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Bleib nicht hier, Xherdan Shaqiri!

Mämä Sykora am Mittwoch den 31. August 2011

Was kann ein solcher Spieler in der Schweiz noch lernen? – Xherdan Shaqiri freut sich über seinen Treffer zum 2:2 gegen Sion, 6. August 2011. (Bild: Keystone)

Lange blieb die Zukunft des FCB-Jungstars ungewiss, beinahe täglich verlängerte sich die Liste der angeblich interessierten Vereine. Gestern nun vermeldete der «Blick» Shaqiris Verbleib in Basel. Auch wenn der Treueschwur vorerst nur bis zur Winterpause gilt, ist die Freude bei Vereinsführung und Fans verständlicherweise gross. Doch ist es der richtige Entscheid?

Wir kennen Dutzende von Beispielen von Schweizer Jungtalenten, die zu früh den Sprung in eine grosse Liga gewagt haben und erbarmungslos gestrandet sind. Die Träume platzten, die Ersatzbank war der Alltag und die Karriere kam ins Stocken. Doch während sich Ben Khalifa, Gavranovic, Seferovic, Zambrella, Frank Feltscher – und wie sie alle sonst noch heissen –  schon nach ein paar wenigen gelungenen Super-League-Auftritten in ein Auslandabenteuer stürzten, das zum Scheitern verurteilt war, sieht die Situation bei Shaqiri deutlich anders aus: Er ist bei Basel und in der Nationalmannschaft eine immens wichtige Stütze und nicht bloss ein aufstrebendes Talent, sammelte Erfahrungen in der Champions League sowie Titel in den nationalen Wettbewerben und wurde 2011 zum «Credit Suisse Player of the Year» gewählt. Er ist deutlich mehr als ein Spieler, der für sein Alter schon sehr gut ist.

Er mag erst 19 Jahre alt sein, und doch ist er bereits ein fertig gereifter Super-League-Spieler. Hier wird er nicht mehr viel lernen können. Er kennt die Gegenspieler mit ihren Stärken und Schwächen. Er weiss, wie er sich durchsetzen kann auf diesem Niveau. Was er nun braucht, ist ein allwöchentliches Messen mit Profis von anderem Kaliber. Mit dem FCB wird er dies lediglich in sechs Champions-League-Partien können. Ein Wechsel nach Deutschland, England oder Italien hätte ihm diese Herausforderungen regelmässig ermöglicht.

Gerade für Shaqiri wäre eine solche Veränderung ideal gewesen. Damit er sich zu einem Weltklassespieler entwickeln kann, muss er möglichst früh lernen, dass seine Art und Weise, Fussball zu spielen, auf einem höheren Level nicht immer gleich gut funktioniert wie im hiesigen Championat. So konnte er sich beispielsweise schon in den zwei letzten Spielen an der U-21-EM gegen Tschechien und Spanien nicht mehr so gut entfalten wie gegen die schwächeren Vorrundengegner. Ständig lief er auf die Gegner auf und verlor so erstaunlich viele Bälle, nicht gewohnt, solche Gegenwehr zu erleben.

Mindestens im nächsten halben Jahr verpasst er nun eine gute Chance, an solchen Aufgaben zu wachsen. Er hat das Können – das Talent sowieso – um auch eine Ebene höher bestehen zu können. Mit einem Verbleib in der Schweiz riskiert er, seine Spielweise zu spät an eine andere Gangart anzupassen, weil er sie schlicht zu wenig kennt. Auch wenn es verständlich ist, dass ein so junger Spieler gerne noch im vertrauten Umfeld bleiben möchte, wäre es für ihn hilfreich gewesen, den Absprung nach der erfolgreichen U-21-EM zu wagen. So hätte er in der Vorbereitung schnell gemerkt, was gegen bessere Gegenspieler plötzlich nicht mehr funktioniert, sich anpassen können und sich im Idealfall gleich einen Stammplatz erkämpfen können (zumindest wenn er sich nicht gleich Bayern, Milan oder Manchester United ausgesucht hätte).

Nun heisst es für ihn also doch wieder Thun und Xamax statt Juventus oder Dortmund. Zumindest bis Ende Jahr. Doch in der Winterpause werden deutlich weniger Transfers getätigt, zudem dürfte es potenzielle Interessenten abschrecken, dass Shaqiri für sie im Europacup nicht spielberechtig wäre. Dass er in der Schweiz auffällt, wissen alle Scouts. Es braucht schon überragende Auftritte in der Champions League, damit vielleicht doch einer im Winter schon zugreift. In diesem Fall stiesse Shaqiri zu einer bereits eingespielten Mannschaft und ihm bliebe kaum Zeit, sich einzuleben. Wenn nicht, bleibt er bis Ende Saison in der Schweiz und verliert damit ein ganzes Jahr, in dem er hier nichts Neues lernen wird, während er im Ausland bei einem geeigneten Verein einen grossen Schritt hätte machen können.


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161 Kommentare zu „Bleib nicht hier, Xherdan Shaqiri!“

  1. josé bütler sagt:

    beim fc basel zu bleiben ist genau die richtige entscheidung. er soll jetzt mal KONSTANT gute leistungen bringen. er kann in der meisterschaft, cup, cl und nati eine wichtige rolle spielen. eine leistung bestätigen ist viel schwieriger als mal eine gute halbe saison abzuliefern. die leistung am vorletzten samstag in luzern war jedenfalls nicht berauschend. chapeau shaq für deinen entscheid.

  2. Ali Zelic sagt:

    Was meinen Sie mit “solch ein Spieler”. Mich erstaunt es immer wieder, wer in der “Superleague” auffällt, wird sofort für einen Weltstar gehalten. Shaqiri ist gut, aber sooo gut nun auch wieder nicht.

    • John Hednsteve sagt:

      Herr Zelic, wieder einmal ein Kommentar von Ihnen, der beweist, dass Sie von Fussball wenig Ahnung haben!

      • Florian Meier sagt:

        Das verstehe ich jetzt nicht, Herr Zelic hat doch recht! Shaqiri ist für Schweizer Verhältnisse sehr gut, international zur Zeit noch Mittelklasse.

  3. E. Schönbächler sagt:

    Es ist vernünftig wenn Shaqiri noch mindestens eine Saison in der Schweiz anhängt. Wie Sie richtig anmerken sind bereits zuviele hier ausgebildete Spieler viel zu jung auf die ausländischen Ersatzbänke und Tribünen gewechselt. Shaqiri hatte bisher keinen Bombenstart in die neue Spielzeit. Das ist natürlich auch auf die fehlende Sommerpause zurückzuführen aber nicht nur. Er ist noch sehr jung und kann in der Schweiz sicher noch einiges lernen und erreichen. Es ist nun wirklich an der Zeit das Transferfenster zu schliessen. Vielleicht beruhigt das Ende der ewigen Transfergerüchte unsere bisher ziemlich wirre Saison und die Mannschaften sind dann hoffentlich eingespielt und nicht an einem Wochenende top und am nächsten wieder flop. So einen komischen Saisonstart wo alle Teams (ja auch Luzern und mit Abstrichen Thun) noch ihre Form suchen habe ich in den letzten 30 Jahren nicht erlebt.

  4. Lutz Seifert sagt:

    Wieso er nicht gegangen ist? Weil das Angebot zu schlecht war???!? Wenn er weiterhin so konstant ist, wird er seinen Marktwert locker verdoppeln in einem Jahr.

    Guter Auftritt in der CL: plus 30%.

    Und das gelingt ihm natürlich nicht, wenn er im Bundesliga-Club die Ersatzbank wärmt .

  5. Marcel sagt:

    Shaq muss im Kopf noch reifen. Und dafür denke ich, ist der FCB mit seinem Umfeld die bessere Adresse als irgendein Feld und Wiesen Klub im Ausland – siehe Emeghera, das kommt nicht gut. . In einem Jahr ist Shaq soweit, falls er es auch mal fertig bringt konstant sein Niveau zu spielen. Zu oft fällt er noch ins Flegelalter zurück. Nene, das war der korrekte Entscheid. Gruss ein GC Fan

    • Mämä Sykora sagt:

      «Zu oft fällt er noch ins Flegelalter zurück.» – Genau dafür denke ich eben, wäre der Schritt ins Ausland gut. Beim FCB wird dies «toleriert», weil man auf den Spieler angewiesen ist, der auch mit 80% seiner Leistung noch zu den besten im Team gehört. Bei grösseren Vereinen kann er sich solche Dinge kaum erlauben, bzw. wird schnell lernen, was nicht mehr geht. So macht man Fortschritte.

      • Marcel sagt:

        ‘So macht man Fortschritte’ – oder eben manchmal einen grossen Schritt zurück weil man keine vernünftige Chance gekriegt hat, siehe Ben Khalifa. Beispiel Buli: Macht der Shaq einen Fehler ist die Konsequenz grösser als wenn dies ein gleichaltriger Deutsche Spieler machen würde. Shaq wird als Ausländer mit anderen Kriterien gemessen. Darum kann ein zu früher Schritt ins Ausland auch kontraproduktiv sein

        • Mämä Sykora sagt:

          Ben Khalifa wechselte mit dem Leistungsausweis von ein paar Super-League-Partien als U17-Nationalspieler nach Deutschland. Shaqiri ist seit langem Stammspieler, Leistungsträger, Nationalspieler. Ein riesiger Unterschied. Selbst Markus Frei, Trainer der U17-Europameister von 2002 und heutiger Leiter der Expertengruppe für Karriereplanung beim Verband, der frühen Transfers stets sehr kritisch gegenüber steht, ist der Ansicht, dass Auslandtransfers dann Sinn machen, wenn ein Spieler die genannten Anforderungen erfüllt. Dann ist er auch bereit dafür, auch wenn das Risiko natürlich immer besteht. Einige von Shaqiris Vorgänger als «Credit Suisse Player of the Year» – zum Beispiel Wicky, Barnetta, Senderos, Benaglio – haben den Schritt auch früh gewagt und sind damit nicht schlecht gefahren.

          • Davd sagt:

            Bei Shaqiri macht ein Transfer macht dann Sinn wenn die Kasse stimmt; vorher sicher nicht!!! Beim FCB sitzen Profis in der Transferkommission….man wird ihn sicherlich nicht für ein Butterbrot ziehen lassen nur weil irgendjemand es für den geeigneten Zeitpunkt hält….

          • Mämä Sykora sagt:

            Klar, der FCB muss seine Zustimmung geben. Wenn Shaqiri jedoch signalisieren würde, dass er gerne wechseln würde, würde sich der FCB auch mit ernsthaften Interessenten einigen können. Der HSV hat zumindest heute schon mal Eljero Elia für 10,5 Mio. Franken verkauft und Liverpool ist noch immer an Marcell Jansen interessiert (gleiche Grössenordnung). Finanziell könnten die Hamburger also den Deal stemmen.

          • Davd sagt:

            also ich denke bei einem angebot von 10 Mio Euro könnte der FCB fast nicht mehr nein sagen (ok, 10 mio franken, ist ja eh fast dasselbe..); aber eben, so ein angebot muss erst mal kommen….wirtschaftslage und so… ;-)

          • Mark M. sagt:

            Hamburg, bitteschön, dort sind Wirren, mediale Aufruhr und ein Trainerwechsel vorprogrammiert. Das ist kein stabiles Umfeld für einen hoffnungfsfrohen Jungspieler, sondern ein Haifischbecken, wo jeder seine Haut zu retten sucht. Shaq hat noch nicht das Format und die Persönlichkeit um die Truppe mit seinen Leistungen sportlich aus dem Sumpf zu ziehen. Dort würde er gefordert und zerschlissen, aber nicht gefördert.

  6. salva sagt:

    jep finde ich endlich mal ein gutes signal! wenn er wirklich so gut ist wie alle sagen und er seit 1 jahr beweist, dann verkraftet er locker ein weiteres Jahr in basel und kann mit seinen jungen jahren auch in einem jahr noch ins ausland – ein antizyklischer, unpopulärer schritt, der begrüsst werden sollte… gruss an emeghara, seferovic, ben khalifa und wie sie alle heissen…

  7. micha sagt:

    Beim FcB spielt er 6 CL-Matches, bei welchem ausländischen Verein kann er das auf sicher? Ausserdem spielt er in drei Nati-Spielen um die EM-Quali. In der Super League gibt es 2-3 andere Vereine, die auf einer Höhe wie Basel sind. Quatsch, dass er sich gegenwärtig in der Schweiz nicht weiter entwickeln kann.

    • Mämä Sykora sagt:

      Die CL-Spiele sind für Shaqiri drum so interessant, weil er sich wieder einmal mit den Grossen messen kann. In einer grossen Liga kann er das Woche für Woche. Und die Natispiele bleiben ihm ohnehin.

      • E. Schönbächler sagt:

        Aber nur wenn er zum Einsatz kommt. Und übrigens spielen auch im Ausland nicht nur “Grosse”.

        • Mämä Sykora sagt:

          Nicht nur Grosse, klar. Aber ganz kleines Bitzeli mehr Grosse als in der Schweiz dann doch schon. Die Einsatzgarantie im Ausland hat er übrigens auch nicht einem Jahr und auch nicht in zwei Jahren. Das Risiko besteht immer. Bei Wicky, Magnin, Lichtsteiner hat’s geklappt, dessen Qualitäten hat Shaqiri mindestens.

          • Buschbrenner Rudi sagt:

            Wenn er zu Nürnberg in die BL geht, dann spielt er sicher jede Woche gegen die Grossen…! Diese Woche gegen Köln, nächste gegen Gl’bach, übernächste gegen Augsburg, Freiburg, etc. etc. und NIE, aber auch gar NIEEEEE gegen die WIRKLICH GROSSEN wie ManU oder Benfica!!!!!!!!!

          • Mämä Sykora sagt:

            Ich glaube nicht, dass Nürnberg irgendwann infrage gekommen ist. Es geht ja um eine längerfristige Planung. Wenn es für Shaqiri genug ist, jedes Jahr mit dem FCB in der CL zwei Partien gegen WIRKLICH GROSSE zu absolvieren, dann soll er natürlich bleiben. Ich glaube aber nicht, dass das seinen Ambitionen entspricht. Nehmen wir mal an, er wäre beim HSV: Diese Saison gäbe es zwar keine CL, dafür Partien gegen Bayern, Dortmund, Leverkusen, Schalke etc. Der HSV hat den Anspruch Europacup (trotz schlechtem Start), es besteht also berechtigte Hoffnung nächste Saison europäisch spielen zu können. Und wenn nicht, kann er sich mit guten Leistungen noch grösseren Vereinen empfehlen (nicht nur aus der Bundesliga). Barnetta bestritt die ersten BuLi-Spiele für Hannover, erinnern Sie sich? Er war ein ähnliches Talent. Auch Magnin und Wicky wechselten nicht zu einem CL-Teilnehmer, sondern festigten erst ihre Position bei einem Europacup-Anwärter.

          • Valdy sagt:

            Was soll er den in Hamburg, die Mannschaft ist dermassen schlecht und wird auch nicht in 3 jahren europäisch spielen. er sollte sich also verbessern und da wird die Luft doch echt eng. schauen wir uns die BL an: Dortmund keine Chance, Bayern???? Nun wirklich nicht, die haben genug Leute auf der Bank sitzen, um damit die SL zu gewinnen. Leverkusen nun ja wäe eine Möglichkeit, ist aber auch suf den Flügeln sehr stark besetzt Vielleicht noch schlake, aber die haben Schulden, danach kommt lange nix.

            Das gleiche Bild bietet sich in England, bleibt nur noch Italien, na so gut ist die LIga schon lange nicht mehr…

          • Buschbrenner Rudi sagt:

            HSV? Wenn sich jemand am 30.08.2011 zwischem dem FCB und dem HSV entscheiden muss, dann entscheidet er sich ganz bestimmt nicht für den HSV! Die momentane Lage ist HSV ist katastrophal, die Perspektiven äussert trist und das Umfeld schlecht! Die Aussage, dass Hoffnung besteht nächstes Jahr europäisch zu spielen ist zwar korrekt, wenn man diese aber in Relation setzt mit der Gewissheit beim FCB nicht nur europäisch zu spielen sondern in der CL, ja dann muss man wohl nicht lange überlegen. Zudem, was soll er sich ein Jahr lang in einem solchen Chaos-Verein abmühen, wenn er sich stattdessen in der CL präsentieren kann! Und wenn die so gut sein sollten, kann er nächstes Jahr ja immer noch nach Hamburg gehen…. Nein, dieser Argumentation kann ich nicht folgen. Aus einem intakten Umfeld zum Chaos-HSV…..

  8. beat buerki sagt:

    wer seine letzten spiele gesehen hat, weiss, dass shaqiri auch in der schweiz noch viel zu lernen hat. er ist zwar spektakulär, aber er kommt nie und nimmer an die effizienz eines stocker heran. mit seinem talent müsste er aber klar besser und effizienter sein. neinnein, shaqiri soll ruhig hier beweisen, dass er wirklich so gut ist. dann kann er in einem jahr immer noch wechseln. zuerst muss er aber aus seinem tief heraus finden.

    • Mark M. sagt:

      Finde ich auch. Jetzt schon ein guter Spieler mit grossem Potential, aber das Potential muss er erst mal realisieren, egal wo.

  9. Zuberbühler sagt:

    Ein weiser Entschluss, er kann in 1-2 jahren gehen und wird besser vorbereit sein als heute. Statt der Ersatzbank sieht er dieses Jahr die Championsleague, Spitzenkampf in der Gurkenliga und entwickelt sich in hohem Rhytmus weiter. Mit 21 ists nicht zu spät für den Millionenvertrag . . .

  10. Pesche Saner sagt:

    Völllig unqualifizierter Beitrag! Ist Provokation die einzige Möglichkeit Aufmerksamkeit zu erhaschen?

    • Mämä Sykora sagt:

      Vielleicht helfen Sie mir kurz auf die Sprünge und sagen mir, was so provokativ daran ist, wenn man es für den richtigen Zeitpunkt für Shaqiri für einen Auslandtransfer hält?

      • Hääbi sagt:

        Nur wer ist man ???

        Die Journalisten, die immer wieder sagen, dass die Schweizer Spieler zu früh gehen, oder das Publikum, dass dann wieder jammert, wenn ein besserer Spieler die Super League verlässt, oder, oder ???

        • Mämä Sykora sagt:

          Das ist genau dieses Spannungsfeld, weshalb Auslandtransfers von Talenten und/oder Nationalspieler stets solchen Anlass für Diskussionen und Spekulationen bieten. Es ist nur logisch, dass das Publikum möglichst lange solche Spieler als Attraktion in der hiesigen Liga behalten will. Gleichzeitig wünscht man sich für die Nationalmannschaft, dass es ein solcher in eine grössere Liga zu einem guten Klub schafft und es dort auch zum Stammspieler bringt. Beides gleichzeitig geht nun mal nicht und es ist nun mal so, dass es für den richtigen Durchbruch essentiell ist, sich auch im Ausland durchsetzen zu können. Und dies birgt immer die Gefahr, dass ein Talent versauert. Davon haben viele grossen Respekt, gerade weil es vielen Schweizern in letzter Zeit so ergangen ist. Es geht also lediglich darum, den richtigen Zeitpunkt zu erwischen für den Sprung, und dann am besten nicht direkt zu einem Top-Verein. Das Modell Wicky/Barnetta/Magnin ist meiner Ansicht nach das sinnvollste: Als gereifter Super-League-Spieler um die 20 zu einem Bundesliga-Verein mit Europacup-Ambitionen. Und diesen Schritt traue ich Shaqiri jetzt zu.

          • Peter W. sagt:

            Warum dieser Druck? Xherdan Shaqiri ist 19! Und er möchte hier Fussball spielen. Eine halbe Saison noch, oder vielleicht sogar eine ganze. Ist doch ok?

            Und noch etwas dazu:

            “…und es ist nun mal so, dass es für den richtigen Durchbruch essentiell ist, sich auch im Ausland durchsetzen zu können.”

            Vielleicht bevorzugt ja Xherdan Shaqiri statt einer Karriere à la ‘Wicky/Barnetta/Magnin” (sehen so Fussballer eines Erfolgsmodells aus?), eher einer zu werden wie z.B. Heinz Hermann?

          • Mämä Sykora sagt:

            Okay ist es selbstverständlich, schliesslich muss er selber wissen, was für ihn am besten stimmt. Verbieten kann es ihm niemand, das ist auch gut so. Das Modell «Heinz Hermann» ist nun aber doch schon eine Weile ausgelaufen. Hermann verdiente damals in der Schweiz bestens, es gab noch kein Bosman-Urteil, noch keine Champions League und die Schere zwischen der hiesigen Liga und den grösseren ausländischen war noch viel, viel, viel kleiner. Es gab also wenig Grund für einen wie Hermann, ins Ausland zu wechseln. Damals musste auch z.B. Andy Egli bei seinem Transfer zu Borussia Dortmund Lohneinbussen in Kauf nehmen. Unvorstellbar heute. Heute ist es logisch und nachvollziehbar, wenn all jene, die «zu gut» für die Schweizer Liga sind (leider auch diejenigen, die sich nur dafür halten), bald einmal ihr Glück im Ausland versuchen, um sich weiterzuentwickeln, grosse Trophäen zu gewinnen und – natürlich – mehr zu verdienen.

        • Hans Abächerli sagt:

          Ja genau, man=Journalisten-Besserwisser. Und wenn ‘Shak’ nun ins Ausland gegangen wäre hätten sie geschrieben: “nun ist es ihm in den Kopf gestiegen, sieht nur noch das Geld etc….” Und wenn er nicht gleich Erfolg gehabt hätte (z.B. in einem marodierenden Klub) wäre zu lesen gewesen: .”…das hat er nun davon, wäre er nur noch ein, zwei Jahre beim FCB geblieben!”
          Ich kenne den Grund nicht, warum Mämä sich auf einen Wechsel von ‘Shak’ fixiert hat.
          Bin aber überzeugt, dass ‘Shak’ das Richtige macht und noch bleibt! Denn beim FCB kennt man nicht nur seinen ‘Wert’, dort wird er auch optimal und professionell auf eine internationale Karriere vorbereitet!
          Und das weiss ‘Shak’ genau, schliesslich wurde er ja auch von den Scouts des FCB ‘entdeckt’!

  11. andy sagt:

    Shaqiri sollte zuerst die Rekrutenschule absolvieren. Seine körperliche Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen, d.h. seine Bewegungsabläufe müssen stets korrigiert werden.Seine mentale Stärke ist noch zu sehr von seinem Umfeld, Familie usw. abhängig.Eine Konsolidierungphase tut Shaqiri gut, will er sich steigern, müsste er zum FCZ wechseln.

    • Fabian Baumann sagt:

      Haha. Zum FC Zürich.

    • Marc Leber sagt:

      Lieber Andy. In die Rekrutenschule? Hmmm… Hälst Du die RS etwa immer noch für die Schule des Lebens eines Schweizer Mannes? Nun, ich weiss ja nicht. Ich bin 92 in die RS und immer noch dabei, aber beileibe ist es ungeeignet für einen Fussballprofi. Ich denke, dass Shaqiri dort nur verlieren kann. Sicher können viele andere dort gewinnen, er aber bestimmt nicht, das wäre sportlich ein massiver Einschnitt. Und zum Blogeintrag von Sykora: Nein, der Entscheid von Shaq ist richtig, absolut: Erstens: Er bleibt beim besten Club der Schweiz und zweitens hat er bei diesem immer die Möglichkeit, international zu spielen.

  12. René Frey sagt:

    Na ja, hier schwingt beim Autor der Wunsch aus Zürich durch, den FCB zu schwächen oder ;-)

    Xherdan ist mit seinen 19 sicher sehr weit, aber gerade jetzt hat er ein Loch. Wenn er zu einem ausländischen Klub wechselt, dann ist er sowieso auf der Bank und wird wenig Spielpraxis haben. Genau das ist aber für einen jungen Spieler extrem wichtig, siehe Ben Khalifa et al.

    Xherdan kann noch eine Saison Champions League spielen und dort hat er genau das was der Autor sich wünscht, ernsthafte und neue Gegner. Und überschätzen sollte man den jungen Mann dann doch auch nicht, auch er braucht seine Zeit.

    Fazit: er macht es genau richtig, statt zu einem Fudi Klub nach Frankreich zu wechseln wie andere “Jungstars”, spielt er regelmässig in der Schweiz und in der Champions League. Auch er braucht seine Zeit um zu reifen als Charakter, denn im Ausland ist die Challenge nicht nur als Fussballer zu bestehen sondern auch als Persönlichkeit.

    Well done Xherdan!

  13. Tom DeLuchs sagt:

    Weht einem die 100%ige Ablehnung der Talkback-Gemeinde entgegen, hat man den Nagel meistens auf den Kopf getroffen.

  14. Heinz Lehmann sagt:

    Absolut die richtige Entscheidung. Man hat ja gesehen, wie es anderen jungen Spielern gegangen ist im Ausland: ERSATZBANK. Und so kommen die Spieler auch nicht weiter.

  15. Daniel Rutishauser sagt:

    Ich bin ganz anderer Meinung. Der Spieler kann gerade in der jetzigen Situation des FCB enorm viel lernen: Nämlich als Schlüsselspieler auf und neben dem Feld mithelfen, den Verein aus dem sportlichen Tal zu FÜHREN. Darüber hinaus ist er für einen ausländischen Verein erst interessant, wenn er konstant auf dem Niveau spielt, das ihn über die LAndesgrenzen hnaus bekannt gemacht hat. Zudem ist ein Mensch mit 19 Lenzen normalerweise noch zu wenig gereift, um Tiefschläge in einem fremden Umfeld zu meistern, Sie haben die Beispiele ja aufgeführt. Ergänzt werden könnte die Liste auch noch mit sämtlichen NHL- Rückkehrern… Die Entscheidung zum Verbleib in der (Nicht-So-) Super-League war absolut korrekt!

  16. Caponi sagt:

    Also Bitte, grosse Stricke hat S in dieser Saison in der Meisterschaft wahrlich nicht zerrissen. Ich weiss nicht, was dieser Kommentar soll, er hebt S auf eine Stufe, auf der er schlicht nicht steht. Warten wir doch einmal ab, ob in dieser Saison einmal konstant eine Leistung gebracht wird, mit der sich in UK, D, ESP oder FRA und ITA empfohlen werden kann.

  17. Franz Brunner sagt:

    Mit dem FCB wird er dies lediglich in sechs Champions-League-Partien können. Ein Wechsel nach Deutschland, England oder Italien hätte ihm diese Herausforderungen regelmässig ermöglicht—-WELCHE VEREINE aus D, E und I sind es denn, die regelmässig mehr als 6 CL spielemachen? und welche dieser vereine warten wohl zur zeit auf jemanden wie shaqiri? zum glück lässt ihn wohl all dieses “blick-geschrei” kalt und er geht seinen weg

    • Mämä Sykora sagt:

      Mit diesen Herausforderungen sind nicht die CL-Partien an sich gemeint, sondern Partien gegen starke Gegner. Mit dem FCB ist es jedes Mal ein Ausnahmeerlebnis, wenn man gegen die Bayern, Juve, Arsenal, Manchester etc. antreten kann. Als Spieler bei Lazio, HSV o.ä. trifft man jede Woche auf Gegner von ähnlichem Kaliber.

  18. Urs Flueckiger sagt:

    Shaqiri spielt phasenweise spektakulär aber er hat noch viele unproduktive Pausen und die Abstimmung mit seinen Mitspielern ist noch unvollständig. Auch sollte sein Repertoire an Spielzügen erweitert werden. Sein Kennzeichen – von der rechten Seite nach links reinziehen, quer vor dem Strafraum durchziehen und dann ein scharfer, gezielter Schuss aus der Drehung – wird mittlerweile von den Gegnern vorzeitig erkannt und entsprechend verhindert.
    Ohne klare Dominanz in der Super League würde ein Auslandsaufenthalt wenig bringen, mit Ausnahme einer Bemerkung im CV bei einem renomierten Klub auf der Bank gesessen zu haben. Aber davon haben wir in der Nati jetzt schon genug Spieler.

  19. Charles Bärlocher sagt:

    Xherdan Shaqiri macht genau das Richtige. Er ist erst 19 Jahre alt und kann in diesem Jahr sowohl in der Meisterschaft also auch in der Champions League nochmals wertvolle Erfahrungen sammeln. Natürlich ist er aus meiner Sicht auch weiter als viele andere, die zu früh ins Ausland gingen. Aber er wird in seinem vielleicht letzten Jahr beim FCB nochmals alles geben und eine wichtige Rolle spielen. Viel Glück Xherdan, viel Glück FCB !!!

  20. Alex V sagt:

    Dass so einer einen Blogeingtrag in einer grossen schweizerischen Zeitung verfassen darf, ohne einen Funken Sachverstand…

    • Mämä Sykora sagt:

      Besten Dank für den gehaltvollen Beitrag. Hier geht es um Meinungen. Sie haben Ihre Meinung, ich habe meine. Die Gründe dafür, weshalb ich mir diese gebildet habe, können Sie dem Text entnehmen (ziemlich einfache Rechnung: Langzeitstammspieler + Leistungsträger + gerüstet für grössere Aufgaben = bereit für Auslandengagement). Sie teilen diese Meinung nicht, das ist Ihr gutes Recht. Sie können gerne anführen, womit und weshalb Sie nicht einverstanden sind. Daraus ergäbe sich allenfalls eine Diskussion. So hingegen eher weniger.

      • René Frey sagt:

        Ganz einfach:

        es geht nicht nur um das Fussballerische. Die Jungen scheitern im Ausland nicht weil sie schlechte Fussballer sind, sondern sie müssen als Menschen, Persönlichkeiten gereift sein um dort einen Schritt vorwärts machen zu können und zu bestehen.

        It’s a bit more complicated dear editor!

        • Mämä Sykora sagt:

          Einverstanden. Aber reift ein Shaqiri hierzulande, wo er (fast nur) hochgejubelt wird, besser oder mehr als im Ausland, wo er mehr gefordert ist, sowhl fussballerisch wie auch psychisch?

          • Peter W. sagt:

            Unter uns: Es muss sich doch eher angenehm leben, in einem Lande wo man hochgejubelt wird. Weshalb sich (schon jetzt) in ein Umfeld begeben wo man nicht hochgejubelt wird und fussballerisch und psychisch unter so hohem Druck steht? Wegen den sportlichen Ambitionen? Was ist Freunden, Familie und Fussballphilosophie? Ich wünsche mir mehr Vikash Dhorasoo’s im Fussball und keine Eto’o (guter Bericht im SP).

            Und noch dies:

            Schön, dass sich ‘Alex V’ aus der Diskussion raushält. So ist es nämlich viel angenehmer!

    • Franz sagt:

      Danke für Ihren hochstehenden Diskussionsbeitrag.

  21. Max sagt:

    Ich denke, dass die Entscheidung richtig ist. Sicher haben einige den Durchbruch im Ausland sofort geschafft, aber nicht wenige landeten auf der Bank oder gar auf der Tribühne um später reumütig wieder in die Schweiz zurüchzukehren. Jüngstes Beispiel ist Beg Ferati. Beim SC Freiburg zwischen Bank und Tribühne, beim FCB mit grösster Wahrscheinlichkeit auf dem Feld und sogar in der CL! Sammle noch weitere Erfahrung Shaq, es wird Dir später helfen!

  22. P. Meier sagt:

    Der junge Mann kann noch extrem viel lernen. Bisher hat er vor allem grosses Talent und ist ehrgeizig. Es ist richtig, dass er sich nicht im Ausland verheizen geht.
    Im Gegensatz zum viel beigezogenen Messi, hat Herr Shaqiri bisher entweder keine Augen, oder er benutzt sie noch nicht. Messi sucht konsequent immer den noch besser postierten Mitspieler, das vermissen wir schmerzlich bei Sh., der nach wie vor, der Jugend sei Dank, zu ballverliebt ist und dribbelt und dribelt und dribbelt, während seine besser postierten Mitspieler ihren Vorteil verlieren, Wenn er dann endlich einen Ball weiterspielt, ist es nicht mehr möglich ihm zurück zu spielen, weil mittlerweile alles zugestellt ist. Beobachten sie das mal an den nächsten Spielen.
    Er kann und muss unter Herrn Fink tatsächlich noch viel lernen.

    • Mämä Sykora sagt:

      Da bin ich genau Ihrer Meinung, zumindest was die Punkte angeht, die Shaqiri noch lernen muss. Nur befürchte ich, dass dieser Prozess zu lange dauert, wenn er noch hierbleibt. Hier schafft er es dennoch mit seiner Spielweise, stets gefährlich zu sein und selbst wenn Fink mit ihm unzufrieden ist, wird er ihn nicht mal auf der Bank lassen können, bis er es besser gelernt hat, weil die Konkurrenz auf seiner Position zu schwach ist. Er bleibt also auch mit «fehlerhaftem» Spiel Stammspieler, während ihm im Ausland ziemlich schnell aufgezeigt würde, was nicht geht. Wenn er drei Mal den gleichen «Blödsinn» macht, sitzt er mal auf der Bank. Diese Sprache versteht jeder.

      • DAM sagt:

        Ja, nach drei Mal “Blödsinn” sitzt er auf der Bank, da sind wir uns einig. Ob er dann aber überhaupt nochmals eine Chance bekommt, das ist doch die Frage. Es ist auch durchaus möglich dass der Weg wie folgt verläuft: “Blödsinn” gespielt -> auf die Bank gemusst -> auf die Tribüne verbannt -> Heimkehr als im Ausland gescheitertes Talent -> in der Schweiz plötzlich auch nur noch Mittelmass mit Starallüren -> …

      • Barca sagt:

        Warum denn “zu lange dauert”? Er ist erst 19 Jahre alt!!! Wie sagt man so schön, das beste Fussballalter liegt irgendwo zwischen 23 und 27. Also bleibt jede Menge Zeit, diesen Transfer anzustreben. Es bedarf überhaupt keiner Eile, im Gegenteil. Lieber noch eine oder zwei Saisons anhängen, reifen, und dann durchstarten. Als ich das heute mit Emeghara gelesen habe, hatte ich ein ungutes Gefühl. Ich wünsche es diesem sympathischen Jungen nicht, aber ich befürchte, dass er sich in der Ligue 1 nicht durchsetzen wird. Der Transfer kommt zu früh, wie so viele Transfers zu früh kamen in letzter Zeit (Ben Khalifa, Esteban, Seferovic, um nur einige zu nennen.)
        Nein, ich finde, Shaqiri hat den absolut richtigen Entscheid getroffen. Und was heisst “er ist nicht gefordert” in der heimischen Liga? Wie sahen denn die ersten 7 Spiele aus? Ich denke, er wäre sogar sehr gefordert gewesen, konnte aber diesem Anspruch mehrmals nicht entsprechen. Ergo kann er auch hier noch eine ganze Menge lernen!

  23. Oscar Sager sagt:

    Was macht eigentlich Mehmedi noch beim FCZ? Die spielen doch nicht mal in der Champions League?

    • andy sagt:

      Admir versucht seinen Stammplatz zu verteidigen. Die Konkurrenz beim FCZ ist immens, Ludovic Magnin verdienter Weggenosse von Alex, Beni und Marco muss sich enorm sputen. Ich kann den Herrn Sykora nun verstehn, beim FCBasel gibts weniger Druck u/o fördernde Konkurrenz im Kader. Die CL wird von der Basler Clique in Angriff genommen.

    • Mark M. sagt:

      Auf welche Ersatzbank soll er denn?

  24. DAM sagt:

    Wenn er wechseln will, soll er bleiben. Wenn er bleiben will, soll er wechseln. Und wenn er übers Wasser läuft, heisst es (frei nach Berti Vogts): “nicht einmal schwimmen kann er”.

    • Mano sagt:

      Hätte es nicht besser zusammefassen können ! Chapeau ! Sowas von unnötig dieser Treat. Nein er will noch vorher den 3. Titel in Folge…, den viertel Final in der CL… und und und . Es mir schon klar dass die Restschweiz damit nicht enverstanden ist. Sicher die vom Ziirisee.

  25. Dario Piemontese sagt:

    Sehe es gleich wie der Autor. Ein wechsel ins Ausland wäre für Shaqiri das richtige. Gerade in Italien gäbe es Clubs bei welchen er unter ausgezeichneten Trainern oft spielen könnte. Dort würde er auch lernen, dass der Tanz mit dem Ball nur ein kleiner teil dieses Sports ist. Je länger er in der Schweiz bleibt, desto mehr wird er sich die lästige Angewohnheit, den Ball zu lange zu halten, verinnerlichen.

    • Joasch Seidenberg sagt:

      Genau das ist es. In der italienischen Liga fielen Schweizer Profis allgemein positiv auf. Lichtsteiner, Dzemajli, Inler und Ziegler. Schweizer Fussballer werden dort auch ernst genommen und respektiert. Sie müssen sich nicht doppelt beweisen, wie in der Bundesliga. Ausserdem würde er im taktischen Bereich enorm dazulernen können. Nach England oder Deutschland könnte er immer noch später hinwechseln. Dort ist eben auch mehr Härte gefragt, die Shaqiri noch entwickeln muss.

  26. Hans vom Hübel sagt:

    Shaqiri ist ein Spektakel. Ich als FCB-Fan bin natürlich froh, dass er uns noch eine Weile erhalten bleibt.

    Aber auch ohne rotblaue Brille scheinen nicht wenige die Meinung des Bloggers nicht zu teilen. Kann sein, dass einem Teil der Statements die urschweizerische Tendenz zur Vorsicht und Vernunft zu Grunde liegt. Und dennoch teile ich den Tenor der Wortmeldungen, der dahingehend lautet, dass Shaqiri sich sehr wohl auch – wenn nicht sogar besser – in der Schweiz weiter entwickeln kann. Dass sein Entwicklungspotential noch nicht ausgeschöpft ist, darin sind sich alle einig. Die Frage ist tatsächlich – und da gebe ich Herrn Sykora recht – ob eine gelegentliche Standpauke des Trainers oder kritische Worte seiner Mitspieler bei Shaqiri die gleiche Wirkung erzielen, wie dies die erzieherische Massnahme Ersatzbank tun würde. Ich glaube, ja. Shaqiri ist sehr wohl empfänglich für Kritik und stellt an sich selbst den Anspruch, sich zu verbessern. Und ihm dürfte langsam aber sicher auch klar geworden sein, dass die Tage des Wohlwollens und Fehler Verzeihens gezählt sind. An grosse Talente werden höhere Ansprüche gestellt. Der Anspruch lautet in seinem Fall ganz konkret: er muss ein Leistungsträger werden, es muss mehr Konstanz her. Blöd gesagt – wenn aus 50% seiner Offensivdribblings was Zählbares rausschaut, dann ist er bereit fürs Ausland.

  27. Fussballfan sagt:

    Ich mag mich noch entsinnen, wie vor einigen Wochen und Monaten, jeder Fussballfreund geraten hat, nicht zu schnell ins Ausland zu wechseln. Jetzt, urplötzlich, als Shaq genau diesen Rat befolgt, ist dies wieder der falsche Weg. Da senden wohl einige Artgenossen wiedersprüchliche Signale aus. Wobei es ja schön ist, dass man seine Meinung auch mal ändern darf, hauptsache man ist immer dagegen. Ich finde es mutig und lobenswert, dass ein junger Spieler den Versuchungen wiedersteht und sich Zeit nimmt. Wenn Shaqs Qualitäten so hoch sind (wie ich sie einschätze) dann wird er in einem Jahr noch besser sein als jetzt. Wenn nicht, dann hätte er den Durchbruch im Ausland auch nicht geschafft….gut gemacht Shaq!!!

  28. bachmaa sagt:

    Abgesehen davon, dass Ihr Beitrag die Super League und ihre Spieler in einer mir nicht nachvollziehbaren Weise diskreditiert (sind die Spieler von z.B. Augsburg wirklich derart besser als jene von Luzern???), lassen Sie darin völlig ausser acht, dass nicht der Spieler alleine über seinen Transfer entscheiden kann. Ein durchschnittlicher Club aus Deutschland oder Italien ist kaum in der Lage, eine für den FCB angemessene Transfersumme zu bezahlen. Somit ist auch der Club nicht gewillt, ein derartiges Talent unter Wert ziehen zu lassen.

    • off.side sagt:

      bingo. endlich kommen wir der sache näher. ich vermute nämlich sehr, dass XS’ vertrag mit dem FCB eine vorgeschriebene ablösesumme in zweistelliger millionenhöhe enthält. es ist also nicht (allein) XS’ entscheid, vorderhand beim FCB zu bleiben — es fehlt vielmehr offenbar der ausländische verein, der 12 millionen in ein (momentan stagnierendes) talent zu investieren bereit ist. so gesehen, passt es wunderbar, dass XS diesen herbst in der CL die chance hat, abwartende investoren in zugreifende zu wandeln…

  29. Markus Müller sagt:

    Bei basel kann er jetzt Champions League spielen, als Stammspieler. Auf Clubebene ist das das Grösste. So kann er nicht nur erstklassige Erfahrungen sammeln, sondern auch weiter seinen Marktwert steigern. Ich fänd es irgendwie blöd von ihm, wenn er genau jetzt noch in eine ungewisse Zukunft stolpern würde. Er ist ja erst 19, hat also noch Zeit.

    • Mano sagt:

      Genau, und der FCB holt dann die grösste Transfersumme, die je für einen Spieler der Schweiz bezahlt wurde. Mit denen man sich dann wieder da und dort verstärken kann und die Vormachtsstellung im CH Fussball weiter ausbaut. Mensch ich sehe schon die Neider !!! Hopp FCB

  30. kultsurfer sagt:

    …und wieder einmal einer der weiss, wann ein junger Spieler die Super-League verlassen sollte. Wie auch immer, fertig gereift ist Shaqiri definitiv noch nicht, denn reifen tut man ein ganzes Leben oder dann eine Karriere lang, so wie man gemäss Theorien der Entwicklungspsychologie sich bis zum Tode entwickelt. Ausserdem finde ich die Aussage “…ein Messen mit Profis von anderem Kaliber” ungeschickt. Das Kraftpaket sticht wohl heraus aber von Wochenende zu Wochenende Spiele entscheiden kann auch Shaqiri noch nicht…der Mann ist 19, diese Saison wird er wohl noch in unserer Liga verkraften können, bevor er sich dann mit den “Grossen” messen kann! Gut gemacht Sharqiri, lass Dir nur Zeit!

  31. Joakim Vikskog sagt:

    Shaq wird meines Erachtens extrem überschätzt. Sicherlich hat er Talent, jedoch der wohl wichtigste Entwicklungsprozess eines Fussballers steht ihm noch bevor; vom Talent zum gestandenen Spieler. Die Schreiberlinge diverser CH-Medien schreiben von Manchester United, Real Madrid und Bayern München als angebliche Interessenten Shaqiris – doch in Wahrheit sind es wohl eher Freiburg, Auxerre und Galatasaray. Auch bin ich der Meinung dass Basel die richtige Adresse ist für Shaqiri. Champions League kann er wohl nur beim FC Basel spielen – bei einem anderen Verein, der CL spielt, wäre er wohl nur Zuschauer – und mit 19 Jahren kann er sich in der Super League immernoch weiterentwickeln.

  32. KayDee sagt:

    Hallo
    Ich bin zwar Zürcher und sicherlich das Gegenteil eines FC Basel sympathisanten und aus sportlicher (Zürcher) Sicht wäre es sicher für uns super wenn sich der FCB selber schwächt. Leider bin ich aber kein Fan im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr liebe ich diesen Sport und kann dann auch begesitert zusehen, wenn der FCB in Europa für den schweizer Fussball für Furore sorgt.

    Ich finde es gut, dass Shaqiri vorerst in der Schweiz bleibt. Ich bin überzeugt dass es jetzt zu früh für ihn wäre und er womöglich dann seine Karriere aufs Spiel setzt. Es gab und gibt genug Beispiele für junge Talente die irgendwann mal in den Niederungen verschwinden weil sie einfach keine chance im Ausland hatten und irgendwann aus den Augen aus dem Sinn;-) Chuimento ist noch ein gutes Beispiel dafür, er wurde als 16 jähriger hochgejubelt als DAS schweizer Jahrhundert Talent, kurz danach ging er zu Juventus und verschwand dann erst in der 2. Mannschaft, irgendwann sogar kurz in die Serie C. ein paar Jahre später sah er es wohl ein und kam zurück in die Schweiz, glaube ST Gallen wars, ja und jetzt weiss ich ehrlich gesagt nicht einmal mehr wo er spielt!

    Shaqiri ist stark, muss es aber international noch mehr beweisen, in der schweizer Gurkenliga ist man schnell mal ein Star!
    Und in dieser Saison spielt er bisher schwach, mag aber damit zusammenhängen, dass ihm der Wirbel um seine Person doch mental etwas geschadet hat, spurlos geht das an keinem vorbei ud die Angebote waren ja auch für einen 19 jährigen sehr verlockend, jetzt ist ja erstmal Transferschluss und somit kann er sich wieder voll und ganz auf den schweizer Fussball inkl Nati konzentrieren, bin sicher wenn er nun seinen weg weitergeht wird es dann im Winter wieder ein Thema!

    • DAM sagt:

      Chiumiento ist DAS Negativbeispiel einer Fussball-Karriere, weil es so wunderschön aufzeigt wie Selbstüberschätzung sämtliche Ambitionen zerstören kann. Gesegnet mit unglaublichem Talent zog er aus zum grossen Juventus. Was dann passierte haben Sie schon sehr schön zusammengefasst. Jedenfalls wurde ihm nach vielen Wanderjahren (Siena, LeMans, YB) beim FC Luzern eine neue Chance gegeben. Zunächst schien es auch ganz gut zu funktionieren. Dann aber nach einigen guten Spielen meinte Chiumento plötzlich wieder er sei der mit Abstand Beste und alle grossen Clubs hätten nur auf ihn gewartet. Heute ist Chiumento 27 Jahre alt, somit im besten Alter eines Fussballers und spielt meines Wissens gemeinsam mit den EX-FCZlern Hassli und Rochat bei Vancouver in Kanada.

  33. Rudi Buchmann sagt:

    Es ist schön in Basel einen zu haben, der ab und zu zeigt, wie Fussball sein könnte. Shaqiris Entscheidung ist richtig. Dazu ist er ein Familienmensch. Was will er in Spanien oder England? Viel Auswahl hat er nicht. Wenn er in anständiger Zeit mit seinem schnittigen Auto heimjetten will, geht fast nur Mailand, München, Stuttgart, Freiburg, Sochaux oder vielleicht noch Bergamo Calcio. Und für die ersten drei Städte ist es noch zu früh!

  34. Niklaus Hänggi sagt:

    Sehr geehrter Herr Sykora, Sie können schreiben was Sie wollen, Shaqiri wird die richtige Entscheidung treffen und zwar deshalb, weil er ein sehr professionelles Umfeld hat, im Gegensatz zu vielen Zürcher Spielern aus den beiden Zürcher Clubs. Seine Eltern sind sehr vernfünftige Segondos, die mit Hilfe des besten Vizepräsidenten der Schweiz, die richtige Wahl treffen werden. Da brauchen wir sicher nicht Ihren terndeziösen Beitrag.

    • Tom DeLuchs sagt:

      Nein, Herr Hänggi, seine Eltern sind keine vernünftigen Secondos, sie sind vernünftige Einwanderer. Nicht mal Xherdan selbst ist – nimmt man es genau – ein Secondo. Nicht dass das eine Rolle spielen würde (erst recht nicht in dieser Diskussion) – aber da man heute ja schreiben kann, was man will, nutzte ich die Gelegenheit. Ich hoffe, ich konnte Ihnen etwas weiterhelfen und wünsche Ihnen einen wunderschönen Tag.

  35. Franco Glaus sagt:

    Ein junger Spieler braucht Spielpraxis, und nochmals Spielpraxis. Und da ist meiner Meinung nach ein Spiel in der Super League x-mal besser als ein Trainingseinsatz bei einem Bundesligaverein oder einem Serie-A – Verein. Wenn Shaqiri sich weiterentwickeln will, muss er bei sich anfangen, und zwar im Kopf. Es steht einem jungen Spieler wie Ihm nicht an, andere SL Spieler zu kritisieren oder andere Klubs einzustufen. Wenn man sein “Spiel” beobachtet, sieht man schnell, dass er immer wieder das Selbe macht. Anstatt den Ball direkt weiter zu spielen, versucht er immer einen oder mehrere Spieler auszudribbeln, wo er dann vielfach auch hängen bleibt. Das macht Ihn berechenbar und ärgert auch seine Mitspieler, die sich in Position gebracht haben. Vom Potential her bringt er sicher so viel mit, wie schon lange kein Schweizer Spieler mehr gebracht hat. Nur muss jetzt auch dieser Schritt noch kommen und dann wird er sich auch im Ausland durchsetzen.

    • KayDee sagt:

      Da geb ich dir vollkommen recht!!! Spielpraxis ist das A und O. Ich finde dieses Jahr soll er sicher die Saison mit dem FCB abschliessen, er kann nun wirklich optimal Erfahrung sammeln, international in der CL und Nati. In der CL wird sich schnell zeigen zu was er wirklich fähig ist, ein paar schweizer Spieler austänzeln ist für mich noch kein Garant für eine erfolgreiche Zukunft im Ausland, wie gesagt es wird sich in der CL zeigen zu was er wirklich fähig ist.
      Sollte man sehen dass er sich wirklich durchsetzen kann, wäre ein Wechsel ev ein Jahr später eventuell keine schlechte Idee.
      Man muss auch sehen dass die weiterentwicklung in der schweizer Liga leider nur sehr begrenzt ist, die ganze physis, der druck auf spieler durch medien und fans, sich in jedem Training behaupten zu müssen, ja das lernt man leider wirklich nur im Ausland. Daher ist die wichtige Frage für ihn dann, kann ich mich noch weiterentwickeln eine weitere Saison in der Schweiz, vorausgesetzt der FCB spielt auch nächste Saison international und am besten gleich CL ( Ich will es nicht hoffen, by the way;-))))))))) wenn nix international läuft ist der Fall klar und man muss weg, jedoch glaube ich nicht dass der FCB nächste saison NICHT international spielt und daher je nach entwicklung von ihm, ist gar eine zweite saison angebracht in der hiesigen schweizer Axpo Superleague;-)))))

  36. Beat sagt:

    Was will den der kleine Kerl in der Premier League, die haben schon einen Bull Dog, zum Gueck sieht der auch aus wie
    “the man’s best friend”.
    Shaqiri ist in England eine absolute Null, aber die Profis dort, die moegen Shakira und nicht Shaqiri,
    Dort ist definitiv kein Platz fuer ihnl Er ist nicht toll genug, von Shakira’s Einfluss schon gar nicht zu sprechen.

    Geh zu Blau/Weiss was immer, aber getrau Dich nicht in die PL, wo die invalid getreten wirst.

    • Fussballfan sagt:

      da versucht einer aber verkrampft witzig zu sein! dabei sind nur sein unwissen und seine fehldenken zum lachen. in ihrem eintrag ist aber kein funke inhalt.

  37. Rüdiger Kraus sagt:

    Er könnte vielleicht noch lernen, dass man schwarze Gegenspieler nicht als N…. tituliert. Erst recht wenn er da so grosse Sprüche posaunt von wegen er wolle ein Vorbild für die Kosovaren sein. Denn immer nur wegen den Rassisten jammern, aber selber einer sein, ist nicht so konsequent. Oder ist dies der Bonus den man als “Secondo-Nati-Star” hat, dass man da nicht darauf hingewiesen werden darf?

  38. Buschbrenner Rudi sagt:

    Eines beweist dieser Blog von Herrn Sykora mit Bestimmtheit: Wie auch immer Shaq es macht, recht ist’s auf keinen Fall!! Aber Hauptsache wieder was gegen einen Basler erfunden….. Ich frage mich manchmal wie es sein muss, mit solch einem Neid durchs Leben zu gehen….

    • Mämä Sykora sagt:

      Lieber Herr Buschbrenner, ich habe wirklich keine, absolut nicht die leiseste, geringste Ahnung, wie Sie darauf gekommen sind, dieser Artikel hätte auch nur marginal etwas mit Neid zu tun. Ich bewundere die Arbeit, die beim FC Basel geleistet wird, es ist ein vorbildlich geführter Verein. Ich erinnere mich mit Wehmut an die CL-Auftritte des grossen Teams um die Yakins, an die wunderbare Stimmung im Stadion. Es ist sensationell, wie der Verein die Bevölkerung hinter sich gebracht hat, davon können alle anderen Städte nur träumen. Was ich aber wirklich überhaupt gar nicht verstehe, ist die Tatsache, dass so oft jedes auch nur leise kritische Wort an irgendetwas aus dem Umfeld des Vereins geradezu als persönliche Beleidigung aufgefasst wird und dazu ebenso oft das Wort «Neid» fällt. Ich bin weder Fan des FCZ noch von GC noch von sonst irgendeinem Verein aus der Schweiz. Wenn ich hier eine Meinung vertrete, die Sie nicht teilen, können Sie das ignorieren und diskutieren. Aber bitte: Unterstellen Sie mir weder Neid noch sonst irgendeine ablehnende Haltung gegenüber ihrem Verein, denn das ist komplett, aber wirklich komplett haltlos. Danke.

      • David Gratwohl sagt:

        Lieber Herr Sykora
        Ich verstehe es nicht, dass sie schreiben, sie seien “weder Fan des FCZ noch von GC noch von sonst irgendeinem Verein aus der Schweiz”. Ihrem Blog ist genug (Fussballsach-) Verstand zu entnehmen, dass sie sich durchaus mehr exponieren könnten. Sie würden auch als bekennender Fan (welcher Club auch immer) von jenen ernst genommen, die sich an einer interessanten Diskussion freuen. Und von denjenigen, die sowieso immer nur verbissen ihre Clubbrille tragen (und bei leisester Kritik aufjaulen), können sie keine sinnvollen Kommentare erwarten. Aber wenn man sich so intensiv mit Fussball beschäftigt wie sie, scheint es mir unglaubwürdig, nicht mindestens Sympathisant eines Vereins der hiesigen Liga zu sein. Aber besten Dank für den interessanten Blog, FCB-Fan D.G.

        • Mämä Sykora sagt:

          Auch wenn das für einige nicht zu verstehen ist, habe ich wirklich keinen favorisierten Verein. Es ist nicht so, dass ich das jetzt hier nicht zugeben will. Als Kind war ich Xamax-Sympathisant (logisch: Mitte 80er), später bevorzugte ich eher Lausanne (Stefan Rehn hat es mir angetan). Als ich mit ca. 7 von meinem Götti ein GC-Trikot von Claudio Sulser geschenkt bekommen habe, habe ich geweint, weil ich nicht GC-Fan sein wollte wie alle anderen in meiner Klasse. Mein Vater musste mit uns Söhnen jeweils Kracher wie GC-Lausanne (wegen mir) und FCZ-Bellinzona (mein Bruder war aus unerklärlichen Gründen ACB-Fan) schauen gehen. Xamax hat meine Sympathien schon länger verspielt, Lausanne konnte sie auch nicht halten und keiner der Zürcher Vereine konnte mein Herz gewinnen. So wurde ich zu einem, der vielleicht schwache Sympathien hegt, aber sonst einfach ein Fussballspiel und das Drumherum geniesst oder zumindest sehr interessiert verfolgt. Leiden kann ich nur mit der Nati. Unter Köbi Kuhn weil ich mir so sehr Siege gewünscht habe, und unter Hitzfeld, weil das Zuschauen eine Qual ist. Ungewohnt, ich weiss. Aber man kann sich nicht vornehmen, jetzt Fan zu werden.

          • Mark M. sagt:

            Na, ich glaube in der Schweiz haben viele Menschen das Zeug zum guten Nati-Anhänger, weil sie von ihren Lieblingsvereinen her die Fähigkeit zu leiden über Jahre hinweg perfektionieren konnten. (Für die Beppis kommt sicher auch wieder mal die Gelegenheit dazu….).

  39. Luki Frieden sagt:

    Der FC Thun ist an ihm dran. Als Ersatz für Andrist.

  40. Mägge sagt:

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass bei gewissen Befürwortner, eines zum jetzigen Zeitpunkt zu frühen Wechsels, eine grosse Portion Neid vorhanden ist, dass Shaqiri nicht in ihrem Lieblingsclub spielt. Wäre es so, würde es aus dieser Ecke auf einmal ganz anders tönen. Kommt eben immer auf den Standpunkt der Sichtweise an. Er ist 19 Jahre und hat in den kommenden CL Spielen die beste Möglichkeit sich zu präsentieren und somit seinen Marktwert, auch für den FC,B zu steigern. Also eine “Win Win” Situation für Beide. Das dies bei Nichtbeteiligten Neid auslöst ist absolut nachvollziehbar und logisch.

    • Mämä Sykora sagt:

      Welches ist denn «diese Ecke»? Waren Sie denn neidisch auf den FCSG, als Barnetta in die BuLi ging? Auf GC, als es Seferovic und Ben Khalifa abgegeben hat? Auf Lugano wegen Magnin oder auf Sion wegen Wicky oder Gelson?
      Und zudem: Es könnte auch passieren, dass der FCB in der CL kein Land sieht und Shaqiri nicht auffällt. Dann ist er nächstes Jahr fast 21, sein Vertrag läuft dann nur noch 2 statt 3 Jahre, was den Marktwert eher senkt als steigert.

      • Mägge sagt:

        Nö war sicher nicht neidisch, habe aber auch nicht geschrieben das die erwähnten Spieler wechseln sollen.

        “Es könnte auch passieren, dass der FCB in der CL kein Land sieht und Shaqiri nicht auffällt.”
        ES KÖNNTE aber auch genau das Gegenteil passieren, die Chancen stehen 50:50. Wer will das heute schon Wissen?

  41. Daniel A. Rothschild sagt:

    Bei allem Respekt für das grosse Talent und das enormel Potenzial von Xherdan Shaqiri – aber sein Klasse kommt im Verhältnis zum grosszügig betriebenen Aufwand doch noch zu wenig zum Tragen – im Kampf Mann gegen Mann oder im Zusammenspiel mit den Mitspielern. Eine noch erfolgreichere Zeit beim FCB wird ihm gut tun – und wenn er seine Möglichkeiten auch in regelmässige hohe Leistung umsetzt, dann ist er sicher bald ein Kandidat für einen europäischen Grossclub ( nicht auf der Ersatzbank)

  42. Remo Thalmann sagt:

    Was haben wir fuer kurzsichtige und naive Jurnalisten in der Schweiz! Shaqiri tut genau das richtige. Er kostet die Zeit hier aus. Von wegen er koenne hier nichts mehr lehrnen, bull shit! Im gegenteil, hier wird ihm durch das etwas niedrigere Level im Spiel Zeit gegeben Baelle zu kontrollieren, bewegungs Automatismen zu optimieren und Spielsituationen zu automatisieren. Es ist foellig korrekt noch 1 eventuell sogar 2 Saisons hier zu bleiben bis er eine ueberragende Figur in der AXPO-Superlieg ist, und dan im richtigen Zeitpunkt zum richtigen Verein zum richtigen Preis und Lohn zu wechseln!

    • KayDee sagt:

      Rcihtig Herr Thalmann das sehe ich auch so und das man staune von einem alles andere als FCB Fan;-)
      1 saison soll er sicher bleiben, man wird ja demnächst sehen was international von ihm kommt.

  43. Mark M. sagt:

    Ich nehme an, Shaqiris Wechsel ins Ausland hängt von der Höhe des Angebots ab, das für ihn eingeht. Für ihn persönlich glaub ich, ist es das Beste, noch ein Jahr in der Schweiz zu spielen um persönlich zu reifen. Fussballerisch wäre wohl ein Engagement bei einem ambitioniertem Club in einer guten Liga optimal. Ein Club, der ihn auch noch weiter fördert und zu ihm schaut. Am besten lernt man zwar von den Besten, aber ich nehme an, bei den wirklich grossen Klubs versauert er nur auf der Bank.

  44. Fabio Hatrecht sagt:

    guter beitrag. tatsächlich besteht bei shaqiri die gefahr ein zweiter yakin zu werden, wenn er nicht bald wechselt. denn auch dieser ist in der schweiz genial und international aber eher überfordert – auch schon in jüngeren jahren. man muss einfach sehen, dass er sich bei basel nicht mehr gleich effizient weiterentwickeln kann, als bei einem grossklub. bei basel ist er gesetzt – wer was anderes erzählt, sieht der wahrheit nicht ins auge – und auch im nationalteam ist er nicht mehr wegzudenken. diese situation bremst eine entwicklung. zwar lernt shaqiri verantwortung zu übernehmen, teilweise führungsspieler zu sein. aber das darf doch nicht der anspruch an einen jungen spieler sein. er sollte sich technisch, taktisch und physisch noch weiterentwickeln und dies geht in der schweiz einfach weniger gut. er spielt hier gegen bescheidene ausserverteidiger und dass er die meisten von ihnen abtrocknet ist klar. aber er sollte sich gegen bessere beweisen und genau dafür soll er ins ausland. scheiss auf die cl-partien. in den grossen ligen sind die besten zehn, wahrscheinlich sogar zwölf teams alle mindestens so gut wie unsere drei (nominellen spitzenteams) und wenn ich das mal so rechne, dann hast du somit zwischen achtzehn bzw. zweiundzwanzig partien gegen bessere teams als in der schweiz.

    • DAM sagt:

      Wer weiss was passiert wäre, wenn Hakan Yakin damals beim FCB geblieben und nicht zu PSG gewechselt wäre? Schon mal etwas vom Peter-Prinzip gehört („In einer Hierarchie neigt jeder Beschäftigte dazu, bis zu seiner Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.“)?

      • Fabio Hatrecht sagt:

        nichts, er hätte sich nicht mehr gesteigert. denn bei seinem wechsel war er 26 und gestandener – ja herausragender – superleague-spieler und regiseur in der nati und bei basels fulminatnen championsleague-team. logisch hätte er bei basel bleiben können, doch eben, er hätte sich nicht mehr gesteigert. wäre er hingegen früher mal ins ausland und hätte in jüngeren jahren gelernt jedes wochenende auf höchstem niveau (technisch und physisch) zu bestehen. ich wage mal zu behaupten, dass yakin nur bei einem wechsel mit (anfangs) zwanzig hätte besser werden können. denn er hat soviel talent, dass es ihm in der super league reicht, egal was er macht und wie er traininert. er musste sich nie durchbeissen auf höherem niveau und als er es musste, konnte oder wollte er es nicht mehr. shaq ist ein super spieler und ich sein fan, doch ich hoffe einfach, dass es bei ihm nicht gleich herauskommt.

        • DAM sagt:

          ok, diese Argumentation kann ich nachvollziehen.
          Was zu bedenken ist, ist aber, dass Yakin ein ganz anderer Spielertyp ist als Shaqiri. Was die Stärken im Spiel des letzteren ausmacht (Tempo, Kraft, Power), kann man erlernen bzw. trainieren. Das spielerische Genie Yakins hingegen ist für mich eine Gabe, die so nur sehr wenigen Spielern zuteil wird. Insofern dürfte Shaqiri es sich bereits jetzt gewohnt sein hart für das Erreichen seiner Ziele arbeiten zu müssen und wenn er dann später ins Ausland wechselt wird er nicht so ins Kalte Wasser geworfen.

  45. jan sagt:

    mit seiner momentanen einstellung (lamentieren, sich über seine mitspieler aufregen und keinen anlass sehen sein Fudi in der defensive aufzureissen) schafft er es ausserhalb der super league nicht mal auf die ersatzbank geschweige denn in die startelf. fussballerisch ist er noch meilenweit davon entfernt sich durchstzen zu können im ausland. bei basel hat er alles und bekommt alles. zuerst sollte es bei ihm klick machen, das fussball nicht nur alleingänge ohne schlaues zuspiel ist sondern in erster linie arbeit ….. wenn er das hier in basel nicht lernt, dann verliert er im ausland wie jeder andere “möchtegern” superstar aus der schweiz ziemlich schnell den anschluss. es sollte sich jeder mal überlegen welche schweizer fussballer wirklich karriere gemacht haben im ausland, bevor man jedes fussballtalent nach 2 dribblings und einem tollen spiel gegen england HOCHJUBELT …..

    • Mark M. sagt:

      Um sich im Ausland durchzusetzen und ein Grosser zu werden, müsste Shaqiri HART an sich arbeiten. Das setzt den Willen dazu voraus. Wen ich an jemanden denke, der im Ausland Karriere gemacht hat, dann fällt mir der Name Ciri Sforza ein. Wenn mich meine Erinnerung nicht trügt, hat der wirklich hart an sich gearbeite, in den Ferien an der Physis gearbeitet, etc. Wäre ein Vorblid für Shaq.

  46. Tobias W. sagt:

    Was Sie schreiben Herr Sykora ist doch absoluter Blödsinn! Im Ausland macht er 2 schlechte Spiele und dann darf er allenfalls noch die Ersatzbank wärmen. Die fehlende Leistungsbereitschaft Shaqiri’s (und anderer Leistungsträger beim FCB) ist u.a. der Grund warum der FCB einen veritablen Fehlstart hinlegte. Er hat über sich selber zuviel in den Medien gelesen, ist arrogant und überheblich geworden und pflegt eine Körpersprache auf dem Platz, die zum Kotzen ist. Er muss noch viel Lernen und als “fertiger” Spieler ins Ausland wechseln, sonst droht ihm dasselbe Schicksal wie Ben Khalifa & Co. Er ist 19 Jahre jung und hat noch viiiiiiiel Zeit. Dass aber die ganze Restschweiz den Jungen lieber heute als morgen ins Ausland “schreibt”, ist ja keine neue Erkenntnis ;)

  47. Happel sagt:

    Die Qualität der Entscheidung Shaquiris, vorerst bei Basel zu bleiben, kann wenn überhaupt ohnehin erst in ein paar Jahren beurteilt werden. Eines ist aber auffallend: In der Nationalmannschaft gibt es unter all den im Ausland spielenden Spielern keinen, der es gewohnt ist, in seinem Verein eine dominierende Rolle zu spielen, vor allem nicht aus dem offensiven Mittelfeld heraus. Die meisten rudern ziemlich, um in die Mannschaft zu kommen und/oder haben eine deutlich defensivere Rolle (Inler). Gerade mit dem Skillset, das XS mitbringt, ist zum ersten Mal seit langem wieder die Möglichkeit da, einen dominierenden Spieler zu haben. Wie die vergangenen Spiele der Schweiz, insbesondere gegen “schwächere” Mannschaften gezeigt haben, fehlt es genau an diesem Spielertyp. Meiner Meinung nach ist es für die psychische Entwicklung XS wichtig, dass er genau das lernt. Ein Spiel an sich zu reissen, Verantwortung zu übernehmen, und zwar in jedem Spiel (als YB-Fans graut mir da allerdings etwas davor…). Gepaart mit den zusätzlichen Reizen der CL halte ich die Entscheidung persönlich für richtig.

    • Wishaw Thomas sagt:

      endlich jemand der etwas von fussball versteht!

    • Born_in_Basel sagt:

      Ich kann Ihnen nur teilweise Recht geben; auch beim FCB ist XS “noch” kein Mannschaftsreisser (dies sind wohl eher Leute wie Alex-Benjamin und Marco). Klar kann er ab und zu Akzente setzen (z.B. das Spiel/Tor gegen Sion), in meinen Augen bleibt er aber weiterhin nur ein Fussballehrling, wenngleich ein sehr talentierter Lehrling.
      In sportlicher Hinsicht kann ich deswegen seinen Entscheid vollkommen nachvollziehen mindestens bis Jahresende beim FCB zu verweilen und in der CL Spielerfahrung zu sammeln sowie mithelfen den FCB wieder auf Meisterkurs zu bringen. Nach dem wenig glanzvollen Start in die Meisterschaft kann’s auch hier interessant für Ihn werden, der FCB ist stark gefordert. Mit den bisherigen Vorstellungen ist das Meister Triplett jedenfalls kaum zu erreichen.
      Finanzielle Erwägungen wag ich schon gar nicht zu machen; das ist eine zu obskure und fragwürdig irreale Welt.

  48. Mark M. sagt:

    Wenn ich mir überlege, ob ich mir Shaqiri zu meinem int. Lieblingsclub, Bor. Mönchengladbach wünschen soll, muss ich sagen: Lieber nicht, der Mann ist (noch) zu sehr fussballerischer Selbstdarsteller und ich traue ihm nicht zu, in einem Bundesliga-Team eine tragende Rolle zu spielen.

    • Fussballfan sagt:

      verstehe ich nicht ganz. mit bewunderung und freude schaue ich in die Bundesliga wo Herr Favre einen ausgezeichneten job macht. wenn xs die möglichkeit hätte unter einem solchen trainer den einstieg zu schaffen wäre das grandios. und favre könnte sicher von diesem talent profitieren, wenn er ihn noch ein wenig formen kann. ich sehe da nur gewinner!!!

      • DAM sagt:

        Die Art von Favre seine Teams spielen zu lassen widerspricht der Art Shaqiris grundlegend. Einerseits endlos erscheinende Ballstaffeten mit Kurzpässen über x-Stationen, andererseits ein Kerl der den Ball am liebsten ganz alleine vom eigenen Straufraum ins gegnerische Tor befördern würde.

  49. basler sagt:

    …selten so ein schwacher artikel gelesen…..mit 19 jahren hat er noch genügen möglichkeiten ins ausland zu wechseln….soll erst mal konstant einen saison auf hohem niveau durchspiel und dann kann er den nächsten schritt wagen…

  50. Sascha Kolb sagt:

    Den”richtigen Zeitpunkt” für einen Wechsel ins Ausland gibt es nicht!
    Man wird Argumente für beide Szenarien finden. Auch für den Fussballer selber, in diesem Fall Xherdan Shaqiri, ist der Entscheid wohl verdammt schwierig! Schwierig vorallem deshalb, weil eben auch nicht alles logisch oder planbar ist. Eine Verletzung, ein Trainerwechsel etc. können die Sachlage ziemlich verändern.
    Schlussendlich setzt sich nur absolute Extraklasse im Ausland bei einem Topklub sicher durch. Bei allem Respekt vor Shaq, die Extraklasse hat er nicht, wenn man das Gesamtpaket betrachtet. Somit finde ich es ziemlich verwegen, ihn mit Manchester, Barca oder Bayern in Verbindung zu bringen…

  51. jan oliver sagt:

    Ich finde das Statement und den Blog sehr unterhaltend und auch einige der oben stehenden Kommentare. Was ich jedoch nicht verstehe, sind diese persönlichen und emotionalen Voten gegen den Autor. Ich finden Mämä hat în seinen bisherigen Blog-Beiträgen genug Fussballsachverstand bewiesen, so dass ich gerne SEINE Meinung zum Thema X.S. lese. Gerne lese ich auch andere Meinungen (und die gibt es insbesondere im Fussball zu hauf) aber bitte ein bisschen mit Stil und weniger Emotionen.

  52. Andy Dreyer sagt:

    Es ist besser er holt sich zuerst Spielpraxis und Konstanz in der Super League. Mit 19 kann man auch noch ein oder zwei Jahre warten. Als Beispiel die Karriere von Cesc Fabregas. Als er 16 war galt er als grosses Talent bei Barcelona. Trotzdem, bei soviel Konkurrenz und so vielen Klassespielern in der ersten Mannschaft rechnete er sich wohl zu recht wenig Chancen auf Spielpraxis bei den “Grossen” aus. Anstatt im Nachwuchs und danach auf der Ersatzbank der 1. Mannschaft zu versauern und auf eine Chance zu hoffen, ist er zu Arsenal gegangen, wo die Konkurrenz etwas weniger brutal war. Prompt hatter er bald einen Stammplatz auf sicher und konnte sich so weiterentwickeln. Ich wage zu behaupten, dass Fabregas heute ein besserer Spieler ist als wenn er bei Barca geblieben wäre. Es ist manchmal besser, der König im Dorf zu sein als der Prinz in der Stadt. Bei Shaq ist das meiner Meinung auch (noch) so. Bringt nichts wenn er da irgendwo bei einem Grossclub versucht sich zu behaupten. Macht er ein paar schlecht Spiele, landet er auf der Ersatzbank und kriegt keine Spielpraxis mehr. Geht er zu einem Kleinen, dann spielen die gegen den Abstieg, und da bleibt dann auch keine Zeit um mit jungen Talenten etwas zu arbeiten.

    Und bei allem Respekt, soooo gut ist dann Shaqiri auch wieder nicht, sonst hätten sich die grossen Klubs schon mehr um ihn bemüht. Was soll er da zu Hoffenheim oder Birmingham gehen, da ist er bei Basel besser aufgehoben

  53. Basil Höhness sagt:

    Interessant; würde man zu den im Beitrag aufgeführten Gedanken jeweils diametral argumentieren, käme man dem Versuch, Shaqiris Leistungen/Potenzial zu würdigen, vielleicht ziemlich nahe: In der aktuellen physischen und mentalen Verfassung ist Shaqiri weder für Basel noch für das Nationalteam eine zuverlässige Stütze. Es darf vemutet werden, dass der Spieler – trotz seines jugendlichen Alters – den Zenit seiner Fähigkeiten bereits erreicht hat (dies kann aus Erfahrungswerten und entsprechenden Analogieschlüssen mit Spielern ähnlicher Konstitution zuverlässig abgeleitet werden). Weltklasse ist der Spieler nicht und wird es sicherlich auch nie werden, egal wie breit man den Begriff “Weltklasse” definiert. Shaqiri bekundet zunehmend Mühe, sich in der Super League in offensiven Zweikämpfen durchzusetzen. Ärgerlich sind die daraus folgenden Ballverluste im Mittelfeld (absolute no goes für die Defensive). Als Beobachter ist man geneigt, dies mit einer gewissen Überheblichkeit zu erklären. Allerdings gilt es bei der Beurteiung auch zu bedenken, dass bei seiner Spielweise bereits geringe Defizite in der körpelichen Fitness zu signifikanten Leistungseinbussen führen. Hat sich überhaupt ein “grosser” Verein für Shaqiri interessiert?

  54. Lukas Müller sagt:

    Ich gratuliere Xherdan Shaqiri zu seinem Entscheid, weiterhin beim FC Basel zu bleiben. Er kann noch viele Titel holen mit Basel, das ist um einiges interessanter, als im Ausland auf der Bank zu schmoren. Xherdan hat alles richtig gemacht. Bravo! Mit freundlichen Grüssen aus Basel

  55. Stirnimann Rolli sagt:

    Shaqiri würde wohl bei einem Transfer zu einem ausländischen Topverein sowohl persönlich als auch sportlich profitieren. Für das ist er zum Glück mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben. Klar ist aber auch, dass es auch eine gewisse Reife braucht – ohne den Berater auszuschliessen – den Weg mit dem FCB noch mindestens 1 Jahr zu gehen. Das freut mich und die FCB Gemeinschaft. Lassen wir uns weiterhin von seinen persönlichen und sportlichen Sportlertyp mitreissen und unterstützen den Jungen :-) . Ich würde Shaq sogar mal als 10 laufen lassen, um die beiden Topstürmer noch besser zu füttern.

  56. Romi sagt:

    Mämä… vor nicht allzu langer Zeit, hiess es “dass die Jungen nicht zu früh den Schritt ins Ausland machen sollten”… nun ist Shaq bereits wieder zu gut für die SL… ist er ja vielleicht bereits schon in seinem Alter… aber wie alt ist der Junge… 18, 19? Sprich, der ist noch so jung, der soll mal eine ganze Saison CL spielen und wenn er wirklich so gut ist, was durchaus sein kann, dann wird er den Schritt auch nächstes Jahr machen können, falls er verletzungsfrei bleibt, dass ist gar keine Frage. Qualität setzt sich immer durch. Ich hoffe doch wirklich, dass die “Karrierenplanungsleute” des Verbands nun endlich richtig gute Arbeit machen… dass sie den jungen Spieler (und vor allem deren Familien) beraterisch, psychologisch etc mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ein so kleines Land wie die Schweiz kann sich einen “Casus Petric” und “Nachahmer” einfach nicht leisten…

    p.s. zum Thema talentierte Spieler aus der Schweiz: bin mir immer noch nicht ganz sicher, ob Emeghara den Schritt schaffen wird… gut in der SL, aber reicht dies schon aus… wir werden sehen.

    • Mämä Sykora sagt:

      Zu früh, dafür gibt es viele Beispiele. Für zu spät gibt es logischerweise keine, denn im Nachhinein kann man nicht beurteilen, ob einer besser geworden wäre, wenn er früher gewechselt hätte. Wie gesagt: Shaqiri ist kein U17-Spieler mit einer Handvoll Super-League-Teileinsätzen. Er ist seit zwei Saisons Stammspieler bei Basel, er hat je eine Saison Champions League und eine Saison Europa League gespielt, er ist Stammspieler und Leistungsträger in der Nationalmannschaft, er war im EM-Finale mit der U21. Das ist ein völlig anderer Fall als Emeghara, der vor zwei Saisons noch in der Challenge League gekickt hat und bei GC mehr aus der Not heraus zum Stammspieler wurde. Ich persönlich befürchte, dass es für Emeghara deutlich zu früh ist für einen Wechsel, während ich Shaqiri viel zutrauen würde, auch wenn er momentan weit von seiner Bestform entfernt ist. Gründe dafür gibt es viele: keine Sommerpause, der Wirbel um seine Person, stets hochgejubelt zu werden. Deshalb fände ich es an der Zeit für eine neue Herausforderung. Das Selbstvertrauen hat er, vielleicht wäre es nicht schlecht, wenn die Gefahr der Selbstüberschätzung und den Rückfall in den Easy-Going-Modus mit einem Sprung ins kalte Wasser verringert würde.

  57. Oliver Lesmann sagt:

    Es ist wirklich schade, dass Basel und Zürich nicht in der Bundesliga spielen. Hierzulande haben sie kaum Gegner, deshalb kommen sie auch nie richtig auf Touren. Das Potential um dort mithalten zu können hätten die zwei Clubs bestimmt mit Spielern wie Shaqiri.

    • Enderli sagt:

      Hierzulande kaum Gegner? Mal die Tabelle angeschaut und einen Blick auf die bisherigen Resultate der beiden “Grossen” geworfen? Wenn man Spiele gegen vergleichsweise bescheidene Gegner wie Lausanne oder Xamax verliert, dann muss Ihr Beitrag wohl ironisch gemeint sein. Ich hoffe, die Spieler dieser beiden Klubs denken nicht gleich überheblich sonst könnte das noch ein böses Erwachen geben in dieser ausgeglichenen Meisterschaft.

  58. Auguste sagt:

    hmm…, ich spekuliere jetzt mal ein wenig: bayern würde den endlospatienten ribéry für 40 mio. sofort verkaufen. für einen bruchteil der summe könnte man mit shaqiri einen spieler mit ähnlichen anlagen und viel zukunftspotential als ersatz kaufen. keine der involvierten parteien scheint unter zeitdruck zu stehen, aber mit einer option auf die rückrunde oder die nächste saison hin liesse sich das ganze günstig und still und heimlich aufgleisen. solche “termingeschäfte” wären für die bayern nichts neues. und vielleicht nehmen sie rodriguez nach seiner vorstellung gegen arien robben auch gleich, jetzt nachdem lahm unter die schriftsteller gegangen ist und nicht mehr so ganz vertrauenswürdig erscheint, wie es sich für einen mannschaftskameraden und kapitän gehört.

  59. Pedro sagt:

    Warum Shaq in diesem Sommer nicht gewechselt hat ist doch klar! Basel spielt diesen Herbst in der Championsleague und rechnet nicht damit die Gruppenphase zu ueberstehen, sie hoffen wohl auf die EL als 3., und was geschieht wenn Shaq die CHL halbwegs gut spielt? Richtig, sein Marktwert steigt. Deshalb wird er in der Winterpause gehen.
    Und noch ein Wort zu Emeghara, der Junge hat das genau richtig gemacht und ist jetzt zu einem Verein nach Frankreich der (fuer seine Verhaeltnisse) sehr gut zahlt, eigentlich keine Ambitionen hat fuer das intl. Geschaeft und deshalb genuegend Geduld aufbringt um auch ein paar schwaechere Spiele von Inno zu tolerieren, wer weiss ob er im Winter immer noch vorne in der Torschuetzenliste dabei gewesen waere.
    Ergo: Shaq und Inno haben es beide richtig gemacht.
    Ich habe fertig.

  60. Wer hat ein Interesse an einer Niveausenkung der Super League – oder an einer Schwächung des FCB? Das ist halt das Problem bei Blogs, die Herkunft und das Niveau des Schreibers lässt sich nicht verleugnen.

    • Mämä Sykora sagt:

      Ich befürchte, der Kommentar war ernst gemeint. Sie liegen selbstverständlich richtig: Mein Fernziel ist es, dass nur noch vollkommen talentfreie Grobmotoriker in unserer Liga spielen und jeder, wirklich jeder, der zumindest einen geraden Pass über 45 Zentimeter hinkriegt, im Ausland versauert. Und selbstredend ist es auch korrekt, dass ich den FCB schwächen will, ist ja klar. Denn jeder, wirklich jeder Zürcher wünscht dem FCB nur das Allerschlechteste (ganz egal, wenn man hier unzählige Male das Gegenteil schreibt, das ist selbstverständlich nur eine Täuschung). Hach.

      • Franz sagt:

        Lieber Herr Sykora, ich fürchte, Sie kommen heute weder zum Essen noch zum Schlafen. Warum nur gehen Sie auf all die persönlichen Angriffe überhaupt ein? Es spielt doch überhaupt keine Rolle, ob Ihr Herz nun für Zürich, Basel, Brühl oder Unterhaching schlägt. Sie haben Ihre Meinung mit Argumenten untermauert. Wenn diese den in der Wolle gefärbten Rotblauen nicht passt, who cares. Betr. Shaqiri (wie auch Emeghara) gehe ich übrigens weitgehend mit Ihnen einig. Die Frage ist halt, wohin und zu welchen Bedingungen. Und ob der Junge im Moment den Schritt überhaupt machen will. Ich vermute, dass er mental noch nicht bereit ist bzw. dass ihm sein Umfeld fehlen würde im Ausland.

        • Mämä Sykora sagt:

          Danke für Ihr Mitgefühl, Franz. Aber keine Angst, ich habe gut gespiesen und werde bestens schlafen. Ich bin da wohl kurz in die Rolle eines kleinen Martin Luther Kings des Schweizer Fussballs gerutscht. «I have a dream, that one day …. Basler und Zürcher miteinander über Fussball plaudern können, ohne dass dauernd Beleidigungen, Unterstellungen und Provokationen bemüht werden müssen. Wer in Zürich lebt hat nicht automatisch eine Basel-Aversion und umgekehrt ebenso wenig.» Aber so einfach ist es gar nicht als MLK, wie ich merken musste.

  61. Geni Meier sagt:

    Shaqiri hätte wirklich besser in die Bundesliga oder nach England gewechselt. Für Italien oder Spanien ist er zu limitiert. Sein Problem ist, dass er in der Schweiz ein grosser Fisch in einem kleinen Teich ist. Bei einer Verpflanzung ins Meer warten bekanntlich Haie und Wale. Das würde er, der überschätzt wird (nicht nur von Herrn Sykora) und sich selbst masslos überschätzt, dann merken und könnte sich weiterentwickeln, falls er kämpft und nicht resigniert. Was Shaqiri am dringendsten braucht ist ein fairer und zuverlässiger Berater.

    • Buschbrenner Rudi sagt:

      Ich hoffe, Sie meinen das mit “zu limitiert für Italien” ironisch! Das Niveau der Serie A ist erbärmlich! Dies unterstreichen nicht nur Besuche von Spielen in IT sondern auch die Auftritte in Europa. Wer beispielswieise Palermo letztes Jahr gegen den CHALLANGE LEAGUE Verein Lausanne oder dieses Jahr gegen die Schweizer Übermacht Thun gesehen hat, lacht sich tot!

      • Geni Meier sagt:

        Sorry, ich habe weder bei Italien noch bei Spanien an einen Club gedacht, der nur als Punktelieferant dient, sondern an die Spitzenclubs. Shaqiri will sich schliesslich verbessern.

        • Mäsi sagt:

          In 20er-Ligen qualifizieren sich Punkteliferanten normalerweise nicht 2x in Folge fuer internationale Wettbewerbe und holen in den vergangenen Saison auch nicht mindestens 1.5 Punkte pro Spiel.

          Hauptsache mitdiskutiert.

          Wenn du, Geni, nur von Spitzenclubs sprichst, dann ist das was anderes – leider stellen diese aber nur die Minderheit in den jeweiligen Ligen dar. Mämä fordert ja auch nicht, dass er zu Barca, Real, Juve oder zu den Mailänder Vereinen geht – dass diese ein Kaliber zu gross sind, sind sich wohl alle einig. Aber zumindest koennte er bei einem – in deiner Terminologie – Punktelieferanten regelmaessig gegen solche Kaliber spielen und an diesen Erahrungen wachsen.

  62. Patrick sagt:

    Ich würde Shaqiri gerne bei Arsenal sehen. Das wäre der perfekte Club für ihn: Vielleicht die momentan stärkste Liga Europas (von wegen sich regelmässig mit Topteams messen), ein Trainer, der auf junge Spieler setzt, und ein kreatives Spielsystem. Und nach zwei, drei Jahren, wenn er sich bewährt hat, kauft ihn Barcelona… DAS wäre mal eine Traumkarriere.

  63. Patrick R. Scheibli sagt:

    herr sykora und was haette shaqiri beim hsv oder juventus gehabt, nichts ausser abstiegskampf, keine CL, keine EL! wenn shaqiri wechseln will dann naechsten sommer und nur zu man u oder arsenal, sir alex oder arsene wenger wissen wie man mit jungen spieler umgeht und sie zum weltstar formen kann.

  64. Manfred Flück sagt:

    Das ist doch wieder ein typischer Artikel der unfähigen Redaktoren der Basler Zeitung. Zuerst schreiben Sie monatelang, dass es besser für Shaqiri wäre, wenn er noch ein Jahr beim FCB bleiben würde und jetzt wo er sich dazu entschieden hat, kritisieren sie dies als falsche Entscheidung. Hier gibt es nur eines: die BAZ boykottieren.
    Falls diese Zeilen veröffentlicht werden habe ich trotzdem Respekt vor den Redaktoren, aber wahrscheinlich löschen sie diesen Kommentar einfach

    • Mämä Sykora sagt:

      Herr Flück, bitte beachten Sie, dass der Steilpass-Blog auf Newsnetz erscheint, was der gemeinsame Internetauftritt von BaZ, Tages-Anzeiger, Bund und Berner Zeitung ist. Hier schreiben keine Redaktoren der Basler Zeitung, sondern Blogger, und wie oben steht: «Die Meinung der Blogger muss nicht mit derjenigen der Sportredaktion von Newsnetz übereinstimmen.»

  65. josé bütler sagt:

    wow, schon 133 kommentare zum zauberzwerg, respect! wobei, ca. 25% sind ja von mämä ;o)
    also kehren wir wieder zu den wirklich wichtigen themen zurück: unsere schweizer nati. am dienstag steht das wegweisende spiel gegen bulgarien an. liebe fussballblogger-gemeinde, wie seht ihr die chance für unsere nati gegen das übermächtige bulgarien? welche taktik wird der otti(fant) wohl wählen? werden uns die red bull garen wohl auch so grandios unterschätzen wie die engländer? mit welcher aufstellung wird hitzi wohl auflaufen?

    ich freue mich auf viele kommis von euch, euer josé bütler aus dem freiamt ;o)

  66. Don Ballon sagt:

    Auch jeder Journalist hat Anspruch auf frieie Meinungsäusserung – aber Du solltest Dich schon mit Deiner Kollegin absprechen, bevor ihr zwei konträre Blogs zur selben Frage raushaut. Ansonsten: Kommt es nicht auf das konkrete Angebot an? Manchmal wäre bleiben besser – und manchmal nicht. Lieber hier erstklassig spielen als im Ausland die Ersatzbank drücken oder ins Farmteam ausgeliehen werden…

  67. Moritz Wolf sagt:

    Ich muss eingestehen, dass ich für einmal ganz anderer Meinung bin Herr Sykora.
    Die Haltung von Herrn Shaqiri finde ich durchaus vernünftig. Schliesslich ist sein jetziger Arbeitgeber direkt für die CL Gruppenphase qualifiziert. Und einem Teenager zu unterstellen, dass er in seinem Leben und oder Karriere etwas verpassen wird, finde ich irgendwie etwas übertrieben.
    Endlich gibt es mal ein Junger Spieler, der nicht gerade das Gefühl bekommt gleich die Suppe mit dem grössten Löffel essen zu müssen, nur weil er von sich schon weiss, dass er es mit einem etwas kleineren bereits besser kann als die meisten anderen.

    Freundlicher Gruss dann auch.

  68. Charly Wyss sagt:

    Gerne gehe ich noch einen Schritt weiter. Ich halte diesen Artikel von Herrn Sykora schon fast für unverantwortlich. Der Grundton des Artikels vermittelt ja: Uups, Chance verpasst, zu spät, das gibt nichts mehr mit einem Auslandengagement für Xherdan Shaqiri. Angesichts der zahllosen Beispiele für missglückte Transfers von jungen Spielern und der offensichtlichen Verunsicherung der Protagonisten selbst, halte ich diesen Artikel für fragwürdig. Er wird Xherdan Shaqiri nicht helfen. Er selbst vermittelt ja aktuell sicher (noch) nicht den gefestigten SL-Spieler. Von einem ausländischen Spieler wird erwartet, dass er komplett ist, sonst hätte man ihn nicht holen müssen. Diesem Druck muss von den jungen Spielern erst mal standgehalten werden, sonst sind wir eben wieder bei den Seferovics usw.

    • Mämä Sykora sagt:

      Es ist natürlich nicht ausgeschlossen, dass Shaqiri in einem Jahr ins Ausland wechselt. Ich befürchte nur, dass er sich in diesem Jahr besser entwickeln könnte, wenn er schon gegangen wäre, weil die Anforderungen anders und höher sind. Was ich hingegen nicht verstehe, sind die häufigen Vergleiche mit Seferovic: Seferovic war ein 17-jähriges Talent mit gerade mal insegsamt 38 Minuten Einsatzzeit in der Super League. Shaqiri wird bald 20, hat 69 Meisterschaftsspiele auf dem Buckel, spielte 6 Mal in der Champions League und 11 Mal (inkl. Quali) in der Europa League. Dazu kommen noch 12 Länderspiele für die A-Nati. Das ist ein riesiger Unterschied und bedeutet für mich, dass einer reif ist für grössere Aufgaben.

  69. lunarossa sagt:

    Auch ich halte diesen Artikel von Herrn Sykora für unverantwortlich wenn nicht naiv. (Er könnta aber auch von Thomas Renggli geschrieben worden sein.) Der Artikel impliziert, das der FCB keine gute Adresse ist. Shaqiri kann immerhin Chaampions Leage und EL spielen. Xherdan Shaqiri wird auf jeden fall nicht für 3 Millionen verschachert wie das Beispiel der GC mit Innocent Emeghara zeigt. Was doch beruhigend ist. Aber wenigsten dürfen jetzt auch andere Autoren mal ran in diesem Steipass-Blogg. Was immerhin eine Chance für diesen Blogg und Ihre Autoren seit “Thomas Renggli” darstellt resp. beinhaltet.

    • Mämä Sykora sagt:

      Wenn Sie den Artikel für naiv halten, ist dies ihr gutes Recht. Unverantwortlich hingegen kann er kaum sein. Selbst wenn Shaqiri ihn lesen sollte (was ich bezweifle), wird es absolut null Einfluss auf seine Entscheidung haben. So gefestigt sind er und sein Umfeld dann doch. Oder denken Sie wirklich, dass ein Spieler einen Transfer anstrebt, nur weil irgendein Schreiberling in einem Blog dies rät? Auch impliziert der Artikel keinesfalls, dass der FCB keine gute Adresse ist. Der FCB ist sogar DIE Top-Adresse – in der Schweiz. Alle grossen Spieler, die der FCB in den letzten 10 Jahren heraus gebracht hat, mussten früher oder später ins Ausland wechseln, um einen weiteren Schritt vorwärts zu machen. Trotz CL und EL, auch das kennt Shaqiri bereits. Das ist der Lauf der Dinge und das Schicksal unserer Liga. Kein Schweizer Verein kann jemals das bieten, was viele Vereine in grösseren Ligen bieten können. Weder von den Ambitionen, vom Stellenwert und auch nicht vom Lohn her. Keiner erwartet übrigens, dass der FCB Shaqiri für die gleiche Summe verhökert wie Emeghara. Er ist ein ganz anderes Kaliber und auch schon deutlich weiter.

      • DAM sagt:

        “Alle grossen Spieler, die der FCB in den letzten 10 Jahren heraus gebracht hat, mussten früher oder später ins Ausland wechseln, um einen weiteren Schritt vorwärts zu machen”
        Manche von diesen würden sich aber bestimmt heute wünschen, sie wären damals in Basel geblieben. Lieber König in der ASL, als einer unter vielen in einer anderen Liga. Und soooo schlecht werden sie beim FCB wohl kaum verdient haben.

      • Auguste sagt:

        hmm…, aber, aber, emeghara wurde doch nicht verhökert – er folgte einfach dem lockruf des lorients, dessen glitzern und funkeln – plus die neuen, roten kopfhörer – einfach unwiderstehlich war. und weil er zug schon aus dem letzigrund gewohnt ist, konnten ihn die kalten atlantikwinde, die im winter über die bretagne pfeiffen, auch nicht abschrecken. für mich – ein bilderbuchtransfer.

  70. KayDee sagt:

    Also teilweise ist der ganze Rummel um Shakiri doch masslos übertrieben. Für mich müsste ein Spieler mit Weltklasse Format, locker Spiele in der Super League entscheiden können, so a la Messi bei Barca, so müsste ein Shaqiri bei Basel spielen JETZT!
    so wirklich alle hinter sich lassen was die spielerische qualität angeht, aber das tut er nicht, klar er liess immer wieder mal seine Qualitäten aufblitzen, aber aufblitzen allein reicht nicht für einen Weltklassespieler!!!!

    Achtung ich meine nicht dass Shaqiri zu schwach ist fürs Ausland, aber es ist wohl ein Unterschied ob man jetzt in der Bundesliga bei Mainz 05 einen Stammplatz ergattert oder bei Bayern München…..Und daher finde ich die Spekulationen um seine Person, dass Bayern, real, Manu und wer sonst noch interessiert sein sollte eher für unwahrscheinlich bzw haben sie ihn sicher zu Kenntniss genommen, aber er würde sich nie und nimmer ansatzweise durchsetzen bei einem Topverein, jedenfalls im Moment nicht und daher ist sicher eine weitere Saison beim FCB angebracht und ich bin gespannt wie er in der CL spielen wird! ich gönne ihm natürlich nur das Beste auch als alles andere als FCB Fan;-))))

  71. Fussballfan sagt:

    Jetzt wird es so langsam interessant. Wenn einige der Meinung sind (mich eingeschlossen) dass ein XS mehr wert ist als 3 Mio., dann würde ich da gerne Zahlen hören!!! Natürlich angenommen er entwickelt sich so weiter und erleidet keine grössere Verletzung. Wo sind wir da? 5 Mio? 8Mio? Mehr????

    Wer traut sich? :-)

    • Mämä Sykora sagt:

      Zumindest für die italienischen Interessenten (Roma, Lazio, Fiorentina) waren anscheinend 6 Millionen Euro die Grenze. Vom ebenfalls interessierten HSV verlangte der FCB offenbar 8 Millionen, war denen auch zu viel. Wenn er sich weiterhin entwickelt, wird er im nächsten Sommer wohl auch für einen Betrag in dieser Höhe weggehen. Auch wenn er dann vielleicht besser ist als jetzt, so ist er dafür wieder ein Jahr älter und sein Vertrag läuft dann nur noch 2 Jahre.

      • KayDee sagt:

        Also grundsätzlich wird sein Marktwert an seinen internationalen Leistungen gemessen. Wenn er angenommen in der CL für Furore sorgt, dann kann der Marktwert ziemlich in die Höhe springen. Also 6 Top CL Spiele und ich kann mir gut vorstellen dass der Preis im zweistelligen Millionenbetrag wandern kann…

        • Mämä Sykora sagt:

          Das stimmt zwar, wird aber nicht gerade einfach. Es ist nicht anzunehmen, dass Shaqiri gegen Manchester United und Benfica sehr viele Gelegenheiten haben wird, sich durch seine Stärke – das Offensivspiel – auszuzeichnen. Ausser vielleicht im letzten Gruppenspiel gegen ManU, das dann voraussichtlich bereits qualifiziert sein wird, was die Aussagekraft deutlich mindern würde. Wenn er gegen Otelul Galati brilliert, hat das so gut wie keinen Einfluss auf seinen Marktwert.

          • KayDee sagt:

            Ja das stimmt natürlich, in der jetzigen Verfassung von Basel sehe ich null chancen in der CL.
            Und ohne den rest der Mannschaft kann kein Einzelner Spieler brillieren! Nur wenn es grössere Überraschungen geben würde mit einem hervorragenden Shakiri als auffälligster der Truppe, dann wäre der FCB gut in der Schlagzeile und entsprechend würde sein Markwert auch steigen…andersrum würde eine 1:7 Niederlage gegen ManU den Shakiri nicht viel weiter bringen auch wenn er der beste wäre und sogar das eine Tor schiessen würde…… das ïst richtig so!

  72. Rolf Wittwer sagt:

    Die Medien sind wieder unglaublich ungeduldig!
    Lasst dem Shaqi doch noch etwas Zeit! Ihm gefällt es offenbar in Basel, sein privates Umfeld passt ihm vermutlich besser, als wenn er sich irgendwo in einer für ihn fremden Welt niederlässt und seinen hier und nirgendwo anders aufgebauten Familien- und Freundeskreis verlassen würde.
    Zudem hat sich in der Schweiz punkto Stadienqualität Einiges getan, sodass er nicht mehr mit provinzieller 4.Ligaatmosphäre mit Kuhstallgeruch Vorlieb nehmen muss.
    Lasst ihm seine freie Entscheidung – verdirbt den Kerl nicht, er ist noch so jung und hat noch viel Zeit!

  73. Hans Herbst sagt:

    Vielleicht sind die Erwartungen da einfach falsch, wenn ganz junge Spieler, die den Mut haben, ins Ausland zu gehen, dort einige Monate oder auch Jahre auf der Ersatzbank Platz nehmen müssen. Es gibt ausreichend Beispiele für sehr renommierte Spieler (z.B. Klose, Luca Toni, Podolski etc), die auch über längere Zeit die Ersatzbank drücken mussten. Ein junger Spieler, auch dann, wenn er Juniorenweltmeister war, hat hingegen die Chance, sich bei einem grossen Verein noch zu entwickeln. Das gilt nicht nur für den Fussball selbst, sondern für das ganze Drumherum.
    Vielleicht sind diese “Ben Khalifa, Gavranovic, Seferovic, Zambrella, Frank Feltscher – und wie sie alle sonst noch heissen” auf lange Sicht besser dran, als ein Shakiri, einfach weil sie in jungen Jahren gewisse Erfahrungen schon hinter sich haben. Shakiri mag zu gut sein für diese Liga, in den grossen europäischen Ligen ist er bestenfalls ein gutes Talent, das auch so behandelt wird. Auch er wird das Bankdrücken noch lernen müssen, auch er wird lernen müssen, dass er längst noch nicht perfekt ist. Als individueller Überflieger der Super League hat er bisher nicht viel taktisches Können nötig gehabt, da wird er noch viel lernen müssen. Ob ihm das dann noch liegt?

  74. Albert Urena sagt:

    Wen erstaunt es, dass es einem Zürich nicht gefällt, dass Shaquiri beim FC Basel bleibt? Solche Kommentare sind doch nicht ernst zu nehmen.

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