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Erkenntnisse aus dem Argentinien-Spiel

Mämä Sykora am Donnerstag den 1. März 2012


Über Sinn und Unsinn von Nati-Freundschaftsspielen wurde schon mehrfach diskutiert. Beni Thurnheer fordert im neuen «Tschuttiheftli» sogar, dass das Schweizer Fernsehen solche Testspiele nicht mehr übertragen soll. Gestern fand dennoch wieder eines statt, für einmal war der Gegner einer mit einem grossen Namen. Und für einmal konnte man daraus sogar einige Erkenntnisse ziehen. Wichtige und unwichtige.

  • Die Stimmung während Natispielen, insbesondere wenn es um nichts geht, und noch insbesonderer, wenn ein Gegner von Rang und Namen anreist, ist wahrlich eine besondere. Auch Leute, die sich sonst nie an ein Fussballspiel verirren, wollen natürlich den kleinen Messi mal in Aktion sehen, und verbringen den Abend staunend und MMS verschickend auf ihren Plätzen, was eine gewaltige Stille erzeugt. Gestern war es zwischenzeitlich so ruhig im Stadion, dass meine liebreizende Begleiterin plötzlich ins Wohnzimmer stürmte und fragte, was denn los sei, weil sie nichts mehr von Spiel und Publikum hörte.
  • Dass Stille durchaus auch angenehm sein kann, zeigte sich in der Halbzeit, als ein Tonausfall dazu führte, dass vom Pausengespräch nur Hüppis ausholende Gesten und Alain Sutters Bartfrisur übrig blieben, was mir persönlich auch schon reichte. Was gesagt wurde, kann man sich durchaus auch vorstellen: Hüppi schwärmte bestimmt wie ein kleiner Schuljunge von Lionel Messi, Sutter baute Sätze rund um das Wort «mental».
  • Shaqiri ist nicht nur ein guter junger Schweizer Spieler, sondern ganz einfach ein sehr guter Fussballer, egal mit wem man ihn vergleicht. Und es zeichnet sich tatsächlich ab, dass er endlich von Inler die Spiel- und Tempomacherrolle übernimmt. Für die Schweizer Nati, bei der bislang vieles in Zeitlupe geschah, womit Überraschungen ein Ding der Unmöglichkeit wurden, ist dies für zukünftigen Erfolg essentiell.
  • Das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft ist derzeit ziemlich bedenklich. Auch wenn man dank soliden Spielern eine Partie ausgeglichen zu gestalten mag, wird man es mit solchen individuellen Patzern wie gestern immer verlieren. War unsere Abwehr in der Vergangenheit stets das Prunkstück der Nati, wird es in der WM-Quali die Problemzone sein. Djourou ist öfters beim Physiotherapeuten als auf dem Trainingsplatz, Senderos wird nie die Fähigkeiten eines Patrick Müllers erreichen, dahinter kommen keine Verteidiger von internationaler Klasse.
  • Auch auf der anderen Seite des Spielfelds besteht wenig Grund zur Euphorie. Derdiyok ist zwar ein Stürmer von Format, seine einzige Ergänzung heisst aber Admir Mehmedi, der sich (noch) nicht gegen gute Abwehrspieler behaupten kann. Und die Saison in der Ukraine beginnt erst wieder. Wo sein Platz bei Dynamo sein wird, wird sich erst dann weisen. Sein Glück: Seinen Platz in der Nati kann er kaum verlieren. An wen auch?
  • Immerhin: Das Mittelfeld macht Freude. Die Basler-Connection um Shaqiri, Xhaka und den wiedergenesenen Stocker lässt die Hoffnung aufkommen, dass die später im Jahr anstehenden Pflichtspiele zumindest ansehnlich werden. Vielleicht spielen wir dann wegen einigen Schnitzern gegen Zypern 4:4, aber wenigstens wars gute Unterhaltung mit temporeichem Spiel und einigen überraschenden Aktionen. Gepaart mit ein paar Tonausfällen könnte das ein schöner Fussballherbst werden.

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54 Kommentare zu „Erkenntnisse aus dem Argentinien-Spiel“

  1. bulivo sagt:

    Bei Affolter dürfte man ruhig noch 1-2 Jahre warten um zu beurteilen, ob er nicht MINDESTENS an das Niveau eines Senderos oder Djourou heran kommt…

    Deine Aussage kommt doch etwas verfrüht….

    Der Rest ist aber meiner Meinung nach ziemlich treffend…

    • Franz sagt:

      Affolters Problem ist nicht in erster Linie sein Defensivverhalten, das zwar gestern fehlerhaft war – aber er spielt ja nicht jedes Mal gegen Messi. Die Angriffsauslösung ist seine Schwäche, entweder spielt er voll auf Sicherheit, also quer oder nach hinten, oder er schenkt den Ball dem Gegner. Solche Aussetzer hat er bei Bremen praktisch in jedem Spiel. Ist Naldo wieder fit, wirds für ihn wohl schwierig, und dann könnte das Kapitel Nationalmannschaft schnell zu Ende sein. Jeder Trainer hasst dumme Ballverluste in der Vorwärtsbewegung. Man hat gesehen, wie sich OH gestern aufregte.

  2. Yorgi Yorgurt sagt:

    hm, ein einigermassen treffender Artikel, allerdings denke ich, dass unsere Aussenverteidiger, insbesondere Lichtsteiner, sehr wohl internationale Klasse aufweisen.

  3. Ronnie sagt:

    Ich finde die Kritik an Affolter ziemlich übertrieben! Tatsache ist doch, dass die Schweiz – wie immer unter Hitzfeld – schwach gespielt hat! Insbesondere sein Liebling INLER, von dem man was erwarten sollte, war einmal mehr ein Ausfall und ein Querpasser! Mit Dzemaili haben wir schon eine kämpferische 6, der wenigstens ab und zu auch in die Offensive geht! Doch es sind Spieler wie Senderors, des so was von behäbig und langsam ist aber auch ein Mehmedi, der wohl rennt aber immer sinnlos, die ganz einfach nicht in die Nati gehören! Es ist schade um gute Spieler wie Benaglio, Lichtsteiner, Rodriguez, Xhaka, Shaqiri, Affolter (der kommt noch) und Stocker, die wohl genügen würden aber ganz einfach noch sehr jung sind! Mit einem Trainer wie Favre oder Klopp würde unsere Nati ganz sicher besser da stehen! Aber mit Hitzfeld und Inler wird es kaum möglich sein, sich für eines der nächsten Grossturniere zu qualifizieren! Und mir ist bewusst, dass wir nicht Deutschalnd oder Italien sind aber auch wir haben ein paar gute Jungs…und daraus müsste man eine Mannschaft formen!!

    • Mämä Sykora sagt:

      Aus Interesse: Wenn Senderos und Mehmedi nicht in die Nati gehören, wer soll sie denn ersetzen?

      • Mike Glarner sagt:

        @Ronnie: 3 mal falsch. 1. Senderos ist mir gestern mit seinem guten Stellungsspiel aufgefallen (ich war im Stadion), 2. Mehmedi käpfte gut und machte ein paar Vorlagen (z.B. bei Xhakas Chance), 3. Favre und Klopp sind KEINE Nationaltrainer, bitte keine Äpfel mit Birnen vergleichen. Bei Affolter gebe ich ihnen aber recht: er spielte immerhin gegen Messi. Und Inler war tatsächlich nicht der gewünschte Lenker, dafür hat Shaqiri übernommen. Zur Stimmung: Ich fand es gestern gemütlich. Immer die drei gleichen Lieder zu singen, ist sowieso langweilig. Für gute Stimmung gehe ich dann wieder in die Südkurve.

      • off.side sagt:

        traurig ist nicht, dass mämä rhetorische fragen stellt. sondern dass er damit auch noch den wunden punkt trifft.

        • Marcel Meier sagt:

          stimmt leider off.side

          ja nu, das gute an solchen spielen ist immerhin, dass wir uns am nächsten tag
          über solche sätze freuen:
          “…Sutter baute Sätze rund um das Wort «mental».”
          und ja, auch wenn messi 90 minuten nur rückärts laufen würde, wäre er vermutlich torgefährlicher als
          mancher schweizer stürmer…

      • Ronnie sagt:

        Super, das Sie im Stadion waren! Ich habe den Matsch vom dem TV verfolgt! Auch wollte ich Sie in keiner Weise angreifen! Ich weiss selbst, dass es genügend Stammtischkritkier gibt, doch ist mir Fussball nicht ganz so fremd, dass ich mir einfach anmasse, sinnloses zu schreiben! Senderos war vor 4, 5 Jahren ein prächtiger Junge, doch er hat nicht nur stagniert, sondern ist ein Schatten von früher! Auch in England spielt er selten und wann, dann hat er erbärmliche Kritik! Es hat definitv keine internationale Klasse!! Ob Favre oder Klopp nur Club Trainer sind, wird sich in Zukunft weisen, was aber beide Herren perfekt beherrschen, ist ein klares Konzept und Spielsystem zu erstellen und auch mittelmässige Fussballer (Mike Hanke etc.) mit klaren Aufgaben einzudecken und auch im Alter noch zu formen! Und Mehmedi – wird überbewertet – habe ich oft live gesehen und sorry aber auch er wird nie ein Grosser….., da stimmt zu vieles nicht!

        • sam sagt:

          Sorry Ronnie, Senderos ist, wenn er nicht verletzt ist, Stammspieler bei Fulham und bei Mehmedi wette ich gegen Dein Statement. Wenn dann wird der Junge unter- und nicht überbewertet. Verfolge ihn btw seit er beim FIFA Youth Cup einen grandiosen Auftritt hatte. Zudem bin ich der Meinung, dass er ein gutes Spiel gemacht hat in Anbetracht der fehlenden Wettkampfpraxis.

          • Hartmann Sandro sagt:

            Mehmedi scheint mit aber sonst nicht viel auf der Platte zu haben, wenn man seinen Auslandtransfer ansieht.

  4. Tom Bombadil sagt:

    Das Fazit ist eigentlich einfach, Frendschaftsspiele gegen grosse Mannschaften bringen unsere Nationalmannschaft nicht weiter. Wir sind in der Euro-Quali nicht an England gescheitert sondern an den Fussballzwergen. So bald unsere Nationalmannschaft das Spiel machen muss und dabei auf einen defensiv soliden Gegner stöss, fangen die Probleme an. Hier sollte man ansetzen und zwar mit Spielen gegen kleinere Fussballnationen und nicht mit Spielen gegen die Top 10 des FIFA-Rankings. Ach ja, auf Ton habe ich gänzlich verzichtet und bestimmt nichts verpasst.

    • Thorsten Legat sagt:

      Da muss ich Tom beipflichten. Wenn die Schweiz das Spiel machen muss, kommt das meistens nicht gut!
      Affolter hat grosses Potential und wird seinen Weg machen.

      Inler hat wie immer, für das Spiel gegen vorne, rein gar nichts gemacht. Ein paar Querpässe ein paar Fouls fertig.

      Ziegler’s Flanken wie immer Prädikat: Skischuh!

      Senderos, naja er tat mir ein bisschen leid gestern. Messi wäre noch auf einem Bein hüpfend an Ihm vorbeigezogen.
      Djourou und Senderos mangels Alternativen leider gesetzt.

      Stocker 1-2 sehr gute Szenen gehabt. Shaqiri starke Leistung.

      Trotzdem hat mir das Spiel gefallen, weil es gab einige gute Auslösungen und Angriffe.

  5. Lukas sagt:

    Es war ausser den paar Kuhglocken echt mucksmäuschenstill bisweilen. Hatte aber auch andere Gründe. Ich war hinter dem argentinischen Fanblock, zu Beginn haben sie da zwei, drei Pyros abgelassen. Die Protectas kam angerauscht und hat sich die zwei Pyromanen gegriffen. In der 20sten Minute haben sie sich noch den Typen, der die Fangesänge angerissen hat und einen Pauker geholt und zwischen Wurstbuden und Pissoirs – kann man sagen – verprügelt, nachdem sie selbst ziemlich unten durch mussten im Fanblock. Warum die geholt wurden, habe ich nicht gesehen. Gegen den Schluss hat sich die Stimmung dann wieder erholt.

  6. Christian Löw sagt:

    Ich bin mir nicht sicher, ob Xhaka im offensive Mittelfeld langristig wirklich glücklich wird. Er hat zweifellos ein riesen Potential, aber diese Rolle kommt seinen Fähigkeiten nicht nur entegegen. Xhaka mit Inler in der Zentrale und davor zwei Stürmer (einer möglicherweise hängend) scheint mir erfolgsversprechender. Wer diese Stürmer sein könnten, ist halt die Kernfrage und das Hauptproblem. Derdiyok wirkt in der Nati immer so unglaublich verkrampft, obwohl er eigentlich phantastische Anlagen mitbringt. Mehmedi kann sich wie von Mämä beschrieben (noch) zuwenig durchsetzten und Emeghara reicht wohl nicht. Bleibt die Hoffnung, dass einer aus dem Trio Khalifa, Gavranovic und Seferovic die Kurve trotzdem noch kriegt…

  7. Marc Skipwith sagt:

    Argentinien ranks 11th in the FIFA WR.

  8. josé bütler sagt:

    ich denke, auf den ersten blick war es eine gute leistung und hätte ein unentschieden verdient. aber es ist und bleibt ein testspiel, das keine aussagekraft hat. die argentinier haben dieses spiel doch nicht ernst genommen und haben trotzdem 1:3 gewonnen. affolter war gestern ausserordentlich tollpatschig, wie er das 1:2 verschuldet, war dilletantisch und auch beim penalty war er äusserst ungeschickt, naja. inler hat mir gestern mit seiner präsenz, seiner zweikampfstäre und dem einen oder anderen pass gefallen. auch dzemaili, shaqiri und xhaka waren gut. frei und mehmedi hatten mühe. ich bleibe dabei, uns fehlt kreativität und ein stürmer, der in die gasse läuft und kaltblütig seine chancen nutzt.

    • Peter Gadient sagt:

      ja lieber José Bütler, du schreibst richtig: Inler hat mit dem einen oder anderen Pass gefallen. Doch das reicht bei weitem nicht. Inler hat praktisch in jedem Match eine riesige Fehlpassquote. Es ist erstaunlich wie er von Hitzfeld gehätschelt wird.

    • Mark M. sagt:

      Das Hauptproblem – sieht man von der zweitklassigen Abwehr ab – ist, dass in der Offensive zu wenig Druck erzeugt wird. Der muss aus dem Mittelfelld heraus entwickelt werden. Ich habe das Mittelfeld zwar auch gefällig gesehen, aber offenbar reicht die Qualität doch auch nicht, um die Ausfälle hinten zu kompensieren und den Sturm zu bedienen, der selbst das Spiel nicht reissen kann.

  9. André Aenishänslin sagt:

    So lange eine Zweisamkeit Hitzfeld – Infeld besteht, wird sich an der ganzen Spielweise nicht verändern, egal welche Spieler auf dem Feld stehen!! Solange kann sich u.a. auch ein Xhakas nicht voll entfalten!!

    Noch etwas zu Wölfli, nichts gegen ihn als Person, aber als Torhüterr egal bei YB oder Nati, ich möchte nicht vor ihm spielen. Der Mann strahlt wahrlich mit seiner Körpersprache keine Sicherheit aus und das ist bei einem Torhüter immer noch wichtig!

    • Franz sagt:

      Es ist unverständlich, dass Wölfli die Nr. 2 ist. OH hat Angst vor harten Entscheidungen, obwohl jeder weiss, dass Sommer in einer anderen Liga spielt. Wölfli ist mit der Nr. 3 sehr gut bedient. Es grenzt an Frechheit, dass der Trainer den Konkurrenzkampf ignoriert. Deshalb auch seine sich beschleunigende Unglaubwürdigkeit.

  10. Daniel sagt:

    Das ist in Bezug auf die EM-Quali richtig. Aber beim nächsten Spiel gegen Island in Lausanne, werden die Kritiker wieder laut, weshalb gegen Island vor 7000 Zuschauer gespielt wird. Das sei doch nutzlos. Ich denke wir müssen beides berücksichtigen von den grossen Nationen lernen und dies auch gegen kleinere anwendnen.

  11. Miro Stankevic sagt:

    Ein weiterer super Blogbeitrag Herr Sykora.
    Die Kritik an Affolter ist aus meiner Sicht korrekt. Ein Spieler der praktisch alle 3 Gegentore verschuldet hat nichts in der Startformation einer Nationalmannschaft verloren, ausser er wird in den nächsten Spielen bei Bremen so der massen überzeugen, dass man es sich noch einmal überlegen sollte. Übrigens gibt es in der Verteidigung durchaus noch alternativen wie zum Beispiel Mario Eggimann von Hannover 96, welche in der Europa League sowie in der Bundesliga mit Eggimann keinen schlechten Eindruck machen.
    Ich kann durchaus verstehen, dass Inler oft kritisiert wird, den bei Napoli spielt er durchaus besser. Er spielt dort auch eher auf der 6er Position und gewinnt sehr viele Zweikämpfe und verteilt die Bälle danach grandios. Ich finde auch den Abgang von Streller und Frei in der Nationalmannschaft ein grosser Verlust. Dieses Duo würde im Gegensatz zu Derdiyok oder Mehmedi wenigstens treffen, sowie kennen sich die beiden aus dem Club in und auswendig. Defensiv sehe ich nicht so ein grosses Problem wie im Sturm. Ich weiss nicht wann zuletzt nach Frei wieder einmal ein Stürmer getroffen hat.
    Denken sie aber bitte nicht, dass ich ein FCB Fan bin, ganz im Gegenteil aber dieses Sturmduo wäre das einzige, welches für Tore auch in der Nationalmannschaft sorgen könnte.

  12. Thomas sagt:

    Ich versteh euch nicht. Ich fand zB Dzemaili um einiges besser als Xhaka, welcher va im Abschluss mehr als enttäuschend war. Obwohl Lichsteiner hinten eine solide Partie zeigte und auch Druck nach vorne machte, wäre kümmerlich als Beschreibung für seine Flanken sehr schmeichelnd und ich weiss zum Teil auch nicht was ihr von Inler erwartet. Seine Hauptaufgabe besteht nun mal darin die Räume vor der Abwehr eng zu machen und einen Angriff der Gegner früh zu unterbinden. Vor allem wenn die Schweiz gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner spielt. Er ist und war auch nie ein feiner Techniker der direkt die Stürmer mit 100% Chancen bedient, aber das ist ja schliesslich nicht seine Aufgabe. Wollt ihr etwa Huggel wiedersehen?! Oder nein besser warum fragt ihr nicht Ciri wie er Vogel überzeugt hat, ein Comeback zu geben, evt. wäre er ja auch wieder bereit für die Nati aufzulaufen. Das Angriffsspiel der Schweizer funktioniert nunmal über Aussen mit den offensiven Verteidigern Rodriguez und Lichtsteiner, daher macht es auch Sinn die Bälle nach aussen zu geben. Klingt Logisch oder nicht? Inler wird nicht aufgestellt um zu wirbeln oder eine Show abzuliefern….

    • de Philippe sagt:

      Sehe das mit Inler genauso wie Tom. Er ist ein Abräumer und kein Ballverteiler. Wenn er richtig – heisst sehr defensiv – eingesetzt wird, ist er einer, der dem Gegner sehr weh tun und im besten Fall das Spiel komplett zerstören kann. Ein Ballverteiler wird er nie sein, gelegentliche präzise Steilpässe (wie gestern oder gegen Chelsea) und ab und zu mal ein Weitschuss sind das höchste der Gefühle. Nicht Xhaka sondern Dzemaili ist für mich nicht erst seit gestern der Hoffnungsträger im Mittelfeld. Er hatte zwar auch seine Schwankungen und ist zweitweise fast abgetaucht, das muss in Zukunft besser werden. Phasenweise war er aber der Puncher im Mittelfeld, ohne Ball aggressiv und konzentriert, mit Ball spiel- und risikofreudig. Wenn Barnetta oder Stocker wieder in Form kommen, sind auch sie auf links vor Xhaka. Zur Zeit ist er sehr wertvoll weil eine hochwertige Alternative auf verschiedenen Positionen, mehr aber nicht. Im Verlauf der WM-Quali kann sich das noch ändern, falls er bei einem ausländischen Verein den nächsten Schritt macht. Mit einem Jugendprojekt werden wir es aber sicher nicht nach Brasilien schaffen. Den nächsten Schritt müssen vor allem auch Mehmedi und Derdiyok (würde langsam Zeit) machen, sonst sind wir trotz einem im Optimalfall starken Mittelfed zu wenig gefährlich. Bei unseren Innenverteidigern kann man kaum davon ausgehen, immer zu Null zu spielen…

  13. Theo Zehnder sagt:

    Affolter hätte für seine “Notbremse” längst nicht mehr auf dem Platz stehen
    dürfen….nur dank dem Schiri durfte er das Spielende erleben ! Es gibt noch
    andere “Baustellen” in der Offensive…wer soll die Tore schiessen wenn ein
    Shaqiri einmal nicht trifft ? Etwa ein Mehmedi oder der Leverkusener
    Kurzarbeiter Derdiyok…? Von beiden habe ich auch gegen Argentinien
    nichts gesehen…

    • Daniel Keller sagt:

      Mehmedi hat sich wie immer redlich bemüht, allerdings mit wenig Ertrag. Im Mittelfeld war er besser als alleine vorne.

      Derdiyok war ein kompletter Totalausfall. Seine beste Szene war die, als er das Luftloch schlug, und der Ball denn bei Shaqiri landete zum Ausgleich …

      • Auguste sagt:

        hmm…, das wirklich bemerkenswerte an derdiyok war, dass er kürzlich mit seinen wichtigsten “arbeitswerkzeugen” ungeschützt in eine scherbe trat. dagegen mutet das luftloch fast schon wie ein geniestreich an. den youtube-clip, wo er das robin dutt erklärt und ihm den dick verbundenen fuss hinstreckt, wäre ein weiter brüller in der “fail compilation 2011″.

  14. Detlef Gurke sagt:

    Mit der Nati unter Engelberg-Golfer Hitzfeld werden wir keine Blumentöpfe gewinnen. Seit Hitzfeld das Regime übernommen hat, gibt es nur Schnarch-Fussball. Die Funktionäre in Muri haben sich über den Tisch ziehen lassen. Nie hätte man mit H. den Vertrag verlängern sollen. Das hat man nun davon. Die Nati ohne die FCB-Spieler – kaum vorstellbar, was dann für ein Niveau herrrschen würde. Zum Glück gibt es noch den FCB, denn sonst könnte man den CH-Fussball dieser Tage ohnehin vergessen mit den bedenklichen Krisenfällen Xamax, Sion und Servette! Gute Nacht – die Uhr steht auf 5 nach Zwölf !!

    • Schmuerzel sagt:

      Ganz richtig. Mit Hitzfeld werden wir nie was gewinnen. Wenn wir schon endlich die Jungen nachziehen, sollten wir sie auch so spielen lassen wie sie es gelernt haben in den Juniorennationalmannschaften. Sie waren trotz allem erfolgreich in den letzten Jahren. Was soll das mit einer einsamer Spitze da vorne? Der rennt neunmal vergebens in Stellung und beim zehnten Mal hat er keinen Saft mehr. Also zwei Stuermer vorne. Wieso sollen wir nicht versuchen dem Gegner unser Spiel aufzuzwingen? Ein bisschen mehr Mut waere gut. Lieber ein 4:4 Unentschieden und was gewagt als 0:1 verlieren und eine langweilige Partie abgespuhlt. Und jetzt kommts noch. Ich wuerde eben Emeghara bringen wenn fit. Ist limitiert, aber Engagement und Schnelligkeit sind vorhanden!

  15. Urs Flueckiger sagt:

    Xhaka muss defensiver eingesetzt werden wie bei Basel. Der Match gegen Bayern hat klar gezeigt, dass er die langen Pässe originell und präzise spielt. Als offensiver Mittelfeldspieler ist er weniger wirksam, weil er nicht über die Schnelligkeit und den harten Schuss von Shaqiri verfügt. Also warum sieht dies Hitzfeld nicht? Im übrigen sind mit Shaqiri und Stocker die Seiten gut besetzt. Vielleicht müsste man die Rolle von Inler neu definieren. Die Spitzen sind und bleiben das Problem. Derdiyok hatte nun unzählige Speilgelegenheiten, die er nicht genutzt hat. Ob Bundesliga oder Nati, er lebt zu sehr von ein oder zwei wichtigen Toren pro Saison und scheint sich damit zu begnügen. Punkto kämpferischen Einsatz sollte er sich von Streller beim FCB ein Vorbild nehmen.

  16. Marius sagt:

    Also mir gefällt die CH-Nati wie schon lange nicht mehr. Gute junge Leute die einiges an Potential haben. Solche Fehler wie gestern geschehen normalerweise nicht und ein Messi hat man auch nicht alle Tage gegenüber. Wenn man ein Spiel im Stadion verfolgt fallen einem Sachen auf die man im Fernsehen sonst gar nicht darauf achtet. Vorallem bei Shaqiri hatte ich immer das Gefühl, jetzt hat er den Ball, jetzt muss er etwas zeigen und ging immer gleich auf 100. Dadurch ging er aber nie an einem Gegner vorbei. Ich hoffe er lernt bei den Bayern etwas von Ribery, ein Meister des Tempowechsels und setzt den Antritt im richtigen Moment an um den Gegner zu überspielen.
    Sonst wars doch sehr unterhaltsam. Argentinien versuchte es geradeaus nach vorne mit einem Steilpass nach dem anderen ohne jeh eine Flanke zu versuchen, ganz Barca-like. Und CH hatte immer den sauberen, gemütlichen Spielaufbau welcher grundsätzlich mit der pflichtgemässen Flanke enden musste.

  17. Nino sagt:

    Die Trainerposition (Hitzfeld) ging leider noch vergessen. Wiedereinmal redet Hitzfeld eine Niederlage schön. Zwar war ich bis zum 1:1 auch der Meinung, dass die Schweiz ein Untentschieden verdient hätte, danach solch katastrophale Fehler die dann zum 1:3 führten. Solche Fehler muss Hitzfeld auch öffentlich nun ganz klar verurteilen und nicht Niederlagen immer noch schönreden, sonst spielen die Schweizer weiterhin einen solch selbstgefälligen Standfussball. Übrigens, das Spiel hatte durchschnittliches Freundschaftsspiel Niveau,

  18. Thomas Luchs sagt:

    Ich bin gestern nach dem 1:1 eingeschlafen und um 3 Uhr zerknittert erwacht. Ich sehe Inler ja nie in der Serie A, aber ich denke bei Napoli-Chelsea hatte er schon in der ersten Viertelstunde mehr gute Szenen als in der gesamten Ära Hitzfeld. Und ich bin seit Hitzfelds Übernahme während Natispielen öfters eingeschlafen als in den 25 Jahren zuvor.
    Weltklasse war gestern vorallem wieder die SF-Messi-Politik. Im Vorfeld führte man ja mit einem Vertreter des argentinischen Verbandes ein Interview, wieso man kein Interview mit Messi Christus Superstar führen dürfe. So wurde mir endlich bewusst, dass die restliche argentinische Mannschaft lediglich aus talentfreien Amateuren besteht, die nicht der Rede wert sind. Ein aufschlussreicher Abend.

  19. Nino sagt:

    Bezüglich Spielermaterial der Schweizer finde ich schon, dass wir Spieler mit internationalem Niveau haben. Einige sind noch verletzt (oder Dauerverletzt), andere wurden noch nicht aufgeboten. Die Frage ist, ob Hitzfeld für unsere Jungs der richtige Trainer ist und er die Spieler dort einsetzt wo diese ihre Stärken haben sowie ob er die richtige Taktik vermittelt. Seit Hitzfeld hier Trainer ist vermisse ich das früher vorhandene Feuer bei den Spielen, die spielen einfach die Partie runter wie abgebrannte Kerzen und erfreuen sich danach auch noch an Niederlagen, eindeutig die Handschrift von Hitzfeld.

    • Mark M. sagt:

      Ein wahres Wort: Die Jungs sind kraftlos, freudlos, selbstgenügsam und der Trainer wirkt genauso. Es bräuchte einen Motivator. Naja, vielleciht dämmerts in Muri nach der Nicht-Quali für Brasilien, aber dann ist es zu spät.

  20. micha sagt:

    Sehe die Nati nicht so negativ wie die meisten hier. Gestern war spielerisch bei weitem das beste Spiel seit langem. Die meisten Spieler können den Ball kontrollieren und einen guten Pass schlagen, haben eine gegenüber früheren Nati’s viel bessere Technik, auch unter Druck. Sicher ist das Abwehrzentrum seit langem ein Sorgenkind, aber es sind halt viele Spieler verletzt. Affolter war gegen Messi völlig überfordert, er ist zuwenig schnell, und weist noch gravierende Mängel im Defensivverhalten auf.
    Auch die taktische Anordnung war nicht in allem optimiert, aber bei weitem besser als noch vor einem Jahr.

  21. Yendis sagt:

    Seien wir doch ehrlich: die Nati erinnert an den FCB in der letzten Saison unter Gross. Der Erfolgstrainer lässt auf Teufel komm raus einen Fussball spielen, der nur das Ergebnis zum Ziel hat – und erreicht nicht einmal das. Keine Vision, keine Dynamik, keine Freude, keine Identifikation mit gar nichts.

    Leider ist Hitzfeld keiner der eine Mannschaft aufbauen kann. Er ist ein perfekter Planer und Stratege – aber niemand der Visionen pflegt. Doch Hand aufs Herz: Würde er tatsächlich einen radikalen Neuanfang mit jungen Kräften wagen und dafür eine Durststrecke von 3-4 Jahren in Kauf nehmen – würde er an dieser Stelle nicht von der Meute zerrissen?

    Ich würde ein begeisterndes 2:5 einem langweiligen 1:1 jederzeit vorziehen. Hitzfeld und die Mehrheit der Fachleute hier niemals.

    • josé bütler sagt:

      also wenn du ein “begeisterndes” 2:5 einem “langweiligen” 1:1 vorziehen würdest, dann siehst du dein team gerne mit fliegenden fahnen untergehen? ähm … ist etwas naiv, nicht?

      • Mark M. sagt:

        Besser mit fliegenden Fahnen untergehen als mit eingezogenem Schwanz. Denn offensichtlich führt der Langweier-Fussball nicht zu genügend befriedigenden Resultaten.

  22. Schweiz U21 Fan sagt:

    Hitzfeld muss weg! Seit er Trainer ist, werden wir mit extrem langweiligen Defensiv-Fussball gequält. Er lässt ohne echten Stürmer, dafür mit drei defensiven Mittelfeldspielern spielen (dreier Sechs?!?). Wenn Shaqiri keinen super Tag erwischt, schiessen wir doch nie ein Tor. Hat Hitzfeld wirklich das Gefühl, man könne sich mit zehn 0:0 für die WM qualifizieren?

  23. Alex V. sagt:

    Das Spielermateriall ist eigentlich perfekt geeignet um das der Spanier zu kopieren. In einem 4-1-2-3 könnten alle Spieler ihre individuellen Fähigkeiten einsetzen um so das grosse Ziel, IM TEAM, einen Sieg zu erringen.

    – XX — XX — XX — XX –
    ————-Xhaka———-
    ——Dzemaili—-Inler—–
    Shaqiri—Derdyiok—Emeghara

    Ich würde sehr gerne diese Aufstellung sehen!

    • de Philippe sagt:

      sicher eine spannende variante. würde aber inler mit xhaka tauschen und emeghara durch stocker ersetzen. in einem jahr kann ev. bereits kerim frei für diese position ein thema sein.

    • josé bütler sagt:

      so werden wir in hundert jahren NIE ein tor erzielen!!!

      • de Philippe sagt:

        lieber josé, das stimmt so sicher nicht. ich kann deine ausführungen weiter unter nachvollziehen, aber in diesem vorschlag hier wären die flügel offensiver als in unserem bisherigen und wir wären eher defensiv zu anfällig.

        • josé bütler sagt:

          hmm … lieber philippe, meine antwort hat sich auf alex bezogen. was nützen die drei offensiv-spieler shaqiri–derdyiok–emeghara(stocker) wenn aus dem mittelfeld keine brauchbaren bälle kommen. die “verhungern” doch da vorne. weder xhaka noch inler oder dzemaili können das spiel “in die hände” nehmen. oder täusch ich mich? unser problem ist, dass zu wenig “gute” pässe ins zentrum oder auf die flügel gespielt werden. ich weiss, solche spieler kann man nicht herbei zaubern, aber wenn ich sehe, was favre in gladbach “gezaubert” hat … diese truppe konnte vor einem jahr nicht unfallfrei einen 5 meter flachpass spielen und jetzt heisst es “borussia barcelona”. klar, favre kann tag und nacht mit seiner mannschaft trainieren, diese möglichkeit hat hitzfeld nicht, mein gedanke ist einfach, mit einem klaren konzept, mit einer idee und “arbeiten, arbeiten, arbeiten” kann/könnte man viel erreichen. wir haben eine sehr junge, motivierte und hungrige equipe, die international für furore sorgen könnte, siehe u21 em im letzten sommer.

  24. Estaban sagt:

    “Sutter baute Sätze rund um das Wort «mental».” Hahahaha! Alleinrfür diesen Satz habe ich das Verlangen, dir Mämä, ein Bier zu “spändiärä”! Ich dachte immer ich sei der einzige der dies merkt…hahahaha

  25. josé bütler sagt:

    für mich stellt sich die frage nach dem system und deren umsetzung. aktuell spielt hitzfeld mit einem 4-2-3-1, dieses system wird z. bsp. von borussia dortmund perfekt umgesetzt. ABER bei der borussia sind mehr offensivspieler auf dem platz. sprich, der eine doppelsechser ist offensiv, letztes jahr sahin, in diesem jahr unterschiedlich, dann die drei mittelfeldspieler und der stürmer. bei hitzfeld, ist inler defensiv, dzemaili weder fisch noch vogel, dann aber die zentrale offensive position mit xhaka besetzt, der seine stärken m.m.n. ganz klar defensiv hat, shaqiri, frei (stocker) und der stürmer sind dann klar offensiv ausgerichtet. es sind ganz klar zu wenig offensive spieler auf dem platz oder sie sind falsch eingesetzt. xhaka gehört auf die doppelsechs! wobei wir dann mit inler und ihm wieder zwei defensive haben, was in voraussicht auf die wm-quali gegner, keine optimale variante ist. hitzfeld muss sich zwischen inler und xhaka auf der doppelsechs entscheiden und die position daneben offensiv besetzten, die nr. 10 im dreiermittelfeld muss ganz klar offensiv/kreativ sein. wenn ich, ich gebs zu, ich bin in gewisser weise ein träumer, die zuckerpässe von hakan am letzten sonntag im spiel gegen nyon … aber lassen wir dass. wir haben mit island, norwegen, zypern und albanien gegner, die wir dominieren und unter druck setzen müssen! es gibt mehrere varianten: inler/xhaka stocker/dzemaili/shaqiri mehmedi oder xhaka/dzemaili stocker/costanzo/shaqiri derdiyok, etc. eine überlegung wäre es auch, wieder zum 4:4:2 zurückzukehren, so wie es favre in gladbach spielen lässt, doppelsechs, aber mit zwei stürmern. es liegt nun an hitzfeld das richtige system mit den richtigen spielern zu bestücken, teuer genug ist er (hitzfeld) ja!!!

    • bulivo sagt:

      Bis auf die Interpretation der Doppel-6 bei Dortmund sehr treffender text!!

      (Kehl und Bender sind beide eher noch defensiver als Inler…)

      Xhaka auf der 6er Position neben Inler wäre meiner Meinung nach sehr gut..Xhaka eher offensiv, inler eher defensiv(wobei der sich bei Napoli auch nicht nur auf das zerstören konzentriert…)

      Das Problem ist sicher hinter der Spitze zu suchen…Man hätte diverse Spieler (Costanzo, Margairaz) für diese Position, doch reichen die International (momentan) sicher nicht…Hakan wäre genial..aber NLB wohl schon nicht mit Intern. Spielen zu vergleichen;))

      Wie wäre es mit Hochstrasser von Luzern?! *undweg*

  26. Roman sagt:

    “Hüppi schwärmte bestimmt wie ein kleiner Schuljunge von Lionel Messi, Sutter baute Sätze rund um das Wort «mental».”
    wunderschön :)

  27. Auguste sagt:

    hmm…, ich konnte mich mental nicht überwinden mir das spiel der schweizer nati anzuschauen und habe mir die deutschen angesehen. fazit: die franzosen waren irgendwie mental besser drauf.

  28. Von einer “Begleiterin” kann man wohl sprechen, wenn Mann in weiblicher Begleitung einen Match im Stadion anschaut. Aber im heimischen Wohnzimmer? Oder handelt sich dabei um eine professionelle Begleiterin? Falls es sich aber um die Freundin handelt, dürfte sie daran wohl keine Freude gehabt haben. Oder Mämä?

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