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Gleichgewicht der Ignoranz?

Réda El Arbi am Montag den 20. März 2017
Zum Mitschreiben: Gewaltfrei seine Meinung klar machen ist super. Gewalt nicht.

Zum Mitschreiben: Gewaltfrei seine Meinung klar machen ist super. Gewalt nicht.

Es nervt mich immer besonders, wenn Leute, die sich auf die gleichen linken Werte berufen wie ich, diese Werte nicht mal im Ansatz verstehen. Das ist für mich immer irgendwie so, wie wenn ein dummer, fetter, schwitziger, besoffener Primitivling mich lauthals «Seelenverwandter!» nennt und in der Öffentlichkeit umarmt.

So geschehen dieses Wochenende. Die SVP Zürich feierte am Sonntag ihr 100-Jahre-Jubiläum und ein paar verwirrte, gewaltbereite Linksautonome wollten sie gewaltsam stören. 130 Leute wurden dabei verhaftet und kontrolliert. Die Aktion war nicht nur strunzdumm, sie ist sogar kontraproduktiv und erzeugt Sympathien für die SVP. Sicher gabs unter den Kontrollierten auch friedfertige Demonstranten, die lautstark und zu Recht ihren Unmut äussern wollten. Aber, sorry, an einer Demonstration teilnehmen, die bereits mit Gewaltandrohung angekündigt wurde … nicht schlau. Das habt ihr den Idioten zu verdanken.

Man kann mir nun wirklich keine SVP-Nähe vorwerfen und ich finde vieles, was aus dieser Partei kommt, demokratiefeindlich und menschenverachtend. Aber in der freiheitlichen Demokratie, für die ich einstehe, haben sie ein Versammlungsrecht, egal ob ihre Ansichten mir passen oder nicht. Sie dürfen auch öffentlich ihre Meinungen äussern, und wenn sie rechtsrelevant sind, haben wir Gerichte, die das ahnden (kam schon öfters vor).

Wenn jetzt ein paar Idioten eine solche Veranstaltung –  wie gross vorangekündigt – «mit Fäusten gegen rechte Hetze» stören wollen, führen sie ihre eigenen Überzeugungen ad absurdum. Sie wollen denjenigen die demokratischen Rechte nehmen, denen sie eben die Verletzung dieser Werte vorwerfen. Was soll das? Soll damit eine Art «Gleichgewicht der Ignoranz» analog zum früheren «Gleichgewicht des Schreckens» erreicht werden? Soll asozialem Gedankengut mit asozialem Verhalten begegnet werden? Wollt ihr zu dem werden, was ihr eigentlich bekämpft?

Man kann keine Werte vertreten, indem man sie bricht. Das ist paradox. Man kann keine Freiheit einfordern, die man anderen nicht zugesteht. Versteht mich nicht falsch: Die Antifa leistet oft gute Arbeit im Aufdecken rechtsradikaler Aktionen. Sie ist auch eine laute Stimme gegen die Rechtsnationalen, die in den letzten Jahren immer stärker in Erscheinung treten. Daraus aber das Recht abzuleiten, mit Gewalt gegen Andersdenkende vorzugehen, ist … hm … im Ansatz doch irgendwie faschistisch, oder nicht?

Ich frage mich oft, wie diese Leute mit den politischen Gegnern umgehen würden, wenn sie an der Macht wären. Umerziehungslager? Deportation? Wenn man nicht mal mit der Gewalt, die man in den Fäusten hat, verantwortungsvoll umgehen kann, wie soll man dann das friedliche Zusammenleben ganzer Völker mitgestalten wollen?

Ich sehe mich als links. Weit links, wie mir viele bestätigen würden. Aber wie schon oft gesagt: Bevor ich «links» bin, bin ich in tiefster Seele Demokrat. Ich weiss, unter den Randalierern hatte es sicher ein paar Sozialisten und Kommunisten. Also defacto Antidemokraten. Und auch hier: Wie geht ihr mit den Menschen um, die nicht an eure Ideale glauben? Zur Zeit sind es etwa 98 Prozent der Bevölkerung. Wollt ihr die alle zur «Vernunft» prügeln oder vertreiben? Nein, ihr müsst verflucht noch mal die besseren Argumente haben, die überzeugenderen Werte leben.

Als Demokrat würde ich unsere Freiheiten auch mit Gewalt gegen Faschisten verteidigen. Nur sind wir nicht an diesem Punkt. Ich sags euch, wenns soweit ist.

Bis dahin wär ich euch wirklich dankbar, wenn ihr nicht meine Werte mit eurem Verhalten abwerten würdet. Merci.

Oder wie es John Lennon schon formulierte:

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76 Kommentare zu “Gleichgewicht der Ignoranz?”

  1. Fraggle sagt:

    Gewalt ist das Werkzeug der geistig Armen. Ich bin nicht immer mit Reda einverstanden aber hier hat er meiner bescheidenen Meinung nach absolut recht.

  2. SVP Partei Mitglied sagt:

    Bravo diese Worte treffen zu.
    Ich finde es auch beschämend, dass wir nicht mehr in Ruhe eine Parteiversammlung abhalten können ohne das es eine dämliche Gegendemo gibt.
    Auch wir von Der SVP sind % Demokraten!!! Und stehen zur Schweiz

  3. Rolf Rogenmoser sagt:

    Ausser sich selber scheint der Autor ja nicht viel zu mögen.
    Seine Kuschel-Definition von “Links” ist meiner Meinung nach auch nicht viel mehr als Selbstbeweihräucherung:

    “Ich bin links und ich bin das richtige links, ich bin gut”

    Vielmehr konnte man dem Text nicht entnehmen.
    Die Tatsache, dass der Schreiberling nicht mal vor Ort war und den Text in Thailand geschrieben hat lässt mich diesen Kommentar grinsend schreiben. Alles in eine Schublade stecken und mit dem Zeigefinger drauflos brüllen zeugt auch nicht gerade von analytischem Denken…
    Nicht ernst zu nehmen aber durchaus unterhaltsam.

    • Réda El Arbi sagt:

      Das ist das Argument für gewaltsame Demos? Hm? Naja, ich hab eigentlich nur “Blablabla der Autor blablabla” gelesen. Nichts zur Sache, nur zu meiner Person. Das machen doch sonst eigentlich die Rechtstrolle in den Kommentarspalten, nicht?

      • Rolf Rogenmoser sagt:

        Dasist doch kindergarten hier.
        Du willst die kritik nicht erkennen und weichst nicht gerade elegant aus.
        Lass es doch einfach mit immer über senf dazu geben.
        Es wird nicht besser so

        • Réda El Arbi sagt:

          Sorry, ich erkenn die Kritik durchaus. Nur fehlt das Argument. Also nochmals: Soll eine als gewalttätig angekündigte Demonstration einfach stattfinden? Dürfen dann auch Nazis gewalttätig angekündogte Demos durchführen?

          • Klaus Georg sagt:

            Tust du so oder willst du es nicht sehen? Deine gesamte argumentatorische Legitimation baut auf der Aussage, dass du angeblich links bist (was nicht stimmt), du entsprechend glaubst, sagen zu dürfen, was andere Linke dürfen und was nicht (was auch nicht stimmt). Fällt dies weg, hast du kein Argument mehr und du gerätst hinter die liberalen Kritiker der NZZ zurück, die zumindest noch ein theoretisches Konstrukt hinter sich wissen. Der Widerstand gegen die SVP ist legitim, entsprechend vielfältig ist er in seinen Aktionsformen. Sich gegen die Gewalt der Rassisten zu wehren gehört ebenso dazu, wie die Gewalt des Staates nicht einfach hinzunehmen.

          • Réda El Arbi sagt:

            Nein, dass ich links bin (was du nicht definierst), ist ein Nebenfakt. Was ich sage ist, dass wer Gewalt gegen politische Gegner in einem demokratischen System anwendet, faschistische Praktiken benutzt. Und es ist egal, ob sie rechts oder links sind. Dass sie sich selbst links nennen, ärgert mich einfach besonders, weil sie damit meine Werte in den Dreck ziehen.

            Und das ganze Blabla von “Sich gegen die Gewalt der Rassisten wehren” ist nur eine Selbstlegitimation, um sich nicht an die gemeinsamen Regeln halten zu müssen. Und “die Gewalt des Staates” anzuprangern, wenn man selbst bereit ist, gegen Anlässe und Menschen Gewalt anzuwenden, ist nur dümmlich.

            Du bist kein Revoltuionär, sorry. Du befreist niemanden und deine Gewalt verhindert nicht einen einzigen rassistischen Übergriff. Im Gegensatz zu dir kenn ich Rassismus aus eigener Erfahrung. Und ich hab jede deiner Rechtfertigungen für Gewalt selbst schon irgendwem vorgelabert.

            Und nein, ich brauche kein theoretisches Kontrukt um banale ethische Wahrheiten wie “Gewalt nur im Falle von Selbstverteidigung” auszuformulieren.

          • Rolf Rogenmoser sagt:

            Sie waren nicht mal vor ort.
            Um was geht es Ihnen eigentlich?
            Man macht sich eine Vorstellung wie die Demo gewesen sein könnte und diskutiert dann darüber!?

            Ihr schwarz/weiss denken (oder halt links/rechts denken) ist ein intellektueller wurmfortsatz.

            Wo wurde Gewallt angekündigt?
            Ihr Thema ist weder zu ende gedacht, noch relevant und auch nicht real.
            Alles ganz komische Ansätze.

          • Réda El Arbi sagt:

            Ach gähn. Jeder Leser, der nicht nach einer Entschuldigung für Gewalt im zivilen Alltag sucht hat den Text verstanden. Nur Leute, die Gewalt als politische Mittel in der Schweiz goutieren, weinen sich jetzt mit theoretischer Polit-Philosophie und dem Selbstbild als Revolutionäre in den Schlaf.

    • Markus L. sagt:

      Betreffend Thailand: Ihnen Hr. El Arbi ist womöglich nicht bekannt, dass dieses Land im Bezug auf Ausländer und z.Bsp. Abschiebungen / Ausschaffungen weit über das hinausgeht, was die SVP hierzulande fordert. Ich würde die Thai-Politik insgesamt als klar rechts der SVP bezeichnen, kenne das Land seit über 25 Jahren. Nichts gegen Ihre Reisen und Sie haben wohl eine Affinität, nur würde mich interessieren, wie Sie dazu stehen. Mit den in diesem Artikel geäusserten Gedanken bin ich einverstanden, die sog. Linksautonomen sind keine Demokraten und ihr Handeln ist in meinen Augen absurd. Die tun das halt (v.a. auch Anschläge mit Sachbeschädigung) weil sie meist nicht belangt werden.

  4. Harry sagt:

    Netter Versuch, den linken Idioten ins Gewissen zu reden. Leider sehe ich in Ihrem Text was anderes: nämlich Ihr tiefes Bedauern, dass es einmal mehr offen ersichtlich war, dass Gewalt vorwiegend von links kommt. Zeigen Sie als Linker, dass es Ihnen mit Menschenrechten ernst ist und stehen gegen diese Chaoten auf! Aber ihr Satz “…lautstark und zu Recht ihren Unmut äussern…” zeigt klar, dass gem. Ihnen eine 100Jahr-Feier einer demokratischen Partei offenbar zu Unmut berechtigt, womit Sie ideologisch bereits wieder auf Seiten der gelobten Antifa stehen! Schade!
    Ich verweise dazu nur auf die Zitate (mutmasslich) von Ignazio Silone zum Faschismus und Voltaire zur Recht auf…

    • Réda El Arbi sagt:

      Sorry, noch immer sind mir diese linke Chaoten lieber, als die ganzen SVP-Fans mit Hitlergruss und Reichskriegsflaggen. Dann lieber mal eine kaputte Scheibe.

      • Markus L. sagt:

        Wo treten SVP-Leute mit Hitlergruss und Reichskriegsflaggen auf?? Noch nie gesehen. Ein paar Idioten gibt es überall, in allen Lagern. Die SVP hat sich immer ganz klar zur Demokratie bekannt und akzeptierte demokratische Entscheide immer. Sie hat auch nie zur Gewalt aufgerufen oder Anschläge o.ä. verteidigt oder schöngeredet. Ob das bei allen Linken auch so ist, müsste noch geklärt werden.

      • Harry sagt:

        Danke für das dümmste aller Argumente: “Die dürfen, wir auch!” Dass Sie mit diffamierendem Rundschlag argumentieren, zeigt Ihr linkes Selbstverständnis. Haben Sie jemals die tumben Demonstranten mit Hammer und Sichel-Fahnen kritisiert (siehe 1.5.17!) – die Kommunisten haben gem. Meinung der meisten Historiker deutlich mehr Menschenleben auf dem Gewissen als die Nazis. Kritik von Reda am Redner der FARC vor Jahren an der 1.Mai-Feier der SP – einer terroristischen Organisation, durch Mord und Kidnapping finanziert? An der Linken in D, der offiziellen Nachfolgerpartei der SED, die den Schiessbefehl erfand? Keine besseren Argumente als Freysingers Flagge? Solange es nicht Ihre Scheibe ist…

        • Réda El Arbi sagt:

          Sie sollten vielleicht erst mal nachschauen, wen Sie für was kritisieren. Oder googeln Sie einfach mal “Terror-Groupies” und meinen Namen. Und halten Sie sich an die Fakten: Die FARC-Redner waren nicht an der SP-Feier, sondern an einem Anlass des 1.Mai-Kommitees.

          Und Sie machen genau das, was Sie mir vorwerfen: “Aber die Anderen haben auch …” Mit dem Unterschied, dass ich beide Seiten verurteile (wie in diesem Post) und Sie eigentlich nur in Schwarzweiss denken können. Jänu.

  5. dr house sagt:

    bei diesen “linken” irgendwie an intelligenz und logisches denken zu appellieren, ist vergebene liebesmüh. diese “linken” haben nichts mehr mit jenen linken zu tun, die man heute alt-68er nennt. jene waren nicht nur meistens ein paare jahre der pubertät entwachsen, sie hatten meist auch ein studium hinter sich oder befanden sich mitten drin. sie waren wirklich politisch und wussten von was sie sprachen und sie wussten vor allem, dass ihre freiheit da aufhört, wo die der anderen anfängt. diese heutigen linken, sind nichts von alledem, sondern höchstens das resultat der nicht vorhandenen erzierhung durch ihre eltern und primär auf krawall gebürstet.

  6. Manuel sagt:

    Ach wie schön dass du dich immer wieder selber diskreditierst.
    Warst du denn vor Ort? Ich denke nicht (da kein Hinweis darauf in deinen literarischen Ergüssen angefügt ist).
    Hast dich also wieder einmal mehr von den Medienschlagzeilen leiten lassen, so wie es die unzähligen SVP’ler und sonstigen rechten Fanatiker auch machen. Schön reihst du dich ein weiteres Mal in genau den solchen Sumpf ein. Denn deine Position mag vor jensten Jahren links gewesen sein.
    Die Demo war in keinster Weise aggressiv. Es war eine völlig friedfertige Stimmung. Den Aufruf Linke Fäuste müsstest du halt mal (über deinen Tellerrand hinaus) im Kontext betrachten, dass der Gruss von Linken die angehobene *Faust*…

    • Réda El Arbi sagt:

      Manuel, muss ich vor Ort sein, um einen Auftruf zur Gewalt zu erkennen? Und ja, die letzten Male gabs ja keine Gewalt, gell ….

      Das ist rhetorischer Bullshit, um sich selbst im nachhinein als Opfer von Polizeigewalt darzustellen. Wenn du das bewusst machen würdest, wärs vielleicht noch clever, aber ich vermute, du glaubst das wirklich ….

  7. tststs sagt:

    Ehrlich, kommt mir manchmal vor wie ein riesiger Kindergarten… jeder weiss genau, wo er das Knöpfli beim anderen drücken muss.
    Die SVP so: “Wo wollen wir unser Jubiläum feiern…. hmmmm… wie wärs mit Züri, da haben wir ja so eine hohe Stammwählerschaft…”
    Die Chaoten so: “Hmmmm, wie wollen wir die Demo nennen, dass nicht nur die SVP, sondern auch die Polizei erscheint…irgendwas mit Fäusten…”
    Die Polizei so: “Jungs, sattelt die Gitterwägen, dann gibts ganz sicher ein paar Verhaftungen…”

    tststs…kopfschüttel

  8. Jonas sagt:

    Danke reda
    Einaml mehr hast du Allwissender und best-möglicher-Mensch uns aufgezeigt, dass andersdenkende als du schlechte und böse Menschen sind!

    • Réda El Arbi sagt:

      Nein, ich hab nur aufgezeigt, dass Gewalttäter selbstverliebte Idioten sind, die sich mit ihren Aktionen aufblasen, unabhängig von vorgerschobenen politischen Anliegen.

      • Rolf Rogenmoser sagt:

        Wo waren da was für gewalttäter?
        Du warst zu dem zeitpunkt am strand…
        So ein quatsch kann man sich ja gar nicht ausdenken.

        • Réda El Arbi sagt:

          Rolf, ich war jahrelang Teil der militanten Antifa. habe Häuser besetzt und erkenn, relativierendes Blabla.

          Willst du behaupten, es wäre nicht zu GEwalt gekommen, wenn die Polizei nicht eingegriffen hätte? Wirklich? Ohne zu schwafeln?

          • Emanuel sagt:

            Das wird auch nicht wahrer, wenn du es hundert mal wiederholst und immer die selben typologischen Fehler begehst: Nein warst du nicht, das kann dir auch jeder bestätigen, der zu deiner Zeit aktiv war. Ps: Auch wenn dein Horizont in Thailand noch weiter geschrumpft sein mag, das Argument liegt vor deiner Nase, wenn du die zahlreichen Verweise nicht als solche erkennst, ists halt schwer.

          • Réda El Arbi sagt:

            🙂 Also nur weil dein Argument nicht stichhaltig ist, verstehe ich es nicht. Was dann mit einem Angriff auf meine Person ergänzt wird? Chrchrchr. Guter Versuch, aber funzt nicht. *kopfstreichel*

            Versuchs nochmals.

          • Urs sagt:

            Du versuchst halt ständig, deinem Geschreibe mit Sprüchen wie “ich war Mitglied der militanten Antifa” mehr Kredibilität zu verleihen. Niemand von denen die damals aktiv waren kennt dich. Du warst ein Mitläufer und bloss weil du als Heroin-Junkie in besetzten Häusern rumgehangen bist, macht dein Geschreibe nicht mehr Sinn. Für heutige junge Militante bist du eine lächerliche Figur und ein Beispiel, wie man nicht sein sollte: Mitläufer, offensichtlich keine Auseinandersetzung mit den inhaltlichen politischen Positionen und sich dafür Drogen reinpfeiffen.

          • Réda El Arbi sagt:

            Chrchrchr. Ja, ich bin wirklich schwer enttäuschzt, das junge militante Vollidioten mich nicht ssuper finden. Das schmerzt mich ungeheuerlich, weil ich mich so stark um die Anerkennung von pubertären, verwirrten und von ihrer Wichtigkeit besoffenen Kindern bemühe,. ehrenwort.

            Und was die Militanten von damals angeht, die heute noch in euren Reihen rumhängen und wie Vampire von der Anerkennung der Jüngeren leben: Sorry, ich kenn einige von denen. Es waren die, die den drei oder vvier Gurus der Szene damals als Groupies dienten. Jetzt, wo sie selbst die “Senioren” sind, gibt ihnen das ein wenig Selbstwertgefühl.

            Was mir jetzt noch fehlt, sind ein paar knackige Zitate, vielleicht was neueres, nicht gleich Trotzki oder Lenin, eher sowas aus Stadtguerilla von der Marenssin.

            PS. Immer, wenn mich Leute auf der Ebene meiner überwundenen Heroinsucht angreifen, weiss ich, dass ich einen Punkt getroffen hab und sie ihr inneres Ar****** nicht mehr zurückhalten können. Dein Kommentar erniedrigt dich, auch mit Falschnamen wissen alle, was für ein Mensch du bist. Sorry, damit musst du leben.

  9. DasSchöne sagt:

    > Sozialisten sind “defacto Antidemokraten”, aha. Erklärst du das bitte auch mal der Parti Socialiste (an anderen Orten bekannt als “SP”) hierzulande.
    > Der Link: Eine gescheite Auseinandersetzung mit Gewalt könnte so aussehen: http://www.raulzelik.net/kritik-literatur-alltag-theorie/440-wie-revolutionaer-ist-die-revolution-zu-walter-benjamins-kritik-der-gewalt-woz-und-nd-juni-2014
    “Warum sollten sich in Anbetracht dessen ausgerechnet die Unterlegenen, die Subalternen auf Gewaltfreiheit festlegen? Aufständische Gewalt mag nicht immer schlau sein, aber es fehlt ihr sicher nicht an Legitimität.”

    • Réda El Arbi sagt:

      “Aufständische Gewalt” echt jetzt? Bei einer Aktion zur Störung einer Parteifeier? Ich denke, das ist eifnach nur Aufblasen des eigenen Egos. Das ist keine Revolution, sondern Selbstbefriedigung.

  10. DasSchöne sagt:

    Lieber sozialliberaler Extremis, erlaube mir auf deinem Tummelfeld des narzisstischen Kampfes für das Gute auf deiner Welt drei Anmerkungen und einen Link:
    > Spar dir dein Lob für die Antifa. Sie kann darauf verzichten und weiss, was (auch physischer) Widerstand auf der Strasse in den letzten Jahren dazu beigetragen hat, dass sich Rechtsradikale weniger öffentlichen Raum für Propaganda von menschenverachtenden Ideologien nehmen können.
    > Wenn du nur die gleiche Leidenschaft und notorische Verbortheit dem Kampf gegen die Gewalt des liberalen Staates widmen würdest, du wärst glaubwürdiger.

    • Réda El Arbi sagt:

      Lies doch mal meine Sachen. Aber leider scheinst du nur betupft zu reagieren, wenn ich die Idioten in den eigenen Reihen angreife. Und ja, die Welt ist nicht schwarzweiss. Es gibt auch auf der linken Seite Vollidioten.

  11. SEDRIC sagt:

    Mit der Differenzierung in mehrere Gruppen findet man keine Entscheidungskriterien, nur mehr Fragen. Das Ur-Problem besteht darin mit seiner Erfahrung eine grobe Einschätzung sich selber als Sicherheit verkaufen zu müssen, als zwingende Identitätsfindung. Da dies bei ängstlichen oder unsteten Persönlichkeiten zu Übertreibung oder Ausgrenzungstendenzen führt, kann eine Gesellschaft, die gemeinsame Werte wie unötigen Luxus behandelt, ja nicht wirklich erstaunen.

  12. Christof sagt:

    Lieber Reda
    du hast ja recht.
    Ich glaube es gilt zu unterscheiden, was de politische Prägung eines Menschen ist, und was seine humane. Mit ist ehrlich gesagt ein liberaler, menschlicher Rechter lieber, als ein verbiesterter Linker (bei den Frauen natürlich auch).
    Ein menschenfreundliches menschliches Wesen kann nicht rechtsextrem oder linksextrem sein.
    Linksautonome und Rechtsextreme haben die gleiche ausschliessende, abwertende und gewalttätige Grundhaltung. Dort müsste man ansetzen, nicht beim Parteibuch.
    Abe danke für deinen Artikel, die offene Haltung geht oft vergessen in aufgeheizten Dialogen!

  13. Ralf Schrader sagt:

    In den letzten Jahren hat die Personalisierung von Politik überhand genommen. Wobei ich mit Personalisierung auch Gruppenzuordnungen (Parteien, Denkrichtungen) meine. Eigentlich sollte es unter gebildeten Menschen Standard sein, sich im öffentlichen Raum nur mit Meinungen und nicht mit den Trägern von Meinungen auseinanderzusetzen. Aber weit gefehlt. Wenn die niederländische Polizei einer türkischen Ministerin die Zufahrt zu ihrer Botschaft verwahrt, dann ist dieses Fehlverhalten offiziell geadelt

    Ich denke mal, die Ursache dafür liegt in der Unsitte von personalisierten Wahlkämpfen und der Emotionalisierung von Politik. Da ist wohl mal auf absehbare Zeit nichts zu retten.

    • Ralf Schrader sagt:

      Der heutige TA- Artikel ‘Freysinger kassiert lebenslange Rente von 80’000 Franken pro Jahr’ ist ein typischer vulgärpopulistischer Übergriff eines ursprünglich seriösen Mediums. Was soll man da von der Strasse erwarten?

  14. Ruedi sagt:

    4/4 Zitat gegen Ideologischen Meinungs-Terror – für Meinungs-Freiheit:

    «Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.»

  15. Ruedi sagt:

    3/4 EU-Beitritt? – Man hat die Beste Demokratie, vier Kulturen/Sprachen leben in Frieden miteinander, die Linken wollen das gegen ein schlechteres EU-System eintauschen. Die EU hat nur eine Chance wenn sie das Politische System des realen (noch) dauerhaften Demokratischen Friedensprojektes Schweiz übernehmen würde. Statt es mit CH-Linker Hilfe zu zerstören versuchen, als Vorbild nehmen, viele EU Bürger wünschen sich das – mehr Demokratie – mehr Schweiz!

    Kurzum, linke Politik für alle, nur nicht mehr für die Schweiz/er, die sollen nur noch alles bezahlen und die Klappe halten. Dieses Gefühl treibt immer mehr Leute nach Rechts, (nicht nur in CH) die früher an Links glaubten und wählten.

  16. geezer sagt:

    dumm, dümmer, gewaltbereite linksautonome. das geht nahtlos auf. deren argumentation ist so hirnrissig, sie ist schon fast wieder herzig (wie pubertierende teenager).

    es wäre statistisch gesehen mal interessant, wie viele steuern diese gruppe von verwirrten gewaltbereiten von letztem sonntag dem staat jährlich entrichtet, damit dieser damit das gemeinwohl finanzieren kann. es wird wohl ein sehr, sehr bescheidener betrag sein (annahme). immer gross herumposaunen, was alles zu ändern sei, und selbst nichts konstruktives dazu beitragen (können und wollen). wenn das mal keine vorbilder sind……

  17. Joe Weiss sagt:

    Viele, die sich gewaltbereit einem SVP-Jubiläum entgegenstellen ticken in der Tat wohl ähnlich radikal, wie AfD-AngängerInnen in Dresden oder so… sie schaden so sowohl dem humanistischen als such demokratischen Grundverständnis in unserem Land unbestreitbar. Réda El Arbi legt m.E. zu recht den Finger genau auf diesen Punkt.

  18. Marius sagt:

    Mir gefällt der Artikel. Aber ich glaube du bist links, weil du Nicht-SVP sein willst. Ich orte dich politisch eher bei GP/GLP.
    Also nicht so links, das geht noch viel linker. Ich bin auch ein gemässigt Linker, denke das bringt auchs Alter. Bescheidenes, soziales Netz für Jeden garantiert, wer mehr will, muss morgens aufstehen…

  19. Phil sagt:

    Ich kann mich dem Autor nur anschliessen – mich nerven die chronischen linken Gewalttäter genauso, aber auch die Linken mit Rechtsdrall wie ein gewisser Regierungsrat und andere, die sich rechts vom linken Rand anbiedern…

  20. Reto sagt:

    Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen “ich bin ja links aber” und einem “ich bin ja nicht Rassist aber” oder ist beides einfache Legitimationsstrategie repressiver Toleranz, die meint gerade dann besonders authentisch zu wirken, wenn sie Fluchwörter ins Mund nimmt? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen Lesebriefen der SVP-Sektion Pattaya und Reda, der in Thailand selbiges macht, ausser dass jener einen Blog besitzt?

    • Réda El Arbi sagt:

      Ach Gähn. Wie einer dieser unterirdischen Konnentarschreiber: Wenn man kein Argument hat, zielt man auf den Mann. Los, noch ein Versuch. Diesmal aber mit einem Argument für politische Gewalt in der Schweiz.

      • Reto sagt:

        Naja, du hast dich im Format geirrt. Dies ist ein Kommentar. Hier wird Meinung und persönliche Einschätzung transportiert. Klicke einfach weiter.

    • david ziegler sagt:

      Lieber Reto, klar gibt es einen Unterschied.Kein Rassist zu sein ist absolut erstrebenswert und geniesst glücklicherweise hohe soziale akzeptanz, jegliche Relativierung ist fatal. Links zu sein hat nicht denselben Status und es ist offensichtlich auch unter linken umstritten welche Handlungen zum linkssein gehören, da darf (und soll) Reda intolerante linkspositionen relativieren.

  21. Reto sagt:

    Wieso nimmt sich der Autor das Recht heraus, zu bestimmen, was links ist und was nicht? Offensichtlich gibt es hier nämlich unterschiedliche Auffassungen, ansonsten müssten nicht ständig die immergleichen Artikel erscheinen, was für den Autor alles nicht links(tm) ist. Ganz offensichtlich gibt und gab es linke Positionen die auch bereit sind Gewalt anzuwenden (Antifa, Kommunisten, Guerillas aber z.B. auch 80er Bewegung etc.) evtl. sollte der Autor das einfach zur Kenntnis nehmen und versuchen, eine inhaltliche Kritik an diesen zu formulieren. Wäre vielleicht interessanter als ständig die beleidigte Leberwurst zu spielen, weil sich andere Linke nicht den eigenen Definitionen anpassen wollen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Reto: Gewalttäter, die in der Schweiz “Revolution” spielen sind Ar*******. Sie sind nicht links. Kommunisten sind Antidemokraten. Guerilla? Kennst du eine Guerilla, die, wenn man den romantischen Scheiss weglässt, nicht einfach Mörder mit ideologischer Verblendung sind? Inhaltliche Kritk wär dann angebracht, wenn die verwendet Mittel die Inhalte nicht vergiften würden.

      Und nein, ich bin nicht beledigt. Ich denke nur, dass ich für Werte stehe und nicht für Selbstbefreidigung mit Gewalt. Nur schon die Bubis in einem Atemzug mit Guerillas zu nennen, ist zum Lachen. Das wären sie gerne. Aber die meisten dieser Idioten kennen Gewalt nur aus ihrem billigen Alltagsträumen im reichsten Land der Welt.

      • Reto sagt:

        Eine Aufzählung ist keine Gleichsetzung. Ich habe verschiedenste linke Strömungen aufgezeigt, für die offensichtlich andere Definitionen von “links” gelten als für dich. Gemeinsamkeit ist lediglich, dass sie alle bereit sind Gewalt einzusetzen. Offensichtlich ist das ein ziemlich breites Spektrum, daher steht deine Definition von “links” etwas schief in der Gegend.
        Und ja, ich denke dass den meisten Guerillas soziale Probleme zugrunde liegen, die zu ihrer Entstehung führen. Ohne Support aus dem Volk kann keine Guerilla überleben und die hat immer Gründe. Für mich ist es beispielsweise eine linke Selbstverständlichkeit, nach diesen Gründen zu suchen, statt stumpf “Arschlöcher” zu…

      • Sportpapi sagt:

        Das dreht sich eben im Kreis. Und da treffen sich dann die Linksaussen und die Rechtsaussen wieder und merken, dass sie sich eigentlich ganz nahe stehen.

      • Martin Weber sagt:

        Wie kommen sie darauf, das Kommunisten Antidemokraten sind?
        Das stimmt so einfach nicht.

        • Réda El Arbi sagt:

          Weil Kommunismus nur funktioniert, wenn alle Bürger Kommunisten sind. Kommunismus ist eine Staatsform, die andere Parteien nicht zulässt. Lesen Sie mal die einschlägige Literatur oder googlen Sie “Diktatur des Proletariats”.

          • Selberdenker sagt:

            Da gebe ich Ihnen vollkommen Recht. Kommunismus muss zwingend total sein, anders geht es nicht. Und da niemals alle Menschen freiwillig ihr Privateigentum aufgeben wollen, findet sich in einer Demokratie immer eine Gruppe (ziemlich sicher sogar immer eine Mehrheit), welche eine andere Gesellschaftsform als den Komminismus bevorzugt. Ergo ist Kommunismus nur durch die Etablierung eines grausamen Unterdrückungsapparares ala China, Sowjetunion, Kambodscha oder Nordkorea möglich. Ich finde es bedenklich, dass es trotz dieser Beispiele mit insgesamt wohl an die 200 Millionen Tote immer noch Menschen gibt, die den Kommunismus als Weg zum irdischen Paradies sehen.

    • Ralf Schrader sagt:

      Politisch links und rechts sind Abstraktionen, welche seit ca. 100 Jahre nicht mit Inhalt zu füllen sind. Deshalb spielen diese Begriffe ausserhalb der Schweiz auch kaum noch eine Rolle. Auch die bundesdeutsche LINKE erfüllt die klassischen Kriterien für ‘Links’ nicht mehr.

      Sozialdemokraten und Grüne waren von den jeweils ersten 2-3 Jahre nach Gründung nie links. Allgemein könnte man sagen, wenn eine politische Bewegung die Hürden der westeuropäischen Verfassungen nimmt, kann sie nicht links sein.

      Was nun die sog. Linksextremen betrifft, die erfüllen die Leninsche Formulierung, dass man so weit links sein kann, so dass man rechts wieder angrenzt. Linksextremismus ist nicht links.

  22. Christian Weiss sagt:

    “Demokratiefeindlich” und “menschenverachtend” sind vor allem die linken Demonstranten, die ganz offensichtlich nichts von bürgerlichen Freiheitsrechten wie Meinungsfreiheit und Versammlungsfreiheit halten. Wobei dies längst nicht alle Grundrechte sind, mit denen sie auf Kriegsfuss stehen. Mit Eigentumsgarantie, Forschungsfreiheit und Wirtschaftsfreiheit haben sie auch ein Problem.

    Dass solche antiliberalen Totalitaristen sich als Kämpfer gegen den Faschismus betiteln, ist ein Deklarationsbeschiss, der nicht grösser sein könnte.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, aber sie versuchen den Sch**** nicht in die Verfassung zu schreiben oder die Menschenrechtskonventionen zu künden, wie die SVP.

      • Selberdenker sagt:

        Und Sie sollten sich viellicht mal von Ihren Götzen EMRK und Menschenrechten verabschieden. Wie alles vom Menschen Geschaffene sind auch diese Konstrukte keineswegs fehlerlos. Und nur weil jemand die EMRK aufkünden will, bedeutet dies keineswegs, dass er gleich mit Folter usw. loslegen will. Im Übrigen wird heute unter dem Deckmantel der EMRK Politik betrieben, welche die Souveränitat von Staaten und Völkern dermassen untergräbt und deren Interessen und Rechte in einer Art und Weise negiert, dass man sich ohnehin fragen müsste, ob EMRK und co. überhaupt noch ihrem ursprünglich vorgesehenen Zweck dienen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Es gibt keine Interessen, die über Menschenrechte gehen.

          • Selberdenker sagt:

            Und das sagt wer? Aber noch einmal: Ihnen ist bewusst, dass Menschenrechte ein von Menschen ausgedachtes Konstrukt sind? Wie widersprüchlich sie sind, sieht man ja wunderbar. Was ist denn z.B. mit den sich widersprechenden Menschenrechten Recht auf Abtreibung und dem Recht auf Leben? Oder dem Recht auf freie Meinungsäusserung und dem Verbot der Diskriminierung (aufgrund von Religion, sexueller Orientierung, usw.)? Sie müssen sich einer Tatsache bewusst werden: von Menschen erdachte moralische/rechtliche Massstäbe können niemals absolut sein, egal wie sehr Sie sich das wünschen.

          • Peter sagt:

            Die EMRK und der ausführende EGMR darf auf keinen Fall aufgekündigt werden. Das ist die letzte Instanz, welche uns Bürger in der Schweiz vor Lausanne schützt. Nur dank diesem Gerichtshof werden Standards aufgestellt, welche andernorts selbstverständlich sind. Die Kritiker und die “keine fremden Vögte”-Pseudopatrioten sollten sich die Urteile mal ansehen: In den meisten Urteilen erhält die Schweiz recht. Aber: Sich nur auf Lausanne und Urteile der Schweizer Justiz zu verlassen wäre katastrophal. Leider stellt bei vielen Leuten das Denken ab, wenn Europa erwähnt wird. Wie war das mit dem Asbest-Verjährungsurteil? Eine Schande für die Schweizer Jusitz. Oder die Einführung es Haftrichters?

          • Tobias sagt:

            Aber es gibt die Abwägung zwischen mehreren betroffenen Interessen.

          • Peter sagt:

            Doch, menschliche Interessen. Es waren ja auch menschliche Interessen, die die Menschenrechte erschaffen hatten, wegen dem 2. Weltkrieg. Was Selberdenker schreibt stimmt ja auch: Menschenrechte werden von menschlichen Interessen dazu benutzt, das Völkerrecht zu hintergehen und zu brechen (u.a.). Aber Menschenrechte und Völkerrecht sind zwei Seiten derselben Medaille, das Zusammengehen ist bspw. in der UNO-Charta fixiert. Wer das eine Recht gegen das andere Recht ausspielt, muss sich nicht wundern, nicht mehr ernst genommen zu werden…

          • Fi Del Ca Tro sagt:

            Doch, gibt es …..

          • Peter Wieland sagt:

            Nur ein Sith kennt nichts als Extreme.

          • Daniel Gebistorf sagt:

            Wenn man das Schweizerische Recht anschaut, dann sieht man, dass dieses im Fluss ist. Es ist nicht so, dass das Strafgesetzbuch jedes zweite Jahr neu geschrieben wird, aber Revisionen finden fortlaufend statt. So ist es auch mit dem Recht in anderen Ländern. Die EMRK bleibt aber unangetastet. Die Gesellschaft wandelt sich, der ganze Planet ist im Umbruch, aber die EMRK bleibt. Anstatt Konventionen für die Ewigkeit in Stein zu meisseln, wäre es besser eine offene Diskussion über sie zu führen.
            Das Recht auf Leben ist gemäss EMRK z.B. bei der rechtmäßigen Niederschlagung eines Aufstands obsolet. Da kann sich jeder selber ausdenken, wer im Staat definiert, wann ein Aufstand rechtmässig ist…

        • Joe Weiss sagt:

          Das stimmt so überhaupt nicht. Die EMRK ist eine – funktionierende! – Kontrollinstanz, die einzelnen (zum Teil rechtlich fragwürdigen) Rechtsstaats-Auswüchsen in Europa auf die Finger schaut. Und ja, wenn man mal die Urteile der letzten Jahre andchaut muss man anerkennen, dass ausgewogene und wohl begründete Entscheide gefällt wurden. Längst wird nicht «immer für den Migranten» o.ä. entschieden, wie dies rechte Kreise zu behaupten pflegen.

          • Selberdenker sagt:

            Danke für die vielen interessanten Antworten. Wäre interessant, mit Euch an einem Tisch zu sitzen und weiter zu diskutieren, schriftlich ein bisschen mühsam bei so vielen Inputs. Was ich damit sagen wollte ist nicht, dass ich die EMRK per se ablehne oder die Urteile des EGMR generell schlecht finde. Das Problem, welches m.E. viele nicht sehen, ist, dass von Menschen gesetztes Recht nicht zwingend richtig/gerecht sein muss. Insofern hat mich die Aussage des Bloggers gestört, der Menschenrechte seien nicht zu hinterfragen. So wie natürlich auch das schweizerische Recht zu hinterfragen ist. Es ist dieser Absolutismus der mich stört, welcher beinahe an religiöse Verehrung (deshalb Götze) grenzt.

  23. Martin sagt:

    Guten Tag meine Meinung ist, dass sie viel fluchen. Als Reporter müssten sie nicht neutral sein, dass berichten und fertig. Müssen wir noch ihre Meinung zu diesem Dingen auch noch ertragen. Für mich ist es jeden Tag Gewalt zu ertragen was ihr denkt und findet. Lass die Leute selber über das Denken und finden was ihr berichtet, wer sind Sie herr Réde El Arbi , Gott oder jemand der Der viel weiss ?
    grüsse mc

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, Sie haben sich im Format geirrt. Dies ist ein Blog. Hier wird Meinung und persönliche Einschätzung transportiert. Klicken Sie einfach weiter.

  24. Thomas sagt:

    Mal etwas,wenn die linke und rechte Seite nicht so dumme Sturköpfe währen,könnten wir zusammen die beste Lösung für unser Land finden oder.

    • Alex sagt:

      Es ist weder die gesamte linke noch die rechte Seite, es sind Individuen. Wie meistens sind es nicht alle, sondern einzelne, die ihre geistige Umnachtung auf dem Rücken ihrer eigentlichen Mitstreiter ausleben. Daher Rückschlüsse über alle gewaltbereiten Linken und die rechten Nazis zu ziehen, ist unangebracht, man sollte die einzelnen Gruppierungen addressieren.

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