem Druck umgehen können. Da kann man Känzig und Gross einen Vorwurf machen, aber nie vergessen, wer schlussendlich auf dem Bitz steht. das nächste “ausmisten” wird kommen, schon ende Saison!

    • DAM sagt:

      “Zverotic habe noch selten einen Profifussballer gesehen, der es schafft jede zweite Flanke in’s nirgendwo zu hauen”
      Exakt. Bei “meinem” FC Luzern habe ich mich schon immer gewundert warum so einer Fussball spielt, wo doch der Ball offensichtlich nie sein Freund werden wird.

      • Marcel Meier sagt:

        genau dam
        aber dann hat er mit montenegro ein tor geschossen und schon haben ihn die berner gekauft…
        manchmal sind sie schnell…

    • Marc sagt:

      Amüsant und zutreffend ihr Beitrag… Wobei ich noch ergänzen möchte: Eben, Nati Spieler von MONTENEGRO… Da reicht eben jede 2. Flanke vors Tor, damit man nominiert wird….

      • josé bütler sagt:

        … und genau gegen dieses montenegro haben wir super-schweizer mit unserem super-naticoach hitzfeld es nicht geschafft, den barrageplatz in der em-quali zu erreichen. ich muss daraus folgern, dass bei uns nur jede 4te flanke vors tor kommt, oder?

    • Steffu sagt:

      ..und wer hat die spieler engagiert?

  20. josé bütler sagt:

    petric würde doch auch noch zu den young boys passen, teuer und verletzungsanfällig! komm ilja greif zu!

    • Nino sagt:

      ..ich finde Petric würde sehr passen, Verletzungen haben auch andere Spieler!

      • josé bütler sagt:

        ich sags ja ;o) zu basel mit alex frei geht er bestimmt nicht, luzern setzt richtigerweise auf junge spieler, also wird er zu yb wechseln und einen anderen “star” auf die bank verdrängen. bei einem trainer wie favre würde costanzo schon lange im mittelfeld die fäden ziehen.

        • Marcel Meier sagt:

          josé bütler
          ich bin mir da nicht so sicher was den fcl angeht.
          wenn sich stierli mal ein bisschen professionell verhält, die klappe hält und sich nicht die ganze zeit im blick sehen will…

  21. Mägge sagt:

    Ich erinnere mich noch sehr gut wie CG gute FCB Spieler, immer wieder, auf der Bank vesauern lies und, subjektiv betrachtet, nur die Spieler nach seiner Sympathie eingesetzt hatte. Dies war für viele FCB Fans damals absolut nicht nachvollziehbar, bzw. ist uns sauer aufgestossen. Ganz zu Schweigen von seinem praktizierten Spiel System(?). OK, am Anfang war da der Erfolg, aber jeh länger jeh mehr wurde diese Spielweise zu einem Rohrkrepierer und er sprach am Schluss, trotz Niederlage, noch von einem guten Spiel. Solche unflexiblen Trainer haben im heutigen Fussball, wie beim Publikum, keine Chance mehr. Es ist wie im alltäglichen Berufsleben, wer sich nicht Weiterbildet, bzw. stehen bleibt, macht einen Rückschritt.

    • paddy sagt:

      Dass mit dem versauern lassen war meiner Meinung nach nur bei Derdiyok der Fall.
      Oder war da noch jemand….?
      Mir kommt kein anderer Spieler in Sinn…..

  22. Nino sagt:

    Gross hat in Basel grosses geleistet! Schweizer Team sind immer im Umbruch, vor allem beim FC Basel, da ist es schwierig das Niveau kontinuierlich hoch zu halten und so muss man halt auch mal eine Saison lang unten durch bis das richtige Team wieder beisammen ist. Jeder Mensch macht Fehler, sicher hat auch Gross einige gemacht, aber er musste ja auch entscheiden und im Nachhinein ist man dann immer klüger, meistens hat er aber mehrheitlich vieles richtig gemacht! Gross hat sicher nicht Spieler seiner Sympathie aufgestellt, bei ihm zählt die Leistung. Die jungen liess er sicher nicht versauern, z.B. ein Shaqiri war ja bei Gross noch nicht einmal 17 Jahre alt., aber sicher in seinem Focus, man kann junge Spieler auch verheizen…!!

  23. paddy sagt:

    Ich deke die Berner brauchen Geduld. Was klar ist: Diese Saison wird es nichts mehr mit Titel. Mit Basel hat Gross erst in der dritten Saison seinen ersten Titel gewonnen.

    Dass C.Gross ein Trainer ist, der sicher sehr viel Wert auf Disziplin legt und die oberste Priorität ein Sieg ist, stimmt sicher. Aber hat man bei YB nicht den Anspruch Titel zu gewinnen? Natürlich klappts momentan (noch) nicht so, wie sich YB (und Gross) das wünscht, aber mit schön spielen sind sie die letzten Saisons auch nicht weit gekommen.

    Gegen Ende der Ära Gross beim FCB, wurde auch kein atrkaktiver Fussball gespielt. Was aber einige Kommentatoren (wie Danny B oder Yendis) schreiben stimmt nicht ganz. Bei den ersten drei Meistertiteln von Gross in Basel wurde attraktiver Fussball gespielt. Ich erinnere euch gerne an die CL-Saison 02/03! Erst die letzten beiden Saisons wurde etwas unatraktiver gespielt, was in der letzten Saisonhälfte unter Gross teilweise mühsam war zum Zuschauen. Aber das ist Kritik auf sehr hohem Nivau. Die ganzen Erfolge von Fink und jetzt auch Vogel bauen u.a. auch auf der 10 Jahre langen Arbeit von Christian Gross auf.

    Was auffällig ist: dass im Spiel gegen Basel die Berner ziemlich attraktiven Fussball gespielt haben (das Selbe gilt auch für den FCL am letzten Sonntag), obwohl sie sonst angeblich “Folterfussball” spielen.

  24. Auguste sagt:

    hmm…, zurecht werden hier von einigen christian gross’ erfolge in der vergangenheit hervorgehoben. der mann versteht sein handwerk zweifellos. aber was in der vergangenheit funktionierte, muss in der gegenwart und in einem andern umfeld nicht unbedingt ebenfalls erfolgreich sein. bis jetzt sind gross und das yb-team weiss gott kein “match made in heaven”. da passt vieles nicht zusammen, und in der rückrunde läuft es bis jetzt auch alles andere als rund. da darf die arbeit des trainers schon mal kritisch hinterfragt werden.

    interessanterweise sieht der club, dessen ziele im besten fall noch minimal erreicht werden können, dazu (nach aussen wenigstens) keinen anlass. das wiederum ist verdächtig und in diesem geschäft eher widernatürlich. diese saison ist eh im eimer – nicht nur für yb – also schwamm drüber. aber in der nächsten saison wird gross vom ersten spieltag an liefern müssen, sonst wird er nicht zu halten sein. josé bütler hat es angetönt, mit solchen spielern, wie yb sie im kader hat, muss man um den titel mitspielen.

  25. Gerber André sagt:

    Es ist doch einfach unverständlich, dass bei YB, welcher Trainer auch immer, auf keinen grünen Zweig kommt. Meines Erachtens liegt dies in den Strukturen des Klubs, die einfach nicht so klar sind wie beispielsweise bei Basel.
    Für mich ist es jedenfalls schleierhaft, dass selbst ein Gross bisher nichts bei YB erreichen kann.

  26. Kahn sagt:

    Die Chefetage ist hauptschuldig. Man hat das Ziel vorgegeben kurzfristig mit dem FC Basel auf Augenhöhe zu sein. Dies geht aber nur, wenn man das gute Fundament der letzten Jahre nicht komplett auf den Kopf gestellt hätte. Dazu kommt nun ein sehr teurer Trainer der auch das Spielermaterial komplett auf den Kopf gestellt hat. Zusätzlich kommuniziert der Verein z.b. keine Zahlen, Budget, was wurde mit den Millionen von Doumbia gemacht etc. Man lässt die Oeffentlichkeit einfach im Regen stehen. Von eigenen Junioren kommt gar nichts. (Basellandschaftliche Zeitung heutige Ausgabe: Im Juniorenspitzenfussball setzt der FC Basel ebenfalls Masstäbe. In den bisherigen 44 Meisterschaftsspielen der U18 U16 und U14 ging der FCB 42 x als Sieger vom Platz. Da ist der FCB um Jahre voraus), Zusätzlätzlich werden bei YB Identifikationsfiguren verscherbelt. Also da ist einiges wo schlecht gemacht wird. Ich frage mich, wie lange die Investoren da noch zuschauen. Einzig BAUHAUS passt momentan zu den Baustellen.

  27. Mark M. sagt:

    YB ist das Schweizer Vizekusen. Gross/Känzig sollten ihr Karma annehmen.

  28. Rene Meier sagt:

    Es wäre wünschenswert, dass alle Spieler sich zum Gedankengut der $VP bekennen. Nur so kommt es gut. Und es sollen nur richtige Schwyzer in der Mannshaft seyn.

  29. Daniel S. sagt:

    Pah! Die chronische Erfolglosigkeit von YB hat doch ganz andere Gründe: http://napoleonsnightmare.wordpress.com/2012/03/06/warum-yb-auch-dieses-jahr-nicht-meister-wird

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