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IZRS: Das abgebrochene Interview

Réda El Arbi am Donnerstag den 10. Dezember 2015
Anderer Tag, selbes Sofa, selbe Bücherwand: Nicolas Blancho in seinem Büro.

Anderer Tag, selbes Sofa, selbe Bücherwand: Nicolas Blancho in seinem Büro.

Letzte Woche zeigte der Islamische Zentralrat der Schweiz in Winterthur ein filmisches Interview mit einem Typen, der in der Nähe von Al Quaida und der Al Nusra-Front angesiedelt ist – also bei den Jihad-Organisationen, deren Kernkompetenz das Umbringen von Menschen ist, meist von anderen Muslimen.

Den Film so kurz nach den Anschlägen in Paris in Winterthur zu zeigen, fand ich etwas geschmacklos. Gerade weil die anständigen Muslime in Winterthur eh schon unter Generalverdacht stehen.

Winterthur wird von mir irgendwie zu Zürich gezählt, also hat sich der IZRS dabei in mein Stammgebiet vorgewagt. Naja, natürlich tauchen Pressesprecher Qaasim Illi und Chef Nicolas Blancho auch sonst dauernd in den Medien auf, wenns irgendwo um den Islam geht. Viele Schweizer denken, der IZRS sei irgendeine Dachorganisation der Schweizer Muslime.

Da man mir nun wirklich keine Islamophobie vorwerfen kann, dachte ich, ich wär vielleicht der Richtige, um da bei denen mal nachzufragen.

Im Taxi vom Bahnhof Bern nach Bümpliz erzählte ich dem Fahrer, einem nordafrika-stämmigen Muslim mit breitem Berner Dialekt, von meinem Vorhaben. Er so: «IZRS? Nie gehört. Aber ich kann dir die Moschee zeigen.»

Empfangen wurde ich im 4. Stock von einer jungen Frau und einem verschärften Sicherheitsdispositiv. Sicherheitsschleuse, Fingerabdruckleser für Türen und ein eigentliches Handyverbot im Allerheiligsten. Ich konnte nicht recht sagen, ob das der Paranoia oder der Angeberei geschuldet war. Aber ich durfte mein Handy zu Aufnahmezwecken dann doch mitnehmen.

Nicolas Blancho empfing mich in einer beeindruckenden Bibliothek mit sehr vielen schönen, ledergebundenen, nagelneuen Bänden in arabisch, die noch beeindruckender gewesen wären, wenn sie irgendwelche Gebrauchsspuren aufgewiesen hätten.

Dann begannen wir unser Gespräch:

Herr Blancho, jedes Mal, wenn es um den Islam in der Schweiz geht, hört man die Stimme des IZRS. Für wen sprechen Sie?

Wir wollen die islamischen, normativen Möglichkeiten in der  …

(Ich unterbreche) Nein, nicht für was. Für wen? Ich möchte wissen, warum man den IZRS als Stimme der Muslime wahrnimmt. Die Bezeichnung «Islamischer Zentralrat der Schweiz» lässt auf eine Art muslimische Dachorganisation schliessen.

Nein, das ist klar definiert. Sonst hätten wir uns «Zentralrat der Schweizer Muslime» genannt. Wir setzen uns für …

Also ein semantischer Trick zur Täuschung?

«………»

Wer gibt dem Islamischen Zentralrat das Mandat. Wer sanktioniert die Aussagen in der Sache des Islam? Für wen sprechen Sie?

Für unsere 3000 passiven Mitglieder und für die 48 aktiven Mitglieder, die gemeinsam die Kommunikation vorgeben.

Also sprechen Sie für nicht mal 0.8 Prozent der rund 400 000 in der Schweiz lebenden Muslime? Danke, das reicht.

(Das vollständige Interview ist als Audiofile gespeichert und kann jederzeit in dieser Form vorgelegt werden, falls Zweifel bestehen. Die paar Sätze, in denen es um Religion oder meinen persönlichen Hintergrund geht, habe ich weggelassen. Ich bin Atheist und die Fragen drehten sich an keinem Punkt um Religion, sondern immer um Kommunikation.)

An diesem Punkt brach ich das Interview ab. Einige meiner Kollegen mögen mokieren, dass dies keine seriöse journalistische Arbeit sei. Das stimmt. Das war einer der üblichen Stadtblog-Gonzo-Stunts. Aber seriöse Journalisten würden auch niemandem eine Plattform zum Thema Islam geben, der nicht mal ein Prozent der Schweizer Muslime repräsentiert. Das wär so, als ob ich den Chüngelizüchter-Verein Hinteroberhofikon (58 Mitglieder) zum Thema «Evolutionsbiologie, Grundlagen und Entwicklung» befragen würde. Obwohl sich die Mitglieder des Vorstands vor jedes Mikrophon und vor jede Kamera werfen – und die Medienvertreter da mitmachen – ist der IZRS nicht repräsentativ für die Schweizer Muslime. Die Relevanz der Stellungnahmen aus dieser Ecke ist minim.

Der IZRS ist die Lobbyorganisation einer ganz bestimmten Ausrichtung des Islam. Wenn Journalisten mit Lobbyorganisationen sprechen, sollten sie sich dazu eine Gegenstimme einholen. In diesem Fall eine muslimische. Davon gibts genug relevante. Das wäre dann sauberes journalistisches Vorgehen.

Ich persönlich habe zum ersten und zum letzten Mal mit den Vertretern eines Vereins gesprochen, die filmische Verbreitung von Gewaltideologien als «Information» bezeichnen.

Der ISZR schadet allen friedlichen und gemässigten Schweizer Muslimen. Und die machen mehr als 0.8 Prozent aus.

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174 Kommentare zu “IZRS: Das abgebrochene Interview”

  1. Jakob Markus sagt:

    Eigentlich erübrigen sich die nachfolgenden Bemerkungen sprich Erklärungen….es wurde im abgebrochenen Interview verständlich gemacht…für mich ist dieser Blancho ein grosskotziger Nichtstuer der noch auf unsere Kosten studiert hat und eigentlich dazu beitragen könnte das sich die Situation entschärft..Aber wir sind uns in der Schweiz gewohnt solche Typen noch zu erdulden (V…I….)

  2. Réda El Arbi sagt:

    Liebe Lesende

    hier schliesse ich die Kommentarfunktion, da ich keine Lust (#KäLuscht) habe, mich den Rest des Wochenendes abwechslungsweise durch antiislamische Hetze, Verschwörungstheorien und wütende Angriffe islamischer Fundamentalisten zu kämpfen.

    Ich musste noch nie so viele Kommentare löschen wie bei diesem Post. Was mein Gewissen beruhigt, ist, dass es von beiden Seiten etwa gleich viele Verblendete in die Löschliste schafften.

    In diesem Sinne:

    Ein schönes Wochenende.

    • Dominique Boeckli sagt:

      Sehr geehrter Herr El Arbi,
      per Zufall auf diesen Artikel gestossen. Habe mich zuerst gewundert über dieses “Interview”, dass gar keines war. Zuerst erklären Sie den Leser, dass Sie keine Islamphobie haben und deshalb der Richtige für dieses Interview sind und danach 3 Fragen stellen die allesamt nicht beantwortet werden können. Da es hier um einen sogenannten Blog handelt, sind anscheinend Kommentare erwünscht. Sobald aber kritisch auf Ihren Beitrag eingegangen wird, bekommt man freche Antworten oder man wird sogar beleidigt. Also entweder fehlen bei mir ein paar Hirnwindungen um diesen Art von Journalismus zu verstehen. Bitte höflichst um Aufklärung.
      Wünsche allen fröhliche Weihnachten

      • Réda El Arbi sagt:

        Nun ja, offenbar scheint es Ihnen an kognitiven Möglichkeiten zu fehlen, den Text zu verstehen. Der Imperativ des BLOGposts ist: “Liebe wahabitische Extremisten, haltet endlich die Klappe, ihr sprecht nicht für den Islam.”

        Wenn man den Geldflüssen des IZRS folgt, landet man in Qatar und in Saudiarabien. Beides Staaten, die antidemokratisch sind und einen Scheiss auf Menschenrechte geben. Der IZRS spricht weder für die Muslime in der Schweiz noch für irgendwelche gemässigten Muslime weltweit. Es sind Hetzer und ANtidemokraten, die in den Medien schon viel zu viel Aufmerksamkeit hatten.

        • Dominique Boeckli sagt:

          Es ist mir schon bewusst dass Geld von Qatar und Saudi Arabien wegfliesst. Es ist aber auch eine Tatsache dass Geld dorthin hinfliesst, und zwar ganz offiziell aus Europa und der USA. Genau dies wäre, siehe oben, Frage Nummer 4, 5 oder 6 gewesen. Diese Fragen haben aber nur Relevanz, wenn befragte Person darauf antworten darf. Ich erwarte von einen Journalisten, dass er diese Fragen stellen kann, und falls die Antworten moralisch bedenklich sind, entsprechend kommeniert. Also wenn man die Chance erhält. mit solchen Leuten zu sprechen. dann sollte doch ein bisschen mehr rausschauen.

          • Réda El Arbi sagt:

            Wie gesagt, Sie haben die Intension des Blogs nicht verstanden. Diese Leute haben sich noch nie zu ihren Geldgebern geäussert. Sie haben sich nur antidemokratisch engagiert. Und sie stehen nicht für den Islam. ICH gebe ihnen in meinem Blog so viel Bühne, wie sie verdient haben.

  3. Hans Hegetschweiler sagt:

    Zuerst fand ich den Artikel etwas kindlich. Bei genauerem Nachdenken liegt er wahrscheinlich richtig. Dass die Leute vom IZRS von der Presse so oft zitiert werden, ist einfach widerlich. Es verhält sich ähnlich wie bei Nella Martinetti, Mörgeli, Irina Beller oder dem Coiffeur, der in die Türe von Ringier hineinfuhr. Die Welt als ein Panoptikum von Freaks, gerade auch für die TA-Medien. Im Showbusiness spielt das ja keine Rolle, in der Politik kann dies zu Informationsverzerrungen führen. Interessant wäre es aber zu wissen, ob der IZSR nicht doch junge Menschen nach Sysrien vermittelt, Herrn und Frau Illi mit ihrem aufgeblasenen Ego würde ich das zutrauen.

    • sepp z. sagt:

      Hans Hegetschwiler, der Mörgeli, die Beller, der Coiffeur… die habens alle auch schon in den Stadtblog geschafft.
      Das ist wenigstens konsequent.
      😀

  4. Steve Johnson sagt:

    Mal etwas, was nichts mit dem IZRS zu tun hat. Wieviele Muslime wurden in den letzten 100 Jahren durch Christen ermordet und umgekehrt, wieviele Muslime haben dies mit Christen getan? Wie oft haben muslimische Länder christliche Länder angegriffen und wieder umgekehrt, wieviele christliche Länder haben muslimische Länder angegriffen? Die Antworten kennen wir. Wer ist gefährlicher für die Welt, der IZRS oder die USA und ihre Verbündeten? Wenn Menschen in anderen Ländern verrecken, ist es uns schnuppe egal! Sobald bei “uns” was passiert, sind wir dermassen entsetzt, dass wir die Schuldigen sofort bei den Unschuldigen suchen. Schwer vorzustellen, dass wir die Schuldigen sind, gelle?

    • Réda El Arbi sagt:

      Falscher Ansatz. Mörder und Schlächter sind immer nur ein marginaler Teil einer Bevölkerung. Und es ist völlig irrelevant, in wessen Namen oder Ideologie sie töten.

      In Kriegen kämpfen immer junge, dumme Menschen für alte, machtgierige. Ob ich nun für eine “Nation” oder für eine Religion andere Menschen abschlachte, ist völlig egal.

      Der Clash of the Cultures, zwischen Christen und Muslimen nützt keiner Religion etwas, er nutzt nur den Mächtigen: Den Wirtdchftsführern, den Sheiks, Putin, der Industrie.

      • Mihi sagt:

        Wobei gesagt werden muss das heute kein christ in namen von gotts tötet!

        • Réda El Arbi sagt:

          Stimmt nicht ganz. In den USA sind gerade Ärzte von fundamentalistischen Christen umgebracht worden, Und Breivik verstand sich selbst als christlicher Kreuzritter.

  5. Michael Kälin sagt:

    der ganze artikel bringt weder bahnbrechendes noch neues an den tag..wohl aber beiden protagonisten eine tolle bühne: dem izrs, was auch immer man / frau von ihm halten will oder kann..wie auch einem sogenannten journalisten, der jeden kommentar, der nicht grad so wirlklich in seine denkrichtung tendiert, entweder verunglimpft, lächerlich macht oder gar nicht beachtet.

    failed..völlig. aber s geht und ging dem herrn reda ja auch nie um journalismus und recherchierte, fundierte berichterstattung mit aussage, sondern..nur um einen blök, nid wahr, dazu ist ja jedes mittel recht. und eigentlich primär und sekundär um etwas aufmerksamkeit auf die eigene schnodrige persönlichkeit, gell

    • Réda El Arbi sagt:

      Vielleicht sollten Sie checken, wo Sie kommentieren. Dies ist ein Blog, hier wird Meinung transportiert und die Diskussion zwischen Leser und Autor auf Augenhöhe statt. Das mag für Leute, die sich nicht gewohnt sind, dass ihre Kommentare beantwortet werden, komisch sein. Aber so findet Meinungsbildung statt.

      Um vielleicht nochmals für alle, die die Funktion des Blogs nicht verstehen: Dieser Post war ein Statement, eine Meinungsäusserung. Dazu hätte ich auch einfach den Satz posten können: “Der IZRS ist irrelevant”. Aber damit hätte ich nicht die Wirkung und die Reichweite erreicht, die notwendig ist, um diese Info in die Köpfe zu bringen.

  6. Ruedi sagt:

    Das Interview ist kein Beweis dafür, dass der Herr Blancho die Wahrheit sagt über die Mitgliederzahlen des IZR-Schweiz. Bei der aktuellen Islamophobie, möchte der IZR vielleicht die eventuell höheren Zahlen nicht veröffentlichen. Dann gibt es auch noch den IZR-Deutschland, (weitere IZR-Länder?) Und oder eventuell noch andere Islamische Vereine die dem IZR nahe stehen.

    Bei offenen EU-Grenzen, sind nicht alleine die CH-Mitglieder relevant, sondern die Gesamtsicht auf die EU.

    Der IZR zählt sich als Islamischer Verein dem Wahhabitisch/Sunnitischen Islam zugehörig. Die Sunniten sind die Größte Gruppe ca. 90% v. 1.6 Milliarden Muslimen, also die absolute Mehrheit im Islam.

    Im Übrigen…

  7. Gerold Guggenbühl sagt:

    Nicht mal ein Prozent der Menschheit kämpft mit allen Mitteln für “ihr” Ansinnen. 99 Prozente wollen friedlich miteinander leben. Was wäre wenn wir 99 % mal kurz aktiv würden?

  8. Hermione sagt:

    “Die Bezeichnung «Islamischer Zentralrat der Schweiz» lässt auf eine Art muslimische Dachorganisation schliessen.” – “Nein, das ist klar definiert. Sonst hätten wir uns «Zentralrat der Schweizer Muslime» genannt.”

    Erinnert das nur mich an “Life of Brian”? 😉

    https://www.youtube.com/watch?v=gb_qHP7VaZE

  9. woodtli sagt:

    also das bolden nervt … kommt gleich nach grossbuchstaben und 50 ausrufezeichen hinter jedem satz. ansonsten frage ich mich, was der stadtblog beim IZRS in bümpliz zu suchen hat (klar, schön argumentiert mit “in mein stammgebiet vorgwagt” – ebenfalls bold). reda in ehren, aber mich dünkt dieses themenscouting und die art der schreibe nur noch peinlich. persönliche befriedigung in sachen likes und klicks mal weggelassen. aber ich muss es ja nicht lesen. ich weiss.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, wenn du mit meinem Namen in Zürich unterwegs wärst, würden dir die Aktivitäten des IZRS auch auf den Sack gehen. Und mit Winti sind diese Typen einfach zu weit gegangen. Und sonst macht ja keiner s Maul auf.

      Aber ja, du musst es wirklich nicht lesen. Einfach weiterklicken, wenn du bold siehst.

  10. Ivan Casale sagt:

    Das Interview des IZRS mit dem Dschihadistenchef in Syrien habe ich mir angeguckt. Insofern, da ich kein Arabisch spreche, die Übersetzung korrekt war, empfand ich es als informativ – über die Spaltung unter den Dschihadisten, über die Lebenshaltungskosten einer Familie, bei den Ausführungen von juristischen Dingen habe ich dann den Faden verloren.

    Ich finde die Vorgehensweise vom Blogger ein bisschen Gemein; es ist lustig weil es fies ist (so wie Dick und Doof lustig ist). Meine Empfindung ist, wenn die grosse Mehrheit der Muslime etwas zu sagen hat, warum sagen sie nichts? Die Bösen sind eine Minderheit, wäre es da nicht denkbar dass der IZRS doch ein Kommunikationkanal ist? Sinn Féin?

  11. thierry emanuel sagt:

    Polin Journi’s sollen sich diesen Blog Beitrag als Vorbild nehmen. Da wäre es des öfteren angebracht gewesen einfach abzubrechen. Am Blancho seine 0,8% Sinnlosigkeiten kommen nicht gegen den manchmal 120% Stuss der von unseren Politiker komm, egal welcher couleur.

  12. Freide freude eierkuchen sagt:

    Du hesch doch e kei anig vo Schournalismuess!! xD
    Sehr interessant hatte ich nicht gewusst das nur so chüngelizüchter sind.. Ich dachte die bewegen das..

  13. i m sagt:

    bravo ! !

  14. Jon Tee sagt:

    Vielen Dank Herr El Arbi für das witzige Statement zu einem wichtigen und ernsten Thema.
    Und vor allem auch: DANKE für die gute Moderation hier im Blog. Gibts viel zu selten, ich geniesse jeden einzelnen ihrer Kommentare hier 🙂

  15. it's me mario sagt:

    Ich bin absolut kein Fan von Provokationen in Medien und Kunst. Oft ist die Provokation nur um der Provokationswillen gemacht. Dieses Interview ist zwar provokativ, aber mit echtem Mehrwert und somit wird es zum Stielmittel. Bravo und Danke!

    PS: ich mag ihren Humor in Artikel und Kommentaren. Musste mehrmals lächeln.

  16. Kurt Edelweiss sagt:

    Ich find Reda war mutig es diesem Scheich oder was auch immer der verkörpern zu versucht klar zu machen dass er so gut wie niemanden repräsentiert. Wahabismus hat schon genügend Problme auf dieser Welt verursacht, wir sollten den gemässigten Muslime beiseite stehen.

  17. fred sagt:

    Danke!!! Ganz grosses Kino. Ich persönlich hätte mich des naiven Kommentars “Oh, da sind sie ja überhaupt nicht relevant…” an Schluss nicht enthalten können – aber ich glaube, kommentarlos abzubrechen ohne weitere Diskussion ist am Ende sogar noch schöner.
    Nur das mit dem Gonzo-Journalismus – das hatte der gute Hunter S. Thompson noch etwas krasser drauf. Ich empfehle dazu die komplette “Rausch-Box” vom Kein und Aber. In memoriam Harry Rowohlt.

  18. Frau G aus W sagt:

    Danke…ich musste ab Ihrem Bericht gerade schmunzeln…einige Kommentatoren hier scheinen wohl auch zum Lachen in den Keller zu gehen. Ach ja zum Thema Terroranschlag: Gab es in den 70 und 80 Jahren bereits (auch in der Schweiz).

  19. chris sagt:

    Reda, wenn du mit deinem Blog zeigen wolltest, wie man desinformieren kann, dann hast du das Ziel nicht erreicht, sondern du hast desinformiert. 90% lesen nur den Titel. Und wenn man den gelesen hat, denkt man: “Ja klar, der Blancho, dieser Extremist ist ja nicht gesprächsbereit und bricht einfach das Interview ab, typisch für den!” Umso überraschter ist man dann, wenn man dann liest, dass du das Gespräch abgebrochen hast, und zwar ohne die geringste Provokation. Reda, du kannst es besser!

    • Réda El Arbi sagt:

      Komisch, dass heute alle denken, sie müssten mir die Arbeit erklären, mit der ich mein täglich Brot verdiene.

      • Oli sagt:

        Kein Wunder, beim dem Mist den du schreibst und obendrein noch dafür bezahlt wirst. 🙂 Das Interview is ja wohl höchstens gut um sich den schmutzigen Po damit abzuwischen – es hat 0 Inhalt und strotzt nur so von deinen eigenen Meinungen. Vielleicht solltest du nächstes mal einfach einen Monolog schreiben um deinen engen Ansprüchen an qualitative hochwertige Aussagen gerecht zu werden.

        • Réda El Arbi sagt:

          Nun ja, dein Kommentar zeigt eines: Du hast nicht die geringste Ahnung von journalistischen Gefässen. Dies ist ein Meinungsblog.

          Aber ehrlich, du darfst dir damit den Hintern abwischen!! Wirklich! Aber ich würde es machen, wenn dus auf deinem Tablet liest, nicht wenn du am Desktop sitzt. Das ist immer ein bisschen umständlich.

          • hetschgern sagt:

            Also wenn ich auch so rundgelutscht vom Zeitgeist wäre, als schwachsinnig studierter oder so, hätte ich dieses interview ja so cool gefunden…. das ganze ist sehr billig aufgegleist. NEF!

          • Réda El Arbi sagt:

            Naja, wenn man etwas nicht versteht, ist meist der andere Schuld, versteh ich schon 🙂

          • Oli sagt:

            Nach 15 Jahren Heroinsucht wissen sie’s bestimmt am Besten. Haben ja so ein ungemein gutes Gespür. 🙂

          • Réda El Arbi sagt:

            nach 15 Jahren Heroinsucht, die ich übrigens überlebt hab, hab ich jede Menge Erfahrung im Umgang mit Vollidioten, die keine Grenzen kennen. Das hilft wirklich in meinem Job. Vor allem, bei den Kommentaren.

            Ja, ich hab meine Suchtkrankheit überwunden. Tut mir leid, dass du noch immer an deinem Hirnfieber leiden musst. *Kopftätschel* 😀

          • Jürg sagt:

            Wenn man keine Argumente hat, wird man persönlich, gäll Oli. Boulvardismus…vielleicht mal bei 20m reinschauen? Passt sicher besser.

        • Steve Johnson sagt:

          Der Reda hast dir so richtig gegeben! Hahahahahahaha!

          • Oli sagt:

            Versteh dich Reda, ist immer schade wenn Vollidioten keine Grenzen kennen und ihr Leben wie Perlen vor die Säue werfen. Wollte dich nicht wütend machen, entschuldige.

          • Réda El Arbi sagt:

            Ok, vergeben und vergessen. 🙂

          • Steve Johnson sagt:

            Was genau, bitte, soll an diesem Interview nicht gut sein? Dass aufgedeckt worden ist, der IZRS nur 0,8 % der gesamten Muslime in der Schweiz anspricht? Dass 99% der Muslime in der Schweiz der Meinung sind, der IZRS sei eine Sekte? Oder dass der IZRS Terror beschönigt, was nicht dem Islam entsprechen kann? Vielleicht passt den Kritikern dieses Artikels auch nicht, dass der IZRS tatsächlich praktisch keine Muslime in der Schweiz anspricht. Ja sagen Sie es doch, bitte. Ich hoffe einfach nicht, dass wir es hier mit dämlichen Anti-Muslimen zu tun haben. Aber Réda El Arbi ist doch gar kein Muslim! Also, jetzt bin ich ganz verwirrt! Aber vielleicht sind es ja auch einfach nur Vollidioten…

        • Oskar Brunner sagt:

          Oh(li), es melden sich einer dieser fiktiven 300’000 Passivmitglieder :-)))

  20. Pesche Meier sagt:

    Wenn ich in einer Verein/Organisation 3000 passive Mitglieder und nur 48 Mitglieder habe, zeigt es doch schon das Problem. Dazu stehen möchte keiner, aber dennoch findet der Schweizer Islamrat grossen Zuspruch unter den Muslimen. Einfach nicht öffentlich. Also sollen sich alle 99.2 % (oder ein Teil davon) der nicht “vertretenen” Muslime der Schweiz sich zu Wort melden und der IZRS verstummt für immer. Wieso passiert das nicht?

  21. Frida Maria sagt:

    Ein Augenöffner, danke Herr El Arbi.

  22. Max sagt:

    Dämlicher als das Gequassel des IZRS sind nur einige der Kommentare hier. Unglaublich was für ein begrenztes Textverständnis hier einige haben, erschteckend. Nochmals zum mitlesen was der Autor mit dem ganzen will, dami es auch der letzte schnallt. Es geht in allererster Linie darum aufzuzeigen dass die Schweizer Medien beim Thema IZRS komplett versagt haben. Diese Leute sind irrelevant. Punkt. Was sie sagen ist hier gar nicht das Thema und der Autor sagt ja selber er sei nicht kompetent das zu beurteilen. Hier zu bemängeln dass das Interview frech, herablassend oder was auch immer war zeigt nur dass dem Kommentator die nötige Intelligenz fehlt zu verstehen was das Ziel war.

    • SrdjanM sagt:

      Das alles hat Herr El Arbi bereits seht deutlich erklärt, er kann schon ziemlich gut für sich selbst sprechen.
      Also warum fühlen Sie sich aufgerufen nochmals nachzutreten?
      Auch mal ganz unabhängig vom Thema, was bringt es Ihnen andere Leute zu beschimpfen?

      Dabei ist es ziemlich egal ob Sie mit Ihrer Einschätzung Recht haben oder nicht, ich denke nur dass man manchmal die Meinung für sich behalten soll, wenn man es nicht anständig formulieren kann…

      • Max sagt:

        Offensichtlich nicht. Lesen sie mal die Kommentare, haarsträubend. Und nein, ich sehe das überhaupt nicht so. Es ist in einer Demokratie nicht nur ein Recht Leute zu beleidigen die Schwachsinn labern, es ist geradezu Pflicht.

  23. Peter Delorean sagt:

    Du gehts also mit vorgefertigter Meinung und ausgeprägter Profilierungsneurose auf eine Sache zu und hast keinerlei Interesse die andere Seite zu hören? An wen erinnert mich das bloss? Gott bist du ein Schwachkopf, hör bitte auf zu “schreiben”.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, die Postion der “anderen Seite” ist hinlänglich bekannt, war ja genug in den Medien. Und meine narzisstische Störung ist bei meinem Job sehr hilfreich.

      Und sobald du dein Geld irgendwie mit Schreiben oder sonst in irgendeiner Form mit Kommunikation über deinen Schreibtisch hinaus verdienst, interessieren mich auch deine Einschätzungen. *kopftätschel*

    • Hannes Wetzel sagt:

      Sorry Peter,hierzu gibt es nur eine vorgefertigte Meinung,kein Fussbreit den Faschisten,Blancho und Konsorte gehören abgewatscht. Btw,du eigentlich auch.

      • Martin Gebauer sagt:

        Vorischt Falle: Vor Gebrauch des Wortes “Faschisten” immer zuerst überlegen was man(n) eigentlich sagen/schreiben möchte. Blancho mag vieles sein aber sichre kein Faschist. Nicht jeder geistig verirrte kann mit diesem Label versehen werde. Sooo einfach gehts nun auch nicht.

    • Ibn Warraq sagt:

      Aus meiner Sicht hat Reda el-Arbi mit wenig Aufwand einen sehr wertvollen Fakt aus dem Munde von N. Blancho zutage gefördert: 48 Aktivmitglieder und 3000 “Passivmitglieder”. Mir war klar, dass die extreme Position nicht breit abgestützt sein kann, aber dermassen schwachbrüstig hätte ich den ISIS-Ableger Schweiz nicht eingeschätzt. Das ohne jemand “Schwachkopf” zu schimpfen….

      • fred sagt:

        Man hätte es auch leicht indirekt beweisen können: da die Mehrheit normalerweise schweigt, kann der Herr Blancho mit seiner Logorrhoe nicht repräsentativ für die Mehrheit der Muslime stehen.
        Aber die Aktion war schön.

    • fred sagt:

      Ähem – ich erwarte, dass jeder auch nur ansatzweise vernunftbegabte Mensch kein Interesse am Schwachsinn hat, den diese Idioten verbreiten.
      Wenn Sie das nicht kapieren: bitte hören Sie auf zu kommentieren.

  24. EL Sonbati sagt:

    Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Arbeit. Sie ist nicht abgebrochen, denn sie zeigt, dass der Vorstand nichts wirklich substantielles mitzuteilen hat. Was wirklich recherchiert gehört, sind die finanziellen Abgründe dieses Vereins. Die Rückschlüsse stehen im Raum. Quatar, Saudiarabien etc. aber wirkliche Anhaltspunkte gibt es nicht. Ein solches Büro zu unterhalten, mit all dem technischen Schnickschnack nur durch Mitgliederbeiträge? Den Film des Rates als “Entradikalisierungsfilm” zu bezeichnen, ist eine Beleidigung. Siehe auch Frau Illis “Texte” über den Jihad der Frauen in Syrien. Eine Zumutung. Gut, dass sie sie veröffentlicht, die Radikalität der Geisteshaltung ist so “out in the…

  25. hansolo sagt:

    Naja also ein Besuch beim IZRS als Gonzostunt zu bezeichnen finde ich ein wenig abgehoben :-), aber sonst vielen Dank für die Aufklärung über den IZRS.

  26. Tyrannosaurus sagt:

    So verschwindend klein die 0,8 Prozent erscheinen mögen, so beunruhigend ist demgegenüber die absolute Zahl von +-3048.

    • Réda El Arbi sagt:

      Es gibt mehr gewaltbereite Fussballfans …

      • Grumpy sagt:

        Nur dass Fussballfans sich nicht selber in die Luft knallen oder wahllos Menschen abknallen etc. Nein, Muslime sind in diesem Land Gast, reicht der Status nicht, dürfen sie gerne das Land verlassen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Das stimmt so nicht ganz. Es gibt einen Grossteil von Muslimen, die Schweizer sind. Wir haben hier Religionsfreiheit, einer der Grundpfeiler der freiheitlichen Demokratie

          Ok, und wie viele Muslime, die das tun, kennen sie? Oder sind alle Schweizer, die sich vor dem Islam (so wie sie offenbar) fürchten auch gleich kleine Breiviks?

      • graf.beat sagt:

        Passt überhaupt nicht, Ihr Vergleich. Dann müsste man auch Linksradikale erwähnen.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, oder Rechtsradikale. Egal, was für Radikale. Jeder, der Gewalt befürwortet, ist gemeint. Aber dafür haben wir den Rechtsstaat.

          • T. Frei sagt:

            Vergleich hinkt: Fussballfans beschränken sich auf Stadion oder maximal deren Umkreis. Diesen kann ich meiden. Islamisten beschränken sich auf nichts mehr, wie man sah. Und dass davon nur wenige nötig sind wissen wir ja auch. Zuletzt in den USA ein Ehepäärchen. Also zwei.
            Will nicht sagen dass IZRS selber zum Jihad aufruft, aber er ein Trampolin-Funktion haben kann.

          • Réda El Arbi sagt:

            Oh, sie bringen die USA ins Spiel? Gut. Soll ich ihnen die Vergleichszahlen zwischen den Morden von Christen und Muslimen in den USA liefern, oder geben Sie gleich auf?

          • Ibn Warraq sagt:

            Vergleich in den US von Morden bei Christen/Muslimen. Säkular motivierte Morde (Abtreibung) Millionen, bei religiös motivierten Morden dürften Sie sich auf sehr dünnen Eis bewegen. Um klar zu stellen, was ich meine: Die Mondlandung war eine Leistung von Christen aber keinesfall christlich motiviert.

      • Rambo sagt:

        Was für eine billige Plattitüde! Es gibt – das weiss ich – in der Schweiz nicht 3000 gewaltbereite Fussballfans (Basel vielleicht 350, Zürich zusammen nochmals 450, Bern, SG, LU je 200,… von da an werdens nur noch weniger).
        PS: Ich weiss, Sie sind “Blogger” und haben keinen Anspruch wahrheitsgemäss oder gar mittels Quellen zu berichten.
        PPS: Die “Hooligan”datenbank hat längst nicht nur gewaltbereite Personen fichiert, da der Gewaltbegriff einfach bis ins Unermessliche ausgeweitet wurde.

  27. peter Müller sagt:

    Beim Wortwechsel über den «Islamischer Zentralrat der Schweiz» und den «Zentralrat der Schweizer Muslime» kam mir doch gleich “Life of Brian” in den Sinn.

    • Dirk Trudestroem sagt:

      LOOOOOOOL. Die Volksfront von Judäa. Ja hat was. Blancho ist ein bisschen eine Mischung von Brian und Gaddaffi. Schaut so Michbubi aus aber dann eine Uniform als hätt der Fasnachtsumzug nich mehr angehalten hehe. Ein Schuss Fakir und fertig ist der pharmazeutische Kanalrat der Beizer ääääh das organische Uranbad des Geizes oder wie das Ding auch heissen mag

      • sandra meier sagt:

        @Dirk:
        ROFL! Sehr feiner Kommentar!
        Wenn der Milchbubi bloss soviel Hirnschmalz verdienen würde. Aber Humor ist dem zu hoch.
        Hach, ich wünschte, die seriösen Journalisten würden dem endlich angemessen begegnen: Dem Typen mal keine Plattform für seine idiotischen “Inhalte” mehr bieten und stattdessen seine Finanzierung offenlegen.

  28. T. Frei sagt:

    Wer 3000 Muslime nicht ernst nimmt, hat die falschen Schlüsse der letzten Jahre gezogen. Wie oft müssen Sie noch erleben, was ein paar Wenige/Einzelne Anrichten können? Damit will ich nicht implizieren, dass der IZRS Attentate planen könnte, aber er kann durch sein Gedankengut, durch seine Verbindungen zu mehr als zweifelhaften Gestalten und nun durch das Bereitstellen einer Bühne für klar terroristische Typen&Gruppierungen die Extremisierung Einzelner begünstigen. Solche Leute MUSS man (leider!) immer ernst nehmen (zumindest der Staatsschutz). Eine Bühne bieten durch ein abgebrochenes Interview ist sogar der doppelt starke Bühnen-Effekt eines jeden normalen Interviews. Ziel verfehlt.

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, zum Glück bin ich der Fachmann für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

      Hier noch ein paar Zahlen zur Terrorgefahr in der Schweiz und in Europa. Sie werden Ihnen nicht gefallen: http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/10996/terrorangriffe-im-westen-auf-rekordtief

      • T. Frei sagt:

        Ist etwas zynisch ggü all den tausenden bisherigen Opfern. Statistiken oder Prozente werden den realen Opferzahlen und vorallem den psychischen Traumata einer Bevölkerung nicht gerecht

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, aber da hilfts wohl eher, wenn wir Flüchtlinge aufnehmen, das sind nämlich die realen Opfer.

          Und erzählen Sie mir nichts über Gewalt, Opfer und Terror, da kenn ich mich persönlich wohl ein bisschen besser aus.

        • Urban Zuercher sagt:

          Ohne ihren ersten Post müsste man ihnen direkt zustimmen, Herr/Frau Frei.
          Ja, ich finde es auch zynisch von Réda, dass er von den tiefsten Terrorzahlen in Europa seit Jahrzehnten spricht, während in Syrien 1000de Menschen abgeschlachtet werden. Aber ich glaub, es war weder von Ihnen noch von Reda so gemeint.
          Viel mehr habe ich den Verdacht, dass von Ihnen die “psychischen Traumata” einer westlichen Wohlstandsgesellschaft höher gewichtet werden als tatsächlicher Mord und Totschlag an Personen, die an den aus Ihrer Sicht falschen Gott glauben. Und das finde ich dann wirklich zynisch. Und eklig.

    • irene feldmann sagt:

      T.freis kommentar stimme ich zu.

  29. Robert Hassler sagt:

    Der IZRS distanziert sich z.B. nicht von Steinigungen. Dies kann er auch gar nicht, denn wenn er sich moderat geben würde, wäre er einfach kein Thema mehr – und die Herren müssten noch arbeiten gehen. Auf diese Weise können die Herren mit Ihrer Sekte überleben. Der Autor hat dies richtig erkannt und plädiert dafür dem IZRS keine mediale Präsenz mehr zugestehen. Ist auch richtig: Was wird uns der IZRS NEUES mitteilen? Nichts! Die bestehen einfach auf ihren mit unserer Gesellschafft inkompatiblen Steinzeitgedankengut (findet sich ja auch in der Bibel!) und bleiben so medial präsent.
    Und: Die entsprechenden Journalisten haben auch etwas Brot zum leben.
    Bravo zum Artikel und der…

    • Benny Leemann sagt:

      Vielen Dank Herr Hasler, Messerscharf analysiert, besser kann man die Absicht und “Bestimmung” des IZRS nicht beschreiben und auch die Haltung der Medien nicht, die sich entweder nicht bewusst sind oder denen es egal ist was es für Auswirkungen hat, gibt man dem IZRS eine Plattform ihre Steinzeit Plattitüden zum besten zu geben.

  30. Martin Gebauer sagt:

    Ich schwanke noch ob ich diese Aktion “dä Hammer” oder “en Seich” finden soll. Sehr schön wurde gezeigt, dass Herr Blancho keiner Interviewanfrage widerstehen kann. Andererseits wird er nun wohl die Opferposition einnehmen, so wie er das beispielsweise bei Herr Schawinski getan hat. Dass der IZRS niemanden vertritt (ausser Herr Blancho selber und ein paar Wirrköpfe) und schon gar nicht all die friedlichen und gut integrierten Muslime in der Schweiz, haben wir ja alle schon gewusst. Wie auch immer, ich wünsche mir, dass die Medien diesen Mann und seine Organisation – deren Namen ich soeben vergessen habe – ignorieren. Abgemacht?

    • Réda El Arbi sagt:

      Die Opferposition hatte er schon immer. Leider wissen noch immer viele Leute nicht, dass der IZRS nicht für die Muslime spricht. Wie auch? Wenn ich “Zentralrat” in der Gratiszeitung lese, denke ich doch automatisch, die seien irgendwie sanktioniert, für die Muslime zu sprechen.

      Das war mein eigentlicher Punkt. Und natürlich die Medienschelte, weil sie den Typen so viel Plattform geben 😀

  31. Steve sagt:

    Dieser “Blog” vertraegt wohl nicht allzuviel Fakten, weshalb sonst ist mein Kommentar nicht freigeschaltet. Soviel zur Ehrlichkeit des TAn. Were dass allen meinen Bekanntetn zeigen. Habe meinen originalen Kommentar zum Glueck noch. Der TA ist unehrlich und zensuriert.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nein, ich habe ihre wirren und antiislamischen “Fakten” nicht freigeschaltet, weil sie einfach unbelegte Behauptungen waren. Ich hab mir sogar die Mühe gemacht, ihre Zahlen gegenzuchecken und bin dabei auf eine rassistische, antiislamische Seite gestossen. In erster Linie schütze ich Sie vor dem ausgelacht werden, wenn ich ihre Behauptungen nicht freischalte.

      • Oliver Brunner sagt:

        Das ist das schöne am Blog. Wenn etwas nicht passt, schwupps unterdrückt, man kann dann diverses anführen, poltisch nicht korrekt, rassistisch, falsche Zahlen, falsches Weltbild, falsche Einstellung zum allmächtigen Blogger (nicht zu verwechseln, mit dem Journalisten, der sollte recherchieren). Nochmals: Jemanden in die Medien bringen, mit dem Argument seine Medienallpräsenz zu demontieren, ist doch ein sehr abenteuerlicher Ansatz (nett ausgedrückt).

        • Réda El Arbi sagt:

          Aber Oliver, das ist nicht nur bei einem Blog so. Das ist bei jeder privatwirtschaftlichen Publikation so. Und das ist so, weil ich für die Kommentare hafte, die ich hier veröffentliche. Starten Sie ihren eigenen Blog, dann dürfen sie auch über die Publikation entscheiden.

          Und was die Wirkung und die Absicht des Postes angeht: Überlassen Sie die Einschätzung doch mal den Profis. Nicht?

      • Ibn Warraq sagt:

        El Arbi: Dann forder ich Sie auf einen dieser abstrusen “Fakten” von “Steve” zu zitieren. Ich möchte mir selber ein Bild machen, ob Steve oder El-Arbi unsauber ist. Ansonsten finde ich ihren Stunt gelungen.

  32. Franz Emmenegger sagt:

    Die schulmeisterliche Aufregung über die Art, wie dieses Interview durchgeführt wurde (wobei es komischerweise meist nicht um den eigentlichen Inhalt geht), ist für mich unverständlich. Was mit dem Artikel erreicht wurde, ist wichtig und aufschlussreich und übertrifft die angebliche “Bühne”, die man Herrn Blancho geboten hat, bei weitem. Das dauernde Leben nach dem Prinzip “Der Klügere gibt nach” hat dazu geführt, dass inzwischen Dummköpfe wie Herr Blancho die Welt beherrschen. Dieses Interview zeigt eine Art, wie man endlich Gegenwehr leisten kann – und als ernstzunehmender Journalist oder Blogger auch sollte!

  33. SrdjanM sagt:

    Also war es gar nicht die Absicht ein Interview zu führen?
    Auch wenn mein sein Gegenüber nicht mag, man lässt ihn normalerweise wenigstens einmal ausreden.
    Ich meine, warum hat man sich sonst die Mühe gemacht dorthin zu fahren, man hatte diesen Kommentar (oder Glosse?) auch von seinem Zuhause aus schreiben können.

    Witzig war‘s auf jeden Fall, und die Schlussfolgerung passt auch (hier bitte ein „Schulterklopf“ einsetzen).

    • Réda El Arbi sagt:

      Nein, das hätte nicht gereicht. Die Hinreise, das Interview und der Abbruch waren ein Statement, eine Meinungsäusserung in szenischer Form.

      Ich hätte auch den Satz: “Mit denen rede ich nicht, die sind irrelevant” posten können. Aber damit hätte ich die Wirkung des Statements und auch die Aufklärung über die Relevanz des IZRS verschenkt.

      Ich bin vielleicht Laie, was Religion angeht. Kommunikation ist aber meine Berufung, da kenn ich mich ganz gut aus 😉

      • SrdjanM sagt:

        Und der Titel war dann einfach und nur ein notwendiger “Clickbait”?

        Ich bin nicht so sicher was ich von dieser “Methodik” halten soll, auch wenn mir die Absicht dahinter klar ist und ich diese grundsätzlich gut finde.
        Zweck heiligt die Mittel?
        Nun, so lange es hier nicht die Regel wird…

        • Edgar Rüegg sagt:

          Der Zweck heiligt die Mittel nie. Wenn schon ist es umgekehrt, die eingesetzten Mittel können in Einzelfällen vielleicht den Zweck heiligen.

          Der Satz “der Zweck heiligt die Mittel” ist im besten Fall eine Plattitüde.

          • SrdjanM sagt:

            “Der Satz “der Zweck heiligt die Mittel” ist im besten Fall eine Plattitüde.”

            Ja, wie jede andere Redensart auch.
            Und?
            Deswegen weniger passend, weil es nicht “ausdifferenziert” genug ist für Sie?

  34. Oliver Brunner sagt:

    Ach, der Herr El Arbi fuhr nach Bern mit der Absicht, das Interview abzubrechen. Die Grösse dieses Vereins hätte man auch anders abklären können. Wollte er die eigenen Wurzeln reinwaschen? Ich nehme mal an, El Arbi hat einen arabischen Ursprung. Das “alle Muslime sind eigentlich super”, das vor allem das deutsche Fernsehen veranstaltet, ist doch sehr suspekt. Ich habe viel zu tun mit Muslimen, von einigen habe ich es erst vor kurzem erfahren. Bei Mazedoniern etc, ist es ja nicht “offensichtlich”. Mir fällt aber auf, dass auch von den “Gemässigten” jeder Anschlag auf Israel und Juden befürwortet wird. Nach den Anschlägen in Paris hiess es jeweils, “das haben die schon selbst…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ach Herr Brunner, ich bin katholisch aufgewachsen. Und ich habe nicht über Religion gesprochen, was Sie gemerkt hätten, wenn Sie sich die Mühe gemacht hätten, zu lesen, was da steht und nicht, was Sie DENKEN, dass da steht.

      Ansonsten: Danke für den Kommentar. Ich mags, wenn Leute, die meine Position nicht mögen, meinen Traffic anheben. Weiter so!

      • Hélène Lindgens El-Arbi sagt:

        Wurzeln reinwaschen… das gefällt mir…. …. passt zu meinem Job…. ausgraben, unter das warme Wasser halten, abspülen und neu eintopfen…..vor allem wenns Mami Bethli Stocker heisst 🙂

      • Urban Zuercher sagt:

        Also ich komm da nicht ganz draus bei dem Gedankengang:
        Der Réda soll also irgendwo muslimische Vorfahren haben(k.A. ob das so ist…). Das Muselmannentum liegt ihm darum einfach im Blut, da kann er gar nicht anders, als “die eigenen Wurzeln reinzwaschen”…
        Das würde dann aber doch auch heissen, dass der von Blancho und Illi propagierte Dschihad ein urchristliches Anliegen ist. Weil die beiden ja ursprünglich Christen, die können nach völkischer Leere doch gar nicht aus ihrer Haut…
        Zum Glück hab ich wie Réda dem Stündelerzeux abgeschworen. Aber wenn ich mich zwischen irgendeiner Religion und brauner Volksleere entscheiden müsste, würde ich doch 1000 mal lieber um ein goldenes Kalb…

  35. Mar sagt:

    Wäre gerne dabei gewesen bei diesem Interview in welche Du so wunderbar alles auf den Punkt bringst 🙂 Mit Deinem Artikel fängt mein Tag schon mal richtig gut an: mit einem Lachen. Besten Dank Réda!

  36. Roman Hofer sagt:

    Auf den Punkt gebracht. Gratuliere!
    Für solch geistig verwirrte Konvertiten und andere Pseudo-Muslime soll die Bühne dunkel bleiben.

  37. Irene feldmann sagt:

    Nicolas beherrscht das Prinzip : Schein versus Sein aufs beste. Er ist damit bei weitem nicht alleine. Einige von uns spüren beim ersten visuellen Kontakt sofort was Sache ist doch leider rennen auch zuviele andere in den offenen Hammer.

  38. Nicole sagt:

    ABSOLUT GENIAL!
    Bin total begeistert von dieser Arbeit und nicht nur ich!
    Bravo!!!!!!
    Eine Note 6 von mir. Obwohl nicht viele Kommentare, sind sie bei meinem Arbeitgeber (über 300 Mitarbeiter und viele Muslime) das absolute “positivaufstellergespräch”!
    Danke 🙂

  39. Paul Levi sagt:

    Finde ich super. Der IZRS bekommt viel zu viel mediale Aufmerksamkeit. Wenn es irgendein Thema zu Muslimen gibt, fragen die Medien den IZRS. Kein Wunder glauben viele Schweizer, dass der IZRS für alle Muslime spricht.

  40. Jan Weissenberger sagt:

    Gut gemacht Reda!
    Du hast genau das aufgedeckt was die Menschen wissen sollten… nicht mehr und nicht weniger!
    Für den Rest gibt es Internet oder den Besuch einer christlichen Moschee (Haha… wär doch noch eine Marktlücke für die Kapitalisten)
    Zentralrat…. wenigstens kann ich den Freitag mit lachen beginnen…

  41. Philipp M. Rittermann sagt:

    ich traue blanco und seinen anhängern nicht über den weg. gegen aussen wird auf moderat gemacht und ich habe immer das mulmige gefühl, dass gegen innen gegen den westen gehetzt wird. ich erwarte von den gemässigten muslimen hier, dass man dem herrn blanco sehr-sehr gut auf die finger schaut.

    • Réda El Arbi sagt:

      Da bin ich auf ihrer Seite. Aber die Forderung “Herrn Blancho auf die Finger zu schauen” ist etwas naiv. Das ist in etwa so, wie wenn ich von den SVP-Mitgliedern verlangen würde, die Nazis an der Parteiperipherie zu kontrollieren.

      • Philipp M. Rittermann sagt:

        was schlagen sie vor, herr el arbi? es geht ja primär darum, dass die hier ansässigen muslime zum eigenen vorteil hier keine hass-prediger in ihren reihen dulden.

        • Réda El Arbi sagt:

          Ja, aber wir haben hier zum Glück einen Rechtsstaat mit Meinungsfreiheit. So wird gerade von der Staatsanwaltschaft geprüft, ob der gezeigte Film als Terrorpropaganda gilt und ob sich der IZRS mit dem Vorführen und dem Herstellen des Films strafbar gemacht hat.

          Ich vertraue weitestgehend auf unsere Systeme. Und wo die versagen, gibts ja immer noch uns, die Lügenpresse 😀

          • Philipp M. Rittermann sagt:

            wir sind uns hier mal grundsätzlich einig, herr el arbi -> wunderbärchen! 😉

  42. Thomas Melone sagt:

    Dieser Zentalrat ist in etwa so zentral, wie der Islamische Staat ein Staat ist.

  43. Réda El Arbi sagt:

    Guten Morgen liebe Lesenden,

    ich hab mir erlaubt, antiislamische Kommentare zu sperren, genauso wie ich Kommentare sperre, die sich auf die Sexualpraktiken meiner Mutter, auf meine Genitalien beziehen oder in anderer Weise unter die Gürtellinie gehen.

    Einen schönen Tag wünsch ich!

    • Urban Zuercher sagt:

      Mohammed, Mami, Schnäbi, Réda..
      Das wird mal doch noch sagen dürfen. WIr haben schliesslich Meinungsfreiheit und sind das Volk. Ansonsten ist das ja Lügenpresse. Oder so.

  44. Beat Ryser sagt:

    … und irgendwann treten sie als Buddhisten auf. Ver(w)irrte.

  45. Désirée sagt:

    Réda ein “super Interview”, genau so muss man es mit solchen Leuten machen.
    Bravo für den Mut das Gespräch abzubrechen und die professionalität, wie Du die Sache angehst.
    Wenn sich ein paar Leute darüber aufregen, dass Du das Interview einfach abgebrochen und deswegen meinen, sie müssten nun den IZRS unterstützen und sogar beitreten, ist ihnen nun wirklich nicht zu helfen oder sie sind bereits voll dabei.
    Ich freue mich immer wieder über Deine Artikel.

  46. Rosche sagt:

    Ich finde gewaltverherrlichende Menschen widerlich. Die kotzen mich an. Sie machen mir Angst. Ein Wurm hat denen gegenüber einen grossen Nutzen.

  47. Tom Frei sagt:

    Sie bieten diesem Verein eine Bühne, obwohl man dies nicht machen sollte, wie Sie schreiben. Sie mockieren, dass die Medien keine Gegenstimme einholen, und holen ebenfalls keine Gegenstimme ein. Sie machen ein Interview, ohne wirklich eine Antwort zu wollen. Ergo; schlicht eine Bühne bieten. Und das ganze rechtfertigen Sie als Gonzo-Stunt. Also was das mit dem Stil des berüchtigten Gonzo zu tun hat ist mir schleierhaft. Und wo ist der Stunt? Schlussendlich ist es einfach eine mediale Bühne mehr für Hr. Blancho, egal mit welcher intellektuellen Akrobatik Sie dieses Unterfangen rechtfertigen. Oder nutzen Sie gar die Bekanntheit dieses Vereins, um Sie selber ins Rampenlicht zu rücken?

    • Roman Günter sagt:

      So sieht jeder ein wenig was er will, Herr Frei. Für mich war es ein nötiges Interview, welches schön aufzeigte, dass man ein Recht auf Meinungsfreiheit aber kein Recht auf Veröffentlichung von abstrusen Meinungen hat. Und der IZRS ist nun mal so etwas wie ein Gesundheitszentrum gesponsert von Marlboro. Deren Meinung kann man rauchen.

      • T. Frei sagt:

        Ja stimmt, jeder sieht darin was er will. Schlussendlich bleibt der IZRS aber einmal mehr Tagesgespräch, und der Schreiber vergrössert seinen Traffic und seine Bekanntheit. Hat für mich einen Trittbrettfahrer-Nachgeschmack. Und der IZRS kann sich einmal mehr in der gedissten ‘westlicheGesellschaft’-Opferrolle profilieren. Beide haben was sie wollen. 😉

        • Roman Günter sagt:

          Aber in dieser Form wird der IZRS in seiner verdienten Lächerlichkeit diskutiert – für die eigentlichen religiösen Themen erhält er weder Plattform noch Kompetenz und das ist schlussendlich der gewünschte Effekt. Ich glaube nicht, dass dies eine für diesen Verein gewünschte Öffentlichkeit ist. Somit steht es 1:0 für El Arbi.

  48. Stefan sagt:

    Lieber Reda,
    Ich danke Dir dafür, dass Du uns die Augen öffnest.
    Natürlich hast Du alles richtig gemacht.
    Doch bist Du schon auf Bümpliz gereist, hättest Du doch auch noch 2-3 interessante Fragen stellen können.
    Entlarven ist das eine (und richtig), doch mehr über diese Menschen und ihre Beweggründe zu erfahren das andere.
    4 von 5 Sternen von mir. Stefan

    • Réda El Arbi sagt:

      Naja, die 2-3 Fragen hätten ein Weltsicht von Menschen gezeigt, die nicht relevant ist für die Ansichten der Muslime in der Schweiz. Das wäre wieder eine Bühne gewesen.

  49. Mehmet Begovic sagt:

    Was soll das sein? Ein pseudo-journalistischer Amoklauf? Der einzige Vorwurf, den ich hier an Herrn Blancho & Co. stehen lassen würde ist, dass er offenbar zu offen und zu gutgläubig mit Presseschaffenden umgeht. Ein echter Medienprofi hätte einem hängengebliebenen Blog-Chaoten doch niemals den Steilpass für so einen Schrott zugespielt! Kommunikation! Ich lach mich krumm.

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, vielleicht haben Sie recht. Aber weder Herr Blancho noch Herr Illi können einem Interviewangebot widerstehen. Es geht einfach nicht. Sie müssen vor die Presse, es ist ein innerer Zwang. Und genau darum gehts in diesem Post.

      • Andi Egli sagt:

        Es geht nicht um Blancho oder Illi: Sie machen ein Interview das allen journalistischen Grundsätzen spottet – und gleichzeitig schieben Sie den Pseudoqualitäts-Journalisten, die von Ihnen ein “gefällligst anständiges Interview” fordern den Schwarzen Peter zu. Das ist schon fast bösartig-subtile (verdiente) Kollegenschelte.

        • Réda El Arbi sagt:

          Natürlich ist es Medienkritik. Ohne die Medien hätten die Typen vom IZRS ja keine Plattform. Und es gibt leider keine andere Form, die in gleicher Weise wahrgenommen wird, wie ein szenisches Schauspiel, das klar vor Augen führt, was es bedeutet, diesen Leuten eine Plattform zu bieten.

  50. gabi sagt:

    Super gemacht!

    Cool!

    Etwas weiter östlich geht’s zum Thema grad heftiger ab.

    In Wien sind islamische Kindergärten aufgeflogen, welche den Jihad – ja, den Bewaffneten – als höchste Form des Gottesdienstes preisen. Nun steht sogar schon ein Verbot im Raum.

    Ah… Eine Prozentzahl gibt’s auch. Allerdings etwas höher als im 0,8er Bereich: Als unbedenklich können in Wien bloß ca. 25 % aller muslimischen Kindergärten angesehen werden.

    – Sagt keineswegs irgend ein FPÖler, sondern der ausgewiesene Experte Ednan Aslan!

    • Carl-Walter sagt:

      Als quasi Wiener bin ich von Ihrem Kommentar sehr überrascht, weil ich davon noch gar nichts mitbekommen habe. Allerdings zeigt eine kurze Recherche, dass der Wahrheitsgehalt ihres Beitrags noch nicht mal nahe an den hier vielzitierten 0.8 Prozent herankommt… Es soll ANGEBLICH in EINEM KIndergarten EIN umstrittenes Buch als Unterrichtsmaterial zum Einsatz gekommen sein, einer Broschüre übrigens von der Tochter von SS-Massenmörder Karl Wolff verfasst. Der Vorfall ist also kaum der Rede wert, zeigt aber wie uninformiert und panisch irgendwelches Gerede als Fakten weiterverbreitet werden. Es lohnt sich manchmal, solchen Behauptungen nachzugehen, bevor man sie weiterverbreitet.

      • Réda El Arbi sagt:

        🙂 Ich mag den “Wahrheitsgehaltsvergleich” 😀

        • gabi sagt:

          Wenn Sie tatsächlich recherchiert hätten, wären Sie gewiss noch auf ein paar Artikel gestoßen.

          Etwa, wieso Integrations- und Außenminister Kurz schon von möglichen Schließungen spricht.

          Auf die Lernfibel ist man in einem Kindergarten gestoßen, richtig. Die wurde aber nicht einfach für den Einen handgefertigt, sondern ist Teil einer Grundhaltung, auf die der Experte Aslan gestoßen ist… Und die eben nicht bloß in 0,8% der muslimischen Kindergärten vorliegt.

          Dafür bringen Sie den Verweis auf die SS-Vergangenheit des Vaters der Verfasserin.

          Wozu genau? Was “erklärt” die genau? Eine Art moralischer Sippenhaft?

          Sind die Kindergärten damit der Verantwortung für ihre…

          • gabi sagt:

            Lernmittel enthoben? Oder wäre der Inhalt schon okay, wenn M. Gandhis Tochter dasselbe verfasst hätte?

            Das Problem ist ernst und wird hier nun breit diskutiert. Links dazu finden sich viele. Und zwar Seriöse. Z.B.

            wien.orf.at/news/stories/2746749/

            z.T. Glaubwürdigkeit wundert es mich sehr, wenn ein “Quasiwiener” davon nichts mitkriegt. Ich stelle zudem fest, dass der ablenkende Verweis auf “wirklich Böse”, wie etwa der SS, 1:1 dem Verhalten entspricht, das mir an “Lies!”-Ständen entgegen schlägt.

            Das ändert aber nichts daran, dass mir die offensichtlichen salafistischen Kindergärten hier in meinem Viertel nun seit über 4 Jahren schon auffallen.

  51. mad sagt:

    Haha… Irgendwie amüsant, dass sie sich die Zeit nahmen so ein kurzes Interview zu führen. Blancho hat sich wohl schon gefreut, wieder seine Phrasen runterzutexten. Ehe er sich umsah waren sie wohl schon weg. Schlimm was der IZRS für wahre Absichten vertritt…. wer sich mit dem angesprochenen Interview mit Abdallah al-Muhaysini auseinandersetzt erkennt dies ziemlich schnell. @radElArabi. Sie hätten sich heute gerne auch mit der Kundgebung verfolgt.jetzt in Bern auseinandersetzen können. In Syrien und Irak werden zu Tausenden Christen getötet, nur weil sie Christen sind… Notabene von solchen Leuten wie Abdallah al-Muhaysini.

  52. Fjolla sagt:

    Ich bin sehr klar für eine Distanzierung vom ISZR und glaube genau so, dass diese “Organisation” nicht repräsentativ für die in der Schweiz lebenden Muslime ist. Wer glaubt sich eine Meinung dieser Leute einholen zu müssen, sollte sich vielleicht vorher informieren mit wem man es zu tun bekommt.
    Wie von anderen Usern schon erwähnt, braucht es wenige Mausklicke für diese eingeholten Informationen. Wenn man sich dann die Mühe macht extra nach Winterthur zu fahren, dann sollte man den anderen vielleicht ausreden lassen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nun ja, das Statement in diesem Blogpost ist, dass man diesen Leuten keine Bühne geben soll. Das musste leider auch öffentlich stattfinden. Und ich bin bis nach Bern gefahren, um ihm das Wort abzuschneiden. Ich denke, man sollte mir dafür mindestens den Pulitzerpreis verleihen.

      • Meret sagt:

        Mindestens!
        Danke, dass du öffentlich gezeigt hast,wie man mit solchen Leuten umgehen muss!

      • gh sagt:

        saubere sache! zum ersten mal auf deinem blog! hatte echt den eindruck dass die für einen grösseren teil der muslime in ch sprechen. 0.8% und die journis geben den amateuren eine so grosse plattform…..
        gratuliere zur arbeit

  53. Chey sagt:

    Grosses Kompliment, das finde ich einmal auf den Punkt gebracht! Gut gemacht!

  54. Nuri sagt:

    Vorweg.. ich unterstütze auf keinen Fall die Ideologie des IZRS. Dennoch ist dieses “Interview” unterste Schublade. Sind Sie überhaupt Journalist? Sicherlich kann der IZRS nicht für die Muslime sprechen (trotz 30’000 Facebook-“Fans”). Ich glaube aber kaum das z. B. das “Forum für einen vortschritlichen Islam” nur Ansatzweise solche Mitgliederzahlen aufweisen kann. Dieses verhält sich halt genau so wie es die Islamkritiker von Muslimen erwarten.. Immer schön brav von jeglichen Gewaltakten und Anschlägen distanzieren anstatt sich mit dem Glauben auseinander zu setzen.

    • Réda El Arbi sagt:

      Die Facebook-Fans sind komischerweise nicht aus der Schweiz. Kann man schnell checken.

      Ich bin kein Fachmann für Religion. Für Gewalt und Kommunikation schon.

  55. Leila Abbas sagt:

    Also ich musste nur kurz googeln und habe die Mitgliederzahlen gefunden, dafür hätte man nicht direkt beim IZRS vorbei gehen müssen. Oder ging es dabei nur um die reine Provokation? Wollten Sie überhaupt untendenziös berichten? Ging es nur darum, mal wieder gegen praktizierende Muslime zu schiessen? Ich kann ihren Blog nicht ernst nehmen. Danke, ich bis jetzt kein Mitglied, aber der IZRS vertrat mich und meine Meinung genau so. Jetzt werde ich Mitglied und unterstütze den IZRS auch finanzielle.

    • Réda El Arbi sagt:

      Nein, ich wollte nicht untendenziös berichten. Ich wollte ein klares Statement zum Medienumgang mit dem IZRS geben.

      Ich find super, dass Sie sich jetzt zum IZRS bekennen. So sieht man ihre Einstellung zum Djhad deutlicher.

      • Leila Abbas sagt:

        Ach deshalb haben Sie Herrn Blancho nicht aussprechen lassen? Wie sie schreiben, haben Sie Herrn Blancho gar nicht aussprechen lassen.

        Und was wäre meine Einstellung zum Jihad? Da bin ich also gespannt. Berichten Sie immer so tendenziös und voll mit Vorurteilen? Für mich machen Sie sich lächerlich.

      • Musti sagt:

        Sie sind absolut unverschämt. Ich glaube kaum das sie die eigentliche bedeuteung von Djihad verstehen oder es eben tun und ihren Lesern vor enthalten. Ich bin moderner Muslim und bin nicht für den IZRS. Jedoch ist diese Interview eine reine Provokation und dient niemanden.

        • Réda El Arbi sagt:

          Menschen töten ist Scheisse. Oder sind wir da nicht einer Meinung? Egal, was für religiöse Ausreden man dafür bringt. Der Djihad ist antidemokratisch, antirechtsstaatlich und unmenschlich. So modern können Sie nicht sein, wenn Sie den Djihad verteidigen.

          • M. Berner sagt:

            @Musti und Abbas: Ich glaube, Sie haben noch nicht verstanden, dass die Schweiz ein Land ist, das einer humanistischen Tradition verpflichtet ist. Für den Humanismus mussten vielen Menschen ihr Leben lassen. Wie können Sie hier islamistisches Gedankengut gewähren lassen und nicht offen Stellung beziehen gegen die zumindest Gewalt tolerierende Art des IZRS? VIelleicht sollten Sie sich einmal Gedanken zum Wert des menschlichen Lebens machen…

      • Emilie sagt:

        Sie haben mit Ihrem Interview und dem blog viel mehr aufgedeckt als nur die immer gleichen Antworten der inszenierten Selbstdarstellung von den beiden IZRSlern.
        Nämlich deren inszenierte Opferhaltung und das permanente Gesäusel darüber, wie sie immer Zielscheibe von Angriffen seien, wegen ihres Glaubens.
        Weiter haben Sie aufgedeckt, dass viele Muslime der falschen Interpretation erliegen, ihre Religion werde angegriffen wenn es um den IZRS geht.
        Und dass es solche gibt, die sich dann mit dem IZRS solidarisieren, aufgrund der Fehlannahme es gehe um den Islam, und ankündigen, sie würden jetzt Mitglied um diese “Medienopfer” zu unterstützen. In der Steinzeit gab es auch keine Schlumpfis…

    • Martin Gebauer sagt:

      Hallo Leila Abbas: Willkommen beim NDB und NDA. Beide werden von nun an treue Begleiter sein. Keine Sorge, die Damen und Herren gehen diskret vor, sie werden kaum etwas davon merken. Übrigens, wenn Sie nicht wissen wohin mit dem Geld: Ihre syrischen Schwestern und Brüder werden gerade von Islamisten, gefoltert, gepeinigt und ermordet. Offenbar machen das einige bei euch so. Sollten Sie trotzdem lieber Kinder die Not und Elend leiden, unterstützen wollen als durchgeknallte Gewaltverherrlicher und Verbrecher, noch ist Zeit zum Umdenken.

  56. Rejana Musa sagt:

    Das Interview und der “Journalist” wäre ja lustig, wenn es nicht so dämlich wäre. Die Vorangehensweise zeugt nicht nur von übermässigem Hochmut, sondern auch von Ahnungslosigkeit, wieso interviewt er denn den IZRS, wenn er so unbedeutend gewesen wäre :). Als müssten zuerst alle hier lebenden Muslime im Verein sein um sie zu vertreten. Tja, dann vertritt keine einzige Partei die Schweiz, wenn nicht mal die Hälfte der Schweizer wählen geht. Der Vergleich hinkt. Mich als prakitzierende Muslimin repräsentieren der IZRS bis jetzt sehr wohl und auch sehr gut.

    • Mahir Muhabegevic sagt:

      Gratuliere. Mich nicht. Und ich bin auch Muslim.

      • Rejana Musa sagt:

        Herr Muhabegevic: Es ist ganz einfach, jeder der sich vertreten fühlt wird vertreten und meines Wissens hat sich das der iZRS auch nie zugesprochen ALLE Muslime zu verteten. Klar, es gibt auch viele nichtprakitzierende Muslime und in der Tat, für die scheinen sie nicht zu sprechen.
        Fakt ist, von diesem Blog habe ich nie etwas vorher gehört, jetzt weiss ich auch warum ich es nie lesen werde. 🙂 schönen abend

    • Montassar Ghrairi sagt:

      @Rejana
      Demfall findest du es gut, dass der sog. IZRS gewaltverherrlichenden Al-Qaida Terroristen (von Qatar finanziert, wie der IZRS) eine Plattform für deren Propaganda gibt?
      Und dann fragt du dich wieso wir Muslime unter Generalverdacht gestellt werden?

    • it's me mario sagt:

      ein kleines Beispiel: Präsident Obama wurde nicht von allen Amerikanern gewählt. Und trotzdem repräsentiert er in vielen Angelegenheiten die USA. Dies weil er gewählt wurde und somit eine gewisse Legitimation hat.
      Dieser Artikel sagt ja gerade, dass der Verein in den Medien eher stark vertreten ist, gegenüber der Mitgliederzahlen, das im vergleich zu anderen muslimischen (Dach-)Organisationen, die deutlich mehr Mitglieder haben.

    • Oskar Brunner sagt:

      Ich finde das eine sehr schöne Idee vom Musti, auch den noch nicht wählenden Schweizern den Djihad nahe zu bringen und sie somit geschlossen an die Urne zu rufen werte Rejana Musa ! Viel Spass dann, es reichen 51%!

  57. Julian Müller sagt:

    Wenn jetzt noch jemand dem Reda steckt, dass Quasiim mal ein besoffener Pöbel-Fussballfan in einer Schweizer Provinzstadt, der selbst den Punks zu extrem in seinen Schimpftiraden war, wäre der Gonzo-Stunt komplett.
    Aber produktiver wärs wohl gewesen, ein bisschen weniger Selbstbeweihräucherung und mehr Befolgung eigener Tipps – der Einbezug einer echten Muslima / eines echten Muslims in die Debatte – zu begehen. Aber ist halt ein üblicher Stadtblog-Gonzo-Stunt…

    • Réda El Arbi sagt:

      Ja, wenn es um Religion ginge. Gehts aber nicht. Klick auf den Link bei “wirklich”.

    • Mirjam sagt:

      Hey Müller, nichts gegen Schaffhausen.. Tztz Provinz 🙂 Quasiim war selbst übrigens SVP-Mitglied und Party-DJ. Nur seine Frau – die mit der Burka – war Punk.

  58. marie sagt:

    und konvertit ist er auch noch, ich meine blancho so wie illi auch. hm… die beiden sollen mit zweitfrauen irgendwo in bern leben. vielleicht sollten beide wieder anfangen zu kiffen (nein nicht das indoorzeugs; sondern das öko/bio gras) und sich entspannen. könnte denen gutes gräsi besorgen.
    peace 🙂
    ps: réda! also das nächste mal durchziehen das interview, und zwar solange bis die typen abbrechen, nicht der journi… wir müssen das noch ein bisschen üben. denn dieses thema “Ich persönlich habe zum ersten und zum letzten Mal mit den Vertretern eines Vereins gesprochen, die filmische Verbreitung von Gewaltideologien als «Information» bezeichnen.” wäre dazu prädestiniert!

    • Réda El Arbi sagt:

      Es ging mir genau darum, dass ein Journi eigentlich die Pflicht hätte, da abzubrechen, wo sich herausstellt, für wen der IZRS spricht.

    • Emilie sagt:

      Beide haben Zweitfrauen. Einer von ihnen hat 5 Kinder. 2014 haben Journalisten berichtet, wieviel Stipendien sie vom Schweizer Staat erhalten haben, um an der Uni Bern zu studieren.
      Eine Gehaltsliste des Vereins würde sicher informative Antworten geben, wieviel der Job eine Präsidenten und wieviel der Job des Presseverantwortlichen honoriert wird.

  59. Mock sagt:

    Sie sind nur noch frech das hat nichts mit objekivität oder fachkompetenz zutun

    • Réda El Arbi sagt:

      Meine Fachkompetenz gilt Kommunkation und Medienmanipulation. Das sollte aus dem Post klar hervorgehen.

      Und ich bin nicht objektiv. Ist ein Meinungsblog.

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