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Der Transfersieger des Winters heisst FCZ

Alexander Kühn am Samstag den 14. Januar 2012

Trotz Admir Mehmedi, Ricardo Rodriguez und Dusan Djuric im Team hat der FC Zürich vor der Winterpause fast kein Bein vor das andere gebracht. Ohne die drei Leistungsträger müsste es nach logischen Gesichtspunkten im Frühling noch schwieriger werden. Doch Fussball ist keine Mathematik und der FCZ, auch wenn das paradox klingen mag, der grosse Sieger dieser Transferperiode. Sportchef Fredy Bickel hat Mehmedi, Rodriguez und Djuric nicht nur zu ausgezeichneten Preisen verkauft, sondern gleichzeitig auch die Bedingungen dafür geschaffen, dass die Mannschaft endlich ein neues Gesicht entwickeln kann.

Ein Schnitt war bei den als Meisterkandidat in die Saison gestarteten Zürchern dringend nötig, das beweist schon der Blick in die Tabelle, in welcher sie noch hinter Aufsteiger Servette und dem FC Thun mit Ex-FCZ-Trainer Bernard Challandes stehen. In solchen Situationen muss entweder ein Trainerwechsel her, was beim FCZ offenbar nicht infrage kommt, oder es braucht einen Neustart innerhalb der Mannschaft.

Hinter den grossen Namen der drei Transferierten wird sich in der Rückrunde keiner mehr verstecken können, und Chefcoach Urs Fischer darf diesen Frühling schon als Casting-Wettbewerb für die kommende Saison nutzen. Reservisten können sich aufdrängen, Akteure mit auslaufenden Verträgen um einen neuen Kontrakt oder einen neuen Arbeitgeber spielen. Angesichts der Entwicklungen bei Xamax und Sion ist der Abstieg längst keine ernsthafte Bedrohung mehr, der Meistertitel bei 17 Zählern Rückstand auf den FC Basel auch nicht. Wenn es mit der Europa League noch klappen sollte, ist das ein netter Bonus, richtig böse wird aber auch niemand, falls der FCZ nicht nach Bratislava, Maribor oder Krakau reisen kann.

Zeit und Geld zu haben, ist eine Konstellation, die ein Sportchef nicht allzu oft in seiner Karriere vorfindet. Fredy Bickel, der den FCZ einst aus der über zwei Jahrzehnte dauernden Depression befreite, wird dies auch wissen und in den kommenden Monaten darüber nachdenken, wie er aus dem blutleeren FC Zürich der Vorrunde wieder eine Equipe formen kann, die nächste Saison Meister wird, wenn sich der Branchenleader FC Basel ein paar Aussetzer leisten sollte.

Die kolportierten 17 Millionen Franken, die der FCZ durch die Winterverkäufe eingenommen hat, sind für Schweizer Verhältnisse viel Geld. Und 17 Millionen sind wohl auch deutlich mehr als der tatsächliche Marktwert von Mehmedi, Rodriguez und Djuric, bei allem Respekt für deren Künste. Schon für einen Bruchteil dieser Summe könnte der FCZ zwei frühere Publikumslieblinge zurückholen. Zum einen Daniel Gygax, zum anderen Almen Abdi. Gygax geniesst in Luzern bei Trainer Murat Yakin zwar hohes Ansehen, hat aber nie ein Geheimnis aus seiner Liebe zum FC Zürich gemacht, er wäre überdies der Charakterkopf, der dem Team zuletzt so sehr fehlte. Für Abdi ist Udinese alles andere als ein Traumverein, seiner Rückkehr steht aber im Weg, dass bei der Trennung 2009 zwischen seinem Lager und dem FCZ viel Geschirr zerschlagen worden ist.

Als der FCZ 2006 Meister wurde, war er noch nicht wirklich besser als der FC Basel. Die Zürcher zeichnete damals neben dem schönen Fussball der Marke Lucien Favre aber eines besonders aus: Teamgeist und Leidenschaft. Nicht umsonst fiel das entscheidende 2:1 in der Finalissima durch Iulian Filipescu in buchstäblich letzter Sekunde, in der legendären 93. Minute, nach der sogar das Klubmagazin des FC Zürich benannt ist. Diese Erinnerung sollte Anreiz genug sein für die kommenden Aufgaben, auch wenn der FCB zurzeit noch übermächtig scheint.

Welche Spieler könnten dem FCZ weiterhelfen? Wer vom aktuellen Kader wird im Frühling besonders stark spielen?


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60 Kommentare zu „Der Transfersieger des Winters heisst FCZ“

  1. Caratt sagt:

    Abdi ist sicherlich zu teuer, ausserdem, was solle er wieder in der Gurkenliga (dass sie eine solche ist beweisen die unsägöichen Geschichten um Xamax und Sion), Gygax ist nicht mehr der Reisser von früher.

    Junge Spieler einbauen aus der U21 und ein, zwei erlen finden wie früher Raffael, Nonda, etc.

    • kurt schärer sagt:

      Gurkenliga stimmt nicht mehr ganz……., Talentliga wäre besser:
      MANU ist draussen, FC Basel ist weiterhin dabei in der CHL,
      trotz zehnmal kleinerem Budget, Geld ist nicht alles!!!
      Also Schweizer Fussballer keine falsche Bescheidenheit mehr,
      Küde bekennender FCZ Fan seit 30 Jahren!!!!!!!!!!

    • Nino sagt:

      Gurkenliga? Ich bin überzeugt, dass du von Fussball keine Ahnung hast !!

    • Pat sagt:

      Ja wenn schon dann Gurkenverband. Aber die Liga mit Ihren Clubs und deren sportlicher Stärke im Vergleich zu aussländischen Clubs und Ligen sind keine Gurken. (Auf jeden Fall nicht im Vergleich zu den meisten Europäischen Ligen)
      Wenn dies so wäre, hätte der FCB nie die CL 1/8-Finals geschafft. Die Differenz wäre zu gross gewesen. Auch gegen ein nicht ganz so gutes ManU. Und der FCB hat ja nun schon zum 2. Mal die CL-Gruppenphase überstanden. Wenn die ASL eine Gurkenliga wäre, hätte auch beispw. Thun keine Chance Palermo zu eliminieren, YB die EL-Gruppenphase zu überstehen oder der FCZ Milan auswärts zu schlagen. Oder Lausanne als CHL-Club in die EL einzuziehen ..etc. etc.

  2. Jules Bonhomme sagt:

    Nach jedem weiteren schlechten Spiel kann man den Fans dann erzählen: “Juhuii, die Kasse ist voll.” Das wird dann alle freuen, besonders den Präsidenten.

  3. Kudi Müller sagt:

    Schön, wollt ihr den Steilpass nicht in “FCZ Vereinshblatt” umtaufen? Von den letzten 6 sind 3 über den FCZ…bisschen langweilig. 1 Monat vor Transferende über einen “Transfersieger” zu schreiben ist wie, wenn man bis zur 83. Minute 5:2 führt…..

    Intressant ist auch, dass im Sommer 2011 der FCZ schon Transfersieger war….damals hiess es, dass man ein erfolgreiches Team nicht umbauen sollte. Nun, 7 Monate später ist es doch besser, aber eben: Was intressiert mich mein Geschwätz von gestern….

    Der Arbeiterclub, von einem Millionär geführt, der einzige Stadtclub, obwohl es noch weitere in Zürich gibt, gegründet im damals nicht auf Stadtgebiet gelegenem Altstetten, die Farben blau und weiss von einem anderen Stadtclub geklaut, kann eines wirklich gut: Marketing! Da muss man gratulieren, wie sonst soll man erklären, dass selbst “unabhängige Journalisten” nur positiv über den FCZ schreiben? Oder kann man es damit erklären, dass der TA Media Sponsor beim FCZ ist? Da wäre aber das “unabhängige” überflüssig…..

    Sei’s drum: Der FCZ musste sein Tafelsilber verkaufen (bei anderen Clubs würde man aufschreien und von Ausverkauf sprechen) weil er finanziell doch ein bisschen unterdurch muss(te). Die 8.4 Millionen Defizit sind jetzt wieder ausgeglichen, es kann wieder vorwärts gehen. Dennoch muss der FCZ schauen, dass er nicht die gleichen Fehler macht wie andere Vereine: Über den Verhälnissen leben kann auf lange Sicht nicht gutgehen. Sollte sich der Präsident mal verabschieden (was ich nicht glaube, er geniesst die Aufmerksamkeit der Medien gerne), könnte es dem FCZ gleich ergehen wie anderen Vereinen.

    So unausgewogen (nur in der Gegenrichtung) ist mein Beitrag, bisschen langweilig nicht?

    Euch Verfasser sei’s an Herz gelegt, die Rosarote Brille mal absetzen und über den Tellerrand zu schauen. Es gibt noch andere Vereine in der Schweiz, über die berichtet werden könnten…..

    • Rossi sagt:

      Armer Kudi Müller, ein Schrei nach Aufmerksamkeit?
      Ich verstehe ja, das ihr Hopper-Herz, angesichts des miserablen Fussballs. welcher dieser Verein mittlerweile spielt, bluten muss. Doch leider will man als Leser über Themen lesen können, welche auch aktuell von Bedeutung sind. Nun ist es halt so, dass der FCZ mehr im Blickpunkt steht als die junge Grashüpfertruppe, welche von einem (meiner Meinung nach) ungenügenden Trainer geführt wird. Aber ich gebe ihnen Recht, man könnte doch auch beispielsweise über die Reaktivierung Vogels schreiben. EIn ehemaliger Fussballer von Top-Qualität, welcher auch vieles für die CH-Nati geleistet hat, versucht seinem ehemaligen Verein aus der Krise zu helfen. Doch ich glaube auch dieser Artikel würde Ihnen nicht gefallen. Denn mal ehrlich, löblich mag sein Engagement ja sein, aber objektiv betrachtet ist dies nur ein weiterer Akt des GC-Theaters mit alten, selbstliebenden ehemaligen Spitzen-Fussballern. Die Truppe Sforza, Sutter und Vogel in einem Boot, da fehlt ja fast nur noch Andy Egli.
      Komme es wie es komme, ich wünsche Ihrem gebrochenen Hüpfer-Herz einen baldigen Artikel über GC. Falls Ihrem Wunsch trotzdem nicht in Erfüllung gehen sollte, können Sie ja mal zum Blick gehen, das neue Tagebuch des FCB, oder zur AZ, welche über die Ambitionen des FCA schreibt, oder die Luzernerzeitung, dort erfahren Sie mehr über die Absichten der Yakin-Truppe.

      • Kudi Müller sagt:

        Herr Rossi, warum Hopper Herz? woraus schliessen Sie, das ich ein “Hopper Herz” habe?

        Beim Lesen Ihrer Zeilen musste ich feststellen, dass mein unausgewogener und provozierender Beitrag die Wirkung nicht verfehlte…wie sonst kann ich Ihre Reaktion deuten? Vielleicht weil ich einen (oder mehrere) Punkte ansprach, die der Wahrheit entsprechen?

        Falls Sie zwischen den Zeilen lesen würden, könnten Sie feststellen, dass mein erster Beitrag nur als Gegengewicht zu den aktuellen Steilpass Blog verfasst wurde…..

        Ihr Abriss über einen anderen Verein aus Zürich lässt schliessen, dass Ihnen der Verein der “Grashüpfer” am Herzen lieg.t. Mehr als der eigene?

        • FCZ-Andy sagt:

          Das heisst nicht “Grashüpfer” sondern Insekten (GCN) und die haben nun eben mal Winterschlaf, wie es sich gehört :-)

          • Christian Fehr sagt:

            Es gibt viele Zürcher die überhaupt nichts mit dem FCZ zu tun haben wollen, lieber FCZ-Andy. Und wenn man die Kommentare der Fans hier drin liest, wird man in dieser Ansicht bestätigt.

        • Thomas Küng sagt:

          @Rossi. Der FCZ könnte froh sein, wenn der Klub ehemalige Spieler in den entsprechenden Positionen hätte. Ich als langjähriger FCZ Fan vermisse das Vorausdenken resp. die integration ehemaliger Spieler sehr. Und den FCZ als “Transfersieger” zu feiern passt genau zur (fatalen) Situation. Der Bickel hätte die Transfers vor der Saison machen müssen, damit der Klub eine reale Chance auf einen intl. Wettbewerb gehabt hätte. Was jetzt kommt, wird dem Sportchef und dem Fischer als “Alibiausrede” dienen. “Die Mannschaft ist nicht eingespielt”, “viele Abgänge in der Winterpause”. Das können wir später in einem weiteren Blog diskutieren. Vorerst aber, hat der FCZ eine extrem schwierige Zeit vor sich. Auch wenn das Ihnen vielleicht nicht passt, aber es ist leider so. Und zudem Rossi… das ganze Theater hätten wird gar nicht, wenn der Bickel seinen Posten endlich los wäre. Aber auch da hat der Klub leider die Chance verpasst, nach vorne zu schauen und sich einen neuen Sportchef verpflichtet hätte.

    • @Kudi Müller der werte Schreiber dieses Beitrag hat oder hatte ein Saisonabo von der Osttribüne obwohl er eigentlich für die Hoppers Badmington gespielt hatte. Eigentlich ist er tief im Herzen ein Hopper. Aber am meisten leidet er mit Dynamo Dresden.
      @Rossi den Vogel mag er nicht obwohl dieser für den «besten» spanischen Verein gespielt hat. Manque pierda!

  4. Peter Parrot sagt:

    War der FCZ nicht schon im Sommer Transfersieger?
    Was hat der FCZ von diesem Geld, wenn man die Lohnkosten tief halten will? Gute Spieler kosten leider nicht nut Ablöse.
    Und was ist mit dem zu stopfenden Loch aus dem letzten Geschäftsbericht?
    Fragen über Fragen…

  5. Johnny sagt:

    Der Schnitt war zwar nötig nur war der Schnitt am falschen Ort, die alten trägen Spieler sind weiterhin dabei. Um die Jungen hätte ein Team aufgebaut werden müssen und die 2 besten Jungen sind nun wieder weg der dritte folgt vielleicht noch mit Koch.
    Guatelli um die Nr. 1 kämpfen lassen mit da Costa ist auch mehr asl überflüssig, wenn Guatelli die Nr. 2 nicht akzeptiert soll er gehen. Magnin könnte einen zweiten Frühling erleben oder sich sein endgültiges Grab schaufeln, Xavier spielt nur so lange gut bis er einen neuen Vertrag hat. In der nächsten Saison wird er wie Schönbi nur noch eine Belastung für das Lohnkonto sein.
    Welche Spieler für den FCZ richtig wären, junge Talente aus den eignen Reihen und aus der Schweiz, Afrika, Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Costa Rica, Japan, Korea, China etc. es ist mehr als an der Zeit, dass beim FCZ wieder ein richtiges Scouting eingeführt wird. Dann schauen auchwieder anständige Gewinne aus den verkäufen der Ausländer raus. Mit der Familienpolitik aus dem Norden und Tunesien war der FCZ alles andere als erfolgreich.

    • FCZ-Andy sagt:

      Tja Johnny, teile einiges mit Dir, vor allem die Tothütersituation. Und dazu nur mal zur Info, Guatelli’s Vertrag wurde schon um ein Jahr verlängert, egal ob er die 1 oder 2 sein wird. Kann mir gut vorstellen das Ph. Koch auch noch weg geht. Etwas Transferzeit bleibt ja noch. Was links aussen für Richi folgt, werden wir sehen. Verpflichtet wurde da schon einen jungen Loris vom FC Aarau. Der wird sich mit Magnin um diese Position “streiten”. Und zur Zeit testet der FCZ in Lagos noch den Ramazotti aus Brasilien, 20 Jahre, Stürmer, 193cm gross ;-) Er wäre ein Schnäppchen, 300000 Euro, falls er sich zu einem Knipser entwicklen würde. Also HOPP FCZ, geht ja bald los :-)

  6. Paul Sacher sagt:

    Der FCZ ist Transfersieger? Die Wahrheit ist doch, dass der FCZ massiv überschuldet ist und Spieler verkaufen musste. Von dem evtl. erzielten Gewinn wird ende Saison, bei dieser Tabellenlage, auch nichts mehr übrig bleiben.

    • Pedro sagt:

      Mit Transfersieger ist ja auch nur gemeint, dass der FCZ mehr aus den Verkaeufen herausgeholt hat als man erwarten durfte. ;-)

      • Andi Meier sagt:

        Wenn man bedenkt, dass auch die interessierten Vereine, um die schwierige finanzielle Lage des FCZ wissen, stimmt das. Aber unter normalen Bedingungen, ist die Ablöse für einen Spieler wie Rodriguez durchschnittlich.

        Generell ist es aber erfreulich, dass mittlerweile mit den Talenten der Super League anständige Erlöse erzielt werden. Ablösesummen über 5 Mio. sind nicht mehr nur Ausnahmeerscheinungen (Rodriguez, Mehmedi, Bienvenu, Sio, Inkoom, Doumbia, Derdiyok, Brown, Bobadilla). Ich hoffe dieser Trend hält an.

    • Philipp sagt:

      näme mich mal wunder, was Sie unter einer “massiven Verschuldung” verstehen..?

  7. Geni Meier sagt:

    Finanziell mags gut sein. Rodriguez wird es als einziger der drei Spieler schaffen. Aber sportlich muss sich nun der FCZ etwas einfallen lassen.

  8. Beat Albisser sagt:

    Gute Analyse. Ich bin gespannt, wie viel Geld wirklich für Verstärkungen ausgegeben wird (und wie viel beim Verein bleibt und nicht bei ‘Sponsoren’ im Hintergrund versickern). Ein Teil des Problems des FCZ scheinen ja die hohen Fixkosten des gesamten Kaders zu sein. Hier scheint der FCZ Gegensteuer zu geben. Der Nachwuchs des FCZ enthält ja auch einiges an Substanz. Dem CH Fussball wird das gut tun, wenn der FCZ wieder sportlich zulegen kann.

  9. Eigentlich verstehe ich den Schnitt der Mannschaft nicht wirklich, da mit Mehmedi und Rodriguez zwei Junge Spieler den Verein verlassen, welche noch nicht “abgenützt” sind.
    Mit Leoni sieht es da schon anderes aus. Viele spieler sind doch gar nicht so lange schon beim Fcz! Wie kann man da schon abgenützt und ausgelaugt sein und benötigt schon eine Luft veränderung!!

  10. Hans Saurenmann sagt:

    Die Abgaenge haben doch nur fuer sich selbst gespielt und nicht fuer den Verein, weitere werden folgen. Jetzt koennen auch diese ausgemustert werden und der Z hat wieder ein anderes Gesicht. Die Religion sollte in der Schweiz keine Rolle spielen, tut sie aber doch und wir muessen dies einfach in Betracht ziehen, wobei es genuegt einfach in die Tages-Zeitungen einzutauchen. Die Abteilung Jugend wird verschiedene Ueberraschung bieten, und mit der Zeit werden die Selbst-Darsteller in den Hintergrund ruecken. Das Migrations Problem wird sich wieder einpendeln und fuer die Zukunft kann man das als Investment fuer unser Ueberleben als Nation betrachten. Die Welt und seine Globalisierung haben, wie in Voelkerwanderungs-Zeiten, bleibende Spuren in der Geschichte hinterlassen. Lasst Fussball, Fussball sein und uns daran aufrichten fuer den harten Alltag! Fussball ist ein Sport! und der Ball ist Rund!

  11. Andreas Buttner sagt:

    Transfersieger? Eine etwas abenteuerliche Auslegung des Sachverhalts….

    • FCZ-Andy sagt:

      Finanziell stimmt das doch schon. Wie sich das sportlich auswirken wird, steht in den Sternen. Bin kein Fan von Geld gegen gute Spieler und der Club geht dafür sportlich unter. Admir und Richi hätte ich behalten. Das wäre eine (finanzielle) Investition in die Zukunft gewesen. Nun werden das eben Kiew und Wolfsburg machen. Dusan ziehen zu lassen war richtig. Nicht wegen seiner sportlichen Leistung, die war diese Saison auch nicht überragend. Aber sein Vertrag wäre im Frühling ausgelaufen und er hätte ablösefrei gehen können und wäre er wohl auch. So ist es richtig ihn jetzt verkauft zu haben.

  12. Urs Flueckiger sagt:

    In der Tat ein negativer Transfersieger, wenn man den Abgang von Rodriguez betrachtet. Mehmedi wird bestimmt nicht vermisst. Aber eigentkich sollte man auch Spieler wie Magin und Margairaz in Pension schicken und schon gar nicht erfolglose “Ausländer” wie Abdi zurückholen. Da bisher keine Verstärkung geholt wurde, kann man davon ausgehen, dass der FCZ mit einer Resevemannschaft die Rückrunde bestreitet. Die Fans werden ihre Freude daran haben.

  13. Armin sagt:

    Als FCL-Supporter bin ich natürlich nicht unglücklich, dass ein valabler Gegner in nächster Zeit (meiner Meinung nach 2 bis 3 Saisons) etwas zurückgebunden wird. Auch ist klar, dass ein Aderlass beim Kader vor allem bei den Fans einen sehr schweren Stand hat – schlussendlich will der Zuschauer unterhaltsamen Fussball von guter Qualität sehen. Als expliziter Nicht-Insider beurteile ich die Situation beim FCZ wie folgt:

    - es ist äusserst schwierig, in Zürich ökonomisch erfolgreichen Fussball anzubieten. Zuschauerzahlen jenseits des Break-Even sind nur bei sportlich absolutem Höhenflug zu erzielen – die Zielgruppen sind verwöhnt von einem vielfältigen und hochstehenden Angebot aller Couleur. Hilfe von Seiten der Politik und der Öffentlichkeit ist für kulturelle Aktivitäten eher möglich als für den Fussball. Das Dossier der Infrastruktur (Stadion) ist unbefriedigend.
    - Der FCZ hat die sich sportlich selber gesteckten Ziele bereits am Ende der Hinrunde klar verfehlt. Der Verein ist gemessen an den Resultaten immens zu teuer. Die Bilanz ist mit Schulden aus der Vergangenheit belastet. Die Attraktivität des Clubs ist nicht genügend hoch, um die finanziellen Lücken mit Sponsoring-Deals schliessen zu können. Dazu trägt die Tatsache bei, dass der FCZ von seinen Fans momentan insofern im Stich gelassen wird, als dass die Gebahren einiger Weniger (und von Vielen gedeckten) massive Mehrkosten im Bereich Sicherheit verursachen und das Image des Vereins negativ beeinflussen. Diesem Umstand rechne ich eine entscheidende Komponente zu, treibt es doch die Spirale von fehlenden Zuschauer (z.B. Familien), fehlenden Sponsoren und fehlendem politischen und öffentlichen Rückhalt stetig nach unten.

    Ich attestiere dem aktuellen Präsidenten evtl. ein wenig Praxis-Defizit im Fussball, jedoch einen für Schweizer (und wahrscheinlich auch internationalen – wenn’s denn diesen Zusatz im Moment braucht) Verhältnissen sehr hohen Grad an strategischer Entscheidungskompetenz. Der FCZ braucht einen Schnitt. Der FCZ benötigt einen Paradigmawechsel in Bezug auf Kostenstruktur, Fan-Kultur und Image-Building. So erkläre ich mir beispielsweise den nicht stattfindenden Trainerwechsel. Ein solcher Entscheid ist immer operativ, sportlich und kurzfristig geprägt. Sollen aber die obigen Pendenzen gelöst werden, ist ein Austausch Hr. Fischers ein schwerer Fehler. Insofern ist der Schnitt beim Kader die logische Konsequenz: entweder ein qualitativ hochwertiger Kader in neue Hände geben für den kurzfristigen sportlichen Erfolg oder einem integren, äusserst beliebten und FCZ-infizierten Trainer einen Neuanfang ermöglichen und parallel die weiteren Pendenzen erledigen. Angesichts der gesammten Situation macht das Zweite sehr grossen Sinn.

    Ja, nun die Gretchenfrage für das Management: wann und wie so ein Schnitt machen? Die Gefahr eines Abstieges und einer damit verbundenen Dramatisierung des Problems liegt einer solchen Strategie wie ein Damoklesschwert über dem Haupt.

    - Die Entwicklungen der Super League haben sich in eine Richtung entwickelt, dass faktisch ein Abstieg des FCZ in dieser Saison unmöglich ist
    - Aus der Challenge League stossen keine Aufsteiger mit riesigem sportlichen und/oder finanziellen Potential in die Super League nach. Man kann davon ausgehen, dass im Moment Liftmannschaften (ausser St. Gallen) am Werk sind. Mit dieser Tatsache kann eine gewisse Entwicklung für die nächsten 2 Saisons antizipiert werden.

    Darum ist mein Fazit: der FCZ ist nicht primär ein Transfersieger, er ist ein ‘Strategiesieger’. Die getroffenen Massnahmen und Entscheidungen scheinen mir in der Summe für die momentane Situation sehr stimmig. Die Problematik der unzufriedenen Fans muss gelöst werden, damit der Image-Schaden nicht zunimmt. Helfen könnte hier auch die Maslow-Theorie: anstatt sich zu ärgern über verpasste Siege mit einem ‘sehr guten Kader’ gegen ‘vermeindliche Underdogs’ wird der Freude Einhalt gewährt, dass man mit einem ‘Neuanfang’ den ‘Grossen’ immer wieder mal ein Bein stellen und mittelfristig zurückkommen wird.

    Der FCZ erscheint auch in der Innerschweiz als redlicher und gut geführter Verein. Solche Clubs sollten den Fussball in der Schweiz prägen. Ich wünsche dem FCZ als Club mit MitarbeiterInnen und Fans viel Glück – auf dass der eingeschlagene Weg der Richtige sein wird.

    • FCZ-Andy sagt:

      Chapeau Armin. Guter Beitrag und ich freue mich auch sehr über ein starkes Luzern ;-)

    • Florin Scheffer sagt:

      Guter Beitrag!
      Nur: “einem integren, äusserst beliebten und FCZ-infizierten Trainer” meinen Sie das reicht für die Legitimation des Trainers? Dann könnte man auch mich einstellen :)

    • Peter sagt:

      Ob diese Verkäufe etwas mit Strategie zu tun haben sei dahingestellt, sicher ist aber dass Urs Fischer auch mit einem bereinigten Kader nicht weiter kommt. Er mag ja der größte Z Fan sein aber das alleine reicht nicht um auf Superleague-Niveau erfolgreich zu sein.

    • Mese - Züri sagt:

      In Punkto Strategie-Entscheid völlig d’accord und einer Meinung mit Deinem Beitrag.

      In Bezug auf Image bin ich geteilter Meinung:
      - Der FC Zürich geniesst auf dem Platz Zürich und im Einzugsgebiet der Stadt Zürich einen weit grösseren Rückhalt als GC (Vergleiche dazu auch die Zuschauerzahlen). Weiter ist der FCZ auf dem Platz Zürich der einzige Sportverein der die Massen zu mobilisieren weiss bei anhaltendem Erfolg (wiederum Vergleiche Zuschauerzahlen in den Meistersaisons mit GC und ZSC Meistertiteln). Und im Gegensatz zu den Meisterfeiern des FCZ glichen die Meisterfeiern von GC jeweils einer mehr besseren Geburtstagsparty.
      - Ausbleibende Familien im Stadion kann ich nicht bestätigen. Ich bin regelmässig im Stadion und jeweils auch in unterschiedlichen Sektoren. Egal ob im Sektor D neben der Südkurve oder im Sektor C auf der Gegentribüne, es wimmelt nur so von Familienvätern mit Ihren in blau-weiss gekleideten Kids.
      - Was die Situation der randalierenden / sich auffällig verhaltenden Fans betrifft: Ich behaupte dass in den Kurven der Vereine FCZ, GC, FCB, YB, FCL, FCSG überall die selben verhaltensauffälligen Fans einen Bestandteil ausmachen. Nur ist es so, dass die Idioten aus der Südkurve in den Medien dauerhaft zu den Deppen gemacht werden. Die Muttenzer Kurve hat zum Beispiel ihr Gewaltpotential nach dem 13. Mai 2006 nach wie vor nicht im Griff. Dies beweisen die üblen Ausschreitungen in Zürich, als der Gästesektor auseinandergenommen wurde (Provokation von Security rechtfertigt dieses Verhalten nicht).

      Mit Gruss,
      Mese

  14. al sagt:

    Super, jetzt sollte nur noch der oberste Z-ttler versilbert werden. Wer das schafft ist ein Genie!

  15. Hausi Weber sagt:

    So ein Mist habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Da verlassen zwei talentierte “Junioren”, noch nicht mal 20ig, den FCZ und Sie sprechen von einem Neuaufbau? Wenn sich die Mannschaft bis anhin hinter diesen “grossen Namen” verstecken musste wäre dies ein Armutszeugnis für den FCZ. Für mich wäre ein Umbruch wenn gestandene oder einfach ältere FCZ Spieler wie Margairaz, “Magnin” oder Aegerter den FCZ verlassen würde und neue jüngere Spieler Verantwortung übernehmen müssten.hat
    Ich denke aber auch das Bickel das Maximum aus den Transfers herausgeholt hat. Jedoch denke ich, dass ein grosser Teil des Erlöses in die Deckung des grossen Defizit fliessen wird und schlussendlich nicht mehr viel flüssiges übrig bleiben wird, insbesondere dadurch, dass in dieser Saison eine EL Quali verpasst werden könnte.

    Noch zu Gygax, der hat rein statistisch gesehen die beste Saison seiner Karriere gespielt beim FCL in der abgelaufenen Saison. Zu behaupten er sei nicht mehr der Reisser von früher ist demnach auch ein bisschen vermessen.

  16. An dieser Stelle wiederhole ich mich gerne wieder. Das Problem in dieser Mannschaft war und ist jetzt immer noch die Kommunikation. Beim FCZ herrscht das Franzoesische vor. Ich glaube kaum, dass Urs Fischer immer mit dieser Fraktion franzoesisch spricht. Bei Favre und Challander ging dies sicherlich gut. Berechtigte Frage: Was haben den die Tunesier dem FCZ schon wirklich gebracht ?? Von Alphonse und Magnin will ich schon gar nicht sprechen. Also wenn man schon an Urs Fischer als Trainer festhaelt, dann sollte eher eine “Kampftruppe” aufgebaut werden, welche diese Sprache von Trainer Urs Fischer versteht. Der Verkauf der 3 Spieler war sicherlich richtig. Nur sollte man nun mit weiteren Jungen weiter gehen und vielleicht noch eine Saison mehr im Mittelfeld bleiben, so dass man die teuren alten Spieler mit den hohen Loehnen noch fertig finanzieren kann. In dieser Zeit waeren dann vielleicht 2 oder 3 echte junge Spieler neu integriert. Und dann wuerde auch der Team-Geist wirklich wieder da sein. Ohne diesen Geist geht gar nichts im Fussball !! Vor allem der Finanzhaushalt waere dann auch wieder im Gleichgewicht.

  17. Sandro sagt:

    Gygax und abdi zurueck zu holen ist eine sehr gute Idee, vielleicht auch noch Hassli. Das dürfte man sich auch was kosten lassen – Geld ist ja jetzt da! Herr Canepa, klotzen statt kleckern!!

    • Pedro sagt:

      Bhüet mi de Hünervogel ! Auf keinen Fall ! Gygax war schon immer ein launischer Spieler und kann dem FCZ jetzt nicht helfen. Es war richtig Hassli abzugeben, der war ein Schatten seiner selbst. Abdi ist ein lauffauler Spieler der unter Fischer nicht aufbluehen wuerde.

  18. Hans Saurenmann sagt:

    Die letzten vier Blogger bringen es auf den Punkt, das ist die Marsch-Richtung, @ Armin, Al, Hausi und Urs; wo sind eigentlich die alten Z Supporter geblieben? Und der Verein muss wieder getrennt werden von der Kontrolle der Betriebs AG. Es darf keinen Besitzer des (FCZ)-Vereins geben nur Vereins-Mitglieder die eine Betriebs AG haben fuer den Transferbereich nur zu Gunsten des FCZ. Ich wiederhole mich gerne, Eddy wuerde sich im Grabe herumdrehen. Haben wir keine Sportfans mehr die den Fussball foerdern in Zuerich? GC ist ein Sonderfall aus alten Zeiten, und diese Herren bezahlen Heute die Zeche, das trifft beim FCZ nicht zu. Hopp FCZ und GC!!

  19. Alban Berg sagt:

    Zürich und Fussball….passt einfach nicht. Und langweilt nur.

  20. Remo Nydegger sagt:

    Keine Ahnung wieso die Leute immer darauf kommen, dass möglichst viel Umbruch und möglichst viele Transfers gut seien für einen Verein. Das Gegenteil ist der Fall. Der FC Basel ist v.a. deshalb so erfolgreich, weil er nicht ständig Spielerabgänge zu verkraften hat. Konstanz ist das Zauberwort. Das wissen auch die Verantwortlichen bei Zürich, nur wurden die Spieler dort aus anderen Gründen verkauft, nämlich einzig allein deshalb um die massiven (!) Schulden begleichen zu können. Auch wenn gewisse unkritische Medien dies zu beschönigen versuchen.

  21. Ruedi Meyer sagt:

    Ob überteuert oder nicht, das ist die Frage, die sich schon Hamlet gestellt hat. Es könnte nämlich auch sein, dass sich die Ausverkaufspreise für Spieler der Schweizer Ausbildungsliga langsam dem Preisniveau nähern, die gälten, wenn die 3 selben Spielerin einer europäischen Topliga auf dem gleichen Level spielten.

    Gut für den FC Basel; dies relativiert automatisch den Marktwert ihrer Juwelen, von denen es im Sommer bestimmt den einen oder anderen Jungstar in eine europäische Topliga verschlagen wird.

  22. Ray Winter sagt:

    Es gibt mehr Schweizerklubs, die in diesem Sinne heimliche Transfersieger sind. Auch die 17 Mio aktuell für den FCZ sind nichts besonderes. Das und mehr schaffte YB mit Bienvenu, Lulic, Dubai – und bald auch Affolter unter dem Bein durch. Und da sind die nicht wieder investierten 15 Mio für Doumbia noch gar nicht inbegriffen. Basel hatte unter Gigi eine traumhafte Transferbilanz (nicht im Geldausgeben) Jimmygol Gimenez, Rossi, Rakitic, Kuzmanovic, Petric.

    Aber der keline Unterschied beim Seiltrick: Basel hat es immer wieder geschafft, YB ist bereits gescheitert und der FCZ wird es auch bald. Nur fragt man sich, was die Fans von Ihren “Mäzenen”halten? Vertragslose Mittelklassespieler gibts ja jede Menge, denkt sich der kluge Präsident und Klubmanager?

  23. Manuel nygaard sagt:

    Man kann nicht vom fcz als transfersieger reden wenn dieser jene 3 Spieler verloren hat, die in der Vorrunde wenigstens halbwegs überzeugt haben. Vom transfererloes müssen zuerst noch Schulden gedeckt werden. Viel Geld bleibt da am Ende nicht übrig. Aber fuer einen Brasilianer der in Japan gespielt hat wird es sicher reichen.
    Die transferpolitik vom fcz laesst zu wuenschen übrig. Man verkauft nach dem Motto, dass man mit viel Geld gute spieler aus dem Ausland holen kann. Aber wer hat schon Lust am Wochenende im letzi vor 6000 Zuschauer zu spielen.

    Wahrer transfersieger wird der FCB sein wenn er seine Talente bis im Sommer halten kann. Denn dann koennte man sich nach dem Meistertitel wieder fuer sie CL qualifizieren was wider 25mio CHF zur folge haetten.

    • Pedro sagt:

      Basel spielt im Moment einfach in einer anderen Liga, fussballerisch und transfertechnisch. Aber seien wir ehrlich, die haben den 3-fachen Zuschauerschnitt eines FCZ, das muss sich ja auswirken. Und nicht zu vergessen, bei einem Liquiditaetsengpass wuerde Frau Oehri sicherlich noch einen Kredit zu guten Konditionen gewaehren.

  24. kahn sagt:

    Der FCZ hat gute Erlöse erziehlt. Jetzt fragt sich der Fussballfan aber – musste dies sein? Steht der Club finanziell so schlecht da?
    Es sieht fast so aus denn er hat mit Mehmedi und Rodriguez Identität verloren. Und Duric na ja viel Geld haben die dafür ja nicht erhalten. Transfersieger bezeichne ich die Clubs, welche Ertrag erzielen und dann trotzdem erfolgreich sind. Das muss der FCZ erst beweisen. Ich denke die Zukunft sieht da nicht so rosig aus.

  25. Roland Gerbef sagt:

    U17 Weltmeister Matteo Tosetti heute bei YB warum nicht im neuen FCZ??

    • Pedro sagt:

      Goncalves (gehoert wie ich meine noch dem FCZ), Buff, sind ebenfalls U17 WM. Dazu haben wir (noch) die beiden Kochs, Brunner, Drmic. Schoenbaechler ist auch noch relativ jung (U21-Nati), Nikci auch erst 22, Kuki 22, Barmettler 24. Es fehlen eher Persoenlichkeiten als Leistungstraeger, Junge sind einige gute vorhanden.

      • Auguste sagt:

        hmm…, gleiche farben, gleiches station, eine juniorenmannschaft im championat, die selbe tabellenregion – besteht jetzt womöglich auch die chance, dass sich gc- und fcz-fans auf nur eine stehplatzrampe im neuen stadion einigen könnten?

  26. fritz sagt:

    Wie man einen Verein, der Spieler verkaufen muss um das strukturelle Defizit zu decken, als Transfersieger bezeichnen kann, ist mir Schleierhaft. Eigentlich müsste die Überschrift eher lauten: “Glücklicherweise konnte der FCZ sein Tafelsilber verscherbeln…” oder so?!
    Ich sehe die Probleme schon in fernerer Vergangenheit, als die Herren Dzemaili, Inler und wie sie alle hiessen, (fast) ohne Ablöse den Verein verliessen konnten. Dies riss Löcher in die Kassen und die Mannschaft, welche bis heute nicht gestopft werden konnten.

  27. Andi Meier sagt:

    Sie haben zwar am meisten eingenommen, aber Transfersieger sind sie erst, wenn ihnen jetzt noch ein oder zwei gute Einkäufe gelingen. Sportlich gesehen, ist für mich bisher der FC Basel Transfersieger, keine Leistungsträger verloren, für Schürpf und vermutlich nun auch Taulant Xhaka einen Verein gefunden um Spielpraxis zu sammeln.

  28. Moser Veronica sagt:

    Beim FCZ stinkt der Fisch, wie man so schön sagt, vom Kopf her.
    Der FC Basel ist nicht einfach so der Kunkurrenz um Jahre, wenn nicht Jahrzehnte vorraus.
    Kein Wunder, beim FCB sind die fähigsten Leute am Werk, die den Verein professionell führen, ein absolutes Novum i der Schweiz. Siehe Bulat in Neuenburg, CC in Sion, den Selbstdarsteller Stierli in Luzern, oder eben auch der Z.
    Schade schade, aber weit und breit auch nur annähernd ein Gegner für Basel in Sicht. Man sollte eine Aufnahme in der Bundesliga prüfen. Serienmeister in dieser Gurkenliga zu werden kann längerfristig keine Motivation bieten.

    • Heugümper sagt:

      Ohje, dieser Beitrag strotzt ja beinahe vor Objektivität und Realismus, was Fussball anbelangt. Sehr geehrte Frau Moser, es würde mich interessieren, wie oft sie Spiele von anderen Vereinen, als dem FC Basel geschaut haben und wie oft sie eine andere Zeitung als den Blick lesen. Man darf die Finanziellen Mittel, die Frau Oeri dem FCB zur Verfügung stellt nicht unterbewerten. Selbstverständlich sagen sie jetzt, die anderen Vereine sollten sich auch einen solchen Geldgeber suchen, doch einfach ist das halt nicht. Der FCB hat damit einen Glücksgriff gemacht. Doch irgendwann wird diese Quelle auch nicht mehr vorhanden sein und dann sehen wir mal wieder weiter. Aber ich lasse sie in ihrer Regenbogen Scheinwelt, in der der FC Basel Deutscher Meister wird und die Champions League gewinnt. Ich will die Qualität dieser Mannschaft nicht schmälern und die Erfolge nicht ins Lächerliche ziehen, doch ein wenig Objektivität täte ihnen sicher gut… Aber ja… Sagt ja schon viel von ihrem Fussballverständnis aus, wenn das alles ist, was sie zu berichten haben.

      • Andi Meier sagt:

        Wenn Sie so etwas schreiben, sollten Sie sich vielleicht mal mit den Geschäftsberichten der “FC Basel 1893 AG” befassen. Dann werden Sie merken, dass in den letzten 5 Jahren nur einmal eine Verlustabdeckung durch Frau Oeri (bzw. durch die FC Basel Holding) nötig war (2009). Vor allem die konstant hohen Zuschauerzahlen, eine umsichtige Transferpolitik und sportliche Erfolge machen das Budget des FC Basels möglich.

        Natürlich war Frau Oeri ein Glücksfall für den FCB, dank ihr konnten Risiken eingegangen werden. Viel entscheidender war aber die hervorragende Arbeit, die Fr. Oeri und die gesamte FCB-Führung geleistet haben.

        Ihre Objektivität lässt auch zu wünschen übrig, wenn sie den Erfolg nur auf G. Oeris Geld reduzieren.

    • Pat sagt:

      na ja, Stierli, Känzig oder Canepa mit Bulant oder CC zu vergleichen ist nicht richtig. Da gibts noch was dazwischen.

      Ich denke, der grosse Unterschied von FCB und allen anderen sind nicht Anzahl Zuschauer (hat YB auch) oder Geld aus intern. Spielen (hatte FCZ und YB auch) etc. sondern die Einstellung. Beim FCB wird nicht, im Gegensatz zu anderen Clubs, lamentiert. Sich ewig beklagt. Sich immer wieder selber kleiner als nötig gemacht. Uhhhhhhhh…. “jetzt ist der FcB aber so weit von allen anderen weg”. Das ist doch keine Einstellung. Und im Fussball gehts schnell. Ein paar Abgänge, ein paar Verletzte und schon siehts anders aus. Aber wenn man nicht an die eigenen Stärken glaubt erreicht man was.

      In CH habe ich immer wieder das Gefühl, dass sich gewisse Club- und Medienvertreter , auch gewisse Fans wünschen,
      dass der FCB nicht so stark ist. Dann wäre die Liga spannender…. total falsche Einstellung meiner Meinung nach:
      Nicht der 1. muss schwächer werden und auf das Niveau vom 2., 3. sondern der 2. muss stärker werden und aufs Niveau vom 1. der Liga kommen. Nur so wird die Liga insgesamt stärker.

  29. sydney sagt:

    der fcz hatte sicherlich – und das muss man als fcb fan eingestehen – von 2005 bis 2011 (mai) tolle jahre. ganz ehrlich, die spielweise der mannschaft war zum teil sensationell. ich meine aber, dass die verlorene meisterschaft bzw. das berühmte 2:2 des fcb in zürich die kehrtwende brachte. als aussenstehender sehe ich folgende probleme:

    1. der vorstand: typische zürcher schnurre (bickel und canepa), die nach jedem spiel, aber wirklich nach jedem spiel, in der presse riesengrosse und lautstarte polemiken veranstalteten. selbstverliebt aber ohne strategie. ehrlich gesagt ist mir schleierhaft warum man einen bickel halten wollte. aber, ich muss den beiden zum völlig überteuerten verkauf von rodriguez und mehmedi gratulieren. der verkauf von djuric hingegen war nicht sehr geschickt.

    2. der trainer: ist ja wirklich ein guter und sympatischer typ, leider aber erfolglos und anscheinend auch mit klassespielern nicht fähig nach einem klaren system zu spielen.

    der fcz macht ein krisenjahr durch und muss sich nach all den erfolgen neu positionieren. das problem ist, dass die führung das anscheinend noch nicht geschnallt hat.
    rotblaue grüsse

  30. Alois Eglseder sagt:

    Transfersieger? Mit Verlaub. Man muss wohl oder übels die besten jungen Spieler verkaufen um ein Defizit abzudecken. Der FCZ kann wirklich froh sein, dass sich Vereine wie Sion und Xamax selber zerstören (obwohl ich glaube, dass Sion am Schluss nur 10 Punkte abgezogen bekommt), ansonsten droht die Barrage. Spieler wie Mehmedi und Rodriguez sind weg. Solche, die noch etwas Qualität brachten.

    Was muss man geraucht haben, damit man den FCZ als Transfersieger ansieht? Dann sogar noch eher der FCB, der bisher keine nahmhaften Transfers hatte, sprich: im Gegensatz zum FCZ keine elementar wichtigen Spieler losgeworden ist und die Qualität halten konnte. Beim FCZ wurde das etwas noch an vorhandener Qualität verkauft. Wie verzweifelt muss man dabei sein?

  31. bek sagt:

    mit diesem beitrag lag der alexander mehr als daneben…..

    wie der mämä betreffend dem transfer von admiral zu kiev!!!

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