Tages-Anzeiger



Reda El Arbi am Donnerstag den 26. April 2012

Der See, die Sonne und Du – flirten in Zürich

So solls sein. Und wir helfen dabei!

Der Frühling kommt, die Sonne, die Hormone. Sie wissen schon: Flirten und so. Zürich ist ja als Singlestadt bekannt, weil… Ja, weswegen eigentlich?  Egal.

Zürich ist also eine Singlestadt. Ideal, um sich im Frühling dem anderen Geschlecht zu nähern – mit all seinen Hormonen.

Aber offensichtlich scheint das nicht ganz so gut zu funktionieren wie erwartet, denn sonst wär Zürich ja inzwischen eine Pärchen-Stadt wie Paris. Deshalb haben wir uns gedacht, wir greifen den Zürcher Singles etwas unter die Arme.

Exklusiv: 5 Flirttipps für Zürcher

1.  Tipp: Kontakt 

Normalerweise stehen Zürcher in Clubs cool herum, wippen mit dem Fuss zur Musik und warten, bis jemand eine Weile cool daneben steht. Dann nickt man sich zu. Das ist der klassische Zürcher Flirt, der dafür verantwortlich ist, dass Zürich noch immer eine Singlestadt ist. Also: nach dem Zunicken das Gegenüber ansprechen! Freundlich, wenn möglich.

2. Tipp: Positive Ausstrahlung 

Für Frauen: Nicht nur abends wird geflirtet. Gerade jetzt in der Sonne ergeben sich tagsüber eine Menge Gelegenheiten. Normalerweise sitzen Zürcher Frauen aber abgeschirmt hinter Riesensonnenbrillen alleine oder in Gruppen in der Sonne und betrachten die Männer, die sich ihnen nähern, wie etwas, das sie sich mit einem Stöckchen von der Schuhsohle kratzen müssen. So wird das nichts. Nehmen Sie die Sonnenbrille ab und versuchen Sie ein Lächeln! Das ist, wenn man mit hochgezogenen Mundwinkeln Zähne zeigt. Und nicht beissen!

Für Männer: Versuchen Sie auf keinen Fall cool zu wirken. Sie wissen es: Sie sind nicht cool. Zeigen Sie lieber Ihre Verletzlichkeit, Ihre sensible Seite. So kann es passieren, dass eine alleinerziehende Mutter Ihre Partnerqualitäten entdeckt und Sie mit nach Hause nimmt.

Tipp 3: Spontaneität

Für Männer: Liebe Männer, überlegen Sie sich keinen originellen Flirtspruch! Es gibt nämlich keinen. Schon gar nicht Sachen wie «Kann ich Deine Telefonnummer haben? Ich hab meine verloren!» oder «Ich bin so schlecht im Bett, das musst du erlebt haben! Komm mit, ich zeigs dir.» Seien Sie spontan, seien Sie sich selbst! Oder wenn Ihnen das zu spontan ist, seien Sie wenigstens George Clooney!

Für Frauen: Sie können jederzeit und immer jeden Mann ansprechen. Er wird von der Situation so überfordert sein, dass Sie ihn einfach bei der Hand nehmen und nach Hause führen können.

Tipp 4: Kleidung

Für Frauen gilt: Weniger ist mehr. So können Sie, nach dem ersten Kompliment für Ihren kurzen Rock, lang und breit erklären, dass Sie das winzige Teil nicht tragen, um sexuell anziehend zu wirken, sondern, weil Sie sich damit wohlfühlen. Und schon ist ein erstes Gespräch entstanden.

Für Männer gilt: Mehr ist mehr. Wenn Sie über 15 sind, sollten Sie auf Net-Shirts, Muscle-Shirts oder körperbetonte, rosa Hemden verzichten. Ebenso auf kurze hautenge Shorts. Tabu sind auch Adiletten, T-Shirts mit lustigen Sprüchen und was Sie sonst noch so im Urlaub gekauft haben. Wenn Sie nicht besonders attraktiv sind, helfen auch keine besonders witzigen Kleider. Suchen Sie sich jemanden, der Sie in Jeans und T-Shirt mag.

Tipp 5: Kommunikation

Sie haben den ersten Schritt gemacht und sind ins Gespräch gekommen. Jetzt wirds knifflig!

Für Männer: Versuchen Sie auf keinen Fall Ihr neues Gegenüber mit Ihren Geschichten aus der RS, mit Ihren Partyabstürzen oder sonstigen Heldentaten zu beeindrucken! Sie sind hier nicht mit Ihren Kumpels unterwegs, die Sie mit immer noch einer wilden Geschichte übertrumpfen müssen. Hören Sie zu! Und wenn Sie nicht zuhören, tun Sie wenigstens so, als ob.

Für Frauen: Versuchen Sie alles, was Ihr Gegenüber in den ersten 30 Minuten sagt, zu ignorieren. Er ist unsicher und wird nur Schwachsinn schwafeln. Vermeiden Sie es, von den schlechten Erfahrungen mit Ihrem Ex zu erzählen.

Wenn Sie sich an diese Grundregeln halten, ist es wahrscheinlich, dass Sie bis im Herbst jemanden kennen gelernt haben. Oder wenigstens ein Gespräch mit jemandem vom anderen Geschlecht geführt haben. Viel Glück!

125 Kommentare zu „Der See, die Sonne und Du – flirten in Zürich“

  1. Grinsekatze sagt:

    Ah, das ewig zitierte Lächeln… Ehrlich gesagt, bin ich ein fröhlicher und offener Mensch. Trotzdem laufe ich nicht den ganzen Tag mit hochgezogenen Lefzen durch die Welt. Wenn ich angesprochen werde, kriegt der junge Mann schon mal 100 Punkte für seinen Mut – ausser, er fordert mich zum Lachen auf. Das ist echt das Schlimmste. Vor einigen Wochen wieder erlebt… ich hetze durch einen Club, um meine Freundin zu suchen, die nicht mehr auffindbar ist, hochkonzentriert und stirnrunzelnd spähe ich über die Menschenmasse. Und dann kommt schräg von der Seite: «Lach doch mal!» Hallo? I’m not here for your entertainment. Die Typen lächeln ja auch nicht die ganze Zeit, von den Frauen wird lustigerweise erwartet, dass sie dauernd mit verzücktem Lächeln im Gesicht und am besten noch Rosenblätter um sich werfend durch die Welt schweben, um ein möglichst adrettes Bild für die Herren der Schöpfung abzugeben.

    Der Autor hat aber Recht. Als vergebene Frau bin ich echt froh, dass ich in Zürich nicht den Mann fürs Leben suchen muss – oder umgekehrt, denn auch die Frauen machen es den Männern wirklich nicht leicht.

  2. the one sagt:

    …leider habe ich keine ahnung was ihr falsch macht oder wovor ihr angst habt. eine frau in zürich kennenzulernen, ist das einfachste auf der welt. geld und charme zählen zwar, braucht es aber längst nicht. ob zürcherinnen, bernerinnen oder ausländerinnen, die fliegen voll auf uns zürcher. lässt einfach das babyface und die wannabe attitüde zu hause und hopp, es klappt. i know you want me, ist alles was zählt…

  3. Fred Happy sagt:

    lustiger artikel zum immer gleichen thema. trotzdem: finde die oft gesehene ‘coolness’ und die ‘ansprechen streng verboten!’ mentalität vieler frauen in dieser stadt ziemlich befremdend. das findet meine frau (dänin) übrigens auch. ihr kommt solches verhalten auch nach über sieben jahren im land noch immer seltsam vor. daher mein tipp: im ‘kühlen’ norden gibt’s viele unkomplizierte, charmante frauen…:-)

  4. Thomas sagt:

    Hütet euch vor Ausländerinnen ohne Aufenthaltsbewilligung – die können euer Leben zerstöhren.

  5. Meret sagt:

    also: ICH bin bereit.
    lächeln parat. blöde laune daheim parkiert. angst verlegt.
    für heute.
    wer lächelt zurück?

  6. Bob sagt:

    Gemäss dem berühmten Artikel der Weltwoche “Kein Salz auf unserer Haut” sind schon 30% der schweizer Männer mit Ausländerinnen verheiratet, Tendenz bei 95%. Und mittlerweile sind es nicht die “Looser”, die sonst keine finden, sondern die Besseren, die in fremde Reviere angeln gehen.

    Das Problem ist, dass, besonders in Zürich, viele Frauen es den Männern unnötig schwer und kompliziert machen, mit ihnen in Kontakt kommen. Ich rede nicht davon, dass Frauen ihre Ansprüche senken müssen. Sondern: Frauen, senkt die Barrieren von 10 Meter auf 0,5 Meter!

    Falls es euch aufregt: Ihr könnt den Männern das “Glotzen” nicht wegnehmen! Seht es als Kompliment an, falls euch ein Mann nachguckt, oder gar, falls sich eine Beule in der Hose bildet. :) Hunde und Männer haben eines gemeinsam: Wenn sie froh sind, wedeln sie mit dem Schwanz! :D

    Flirten ist möglich. In der Schweiz, und auch mit Zürcherinnen. Aber nicht, wenn es komplizierter als Atomphysik ist!

    • Marcel Bader sagt:

      Wie jemand weiter unten bemerkt hat: Bernerinnen sind auch wundervolle Frauen! Gut, die erkennt man ja nicht auf den ersten Blick… ausser man fährt extra für sie nach Bern, wär’ doch auch eine Idee! Dass es mit den Zürcherinnen etwas hapert, hat ja schon Stephan Eicher vor x Jahren einmal besungen: “Toutes les filles de Limmatquai, regarder ne pas toucher…”

  7. Marcel Bader sagt:

    Wer nicht sucht, der findet. Ich denke, zumindest für einen Mann ist das die Regel Nummer eins. Beweis: Sobald Mann in festen Händen ist, wird man erst recht interessant für Frauen. Warum? Weil man völlig ungezwungen in ein Gespräch einsteigen kann, egal, wo es sich gerade ergibt. Und Gelegenheiten gibt es heutzutage viele- wenn man sie denn sehen will. So ungezwungen wie die Frauen heute sind, sollte das eigentlich für keinen Mann ein Problem sein. Der Artikel ist übrigens herrlich locker geschrieben: Genau so ist es!

  8. ay @Reda meine lieblings rote Socke ist wieder zurück. deine leicht bissig aber total ironische Texte habe ich vermisst.
    Ich als Sangaller sag dir jetzt nicht warum Züri die SingelHauptstadt ist :) )) das findest mal schön selber raus.

  9. Ein witziger Artikel! Die vielen Fettnäpfchen, die geschildert werden, haben dazu geführt, dass Freunde von mir das Slowflirting ins Leben gerufen haben (keine kommerzielle Veranstaltung), mit dem sie das mediterrane Flirten fördern wollen: http://www.slowflirting.com

  10. R. Hess sagt:

    Nicht Zürich, sondern BANGKOK ist die beste Flirtstadt der Welt !! :-) Dort geht die Post ab. Zürich ist nur eine langweilige Schlaftablette, ist einfach so.

  11. Albert Muri sagt:

    5 Tipps, die garantiert und todsicher in Zürich funktionieren: Geld, Geld, Geld, Geld, Geld, Geld.

    Wer schöne Emotionen sucht sollte sich lieber ein Bernermeitschi ausgucken.

  12. claudio sagt:

    Beim Klick auf den Link kam erst einmal das: Fehler 404: nicht gefunden
    Wie passend! :)

  13. V*** sagt:

    Jungs, mein ganz heisser Tip: sprecht einfach die Bernerinnen an, davon gibts einige in Zürich und die sind total entspannt… :-)

  14. TBM sagt:

    Lieber Autor

    Dein Artikel hat bei mir schon einige Fragezeichen ausgelöst. Ehrlich gesagt handelt es sich um einen absoluten Schwachsinn.
    Ich selber würde mich zur Fraktion “Langzeit Single” zählen und möchte im vornherein schonmal klarstellen, dass ich aufgrund dieses Umstandes nicht unglücklich oder deprimiert bin.

    Wenn ich also deinen Tipp 2 befolge müsste ich immer meine sensible und verletzliche Seite zeigen um bei den Frauen den “Jöööö-Effekt” auszulösen? Da kann ich ja gleich in die Manege um den Clown zu machen. Zudem möchte ich vordergründig nicht bei alleinerziehenden Müttern landen…..es grüssen die Altlasten.

    Zeigen Sie mir jene Orte in Zürich wo sich Mann noch mit Net-Shirts und rosa Hemden kleiden? An jenen Orten an denen ich mich aufhalten sind diese Kleidungsstücke seit Jahrzenten nicht mehr gesichtet worden.
    Gemäss Tipp 4 soll mich Frau in Jeans und T-Shirt mögen. Meiner Meinung darf Frau auch ein bisschen mehr erwarten dürfen als “nur” Jeans und T-Shirt. Wie bieder wäre die Welt wenn sich Mann und Frau in Jeans und T-Shirt kleiden würde?

    Nun zur Krönung Ihres Schreibens: Tipp 5!

    Sie empfehlen Ihr, den Mann die ersten 30 Minuten zu ignorieren. Mann sollte also zuerst 30 MInuten an eine Wand reden? Sorry…..Männern welche mehr IQ als ein Stück Brot haben und nicht unter Alkohol, psychotropischen Substanzen oder schlicht und einfach Notgeil sind ist das wahrhaftig zu blöde.

    Vielleicht müssen Sie sich eher der Thematik “Wie finde ich die Traumfrau via Facebook” widmen. Meinen Sie nicht?

    Nichts für ungut,

    Leser

    • Reda El Arbi sagt:

      Lieber Leser,

      Sie nehmen meinen Blogpost viel zu ernst und sehen die ironische Überzeichnung nicht. Es stehen zum BEispiel nicht alle Zürcher abends in Clubs und wippen mit dem Fuss. Einige nicken noch mit dem Kopf im Takt.

      Ich schreibe immer mit ein wenig Ironie, und im Fall der Zürcher, mit einer gehörigen Portion Selbstironie. Darum wurde dieser Post in der Kategorie “Satire” eingeordnet. Auch wenns ein Quentchen Wahrheit hat…

      Der Autor. :)

  15. Fernand de Saucisse sagt:

    @Hans Wurst: Eine gute Beobachtung. Es gibt auch Ökonomen, die nach einer oberflächlichen Vollkostenrechnung (Blumen, Drinks, Essen, Bullshit anhören) zum Schluss kommen, dass eine Transaktion im Puff wesentlich günstiger ist.

    • Hans Wurst sagt:

      @ Fernand de Saucisse: Interessant. Vielleicht sollte man mal ein Buch schreiben, das sich explizit den Formen der nicht-romantischen Liebe widmet. Ist ja sowieso ein typisch westliches Ding.

  16. Hans Wurst sagt:

    Es gibt da noch einen anderen Trick. Funktioniert seit Menschengedenken und ist in der einen oder anderen Form in den meisten Beziehungen zu finden – auch wenn es die Wenigsten zugeben würden: Kaufen!

  17. tom huber sagt:

    Hey Männer
    Seit selbst sicherer.
    Die Frauen sin dkeine Göttinnen.
    Ihr seit die Götter. Okey. Sagen wir mal, Mann und Frau sind Götternnen.
    Der Clou ist, das die Männer so was von eingeschüchtert und tief verunsichert sind.
    Das ist leider ein bisschen der Zeitspiegel.
    Als Parallelerscheinung zu der sich wandelnden Rolle der Frau.
    Wenn ihr Selbstvertrauen vermittelt, und das es Euch gut geht,werdet Ihr mindestens so attraktiv taxiert
    wie wenn ihr ein geiles six päck oder hübsche Deisgnerkeider tragt.
    Leider ist das sex päck und der Designeranzug einfacher zu kriegen.
    Ich bin oftmals genauso verunsichert. Und sammelt Erfahrungen mit auch nicht gerade den schärfsten Frauen.
    Dann Seit ihr im Prozess. Und wirkt nicht wie ausgehungerte, streuende Hunde.
    n respektovllen Kerl. Oder anders gesagt gefragt …. was habt Ihr zu verliehren.
    Goood Luck.

  18. Reda El Arbi sagt:

    Meiner Meinung nach sind die Eisprinzessinnen und die dumpfbackigen Tittenglotzer in Zürich in der Minderzahl. Sie fallen einfach eher auf…

    • Juan Bufón sagt:

      @ Autorin
      Was soll ich nur machen? Ich bin ein Hinterngucker. Aber so sehen mich die Frauen nie!
      Und einfach überholen trau ich mich nicht, sonst werd ich vielleicht noch zu ersterem.
      Hilfe!
      Juan

      • Reda El Arbi sagt:

        Juan, du musst deinen Horizont erweitern. Wortwörtlich. Nix gegen Hintern, aber du wirst deine Hände erst auf einen legen können, wenn du der Besitzerin ganz Nahe kommst und ihr in die Augen schaust.
        Der Autor.

  19. bitta sagt:

    eine alleinerziehende Mutter nimmt einen Mann mit nach Hause, nur weil er verletzlich wirkt? Wie bitte?! Sind wir denn bedeppte Hühner, die alles trösten und hätscheln wollen, was verletzlich ist? Ein Mann muss mir – auch als Mutter! – immer noch gefallen, und nicht bloss Partnerqualitäten wie Verletzlichkeit haben. Also bitte!

    • Andy sagt:

      Ich habe mehrere Jahre in Sydney gelebt – das selbe Verhalten (“Euer Verhalten ist der Grund für die Verschlossenheit der Frauen…”) führt dort zu witzigen Gesprächen und viel Fun. Im Alltag kommen ganz zwanglos Gespräche zustande, die es hier nicht gibt. Ok, jetzt kann man sagen es sei oberflächlich. Aber offenbar schweigt man sich hier lieber tiefgründig an, als dass man oberflächlich Spass hat. Sind halt unterschiedliche Mentalitäten. Aus irgend einem Grund sind viele Zürcherinnen verbittert oder haben sonst eine schlechte Laune. Vielleicht liegt’s am Wetter, ich weiss es wirklich nicht. Die trotzigen Kommentare wie “Frau WILL einfach nicht flirten” klingen da schon sehr verkrampft. Und ja, ich habe nun eine Australierin geheiratet….

  20. bitta sagt:

    wenn sich eine Frau hinter einer Sonnenbrille versteckt und nicht auf Flirversuche reagiert, dann ganz einfach deshalb, weil sie nicht interessiert ist! Passiert mir immer wieder, anscheinend sind hormongetriebene Männer zu doof, einen Ehering als solches zu erkennen.

    • bitta sagt:

      ach ja, und wenn man von oben bis unten taxiert wird und merkt, dass der Typ gegenüber geistig den Fleischpreis festlegt, dann hat man absolut keinen Bock, zu flirten. Ganz normale Männer mit ganz normalen Verhaltensweisen gibt es in Zürich nicht.
      Also Männer, hört auf, euch über die Frauen zu beschweren, denn Euer Verhalten ist der Grund für die Verschlossenheit der Frauen, das ist keine generelle Haltung der durchschnittlichen Zürcher Frau.

      • Tom sagt:

        bitta: du musst ja ziemlich verbittert sein. (?)
        Glaube du wirst genau gar nicht angeschaut und bist deshalb so mürrisch.

        Dir und allen anderen wünsche ich sonnige Frühlingsgefühle.

    • Bob sagt:

      @Bitta: Ein Ehering sagt nichts aus, und oft ist kein Ehering angebracht, das Verhalten aber gleich.

  21. Freddy Mack sagt:

    Aus meiner Sicht besteht ein grundlegendes Problem bei der Mimik und Gestik. Lächelt eine Frau oder schaut sie sympatisch, so spreche ich sie eher an. Sehe ich aber nur eine grosse Sonnebrille und ein “scheiss Tag”-Gesicht, so hat man doch keine Lust einen Dialog aufzuziehen.Es hat sich bei vielen Frauen ein Mimik eingeschlichen die ausdrücken soll: ich schaue nur kurz – ich bin unantastbar.
    Spricht man aber mit Frauen über dieses Thema, so wird oft von Unsicherheit gesprochen.
    Ich würde mir wünschen, wenn das weibliche Geschlecht mehr einen sympatische Blickkontakt suchen würde.. dies könnte vieles bewirken.

    • bitta sagt:

      vielleicht bist du für die Frauenwelt ganz einfach nicht interessant – schon mal darüber nachgedacht? Oder wie ich schon schrieb – Frau WILL nicht flirten.

      • Bob sagt:

        @Bitta: Keine Ahnung, ob Freddy Mack der unattraktivste Mann der Schweiz ist. Aber es haben schon etliche Männer, die später schöne Frauen geheiratet haben, dies beobachtet. Aber selbst bei Flirtunwilligkeit muss kein “scheiss Tag”-Gesicht gezeigt werden. In anderen Ländern handhaben dies die Frauen anders.

    • Marc sagt:

      Das wären dann die beleidigten Prinzessinnen, die ich im Zug und Tram so häufig sehe :-) Mit Handtasche von Vuitton und natürlich einem iPhone.
      +1 zum sympathischen Blickkontakt – könnte vieles bewirken und bewegen…

      • sanja sagt:

        Muss ich jetzt ein schlechtes Gewissen haben, wenn ich bei Sonnenschein eine Brille trage? ;-)

        • Marc sagt:

          Nein, natuerlich nicht. Ich trage ja auch eine Sonnenbrille wenn’s blendet (in der leisen, dummen Hoffnung, dass es ‘cool’ wirkt)

      • Daria sagt:

        Marc,
        ich gehe meistens mit einer Chanel und einem Blackberry nach draussen. Das Lächeln hab ich trotzdem nicht verlernt! :)

        • Rene sagt:

          Daria:
          Das mit dem Blackberry kommt nicht gut. Als ich mal im Skytrain in Babkok fuhr waren da 2 Holländer die darüber darüber diskutierten ob sie eine hübsche Frau ansprechen sollten. Da zog sie den Bläckberry hervor und dann da meinte der eine: Die lassen wir besser in Ruhe.

          • Daria sagt:

            Rene,
            ich bin etwas über 20, ich glaub da gilt das Blackberry noch als cooles Accessoire und nicht als “im so f*** busy and i have to show it off to everybody”. Und: die Holländer wären mir wahrscheinlich eh zu alt gewesen ;)

        • Marc sagt:

          @Daria
          Treffen wir uns mal, dann kannst Du mir Dein Laecheln zeigen :-) Wuerde mich freuen…

    • lejla sagt:

      Ich kann zwar nur von mir selber sprechen, aber der Grund, weshalb ich oft nur kurz – wenn überhaupt – hinschaue, ist tatsächlich Unsicherheit, oder Angst, Interesse zu signalisieren, das eventuell gar nicht da sein könnte.
      Mutige Männer schmettere ich dann auch nicht einfach ab. Ich weiss ja, dass es nicht einfach ist, jemanden anzusprechen.

  22. Da es beim Verfasser dieses Posts nun ja geklappt hat, kann ich nicht einmal einen frechen Kommentar in diese Richtung hinterlassen.

  23. Sid sagt:

    Also ich muss sagen, dass es in ZH, für mich auf jeden Fall, enorm schwierig ist mit jemanden “längerfristig” in Kontakt zu kommen… Ich liebe es zu flirten und die Tipps sind zwar zum Teil originell, aber das Problem ist grundlegend die Erwartungshaltung in ZH!

    Da bin ich ein Paradebeispiel… ich bin vom Typus her ein extrovertierter, offener Mensch. Viele Leute sagen mir auch, ich sei charmant (wenn ich will). Diskussionen liebe ich, da mich sehr vieles auf dieser unserer Welt interessiert. Bin also nicht wirklich der Dümmste… ich mag es sogar, von Zeit zu Zeit shoppen zu gehen! Schlussendlich bin ich vom Aussehen her vielleicht nicht mit Brad Pitts Genen gesegnet, aber eine solide 7 oder 8 bin ich allemal.

    Nun ja, scheint ja alles fast zu gut zu klingen, um wahr zu sein… wo liegt dann effektiv das Problem? Problematisch wird es, wenn ich mich vom Tisch erhebe. Ich habe Zerebralparese, auch wenn nur leicht ausgeprägt. Dann erst sehe ich häufig, das Missverständnis, das aufkommende Unwohlsein, das sich startende genieren etc. Habs bereits dutzend Male am eigenen Leibe erfahren müssen… so ist’s in Zürich… leider… die meisten Damen können mit dem nicht umgehen, da die Erwartungshaltung zu gross, zu unrealistisch ist…

    Flirten in ZH ist wirklich nicht ganz so einfach, auch wenn uns der Blog das vermitteln will… but, nice try!

    • bitta sagt:

      sorry, mit dem wäre wohl jede Frau auf der Welt auf den ersten Blick überfordet, das liegt wohl kaum an Zürich. Du kannst wohl kaum behaupten, dass die Erwartung, jemanden OHNE Gebrechen kennenzulernen, unrealistisch ist.

      • Patrick Leonardi "alien" sagt:

        Doch, ist sie. Bitta, jeder ist an irgend einer Stelle verdreht. Und sei es nur an jener Stelle, wo er denkt, er sei es nicht.

        Aber eigentlich ist es ja das, was einen interessant macht.

        • Sid sagt:

          @bitta
          Es geht hier nicht um realistisch oder unrealistisch. Es geht mir um die Erwartungshaltung von Madame… deine Antwort bestätigt mir dies ein Stück weit. Das Wort “überfordert” lässt ja bereits auf eine gewisse Erwartungshaltung schliessen und diese scheint in ZH halt sehr hoch zu sein. Die Amis (und sicher nicht nur die…) sagen dazu “superficial” … und das gibt es durch den Wortbestandteil “super” eigentlich besser wieder, als das deutsche Wort oberflächlich. ;-)

  24. Jaguar sagt:

    Unglaublich, da lebt man in der Stadt mit der weltweit höchsten Lebensqualität und hat es schwer, einen Partner zu finden.

  25. Pedro sagt:

    Man(n) kann ja nicht zwingend mit dem ANABELLE-Text im Kopf aus dem Haus gehen, weil sonst geht halt nix. Es gibt sie schon, die ganz “normalen” Ladies, die auch eine ganz normale Erwartungshaltung an einen möglichen männlichen Partner haben. Zur Erinnerung: „Frau sucht gut aussehenden, treuen, offen, einfühlsamen, intellektuellen, leidenschaftlichen, verständnisvollen, gesprächsfreudigen, romantischen, tierlieben, charmanten, humorvollen, intelligenten, sexy, zuvorkommenden, toleranten, athletischen, belesenen, vermögenden Mann mit weniger hohen Ansprüchen an seine Partnerin“. Wünsche allen frühlingshafte Hochgefühle und good luck!

    • Felix sagt:

      hehe.. 5er Stock in der Männerabteilung, da wo alle Frauen sind … Wer den Witz kennt weis was ich meine. Alle anderen, weiterflirten. Jemand wird ihn euch schon noch erzählen.

  26. Jelly sagt:

    lustig … es ist wirklich nirgends so schwer wie in zürich. die oberflächlichkeit dieser stadt ist schon enorm ;)

    nichts desto trotz: jetzt fehlen noch die passenden lokale. wo geht man an einem abend wie an diesem herrlichen frühlingstag essen?

  27. alain sagt:

    mir gefällts in tsüri. viele hübsche frauen, viele davon single, viele bereit zum flirten. und das beste: von jung bis alt. schon mal vom kaffeelöffel beim sprüngli gehört? hehe..

    ernsthaft: ich wohne nun seit ein paar monaten in der stadt, mitte 20ig, student und nicht gerade angepasst. kleider trage ich seit jahren dieselben. und aussehen tu ich auch nicht wie leo, humphrey oder george. doch es gefällt mir hier sehr, ich nehme die frauen als sehr offenherzig war und wie oben schon gesagt: sehr erfreut über nettigkeiten und dabei höchst aufmerksam.
    mann/frau muss ja nicht immer gleich zusammen nachhause, auf die toilette oder im taxi fummeln – was uns gemein ist, dass wir das leben auf eine entspannte lustige und erlebnisreiche art und weise erleben möchten. und genau DAS müssen wir auch wollen und uns die zusammenhänge bewusst sein. wir müssen keine grafikerinnen, designladenbesitzerinnen oder bandmusiker von sophie hunger sein um zusammen spass zu haben. mir reichen da schon krankenschwestern, taugenichtse und bauarbeiterinnen.
    lust for life!

    • Reda El Arbi sagt:

      @Alain: Du bist erst kurz in der Stadt, du hast den Exotenbonus :)

      • Juri sagt:

        ich glaube, dieser alain ist der einzige, ders verstanden hat!

        • der junge Gebert sagt:

          lol @ Kaffeelöffel und die Damen im Sprüngli.

          Ist das eigentlich wahr? Ich habe nur immer davon gehört und es ist jedes mal amüsant, erstens wie dem Erzähler zugehört wird und zweitens was dieser zu erzählen hat. Der Typ oder die Dame soll den Kaffeelöffel umdrehen und dadurch Willigkeit signalisieren.

          Oder man bestellt irgendetwas und was man bestellt ist wie ein Code, also ein Zeichen für die Willigkeit.

          Dann soll es auch noch Orte geben, wo man sich findet um sich die ‘Leistung’ anschliessend entgelten zu lassen. Besonders für die mittellosen Studenten ist das sehr interessant.

    • nes sagt:

      klingt ja als wären Krankenschwestern nicht spannend genug :-) da muss ich wohl an meinem Beruf was ändern damits klappt ;-)

  28. Marc sagt:

    Interessante Kommentare… schön zu hören, dass es auch anderen Männern nicht (mehr) leicht fällt Mitglieder des anderen Geschlechts anzusprechen.
    Was mir in den letzten Tagen und Wochen aufgefallen ist: Wenn man alleine unterwegs ist, wird man gleich “abgestempelt” als Anbaggerer, Abschlepper etc. Frauen, die alleine unterwegs sind, habe ich im ganzen Bereich Movies + Niederdorf von Central bis Bellevue keine gesehen.

    Aber es könnte schlimmer sein: Wenn man in Beijing angesprochen wird, wird man meistens nur über den Tisch gezogen und ausgenommen oder sitzen gelassen wenn man nicht mitspielt :-)

    • Christian sagt:

      Ja, ist mir auch schon aufgefallen (bin ab und zu mal alleine unterwegs).
      Am deutlichsten fällt es auf, wenn man mit einer hübschen/attraktiven Frau unterwegs ist (und wenns “nur” die Schwester ist). Wie man da plötzlich wahrgenommen wird von Frauen …

      • joe sagt:

        das ist doch ganz logisch. Je mehr Frauen einer hat je attraktiver wird er für andere Frauen. Jeder kennt doch die Story, wo einer nach langem Suchen endlich eine gefunden hat und danach gleich jegliche «Angebote» bekam wo er vorhin nur träumen konnte.

  29. Marc Rodriguez sagt:

    Herr Dominguez, das ist möglicherweise eine Frage des persönlichen Geschmacks. Die Medien widmen sich so vielen Flugzeugabstürzen, Erdbeben, Eurostützkäufen, Kontingenten, Finanzlöchern korrupten Politikern, Massenmördern, Oligarchen, Spinnern, Verdrehten, Perversen, Perfiden, Mühsamen und Möchtegernprominenten, dass ich ganz gerne mal was über Frühlingsgefühle lese. Man darf den visuell allgegenwärtigen «Sex» respektive dessen scheinbare Signale nicht so ernst nehmen. In der vielen nackten Haut und hinter den vielen markigen Sprüchen wohnen kräftig verunsicherte Geister. Was die Kolumne (ein Recyclat aus Redders Welt, wie mir scheint) wiederum lustiger macht. Denn ohne all die Thurgauerinnen, Solothurner, Italianas, Chicos, Deutschen, Schwedinnen, wäre der Zürcher Genpool schon längst ausgetrocknet. Die jämmerlichen, vor lauter Coolness fast hinfallenden und stotternden Gestalten mit ihren iPhones, Sommerschals und Leggings brauchen sogar zum Flirten eine Anleitung – wie ist das denn erst mit dem Kindermachen? ;-)

  30. Tobias Huber sagt:

    Mein Flirttipp für Männer auf Partnersuche in Zürich. Die Stadt oder den Kanton wechseln. Gibt nichts langweiligeres und fruchtloseres als mit Zürcherinnen zu flirten.

    • Adam Gretener sagt:

      Genau, und am besten in ein Pub oder ein “Dancing” im Kanton Schwyz. Da ist es super.

      Es kommt immer auf eien selbst an.

    • Franz Backenhauer sagt:

      Es gibt vor allem nichts furchtloseres, als mit Zürcherinnen zu flirten. Wer das wagt: Hut ab.

      • nes sagt:

        mannmannmann wir Zürcherinnen schneiden ja echt schlecht ab hier…

        • Felix sagt:

          @nes ECHT?? Du bist eine wahrhaftige Zürcherin? Ich hab bis jetzt nur “zuezügleti” kennen gelernt..
          Bernerinnen z.b. sind locker und nett :-) Welche Zürcherin outet sich noch?

          • nes sagt:

            wahrhaftig…bin ich eine Zürcherin. Also eigentlich ein Seemeitli, aber schon so lang in der Stadt..und irgendwie hab ich das dringende Bedürfnis das Image der Zürcherinnen zu verbessern, aber die leise Befürchtung dass mir das nicht gelingen wird.
            und klar oute ich mich..hab ja nichts zu verbergen, mich für nichts zu schämen :-D

  31. Adam Gretener sagt:

    Mein Gott Jungs, es muss kein Gedicht sein. Lostürmen und mit einem Lächeln ansprechen. Da taut auch die harte Braut auf. Meine Erfahrung jedenfalls.

    Klar, manchmal werde ich wie das Mondkalb angeschaut, aber egal. Es gibt einige die dann auftauen und was dann folgt ist ein toller Abend.

    • Adam Gretener sagt:

      Und ich laber hier nicht von abschleppen und ins Bett kriegen. Einfach um die Häuser ziehen. lachen. zusammen ein BBQ wild im Wald veranstalten, vom Schiff Möwen anspucken, eine Bar auseinander nehmen, Polizisten ansprechen und immer gleichzeitig dasselbe sagen, Blumensamen in der Stadt verteilen, die Denkmäler mit Lippenstift ausstatten. Was auch immer.

      Wirklich, Zürich, obwohl ich Stadtzürcher bin, ist einfach schnarchig. Man muss nicht immer ins Kaufleuten oder ins Hive.

      • clados sagt:

        woooa dich will ich kennen lernen! Du tönst toll!

        Aber ich finde die Menschen in Zürich gar nicht blöd, ich komme viel ins Gespräch auch wenn ich weissgott die Gabe des Ansprechend von Gott nicht bekommen habe, und scheuer bin als ein halbtotes Reh!
        Ich freue mich über alle die mit mir sprechen, ob es nun Kinder, alte Leute, Frauen oder natürlich junge Männer sind! Ich will ja auch nicht gleich jeden Menschen heiraten, aber egal wie das Gespräch verläuft, es ist so oder so eine Bereicherung!
        Die Menschen sind gar nicht so verschlossen, ich staune eher über deren Mut und schäme mich über meine Schüchternheit, und bin zugleich dankbar, dass nicht alle Menschen so sind wie ich.

        Liebe Männer ach sprecht die Frauen doch an, ich würde mich auf jeden Fall schaurig freuen:)

  32. Alexander Dominguez sagt:

    Kaum wird es wärmer kommen die Medien wieder mit diesen Hormone-Stories aus der Mottenkiste. Am liebsten hätte man kopulierende Paare auf den Wiesen, um die entsprechenden Geschichten dazu publizieren zu können. Warum können Medien sich nicht mal wichtigeren Themen widmen, als die immer gleichen, langweiligen Beziehungs-Kisten zwischen Mann und Frau ? Die Promiskuität heutiger Beziehungen hat viel damit zu tun, was uns jahrelang von den Medien als Ideal-Beziehung vorgegaukelt wurde.

    • SrdjanM sagt:

      Und warum lesen Sie weiter, wenn Ihnen schon der Titel genug über den Inhalt verraten hat?
      Sie haben sich tatsächlich noch 5min Zeit genommen, einen sinnlosen Kommentar dazu abzugeben, also kann Ihnen das Thema auch nicht so unwichtig sein, wie Sie es uns darstellen möchten. Bitte, gehen Sie weiter…

  33. Kim sagt:

    Ja sorry aber die zürchermänner verstecken ihre unsicherheit oft hinter arroganz….und stehen oft einfach voll auf so model-frauen, wehe du hast ein kilo zuviel und wenn du nicht im kurzen rock kommst guckt dich eh keiner an….klar zeigt man da die zähne,..halt eher zum zubeissen…

    • bitta sagt:

      genau, das sehe ich tagtäglich. 40jähriger Mitarbeiter, der sich beschwert, er bekomme keine Frau, weil die alle einen erfolgreichen Typen mit viel Kohle suchen. Er selbst verdient solala, ist klein, beginnende Glatze, sehr ruppig und absolut uncharmant.
      Tja, aber wehe, man schlägt ihm dann vor, sich halt auf andere Frauen zu konzentrieren als die aufgetakelten Goldküstendamen. Nein, DAS wär dann natürlich unter seiner Würde!

      • till sagt:

        Fürchterlich, Deine Kommentare…alle grenzt Du aus, behinderte, kleingewachsene, Glatzköpfe…bin ich froh habe ich Leben Frauen getroffen, die tiefer schauen. lg von T. 170 cm…

  34. Natascha sagt:

    Super geschrieben. Ich hab mich gut amüsiert!

    Ich kann in Zürich oder allgemein in der Deutsch-Schweiz einfach nicht ganz klar einschätzen ob ich aus Langweile oder aus Interesse angekuckt werde. Hier wird man viel häufiger wortlos angesehen/angeglotzt/taxiert, als im Ausland. Was in den Gehirnwindungen abgeht, bleibt mir meistens ein Rätsel.

    Eine Korrelation zwischen visueller Kurzaufmerksamkeit und verschmiertem Lippenstift, Krümel im Gesicht oder Popel kann ich nicht bestätigen ;-D

    • Adam Gretener sagt:

      Sehr schön gesagt, Natascha. Ich kann das nicht vestehen. Ich lebte in Australien und in Schottland, zugegeben, Australien war schöner. Aber völlig egal. Man quatschte miteinander wenn man zufälig aufs falsche Klo ging. Man lachte und tauschte sich aus.

      Das mit dem Poppel war sogar schon mal ein Beginn einer grossen Freundschaft.

      Was mir in Zürich auffällt, meiner Heimatstadt. Man fragt sogleich, was machst du denn so. Wenn man kein Grafiker oder so ist, na ja, nicht so interessant.

      Man findet Statussymbole wichtiger als Sympathie. Man möchte sich sein Weiblein/Männlein am liebsten zurechtbacken.

      Mal den Besenstiel rausnehmen hilft vielleicht, hüben wie drüben.

      • Andy sagt:

        Ich vergleiche die Züricher Frauen immer mit einer guten Festung…man muss mindestens 3 Angriffe starten und sehr sehr hartnäckig sein. Ich fühle mich jeweils wie ein Verkäufer, der einen Kunden bearbeitet…und wenn man dann endlich eindringt (also in die Festung), dann hat man ein sehr befriedigendes Gefühl.

        Ich wär länger in Skandinavischen Länder unterwegs. Man kann sich kaum vorstellen was dort abgeht. Die Frauen sind den Männern gleichgestellt. Und dies in allen Bereichen des Lebens…Wenn ihnen ein Mann gefällt, dann nehmen sie ihn an sich und machen Liebe…Oftmals wurde ich einfach so gepackt, hatte kein Wort geredet vor dem ersten Kuss…Irgendwie geil, doch das Gefühl war nicht so schön wie bei den Zürcher Frauen…

        Fazit: Zürcher Frauen zu erobern macht Spass, Skandinavische Frauen haben mehr Spass

        • sepp z. sagt:

          andy, dafür bist du als mann in skandinavien, schweden zbsp, bereits mit einem bein im gefängnis, wenn du mit einer frau flirtest. danke nein.

    • Reda El Arbi sagt:

      @Natascha: DU könntest einfach fragen :)

    • Felix sagt:

      Vieleicht bist du einfach eine hübsche Frau, Natascha ?! :-)

  35. suomi sagt:

    in hki flirtet man nicht, da hat man sex.

  36. roger rüegger sagt:

    Tipp 6: Nicht mit Zürcherinnen flirten. Es gibt tonnenweise attraktive Frauen anderer Herkunft in Zürich, die wissen wie man (frau) flirtet.

    • sanja sagt:

      Wie erkennt man uns Zürcherinnen denn auf den ersten Blick?

      • joe sagt:

        @sanja steht doch oben: Die stehen abgeschirmt hinter Riesensonnenbrillen alleine oder in Gruppen in der Sonne und betrachten die Männer.

        • Conny sagt:

          Und sie haben eine riesige Louis Vuitton Handtasche dabei….

          • sanja sagt:

            Hm. Ich hab zwar eine grosse Sonnenbrille, aber nur zum Abschirmen der Sonnenstrahlen…
            Louis-Vitton-Taschen besitze ich keine – Männer betrachten hingegen tu ich gerne.
            Halte ich auch für vollständig normal.

            Des weiteren bin ich Urzücherin, flirte gerne – werde aber praktisch nie angesprochen.
            Muss wohl daran liegen, dass ich klein und rund bin, ich entspreche so gar nicht dem Prototyp der Zürcherin. :-)

    • hans ulrich schwyzer sagt:

      richtig. nach mehr als einem jahrzehnt des singledaseins in zürich und mehrere zürcherinnen die mich erst ignoriert haben, und wenn ich über meinen schatten gesprungen bin, sie trotzdem angestottert hatte und hartnäckig war, mich dann zu sich eingeladen haben um mir zu erzählen wie nett ich doch bin und wie toll dieser oder jener männliche mitbekannter ist, hat sich mich (wohlgemerkt) eine aargauerin geangelt.

      • bitta sagt:

        dann liegt das aber einfach daran, dass du nicht sehr interessant bist, und nicht daran, ob es eine zürcherin oder eine aargauerin bist. punkt.

    • Bob sagt:

      So ist es!

      • hans ulrich schwyzer sagt:

        das mag sein. dass ich uninteressant bin streite ich nicht ab. aber meine frau muss seit acht jahren immer wieder irgendwelchen zürcher oder sonstwelche idioten sagen dass sie vergeben ist.

  37. EricRalph sagt:

    Na, wenigstes ist man jetzt auf der Spur. Nur weiter so! Das ganze kommt leider etwas sehr spät. Diese epochale Erkenntnis hätten wir schon in den 80igern dringend gebrauchen können. Aber damals war eben noch alles verkrustet und tubuisiert, im so tollen und landschaftlich schönen Zürich.

  38. lulaby sagt:

    habt ihr schon mal in helsinki geflirtet?

  39. Djo sagt:

    Liebe Leute ich glaube, flirten ist nirgends so schwer wie in Zürich. Flacher Gesprächsstoff und eine gewisse Überheblichkeit machens nicht leicht. Berlin, Barcelona, Belgrad sind da was ganz anderes, offen, interessant und immer mit Humor.

  40. susanne sagt:

    Lol, solche Artikel helfen mit, dass Zürich eine Singlestadt bleibt. Woher haben Sie denn diese “Weisheiten”?

    @rippi: Mit “Anforderungen erfüllen” wirst du Schiffbruch erleiden…

    • Reda El Arbi sagt:

      der Blogpost ist mit “Satire” getaggt ;)

    • Rippi sagt:

      @Susanne

      Yep, dass Zürich eine Singelstadt bleiben wird, erachte ich als möglich. Und mit “Anforderungen erfüllen” meine ich (jetzt, wo ich resigniert habe, kommts nicht mehr darauf an), dass man einen unmöglichen Rucksack an Erfahrungen mitbringen sollte, ansonsten, wirkt man langweilig und uninteressant – meine Frage und Hilfeschrei, genügt es nicht, wenn man einfach ein netter Typ ist? Aber vielleicht stelle ich mir das alles nur vor ;-)

      • Reda El Arbi sagt:

        @rippi: es gibt jede menge nette frauen, die sich über einen netten mann freuen würden. man muss nur alle ansprechen, dann findet man die passende schon.

        • bitta sagt:

          sorry, aber das ist wie schon mal geschrieben einfach nur Blödsinn! Viele Frauen sind vergeben oder ganz einfach nicht auf der Suche, und genau dieses Dauernd-Angesprochen-Werden, obwohl man klare Signale aussendet, dass man nicht flirten WILL, ist das absolut nervende! Und sorry, welche Frau will schon einen Mann, welcher wahllos alles anspricht, in der Hoffnung, dass eine sich auf einen Flirt einlässt?
          Die Männer sollten halt mal anfangen, die normalen Frauen anzusprechen, und nicht die aufgedonnerten Supertussen, die natürlich auf den Milliardär im Lamborghini warten.

          • sanja sagt:

            Liebe bitta, ich werde alles andere als dauernd angesprochen. Ich bin aber nicht vergeben.

            Da Du “dauernd angesprochen wirst” gehe ich davon aus, dass du dem Klischee der Zürcherin entsprichst – also unglaublich gut aussiehst.

            Ich werde gerne angesprochen – wenn’s ein Depp ist, kann ich immer noch ciao sagen…

          • muikkesch sagt:

            Liebe @sanja
            Die Bitta entspricht genau nicht dem Sexsimbol, welches sich die Männer erträumen. Im Gegenteil. Diese Person nervt sich andauernd, weil die Männer auf Schönheiten fokussiert sind. Da bleibt für sie im Flirtnetz nur noch der unappetitliche Rest hängen, welcher kaum deutsch spricht, und den Frauen tatsächlich die Freude am Flirten nimmt.

          • till sagt:

            …und grenzt doch selber andere sehr schnell aus. (siehe weiter oben)
            Zürich, meine Geburtsstadt, ist wunderschön. Aber die Bewohner/innen sind besessen davon cool zu sein. Dabei machen sie sich eigentlich nur lächerlich. Denn: Was ist uncooler, als zwanghaft auf cool zu machen. Mut sich selber zu sein. Mehr Indvidualität, bitte!

  41. Rippi sagt:

    Ja das ist leider so. Manchmal muss ich mich vor lauter Nervosität fragen, ob ich nicht lieber mit einer offenen Wunde in ein Haibecken schwimmen gehen sollte. Die Anforderungen einer Frau, insbesondere in ZH, sind fast nicht zu erfüllen. Doch nichts destro trotz, finde ich die Tipps oben gut! Vielen Dank!!

    • hans sagt:

      Da kann ich leider nur zustimmen. Wenn man nicht gerade aussieht wie Adonis und nicht gerade vollgepumpt ist mit Selbstvertrauen, wird’s schwierig. Wenn man dann noch ein paar Abfuhren bekommt, versucht man es dann lieber gar nicht mehr und versucht sich mit seinem Singledasein abzufinden.
      Die Tipps sind wirklich gut und witzig geschrieben, aber leider nicht so einfach umzusetzen, vor allem wenn man o.g. Voraussetzungen erfüllt. Das schwierigste finde ich die Kommunikation. Wie spricht man jemanden so aus heiterem Himmel an ohne dumm oder einstudiert zu wirken? Dann sage ich liebeer gar nichts, da krieg ich wenigstens keinen Korb :-S

      • Reda El Arbi sagt:

        Man muss sich einfach vornehmen, jeden Tag einer Dame etwas Nettes zu sagen, ganz egal, obs einen Korb gibt oder nicht. Wenn man jemandem etwas Nettes gesagt hat und dann einfach weitergeht, fühlt sich das an sich schon gut an. :)

        Und Körbe sammeln alle, auch die Frauen. Das verletzt zwar den Stolz, aber das ist nun mal der Preis für den Mut, jemanden anzusprechen.

        • Peter sagt:

          Sorry, ich muss widersprechen. Züri ist die ideale Flirtstadt. Die meisten Damen freuen sich, nett und freundlich angesprochen zu werden – passiert hier ja anscheinend nicht so oft. Diejenigen, die kein Interesse haben kommunizieren das direkt und unkompliziert.

          • Tom Schneider sagt:

            Stimmt zwar, dass wenn man es mal geschafft hat, eine Zürcher Frau anzusprechen, es meist sehr gut weitergeht. Die Hürde des ersten Kontakts ist meiner Erfahrung nach hierzulande aber wirklich ausserordentlich hoch. Ein Beispiel: Spreche ich im Ausland eine Frau an, schenkt sie mir praktisch immer unverzüglich ihre Aufmerksamkeit (beide haben in der Regel ja schon vorher bemerkt, dass der andere einen beachtet). Hier in der Schweiz dagegen ist es üblich, dass die Frau nach dem ersten Ansprechen zuerst so tut, als ob sie einen gar nicht gehört oder beachtet hätte und sagt erst mal “Wie bitte?”. Da das Gehör Schweizer Frauen kaum prinzipiell schlechter ist als das der anderen Frauen weltweit, scheint mir diese Reaktion eine – typische – Strategie der Distanziertheit zu sein. (Weil sich der Mann zuerst beweisen soll? Oder die Frau nicht will, dass man denkt, sie wäre leicht zu haben? Müsste eine Frau erklären.)
            Diese kühle Distanziertheit ist leider in vielen Situationen anzutreffen: Kaum eine Frau lächelt einen mal an (in so ziemlich allen anderen Kulturen ein Zeichen, das aussagt: Du darfst mit mir flirten!), schon der blosse Blickkontakt wird von vielen gemieden. Wenn man Glück hat, stellt oder setzt sich eine interessierte Dame neben einen – aber das ist viel zu oft schon das höchste der Gefühle. Da braucht Mann schon deutlich mehr Mut als anderswo, die Frau anzusprechen.

            Vielleicht gibt es wirklich den Typ Mann, der von Frauen proaktiv umworben wird. Wenn ich mich in meinem Bekanntenkreis umhöre, dürfte es sich dabei aber um eine kleine Minderheit handeln. Der normale Schweizer Durchschnittsmann scheint es wirklich schwierig bei den Frauen zu haben. Und dazu zähle ich auch einige Bekannte, die ich (als Mann) eigentlich prima vista als für Frauen durchaus adrett einschätze. Dennoch scheinen sie die in jedem zweiten “Blick am Abend-Single des Tages”-Portrait gestellten Anforderungen des “sexy Sixpack” und “durchtrainierten Körpers” (also des weiblichen Pendants zum Macho-Männer-Kriterium “blond mit grossen Brüsten”) nicht zu erfüllen…

            Gerade kürzlich habe ich von einer Ausländerin, die zur Zeit hier in der Schweiz lebt und die offen und kommunikativ ist, gehört, dass ihr schon viele Männer gesagt hätten, dass die Schweizerinnen sehr zurückhaltend seien. Offenbar ist dies tatsächlich ein verbreitetes Problem in der Schweiz. Drum: Liebe Frauen, macht es uns Männern nicht so schwer euch anzusprechen – denn wir möchten euch sehr gerne mit mehr Flirts beglücken! Am Ende haben alle was davon ;-)

          • Salomon sagt:

            Du triffst es zimlich genau. Charisma und lächeln ist den Zürcher Frauen leider nicht in die Wiege gelegt worden.
            Schade..

          • Rippi sagt:

            @Tom

            Vielen, vielen Dank auch. Du hast es auf den Punkt gebracht! Es geht manchmal auch darum, dass hier keine Flirtkultur existiert. Kein Wunder, dass der Abstand zum anderen Geschlecht so unüberwindbar gross ist. Frauen die vergeben sind, isolieren sich in der Masse – Frauen die auf der Suche sind, weiten ihren Rahmen aus und warten bis das Gegenstück darin passt – und das, kann man aus weiter Distanz schon erkennen. Es tut mir so leid, dass ich auf unsere Nachbarländer ausweichen muss – aber ohne es zu Suchen, durfte ich im Ausland die angenehme Erfahrung machen, dass Männder und Frauen darüber keinen Gedanken verlieren, auf diese Weise vergass ich, ob ich in einem Flirt verwickelt oder am Blödsinn am schwatzen war.

Kommentieren

Die Redaktion behält sich vor, Kommentare nicht zu publizieren. Dies gilt insbesondere für ehrverletzende, rassistische, unsachliche, themenfremde Kommentare oder solche in Mundart oder Fremdsprachen. Kommentare mit Fantasienamen oder mit ganz offensichtlich falschen Namen werden ebenfalls nicht veröffentlicht. Über die Entscheide der Redaktion wird keine Korrespondenz geführt.


© Tamedia AG 2010 Alle Rechte vorbehalten