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Was FCB-Fans von Bayern-Fans lernen können

Mämä Sykora am Montag den 20. Februar 2012
Trotz allem die Grössten: Bayern-Fans nach dem verlorenen Champions-League-Final 2010. (Foto: AFP)

Trotz allem die Grössten: Bayern-Fans feiern in München, am Tag nach dem verlorenen Champions-League-Final 2010. (Foto: AFP)

Am Mittwoch darf sich der FC Basel mit dem FC Bayern München messen. FCB gegen FCB. Die Nummer eins der Schweiz gegen die Nummer eins Deutschlands. Ligakrösus gegen Ligakrösus. Und beide Vereine wissen die grösste Fangemeinde ihres Landes hinter sich, zumindest wenn man einer Umfrage von «20 Minuten» aus dem letzten Jahr glauben schenkt.

Beim deutschen FCB ist natürlich alles noch eine Spur grösser als bei «unserem». Das Palmarès der Münchner ist beeindruckend, da können die Basler nicht mithalten. Zudem gehört Bayern praktisch seit Urzeiten zu Europas Topteams, während Basel zwischendurch in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist. Entgegen der weitläufig verbreiteten Meinung, der Schweizer FCB sei stets ein Publikumsmagnet gewesen, kennt man dessen gut gefülltes Heimstadion erst wieder aus neuster Zeit. Nicht nur in der düsteren NLB-Zeit – von jenem legendären Aufstiegsspiel gegen den FCZ mal abgesehen – war der Zuschaueraufmarsch überschaubar, auch noch in der Saison 1999/2000, als der FCB immerhin Vizemeister wurde, lag der Zuschauerschnitt, im Ausweichstadion Schützenmatte zwar, bei lediglich 7680. Auch in den Spielzeiten zuvor wies das Joggeli kaum ein Drittel der heutigen Besucherzahlen auf.

Dieses Mal wollen die Basler ihre Vormachtstellung behalten, und nicht nur Ex-Trainer Thorsten Fink sprach oft davon, den Verein zum «FC Bayern München der Schweiz» machen zu wollen. In Sachen Vereinsführung brauchen die Schweizer den Vergleich mit den Deutschen nicht zu scheuen. Bayern wird zwar von jenen Leuten geführt, die den Verein als Spieler erst zu dem gemacht haben, was er heute ist, aber auch die Führung des FC Basel agiert vorbildlich und setzt auf Kontinuität und Stabilität – mit grossem Erfolg.

Wer sich hingegen beim grossen FCB etwas abschauen könnte, sind die Fans. Trotz der unbestrittenen Hegemonie ihres Vereins neigen die Basler Fans stark dazu, jegliche Äusserungen aus anderen Fanlagern als direkten Angriff auszulegen, und kontern gerne, indem sie dem Gegenüber Neid unterstellen. Klagen über eine unausgeglichene Berichterstattung sind häufig, viele Fans sind der Ansicht, es gehe immer gegen den FCB – egal ob an Stammtischen, in den Medien oder in Foren. Wohl um dem entgegenzuwirken, übernimmt jener Teil der Fans, der nicht gleich den verbalen Zweihänder auspackt, die Aufgabe, den Verein und die Führung bei jeder Gelegenheit über den Klee zu loben.

Die Bayern-Fans sind da einen Schritt weiter. Dank jahrzehntelanger Dominanz haben sie gelernt, etwas lockerer mit der Tatsache umzugehen, dass ihrem Verein ein Grossteil der Bevölkerung nur Niederlagen wünscht. Sie wissen, dass es nicht reine Bösartigkeit ist, wenn man den haushoch Überlegenen stolpern sehen will, weil es das Natürlichste der Welt ist. Bei Sticheleien und Provokationen halten sie es mit dem Sprichwort «Was stört es die Eiche, wenn die Sau sich an ihr reibt». Als Anhänger der klaren Nummer eins im Lande verfügen sie über jene gesunde Portion Arroganz, die sie über allem stehen lässt.

Mit einem müden Lächeln quittieren sie geäusserte Kritik von allen Seiten, im Wissen, dass kein Bundesliga-Konkurrent auch nur in irgendeinem Bereich mit den Bayern mithalten kann. Sie können damit umgehen, wenn ihr Verein «nur» auf Platz 3 steht und die Journalisten einhellig «Krise!» schreien,  obwohl andere Teams wirklich in einer Krise stecken. Denn auch sie selbst haben höhere Erwartungen, und dass das Interesse in erster Linie dem FCB gilt, ist für Bayern-Fans sonnenklar. «Mia san mia» eben. Es ist diese Gelassenheit des Goliaths, die die kleinen Davids zur Weissglut treibt, ohne dass er überhaupt einen Finger rühren bzw. ein Wort sagen muss. Er weiss, dass er gut ist, und das reicht ihm.

In allen anderen Belangen verdient der FC Basel die Bezeichnung «FC Bayern der Schweiz» längst. Nun wünsche ich mir noch, dass die Fans mehr wie jene Eiche aus dem oben genannten Sprichwort würden. Es würde ihnen gut anstehen.


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132 Kommentare zu „Was FCB-Fans von Bayern-Fans lernen können“

  1. Andi Meier sagt:

    Die Schützenmatte bietet nur 8’000 Zuschauern Platz, viel höher könnte der Schnitt von 7’680 also nicht sein.
    Was die Unterstützung im Stadion angeht, sehe ich Bayern keinesfalls als Ligakrösus, waren Sie schonmal in Dortmund?
    Natürlich war das letzte Spiel der Basler in München kein Highlight für die Bayern-Fans, aber trotz fast ausverkauftem Stadion und meinem Sitzplatz schräg über der Südkurve waren nur die Basler zu hören. Ja, der Gegner war nur Basel, aber es war ein 3:0 Sieg in der CL-Gruppenphase ohne Stimmung. Ich hoffe keiner in Basel nimmt sich ein Beispiel an diesen Fans.

    • Mike sagt:

      Sie haben den Text definitiv nicht gelesen.

    • Mämä Sykora sagt:

      Die Schützenmatte war mit 11’100 Zuschauern ausverkauft. Und das ist immer noch mehr, als der Schnitt eine Saison zuvor im Joggeli war.

      • Markus sagt:

        :ieber Mämä
        Als eingefleischter FCZ-Fan bin ich neidisch auf diese Zahlen. Ein Schnitt von beinahe 8000 bei einem Fassungsvernögen von 11’000 ist immer noch weit besser, als die Zuschauerschnitte bei Zürich oder GC und bei den meisten anderen Klubs. Mithalten kann hier wohl nur noch St.Gallen und YB.

        • Remo sagt:

          Grundsätzlich richtig, aber ich würde noch Luzern und vorallem Sion bei Ihrer Aufzählung dazu zählen. Die hatten auch in der Challenge League noch einen Zuschauerschnitt, welcher manch anderer Vereine in der Super League gewünscht hätte/wünschen würde.

          Aber im eigentlichen geht es in diesem Blog nicht über Zuschauerschnitte, sondern um Fan-Einstellungen. Ich kann mich Herrn Sykoräs Aussagen grundsätzlich anschliessen. Obwohl auch manche Bayern-Fans nicht so locker mit Kritik umgehen können wie beschrieben.

    • Daniel sagt:

      Sie haben die Bayern wohl nicht im Letzigrund gesehen letztes Jahr. Sonst würden Sie nicht so einen Schmarrn schreiben???

  2. Pius Müller sagt:

    Auch wenn FCB im Moment die Nr. 1 ist, ist GC immernoch eine Institution und Rekordmeister in der Schweiz gemäss Ricardo Cabanas.

  3. Yves M. sagt:

    Das wichtigste für den Erfolg von Basel wurde hier unterschlagen: Investoren/Geld-Geber, die über 10 oder mehr Jahren bereit sind, sich zu engagieren. Das ist der primäre Grund, warum der FC Basel so erfolgreich ist. Ohne Geld ist heute im Fussball leider nichts mehr zu gewinnen. Das fängt beim Budget für die Nachwuchsarbeit an und hört beim Stadium und der Infrastruktur auf.

    • Cedric Z. sagt:

      Diese Geldgeber gab es schon lange vor der erfolgreichen Zeit des FCB (Spross, Hotz etc.). Nur wurde das Geld für den langfristigen Erfolg angelegt und nicht für kurzfristige Prestigeobjekte.

  4. tschanni sagt:

    Schlecht recherchierter und peinlicher Bericht eines neidischen FCZler …

    • Mäsi sagt:

      was ist konkret schlecht recherchiert? danke im voraus…

    • Kraft sagt:

      Haha, tschanni, Sie sind der lebende Beweis für die inhaltliche Korrektheit des Berichts.

    • M. Hutter sagt:

      Der Bericht stimmt selbstverständlich. Ich gehe davon aus, dass Tschanni den Text einfach nicht gelesen hat und als Basler grundstäzlich davon ausgeht, dass wenn ein Zürcher über den FCB schreibt, einmal mehr die Verschwörungsmaschine in Gang gesetzt wird. Von wegen Eiche und Sau. Das einzige, was man kritisieren kann, ist dass der Bogen zwischen Äpfeln zu Birnen immer etwas schwer zu spannen ist. Auch hier. Sonst bestätigt Tschanni mit einem kleinen Satz so ziemlich alles, was hier steht.

      • Fritz sagt:

        Auch wenn sie bei der Beurteilung von Tschanni wohl richtig liegen möchte ich sie bitte nicht den gleichen Felher zu machen: “…als Basler grundstäzlich davon ausgeht…”. Ein Basler geht nicht grundsätzlich davon aus, dass wenn ein Zürcher über den FCB schreibt, einmal mehr die Verschwörungsmaschine in Gang gesetzt wird. Kann natürlich sein, dass ich nur eine Rot-Blaue-Ausnahme bin… ein schwarzes Schaf so zu sagen ;-)

  5. linus stamm sagt:

    Ich bin mal böse und schreibe folgendes: Bitte nicht Aepfel mit Birnen vergleichen ! Hier vergleicht man tatsächlich Fussballfans mit Glory-Hunters . Anhänger des FC Bayern kann man nicht als echte Fans bezeichnet, denn die Feuerprobe mussten sie nie absolvieren. Sie mussten nie in den “Niederungen” der Liga kämpfen, sind nie abgestiegen, spielten eigentlich fast immer bis Zuletzt um die Meisterschaft mit und waren nie in Ihrer Existenz bedroht. Es fehlt ihnen schlicht die Erfahrung, die man in schlechten Zeiten machen kann. Besser wäre folgender Vergleich: Bayernfans werden noch lernen müssen, wie stark man leiden, wie tief man sinken kann, wenn es dem Klub mal wirklich schlecht geht. Das kennen die Basler, die Bayern nicht.

    • Mike sagt:

      Von “besseren” und “schlechteren” Fans hat Mäma auch nicht gesprochen. Nur davon wie man sich als “Gewinner” verhält.

      • linus stamm sagt:

        Stimmt, aber es reicht nicht, nur zu wissen wie man sich als Gewinner zu verhalten hat. Wir wissen ja nicht wie sich Bayernfans verhalten wenn sie mal richtig verlieren…wenn es um die Existenz des Vereins geht. Vielleicht wenden sich ja 10000e vom Verein ab oder werden gar in irgeneiner Weise ausfällig und sind dann gar keine Vorbilder mehr. Gerne hätte ich ein Beispiel gesehen wie sich ein Gewinnerfan verhält, der auch schon ganz unten war.

    • Pit Zahut sagt:

      Bayern nie abgestiegen, so so!? Dachte immer der HSV wäre der Dino der Liga!!!
      Und das mit tief sinken….bei vielen Kommentaren (und vorallem beim Blog-Ersteller) kann man mit verlaub behaupten: Tiefpunkt erreicht ;o)

      • MarcoSVB sagt:

        In der Tat sind die Bayern nie abgestiegen, sie sind einfach später in die Bundesliga aufgestiegen.

        Bitte etwas besser informieren, bevor man anderen vermeintliches Fehlwissen auf die Nase binden will ;-)

        • Johan Foetbal sagt:

          Wie sich die Bayern-Anhängerschaft verhält, wenn sie in einer Saison mal nicht mit Titeln gehätschelt werden, konnte man doch erst letztes Jahr wieder sehr schön sehen: vor Polemik triefend die Realität verklären und die Meisterschaft des kommenden Jahres schon als gegeben ansehen..
          Und wie sich Gewinnerfans verhalten, die schon ganz unten waren, konnte man ebenfalls gerade erst letztes Jahr in der Bundesliga sehen – sowohl in Blau-weiss, als auch und insbesondere in Schwarz-gelb.
          Würde ich persönlich auch mal gerne wieder in der Superleague anhand von GC sehen.. aber das ist, wohlgemerkt, nur meine persönliche Meinung und ich bin mir sehr wohl darüber bewusst, dass das in geradezu exorbitanter Ferne liegt.. ;)

  6. Mägge sagt:

    “…..im Ausweichstadion Schützenmatte zwar, bei lediglich 7680…………”
    Mäma wussten Sie, dass in diesem Stadion damals 1999/2000 nur knapp 8’000 Zuschauer/innen platz hatten(??), bzw. damals war das Stadion prope Voll!!
    Also bevor Sie solche Floskeln, wie oben, zum Besten geben, sollten Sie sich vorher informieren.

    • Mämä Sykora sagt:

      FC Basel -FC Zürich 0:0 Schützenmatte. – 11’100 Zuschauer (ausverkauft). Zudem: Wie ein Satz später steht: Auch eine Saison zuvor waren es unwesentlich mehr Zuschauer.

      • Frääänk sagt:

        Reitet nichtso auf diesen Zuschauerzahlen herum, ich kann mich an Spiele erinnern, an denen 2000 Zuschauer anwesend waren, wohlgemerkt im alten Joggeli. Wer erst seit der Schützenmatte die Spiele besucht sollte sich nochmals informieren. Insgesamt gebe ich Mämä recht: Der FCB ist das Mass der Dinge in der Schweiz (zur Zeit) und dafür gilt es in erster Linie dankbar zu sein. Der Kritik beispielsweise eines GC-Fans sollte man deshalb dieser Tage mit Grösse begegnen können und nicht mit diesem lächerlichen Abwehrreflex (Neid!).

      • Pät sagt:

        Das Ausweichstadion Schützenmatte wurde damals von sehr vielen Fans boykottiert. Klar gab es auch im alten Joggeli Spiele in der Nati B vor 3-4’000 Zuschauer, aber als es um was ging (z.Bsp. Wiederaufstieg) waren in der Regel deutlich mehr als 20’000 Fans anwesend.

  7. W. Ritschard sagt:

    Dieser Artikel ist nicht schlecht aber der Vergleich stimmt nicht ganz. 1. Auf der Schützenmatte hatten nur ca. 10’000 Zuschauer platz gehabt. Bei 7000 bis 8000 Zuschauer war es eigentlich voll. 2. Ich habe im Geschäft viel mit Münchern und Bayern Fans zu tun und musste feststellen das auch die Bayern Fans bei Äusserungen als Basler Fan auch als direkten Angriff auszulegen und es gar nicht so locker nehmen. Es stört sie schon wenn die Sau an der Eiche reibt. Die Gelassenheit ist gar nicht so gross man muss nur mal die Leserbriefe von Bayern Fans anschauen nach der Nullnummer. Wir bleiben so wie wir sind da können wir nicht viel abschauen und mehr Arroganz brauchen wir auch nicht.

  8. Christian Emmenegger sagt:

    Bayern München ist ein Fussballclub der Mauerblümchen und Musterschüler. Entsprechend lahm ist auch die Stimmung in der Allianzarena. Das einzige was in der Fankurve der Bayern für Stimmung sorgt, ist der Wurstverkäufer. Die Bayernfans könnten von den Baslerfans sicher viel mehr lernen als umgekehrt, z.B. auch mal 90 Minuten lang durchzusingen! Wie würden sich Bayernfans wohl verhalten, wenn ihr Verein mal in den hinteren Reihen der Tabelle wäre? Vermutlich würden sie sich vom Fussball abwenden bis Bayern wieder zuoberst steht und anstatt dessen am Wochenende zum Pony-Reiten gehn.

    PS: Der Beitrag ist nicht ganz so bösartig gemeint, wie er klingen mag. ;-)

  9. Uli Geiger sagt:

    bayernfans sind einfach das letzte. Als D,aber aus der regio, wünsche ich den Baslern viel Erfolg

    • Mäse sagt:

      Die Bayern-Fans hatten aber so ziemlich den besten Fan-Auftritt der letzten Jahre im Letzigund. So wenig ich den FC Bayern München mag (als direkter Gener sowieso) – die Fans machten in allen Kategorien einen riesen Spass; Anzahl Leute, Bewegung, Pyro, Gesänge… keine Schweizer Fangemeninde konnte hier mithalten. Ist so.

  10. Mat sagt:

    Die Bayern sind seit Urzeiten an der Spitze. Die Fans kennen ja nichts anderes als an der Spitze zu stehen. Bei Basel gab’s halt schon auch mal eher schlechte Zeiten, die nach dem Abstieg in die NLB sogar in einem Beinahe-Konkurs gipfelten. Dieses Selbstverständnis als Gewinner, wie es die Bayern haben, kann der FCB und auch deren Fans halt nicht, oder noch nicht haben. Dass andere neidisch sind auf den Klassenprimus, ist nichts als normal. Dies musste GC wie auch der FCZ zu deren Blütezeiten auch schon erfahren.

  11. Urs Gubser sagt:

    Dieser Bericht ist herrlich. Danke Hr. Sykora. Endlich mal einer der die Tatsachen anerkennt. Bayern ist auch der einzige Fussballclub in Europa auf diesem Niveau der schuldenfrei ist. Bayern ist einfach das Beste was es gibt im europäischen Fussball. Wer das negiert versteht nichts von Fussball.

    • Marius sagt:

      Der FC Bayern ist der einzige Verein von Weltformat im Staat Bayern. Eines der finanzstärksten Bundesländer in Deutschland. Suchen sie mal einen zweiten Verein mit solchen Voraussetzungen in ganz Europa. Die Vorherschaft in Deutschland wurde dadurch mit relativ wenig Aufwand erreicht. Klar benötigten sie eine grosse Generation welche den FC auf die Erfolgstrasse führte. Eine solche Generation wie die einheimischen Beckenbauer, Müller, Breitner & Meier konnten sie indes bis Heute nicht wiederholen. Somit eine Einzigartigkeit selbst für die grossen Bayern.
      Ich habe jedenfalls die Bayernanhänger immer als Modefäns erlebt. Ein echter Fän sind das für mich nicht, ausser die Einheimischen die dadurch einen Bezug dazu haben.

    • Luca sagt:

      Herr Urs Gubser, Amen !!!

  12. Jens Werner sagt:

    Die Frage ist nicht, ob man angefeindet wird, sondern warum und mit welchen Aussagen. Die Berner sehen uns seit 2-3 Jahren als Erzrivalen und Hauptrivalität, intressiert in Basel keine Sau, da Bern traditionell kein Rivale ist (“nur” sportlicher Gegner je nach Konstellation), also eher peinlich. Von Bern kommen/kamen auch die dümmlichen “Nur wegen Oeri’s Kohle”. Klar, in Bern hat man mit Rihs, Oertig und Co. auch keine Mäzene, dort nennt man das “Investoren”, wie lachhaft. Und ähnlich siehts in Zürich aus. GC-Vögel ihrer Allfinanzvergangenheit (Spross, Spadaro etc) und der sogenannt Arbeiterclub, der jahrzehntelang dank jährlichen substantiellen Finanzspritzen eines Immobilienhais namens Sven H. am Leben blieb. Da muss man halt zwischendurch müde lächeln und etwas entgegnen, auch wenns Einem eigentlich wurst ist, dass die Neider am Bellen sind.

    • Marcel sagt:

      Und jetzt zählen wir die Titel und beginnen von vorn die Frage zu klären, wo der Neider bellt.

      • Mägge sagt:

        @Marcel

        Aber sonst hast du keine Probleme? Ob Sieg oder Niederlage, wir Basler/innen werden heute ein Fussball-Fest zelebrieren. Da kannst Du und der Rest der Schweiz nur Bauklötze staunen. In diesem Sinne….. :-)

        • Marcel sagt:

          Mägge – lies den Text von Jens, dank nach, versteh ihn und du wirst mir Recht geben. Im übrigen freu ich mich wenn der kleine FCB heute mal dem grossen FCB auf den Schwanz tritt. So gesehen bist du der Beweis, dass der Artikel genau ins Schwarze trifft. Ihr verhaltet Euch wie Kleinkinder denen man den SChnuller weggenommen hat. Ihr habt nicht den nötigen Stil zur Arroganz. auch :-)

  13. Julia Himmel sagt:

    Mich würde es mal wundernehmen wieviele Fans die Bayern noch mobilisieren wenn es sportlich mal wirklich schlecht läuft. Die Stimmung in der Allianzarena ist alles andere als toll – künstlich und nur noch kommerziell. Da sind die Bayern den Dortmundern und meiner Meinung nach auch den Baslern klar unterlegen.

    • Auguste sagt:

      hmm…, platz 3 hinter dem bvb und gladbach, gegen die man alle spiele der bisherigen saison verloren hat – wie schlecht soll es in münchen noch laufen, julia himmel?

      die arbeiten im moment daran, mit dem weltuntergang den mayas zuvorzukommen.

  14. Thomi sagt:

    Zum Zuschuerschnitt und der Treue mal ein kleines Zahlenbeispiel:

    7680 Z. (Schnitt FC Basel Schützenmatte) im Verhältnis zu 169’885 (Einwohnerzahl der Stadt Base) =: 4.5%

    67’588 Z (aktueller Schnitt Bayern) im Verhältnis zu 1.382 Mio. (Einwohnerzahl Stadt München) = 4.8%

    In Worten: Selbst während miserablen sportlichen und infrastrukturiellen Zeiten kamen im Verhältnis praktisch gleich viele Zuschauer zu FCB-Matches wie Zuschauer zu Bayern-Matches in sportlich guten Zeiten. Vom Einzugsgebiet mal abgesehen, welches die Zahlen noch weiter zugunsten des Basler Publikums verändern würde.

    D.h. der FC Basel ist selbst in besch…Zeiten der gleiche Publikumsmagnet wie die Bayern zu Glanzzeiten und geniesst den ungebrochenen Halt in der Bevölkerung.

    Also bitte richtig recherchieren und Zahlen im richtigen Verhältnis bringen.

    Quellen: bs.ch / münchen.de / piledriver.de

    • Mämä Sykora sagt:

      Mit diesem Rechenbeispiel hat der FC Lugano mehr Zuschauer als Milan, und der FC Aarau kann locker mit Barcelona mithalten. Sion gehört zur europäischen Spitze und Hoffenheim nicht zu schlagen. Nicht immer macht der Vergleich mit den Einwohnerzahlen Sinn.

      • Thomi sagt:

        Einverstanden.

        Er macht nur bei Städten Sinn, die im Verhältnis zum Land etwa gleich sind und man davon ausgehen kann, dass ein eminenter Teil der Zuschauer aus ebendieser kommt und nicht hauptsächlich aus dem Einzugsgebiet.

        Aber:

        Bei München und Basel trifft das zu. Sie sind im Verhältnis zum Land beide (gleich-)grosse Städte (Basel 3.CH, München 3.DE). Im Gegensatz zu Lugano, Sion, Aarau und Hoffenheim.

        Somit kann ich meine Zahlen empirisch belegen und Deine Gegenbeispiele sind nicht stichhaltig.

        • Mämä Sykora sagt:

          Es ist statistisch zwar etwas fragwürdig, wenn man nur die drittgrössten Städte der Länder vergleichen darf. Wenn du das tun würdest, würdest du mit Sicherheit feststellen, dass das Verhältnis zwischen Stadtgrösse und Zuschauerzahl bei kleinen Städten deutlich besser ist. Einerseits ist ein entsprechender Schnitt für grosse Städte alleine deshalb nicht erreichbar, weil es keine so grossen Stadien gibt (Bayern hat ja eine Auslastung von 100 %, mehr geht nicht. Als Extrembeispiel (ist zwar nicht 3. grösste Stadt): ZSKA Moskau müsste einen Schnitt von nahezu 600’000 Zuschauern haben, um diese 5% zu erreichen, SSC Napoli als drittgrösste Stadt noch immer 200’000).
          Ganz abgesehen davon, dass die viele grosse Städte meist mehrere Profiklubs haben, hier noch ein paar Vergleiche aus Europa:
          Liverpool: 9.6 %
          PSV: 10,2 %
          Viking Stavanger: 5,9 %
          FH Hafnarfjördur: 6.9 %
          Und dann gibt es eben noch die WInzlinge. der FC Triesen aus Liechtenstein erreicht diese Quote schon mit 200 Zuschauern, es gibt aber noch viele Vereine aus kleinen Ländern, die in der obersten Liga spielen und deshalb doch ein bisschen mehr Leute anziehen.
          Ich bleibe dabei: Der Vergleich hinkt. Und ist auch unnötig.

          • Steiner78 sagt:

            Dazu kommt noch etwas anderes: Warum werden die 1.382 Mio. Einwohner Münchens komplett den Bayern zugeschlagen? Der TSV 1860 schaffte es in guten Zeiten in der 2. Bundesliga auch schon auf einen Schnitt von 40’000+! Und dies als Erzrivale Bayerns und Off/On-Erstligist, nicht etwa als Ausweichstation, wenn der “grosse Bruder” auswärts spielt. Eine solche Konkurrenz findet sich in der Stadt Basel nicht ansatzweise.

      • Kivinho sagt:

        Vielen Dank Mämä!

      • Fritz sagt:

        Du hast dies aber jetzt nicht wirklich nachgerechnet Mämä oder?

        • Stricher sagt:

          äha Thomas, wir verstehen schon.

          Hast Du auch mitberechnet dass die Allianz-Arena auch bei einer Kapazität von 100’000 noch ausverkauft wäre?

          Im Gegensatz zu den Baslern hat der FC Bayern viele Touristen-Zuschauer. Die sogenannten: Komm gehen wir mal in die Allianz-Arena, San Siro, Anfield und etc.

          Die Allianz-Arena ist (fast) immer Ausverkauft, ob der Gegner aus Barcelona, Dortmund oder Freiburg kommt. Spielt der FC Basel aber mal gegen Lausanne-Sports, haben die Basler Zuschauer was besseres vor (ist überall in der Schweiz so).

          Daher macht Dein ach so stichhaltiges Besispiel überhaupt keinen Sinn.

          Die Dortmunder haben auch einen Schnitt von über 80’000, könnten aber an manchen Spieltagen 3-4 mal füllen.

          @Mämä
          Verstehe nicht wie Du Basel und Bayern als Nr. 1 ihrer Länder bezeichnen kannst? Der FC Basel ist aktueller Schweizer Meister, aber die Grasshoppers aus Niederhasli sind Rekordmeister.

          Der FC Bayern ist nicht mal Vizemeister, aber der Rekordmeister.

          Also:
          FC Bayern, die Nummer 1 in Deutschland = Einverstanden
          FC Basel, die Nummer 1 der Schweiz = nicht Einverstanden, müssen noch viele Titel holen und noch mehr dominieren.

          Wünsche den Baslern trotzdem kein Glück, muss ich aucht nicht und ja, es hat sicherlich auch mit Neid zu tun! :-)

          • Mäsi sagt:

            Ok, dann einigen wir uns doch, dass GC die Nummer 1 ist… *hust*
            Um das auf Lebzeiten beste Team zu ermitteln, dafuer gibt’s ewige Tabellen und den ‘Rekordmeister-Titel’. Mehr nicht.

            Um die momentane Nummer 1 zu messen, reicht es, die vergangenen 5-10 Jahre zu begutachten – sowohl national als auch international. Und da sind die beiden FCBs unbestritten die jeweiligen Nummer 1.

  15. alex sagt:

    Ich und mein Sohn gehen immer gerne in die Allianz Arena. Es ist das schönste Stadion in Europa. Ausserdem kann mann noch ohne Angst ein Spiel angucken. Das kann man ja wohl in der Schweiz nicht mehr mit besten gewissen behaupten. (Fans ausschreitungen). Was Bayern anbelangt ist es wie im Leben: Neid musst du dir erarbeiten, mitleid bekommst du umsonst. Bayern forever

    • Pete Murray sagt:

      In wie vielen Stadien waren Sie denn schon, dass Sie behaupten können, dass Bayern das schönste Stadion Europas hat? Wenn Sie sagen, dass es grundsätzlich gefährlich ist, in der Schweiz ein Fussballspiel anzuschauen, glaube ich nicht, dass Sie oft Fussball schauen gehen, sondern dass Sie sich eher nur über Blick-Schlagzeilen informieren! Ich war auch schon in der Allianz Arena, die Stimmung ist also schon sehr überschaubar! Bei den Bayernfans handelt es sich zu 90% um Modefans: Sogar 1860 die nun wirklich nicht viel sportlichen Erfolg vorzuweisen haben sind in München beliebter als die Bayern…

    • Auguste sagt:

      hmm…, nach dem 0 : 0 in freiburg und dem abrutschen auf platz 3 bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die allianz-arena wirklich so ein angstfreier raum ist, alex.

    • Alex sagt:

      gefühlte 80% der Bayern-Fans sind Erfolgsopportunisten. Die supporten nur dort, um auf der Seite des höchstwahrscheinlichen Siegers zu stehen und keine Entäuschungen verarbeiten zu müssen. Aber Herzblut investieren die keines. Konsumenten halt….

  16. Pät sagt:

    Ja, ist ein schönes Stadion (wurde ja auch von Baslern erbaut!)
    Wie schon von anderen weiter oben beschrieben, hat der FC Bayern keine wirkliche Fankultur (fragen Sie mal andere Fans in Deutschland). Im alten Olympia-Stadion waren zudem des öftern bei internationalen Spielen nur leere Sitze zu sehen. Denke in Sachen Unterstützung der eigenen Mannschaft gibt es auch international wenig Konkurrenten für die FCB-Fans.
    Waren Sie schon einmal im Joggeli. Glauben Sie nicht immer was in der Presse alles geschrieben wird. Ein Spiel im Joggeli anzuschauen ist zu 99% sehr sicher!

    • alex sagt:

      Ja wenn das so ist, verstehe ich nicht ganz die Diskussion um die sogenannten Fans in der Schweiz. Wenn das so wäre würden wir nicht geisterspiele ausstragen. Ganz abgesehen vom Vandalismus in den sogenannten Fanzügen der SBB. Fahren Sie einmal nach München zu einem Fussballspiel. Da können Sie noch mit der Familie hingehen.

      • Fritz sagt:

        Lieber Alex ich war in München, ich war in Zürich und ich bin fast jedes mal in Basel und ich würde dort überall mit meiner Familie hin… nur in die Redaktion des Blick würde ich nicht, denn dort muss Mord und Totschlag herrschen so oft wie dies Erzählt wird… Und was die Sicherheit im Fussball in Deutschland anbelangt habe mîch mich in Ulm mal mit der Bereitschaftpolizei auf unserm Weg nach München unterhalten – ist auch nicht sooo gross anders als bei uns oder haben sie Leibzig – Dresden verdrängt?

        • alex sagt:

          ich war schon ein paar mal in münchen. Sogar gegen dortmund war die Stimmung im und um das Stadion friedlich. Dies können sicher auch die Zahlreichen Fans aus der Schweiz bestätigen.

      • Anja Hame sagt:

        Also lieber alex nicht alles glauben was die Zeitungen schreiben (wie Pät schon sagte). Ihnen sind wohl die anscheinend immer wieder publizierten3 Mio Kosten der SBB auf den Magen geschlagen, die nach genauren Recherchen zusammenschrumpften auf ca. Fr. 300’000.– Dann Fankultur in Bayern ist mittlerweile eine reine Eventkultur. Wie überrall hat es auch bei Bayern Idioten die sich danebenbenehmen, auch schon selber erlebt. Ausserdem gab es auch in Deutschland kürzlich Geisterspiele, da haben Sie wohl nichts davon mitbekommen?. Und wie Pät schreibt, waren Sie übehaupt schon mal im Joggeli? Ich bin seit Jahren im D und ich sehe dort nicht nur Hardcorefans sondern auch viele Familien mit Kindern und die Kinder ja die kreischen manchmal, aber nicht vor Angst, sondern weil sie mehrheitlich den Plausch haben an dem was sie sehen und an der Atmosphäre.

        • Luca sagt:

          Frau Hame ich denke Sie sind ein grosser FC Basel Fan. Anders kann ich mir die Verharmlosung der Vandalen in den SBB-Zügen nicht vorstellen! Ich war mit meinem Kumpel unterwegs nach Zürich mit dem Zug und glauben Sie mir, wenn ich meinen Sohn dabei gehabt hätte, wäre ich via Notbremse aus dem Zug gesprungen! Ich will nicht abstreiten, dass es in manchen Deutschen Zügen anders aussieht. Aber was ich in diesem Zug erlebt habe, ist unter aller Sau.
          Ich bin selbst auch ein Basler Sympathisant, gehe aber lieber nach München ein Bier trinken und gucke mir die volle Allianz Arena mit 69’000 Zuschauer an. Es ist wenigstens immer ausverkauft und 100x weniger gefährlich als die Sch***** die im Joggeli abläuft!

        • alex sagt:

          Ein Fussballspiel sollte auch ein Event sein und nicht ein aufeinandertreffen von sogenannten Hardcore Fans die eine unheimliche Stimmung veranstalten. Mir ist die Allianz Arena lieber als ein Joggeli voller abgefackelten Pyros.

          • John sagt:

            was sol die pyro diskusion über ultras etc. voll am thema vorbei…es giebt schlimmeres zum bsp. FANs die den tex von mämä nicht verstehen..lalalalala lalalala lalalala alalala…….

          • Luca sagt:

            So ist es !

          • paddy sagt:

            Dann gehen sie doch bitte nach München Fussball schauen……aber erzählen sie nicht irgendwelche Schauermärchen von den “ach so bösen schweizer Fussball-Fans”!!!

          • Schnouz sagt:

            Aber hallo!
            Das entspricht doch nicht ganz der Realität. Besuche zwar eher YB Heimspiele, erlebe die Situation aber überhaupt nicht so Dramatisch.
            Ich bin kein HC Fan gehe aber regelmässig mit meinem Sohn (4 Jahre) im Familycorner des Wankdorfs an die Spiele.
            Ich hatte noch NIE auch nur im Ansatz angst um die Sicherheit meines Sohnes oder mir.
            Wer die Gewalt nicht sucht und sich halbwegs normal verhält, ist an einem Fussbalspiel warscheinlich sicherer als im durchschnittlichen Bahnhof.
            LG Schnouz

    • Mike sagt:

      “Denke in Sachen Unterstützung der eigenen Mannschaft gibt es auch international wenig Konkurrenten für die FCB-Fans.”
      HAHAHA Herrlich in welcher Traumwelt die Basler leben!

  17. Johann sagt:

    Guten Tag Mämä

    Leider ganz übel recherchiert…..

    -”auch noch in der Saison 1999/2000, als der FCB immerhin Vizemeister wurde” Der FC Basel wurde Dritter nicht Zweiter….

    -”von jenem legendären Aufstiegsspiel gegen den FCZ mal abgesehen – war der Zuschaueraufmarsch überschaubar” schon ein Jahr zuvor kamen zu den Aufstiegsspielen gegen den FCL und gegen GC rund 36’000 Zuschauer, Zahlen die kein anderer nur ansatzweise in den letzten 20 Jahren erreichen konnte

    -”Auch in den Spielzeiten zuvor wies das Joggeli kaum ein Drittel der heutigen Besucherzahlen auf.” Bis auf das eine Jahr im Exil, wies der FC Basel seit seiner Rückkehr in die NLA stets den höchsten Zuschauerschnitt auf

    -”lag der Zuschauerschnitt, im Ausweichstadion Schützenmatte zwar, bei lediglich 7680. ” korrekt, war aber noch immer der 3.beste Wert und das in einem Stadion das nur 11k fasst und alles andere als fussballtauglich war. Ausserdem war der NLA-Schnitt allgemein mit durchschnittlich 5.651 sehr tief.

    • Mämä Sykora sagt:

      Hallo Johann

      Sorry für den Faux-pax mit 1999/2000. Hatte ich falsch im Kopf, weil ja der FCB den FCSG vorzeitig zum Meister machte mit dem Punktverlust bei Servette.

      Zum Rest:
      - Ja, es gab natürlich auch andere Spiele mit tollen Besucherzahlen. Aber du wirst dich sicher auch noch an die Spiele gegen Châtel St-Denis, Malley, Delémont & Co. erinnern. Das ergab trotz den Entscheidungsspielen gegen die Grossen dennoch einen bescheidenen Schnitt, auch wenn er für die NLB natürlich immer noch gut war.

      - Es sollte auch nicht heissen, dass die Besucherzahlen des FCB im Vergleich mit den anderen Vereinen schlecht waren. Ich wollte lediglich daran erinnern, dass es nicht immer so war, dass über 20’000 Zuschauer der Normalfall war. Ganz im Gegenteil!

  18. Hans vom Hübel sagt:

    Ich glaube, Herr Sykora, Sie denken in dieser Sache für einmal zu wenig weit. Klar, diese Verschwörungsmetalität einiger Basler nervt auch mich als FCB-Fan. Mit Ihrer Forderung nach gepflegter Arroganz stossen Sie bei mir offene Türen ein, denn seit langer Zeit ist es mein Credo, die kleinen Kläffer kläffen zu lassen.

    Und ich glaube, es gibt sie auch, die Basler Arroganz. Nur gibt es halt genauso auch das Kleinkarierte, das Kleingeistige hier in Basel. Und in dieser “Geisteshaltung” gründet dann auch jenes beflissene sich benachteiligt fühlen, jener Drang zur Rechtfertigung und dergleichen. Ich finde das auch unnötig, bisweilen armselig und eines stolzen FCB-Fans unwürdig. Doch die Medaille hat zwei Seiten. Arroganz geht oft mit Gleichgültigkeit einher, was der Leidenschaft und dem Feuer abträglich ist; in meinen Augen ein in keinster Weise erstrebenswerter Zustand. Klar, gibt es auch in München viele eingefleischte, emotionale Fans. Doch auch ohne rotblaue Brille ist es augenfällig, dass die Basler Fans noch ne ganze Schippe heissblütiger und leidenschaftlicher sind als die Münchner. Dieses Feuer will ich um keinen Preis vermissen. Auch wenn damit eine gewisse Wehleidigkeit, fehlende Grösse – nennen Sie’s, wie sie wollen – einher geht.

  19. Mark M. sagt:

    Ich habe auch als FCL-Anhänger keine Probleme mit den Erfolgen des FC Basels und freue mich, wenn er international weiter kommt. Probleme habe ich höchstens, wenn die FCB-Fans mal wieder in der Innenstadt randalieren. Item – ich glaube die meisten Nicht-Basler Schweizer Fussballfreunde, verspüren eigentlich keine prinzipielle Abneigung gegen den FCB. Hingegen kann ich den paranoiden Hass gegen die Bayern gut nachvollziehen. Die halten sich für Gott und Dagobert Duck in einem und schreien das auch noch möglichst laut in die Welt hinaus. Solche Grosskotze sind die Basler bei weitem nicht – und sollen das bitte auch nicht werden.

  20. Jan sagt:

    Bekommt der Autor Geld für solche Beiträge? Was soll die Aussage sein? Dass München sportlich erfolgreicher ist als Basel und sich im Grossen und Ganzen in einer anderen Liga bewegt als der FCBasel? Wow – vielen Dank für diese beeindruckende Erkenntnis…
    Das Entscheidende ist doch, dass der FCBasel einen in der Schweiz einzigartigen und von anderen Clubs nie erreichten Rückhalt geniesst und auch schon in schlechteren Zeiten genoss. Dies nicht nur bei Heimspielen, sondern auch auswärts. Kaum ein FCB Spiel an welches nicht mindestens 2000 Fans mitreisten, sei es in Bulle oder sonst wo.
    Ein Vergleich mit anderen, genauso traditionsreichen und z.T. viel erfolgreicheren Schweizer Clubs wagt der Autor nicht, er nimmt sich den Fc Bayern als Massstab. Lieber glänzt der Schreiber mit Einseitigkeit (oder Unkenntnis) indem er unvollständige Beispiele vorlegt (schon in der Aufstiegs-Saison vor dem “legendären” Spiel gegen den Fcz gab es Spiele im Joggeli, bei denen mehr Leute anwesend waren als in allen parallel stattfindenden Finalrundenspielen zusammen aber das passt wohl nicht in den Kontext)
    Dies ist Fazit genug, ein grosses Kompliment für Basel und eine Faust aufs Auge für alle anderen CH-Vereine, die nur ausverkaufte Stadien vorweisen können, wenn der FC Basel zu Gast ist.
    Vom Autor war das wohl nicht beabsichtigt, so kommt es dann raus wenn man einfach jeden Mist dem einem grad in den Sinn kommt “bloggen” darf.
    Echt einseitig und (wieder einmal) einfach schlecht.
    Meine Unfähigkeit den Blogg unwidersprochen stehen zu lassen unterstützt wohl die These, dass wir Basler keine Kritik beherzigen können. Wissen sie was? Das ist mir herzlich wurscht, ich bin stolz auf den (kleinen) FCB und werde ihn weiterhin gegen solche “Ergüsse” verteidigen!

    • John sagt:

      uuuuuuh..jammer,jammer…GENAU UM DAS GEHT ES JA IM TEXT….ob schlecht recheriert o. nicht…was störts dei eiche Ihr wisst es ja selber alle besser…als FC BASEL 1893 FANS…..schaut einfach fussball ihr ihr fan experten

      • paddy sagt:

        Ach John….Auch sie bestätigen damit wieder den Neid…..ein ewiger Kreislauf.

        • John sagt:

          ne bin nich neidisch wollte nur damit sagen bayern is bayern basel basel zürich zürich…schaut einfach fussball und zum glück sind bayern wie bayern basler basler zürcher zürcher wär ja tot langweilig wenn alle dei gleiche schiene fahren oder?

  21. David sagt:

    Diese Blog sollte nun endlich mal geschlossen werden. Was da jemand verzapft, der wirklich keine Ahnung hat, sollte das Schreiben glänzlich lassen. Was der FCB in der Nati B (für die damaligen Verhältnisse) an Zuschauern anzog, das ist bei den Zürcher Clubs seit ihrer Nati A Zeit bei weitem nicht mal den Durchschnitt. Ich errinnere mich, an Live Spiele, in der NATI B, vor 13’000 Zuschauern, bis zu 60’000. Mein Gott, TAGI, wie lange noch dieses inkompetente Herumgeschreibe.

    • Mämä Sykora sagt:

      Nur ganz kurz eine Replik: Das hier ist nicht der Tagi, sondern ein Blog. Was hier steht, muss keinesfalls der Meinung des Tagis entsprechen. Und wie schon einmal erwähnt: Ich sage nicht, dass die Besucherzahlen des FCB in der NLB schlecht waren, im Vergleich mit anderen Schweizer Teams sowieso nicht. Aber sie waren bei Weitem nicht so hoch, wie dies oft nostalgisch verklärt gesehen wird. Spiele vor 2000 bis 5000 Zuschauern waren keine Seltenheit. Selbst nach dem Aufstieg. Ein paar Beispiele, nicht mal gegen No-Names?
      19.9.1995 FCB – GC, 8000 Zuschauer
      28.10.1995 FCB.- FCZ, 13’500 Zuschauer
      23.3.1996 FCB – FCSG, 6’500 Zuschauer
      4.5.1996 FCB – Sion, 5’000 Zuschauer
      etc.

  22. David sagt:

    Diese Blog sollte nun endlich mal geschlossen werden. Was da jemand verzapft, der wirklich keine Ahnung hat, sollte das Schreiben glänzlich lassen. Was der FCB in der Nati B (für die damaligen Verhältnisse) an Zuschauern anzog, das ist bei den Zürcher Clubs seit ihrer Nati A Zeit bei weitem nicht mal den Durchschnitt. Ich errinnere mich, an Live Spiele, in der NATI B, vor 13’000 Zuschauern, bis zu 42 000. Mein Gott, TAGI, wie lange noch dieses inkompetente Herumgeschreibe.

    • off.side sagt:

      1972 spielten der FCB und der FCZ im joggeli vor 54’700 zuschauern und -innen. das ist (und wird es wohl auch bleiben) schweizer rekord für ein spiel mit einer schweizer vereinsmannschaft. 1994 kamen immerhin noch 45’000 leute ins joggeli, um sich die gleiche partie in der nationalliga B anzutun…

      • David sagt:

        @ off.side: Ich glaube der Rekord an der 60’000er Grenze wurde sogar in dieser Zeit 2mal aufgestellt. In den 90er Jahren musste der FCB seine Grösse reduzieren. Jedoch eben, der FCB hatte in der Nati B immer einen Schnitt zwischen 15’000 und 20’000. Gegen den einsmaligen Rivalen Luzern kamen anfangs 90er 42’000 Zuschauerinnen und Zuschauer. Fussball ist in der Region Basel etwas, was wir hier in Zürich nie begreiffen werden, geschwige denn Leben können (leider). Wir kriegen ja nicht mal ein richtiges Fussballstadion hin.

  23. Anja Hame sagt:

    Ausserdem ich will von den Bayern Fans eigentlich nichts abkupfern, die san die und Basel tickt anders

  24. Toni sagt:

    Guten Tag Mämä

    Wir FC Basel Fans müssen von den Bayern Fans nichts aber überhaupt nichts lernen.

    Gruss vom Rheinknie

  25. Fritz Schmidien sagt:

    Die Stimmung in der Allianz-Arena ist etwas vom Schlechtesten, was ich bisher gesehen und gehört habe. Der Stadionsprecher ist kein Stadionsprecher, sondern einer, der sich in der Sommerpause sein Geld als Ballermann-Animator in Mallorca verdient und sein Geschrei auch in der Arena weiterführt.
    Wenn Ribery ein Tor schiesst, dann ertönt das ohrenbetäubende “Oh Champs-Elysée” noch 20 Sekunden nach Wiederanpfiff.

    Kommerz pur. Da geh ich nie mehr hin.

    • John sagt:

      de bölle de isch ine holl drum passter guet is basler gol ja und gnau det muesser hi ooooooh fc züri ooooh fc züri lalala und nomal de bölle de isch ine holl drum passter guet is basler gol ja und gnau det muesser hi ooooh fc züri !!! DANKE gegn modernen fussball wie bei den bayern. “Oh Champs-Elysée lautsprecher fans.

      • zerberus08 sagt:

        Lieber John, …….de bölle de isch ine holl drum passter guet is basler gol ja und gnau det muesser hi….. ist doch reines Wunschdenken von dir! Aber wie gesagt, was stört es die Eiche……..

  26. Auguste sagt:

    hmm…, lassen die fans von fcb und fcb ihre nachspielzeit-traumata eigentlich vom gleichen psychiater behandeln?

    • paddy sagt:

      Ich weiss nicht ob Frau Oeri auch nach München geht….. ;-)

      P.S.: Kann auch umgekehrt fragen: Wann hat der FCZ endlich genug auf der 93. Minute rumgekaut und das Quäntchen Glückseeligkeit rausgepresst? ;-)

      • Auguste sagt:

        hmm…, paddy, damals wurden einige in zürich von einer spirituellen welle erfasst, die bis heute nicht ganz verebbt ist. am liebsten hätte sie eine gedächtniskirche errichtet – dafür reichte das geld nicht. dann halt ein richtiges fussballstadion – wir beten hier immer noch.

  27. Franz Kaiser sagt:

    Vielen Dank Mämä für diesen Beitrag!

    Aber mein eigentlicher Dank gilt 90% der Kommentatoren hier, welche genau das Bestätigen was Mämä in diesem Beitrag meint!!!!

    Danke, dass ich jetzt weiss, dass mein Club der FC Bayern München nicht des Erfolges (Titel, Geldpolitik etc.) wegen gehasst wird, sondern weil wir grosskotzig sind, uns für Dagobert Duck halten und keine Fans haben…
    Akademischer Dank gebührt jenen, welche die Definition von “Fan” revolutioniert haben, nämlich: “Fussball-Fan einer Mannschaft ist nur, wer mit seiner Mannschaft schon mal abgestiegen ist… (vermutlich Mental)
    Dann Danke ich für die vielen: WENN’s und DANN’s und natürlich den Konjuntiv-Verbformen WÜRDE, WÄRE und HÄTTE…
    Und zu guter Letzt: Vielen Dank, dass ich mal wieder herzhaft lachen konnt….

    • John sagt:

      juhi entlich einer ders begriffen hat…DANKE KAISER….

    • linus stamm sagt:

      Vielen Dank Kaiser Franz für Deinen Beitrag! Wir halluzinierten herum, waren beileidigt, schrieben einen “Seich” zusammen, bis Kaiser Franz erschien und uns den Weg zeigte. Er zeigte ihn auch seiner Sekretärein, vor Jahren, an einer Weihnachtsfeier. :-)

    • Mark M. sagt:

      Der Dagobert-Duck-Wahn ist leider evident. Wenn irgendjemand in der Bundesliga mehr als ein Tor erzielt, wird er schon fast zwangsläufig als Transferkandidat für Bayern München gehandelt. Oft genug ist man gar nicht wirklich interessiert, das Kader der Millionarios zu verstärken, sondern es geht einfach darum, andern BL-Vereinen die Talente wegzukaufen und sie so zu schwächen. Dies tut der FCB in unsrer Schweizer Ausbildungsliga nicht.

      Richtig an Mämäs Blog ist, dass die Basler Fans sich bei den Bayern-Anhängern mehr als nur eine Scheibe Gelassenheit und Zivilisiertheit abschneiden können. Aber so ärgerlich und primitiv die Basler Fans auch sein mögen, es sind immerhin Fans. Bei der Bayern-Anhängerschaft habe ich immer das Gefühl, die Mehrheit sei mental eine Art von Kriegsgewinnlern.

  28. paddy sagt:

    Tja Herr Sykora, dass war aus meiner Sicht das erste Mal eis Steilpass zum Eigentor……

    Der FCB ist (moentan) der Ligakrösus! Ich würde mich freuen, wenn einige Schweizer Vereine auch so arbeiten würden, das Potenzial wäre da! (YB zeigt schon gute Ansätze).

    Bei den Zuschauerzahlen würden mich ihre Quellen interessieren….. In der NLB hatte der FCB höhere Zuschauerzahlen als mancher damalige und jetztige NLA Verein. Und 8’000 Zuschauer auf der Schützenmatte sind bei einem Fassungsvermögen von ca. 10’000 Zuschauern auch nicht schlecht. Oder?

    Was die Vereinsführung angeht haben sie recht: der FCB und der FCB werden finanziel beide hervorragend geführt. Aber die Aussendarstellung macht meiner Ansicht nach Herr Heusler eindeutig besser und sympatischer als Herr Hoeness! Ich habe von Heusler noch die Aussage gehört, dass die Schiedsrichter im Zweifel gegen den FCB pfeifen!

    Den Bock abgeschossen haben sie aber bei den Fans! Mit diesen Absätzen bestätigen sie ja genau die Fans, die sich immer angegriffen fühlen. Den dies ist ein Angriff! Und das man dann als FCB-Fan dazu neigt von Neid zu sprechen ist ja mehr als verständlich! Nicht wahr?
    Wobei ich denke das dieses ständige sich verteidigen einiger FCB-Fans nicht von ungefähr kommt. Angefangen hat es 2006 nach der berüchtigten 93.Minute und den folgenden Tumulten. Die Strafe wahr (im Vergleich zur Derby-Strafe oder der Strafe nach Petardenwürfen im Joggeli durch Zürcher), mit 2 Geisterspielen + 3 ohne MK und der höchsten Busse in der Schweizer Fussball-Geschichte, aus Basler Sicht etwas unverständlich (Nachdem Motto Oeri kann ja zahlen). Danach folgte die FCZ-Meisterschaft am runden Tisch, die zweite Ohrfeige des SFV! Dann kam die Pfiffe gegen Streller. Als dann auch noch Frei als Nati-Capitain ausgepfiffen wurde und bestimmte Medien eine Hetz-Kampagne gegen ihn starteten (und dies erst seit er beim FCB spielt), war dies für einige Fans etwas zu viel!
    Klar sollte man drüber stehen wenn einem Andere Fans einem Niederlagen wünschen (bestätigt eigentlich nur die gute Arbeit des FCB), aber wenn dann einige Medien gegen den Verein schreiben (oder Spieler des Vereins) und sogar noch der Fussballverband einige fragwürdige Entscheidungen fällt, kann einem als FCB-Fan schon die Objektivität abhanden kommen.

    Leider bestätigen sie das wieder Herr Sykora, nach dem ich dachte dieses leidige Thema sei endlich beendet!

    • Mike sagt:

      Angriffe auf Spieler des gegnerischen Vereins vor den Augen der halben Schweiz…nicht überraschend wird daraus die höchste Strafe im Schweizer Fussball.

    • SkyM sagt:

      Sie sind ein Hanswurst. Morgen Abend spielt ihr Verein gegen die Bayern im CL-Achtelfinal und sie geben hier immer noch Ihre Verschwörungstheorien zum Besten. By the way Wortlaut Oeri 2006: “Wir wereden die Sanktionen akzeptieren, weil wir sie verdient haben.” + der FCZ bekam für den 13.05.2006 eine Geldstrafe – Für was auch immer

      • paddy sagt:

        Dies sollen keine Verschwörungstheorien sein sondern ein Grund warum sich einige FCB-Fans angegriffen fühlen.
        By the way….”mein Verein” spielt Challenge League und leider nicht gegen Bayern!

  29. Franz Brunner sagt:

    gehört Bayern praktisch seit Urzeiten zu Europas Topteams—ist nun auch etwas übertrieben—die meistercup siege 74 (gegen atletico madrid ist mit schwarzenbecks zufallstreffer in der 120 minute wohl der begriff “bayern-dusel” entstanden) 75 (leeds) und 76 (st.-etienne) waren ja alles andere als überzeugend—wenn man da and ajax, liverpool, später milan auftritte denkt, das waren ziemlich bessere mannschaften—in einem punkt sind die bayern aber unangefochten spitze—finanzen—stadion gehört ihnen, keine schulden, mussten nicht mit immobilientricks (real madrid) bilanzen schönen etc etc

    • André Aenishänslin sagt:

      …………….irrtum! In den 70zigern Jahren hat Opel die Bayern (in der Zeit von Beckenbauer etc..) vor der Insolvenz gerettet!!

    • Mike sagt:

      @Franz Brunner: Das kann man auch umdrehen. Die CL Final Niederlagen gegen Aston Villa (80), Porto(87) und ManU(99) waren mehr als unglücklich. Dazu kommen viele Halbfinals vorallem auch in den unterschätzten 80ern der Bayern. Dazu hatte man den Cup der Cupsieger schon in den 60ern gewonnen.

  30. Franz sagt:

    Was die Zuschauerzahlen angeht, der FC Basel ist und war schon immer der Krösus der letzten 30Jahre, bestimmt! Auch zum Thema Xamax und Servette, beim FCB war es in den 80er und 90er Jahren auch nicht besser. Oftmals kam die Rettung für den FCB im allerletzten Moment. Ich habe die ganze NLB des FCB erlebt, erstens waren die Spiele meistens gut besucht, mind auf NLA Niveau. Soweit ich mich erinnern mag, haben wir in Basel die Zuschauerzahlen der Top-Spiele nie mit der NLA verglichen sondern mit Deutschland, und schon damals war man Zahlenmässig in den TopTen. Obwohl immer wieder gescheitert am Aufstieg, aber in der Auf-Abstiegsrunde von damals, von denen Zuschauerzahlen konnten alle anderen NLA Vereine einfach nur träumen. Unvergessen sind Spiele vor unbedeutenden NLB-Klubs zu denen gleichviele Leute kamen wie zu anderen NLA-Spielen, all die Derbys gegen den GCZ und FCZ mit immer 2-3 mehr Zuschauern als der Rest der Liga und all die Cup-spiele in der damaligen NLB-Zeit des FCB.

    Deshalb sollte man die Zuschauerzahlen von früher nicht mit heute vergleichen. Aber ganz sicher Fakt ist, der FCB hatte und hat mit Abstand schon immer am meisten Fans mobilisiert. Was sich an der heutigen Zeit, vorallem seit dem Neubau vom Joggeli verändert hat, sind die konstant hohen Zuschauerdurchschnitte. Das der FCB von sich aus die Massen bewegen kann, dass weiss man. Selbst der FCZ kriegt mal ein Stadion voll, aber eher wenn der Gegner Real Madrid heisst oder Bayern.

    Und nein, ich möchte nichts von ihnen lernen. ;-)

    http://www.youtube.com/watch?v=cEF9EtDebVI
    http://www.youtube.com/watch?v=WlJ5W4TUxQU

  31. e basler sagt:

    Sorry, Mämä. Ich lese Deine Ergüsse ja gerne. ABER:
    Wir FCB-Fans brauchen uns sicher nicht von Dir vorrechnen zu lassen, was wir zu tun und zu lassen haben. Mit den Bayernfans können wir es noch lange aufnehmen. Schon mal ein Spiel in München besucht? Z.B die letzte Direktbegegnung FCB-FCB? Nicht? Eben!
    Freuen wir uns auf ein tolles Spiel am Mittwoch. Wir werden für die übliche Stimmung im Joggeli sorgen. Gerne auch ohne Deine Tipps…

    • Marcel sagt:

      Und noch einer der sich auf’s Schwänzchen getreten fühlt. Sag mal, lest ihr Artikel nur oder versteht ihr diese auch? @Joel, wann war dann das letzte mal das Bayernstadion halb leer/voll? Hört auf mit euere Beweihräucherung, ist ja peinlich vom Feinsten. Und ja, Euer Verein braucht euch, die Bayern gewinnen auch so. Und jetzt finde den Unterschied….

  32. Joel sagt:

    Auch wenn der Fc Bayern München mehr Fans hat ? was bringt es ihnen wenn sie arrogant sind und man sie nur hört wenn Bayern schlecht spielt !!! Mal echt das sind nur so Mode Fans, so bald Bayern mal ne schlechte Saison hat werden die nur noch halb so viel Fans haben wenn nicht wenige und ausserdem lieber Klein aber Fein ! Wir Basler machen das ganze Spiel lang Stimmung !!! Wir wissen halt das unser Verein uns braucht !

  33. Christian sagt:

    Klar ist in München nicht die beste Stimmung von Deutschland. Das ist aber bei den Top Clubs ins Europa das gleiche. Madrid und Barcelona = 0 Stimmung (außer das komische Barca Lied). Juve = 0 Stimmung. In England haben sie das Problem dass die richtigen Fans nur noch in den Pubs Fussball schauen weil das Stadion zu teuer ist, und dort in den meisten Stadien keine Stimmung mehr ist. Wieso hier immer nur das Beispiel München für schlechte Stimmung genommen wird resaultiert sicher an der Antipathie gegen Deutsch oder eher Neid?

    Das bei einem Spiel gegen Basel nicht die “Hammer-Stimmung” ist, muss doch jeden klar sein. Wenn Basel gegen Münchenstein spielt ist das sicher auch nicht das Highlight für jeden Basel Fan.

    Was aber generell gesagt werden kann ist, dass in jedem Stadion der Top4 Ligen mehr Stimmung ist als in jedem Stadion der Schweiz (allein wegen der Zuschauerzahlen). Und dass sage ich nicht vom Sagen hören, sonder weil ich schon in jedem größeren Stadion der Schweiz war. Von den Länderspielen mal ganz zu schweigen.

    • Fredi Schwarz sagt:

      Der FC Basel hat die bessere Stimmung als die Bayern. Ok ist noch schnell möglich, bei dieser Schlafpillen Stimmung. Stimmung kommt dort nur auf, wenn die Gästefans Stimmung machen. Basel kann sich mit vielen Teams mit grösserem Stadion messen und nicht verstecken!!!

      • Reto Wehrli sagt:

        @Fredi Schwarz
        was soll denn an der stimmung in basel besser sein als in münchen? die veranstaltungen im joggeli erinnern mich jedes mal an freikirchliche grossevents, bei denen aus der kurve geschlagene 90 minuten lang die gleiche single abgesungen wird und zwar ohne jeglichen kontext zum spielverlauf. welche absicht da wohl dahinter steckt? will man etwa mit diesem öden dauerchanting den gegner in eine art trance versetzen oder haben es die basler einfach nicht so mit dem auswendig lernen? ;-) )

  34. Fabio sagt:

    Ich kann mich noch gut an an Spiel der Auf/Abstiegrsunde von 1998 erinnern. FC Basel-Solothurn vor 40’000 Zuschauer im alten Joggeli. Die echten Fans haben den Verein immer die Treue gehalten egal wo man gerade stand. Richtig ist aber auch, dass es ein Deutscher war der den FCB in der ganzen Stadt zu dem machte was er heute ist. Bis ins Jahr 1965 war in Basel fussballerisch wenig los, dann kam Helmut Benthaus. Der Verein gehörte nie einer bestimmten Klasse an, dies im Gegensatz zu anderen Schweizer Vereinen die sich heute noch gerne als Arbeiterklasse Verein sehen. Der FCB lockt alle Schichten an, und das ist auch gut so.

    • Fredi Schwarz sagt:

      Du meist wohl das Auf/Abstiegsspiel zwschen dem FC Basel und FC Zürich (1:1), als man vor 43`000 Zuschaer spielte und wenn ich mich nicht irre, an diesem Spieltag es sich ergeben hat, das Basel damals die meisten Zuschauer ganz Europa hatte, oder so was! Ich kann mich auf jedenfall 1998 nicht an ein solches Spiel erinnern. War da der FC Basel nicht schon wieder ein paar Jahre in der NLA?

      • Mämä Sykora sagt:

        Neinnein, Fabio sagt es schon richtig. FCB – Solothurn am letzten Spieltag der Auf-/Abstiegsrunde 1997/98, 36’500 Zuschauer. Diese Zahl wird aber etwas relativiert dadurch, dass bei den Spielen davor gegen Lugano, Baden und Carouge «nur» je 6000 kamen.

        • Franz 2. sagt:

          Ja damals kamen nur 6’000 gegen Lugano, Baden und Carouge. Also etwa soviele wie zu einem Zürcher Derby in der NLA !

          • Mämä Sykora sagt:

            Völlig richtig. Das Basel deutlich mehr Zuschauer hat und hatte als die Zürcher und alle anderen Klubs, steht auch nicht zur Diskussion. Es ging mir nur darum, dass Basel beileibe nicht immer so viele Zuschauer hatte wie jetzt, auch wenn es immer Ausnahmen gab vor voll gefüllten Rängen.

          • Fredi Schwarz sagt:

            Doch, in den 60ger und 70ger hatten sie zum teil gegen die 50`000 gegen denn FCZ und Lugano einmal gar 52`000 Zuschauer. Gegen Brasilien als man 1:0 gewann, waren glaubs 1987 auch 60`000 Zuschauer. ;-) ))

  35. Clemens sagt:

    Bayer hat keine Fans, Bayern hat nur Kunden. Es gibt nichts was ein Fussballfan je von einem Fussballkunden lernen könnte.

  36. Fredi Schwarz sagt:

    Das die Bayern als BL Krösus immer als Favorit gehandelt werden, ist doch klar. Gut ist, das sie den Vorsprung eingebüsst – und andere Teams, wie Dortmund die Münchner eingeholt haben. In nächster Zeit wird sich das nicht ändern, was für die BL auch gutes birgt. Daraus wird sich das Niveau noch etwas höher gestalten, da sie sich gegenseitig aufpuschen werden und sich in einigen Jahren zur besten Liga der Welt entwickeln wird. Finanziell arbeiten die BL Teams hervorragend, nicht wie einige andere Topteams aus den anderen grossen Topligen.
    Der FC Basel könnte sich nur weiter nach vorne entwickeln, wenn sie sich der BL anschliessen könnten, was sich auch für die NM zum positiven auswirken würde. Mit dem Kader 2011/12 des FC Basel, würden sie jetzt schon mind im Mittelfeld spielen. Seis drum, der FC Basel muss sich dieses mal vor dem grossen FCB nicht verstecken. Die Bayern sind in der “Krise”, was nicht heisst, das die Bayern nicht gut spielen würden. Wie schon oben geschrieben, haben andere BL Teams aufgeholt.
    Wenn der FC Basel zwei solche Spiele wie diejenigen gegen Man.Utd auf den Platz bringt, wird sich der Grosse FCB noch wundern, da die Bayern nicht besser sind als die United. Auch der United schrieb man eine “Kriise vor, was auch bei den Engländern nicht stimmt. Wie die Bayern, liegt auch die United auf Tuchfühlung mit der Spitze. Man sollte auch nicht immer die Schweizer Mannschaften kleinreden und schreiben, wenn sie dem Grossen paroli bieten können. Denn beide Spiele gegen de United waren vom kleinen FCB hervorragend gespielt worden.
    Die Affiche für den AF ist spannender als vor zwei Jahren in der Gruppenphase gegen den Grossen FCB. Als man in Basel besser war – unglücklich verlor – in München gleichwertig war und die Tore der FC Bayern München erziehlte. Ein Freiburg, das neustens in der BL den Münchern einen Punkt abknüpfen konnten, sind schlechter als der “Kleine” FCB. Ich freue mich auf diese zwei Spiele und bühre beiden vereinen den nötige Respekt. Auch wenn ich es nicht so gerne sehe, wenn die Bayern auch in der BL gewinnen! :-)
    Die Spiele dürfen beeginnen! Tipps gebe ich keine ab, da ich meist auf de Schnauze gefallen bin. hehe

  37. Noch etwas muss unbedingt in Sachen Fans gesagt sein: sie sind alle anständig – auch die des Gegners. Seit Jahren gehe ich (Schweizer) als FC Bayern-Mitglied nach München zum Fussball. Immer 69’000 Zuschauer. Vollgefüllte U-Bahnzüge. Man steht Schulter an Schulter, auch mit dem Gegner. Keine Krawalle, keine Chaoten, keine Pyros und kein Alkohol-Ausschankverbot! Und trotzdem alles friedlich und schön.

    In Basel mit einem Bayern-Leibchen alleine ins Stadion gehen? Nein lieber nicht. Das ist mir zu gefährlich. Aber das war im alten Joggeli schon so, die Muttenzer-Kurve war damals schon gewalttätig. Ich habe neun Jahre in Basel gelebt, bin einmal mit dem FCZ-Käppchen an ein Spiel gegangen, dann nur noch ohne – und es wird sich wohl auch nichts ändern – leider.

    • Paulo sagt:

      Also als Fan des AC Milan, wurde ich in München schon des öfteren mit Spucke geduscht und mit einem Finger begrüsst. Vielleicht gilt für Milan Fans ja aber eine Ausnahme, bei der miesen Bilanz die Bayern gegen uns in Europacupspielen aufweist.

  38. MIke Müller sagt:

    Man muss fairerweise auch sagen, dass die Spiele der Bayern im Olympiastadion auch vor halbleeren Rängen stattfanden. Dass die jetzigen Heimspiele alle ausverkauft sind, hat mit dem Ticketing zu tun und nicht mit den Fans. Zudem sind in Deutschland selbst die Spiele von Amateurvereinen besser besucht als bei uns Spiele in der Super League.
    Was auch nicht ganz stimmt, ist die Behauptung, dass es keinen Bereich gibt, in dem ein Bundesliga-Club mit den Bayern mithalten kann. Der Zuschauerschnitt in Dortmund ist deutlich höher als in München, und zwar auch in den weniger erfolgreichen Jahren – das trotz 130’000 Clubmitgliedern weniger und einer viel kleineren Stadt (Dortmund ist nicht mal halb so gross wie München). Diesbezüglich ist Bayern nicht der Liga-Krösus. Aber grundsätzlich hat Mämä Recht.

  39. Fremdschämer sagt:

    Meine Güte, ist das peinlich. Da beschimpfen Kommentarschreiber, den Inhalt dieses Blogbeitrages und merken nicht mal, wie sie diesen damit bestätigen.

    Die FCB Anhänger sehen hier einen Angriff auf Basel (und Bestätigen notabene den Text) und die Anderen versuchen irgendwie zu erklären weshalb Basel nicht der Ligakrösus ist und so weiter und so fort.

    Zu den Zuschauer Zahlen:
    Herr Sykora vergleicht hier die beiden Vereine München und Basel und stellt korrekterweise fest, dass der Zuschaueraufmarsch in München konstanter (aus welchen Ursachen auch immer) und grösser ist und das der Zuschaueraufmarsch im schnitt zu NLB Zeiten kleiner war las jetzt. In keinster weise streitet Herr Sykora ab, dass Basel nicht am Meisten Fans in der Schweiz hätte.

    Also Problem wo?

    ps. die münchner putze mir abe…

  40. Flo sagt:

    Ist den jeder eine Sau, der an der Eiche reibt?

  41. Jochen sagt:

    Den FC Basel, als “FC Bayern der Schweiz” zu bezeichnen ist ein bisschen gemein. Besonders, da die Leistung von Basel in Moment eine ausgezeichnete ist und sie sie definitiv ihren eigenen individuellen Spiel-Stil entwickelt haben. Ich freue mich heute schon auf das Spiel und ich bin mir sicher, dass dies ein ausgezeichnetes wird. Wie Xherdan Shaqiri schon meinte: “Ein Spiel geht nicht nur 90, sondern auch 95 Minuten”. In dem Sinne, Viel Glück.

  42. he ha sagt:

    Dieser Artikel ist wirklich sehr schwach!

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